Seite 453 von 467 ErsteErste ... 353 403 443 451 452 453 454 455 463 ... LetzteLetzte
Ergebnis 9.041 bis 9.060 von 9331
Übersicht der abgegebenen Danke11147x Danke

Thema: Air Berlin meldet Insolvenz an

  1. #9041
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    19.08.2017
    Beiträge
    663

    Standard

    ANZEIGE
    "Flöther sondiert daher die Angebote mehrerer Prozessfinanzierer."

    Den o.g. Satz aus dem Artikel finde ich besonders interessant. Ich habe zwar meine Zweifel, dass es schon richtige Angebote gibt, wenn Flöther noch nicht weiß, wo er die Klage einreichen will. Sollte es zu einer Prozessfinanzierung kommen, handelt es sich bei der Klage nicht nur um eine Geldbeschaffungsmaßnahme des Insolvenzverwalters, die Prozessfinazierer haben eigene Spezialisten, die das Chancen-/Risikoverhältnis genau prüfen.
    voyager_2000 sagt Danke für diesen Beitrag.

  2. #9042
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    20.03.2012
    Ort
    VIE
    Beiträge
    596

    Standard

    Zitat Zitat von BAVARIA Beitrag anzeigen
    An diesem Montag tritt der Gläubigerausschuss von Air Berlin zusammen und diskutiert über eine Klage gegen Etihad Airways.

    Insolvenz von Air Berlin - Etihad droht Milliarden-Klage - Wirtschaft - Süddeutsche.de
    London als Gerichtsstand, das könnte Etihad dank dem Brexit bei ausreichend langer Verfahrensdauer auch helfen.

  3. #9043
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    10.04.2010
    Beiträge
    2.870

    Standard

    Zitat Zitat von haraldw Beitrag anzeigen
    London als Gerichtsstand, das könnte Etihad dank dem Brexit bei ausreichend langer Verfahrensdauer auch helfen.
    So ein Quatsch.

    UK wird nicht ein Dritte Welt Land oder eine Diktatur nach dem Brexit.

    Sollte vor einem Gericht in London entschieden werden, das Etihad zahlen muss, dann würde auch dort der Titel vollzogen und das Flugzeug gepfändet.
    Wieso sollte dies nach einem brexit anders sein?

    In den Emiraten bezweifle ich, das man einen Titel erwirken könnte und dann auch noch durchsetzen.
    Ed Size und Wuff sagen Danke für diesen Beitrag.

  4. #9044
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    16.12.2012
    Ort
    Waldmünchen
    Beiträge
    566

    Standard

    Der erste Schritt ist gemacht:

    Der Gläubigerausschuss habe am Montagabend grundsätzlich beschlossen, die Schadenersatz-Klage voranzutreiben, sagte eine Person aus dem Umfeld von Air Berlin am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.

    Allerdings muss Flöther zunächst einen Prozessfinanzierer finden, der die erwarteten Kosten von rund fünf Millionen Euro vorstreckt. Der Gläubigerausschuss hat ihn beauftragt, dazu eine Ausschreibung zu organisieren, wie der Insider sagte.

    https://www.wiwo.de/unternehmen/hand.../21038324.html

  5. #9045
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    03.11.2012
    Beiträge
    4.135

    Standard

    Zitat Zitat von BAVARIA Beitrag anzeigen
    Allerdings muss Flöther zunächst einen Prozessfinanzierer finden, der die erwarteten Kosten von rund fünf Millionen Euro vorstreckt.
    Das wird spannend, ob sich ein Prozessfinanzierer finden lässt. Bei einigen Prozssfinanzierern sind ja inzwischen auch Private Equity Investoren eingestiegen, das könnte dann vom Appetit nach Risiko passen. Der Prozessfinanzierer streckt ja nicht nur die Kosten vor, er ist auch an den Erlösen im Erfolgsfall beteiligt. Bei den Größenordnungen im dreistelligen Millionenbereich dürfte die Erfolgsbeteiligung bei 10-20% liegen.

