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Thema: News rund um den Flughafen Dortmund DTM

  1. #61
    Erfahrenes Mitglied Avatar von globetrotter11
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    Von Dortmund nach Mykonos

    Wizz Air baut Streckennetz weiter aus

    Dortmund, 20. Juli 2020.

    Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air hat angekündigt, ab dem 9.August 2020 mittwochs und sonntags von Dortmund auf die griechische Insel Mykonos zu fliegen. Damit bietet Wizz Air nun 49 Strecken in 25 verschiedenen Ländern direkt vom DortmundAirport aus an.

    George Michalopoulos, Chief Commercial Officer bei Wizz Air, fasst zusammen: „Nur einen Monat nach der Ankündigung der neuen WIZZ-Basis in Dortmund freuen wir uns, heute den weiteren Ausbau unseres lokalen Netzwerks bekannt zu geben.“

    Auch Flughafen-Chef Udo Mager,freut sich über die Ankündigung der Airline: „Mykonos ist bereits die 20. neue Destination in diesem Jahr, die Wizz Air ab Dortmund anfliegen wird. Der Expansionskurs der Airline am Standortist nicht typisch für die derzeitige Lage der Luftverkehrsbranche. Er bestätigt die Einstufung desAirports als landesbedeutsamer Flughafen für Nordrhein-Westfalen auch in schwierigen Zeiteneindrucksvoll und belegt dessen großes Potential.“

    Informationen zu den geltenden Hygieneregeln im Land gibt das Auswärtige Amt auf seinerWebseite.

    Quelle: Flughafen Dortmund
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  2. #62
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    Bin letztens von Dortmund nach Wien geflogen und fand das Corona-Handling in Dortmund absolut irre.

    Bis auf 3 Schwerbehindertensitze wurden alle Sitze im Warteraum abmontiert. Als Folge saßen die Passagiere (sehr eng) auf dem Boden an die Wand angelehnt. Auch so große Gedränge beim Einsteigen. Die Bar nach der Security hatte geöffnet. Aber alle Tische und Stühle wurden entfernt. Als Folge saßen die Passagiere am Fenster auf den Heizkörpern....sehr eng. Was soll so ein Schwachsinn/Aktionismus bringen? Zudem war der Flieger von Ryan Air bis auf den letzten Platz ausgebucht und man saß deshalb ganz eng neben anderen Passagieren. Was bringt es dann vorher, wenn der Flughafen die Sitze abmontiert. Das ist extrem provinziell und unprofessionell gelöst. In Wien am Flughafen war fast alles normal. Man konnte überall ganz normal sitzen und in der Gastronomie (übrigens ohne Maske, z.B. bei Jamie Oliver airside) saßen die Leute ganz normal. Im Übrigen wurden bei Ryan Air dann auch Getränke und Snacks verkauft. Dafür durfte man die Maske abnehmen. Wenn das Virus wirklich so gefährlich ist, reicht wohl dieser kleine Moment, um sich zu infizieren. Aber was soll der Quatsch in Dortmund, die Warteräume besenrein leer zu räumen??????
    Kiwi29 und tischklee sagen Danke für diesen Beitrag.

  3. #63
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    Wizz Air eröffnet am Dortmund Airport erste Base in Deutschland


    Dortmund, 31. Juli 2020.

    Heute wurde die Wizz Air-Base am Dortmund Airport offiziell eröffnet. Die ungarische Airline stationiert insgesamt drei Airbus A320 am Dortmunder Flughafen. Die Base-Eröffnung geht mit 18 neue Ziele einher. Der Airport schätzt das Passagiervolumen pro Jahr auf ca. eine Million. In 2020 rechnet der Flughafen bereits mit 250.000 zusätzlichen Reisenden. Heiko Holm, COO der Wizz Air, bezeichnet die Base-Eröffnung als großen „Meilenstein für das Geschäft der Wizz Air in Deutschland.“ Insgesamt fliegt Wizz Air vom Dortmund Airport aus nun 48 Ziele direkt an.


    Auch Guntram Pehlke, Aufsichtsratsvorsitzender des Airports und Vorstandsvorsitzender des Mutterkonzerns DSW21 zeigt sich hocherfreut: „Der Flughafen Dortmund hat in den vergangenen Jahren auch dank des Engagements von Wizz Air eine hervorragende Entwicklung genommen und 2019 mit mehr als 2,7 Millionen Fluggästen einen Allzeit-Rekord aufgestellt. Auf dem Weg zur schwarzen Null hat uns die Corona-Pandemie zwar ausgebremst und ein Stück zurückgeworfen – aber nicht gestoppt“, so Pehlke weiter. Dass Wizz Air nun in Dortmund eine Basis eröffnet, wertet er als starkes Statement. „Dieses Bekenntnis unterstreicht zum einen die Attraktivität des Standortes. Zum anderen belegt es aber auch, dass der Airport Wachstumspotenzial und damit gute Zukunftsperspektiven besitzt.“


