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Thema: Mitführen fester Medikamente (VIE)

  1. #1
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    Standard Mitführen fester Medikamente (VIE)

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    Zwecks Anonymität habe ich mich neu angemeldet um dieses heikle Thema mit euch zu besprechen.

    Am Flughafen Wien hat sich ein Vorfall zugetragen welchen ich nicht nachvollziehen kann.
    Daraufhin habe ich eine schriftliche Anfragen an den Flughafen Wien gestellt aber lest selbst:


    Sehr geehrte Damen und Herren

    Ich bitte um Stellungnahme zu folgender Situation welche sich leider auch so zugetragen hat.
    Wir respektieren grundsätzlich die Anordnungen ihrer Sicherheitsmitarbeiter und möchten nun für künftige Reisen Klarheit schaffen.

    Mein Lebensgefährte Wohnhaft in [beliebige Adresse in AT], deutscher Staatsbürger trat folgende Reise für die Dauer eines verlängerten Wochenendes mit OS an:
    VIE TXL
    TXL VIE

    Bei der Sicherheitskontrolle wurde mein Lebensgefährte angehalten und seine verschreibungspflichtigen Medikamente zur chronischen Behandlung von HIV beanstandet.
    Gemäß dem Mitarbeiter der Sicherheitskontrolle darf er ausschließlich die Menge welche während seines gebuchten Aufenthaltes benötigt wird, mitführen. Er habe 3 Tage zuviel an Medikation mit, lautete die Beanstandung.
    Ein hinzugezogener Bundespolizist teilte die Ansicht der SiKo Mitarbeiters.
    Es wurde Entschieden dass, er ausnahmsweise die Medikamente mit sich führen darf.
    Aufgrund der Klärung dieses Sachverhaltes dauerte das gesamte Prozedere der Sicherheitskontrolle 60min. Wodurch der Zeitpuffer zum Boarding des Fluges außerordentlich verkürzt worden ist.

    Nun habe ich folgende Informationen bereits zusammengetragen und keiner dieser Informationen bestätigt die Aussagen des SiKo Mitarbeiters oder des Bundespolizisten:
    .) ihrer Webseite
    .) Finanzamt
    .) Arzneimittelgesetz

    Auf Ihrer Webseite unter:
    https://www.viennaairport.com/jart/p...tnehmen_de.pdf
    Was darf ich an Bord mitnehmen, steht:
    Medikamente fest, wie Tabletten = keine Einschränkungen

    Beim Finanzamt heißt es:
    Arzneimittel
    Arzneiwaren dürfen auf Grund des Arzneiwareneinfuhrgesetzes nur durch Apotheken und Unternehmen, die zum Vertrieb von Arzneiwaren berechtigt sind, nach Österreich importiert werden.
    Das Mitführen von Arzneiwaren durch Privatpersonen im Reiseverkehr ist daher grundsätzlich nicht gestattet. Dies gilt sowohl bei einer Einreise aus Nicht-EU-Staaten als auch bei einer Einreise aus EU-Staaten.
    ...
    Reisende mit Wohnsitz in Österreich dürfen jene Arzneiwaren, die sie bereits bei der Ausreise für ihren persönlichen Bedarf oder den Bedarf eines mitreisenden Tieres mitgeführt haben, wieder nach Österreich mitbringen. Darüber hinaus dürfen sie im Ausland erworbene Arzneiwaren in einer Menge bis zu jeweils drei Einzelhandelspackungen pro Arzneimittel mitführen.
    Reisende mit Wohnsitz im Ausland dürfen jene Arzneiwaren mitführen, die sie während der Reise für ihren persönlichen Bedarf oder den Bedarf eines mitreisenden Tieres benötigen.
    Da sich das Finanzamt bereits auf das Arzneimittelgesetz bezieht ist eine weitere Erklärung nicht mehr notwendig.
    https://www.bmf.gv.at/zoll/reise/ein...neimittel.html

    Ich bitte um rasche Stellungnahme, der nächste gebuchte Flug steht unmittelbar bevor.