  6. #9046
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Ed Size
    Registriert seit
    16.03.2009
    Beiträge
    9.425

    Standard

    Zitat Zitat von airhansa123 Beitrag anzeigen
    Das wird spannend, ob sich ein Prozessfinanzierer finden lässt. Bei einigen Prozssfinanzierern sind ja inzwischen auch Private Equity Investoren eingestiegen, das könnte dann vom Appetit nach Risiko passen. Der Prozessfinanzierer streckt ja nicht nur die Kosten vor, er ist auch an den Erlösen im Erfolgsfall beteiligt. Bei den Größenordnungen im dreistelligen Millionenbereich dürfte die Erfolgsbeteiligung bei 10-20% liegen.
    Ist auch nicht riskanter als irgendein Start-Up Investment, nur mit klar berechenbarer Rendite, daher wird sich wohl jemand finden lassen. Glücksspiel 2.0.
    "die letzten Jahrzehnte haben uns gelehrt, dass es viel leichter ist, neue Straßen und Häuser und moderne Fabriken zu bauen, als aus geknebelten Untertanen tolerante Demokraten zu machen"

  7. #9047
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    17.01.2015
    Ort
    Fröndenberg
    Beiträge
    407

    Standard

    Zitat Zitat von konnimutti Beitrag anzeigen
    Gibt es hierzu etwas neues? Eventuell Geldeingang?
    Habe soeben auch eine Stornobestätigung/Rechnung (Niki-Flug im Sept. 2017 gebucht) erhalten. Kein Hinweis auf Rückbuchung.
    Soeben Mail von VISA: wird zurückgebucht!

  8. #9048
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    03.11.2012
    Beiträge
    4.135

    Standard

    Flöther will offensichtlich €1 Mrd. von Etihad - wenn schon denn schon. Das dürfte die Gerichtskosten aber deutlich über die EUR 5 Mio Hürde wuppen, nur für die 1. Instanz.
    Mein Allianz Prozeßkostenrechner versagt ob dieser Summen, der geht nur bis EUR 30 Mio.
    Allianz Prozesskostenrechner

    ich habe den Geschäftsbericht 2016 gelesen, dort wurden die Risiken extrem offen und klar geschildert, auch die Probleme mit der Etihad Zusage. Nach meinem Rechtsverständnis sollte nichts zu holen sein, aber auf hoher See und vor Gericht.... man weiß es nicht.

    Airberlin administrator seeks more than $1.25 billion in claims against Etihad | Airlines content from ATWOnline

  9. #9049
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    19.08.2017
    Beiträge
    663

    Standard

    Zitat Zitat von airhansa123 Beitrag anzeigen
    Flöther will offensichtlich €1 Mrd. von Etihad - wenn schon denn schon. Das dürfte die Gerichtskosten aber deutlich über die EUR 5 Mio Hürde wuppen, nur für die 1. Instanz.
    Mein Allianz Prozeßkostenrechner versagt ob dieser Summen, der geht nur bis EUR 30 Mio.
    Allianz Prozesskostenrechner
    Der Rechner hat nicht versagt, nach 22 RVG sind die Kosten in Deutschland bei 30 Mio gedeckelt. ergibt ca 800.000 Risiko für die 1. Instanz.

    Ich würde mich mit 1.000 € gegen entsprechende Gewinnbeteiligung sofort beteiligen. No risk no fun Leider fragt mich keiner, so dass ich nicht mitspielen darf
    airhansa123 und voyager_2000 sagen Danke für diesen Beitrag.

  10. #9050
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Ed Size
    Registriert seit
    16.03.2009
    Beiträge
    9.425

    Standard

    Zitat Zitat von Asia Beitrag anzeigen
    Der Rechner hat nicht versagt, nach 22 RVG sind die Kosten in Deutschland bei 30 Mio gedeckelt. ergibt ca 800.000 Risiko für die 1. Instanz.
    Das ist ja überschaubar, da werden die doch sicher einen Finanzierer finden.
    "die letzten Jahrzehnte haben uns gelehrt, dass es viel leichter ist, neue Straßen und Häuser und moderne Fabriken zu bauen, als aus geknebelten Untertanen tolerante Demokraten zu machen"

  11. #9051
    Erfahrenes Mitglied Avatar von GoldenEye
    Registriert seit
    30.06.2012
    Beiträge
    12.642

