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Thema: USA-Einreise/Airline-Praktiken/TSA ...

  1. #1
    Erfahrenes Mitglied Avatar von matchcut30
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    Standard USA-Einreise/Airline-Praktiken/TSA ...



    Aus gegebenem Anlass...

    Die Praxis von United/US/Delta bei Abflug von einem dt. Flughäfen: Mehrere Wolfshunde umrunden die Schafsherde und beißen mal hier und mal da hinein, Galeeren-Atmosphäre, Zitate: "You - this lane! You - that line! No! NO! THAT LANE! Come on over here NOW!" oder gerne: "You, Sir, come over here! Now! Put you mobile down! Put it down now!" - In Frankfurt, wohlgemerkt, wo alte Omis angeschrien werden, von irgendwelchen dubiosen Mitarbeitern, die weder Amerikaner (zu schlechtes Englisch) noch Deutsche (zu schlechtes Deutsch), weder von Fraport noch von der Bundespolizei sind, sondern irgendwelche Flugesellschaftsausweise um den Hals baumeln haben. Wer sind diese Leute, und warum gibt es sie?!

    Schön ist auch der in den USA vollkommen normale, in D aber furchtbar euphemistische "How are you doing, Sir?"-Satz, mit dem man bei der wirklich seltsamen Vorabkontrolle vor der x-ten Siko am Gate angesprochen wird... und bei der erstaunlich viele Leute wegen irgendwas zurückgeschickt werden, wohin auch immer, wegen was auch immer. Undurchsichtig, paranoid, seltsam. Empfindet ihr das auch so?

    Ganz anders dagegen in den USA selbst: Hier sind die Verhältnisse klar.
    Ich hatte noch nie Probleme mit der TSA oder der Ein- bzw. Ausreise, keine seltsamen Gefühle. Woran liegt das? Weil es klar und deutlich kommuniziert wird. Schuhe aus, freundlich lächeln, keine blöden Fragen, kein "Backtalking", Scherze und Smalltalk möglich. Oder sind eure Erfahrungen da anders?
    krabbenkopf sagt Danke für diesen Beitrag.

  2. #2
    Erfahrenes Mitglied Avatar von FREDatNET
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    Zitat Zitat von matchcut30 Beitrag anzeigen
    ...keine blöden Fragen, kein "Backtalking", Scherze und Smalltalk möglich. Oder sind eure Erfahrungen da anders?
    es gibt auch ausnahmen, speziell an der borderline... aber beim sec check hast du recht, denen wurde wirklich meist das humorzentrum im gehirn amputiert...
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  3. #3
    Gründer & Administrator Avatar von flysurfer
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    Zitat Zitat von matchcut30 Beitrag anzeigen
    Aus gegebenem Anlass...

    Die Praxis von United/US/Delta bei Abflug von einem dt. Flughäfen: Mehrere Wolfshunde umrunden die Schafsherde und beißen mal hier und mal da hinein, Galeeren-Atmosphäre, Zitate: "You - this lane! You - that line! No! NO! THAT LANE! Come on over here NOW!" oder gerne: "You, Sir, come over here! Now! Put you mobile down! Put it down now!" - In Frankfurt, wohlgemerkt, wo alte Omis angeschrien werden, von irgendwelchen dubiosen Mitarbeitern, die weder Amerikaner (zu schlechtes Englisch) noch Deutsche (zu schlechtes Deutsch), weder von Fraport noch von der Bundespolizei sind, sondern irgendwelche Flugesellschaftsausweise um den Hals baumeln haben. Wer sind diese Leute, und warum gibt es sie?!
    Einfach keine US-Airlines transatlantisch fliegen, dann gibt's auch diese Probleme nicht.
    Stanley und Wombert sagen Danke für diesen Beitrag.

  4. #4
    Guru Avatar von Rambuster
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  5. #5
    rcs
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    Warum der Kostenblock für die unnütze Sicherheits-Fragerei nicht schon längst von den US-Airlines wegrationalisiert wurde, ist mir ein Rätsel...
    Produziert nur Kosten, und bringt letztlich nichts.