    Das sieht auch Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager so: „Durch die Eröffnung der Base werden wir uns deutlich schneller von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erholen, als die Branche insgesamt. Wir rechnen damit, dass wir im August bereits bei 80 Prozent des Passagiervolumens im Vergleich zu 2019 sein werden.“ Über diese Entwicklung können sich nicht nur die Passagiere freuen, denen nun zahlreiche neue Ziel zur Auswahl stehen, sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Flughafens, weiß Mager: „Mit der Eröffnung der Wizz Air-Base endet im gesamten Unternehmen die Kurzarbeit.“


    Auch die Wirtschaft profitiert von der Base-Eröffnung: „Wir freuen uns, dass Wizz Air mit der Stationierung in Dortmund die Flugverbindungen nach Mittel-, Ost- und Südosteuropa weiter ausbaut. Dies wird die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und diesen Regionen sowie die Bindung zu unserem Wirtschaftsstandort stärken," so Petra Wassner, Geschäftsführerin von NRW.INVEST, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landes NRW.

    „Eine IHK-Umfrage aus dem vergangenen Jahr hat bestätigt, dass 77 Prozent der befragten Unternehmen aus dem IHK-Bezirk bereits den Dortmund Airport für ihre Geschäftsreisen nutzen“, so Wulf-Christian Ehrich, stellv. Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dortmund. Die IHK hat deshalb in den vergangenen Jahren stets die volkswirtschaftliche Bedeutung des Dortmund Airport betont. Die Stationierung der drei Maschinen ist für uns ein klarer Beleg, dass Beschäftigungseffekte und Wertschöpfung keine theoretischen Größen sind. Jede stationierte Maschine hat einen positiven Effekt wie die Ansiedlung eines kleinen mittelständischen Unternehmens.“



    Neue Wizz Air-Ziele ab dem Dortmund Airport:

    Italien: Alghero, Bari, Catania, Neapel
    Griechenland: Athen, Korfu, Heraklion, Thessaloniki, Santorini, Rhodos
    Spanien: Fuerteventura
    Island: Reykjavík
    Portugal: Lissabon (Portugal)
    Ukraine: Saporischschja
    Marrokko: Marrakesch
    Rumänien: Suceava
    Kroatien: Split
    Montenegro: Podgorica

    Quelle: Flughafen Dortmund
    Geändert von globetrotter11 (31.07.2020 um 13:09 Uhr)
    chickenorpasta sagt Danke für diesen Beitrag.
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  4. #64
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    bin vor zwei Wochen mit Wizzair aus Dortmund nach Sibiu geflogen, und während das oben bei der Gepäckabgabe usw noch halbwegs ordentich ablief, hatte sich das mit Abstand etc. am Gate dann komplett erledigt, da zwei Flüge zeitgleich aus dem Keller gingen, und der Raum entsprechend einfach voll war.

    Klar, im Endeffekt stehen halt nur die Gates hinter den Passkontrollen zur Verfügung für viele Osteuropaflüge, aber irgendwie muss da ne bessere Lösung gefunden werden - sonst kann man sich die ganzen Maßnahmen auch direkt sparen.

  5. #65
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    Dortmund Airport zieht Ferienbilanz

    Gut 215.000 Passagiere nutzten den Flughafen in den Sommerferien


    Dortmund, 13. August 2020.

    Während der sechswöchigen Sommerferien in NRW nutzten insgesamt 215.511 Fluggäste den Dortmund Airport für ihre Reise. Das sind über 50 Prozent mehr als ursprünglich gedacht, jedoch 44 Prozent weniger, als während der Ferienzeit 2019 (2019: 384.963 Fluggäste). Insgesamt wurden 53 Ziele in 27 Ländern angeflogen.


    Mit der Base-Eröffnung der Wizz Air Anfang August und der Wiederaufnahme des Flugverkehrs von Ryanair und Eurowings ab Dortmund stieg das Angebot an touristischen Warmwasserzielen deutlich an. Fluggäste konnten in den Ferien von Dortmund direkt auf die griechischen Inseln fliegen, zahlreiche Urlaubsorte in Italien besuchen oder in Spanien entspannen.


    „Die Nachfrage hat sich im Verlauf des Monats Juli extrem positiv entwickelt“, so Guido Miletic, Abteilungsleiter für Marketing und Sales am Dortmund Airport. Vor den Ferien habe der Flughafen noch damit gerechnet, dass die Passagierzahl im Juli bei 30 Prozent des Vorjahresniveau liegen werde. „Tatsächlich waren es aber gut 50 Prozent“, so Miletic. In den ersten beiden August-Wochen kam es durch die Base-Eröffnung der Wizz Air nochmal zu einem deutlichen Anstieg der Passagierzahlen: „Anfang August durften wir bereits zwei Drittel der Fluggäste aus dem Vorjahr wieder begrüßen. Viele davon auf unseren neuen Strecken.“


    Trotzdem war Kattowitz auch während der Sommerferien das beliebteste Ziel vom Dortmund Airport aus. Allein 22.072 Passagiere nutzten die Verbindungen von Wizz Air und Ryanair. Auch Bukarest erfreute sich mit 15.976 Passagieren großer Beliebtheit. Erst auf Platz drei folgt mit 15.940 Passagieren die Ferieninsel Mallorca.

