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Thema: Argumente für den Abschluß einer Privathaftpflichtversicherung

  1. #21
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    Zitat Zitat von WiCo Beitrag anzeigen
    Wer kein Vermögen hat, braucht keine PHV (verhält sich dann aber extrem unsolidarisch ggü. der Gemeinschaft, die ihn meist unterhält), und wer mehr als 50 Mio. Vermögen hat, braucht auch keine.
    Naja...wen über 50 Millionen bleiben willst isses net verkehrt eine zu haben
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  2. #22
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    Zitat Zitat von juliuscaesar Beitrag anzeigen
    Meine Grundregel: Wenn es um die „Existenz“ geht -> versichern

    Wenn nicht: Möglichst nicht versichern.
    Sehe das genauso!
    Habe aber gerade etwas erlebt, was mich nachdenlich macht. Hatte einen Wohnungsbrand, von der Küche ausgehend, in meinem Haus, in einer Wohnung die ich bisweilen nutze. Habe keine Hausratversicherung, weil eben da kaum was wertvolles drin ist....nur günstige Möbel, keine Musikanlage, nur einfaches Fernsehen, kaum Kleidung etc.

    Nach dem Brand, wo ich unsicher bin, ob ich nicht doch evtl den Teekessel angelassen habe, hatte meine Mutter, die in der Zeit allein in der Stadt war, unsere Versicherung Allianz verständigt. Da kam sofort ein Sachverständiger, der sich das angesehen hatte. Er hatte gesagt, der Brand wäre durch einen alten Dreierstecker verursacht worden (ich meine ja eher ich hätte den Teekessel weiter auf dem Herd gelassen) und gab sofort die notwendigen Arbeiten an eine Fachfirma telefonisch in Auftrag. 1 neues Fenster, in bestimmten Zimmern neue Tapeten und die gesamte Wohnung neuer Bodenbelag etc.

    Wenn ich nun eine billige Gebäudeversicherung gehabt hätte, wäre es nie so ausgegangen. Nach ddem Brand hatte die Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt. Nach der Mitteilung , dass der Versicherungssachverständige meinte, die Ursache wäre ein alter Dreierstecker, wurde eingestellt. Und wohl kaum eine Versicherung hätte so komplett auf eine Behebung der Schäden und schliesslich einen neuen Fussboden in der gesamten Wohnung gesorgt.

    Das lässt mich überlegen ob es wirklich schlau ist, immer nach den billigsten Versicherungen zu schauen und sonst eben nicht abzuschliessen. Eine Hausratversicherung, wäre sicher auch unter 100 Euro zu haben gewesen, bei dem geringen Wert und hätte sicher soviel erstattet, dass ich sämtliche Hausratversicherungsbeiträge die ich jemals gezahlt hätte, wieder bekommen hätte.

    Allerdings eine private Haftpflichtversicherung ist die einzige Versicherung, meiner Meinung nach, die jeder haben sollte, der nicht völlig pleite ist. Denn im Falle eines grossen Schadens, der auch passieren kann, obwohl man aufpasst, kann man mit Mio Schulden zurück bleiben und muss den gesamten Rest des Lebens in Armut, mit allen Konsequenzen, dahin vegetieren. Und das weil man die 60 EUro oder so im Jahr sparen wollte. Das ist kein Verhältnis, zu den Gefahren!

    Wenn einer sowieso nix hat, oder noch verschuldet ist, ist es wohl auch egal ob da noch mehr Schulden dazu kommen........
    Brainpool sagt Danke für diesen Beitrag.

  3. #23
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    Zitat Zitat von alexanderxl Beitrag anzeigen
    Wenn ich nun eine billige Gebäudeversicherung gehabt hätte, wäre es nie so ausgegangen.
    Kann ich so nicht bestätigen. Meine VHV Haftpflicht liegt im günstigen Bereich und hat 2 Schäden (Trocknung eines Fertighauses weil Kind am Wasserhahn gespielt hat und kompletter Parkettboden neu weil ihn die Katze verunreinigt hat) anstandslos bezahlt. Die Huk ist auch günstig und hat mir über 30.000 € Einbruchsschaden einschließlich Fensteraustausch schnell ersetzt und auch meine Schätzung des Schmucks nicht angezweifelt, obwohl teilweise keine Kaufbelege vorhanden waren.
    Ich glaube, es kommt auf den Sachbearbeiter an und auf die Regulierungsvorgaben, die je Versicherung unterschiedlich sind.
    Wichtig ist bei der Haftpflicht, dass die grobe Fahrlässigkeit mitversichert ist. Dann wird auch für den ausnahmsweise vergessenen Teekessel des Mieters bezahlt, wenn er einen Brand verursacht.

  4. #24
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    Wenn ich nun eine billige Gebäudeversicherung gehabt hätte, wäre es nie so ausgegangen. Nach ddem Brand hatte die Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt. Nach der Mitteilung , dass der Versicherungssachverständige meinte, die Ursache wäre ein alter Dreierstecker, wurde eingestellt. Und wohl kaum eine Versicherung hätte so komplett auf eine Behebung der Schäden und schliesslich einen neuen Fussboden in der gesamten Wohnung gesorgt.
    JEIN!

    Man muss natürlich Preis/Leistung abgleichen. Ist das selbe wie mit irgendwelchen Zahnzusatzversicherungen. Klaro gibts die für 5€ im Monat. Die Frage is eben nur was sie zahlt

  5. #25
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    Konkretes Beispiel das einen Freund vor ein paar Jahren passiert ist (dachte er ist noch ueber Familienhaftpflicht versichert, war er aber nicht): Mit dem Mountainbike auf dem Radweg gefahren, hinter einer nicht einsehbaren Kurve Oma die mit ihrem Enkel unterwegs war auf dem Radweg umgefahren die diverse Verletzuungen hatte. Nach saemlichen Rechtsstreit auf 15,000 Euro Schaden sitzen geblieben.
    DUS_Flieger und Brainpool sagen Danke für diesen Beitrag.

  6. #26
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    Einmalige Verletzungen und Schäden, auch wenn sie teuer sein können, sind gar nicht so sehr das Problem. Klar, 15.000 Euro haben die wenigsten mal eben so auf dem Konto, aber auch ohne Versicherung versaut einem das (finanziell) in der Regel nicht das ganze Leben. Viel schlimmer sind die Verletzungen, bei denen jemand in irgendeiner Weise bleibende Schäden davonträgt und sogar pflegebedürftig wird. Da hat man schnell 15.000 Euro im Quartal und das bis an das Lebensende.

    Beispiel: Fahrradfahrt, man passt an einer Ecke nicht auf und nimmt einem PKW die Vorfahrt. PKW versucht, auszuweichen und fährt gegen einen Baum. Im Auto sitzt eine junge Mutter mit ganz kleinem Baby. Kind trägt schwere Verletzungen im Hirn davon und ist an sein Lebensende voll pflegebedürftig. Trotz der Behinderung hat das Kind eine Lebenserwartung von 70 Jahren.

    Da kommen innerhalb weniger Jahre Millionenbeträge zusammen, und zwar nicht so sehr Schmerzensgeld, sondern Kosten der Pflege, zukünftiger Verdienstausfall, evtl Umbau eines Hauses für das nunmehr pflegebedürftige Kind etc...

    Das ist gleichbedeutend mit einem Leben an der Pfändungsgrenze, zumal es schwierig ist, mit allen potentiellen Gläubigern Vergleiche abzuschließen. Denn es klagt dann nicht nur das Kind, sondern auch dessen Krankenkasse, die die Behandlung bezahlt, die Gemeinde, die die Pflege vorstreckt etc.

    Das ist ja auch einer der Gründe, warum Hebammen und Geburtskliniken wirtschaftlich zu kämpfen haben: Die Schäden, die durch Verletzungen von Babys oder Neugeborenen entstehen, sind astronomisch (unter anderem, weil Kinder, die früher verstorben wären, heute überleben und dann teilweise schwerstbehindert sind und die entsprechenden Kosten verursachen) und das schlägt sich in den Haftpflichtversicherungsbeiträgen nieder.
    Brainpool sagt Danke für diesen Beitrag.

  7. #27
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    Oder ein bisschen plakativer:

    Das eigene Kind läuft auf die Straße, PKW weicht aus, fährt gegen den Baum, Baby drin, schwerstbehindert, die nächsten 70 Jahre pflegebedürftig. Man hat eigentlich alles richtig gemacht, aufgepasst etc und ist sich keiner Schuld bewusst.
    5 Jahre später entscheidet das OLG dennoch, dass man seine Aufsichtspflicht über das eigene Kind verletzt hat und für alle entstandenen und zukünftig entstehenden Schäden haftet.

    Ende Gelände. Und das eigene Kind kann irgendwann das Erbe auch nur noch ausschlagen, weil da nur noch Schulden drin sind.
    Brainpool sagt Danke für diesen Beitrag.

  8. #28
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    Zitat Zitat von Brainpool Beitrag anzeigen
    Bräuchte mal ein paar richtige Todschlagargumente für die Privathaftpflichtversicherung.
    ....
    Und nu bräuchte ich Fallbeispiele das sich einem die Fußnägel aufrollen bezüglich Haftung durch selbst verursachte Schäden bei Dritten.
    Das wichtigste Argument für eine Privathaftpflichtversicherung wurde hier noch nicht erwähnt: Die PHV übernimmt nicht nur die Befriedigung berechtigter Ansprüche, sondern auch die Abwehr unberechtigter Ansprüche (sog. Rechtschutzfunktion).

    Ich kann ja meinetwegen aufpassen wie ich will, aber wenn jemand der Meinung ist, ich hätte mich falsch verhalten und mich verklagt, dann wird es teuer. Ungeachtet der Frage, ob die Klage berechtigt oder unberechtigt ist. Und da sorgt eine PHV für ruhige Nächte. Außerdem wird die Abwicklung durch den Versicherer professionalisiert.

    Gruß aus der Anstalt
    Rambuster und Brainpool sagen Danke für diesen Beitrag.

  9. #29
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Hopper
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    Hey Leute, gab doch letztes Jahr diese Aktion von der Zürich, bei der die Meilen schon mehr wert waren als die Jahresprämie für Haftpflicht, Hausrat, Unfall usw.

    Unglaublich, dass hier immer noch einige unterversichert sind...
    "Hier wird nicht gelöscht, hier wird nur verschoben."

  10. #30
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    Nicht das gewünschte Totschlagargument, sondern ganz allgemein:
    Die PHV wird auch von den kritischsten Verbraucherschützern, die z.B. vor dem BGH durchgesetzt haben, daß man Lebensversicherungen legalen Betrug nennen darf, als eine der unabdingbaren Versicherungen empfohlen.
    Es ist wie mit der Krankenversicherung. Das Risiko auf der Intensivstation zu landen, ist relativ gering. Tritt es aber ein, kommt der Normalverdiener bei Sätzen von mehreren tausend Euro pro Tag schnell von Rock und Stock. Und so ist es auch mit den hier geschilderten "Katastrophen": sehr unwahrscheinlich aber aus eigenen Mitteln kaum zu wuppen.

