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Thema: EU Fluggastrechte / Annullierung

  1. #3361
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    Grundsätzlich müssen sie Dir eine vergleichbare Ersatzbeförderung bieten, bei Business Class bin ich mir aber nicht so sicher (gäbe wahrscheinlich ja Alternativen in Eco, weiß nicht, ob Du nur weil die Dir zeitlich nicht passen, Anspruch auf C hast – vielleicht weiß ja einer der Anwälte hier mehr).

  2. #3362
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    8.11 TXL-CGN (21:40 ab) mit EW fuer 60 Euro wo liegt also das Problem?

  3. #3363
    Erfahrenes Mitglied Avatar von HGFan
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    Bin ich halt nicht
    Ich würde sagen das kommt darauf an was der Richter sagt...
    Da gabs mal in DACH so einen fall wo jemand einen Privatjet gebucht hatte und das Geld dafür von der Airline wollte und der Richter Nein sagte. Von daher würde ich aufpassen mit der C nicht das du auf die kosten dann komplett sitzen bleibst.
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  4. #3364
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    Zitat Zitat von Buckyball Beitrag anzeigen
    8.11 TXL-CGN (21:40 ab) mit EW fuer 60 Euro wo liegt also das Problem?
    Vor paar Tagen waren noch zig Flüge da, will gerade wissen, was ich machen soll, wenn quasi nur noch so was teures übrig bleibt... Und noch soll ich auf ne Antwort von fr wohl Warten (Bearbeitungszeit der Mail wohl 30 Tage )

  5. #3365
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    Wo genau ist das Problem mit dem Flug aus TXL? Man kann es auch komplizierter machen als es ist

  6. #3366
    Erfahrenes Mitglied Avatar von PascalZH
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    Gibt doch die 1-Weg oder 2-Weg aktion für 29.xx pro Weg in ganz Deutschland für die Bahn. Hol Dir sowas ;-)

  7. #3367
    Erfahrenes Mitglied Avatar von HGFan
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    2te bist du irre?

  8. #3368
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    Zitat Zitat von hanakulare Beitrag anzeigen
    Ich hoffe ich bin hier richtig:

    Folgendes Szenario:

    Hinflug mit SAS am 6.11: Flug CGN-TXL (über CPH und ARN)
    Rückflug eigentlich mit Ryanair am 8.11 um 18:15: SXF-CGN (Preis 9,99)

    Stornierung kam vor paar Wochen bzgl. Änderung Winterlflugplan. Habe direkt ein Kontaktformular ausgefüllt mit der Forderung nach Alternativ beförderung oder als Alternative Erstattung des Hinfluges von SAS (sodass ich die Reise nicht antrete). Mehrmaliges probieren im Chat ergab dass maximal 30€ (3xFacher Ticketpreis) erstattet werden. Aus Berlin kann ich frühestens ab 18:00 fliegen.

    Wie geht man nun weiter vor? Warte zwar immernoch auf die Reaktionen vom Kontaktformular, jedoch werden die Flüge immer teurer und werden ausgebucht. Teilweise sind Alternativen nur noch über 1x umsteigen möglich und teils nur noch C bei LH. Ryanair riet mir mal Mitfahrgelegenheiten oder Fernbusse auszuprobieren. Muss ich sowas akzeptieren? (Zugfahrt entweder 6 oder 9 std, Mitfahrgelegenheit ist ungewiss, Flixbus zwischen 10-18 Stunden Fahrtzeit, Alternativflug mit Lh und Umsteigen 3 std).
    Zitat Zitat von Anonyma Beitrag anzeigen
    Es gibt vielleicht keine Ausgleichszahlung, aber selbstverständlich muss Ryanair eine Ersatzbeförderung anbieten. Und Mitfahrgelegenheit dürfte hier wohl kaum zumutbar sein.... Allerhöchstens würde ich innerdeutsch eine vernünftige Zugverbindung akzeptieren (natürlich bezahlt von FR), wenn der Zeitverlust im Vergleich zum Flug nicht allzu groß ist.