    Quelle: Flughafen Dortmund
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  6. #66
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    Dortmund Airport kritisiert Studie zu Regionalflughäfen

    Betreiber und Gesellschafter handeln verantwortungsbewusst


    Dortmund, 19. August 2020.

    Am heutigen Mittwoch wurde die Studie „Regionalflughäfen – Ökonomisch und klimapolitisch unverantwortliche Subventionen“ vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vorgestellt. Sieben von 14 Regionalflughäfen wird in der Studie die „rote Karte“ gezeigt, da sie von staatlichen Subventionen abhängig seien, rückläufige Fluggastzahlen hätten und keinen Beitrag zur Konnektivität leisten. Der Dortmunder Flughafen bekam als einer von fünf Flughäfen „nur“ die orangefarbene Karte. Die Verfasser bemängeln auch hier die Subventionen und den vermeintlich mangelnden Beitrag zur Konnektivität der Region. Kein Flughafen konnte danach in allen drei Kategorien punkten.


    Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager konstatiert in einer ersten Einschätzung, dass „die Ablehnung des dezentralen und polyzentrischen Flughafensystems die Arbeit und Argumentation der Verfasser bestimmt. Vor dem Hintergrund verwundern die Ergebnisse, besser gesagt die formulierten Meinungen der Studie nicht. Die Haltung des FÖS und des BUND ist bekannt und bereits im NGO-Luftverkehrskonzept aus dem Jahr 2015 – das von beiden Verfassern mitgetra-gen wurde – ähnlich beschrieben.“


    „Allerdings müssten die Verfasser wegen verschiedener Mängel, Falschaussagen und der Ignoranz gegenüber bekannten Erkenntnissen die rote Karte erhalten“, so Mager weiter. Die verschiedenen Aussagen der Studie zur Konnektivität, Wirtschaftlichkeit und Klimawirkung – den drei Hauptkritikpunkten am Dortmunder Flughafen – werden deshalb nachfolgend genauer beleuchtet.


    Konnektivität

    Laut Aussage der Studie leistet der Dortmund Airport „keinen relevanten Beitrag zur Konnektivität“ der Region. Begründet wird dies zum einen mit der Nähe zum Flughafen Düsseldorf und zum anderen damit, dass „Regionalflughäfen wie (…) Dortmund fast nur von Urlaubs- und Freizeitflügen leben“ und diese Ziele sich mit den internationalen Verkehrsflughäfen decken.


    Das letztgenannte Argument kann durch einen Blick auf den Flugplan schnell widerlegt werden. Der Dortmunder Flughafen hat mit einem Schwerpunkt auf Destinationen in Osteuropa ein Al-leinstellungsmerkmal. Viele Ziele werden hauptsächlich von Reisenden genutzt, die Familien und Freunde besuchen oder geschäftlich unterwegs sind. Allein die Gruppe der familiär Reisenden machte 2019 einen Anteil von knapp 50 Prozent aus. Der Dortmund Airport hat sich mit seinen Destinationen als „Tor zum Osten“ etabliert. Laut EU-Kommission verfolgt der Flughafen damit ein anderes Geschäftsmodell als die Nachbarflughäfen. Sie bestätigt: „Keiner der benachbarten Flughäfen bietet diese Strecken so regelmäßig an wie der Flughafen Dortmund.“

    Zur Konnektivität führt die EU-Kommission in zwei richtungsweisenden Entscheidungen aus den Jahren 2014 und 2019 explizit aus: „Die Betriebsbeihilfe [für den Dortmund Airport] leistet zudem einen Beitrag zur Anbindung der Region. Der Flughafen Dortmund liegt in der Metropolregion Rhein-Ruhr, die mit über 10 Millionen Einwohnern die größte Metropolregion Deutschlands ist und zu den dicht besiedeltsten Gebieten in Europa zählt.“ Und weiter: „Die Kommission stellt (…) fest, dass der Flughafen die Mobilität der EU-Bürger erhöht.“


    Ferner wird in der Studie ausgeführt, dass nur in wenigen Fällen Regionalflughäfen als Ausweichgelegenheit zu benachbarten Großflughäfen gesehen werden können. Auch hier verkennen die Verfasser die Realität in Dortmund. Die EU-Kommission stellt fest: „Der Betrieb des Flughafens Dortmund [wirkt] der Überlastung des Flughafens Düsseldorf entgegen.“ Darüber hinaus hat die Kommission die Beihilfen für den Dortmund Airport unter anderem genehmigt, weil dadurch „die Mobilität der Bürger der Union und die Anbindung des Gebiets erhöht, der Überlastung des Luftraums an einem großen Drehkreuz-Flughafen entgegenwirkt und die regionale Entwicklung erleichtert [werden].“


    Die Zeitdauer zur Überwindung der Entfernungen vom Dortmund Airport zu benachbarten Flug-häfen ist in der Studie ebenfalls nicht richtig dargestellt. Die EU-Kommission bestätigte bei der Genehmigung des Zukunftskonzeptes im vergangenen Jahr, dass die PKW-Reisezeit vom Dortmunder Flughafen zum Düsseldorfer Flughafen deutlich über einer Stunde liegt. In der Studie wird von 50 Minuten gesprochen, ohne eine genaue Berechnung zugrunde zu legen bzw. die vorhandenen und weiter absehbaren Verkehrsverhältnisse einzubeziehen. Das gilt im übrigen auch für die Erreichbarkeit der Flughäfen Münster/Osnabrück und Paderborn/Lippstadt und wird durch ein Gutachten der Bergischen Universität Wuppertal aus dem Jahr 2017 bestätigt.

    Wirtschaftlichkeit

    In der Studie werden nur die Jahresergebnisse der Flughäfen bis 2018 vorgestellt, obwohl gleichzeitig ganz aktuelle Aspekte wie die Corona-Pandemie einfließen und auch die Passagierzahlen bis 2019 betrachtet werden. „Dies ist bemerkenswert, denn von 2018 auf 2019 konnten wir unser Jahresergebnis um 3,8 Mio. Euro auf minus 10,36 Mio. Euro verbessern“, so Mager. Auch das wird ausgeblendet.

    „Aber auch diese Zahl allein ist nicht aussagekräftig. Die regionalwirtschaftlichen Effekte des Flughafens übersteigen diesen Betrag um ein Vielfaches“, so Mager weiter. Eine neue Studie der Universität Münster zu den regionalwirtschaftlichen Effekten des Dortmund Airport wird dem Aufsichtsrat und danach der Öffentlichkeit am 4. September vorgestellt. Auch ver.di erkennt in ihrem Luftverkehrskonzept: „Mit ihrer infrastrukturellen Bedeutung in diesen Regionen können sie [die Regionalflughäfen] für Kommunen, Landkreise und Bundesländer jenseits ihrer konkreten betriebswirtschaftlichen Ergebnisse einen wichtigen volkswirtschaftlichen Mehrwert erzielen.“ Arbeitsplatzeffekte und die Interessen der Beschäftigten der Regionalflughäfen scheinen für die Verfasser der Studie aber nicht von Belang zu sein.


    Im Rahmen von Subventionen spricht die Studie auch das Thema Übernahme der Flugsicherungskosten an. „Der Bundesregierung wird „fundamentale Unkenntnis“ vorgeworfen. Allerdings scheint dieser Befund eher auf die Verfasser der Studie zuzutreffen“, so Mager. „Es wird nämlich behauptet, dass die DFS den großen Flughäfen ihre Kosten in Rechnung stellt. Das ist schlichtweg falsch. Die DFS stellt den Airlines ihre Kosten in Rechnung. Lediglich sechs Flughäfen in Deutschland – darunter auch Dortmund, zahlen die Kosten für die Flugsicherung selbst. Im Falle des Dortmund Airport sind das Zusatzbelastungen von 1,6 Mio. Euro pro Jahr. Bei der Übernahme diese Kosten würde es sich deshalb nicht um Subventionen handeln. Im Gegenteil - Ein Wettbewerbsnachteil gegenüber den 16 anderen Flughäfen würde ausgeräumt.“


    Klimawirkung

    Und schließlich werden die Beiträge der Flughäfen zur CO2-Reduzierung ignoriert. Die gemeinsame Zielsetzung der Flughäfen in Deutschland ist es, die CO2-Emissionen bis 2050 auf null herunterzufahren. Der Dortmund Airport ist auf dem Weg dorthin bereits überdurchschnittlich weit: „Wir haben die in unserem Einfluss liegenden CO2-Emissionen bezogen auf 2010 bereits um 85 Prozent gesenkt“, stellt Mager fest.


    An der Darstellung der Klimawirkung der Flughäfen in der Studie ist zu kritisieren, dass Grun-lage für die Berechnungen in der Studie die Flugrouten waren und nicht die CO2-Emmissionen aufgeführt werden, die die Flughäfen selbst zu verantworten haben. Darüber hinaus werden keine Vergleichszahlen genannt, sodass der Luftverkehr als Klimasünder dargestellt wird, ohne zu erwähnen, dass der Anteil des globalen Luftverkehrs an der weltweiten energiebedingten CO2-Emission aktuell nur 2,8 Prozent beträgt. „Nichts desto trotz sind sich die Verkehrsflughäfen in Deutschland ihrer Verantwortung bewusst, die ambitionierten Klimaziele und die konse-quente Umsetzung von Maßnahmen zur Erreichung der Ziele zeigt dies“, so Udo Mager in seiner Funktion als Vorsitzender des Fachausschusses Umwelt der ADV.


    Das abschließende Fazit von Udo Mager lautet: „Insgesamt wird deutlich, dass die Studie auf einfache Effekte abzielt und rein interessengeleitet ist. Sie lässt wichtige Aspekte, wie regional-wirtschaftliche Effekte, Arbeitsplätze und Anbindung von Regionen sowie die Bedeutung der Flughäfen zur Daseinsvorsorge außen vor und wartet dagegen mit zweifelhaften Behauptungen und Ungenauigkeiten auf. Der Eindruck dürfte nicht falsch sein, dass die schwierige wirtschaftliche Lage der von den Folgen der Pandemie besonders betroffenen Flughäfen genutzt werden soll, um deren Marktaustritt zu bewirken und im Vorfeld der Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen damit sympathisierende Kräfte zu unterstützen. In die gleiche Richtung zielt die Klage des BUND NRW gegen den Landesentwicklungsplan NRW. Dies alles auf dem Rücken der Beschäftigten, die um ihre Arbeitsplätze und Existenzgrundlage bangen. Das ist zynisch und entlarvend zugleich.“

    Quelle: Flughafen Dortmund
    MrSnoot und chickenorpasta sagen Danke für diesen Beitrag.
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  7. #67
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    Studie zu regionalwirtschaftlichen Effekten des Flughafens vorgestellt

    Dortmund Airport generiert 60 Mio. Euro jährlich für öffentliche Haushalte


    Dortmund, 4. September 2020.

    Auf der heutigen Aufsichtsratssitzung der Flughafen Dortmund GmbH wurde die Studie „Regionalwirtschaftliche Effekte des Flughafens Dortmund (PDF)“ vom Institut für Verkehrswissenschaft Münster vorgestellt. Untersucht wurden Beschäftigungseffekte, Einkommenseffekte und Bruttowertschöpfungseffekte für das Basisjahr 2018. Zuletzt wurde eine derartige Studie für das Jahr 2005 durchgeführt.


    Im Jahr 2018 sind insgesamt 6.550 Erwerbstätige vom Flughafen Dortmund abhängig. 3.665 davon arbeiten in der Flughafenregion selbst. Durch die Erwerbstätigen wird eine Bruttowertschöpfung in Höhe vom 501,4 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Einkommenseffekt der Beschäftigten beträgt 224 Millionen Euro, wovon 137 Millionen Euro in die Flughafenregion fließen*. Außerdem spült der Dortmund Airport 60 Millionen Euro jährlich in die öffentlichen Haushalte. „Diese Einnahmen werden durch Lohn-, Gewerbe-, Körperschaft- und Luftverkehrsteuer generiert“, so Gernot Sieg, Leiter der Studie.


    Er fasst zusammen: „Der Flughafen Dortmund sichert viele Arbeitsplätze und ist mit den vom Flughafen ausgehenden Einkommens- und Wertschöpfungseffekten ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Flughafenregion. Die Bedeutung des Flughafens für die Wirtschaft in der Region und in Dortmund haben sich im Vergleich zu 2005 nochmal signifikant erhöht.“ Getragen wird diese Entwicklung vor allem durch ein starkes Passagierwachstum. 2005 nutzten 1.742.891 Fluggäste den Airport. 2018 waren es mit 2,28 Millionen Passagieren rund 30 Prozent mehr. Und im Jahr 2019 stieg die Passagierzahl sogar auf 2,72 Millionen.

    Diese zeigt sich auch anhand der berechneten Zahlen. Deutschlandweit sind direkt, indirekt und induziert 2.201 Arbeitsplätze mehr durch den Dortmund Airport gesichert als im Jahr 2005. Die Einkommenseffekte erhöhten sich um ca. 60 Prozent und die Bruttowertschöpfung um gut 45 Prozent. Im Vergleich wurden die Kaufkrafteffekte nicht miteinbezogen, da diese 2005 nur für die Flughafenregion berechnet wurden. Die Werte aus 2005 wurden über die tatsächliche Inflationsrate an das Jahr 2018 angepasst.


    „Die positiven Effekte werden durch die Einschränkungen des Luftverkehrs, die wir gerade beobachten, stark reduziert. Mit einer Normalisierung des Luftverkehrs jedoch ist davon auszugehen, dass die positiven Effekte wieder erreicht und dann sogar ausgeweitet werden könnten“, so Sieg abschließend.


    „Die nach wissenschaftlicher Methodik ermittelten Daten entziehen den Kritikern der Flughafen-Finanzierung die Argumentationsgrundlage“, ordnet Udo Mager, Geschäftsführer des Dortmund Airport, die Ergebnisse der Studie ein. „Unabhängig davon, dass wir aus heutiger Sicht trotz der Corona-Pandemie das ausgeglichene EU-Betriebsergebnis im Jahr 2023 erreicht haben werden, fließt in die öffentlichen Kassen wesentlich mehr Geld zurück als der Flughafen an Ausgleichszahlungen erhält. Das ist für ein Unternehmen der öffentlichen Mobilitätsinfrastruktur bemerkenswert und ein wesentlicher Aspekt bei der Beurteilung seiner Bedeutung für das Gemeinwesen und die Daseinsvorsorge“, so Mager zusammenfassend.


    *Die Gesamteffekte setzten sich aus den direkten, indirekten und induzierten Effekten sowie den Kaufkrafteffek-ten zusammen. Direkte Effekte entstehen durch die wirtschaftliche Tätigkeit der Unternehmen, die direkt am Flughafen Dortmund angesiedelt sind. Die indirekten Effekte entstehen durch die Nachfrage nach Vorleis-tungs- und Investitionsgütern, welche von den Unternehmen, die direkt am Flughafen Dortmund angesiedelt sind, ausgehen. Induzierte Effekte entstehen durch die erhöhte Konsumgüternachfrage der Beschäftigten, deren Arbeitsplatz direkt oder indirekt vom Flughafen abhängig ist. Kaufkrafteffekte entstehen durch die Nach-frageveränderungen, die durch ankommende und abreisende Passagiere ausgelöst werden.

    Quelle: Flughafen Dortmund
    chickenorpasta sagt Danke für diesen Beitrag.
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  8. #68
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    Wizz Air gibt erstes Winterziel bekannt

    Zweimal wöchentlich nach Porto


    Dortmund, 11. September 2020.

    Dem kalten Winter entfliehen – das ist in Zukunft auch mit Wizz Air ab dem Dortmund Airport möglich. Die ungarische Airline fliegt ab dem 13. Dezember 2020 zweimal wöchentlich nach Porto. Buchbar sind die Flüge bereits jetzt. Die Stadt im Nordwesten Portugals lockt mit mediterranem Klima, das auch im Winter noch zum Schlendern entlang der Küste einlädt.

    Guido Miletic, Abteilungsleiter Marketing und Sales am Dortmund Airport, zeigt sich erfreut über die Ankündigung der Airline: „Die Strecke nach Porto erfreut sich bereits seit Jahren einer großen Beliebtheit in der Region.“ Ryanair fliegt bereits zweimal wöchentlich von Dortmund in die portugiesische Küstenstadt. Im vergangenen Jahr nutzten rund 36.000 Passagiere die Verbindung. „Die neue Flexibilität auf der attraktiven Strecke ist ein positives Signal für unsere Fluggäste. Porto ist bei Touristen beliebt, aber auch eine wichtige Destination für die vielen Menschen in unserem Einzugsgebiet, die portugiesische Wurzeln haben“, so Miletic.


    Informationen zu den geltenden Hygieneregeln im Land gibt das Auswärtige Amt auf seiner Webseite.

    Quelle: Flughafen Dortmund
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  9. #69
    Erfahrenes Mitglied Avatar von globetrotter11
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    Die NRW-Landesregierung sieht keine Probleme für die Genehmigung der Nutzung der bereits bestehenden, längeren Runway in Dortmund..

    https://www.airliners.de/nrw-regieru...engerung/57423
    koelntom, miamitraffic und chickenorpasta sagen Danke für diesen Beitrag.
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  10. #70
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    "Es gebe kein Problem bei größeren Maschinen, es gelte weiterhin eine Begrenzung von 100 Tonnen Höchstfluggewicht."

    Welche Flugzeugtypen können denn zusätzlich nach der Verlängerung DTM anfliegen?

    EDIT: Hier gibt es nähere Informationen https://www.dortmund-airport.de/nach...-und-landebahn
    Geändert von toom (20.09.2020 um 12:11 Uhr)

  11. #71
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    Zitat Zitat von infotimbo Beitrag anzeigen
    Klar, im Endeffekt stehen halt nur die Gates hinter den Passkontrollen zur Verfügung für viele Osteuropaflüge, aber irgendwie muss da ne bessere Lösung gefunden werden - sonst kann man sich die ganzen Maßnahmen auch direkt sparen.
    Mittlerweile setze ich mich vor der Passkontrolle auf eine Fensterbank und gehe erst kurz vor Boarding in den Keller.

  12. #72
    Erfahrenes Mitglied Avatar von globetrotter11
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    Ryanair erhöht die Frequenz DTM-OPO

    https://www.airliners.de/ryanair-por...d-umlauf/57478
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  13. #73
    Erfahrenes Mitglied Avatar von rolandditz
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    ... dafür ist bei FR DTM - PMI im WFP gestrichen und STN auf 2/7 reduziert.