  6. #6
    Dog
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    Erfahrenes Mitglied Avatar von Dog
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    In zrh genau das selbe.
    Da pfeift die lanecontrol die Leute genau so durch die Gegend.
    In Fra hab ich das selbst schon des öfteren erlebt.

    Aber ja, es sind halt auch nicht alle so!

    Dog

  7. #7
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    Zitat Zitat von matchcut30 Beitrag anzeigen
    Ganz anders dagegen in den USA selbst: Hier sind die Verhältnisse klar.
    Ich hatte noch nie Probleme mit der TSA oder der Ein- bzw. Ausreise, keine seltsamen Gefühle. Woran liegt das? Weil es klar und deutlich kommuniziert wird. Schuhe aus, freundlich lächeln, keine blöden Fragen, kein "Backtalking", Scherze und Smalltalk möglich. Oder sind eure Erfahrungen da anders?
    Ich finde die US-Kontrollen in dieser Hinsicht auch in Ordnung: Es wird gleich kommuniziert, dass das ernst ist, und so kommt man gar nicht erst auf den Gedanken, dass alles ganz lieb und nett ist. Kann ich sehr gut damit leben. In England dagegen: Erst britisch-zurueckhaltend freundlich, und wenn man dann seinen Mantel zu frueh anzieht, wird man angeraunzt, als ob man gerade eine Waffe ausgepackt haette ... dann lieber gleich so, dann weiss ich wenigstens, was auf mich zukommt.

  8. #8
    Erfahrenes Mitglied Avatar von skywalkerLAX
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    Ist doch klasse zum maximieren. Schon den ersten Beschwerdepunkt bevor man ueberhaupt eingecheckt hat. Der naechste Voucher bitte!
    Mr. Burns sagt Danke für diesen Beitrag.

    "Wer Jogginghosen anzieht hat die Kontrolle ueber sein Leben verloren" - Karl Lagerfeld

  9. #9
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Bingham
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    Kann ich voll und ganz bestätigen - ist bei United in MUC genauso. Eine fiese (Spanierin? o.ae.) hat dermassen schnell und schlecht englisch gesprochen das es echt schwierig war sie zu verstehen. Dazu noch jede Menge saudumme Fragen. Hatte einen Kollegen dabei der das erste Mal im Leben geflogen ist den ich eigentlich im Flieger briefen wollte - der war mit der Situation völlig überfordert. Also hab ich versucht zu helfen - aber nein "Sir! He has to answer the questions himself, please shut up"... jaaaa aber dann sollte die Trulla wenigstens so sprechen das man sie versteht denn wer nicht erfahren mit Dialekten im Ausland ist der hat keine Chance das gequacke zu entziffern.

    War letztlich eine sehr unangenehme Situation. Da es sich hier für mich um einen United Test gehandelt hat, hat das zu dem insgesamt negativen Eindruck noch beigetragen und ich kann mich @flysurfer nur anschliessen - United nein danke. Da können die noch hundertmal ihre Nüsse warm machen - den negativen Einstieg machen die nicht mehr gut.

  10. #10
    SwissHON Avatar von danix
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    Das ist das typische Beispiel, wenn unterbelichteten Leuten von einem Sicherheitsdienst (meist 2. oder 3. klassig) Macht übertragen wird!

    "Da kommst De nit rein!!!!!!!!"

  11. #11
    Erfahrenes Mitglied Avatar von FREDatNET
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    Zitat Zitat von danix Beitrag anzeigen
    Das ist das typische Beispiel, wenn unterbelichteten Leuten von einem Sicherheitsdienst (meist 2. oder 3. klassig) Macht übertragen wird!

    "Da kommst De nit rein!!!!!!!!"
    und solche orte sollte man meiden wo es nur geht...
    IHG Fanboy! TK/MS/SU/AF/DL Fanboy! LH Basher! Und trotzdem SEN Verlängerer... Masochist!