    Wenn FR sich weigert, bleibt wohl nur selber buchen und hinterher zum Anwalt....
    Zitat Zitat von Anonyma Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich müssen sie Dir eine vergleichbare Ersatzbeförderung bieten, bei Business Class bin ich mir aber nicht so sicher (gäbe wahrscheinlich ja Alternativen in Eco, weiß nicht, ob Du nur weil die Dir zeitlich nicht passen, Anspruch auf C hast – vielleicht weiß ja einer der Anwälte hier mehr).
    Art. 8 der EG VO 261/2004 gibt dem Fluggast ein Wahlrecht unter verschiedenen Unterstützungsleistungen, die er von dem ausführenden Luftfahrunternehmen im Falle der Nichtbeförderung oder Flugannullierung (bzw. im Falle der "großen Verspätung") verlangen kann:

    Der Fluggast kann die vollständige Erstattung der Ticketkosten für nicht zurückgelegte Reiseabschnitte zu dem Preis verlangen, zu dem er das Ticket erworben hat. Gleiches gilt auch für bereits zurückgelegte Reiseabschnitte, wenn der Flug im Hinblick auf den ursprünglichen Reiseplan des Reisenden zwecklos geworden ist, Art. 8 (1) (a) EG VO 261/2004. Entscheidet sich der Fluggast für den Rücktritt und die Ticketerstattung, bekommt er binnen sieben Tagen die Ticketkosten auf den üblichen Zahlungswegen zurück.

    Alternativ kann der Fluggast die anderweitige Beförderung zum Endziel unter vergleichbaren Reisebedingungen zum frühestmöglichen Zeitpunkt bzw. auf eine anderweitige Beförderung zum Endziel unter vergleichbaren Reisebedingungen zu einem späteren Zeitpunkt nach Wahl des Fluggastes verlangen, Art. 8 (1) (b) - (c) EG VO 261/2004. Dem LG Köln zufolge kann von "vergleichbaren Bedingungen" bei der Beförderung mittels Bahn statt Flugzeug nicht ausgegangen werden; ein Bustransfer soll nur bei Kurzstreckenflügen in Betracht kommen, so eine Stimme in der Rechtsliteratur. Dem HG Wien zufolge ist bei der „anderweitigen Beförderung“ nicht ausschließlich auf die Sitzplatzkontingente des ausführenden oder vertraglichen Luftfahrtunternehmens abzustellen ist, sondern auch auf verfügbare Plätze bei anderen Fluggesellschaften. Die Airline ist grundsätzlich zum Schadensersatz verpflichtet, wenn der Fluggast in Eigenregie die Beförderung zum Zielort organisieren muss, weil die vom Luftfahrtunternehmen angebotene Alternativ-Beförderung erst zu einem unangemessen späteren Zeitpunkt erfolgt wäre; denn das Luftfahrtunternehmen ist bei einer Flugannullierung gehalten, die Beförderungsverpflichtung notfalls durch Inanspruchnahme von Leistungen Dritter, insbes. anderer Fluglinien, zeitnah zu erfüllen, so beispielsweise das AG Bremen.

    Zur Frage, was nun "vergleichbare Reisebedingungen" im Sinne der VO 261/2004 sind, helfen die Leitlinien der EU Kommission zur Auslegung der Verordnung:
    [...] Wird Fluggästen die Fortsetzung der Reise oder eine anderweitige Beförderung angeboten, so muss dies stets „unter vergleichbaren Reisebedingungen“ erfolgen. Die Vergleichbarkeit der Reisebedingungen hängt von verschiedenen Faktoren ab und muss von Fall zu Fall entschieden werden. Je nach Situation werden folgende bewährte Praktiken empfohlen:


    • nach Möglichkeit keine Herabstufung in eine niedrigere Klasse als die der Buchung;
    • anderweitige Beförderung ohne Zusatzkosten, selbst wenn Fluggäste von einem anderen Luftfahrtunternehmen oder mit einem anderen Verkehrsträger oder in einer höheren Klasse oder zu einem höheren Preis, als für die ursprüngliche Leistung gezahlt wurde, befördert werden;
    • es sind angemessene Bemühungen zu unternehmen, um zusätzliches Umsteigen zu vermeiden;
    • bei Nutzung eines anderen Luftfahrtunternehmens oder Verkehrsträgers für den nicht planmäßig durchgeführten Reiseabschnitt sollte die Gesamtreisezeit in derselben oder erforderlichenfalls in einer höheren Klasse möglichst in etwa der ursprünglichen planmäßigen Reisedauer entsprechen;
    • sind mehrere Flüge mit vergleichbaren Zeitplänen verfügbar, sollten Fluggäste mit dem Anspruch auf anderweitige Beförderung das Beförderungsangebot des Luftfahrtunternehmens auch mit den Luftfahrtunternehmen annehmen, die mit dem ausführenden Unternehmen zusammenarbeiten;
    • wurden für die ursprüngliche Reise Hilfeleistungen für Menschen mit Behinderungen oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität gebucht, so sollten diese Leistungen auch auf der Alternativstrecke zur Verfügung stehen.
    phxsun, Anonyma und Gargleblaster sagen Danke für diesen Beitrag.

  9. #3369
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    Zitat Zitat von Berlin_Lawyer Beitrag anzeigen
    Art. 8 der EG VO 261/2004 gibt dem Fluggast ein Wahlrecht unter verschiedenen Unterstützungsleistungen, die er von dem ausführenden Luftfahrunternehmen im Falle der Nichtbeförderung oder Flugannullierung (bzw. im Falle der "großen Verspätung") verlangen kann:

    • ....
    Vielen Vielen Dank dafür! Werde wohl nun noch die 30 Tage abwarten die Ryanair mir mal für die bearbeitung des formulares genannt hat, und anschließend selber was buchen müssen. Dann werde ich danach mir wohl direkt einen Anwalt suchen müssen... Werde berichten wenn sich was tut...

    Wollte Ryanair eigentlich nur einmal im Leben probiert haben, aber so scheint es ja zu sein, dass es ja gar nix wird und vermutlich auch dabei bleiben wird

  10. #3370
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    Erfahrungsbericht zu der Fluggesellschaft Aer-Lingus:

    Flug Cork-Düsseldorf wurde gecancelt; fahrt mit Bus nach Dublin -> Übernachtung im Hotel + Flug am nächsten morgen nach DUS (alles auf Kosten der Fluggesellschaft)

    1 Monat später freundlich aber bestimmt über das Formular angeschrieben; direkt 2 Wochen Frist gesetzt und innerhalb 3 Tage eine positive Rückmeldung erhalten, dass dem Anspruch stattgegeben wird und 250€ überwiesen werden.
    HGFan sagt Danke für diesen Beitrag.

  11. #3371
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    Frage zur Anullierung: Was wird von Artikel 8 b/c der Verordnung für Fluggastrechte umfasst?

    Wenn die Airline eine neue Strecke anbietet und ich einen Tag später ankommen kann dann gefordert werden einen Tag früher zu fliegen?
    Wie verhält es sich wenn die neue Strecke so geplant ist das eine Übernachtung nötig wird, muss dann die Airline sich darum kümmern oder Reisender?

  12. #3372
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    Zitat Zitat von hanakulare Beitrag anzeigen
    Vor paar Tagen waren noch zig Flüge da, will gerade wissen, was ich machen soll, wenn quasi nur noch so was teures übrig bleibt... Und noch soll ich auf ne Antwort von fr wohl Warten (Bearbeitungszeit der Mail wohl 30 Tage )
    Über das Kontaktformular hatte ich auch lange keine Reaktion erhalten.