  14. #74
    Erfahrenes Mitglied Avatar von globetrotter11
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    Sicherheit für die Herbstferien

    Testzentrum am Dortmund Airport bleibt bis zum 25. Oktober geöffnet


    Dortmund, 25. September 2020.

    Die kostenfreien Corona-Tests am Dortmund Airport für Reiserückkehrer aus Risikogebieten sind weiterhin möglich. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe betreibt das Testzentrum am Flughafen verbindlich bis zum 25. Oktober 2020. Dies gibt Reisenden Sicherheit für die Herbstferien.


    Wer bis zum 25. Oktober 2020 aus einem Risikogebiet am Dortmund Airport landet, kann sich direkt nach der Ankunft kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Die 14-tägige Quarantäne, die bei Rückkehr aus einem Risikogebiet vorgeschrieben ist, kann so bei einem negativen Befund deutlich verkürzt werden. Lediglich bis zum Erhalt des negativen Testergebnisses müssen Reisende in Quarantäne. In der Regel sind dies ca. drei Werktage.

    Quelle: Flughafen Dortmund
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  15. #75
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    Geschäftsführer-Wechsel am Dortmund Airport

    Udo Mager verabschiedet sich nach sieben Jahren in den Ruhestand


    Dortmund, 28. September 2020.

    Es ist einer der letzten Tage, die Udo Mager als Geschäftsführer am Dortmund Airport verbringt. Gut sieben Jahre lang setzte er sich für die Belange des Unternehmens und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Auf der heutigen Pressekonferenz ließ Guntram Pehlke, Aufsichtsratsvorsitzender des Dortmund Airport und Vorstandsvorsitzender der Konzernmutter DSW21, die Amtszeit von Udo Mager Revue passieren.


    Und es gibt viel zu erzählen, denn die vergangenen sieben Jahre waren für den Dortmund Airport überaus erfolgreiche. Gut 1,92 Mio. Passagiere nutzten 2013 – dem Eintrittsjahr von Udo Mager – den Dortmund Airport. 2019 waren es mit 2,72 Mio. Fluggästen nicht nur gut 40 Prozent mehr, sondern auch das beste Ergebnis, das der Flughafen jemals erzielt hat. Neben der Steigerung der Passagierzahlen war es Magers erklärtes Ziel, der schwarzen Null beim Betriebsergebnis so nah wie möglich zu kommen. Das Zukunftskonzept, das den Weg dahin ebnen sollte, wurde im Sommer 2019 von der EU-Kommission genehmigt. Im selben Jahr konnte das operative Defizit auf 0,4 Mio. Euro reduziert werden. „Wenn man auf die Entwicklung sowohl der Fluggastzahlen als auch der Ergebnisse schaut, verdient Udo Mager im Zeugnis eine Eins mit Sternchen“, urteilt Pehlke.


    Dann kam das Jahr 2020, das für den scheidenden Geschäftsführer wohl eines der schwersten gewesen sein dürfte. „Ich erinnere mich noch genau an den 13. März 2020. Ich habe unserem Aufsichtsrat an dem Tag das beste Jahresergebnis in der Geschichte des Flughafens vorgestellt“, so Mager. Einen Tag später wurden alle Flüge nach Polen – einer der wichtigsten Märkte des Dortmund Airport eingestellt. Keine Woche später sank die Passagierzahl auf unter 1.000 Fluggäste am Tag ab, alle gastronomischen Angebote, die Besucherterrasse und der Duty Free Shop wurden geschlossen. Der Krisenstab wurde einberufen. „Das waren für uns alle schwere Zeiten. Als Geschäftsführer habe ich gedacht ´Hoffentlich geht das gut!´. Die Passagierzahlen sanken im Laufe der Monate April und Mai weiter, teilweise hatten wir gar keinen Fluggast am Tag“, erzählt Mager. Dann der Lichtblick: Am 18. Juni gab die ungarische Airline Wizz Air bekannt, mitten in der Corona-Pandemie eine Base am Dortmund Airport zu eröffnen. „Dass der Dortmund Airport derzeit wesentlich besser durch die Corona-Zeit kommt, als die meisten anderen Flughäfen und die Zusammenarbeit mit Wizz Air in dieser Zeit sogar noch weiter ausbauen konnte, ist ebenfalls ganz wesentlich Udo Magers Verdienst“, so Pehlke.


    Für Pehlke bleibt am Ende nur eines zu sagen: „Ich möchte mich bei Udo Mager für seine herausragende Arbeit als Geschäftsführer bedanken. Ganz persönlich danke ich ihm für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Für seinen neuen Lebensabschnitt wünsche ich ihm alles Gute, vor allem Gesundheit und Zeit für all die Dinge, die in den vergangenen Jahren zu kurz gekommen sind.“



    Ludger van Bebber folgt auf Udo Mager


    Magers Nachfolger ist in der Branche kein Unbekannter. Ab dem 1. Oktober wird Ludger van Bebber, bisher Geschäftsführer am Flughafen Weeze, die Geschickte am Dortmund Airport leiten.
    Ludger van Bebber tritt in große Fußspuren, ist sich aber der Verantwortung bewusst und freut sich auf die neue Herausforderung: „Der Flughafen in Dortmund hat sich in den letzten Jahren hervorragend entwickelt. Mich reizt die Aufgabe diesen Standort in einer prosperierenden Großstadt mit einem professionellen Team weiter zu entwickeln.“


    Auch er kommt nicht ohne Ziele: „Das Jahr 2021 wird sicherlich noch deutlich im Licht der Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie stehen. Danach ist das oberste Ziel schnellstmöglich wieder zum vorherigen Verkehrsniveau zurückzukehren und die gute wirtschaftliche Entwicklung fortzuführen“, so van Bebber.


    „Durch die Eröffnung der Base, die Änderung der Betriebszeiten und auch die Antragsstellung zur Schwellenverlegung ist das Unternehmen zukunftsorientiert aufgestellt. Auch wenn die Luftfahrtbranche vor schwierigen Monaten oder Jahren steht, ist der Dortmund Airport deshalb gut gerüstet. Ich wünsche Herrn van Bebber viel Erfolg und alles Gute!“, so Mager.


    Pehlke ist sich sicher, dass van Bebber seine Ziele erreichen wird und der bestmögliche Nachfolger für Mager ist: „Ludger van Bebber ist ein absoluter Fachmann. Er kennt sich in der Flugbranche bestens aus, bringt viel Erfahrung mit und verfügt über ein großes Netzwerk. Zudem hat er in Weeze zweierlei bewiesen: Zum einen, dass er schwierige Situationen bewältigen kann. Zum anderen, dass er auch das Nebengeschäft, den sogenannten Non-Aviation-Bereich, weiterentwickeln kann. Das sind in Summe genau die Eigenschaften und Qualifikationen, die es braucht, um die außerordentlich erfolgreiche Arbeit von Udo Mager fortzusetzen. Gemeinsam stehen wir in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.“

    Quelle; Flughafen Dortmund
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  16. #76
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    Dortmund Airport kommt vergleichsweise gut durch Corona-Krise

    Passagierzahl sinkt im dritten Quartal um 40 Prozent


    Dortmund, 2. Oktober 2020.

    Insgesamt nutzen 462.252 Passagiere den Dortmund Airport im dritten Quartal 2020. Das sind 40 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Passagierentwicklung verlief dabei in den einzelnen Monaten sehr unterschiedlich.


    Die Erholung des Luftverkehrs, die im Juli 2020 begann, setzte sind zu Beginn des dritten Quartals fort. Im Juli nutzten 134.192 Passagiere den Dortmund Airport für ihre Reise. Das sind halb so viele, wie im Juli 2019. In den ersten beiden August-Wochen kam es durch die Base-Eröffnung der Wizz Air nochmal zu einem deutlichen Anstieg der Passagierzahlen, sodass der Dortmund Airport im gesamten August rund 71 % seiner Fluggäste (181.250) aus dem Vorjahr wieder begrüßen durften. Die Anzahl der Flüge sank im gleichen Zeitraum nur um 4 %.


    Seit dem Ende der Sommerferien, gingen die Passagierzahlen wieder deutlich zurück. Neben dem Ferienende liegt das vor allem daran, dass die Infektionszahlen in vielen Urlaubsländern steigen und das RKI stetig neue Risikogebiete ausweisen muss. Auch zahlreiche Strecken ab dem Dortmund Airport sind betroffen. Darunter beliebte Ziele wie Mallorca, Budapest, Wien und Lissabon. Andere Länder wiederrum haben Einreisesperren oder Restriktionen für Reisende aus Deutschland verhängt. Das Streichen von Verbindungen und die Ausdünnung des Flugplans sind die Folge. Im September sanken die Passagierzahlen deshalb wieder auf 56 % des Vorjahresniveaus (141.371).


    Guido Miletic, Abteilungsleiter Marketing & Sales, kommentiert die Verkehrszahlen des dritten Quartals: „Nachdem im Sommer deutlich mehr Passagiere als erwartet ab Dortmund geflogen sind, flacht die gute Entwicklung zuletzt durch neue Reisewarnungen und Restriktionen wieder ab. Der Winterflugplan deutet darauf hin, dass wir im vierten Quartal 2020 von einer Halbierung der Passagierzahl im Vergleich zu 2019 ausgehen müssen. Nichts desto trotz ist der Dortmund Airport der Flughafen in Deutschland, der momentan den geringsten prozentualen Verlust bei den Passagierzahlen im Vergleich zum Vorjahr beklagt.“

    Quelle: Flughafen Dortmund
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