  12. #12
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    Ich stelle mir immer bildlich vor wie jemand bei so einer Befragung zusammenbricht und schreit "Ok, ich gebe es zu, ich bin Terrorist! Ich halte diese Fragen einfach nicht mehr aus!"
    kingair9, phxsun, KaiserPinguin und 1 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  13. #13
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    Zitat Zitat von FREDatNET Beitrag anzeigen
    und solche orte sollte man meiden wo es nur geht...
    Das heisst Du fliegst nicht?

  14. #14
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    Kann ich so nicht bestätigen, im Gegenteil. Die Kontrollen in MUC waren bisher immer sehr professionell, Einreise USA dagegen öfter grausig, insbesondere EWR, LAX und MIA. Bei letzterem v.a. wenn man aus Lateinamerika einreist, offenbar ist jeder Passagier des Drogenschmuggels verdächtig und wird dementsprechend behandelt. Nette Einreise kenne ich nur auf dem Landweg aus Kanada.

  15. #15
    Erfahrenes Mitglied Avatar von matchcut30
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    Zitat Zitat von rcs Beitrag anzeigen
    Warum der Kostenblock für die unnütze Sicherheits-Fragerei nicht schon längst von den US-Airlines wegrationalisiert wurde, ist mir ein Rätsel...
    Produziert nur Kosten, und bringt letztlich nichts.
    Das ist wirklich eine gute Frage!

    a) Grobfilterung durch Esta oder Visa-Antrag
    b) 2 x Siko, x-mal ID/Passkontrolle/Bordkartencheck in D
    d) im Transit/ am Transfer-Baggageclaim in den USA kommt doch auch alle 10min ein Howareyoudoing-Sherriff und zieht die Fragerei durch.
    c) Immigration-Officer fragt sowieso / hat eh das letzte Wort / die Entscheidungsgewalt

    Die Typen in D sind m.M.n. funktionslos und sollten unter anderem aus nervlichen, zeitlichen, betrieblichen, ökonomischen und reiseästhetischen Gründen wegrationalisiert werden.

  16. #16
    Erfahrenes Mitglied Avatar von matchcut30
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    Zitat Zitat von Bingham Beitrag anzeigen
    Hatte einen Kollegen dabei der das erste Mal im Leben geflogen ist den ich eigentlich im Flieger briefen wollte - der war mit der Situation völlig überfordert. Da es sich hier für mich um einen United Test gehandelt hat, hat das zu dem insgesamt negativen Eindruck noch beigetragen
    Das hab ich mir vorgestern auch gedacht, wenn ich das nicht kennen würde, die viehische Behandlung, der Kommandoton, die Situation, dass man nicht weiß, mit wem man es zu tun hat -

    Sehr bedenklich für die US Airlines. Es ist ja nun wirklich nicht so, dass die keine Wettbewerber haben
    Ich werde mir überlegen, ob ich mir das nach dem nächsten eh gebuchten Ritt am 19.11. nochmal antue.

    @skywalkerLAX - Da muss man aber Hoden aus Stahl haben...

  17. #17
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    Zitat Zitat von matchcut30 Beitrag anzeigen


    Aus gegebenem Anlass...

    Die Praxis von United/US/Delta bei Abflug von einem dt. Flughäfen: Mehrere Wolfshunde umrunden die Schafsherde und beißen mal hier und mal da hinein, Galeeren-Atmosphäre, Zitate: "You - this lane! You - that line! No! NO! THAT LANE! Come on over here NOW!" oder gerne: "You, Sir, come over here! Now! Put you mobile down! Put it down now!"

    [...]

    Ganz anders dagegen in den USA selbst: Hier sind die Verhältnisse klar.
    Ich hatte noch nie Probleme mit der TSA oder der Ein- bzw. Ausreise, keine seltsamen Gefühle. Woran liegt das? Weil es klar und deutlich kommuniziert wird. Schuhe aus, freundlich lächeln, keine blöden Fragen, kein "Backtalking", Scherze und Smalltalk möglich. Oder sind eure Erfahrungen da anders?
    Was Du für Dtld beschreibst, deckt sich exakt mit meinen Erfahrungen, allerdings beim Checkin bei CO in EWR. Noch nie etwas so rüdes und unfreundliches erlebt. Und kaum hatte der Supervisor seine Einweisung an die drei beteiligten Drachen beendet und sich wieder umgedreht, die nächsten Attacken. Am Ende haben sie sich zwar 37mal entschuldigt, dass sie ihre eigenen Regeln nicht kennen, aber bis dahin kam ich mir vor wie in Lateinamerika.