    Standard

    Die Frage ist allerdings, wie oben bereits diskutiert, ob die Klage in Deutschland oder in UK eingereicht werden soll.
    Rambuster sagt Danke für diesen Beitrag.
    "It is a stupid idea to hire smart people and then tell them what to do. We hire smart people so that they can tell us, what to do". Steve Jobs

  12. #9052
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    15.01.2014
    Ort
    MUC
    Beiträge
    643

    Standard

    Zitat Zitat von airhansa123 Beitrag anzeigen
    ich habe den Geschäftsbericht 2016 gelesen, dort wurden die Risiken extrem offen und klar geschildert, auch die Probleme mit der Etihad Zusage. Nach meinem Rechtsverständnis sollte nichts zu holen sein, aber auf hoher See und vor Gericht.... man weiß es nicht.
    Ja, die Risiken sind im Geschäftsbericht deutlich benannt. Daraus wird aber auch deutlich, dass die "Etihad Zusage" in höchster Not ausschließlich dazu diente, das Vertrauen der Stakeholder in die Zahlungsfähigkeit von AB zu erhalten. Und wir reden hier immerhin vom Hauptaktionär einer börsennotierten Gesellschaft.

  13. #9053
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Ed Size
    Registriert seit
    16.03.2009
    Beiträge
    9.425

    Standard

    Zitat Zitat von airhansa123 Beitrag anzeigen
    ich habe den Geschäftsbericht 2016 gelesen, dort wurden die Risiken extrem offen und klar geschildert, auch die Probleme mit der Etihad Zusage. Nach meinem Rechtsverständnis sollte nichts zu holen sein, aber auf hoher See und vor Gericht.... man weiß es nicht.
    Naja entweder war die Zusagen gut genug um einen Insolvenzantrag abzuwenden und eine positive Fortführungsprognose zu erstellen - oder die Zusage war nicht ausreichend, dann befinden wir uns im Bereich Insolvenzverschleppung - oder sehe ich da was falsch.
    voyager_2000 sagt Danke für diesen Beitrag.
    "die letzten Jahrzehnte haben uns gelehrt, dass es viel leichter ist, neue Straßen und Häuser und moderne Fabriken zu bauen, als aus geknebelten Untertanen tolerante Demokraten zu machen"

  14. #9054
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    03.11.2012
    Beiträge
    4.135

    Standard

    Zitat Zitat von Ed Size Beitrag anzeigen
    Naja entweder war die Zusagen gut genug um einen Insolvenzantrag abzuwenden und eine positive Fortführungsprognose zu erstellen - oder die Zusage war nicht ausreichend, dann befinden wir uns im Bereich Insolvenzverschleppung - oder sehe ich da was falsch.
    Ich bin kein Insolvenzrechtler sondern Dipl.-Kfm.: Und aus dieser Sicht sehe ich schon, das im April Etihad (und AB) es Ernst meinten mit der Fortführung, dazu passt das AB ja auch noch einige Hochkaräter kurz vorher mit an Bord genommen hat. Und die EY Cash-Finanzspritze im April war ja auch nicht ohne - warum also gutes Geld schlechten hinterherwerfen wenn man ohnehin nicht an die Sache glaubt. Von daher sehe ich keine Insolvenzverschleppung. Zu diesem Zeitpunkt stand auch bereits seit Januar 2017 fest, dass EY CEO James Hogan und CFO James Rigney in der 2. Jahreshälfte 2017 ihre Posten räumen müssen. Im Fall Hogan war das bis auf das Micro-Timing lange absehbar. Das ein neuer CEO und CFO eine Neu-Einschätzung der Lage nach Amtsantritt vornehmen ist völlig normal, passiert jährlich bei hunderten Unternehmen weltweit. Diese Einschätzung ist im Juli/August 2017 erfolgt, mit bekannten Ergebnis. Das ganze war begleitet von sich stetig verschlechternden operativen Meldungen über Passagierzahlen u.a. in Q2 und Q3.
    Geändert von airhansa123 (09.03.2018 um 19:23 Uhr)

  15. #9055
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Ed Size
    Registriert seit
    16.03.2009
    Beiträge
    9.425