    Im Chat habe ich dann mit Hinweis auf 261/2004 für meinen annullierten Flug das ok bekommen, einen Flug bei einer anderen Gesellschaft zu buchen und zur Erstattung per eMail einzureichen. Von FR keine 100%ige Garantie, dass alles übernommen wird aber Schlichtungsstelle einschalten oder klagen kann man immer noch. Flug ist aber nicht innerdeutsch.

    Gerade wenn die Preise steigen, würde ich das über den Chat abkürzen. Wartezeit leider >1h.

  13. #3373
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    Zitat Zitat von aschumann Beitrag anzeigen
    Frage zur Anullierung: Was wird von Artikel 8 b/c der Verordnung für Fluggastrechte umfasst?

    Wenn die Airline eine neue Strecke anbietet und ich einen Tag später ankommen kann dann gefordert werden einen Tag früher zu fliegen?
    Wie verhält es sich wenn die neue Strecke so geplant ist das eine Übernachtung nötig wird, muss dann die Airline sich darum kümmern oder Reisender?
    Du kannst darauf bestehen, zum frühestmöglichen Zeitpunkt unter vergleichbaren Reisebedingungen befördert zu werden.

    Wenn es eine frühere als die angebotene Beförderung am nächsten Tage gibt, bist du entsprechend umzubuchen.

    Die Übernachtung ist unabhängig davon zu bezahlen, ob die Beförderung am nächsten Tage die frühestmögliche ist oder nicht.
    "Man kann mit Bayern München nur ordentlich als Feind umgehen, wenn man unsachlich bleibt. Sobald man sich an Fakten hält, wird es schwierig."

    Campino

  14. #3374
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    Zitat Zitat von umsteiger Beitrag anzeigen
    Du kannst darauf bestehen, zum frühestmöglichen Zeitpunkt unter vergleichbaren Reisebedingungen befördert zu werden.

    Wenn es eine frühere als die angebotene Beförderung am nächsten Tage gibt, bist du entsprechend umzubuchen.

    Die Übernachtung ist unabhängig davon zu bezahlen, ob die Beförderung am nächsten Tage die frühestmögliche ist oder nicht.
    Danke das ist schon mal eine gute Information.
    Aber wie ist es wenn die Airline eben selbst eine Umbuchung anbietet die jetzt eben mehrere Stopps enthält und damit dann eine Übernachtung nötig macht und dann natürlich erst am nächsten Tag ankommt?
    Denn es muss ja nur angeboten werden was die Airline selbst im Flugplan hat und das bedeutet wenn man am gleichen Tag wie gebucht ankommen will dann geht nur einen Tag früher abfliegen.

  15. #3375
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    Zitat Zitat von aschumann Beitrag anzeigen
    Danke das ist schon mal eine gute Information.
    Aber wie ist es wenn die Airline eben selbst eine Umbuchung anbietet die jetzt eben mehrere Stopps enthält und damit dann eine Übernachtung nötig macht und dann natürlich erst am nächsten Tag ankommt?
    Denn es muss ja nur angeboten werden was die Airline selbst im Flugplan hat und das bedeutet wenn man am gleichen Tag wie gebucht ankommen will dann geht nur einen Tag früher abfliegen.

    Die Antwort ist in dem enthalten, was ich schon schrieb.

    Wenn es ein anderes Unternehmen ist, das die frühestmögliche Ersatzbeförderung unter vergleichbaren Reisebedingungen anbietet, ist auf dieses umzubuchen. Ist jedenfalls die ganz herrschende Meinung.

    Umgekehrt ist fraglich, ob eine Ersatzbeförderung mit mehreren zusätzlichen Umstiegen und ggf. einer Hotelübernachtung noch unter vergleichbaren Reisebedingungen erfolgt.

    Es besteht also tendenziell eher Anspruch auf Ersatzbeförderung durch einen Dritten auf derselben Route als auf Ersatzbeförderung durch das originäre Unternehmen, wenn es dich nur über Umwege ans Ziel bringt.
    "Man kann mit Bayern München nur ordentlich als Feind umgehen, wenn man unsachlich bleibt. Sobald man sich an Fakten hält, wird es schwierig."

    Campino

  16. #3376
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    ah ok mir ist vor Monaten mal von Eurowings das Urteil hier um die Ohren gehauen worden: LG Potsdam 13 S 89/10 27.10.2010

    Unter Punkt 17:
    Bei dem Anspruch aus Art. 8 Abs 1 lit b) oder c) der VO (EG) 261/2004 handelt es sich nicht um einen Schadenersatzanspruch sondern um eine verschuldensunabhängige Unterstützungsleistung (im Sinne des Fortbestehens der ursprünglichen Leistungsverpflichtung); er beschränkt sich auf eine „anderweitige Beförderung“ durch das betroffene Luftfahrtunternehmen „vorbehaltlich verfügbarer Plätze“, nicht aber durch ein anderes Luftfahrtunternehmen, geschweige denn eine „sonstige Beförderungsart“ (z.B. Mietwagen oder Bahnfahrt) bzw. die Unterbringung in einem Hotelzimmer. Beides, eine Weiterbeförderung am nächsten Tag mit Flug um 10:55 Uhr – der erstmals in der Berufungsinstanz vorgetragene frühestmögliche Flug um 06:40 Uhr des Folgetages mit Ankunftszeit 08:05 Uhr in Basel war bereits ausgebucht - und eine Hotelübernachtung, kam für die Klägerin aber aus Termingründen nicht in Betracht. Insofern kommt es, wie das Amtsgericht zutreffend ausgeführt hat, nicht darauf an, ob die Beklagte der Klägerin derartige Leistungen überhaupt angeboten hat.

    Darum habe ich mich damals mit dem späteren Flug und einmal Umsteigen statt einem Airberlinflug der direkt ging und nur 25Minuten später als wie gebucht angekommen wäre abspeisen lassen. Damals kam die Annullierung knapp 3Wochen vor dem Flug hier sind es ja jetzt noch Monate

  17. #3377
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    Jap. Das legendäre LG Potsdam-Urteil. War auch 2010 schon falsch und seitdem hat sich zum Glück ´ne Menge getan. Begegnet einem aber in der Tat immer mal wieder.
    Berlin_Lawyer sagt Danke für diesen Beitrag.
    "Man kann mit Bayern München nur ordentlich als Feind umgehen, wenn man unsachlich bleibt. Sobald man sich an Fakten hält, wird es schwierig."

    Campino

  18. #3378
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    ah danke gut zu wissen! was sollte man dann am besten erwidern wenn ich wieder mit diesem Urteil und Argumenten abgespeist werden sollte? ne aktuelle Fundstelle würde schon reichen.

  19. #3379
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    Zitat Zitat von aschumann Beitrag anzeigen
    ah danke gut zu wissen! was sollte man dann am besten erwidern wenn ich wieder mit diesem Urteil und Argumenten abgespeist werden sollte?
    Daß Du 'nen guten, auf exakt diese Thematik spezialisierten Anwalt kennst, der Ihnen die Rechtslage nach einer von Dir gesetzten und erfolglos verstrichenen Frist gerne kostenpflichtig erklären kann. Umsteiger ist so ein Anwalt, falls Du es noch nicht weißt.
    frabkk sagt Danke für diesen Beitrag.

  20. #3380
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    Der Flug ging Basel München - München Berlin. Ab München ging auch alles pünktlich raus. Der Flieger kam ja auch - zwar verspätet noch in Basel rein. Habe eher den Eindruck gewonnen, dass die Crew über ihre Zeit war und daher nicht mehr fliegen konnte. Dies wurde leider vom Bodenpersonal weder bestätigt noch dementiert.

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