    Und das ganze war noch in First, mit einem First-TATL vorweg; möchte nicht wissen, wie es sonst abgegangen wäre. Da es bei weitem nicht unser erster US-Flug war, aber unsere einzige derartige Erfahrung, nehme ich auch nicht an, dass es (nur) an uns gelegen haben kann.

    War ein CO-Test - mit dem Resultat: Continental Airlines - never again!!!

    United dagegen noch nie ein Problem erlebt, auch nicht auf der gleichen Reise (dann von ORD nach LAS).

  18. #18
    Erfahrenes Mitglied Avatar von matchcut30
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    Und noch ein Wort zur TSA...

    Schuhe aus, Laptop raus, Gürtel weg, schaun, ob die Taschen alle wirklich leer sind, keine Brille im Gesicht, fertig. Hat nie gepiept (kein Zufallsgenerator?!), dementsprechend auch kein Vollkontakt, alles ist routiniert, nichts bremst, man ist schnell durch.

    Ehrlich: Im Gegensatz zu der Flapsigkeit, dem Gepöbel und der Wichtigtuerei, TXL ist da ein schlimmes Beispiel, ist die TSA schon fast eine Wohltat. Da zieh ich meinetwegen auch die Schuhe aus. Ich riechs ja nicht
    Bingham sagt Danke für diesen Beitrag.

  19. #19
    Erfahrenes Mitglied Avatar von matchcut30
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    Hm. Offensichtlich sind die Erfahrungen hier sehr unterschiedlich. Meine beruhen auf Erlebnissen in LAX, PHX, LAS, SFO, IAH, SAT, MIA, JFK (obwohl, da war's auch mal schlimm), MCO, CLT, PHL und ATL. Und da hatte ich - bis auf Kleinkram - eigentlich nie wirklich was auszusetzen. Natürlich muss man dieses "nix auszusetzen" unter der großväterlichen Prämisse sehen, dass die Amis alle ein Rad ab haben. Aber es geht ja noch schlimmer, siehe LY und TLV.
    Bingham sagt Danke für diesen Beitrag.

  20. #20
    UA-VollHONk Avatar von unblack
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    Hm, ich kann das meiste hier nicht nachvollziehen. Ich bin noch nie (auch zu pre-*Gold-Zeiten) in FRA oder MUC doof von irgendwelchem Personal doof angemacht worden. Das "Sicherheits"-Procedere in FRA unterscheidet sich ein wenig, UA fragt nur ab man ESTA gemacht hat und checkt den Pass, US Airways zieht einen ganzen Fragenkatalog gleich vorm Check-In durch. UA stellt dafür nochmal ein paar sinnlose Fragen beim boarding. Ansonsten guckt vorm boarding bei UA nur nochmal jemand auf die tickets, was aber den Sinn hat das man nicht am falschen Gate sitzt.
    Bei den Siko in den USA bin ich auch noch nie doof angemacht worden, gerade BOS in ein Beispiel für wirklich gut gelaunte TSA-Jungs. Brille piept bei mir im Übrigen nie (und ohne würde ich auch auf 5 Metern Weg verirren).

    Bei der Immi läuft ab und zu mal jemand mit einem schnüffelnden Wauzi rum, aber ich bin noch nie am baggage claim was von jemandem gefragt worden. In den letzten 2 Jahren durfte ich einmal in die Secondary, hatte einmal einen Arschloch-IO und wurde zweimal beim Zoll rausgezogen. Das war es an Aufregungen. Meine Einreisen spielen sich zu 90% in IAD, ORD oder BOS ab, ansonsten noch in PHL und CLT..
    Für mehr Rechtschreibung im Netz: richtig: wäre - falsch: währe | richtig: Standard - falsch: Standart | richtig: Paket - falsch: Packet | richtiger Plural von Status: Status

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