    Standard

    Zitat Zitat von airhansa123 Beitrag anzeigen
    Ich bin kein Insolvenzrechtler sondern Dipl.-Kfm.: Und aus dieser Sicht sehe ich schon, das im April Etihad (und AB) es Ernst meinten mit der Fortführung, dazu passt das AB ja auch noch einige Hochkaräter kurz vorher mit an Bord genommen hat. Und die EY Cash-Finanzspritze im April war ja auch nicht ohne - warum also gutes Geld schlechten hinterherwerfen wenn man ohnehin nicht an die Sache glaubt. Von daher sehe ich keine Insolvenzverschleppung. Zu diesem Zeitpunkt stand auch bereits seit Januar 2017 fest, dass EY CEO James Hogan und CFO James Rigney in der 2. Jahreshälfte 2017 ihre Posten räumen müssen. Im Fall Hogan war das bis auf das Micro-Timing lange absehbar. Das ein neuer CEO und CFO eine Neu-Einschätzung der Lage nach Amtsantritt vornehmen ist völlig normal, passiert jährlich bei hunderten Unternehmen weltweit. Diese Einschätzung ist im Juli/August 2017 erfolgt, mit bekannten Ergebnis. Das ganze war begleitet von sich stetig verschlechternden operativen Meldungen über Passagierzahlen u.a. in Q2 und Q3.
    Wenn das so war wie du schreibst dann sind die Forderungen gegenüber EY ja vollkommen berechtigt und höchstwahrscheinlich auch durchsetzbar. Wenn die Zusagen verbindlich getroffen wurden müssen sie aus Sicht des Insolvenzverwalters auch eingehalten werden - man kann ja als massgeblicher Gesellschafter da nicht Hüh und Hot machen. Das man kein weiteres Geld verlieren wollte ist sicher nachvollziehbar aber solange das Geld da ist muss man es auch entsprechend der Zusage zur Verfügung stellen.

    Evtl. hätte man die Zusagen nicht so pauschal und weitreichend treffen sollen. Man hätte ja auch sagen können das man die weitere Finanzierung an bestimmten Kennzahlen festmacht und Quartalsweise überprüft - nur wäre das im Bericht nicht gut angekommen und hätte Panik ausgelöst.

    Und die Logik des Kaufmanns und die des Insolvenzverwalters liegen manchmal sehr weit auseinander.
    "die letzten Jahrzehnte haben uns gelehrt, dass es viel leichter ist, neue Straßen und Häuser und moderne Fabriken zu bauen, als aus geknebelten Untertanen tolerante Demokraten zu machen"

  16. #9056
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    03.11.2012
    Beiträge
    4.135

    Standard

    Zitat Zitat von Ed Size Beitrag anzeigen
    Wenn das so war wie du schreibst dann sind die Forderungen gegenüber EY ja vollkommen berechtigt und höchstwahrscheinlich auch durchsetzbar.
    Und die Logik des Kaufmanns und die des Insolvenzverwalters liegen manchmal sehr weit auseinander.
    Wie gesagt, aus kaufmännischer Sicht sehe ich das komplett anders, aber die unterschiedlichen Sichtweisen (Zitat und Beitrag) sind in #9055 gut beschrieben.

  17. #9057
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    07.06.2010
    Ort
    STR
    Beiträge
    1.352

    Standard Air Berlin meldet Insolvenz an

    Zitat Zitat von Ed Size Beitrag anzeigen
    Naja entweder war die Zusagen gut genug um einen Insolvenzantrag abzuwenden und eine positive Fortführungsprognose zu erstellen - oder die Zusage war nicht ausreichend, dann befinden wir uns im Bereich Insolvenzverschleppung - oder sehe ich da was falsch.
    Solange irgendeine der BIG4 diesen Comfort Letter als ausreichend angesehen haben, reicht dies.

    Mit gut zureden und einem Folgeauftrag testieren die sowieso (fast) alles.