    Ich beschränke meine Versicherungen nach Möglichkeit auf diese extremen Risiken. Haftpflicht (auch Kfz) mit Selbstbehalt. In der privaten Krankenversicherung habe ich einen Tarif, der nur stationäre Behandlungen entsprechend der gesetzlichen Versicherung deckt. D.h. Mehrbettzimmer, keine Wahlleistungen, keinerlei Zahnbehandlung (Mao hat sich zeitlebens nie die Zähne geputzt, ich habe allerdings meinen Zahnarzt im Freundeskreis).
    Mußte unlängst mit einem Knieproblem für ein paar Tage ins Krankenhaus. Das Einzelzimmer hat man gerade 100 Euro Aufschlag pro Tag gekostet. Wahlleistungen inkl. teurem MRT nochmal 800 Euro. Na und?! Wenn ich sehe, was gleichaltrige Freunde so für ihre Vollversicherung abdrücken, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Ich spare denen gegenüber mindestens 5000 Euro pro Jahr, Tendenz mit zunehmendem Alter steigend (Risiko allerdings auch).

  11. #31
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    was ich hier im Zusammenhang im Thread mit Argumenten pro Haftpflichtversicherung nicht kapiert habe: welche Art Versicherung hat denn hier und warum bezahlt?
    Zitat Zitat von alexanderxl Beitrag anzeigen
    Wohnungsbrand in meinem Haus, in einer Wohnung die ich .. nutze

    keine Hausratversicherung,

    unsere Versicherung Allianz

    sinngemäß:
    hat alles bezahlt.

  12. #32
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    Mir ist beim Radfahren letztes Jahr mal der Schlüsselbund aus einer Tasche gefallen. Wir hatten riesiges Glück: Irgendjemand hat den gefunden, bei einer Reinigung in der Nähe abgegeben, und ich bin 2 Tage später auf die Idee gekommen dass der dort gelandet sein könnte und hatte einen Glückstreffer.

    Seit diesen 2 Tagen allerdings weiß ich ziemlich genau, was meine PHV (damals noch von Vatter für mich abgeschlossen) abdeckt. Ich bin Mieter, an dem Schlüsselbund hing also ein Auswechseln der Schlossanlage für unser gesamtes Haus samt Tiefgarage. Mir reichte das Gefühl schon für 2 Tage, die PHV bleibt.
    Brainpool und bere sagen Danke für diesen Beitrag.

  13. #33
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    Im Haftungsbereich kann man auch schnell landen über § 705 BGB, also die Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Denn die ist schneller konkludent gegründet als manchem so lieb ist. Man veranstaltet mit ein paar Nachbarn ein Straßenfest, einen kleinen Flohmarkt, oder tut sich sonstwie zusammen, um die Erreichung eines gemeinsamen Zwecks zu fördern. Irgendjemand aus dieser Gesellschaft baut Mist oder es passiert etwas Ungeplantes (siehe alles oben) und schon haftet man unbeschränkt für Gesellschaftsverbindlichkeiten...
    Brainpool sagt Danke für diesen Beitrag.
    2018: FRA, CGN, DUS, GVA, SXF, PEK, VAV, SIN, NAN, SYD
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  14. #34
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    PHV ist für mich Pflicht, kostet auch nicht die Welt.

    Da brauche ich gar nicht den Onkel Versicherungsvertreter mit Koffer aufm Sofa mit der Tasse Jakobs Krönung sitzen haben, der mir Horrorgeschichten von abstürzenden Fliegern erzählt oder von Betonmischern, die in Tankstellen rasen und ganze Städte ausradieren, weil ich über die Straße gelaufen bin. Die ist und bleibt. Ist wie das Schloss meiner Eingangstür: das lass ich auch drin und weiss ja auch, das es jeder Profiknacker innerhalb von 2 Minuten knackt, wenn er rein will.....

  15. #35
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    Zitat Zitat von Snappy Beitrag anzeigen
    Noch wichtiger als die Privathaftpflichtversicherung ist für mich die gegen Aufpreis enthaltene Forderungsausfalldeckung. Denn damit springt die eigene Versicherung ein, wenn man von jemand Fremden geschädigt wird der selbst keine Versicherung/Geld hat.
    Der wichtigste Grund überhaupt!

    Wir haben ja mittlerweile sehr viele neue Mitbürger, die vermutlich alle keine Versicherung haben, für Schäden die anderen zugefügt werden.
    (Das ist zusätzlich der Millionen bisherigen Einwohnern, die keinen Versicherungsschutz haben).
    Wuff und Brainpool sagen Danke für diesen Beitrag.
    Never argue with a fool - they will drag you down to their level, then beat you with experience.

  16. #36
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    Wie regeln das eigentlich die mit ausländischem Wohnsitz, die regelmäßig in Deutschland sind, wenn eine private Haftpflicht in ihrem Land nicht angeboten wird? Maltesische Versicherer bieten Haftplichtversicherungen nur für Firmen an, deutsche Versicherer wollen auch 2019 noch warum auch immer einen Wohnsitz in Deutschland.

  17. #37
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    Greift die Forderungsausfalldeckung eigentlich nur wenn man den Verursacher präsentieren kann? Oder auch bei Unfallflucht per Fahrrad?
    ITG FLOG WV
    Ich habe den Äquator sowie die Datumsgrenze überflogen

  18. #38
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    Zitat Zitat von Rambuster Beitrag anzeigen
    Wir haben ja mittlerweile sehr viele neue Mitbürger, die vermutlich alle keine Versicherung haben, für Schäden die anderen zugefügt werden.
    (Das ist zusätzlich der Millionen bisherigen Einwohnern, die keinen Versicherungsschutz haben).
    Bei angenommenen 1,5 Mio. Menschen macht das auf 82 Mio. Einwohner ca. 1,8%. Na gut, sagen wir 2%. Das ist wirklich enorm viel. Nicht.
    Finde es immer wieder erstaunend, wie doch die Wahrnehmung durch Medien/Gefühle/whatever verzehrt wird.
    Und ich habe grundsätzlich die Erfahrung gemacht, dass eben genau diesen Menschen Dinge "aufgeschwatzt" wurden, die sie eigentlich nicht nötig haben. Da gab es windige Gestalten, die sich angeboten haben, um Unwissenheit und mangelnde Sprachkenntnisse auszunutzen.
    Geändert von trawler (20.01.2019 um 17:56 Uhr)

  19. #39
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    Zitat Zitat von trawler Beitrag anzeigen
    Na gut, sagen wir 2%. Das ist wiklich enorm viel. Nicht.
    Wenn dich der einzigste "Nichtversicherte" den es in Deutschland gibt, mit dem Radel umfährt,
    wird es dir mit Sicherheit nicht egal sein wenn du dein Leben als Rollstuhlfahrer neu gestalten musst.
    ITG FLOG WV
    Ich habe den Äquator sowie die Datumsgrenze überflogen

  20. #40
    Erfahrenes Mitglied Avatar von bonkers
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    Zitat Zitat von trawler Beitrag anzeigen
    Bei angenommenen 1,5 Mio. Menschen macht das auf 82 Mio. Einwohner ca. 1,8%. Na gut, sagen wir 2%. Das ist wirklich enorm viel. Nicht.
    Finde es immer wieder erstaunend, wie doch die Wahrnehmung durch Medien/Gefühle/whatever verzehrt wird.
    Und ich habe grundsätzlich die Erfahrung gemacht, dass eben genau diesen Menschen Dinge "aufgeschwatzt" wurden, die sie eigentlich nicht nötig haben. Da gab es windige Gestalten, die sich angeboten haben, um Unwissenheit und mangelnde Sprachkenntnisse auszunutzen.
    Du musst Dich nicht versichern. Aber im Schadensfall nicht wundern, wenn Du an jemanden gerätst, der dafür sorgt, dass Dir die Restschuldbefreiung versagt bleibt. Wenn Dein Businesscase wegen 100 € im Jahr nicht klappt, bleibt es dein Problem oder das deiner Kinder...
    Akashingo, minna de watareba kowakunai

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