    Mit freundlichen Grüßen
    DSGVO

  2. #2
    Erfahrenes Mitglied Avatar von FREDatNET
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    Hm, aber mit der Menge nur für die Reise dürfte schon etwas dran sein wenn ich das so lese. Die Frage ist, ob man im Ernst diskutieren muss, wenn man ein Rückreisedatum flexibel hat.

    Ich muss allerdings sagen, dass das wohl ein besonderes Pech war, ich habe in meiner Reisetasche sicher immer 20-30 Tabletten, von Ibuprofen, über halsschmerzlutschtabletten, was gegen Erkältungssymptome und was gegen durchfall... nachdem ich die so gut wie nie brauche sind sie wahrscheinlich eh schon abgelaufen, aber das hat wirklich noch nie jemanden interessiert.
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  3. #3
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    was mich hier wundert, es geht schliesslich um eine Reise innerhalb der EU und es sind ja persönliche Medikamente, keine Handelswaren. Insofern überraschend für mich.

    Betreffend der Anzahl der Tage, wird es nun Lieschen Müller Niveau,
    Wenn ich ein spezielles Medikament, insbesondere Verschreibungspflichtig mitführe, nehme ich mir doch eine Sicherheitsmenge mit und nicht die Pillen abgezählt. Viel Spass, im Ausland dann ein dort nicht vorhandenes oder nur schwer zu erhaltenes Medikament mit der passenden Verschreibung zu erhalten. Da läuft man ggf. länger dem Papier hinterher, als die Reise dauert.

    Ein Satz ist mir noch in Erinnerung: Nein, solche Medikamente gibt es hier nicht und dürften hier nicht verkauft werden

  4. #4
    Erfahrenes Mitglied Avatar von FREDatNET
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    Man denke an Opioide, die man zB bei einer Gastritis bekommt, daran wird man im Ausland nicht überall leicht kommen...
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  5. #5
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    Irgendwie hört sich die Geschichte Schief oder unvollständig an? Das Finanzamt regelt den Import, wenn ich es richtig verstehe war dies aber Export, da Kontrolle vor Abflug. Desweiteren was geht die SiKo "feste" Medikamemte an? Die gehören meines Wissens nicht zu gefährlichen Gegenständen und stellen auch keine Flüssigkeiten dar. Also irgendeine Info fehlt. Gelee? Pulver? Mit den Importregeln hat das jedenfalls nix zu tun. Und die drei Tage müssten als Sicherheitsbestand falls der Rùckflug nicht angetreten werden kann auch drin sein. Mir fehlen die Argumente der SiKo.

  6. #6
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    Also ohne hier Sachkundig zu sein, doch mal das gesunde Flyglobal 'Volksempfinden'.

    Eine Reserve von 3 Tagen halte ich, selbst wenn es eine Kurzreise ist abslut im Rahmen.

    Wenn die Person für ein einwöchige Reise gleich einen Jahresbedarf mitnimmt, dann kann ich mir schon vorstellen, dass das kritisch betrachtet wird. (wird man bei Aids eh nicht haben)

    Für mich gilt gefühlt:
    Bei Reisen von 1 Woche Dauer, auch kürzer, ca. 1 Woche Reserve, bis ca 2 Wochen. Bei 4 Wochen Langzeitreise sehe ich einen 50% Zuschlag noch im Rahmen des gefühlt sinvollen, also etwa 2 Wochen Reserve.

    Flyglobal
    Geändert von flyglobal (20.10.2018 um 16:16 Uhr)

  7. #7
    Erfahrenes Mitglied
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    Standard Mitführen fester Medikamente (VIE)

    Weder in VIE noch woanders auf der Welt hat sich jemals eine Siko für die Tabletten in meiner Reiseapotheke interessiert. Dabei habe ich immer was gegen Schnupfen, einen Schleimlöser, Paracetamol/Ibuprofen, gegen Durchfall, gegen Magenkrämpfe, gegen Halsschmerzen. Also 30 Tabletten sind das allemal, egal ob ich nur 2 Tage oder 2 Wochen unterwegs bin.
    Wenn, dann wäre das doch eher Sache des Zolls, oder?
    Geändert von Petz (20.10.2018 um 16:26 Uhr)
    INNSEN sagt Danke für diesen Beitrag.
    “To know me is to fly with me.“ (Ryan Bingham, Up in the Air)

    http://meine.flugstatistik.de/pacpa

  8. #8
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    mich wundert sowas auch..habe auch immer was gegen alles mit. Und bei wirklich wichtigen Medikamenten würde ich immer ein paar Tage mehr mitnehmen. Streik am Flughafen, Flug fällt aus,...etc. und schon ist ein Tag dahin,

    Speziell in Wien.. wo die MA normalerweise recht angenehm bei Kontrolle sind. Zumindest hatte ich bisher noch nie Probleme beim Check. Sie es einmal wegen einer halb vollen Flasche die ich vergessen hatte wegzuschmeißen, Tabletten oder irgendwelchen Geräten...Dürfte ein Pech gewesen sein...zum falschen Zeitpunkt bei der falschen Person gelandet...

  9. #9
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Rookie2014
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    Standard Mitführen fester Medikamente (VIE)

    Woher stammt denn das „Fachwissen“ der SiKo und Zollmitarbeiter, welche Dosis die verordnete Dosis ist? Allein hier ist doch der Spielraum (bei mir bekannten) Medikamenten enorm und könnte zwischen 3-6 Tagen schwanken.
    Weiter hätte ich keine Toleranz bei diesem Krankheitsbild mich mit Amateuren darüber zu streiten, eine Reise kann ja ungeplant länger dauernd, z.B. wegen einer auftretenden Grippe.

    @ Themeneröffner: Bitte poste mal die Antwort des Flughafens, wäre interessant ob die dazu - da unterschiedliche Verantwortungsgebiete- sich überhaupt abschließend äußern.

  10. #10
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    Ich hänge mich mal dran

    Da ich seit heuer in einer Therapie bin, bin ich gespannt auf meine Flüge Richtung Asien, Thailand, USA und Kanada.
    Ich habe mir einen Medikamentenpass, in Englisch, von meinem Facharzt Aushändigen lassen.
    Ich würde ehrlich gesagt ungern in Hongkong, Boston oder Phuket ein Ersatzmedikament bzw. eine Ersatzspritze besorgen müssen, die ich mir einmal wöchentlich in den Bauch jagen darf.
    Die Spritzen "MÜSSEN" im Handgepäck mitgeführt werden.
    Vermutlich wegen den zu kühlen Temperaturen im Frachtraum.
    Wirkstoff
    Methotrexat
    Ebetrexat

    Bin mal gepsannt und verfolge die Geschichte hier mal....
    Hat jemand mit Einwegspritzen Erfahrungen im Flugverkehr gemacht? (Thrombosespritzen oder so)

  11. #11
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    Zitat Zitat von FREDatNET Beitrag anzeigen
    Man denke an Opioide, die man zB bei einer Gastritis bekommt, daran wird man im Ausland nicht überall leicht kommen...
    Bitte was?

  12. #12
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Rookie2014
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    Standard Mitführen fester Medikamente (VIE)

    Zitat Zitat von BMF81 Beitrag anzeigen

    Hat jemand mit Einwegspritzen Erfahrungen im Flugverkehr gemacht? (Thrombosespritzen oder so)
    Clexane als Thrombosespritzen haben +1 und ich regelmäßig dabei und immer im Handgepäck, dabei im 1 Liter Beutel. Es gab noch nirgends damit auf unseren Reisen Rückfragen dazu bei der SiKo.
    Geändert von Rookie2014 (21.10.2018 um 01:07 Uhr)

  13. #13
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    „Zwecks Anonymität...heikles Thema...in VIE“.
    Dann troll Dich doch ,würde ich den OP raten.
    John_Rebus sagt Danke für diesen Beitrag.

  14. #14
    Erfahrenes Mitglied Avatar von FREDatNET
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    Standard Mitführen fester Medikamente (VIE)

    Zitat Zitat von fvpfn1 Beitrag anzeigen
    Bitte was?
    Vielleicht hab ich mich unglücklich ausgedrückt, ich bekam das Opioid nicht um die Gastritis zu behandeln, sondern weil ich mir während ich eine pan-Gastritis behandelte eine Rippe gebrochen habe. Das Opioid (Tramal Tropfen) war damals optimal, denn alles andere was so klassisch gegen Schmerzen gegeben wird, verursachte mir so richtig Magenprobleme.
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  15. #15
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    Die Beschränkung auf eine dreitägige Reise kann hier nicht als Beleg für die Argumentation herhalten Maximal gilt, das die Person plant in drei Tagen wieder zu kommen. Da die Person dt. Staatsbürger ist hat sie eine unbeschränkte Niederlassungsfreiheit in Deutschland.

    Ansonsten hab ich noch nie eine Nachfrage seitens der Siko zu mitgeführten Reisemedikamenten erhalten. Flüssige Medikamente die sich nicht im Ziplock Beutel befinden, werden ebenfalls nicht beanstandet.

  16. #16
    Spaßbremse Avatar von Mr. Hard
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    Die Tabletten sind, soweit mein Verständnis, für den Flug nicht gefährlich und somit für die Siko nicht relevant - vollkommen unabhängig wofür oder wogegen.

    Ein- und Ausfuhr sollte vom Zoll überwacht werden, nicht von der Bundespolizei, daher ist der Verweis auf das Finanzamt meines Erachtens richtig.

    Bitte unbedingt die Antwort posten.
    kidcreole sagt Danke für diesen Beitrag.
    Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. John Ruskin (1819-1900)
    2018: CGN LHR ZRH LIN DUS VIE PRG MUC ARN ALC BMA BRU ATH BGY BRS LCY FRA JNB LVI VFA CPT BUD LGW JER FDH MJT ANR SEN PRG BRE WAW TXL LEJ DRS MAD BCN KBP PVG KUL SIN
    2019: DUS INN LHR LIN BLQ FRA MAD CGN STN LTN AMS LGW TXL SIR BHD BFS LPL VLY CWL LCY ARN MUC HEL SNN JFK DCA ORD HAM ZRH PRG DRS
    2020: DUS ZRH SIR LUG

  17. #17
    ASL
    ASL ist offline
    Erfahrenes Mitglied Avatar von ASL
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    Mich würde an dieser Stelle mal interessieren, ob irgend jemand der Vielflieger hier jemals an einer europäischen Siko auf die mitgeführten Tabletten angesprochen wurde... mir ist das, wie hier auch schon öfter erwähnt, nämlich ebenfalls noch nie passiert, auch nicht in VIE.

    Ich finde übrigens die Wahl des Benutzernamens "DSGVO" zur Besprechung eines "heiklen Themas" in einem öffentlichen Forum mehr als merkwürdig.

  18. #18
    Erfahrenes Mitglied Avatar von H.Bothur
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    Zitat Zitat von BMF81 Beitrag anzeigen
    Bin mal gepsannt und verfolge die Geschichte hier mal....
    Hat jemand mit Einwegspritzen Erfahrungen im Flugverkehr gemacht?
    Ja - meine +1 nimmt ab und zu Spritzen auf dem Weg von HAM nach FAO (also innerhalb Europas) mit. Müssen gekühlt transportiert werden.
    Wir haben dazu eine spezielle Tasche mit Kühlakkus da wir nur mit Handgepäck fliegen. Mit dem Medikamentenpass noch nie ein Problem gehabt .. aber:
    Die nicht gefrorenen Kühlakkus mussten wir auf dem Rückweg wegschmeissen da Flüssigkeit und wir ja kein Medikament mehr hatten.

    Hans
    BMF81 sagt Danke für diesen Beitrag.

  19. #19
    Reagenzglaskellner Avatar von Monty_GER
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    Klingt alles sehr merkwürdig.

    Es ist bei bestimmten Medikamenten (BTM, individuelle Mischungen, usw.) natürlich immer sinnvoll, einen Arztbrief mitzuführen. Aber den braucht man dan üblicherweise beim Zoll. Ich würde mit großer Belustigung reagieren, wenn mir ein völlig unqualifizierter Mitarbeiter der Sicherheitskontrolle oder ein Polizist seine Meinung bezgl. Medikation mitteilt. Die antivirale Therapie bei HIV-Patienten ist ja üblicherweise ein recht komplexes Thema und selbst der durchschnittliche Allgemeinmediziner wird da möglicherweise an seine Grenzen stoßen. Falls es da Unklarheiten gibt, dann wird auch ein Zollbeamter ggfs. Rücksprache mit einem Arzt halten.

    Ich kann auch nicht erkennen, wie zugelassene Medikamente zum persönlichen Gebrauch (selbst BTM!), ein Sicherheitsproblem darstellen sollen.

    Mich würde auch interessieren, wie die Antwort aussieht.
    F4F sagt Danke für diesen Beitrag.

  20. #20
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    Das klingt für mich auch sehr merkwürdig und nicht nachvollziehbar. Ich habe auch immer ein paar Standardsachen dabie und noch nirgendwo Probleme deshalb bekommne. Weder in VIE oder sonstwo noch in deutlich dubioseren Ländern mit für mich gefühlt sehr untransparenter Sicherheitskontrolle (Nordafrika), auch nicht in US oder UK wo die Kontrollen ja gefühlt am genauesten sind.



    Zitat Zitat von BMF81 Beitrag anzeigen
    Da ich seit heuer in einer Therapie bin, bin ich gespannt auf meine Flüge Richtung Asien, Thailand, USA und Kanada.
    Ich habe mir einen Medikamentenpass, in Englisch, von meinem Facharzt Aushändigen lassen.
    Ich würde ehrlich gesagt ungern in Hongkong, Boston oder Phuket ein Ersatzmedikament bzw. eine Ersatzspritze besorgen müssen, die ich mir einmal wöchentlich in den Bauch jagen darf.
    Die Spritzen "MÜSSEN" im Handgepäck mitgeführt werden.
    Vermutlich wegen den zu kühlen Temperaturen im Frachtraum.
    Wirkstoff
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    Bin mal gepsannt und verfolge die Geschichte hier mal....
    Hat jemand mit Einwegspritzen Erfahrungen im Flugverkehr gemacht? (Thrombosespritzen oder so)
    In meinem Bekanntenkreis müssen auch Spritzen genommen werden (Einmalspritzen), welche zudem auch noch gekühlt transportiert, sprich mit Kühlakkus welche viel Flüssigkeit/Gel enthalten, werden müssen. Hier gab es auf dem Hinflug (also mit entsprechender Spritze) noch nirgendwo ein Problem (CGN, DUS, FRA), und auch auf dem Rückweg (ohne Spritze) bisher nur einmal in GLA (dort mussten die Kühlakkus entsorgt werden). Selbst die TSA in SFO hat sich nicht dafür interessiert. Ab und zu werden an Kühltasche Sprengstofftests gemacht, aber sonst nichts...
    Geändert von planesandstuff (21.10.2018 um 10:51 Uhr)
    BMF81 sagt Danke für diesen Beitrag.

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