    Ich kenne den Comfort Letter nicht, also alles nur Spekulation. Wenn man jedoch schon mal ein paar harte oder “weiche” Patronatserklärungen in der Hand hatte, weiß man wahrscheinlich in welche Richtung dieser hier ging :-)
    Geändert von mojito25 (10.03.2018 um 12:20 Uhr)

  18. #9058
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Ed Size
    Registriert seit
    16.03.2009
    Beiträge
    9.425

    Standard

    Zitat Zitat von mojito25 Beitrag anzeigen
    Solange irgendeine der BIG4 diesen Comfort Letter als ausreichend angesehen haben, reicht dies.

    Mit gut zureden und einem Folgeauftrag testieren die sowieso (fast) alles.
    Wenn das ausreichend war, dann war wohl auch die Zahlungszusagen von EY verbindlich - entweder das eine oder das andere - best of both worlds kann man im Insolvenzfall kaum annehmen.

    Übrigens interessant das du der Meinung bist das jedes der BIG4 Unternehmen ausschliesslich zu Bewertungen kommt die den rechtlichen Anforderungen in Deutschland genügen.

    Es gibt ja z.B. immer wieder Klagen, weil die Arbeit der Big4 eben doch fehlerhaft scheint:

    https://www.juve.de/nachrichten/verf...-zur-ps-pleite


    https://www.finance-magazin.de/banki...alter-1382061/

    Arcandor-Pleite: Arcandor: KPMG muss Millionenhonorar zurückzahlen

    Das wirft ja ein deutliches Licht auf Insolvenzverwalter und Berater -beide wollen eigentlich nur Geld verdienen.
    "die letzten Jahrzehnte haben uns gelehrt, dass es viel leichter ist, neue Straßen und Häuser und moderne Fabriken zu bauen, als aus geknebelten Untertanen tolerante Demokraten zu machen"

  19. #9059
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    07.06.2010
    Ort
    STR
    Beiträge
    1.352

    Standard

    Zitat Zitat von Ed Size Beitrag anzeigen
    Wenn das ausreichend war, dann war wohl auch die Zahlungszusagen von EY verbindlich - entweder das eine oder das andere - best of both worlds kann man im Insolvenzfall kaum annehmen.

    Übrigens interessant das du der Meinung bist das jedes der BIG4 Unternehmen ausschliesslich zu Bewertungen kommt die den rechtlichen Anforderungen in Deutschland genügen.

    Es gibt ja z.B. immer wieder Klagen, weil die Arbeit der Big4 eben doch fehlerhaft scheint:

    https://www.juve.de/nachrichten/verf...-zur-ps-pleite


    https://www.finance-magazin.de/banki...alter-1382061/

    Arcandor-Pleite: Arcandor: KPMG muss Millionenhonorar zurückzahlen

    Das wirft ja ein deutliches Licht auf Insolvenzverwalter und Berater -beide wollen eigentlich nur Geld verdienen.
    Du hast mich missverstanden. Ich bin der Meinung dass die oft Gefälligkeitsgutachten erstellen...und das nicht zu knapp.

    Selber oftmals erlebt, dass Inhalte “Verhandlungssache” sind.

    Ich kann mich nur an ein mal erinnern bei dem E&Y gesagt hat, können wir nicht...und das aus gutem Grund
    Ed Size sagt Danke für diesen Beitrag.

  20. #9060
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    28.06.2010
    Beiträge
    1.744

    Standard

    Zitat Zitat von mojito25 Beitrag anzeigen
    Solange irgendeine der BIG4 diesen Comfort Letter als ausreichend angesehen haben, reicht dies.

    Mit gut zureden und einem Folgeauftrag testieren die sowieso (fast) alles.

    Ich kenne den Comfort Letter nicht, also alles nur Spekulation. Wenn man jedoch schon mal ein paar harte oder “weiche” Patronatserklärungen in der Hand hatte, weiß man wahrscheinlich in welche Richtung dieser hier ging :-)
    In diesem Letter stand sicherlich nicht, das Etihad mit unbegrenzten Summen zur Verfügung stehen muss.

    Die Umsätze von AB sind ab Mai 2017 (insbesondere auch wegen den negativen Presseberichten) derart kollabiert, das ein totaler Zusammenbruch in Bälde unumgänglich war. Dafür kann man Etihad absolut keinen Vorwurf machen!

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •