Ergebnis 1 bis 10 von 10
  1. #1
    Gründungsmitglied und Senior Chefredakteur VFT Avatar von dreschen
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    Standard Air France startet biometrisches «smartboarding»

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    9.3.2009, Air France startet einen Testlauf des neuen Self-Boarding-Systems smartboarding. Ausgewählte Mitglieder des Vielfliegerprogramms Flying Blue, die regelmäßig von Paris nach Amsterdam fliegen, nehmen daran teil. Die Testphase startet am 17. März 2009 und dauert bis zum Jahresende.

    Von Dienstag, den 17. März 2009, an, erhalten die Teilnehmer des Testlaufs eine persönliche Karte mit neuesten biometrischen Technologien wie verschlüsselte Fingerabdrücke, RFID (Radiofrequenz-Identifikation) und Thermodruck (Rückseite der Karte kann bis zu 500 Mal neu bedruckt werden). Die Karte eröffnet diesen Passagieren die Möglichkeit, zum gewünschten Zeitpunkt selbständig an Bord zu gehen.

    Das neue "smartboarding" besteht aus vier Schritten und wurde in Zusammenarbeit mit der Firma CitizenGate entwickelt:

    1. In einem Registrierungsbüro am Flughafen (Terminal 2 in Paris-Charles de Gaulle) erhält der Kunde in wenigen Minuten eine persönliche, sofort einsatzbereite smartboarding®-Chipkarte. Auf dem Chip werden die persönlichen Angaben (Nachname, Vorname, Flying Blue-Nummer) sowie die verschlüsselten Fingerabdrücke gespeichert. Die Registrierung ist ein einmaliger Vorgang. Air France legt keine entsprechende Datei an.

    2. Am Reisetag führt der Kunde seine Karte nach dem Check-In (am Check-In-Automaten, per Internet, per Handy oder am Check-In-Schalter) in den smartboarding® Gate Reader ein. Die Chipkarte wird auf der Rückseite mit der Bordkarte bedruckt und wieder ausgegeben.

    3. Wenn der Flug zum Boarding ausgerufen wird, entscheidet der Passagier den Zeitpunkt, zu dem er an Bord gehen möchte selbst und passiert das Self-Boarding Gate an der Fluggastbrücke. Am Gate wird eine Personenerkennung durchgeführt, um sicherzustellen, dass jeweils nur ein Passagier das Gate passiert. Dabei werden die Informationen der smartboarding®-Karte eingelesen und mit einem seiner Fingerabdrücke abgeglichen. Dieser Schritt entspricht den herkömmlichen Boarding-Formalitäten, bei denen die Angaben auf der Bordkarte (Papier oder Handy-Display) mit den Angaben des Ausweisdokuments verglichen werden. Stimmen die Angaben überein, erhält der Passagier Zugang zum Flugzeug.

    4. Am Flugzeugeingang zeigt der Passagier wie bei einer herkömmlichen Bordkarte die Rückseite seiner Karte vor.
    Quelle

    Vielleicht bin ich nur zu blöd, aber den Sinn dahinter verstehe ich Null Komma Null! Wo ist der Vorteil für den Passagier?

  2. #2
    Erfahrenes Mitglied Avatar von katzerl
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    also, ich hab heute gerade französische Nachrichten geschaut und dort wurde das vorgestellt.
    Im Endeffekt ist das wie hier etix. Einchecken online, mit Handy oder am Automaten am Airport. Momentan nur für Frequent Flyer nach Amsterdam möglich, bald auch für den Rest der Welt. Aber..... das dauert noch....

  3. #3
    Gründungsmitglied Avatar von flysurfer
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    Geht alles in Richtung Dauerüberwachung. Im nächsten Schritt enthalten die Smartcards einen RFID-Sender, sodass der Pax im Airport jederzeit geortet werden kann.

    Nicht dass er zu oft auf die Toilette geht, sehr verdächtig. Oder sich irgendwie "verläuft". Kann man natürlich per Software mit den automatischen Überwachungskameras im Flughafen koppelt, wenn man eine "person of interest" ist (zB "flying while Muslim"). Dann wird man auf Schritt und Tritt von Kameras verfolgt, die alles aufzeichnen. Mit Richtmikros auch den Ton.

  4. #4
    Gründungsmitglied und Senior Chefredakteur VFT Avatar von dreschen
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    Die Frage ist ja, wer stellt sich da freiwillig zur Verfügung! Ich suche immer noch den Vorteil für den Passagier! Eine Online-Bordkarte dürfte es ja auch bei AF/KLM geben und die hat m. E. mehr Vorteile.

  5. #5
    Gründungsmitglied Avatar von flysurfer
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    Zitat Zitat von dreschen Beitrag anzeigen
    Die Frage ist ja, wer stellt sich da freiwillig zur Verfügung! Ich suche immer noch den Vorteil für den Passagier! Eine Online-Bordkarte dürfte es ja auch bei AF/KLM geben und die hat m. E. mehr Vorteile.
    Und was ist, wenn man den Bordkartenabschnittt einschicken soll?

  6. #6
    Gründungsmitglied und Senior Chefredakteur VFT Avatar von dreschen
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    Zitat Zitat von flysurfer Beitrag anzeigen
    Und was ist, wenn man den Bordkartenabschnittt einschicken soll?
    Dann muss man zur Zentrale seines FFP fahren und den dort seinen Fingerabdruck abgeben... Das System ist total beknackt! Würde mich nicht wundern, wenn LH morgen die Pressemeldung mit einem ähnlichen System abgibt. Ist natürlich ein Enhancement für den Vielflieger!

  7. #7
    Queen of :rolleyes: Avatar von lipton
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    Ist dann nicht mehr nötig, ist alles auf der nicht speichernden Karte gespeichert!
    Der menschlichen Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

  8. #8
    Gründungsmitglied Avatar von flysurfer
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    Zitat Zitat von lipton Beitrag anzeigen
    Ist dann nicht mehr nötig, ist alles auf der nicht speichernden Karte gespeichert!
    Wie gut, dass man die nie verlieren kann.

  9. #9
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    ist dann klasse wenn AF mal wieder die Meilen nicht gutschreibt ... bin sicher FB kann auf den Chip problemlos zugreifen

  10. #10
    rcs
    rcs ist gerade online
    Gründungsmitglied Avatar von rcs
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    Da gibt's dann erstmal ein Fax oder eine PDF per Mail, dass man mangels Einsendung der Bordkarte als Beleg leider keine Meilen gutschreiben konnte

    Beim letzten Flyertalk-Treffen mit Air France haben wir ganz genau das Problem mit mobilen Bordkarten und der Nachkreditierung angesprochen, Ende November 2008 hatte AF noch keine Idee, wie dieses Problem zu lösen ist.

    Die Abfrage des E-Ticket-Couponstatus hilft zwar in vielen Fällen weiter, aber auch da passieren ab und an mal Fehler beim "ziehen" des elektronischen Coupons im Rahmen des Flight Closeout...

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