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DKB Sammelthread

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herbert60

Erfahrenes Mitglied
18.02.2019
1.442
239
Oberfranken
Du sprichst mir da aus der Seele. Ich habe diverse Credit und Debitkarten. Die 2,49 Euro zahle ich aber wirklich gerne. Es ist eine Karte die bisher perfekt funktioniert und zumindest bei mir ein fünfstelliges Limit hat. Das ist quasi meine Rückversicherung auf Reisen, falls mal eine Karte nicht geht oder tatsächlich unerwartet hoher Geldbedarf besteht. Ich musste mal in den USA im Krankenhaus behandelt werden, da weißt du trotz Reisekrankenversicherung, wie gut es, wenn man einen "Puffer" (hier knapp 5.000 USD) hat. Ich nutze die Karte kaum, aber ich gebe so viel Geld im Leben aus, das mich die 30 Euro im Jahr nicht stören. Das kostet ja schon eine Starbucksbesuch ;-)
Eine Auslandskrankenversicherung übernimmt doch die Kosten direkt und schickt eine Kostenübernahmeerklärung. Ist das in den USA anders? War das ein Krankenhaus, dass nur die $-Zeichen sah und wollen die evtl. Vorkasse? Mit der DKB Debit-Visa hätte das bei 5k € vermutlich nicht funktioniert.
 

MAGURO

Erfahrenes Mitglied
30.06.2020
527
468
Eine Auslandskrankenversicherung übernimmt doch die Kosten direkt und schickt eine Kostenübernahmeerklärung. Ist das in den USA anders? War das ein Krankenhaus, dass nur die $-Zeichen sah und wollen die evtl. Vorkasse? Mit der DKB Debit-Visa hätte das bei 5k € vermutlich nicht funktioniert.
Wenn Du an einem Samstag nach 23 Uhr (deutsche Zeit) einen kleinen operativen Eingriff benötigst, dass wägst Du halt ab. Schmerzen und stundenlange versuche einer Kostenübernahme oder Du gibt im ER deine Kreditkartendaten und wirst sofort behandelt. Und zumindest ich habe bisher in den USA immer nur Vorkasse erlebt. Ob Klinik oder Zahnarzt. Mit Rechnung und warten auf Zusage aus Deutschland wollte sich niemand beschäftigen. Ich auch nicht.
 

herbert60

Erfahrenes Mitglied
18.02.2019
1.442
239
Oberfranken
Wenn Du an einem Samstag nach 23 Uhr (deutsche Zeit) einen kleinen operativen Eingriff benötigst, dass wägst Du halt ab. Schmerzen und stundenlange versuche einer Kostenübernahme oder Du gibt im ER deine Kreditkartendaten und wirst sofort behandelt. Und zumindest ich habe bisher in den USA immer nur Vorkasse erlebt. Ob Klinik oder Zahnarzt. Mit Rechnung und warten auf Zusage aus Deutschland wollte sich niemand beschäftigen. Ich auch nicht.
Hmm, ich war noch nie in den USA, aber wenn man nur gegen Vorkasse behandelt wird, ist das schon sehr dreist. Ein deutscher Arzt würde wg. unterlassener Hilfeleistung richtig Ärger bekommen. In DE kann man im Krankenhaus vermutlich nicht mit KK bezahlen, evtl. Girocard. Ich lese Reiseberichte von Weltreisenden und die haben oft nur ein bis max. 2 KK dabei. Wenn es eine (DKB o. a.) Debit Visa ist, kann das problematisch werden.
 

Synoxion

Reguläres Mitglied
06.02.2022
36
36
Wenn Du an einem Samstag nach 23 Uhr (deutsche Zeit) einen kleinen operativen Eingriff benötigst, dass wägst Du halt ab. Schmerzen und stundenlange versuche einer Kostenübernahme oder Du gibt im ER deine Kreditkartendaten und wirst sofort behandelt. Und zumindest ich habe bisher in den USA immer nur Vorkasse erlebt. Ob Klinik oder Zahnarzt. Mit Rechnung und warten auf Zusage aus Deutschland wollte sich niemand beschäftigen. Ich auch nicht.
Also meine AKV hat in jedem Land lokale Ansprechpartner mit 24h-Service. Wenn ich in die USA fliege, schreibt ich ne Mail und bekomme in 24h eine Liste mit den Servicepartner und Vertragsärzten entlang der Reiseroute, sowie einen Zusatzversicherungsschein, auf dem vermerkt ist, wer die Kosten trägt und was abgedeckt ist.
 
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geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
5.982
1.327
Die Sache mit der DKB dürfte sein, dass diese sich in der Vergangenheit und auch heute sich als die Bank für Reisende und Auslandsdeutsche sieht.
die DKB macht seit einiger Zeit einen 180-Grad-Schwenk ihrer Privatkundenstrategie. Zielgruppe und entsprechende Ansprache früher: cleverer, vielreisender Kunde, der preissensitiv ist und für sich das beste rausholen möchte. Heute: gesellschaftlich "besorgter", "umsichtiger" Kunde (bzw. für DKB nun "Kund*in"), entsprechend geänderte Kundenkommunikation mit Gendern, Duzen, Geldverbesserer usw. Keine Sarkasmus; das ist schlicht kühl kalkuliertes Marketing. Diese Zielgruppe erachtet die DKB mittlerweile eben als lukrativer. Eine Kreditkarte erwartet diese Zielgruppe gar nicht; da kann die DKB sinnvollerweise noch die Provision von Visa für das Reindrücken der Visa Debit in den deutschen Markt (gegen Girocard) mitnehmen.
 
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Synoxion

Reguläres Mitglied
06.02.2022
36
36
die DKB macht seit einiger Zeit einen 180-Grad-Schwenk ihrer Privatkundenstrategie. Zielgruppe und entsprechende Ansprache früher: cleverer, vielreisender Kunde, der preissensitiv ist und für sich das beste rausholen möchte. Heute: gesellschaftlich "besorgter", "umsichtiger" Kunde (bzw. für DKB nun "Kund*in"), entsprechend geänderte Kundenkommunikation mit Gendern, Duzen, Geldverbesserer usw. Keine Sarkasmus; das ist schlicht kühl kalkuliertes Marketing. Diese Zielgruppe erachtet die DKB mittlerweile eben als lukrativer. Eine Kreditkarte erwartet diese Zielgruppe gar nicht; da kann die DKB sinnvollerweise noch die Provision von Visa für das Reindrücken der Visa Debit in den deutschen Markt (gegen Girocard) mitnehmen.
Der schwenk wurde schon vollzogen. Auf TikTok machen sie auch kein Geheimnis draus. Sie wollen jetzt die jungen Kunden, die noch unklare und schwierige Finanzverhältnisse haben. Da ist Wachstum möglich und später haben diesen Bedarf an Krediten und meist stabilisierte Finanzen. Deshalb auch die Debit. Damit geht die Bank kein Risiko mehr ein.
 

mattes77

Erfahrenes Mitglied
14.06.2016
1.866
305
Grundsätzlich ist es ja eine gute Sache, "nachhaltig" und "vorausschauend" zu planen und insbesondre die jungen Kunden "an die "Hand" zu nehmen!
Damit will die DKB wahrscheinlich verhindern, dass Sie vom "Badewanneneffekt" getroffen wird (und wie die VR- Banken und Sparkassen dann beim
Ende der Ausbldung und dem ersten "richtigen" Gehalt mit Einsetzen der "Kostenpflicht" des Kontos die Kunden verliert.).
Aber ob die jungen Hipster Kunden finanziell so "lukartiv" sind? Zumal sie dann z.B. ihre Finanzierung für den "coolen Konsum" wahrscheinlich doch
eher gleich bei Klarna machen!!!!:unsure:
 

Afreaka

Erfahrenes Mitglied
29.01.2017
347
195
SCN/AJY
Die allermeisten Offline-PIN Terminals können die Zahlung zwar online autorisieren, nicht aber die PIN.
So funktionieren alle bisher von mir benutzten Tankautomaten in F. Es wird immer ein Betrag online autorisiert (mal 120€, mal 150€, mal 200€ ...) und erscheint auch sofort in der app, die PIN geht dann aber nur offline. Hier in der Grenzregion D/F ist es schon ein Thema, da die Preise derzeit erstmals seit sicher 30 Jahren in F niedriger sind.
 

Mr. Apple

Erfahrenes Mitglied
21.04.2020
297
241
Hmm, ich war noch nie in den USA, aber wenn man nur gegen Vorkasse behandelt wird, ist das schon sehr dreist. Ein deutscher Arzt würde wg. unterlassener Hilfeleistung richtig Ärger bekommen. In DE kann man im Krankenhaus vermutlich nicht mit KK bezahlen, evtl. Girocard. Ich lese Reiseberichte von Weltreisenden und die haben oft nur ein bis max. 2 KK dabei. Wenn es eine (DKB o. a.) Debit Visa ist, kann das problematisch werden.
Die USA sind da noch harmlos, da gibt es ganz andere Länder. Auch viele Länder die ansonsten gefühlt nahezu keine Karten Akzeptanz haben, nehmen in Krankenhäusern oft alle Karten die es gibt, egal ob Diners, AmEx, UnionPay, Visa oder Mastercard. Auch der Wisch der AKK mit der Bestätigung der Kostenübernahme interessiert die in solchen Gegenden oft ziemlich wenig, daher ist eine Kreditkarte mit hohem Limit nie verkehrt, wenn man nicht gerade nur zwei Wochen im Jahr in der EU Urlaub macht.

Grundsätzlich ist es ja eine gute Sache, "nachhaltig" und "vorausschauend" zu planen und insbesondre die jungen Kunden "an die "Hand" zu nehmen!
Damit will die DKB wahrscheinlich verhindern, dass Sie vom "Badewanneneffekt" getroffen wird (und wie die VR- Banken und Sparkassen dann beim
Ende der Ausbldung und dem ersten "richtigen" Gehalt mit Einsetzen der "Kostenpflicht" des Kontos die Kunden verliert.).
Aber ob die jungen Hipster Kunden finanziell so "lukartiv" sind? Zumal sie dann z.B. ihre Finanzierung für den "coolen Konsum" wahrscheinlich doch
eher gleich bei Klarna machen!!!!:unsure:
Klarna ist vielen Banken natürlich ein Dorn im Auge, das ist richtig. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass die DKB in (ferner) Zukunft, wenn sie jemals ihre Apps und das online Banking auf die Reihe kriegen sollten, verstärkt in das Konsumkreditgeschäft einsteigen wird und/oder z.B. Kooperationen mit E-Fahrradhändlern oder ähnlichem eingehen wird als Finanzierungspartner. Vermutlich wird aus #Geldverbesserer dann #Weltverbesserer, #Umweltverbesserer oder #Grünmacher.
 

MAGURO

Erfahrenes Mitglied
30.06.2020
527
468
Also meine AKV hat in jedem Land lokale Ansprechpartner mit 24h-Service. Wenn ich in die USA fliege, schreibt ich ne Mail und bekomme in 24h eine Liste mit den Servicepartner und Vertragsärzten entlang der Reiseroute, sowie einen Zusatzversicherungsschein, auf dem vermerkt ist, wer die Kosten trägt und was abgedeckt ist.
So funktioniert das im Normal auch ganz gut, wenn man kein Notfall ist oder mit Folgeschäden rechnen muss..

Allerdings - und da will ich gar nicht in Detail gehe, war letztendlich ein Eingriff im OP indiziert, der keinen Aufschub geduldet hat. Und dann möchte ich Dich sehen, wenn Du vor Schmerzen überlegt, diese zu beenden oder ob du Dir sagst, was sind schon Schmerzen und Verlust von einem Hoden, der nach 2-3 Stunden vermutlich eintritt. Telefonierst Du dann noch und schreibst Mails oder lässt Du dich dann nicht lieber gleich behandeln. Denn eines ist in den USA auch klar, so lange der Notfall noch ansprechbar ist, hat er entweder vorab mit Karte einen Teil oder die komplette Behandlung zu zahlen oder hat eine US Versicherung. Die meisten Auslandskrankenversicherungen interessieren die da wenig. 2005 musste ich mal eine Wunde von mir genäht werden, das allerdings nur bei Vorkasse von knapp 70 USD per Stich. Da warte zahle ich lieber auch gleich, als dass die Wunde nicht mehr ordentlich genäht werden kann.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Hmm, ich war noch nie in den USA, aber wenn man nur gegen Vorkasse behandelt wird, ist das schon sehr dreist. Ein deutscher Arzt würde wg. unterlassener Hilfeleistung richtig Ärger bekommen. In DE kann man im Krankenhaus vermutlich nicht mit KK bezahlen, evtl. Girocard. Ich lese Reiseberichte von Weltreisenden und die haben oft nur ein bis max. 2 KK dabei. Wenn es eine (DKB o. a.) Debit Visa ist, kann das problematisch werden.
Ich habe viele Verwandte in den USA. Habe in jüngeren Jahren länger dort gelebt, bereue immer noch, dass ich vor 12 Jahren die Greencard nach "Lotteriegewinn" doch ausgeschlagen habe, bin normalerweise 3-4 pro Jahr in US. Das Gesundheitswesen USA vs Deutschland kann man nicht vergleichen. Andere Länder, andere Sitten. Je nach "Dienstleister" und "Krankheit/Verletzung" kann es dir auch passieren, dass die Parametics im Rettungswagen die Fahrt zur Klinik auch gleich abrechnen wollen. Alle Rettungswägen in den USA nehmen Kreditkarten.
 
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herbert60

Erfahrenes Mitglied
18.02.2019
1.442
239
Oberfranken
So funktioniert das im Normal auch ganz gut, wenn man kein Notfall ist oder mit Folgeschäden rechnen muss..

Allerdings - und da will ich gar nicht in Detail gehe, war letztendlich ein Eingriff im OP indiziert, der keinen Aufschub geduldet hat. Und dann möchte ich Dich sehen, wenn Du vor Schmerzen überlegt, diese zu beenden oder ob du Dir sagst, was sind schon Schmerzen und Verlust von einem Hoden, der nach 2-3 Stunden vermutlich eintritt. Telefonierst Du dann noch und schreibst Mails oder lässt Du dich dann nicht lieber gleich behandeln. Denn eines ist in den USA auch klar, so lange der Notfall noch ansprechbar ist, hat er entweder vorab mit Karte einen Teil oder die komplette Behandlung zu zahlen oder hat eine US Versicherung. Die meisten Auslandskrankenversicherungen interessieren die da wenig. 2005 musste ich mal eine Wunde von mir genäht werden, das allerdings nur bei Vorkasse von knapp 70 USD per Stich. Da warte zahle ich lieber auch gleich, als dass die Wunde nicht mehr ordentlich genäht werden kann.
Beitrag automatisch zusammengeführt:


Ich habe viele Verwandte in den USA. Habe in jüngeren Jahren länger dort gelebt, bereue immer noch, dass ich vor 12 Jahren die Greencard nach "Lotteriegewinn" doch ausgeschlagen habe, bin normalerweise 3-4 pro Jahr in US. Das Gesundheitswesen USA vs Deutschland kann man nicht vergleichen. Andere Länder, andere Sitten. Je nach "Dienstleister" und "Krankheit/Verletzung" kann es dir auch passieren, dass die Parametics im Rettungswagen die Fahrt zur Klinik auch gleich abrechnen wollen. Alle Rettungswägen in den USA nehmen Kreditkarten.
Wie bitte? Wenn du nicht per Vorkasse bezahlst wirst du nicht im Rettungswagen befördert? Ist das unterlassene Hilfeleistung? In einem Land, in dem man wegen jedem Furz klagen und meist gewinnen kann ist so etwas möglich, oder habe ich doch etwas falsch verstanden? Die haben anscheinend nur $-Zeichen in den Augen.
 

MAGURO

Erfahrenes Mitglied
30.06.2020
527
468
Wie bitte? Wenn du nicht per Vorkasse bezahlst wirst du nicht im Rettungswagen befördert? Ist das unterlassene Hilfeleistung? In einem Land, in dem man wegen jedem Furz klagen und meist gewinnen kann ist so etwas möglich, oder habe ich doch etwas falsch verstanden? Die haben anscheinend nur $-Zeichen in den Augen.
Also ich hatte für mich nur ein einmal das Vergnügen, aber wie bei Taxi wollten die am meine KK zur Abrechnung während der Übergabe in der Klinik, weil ich keine US Versicherung hatte, die mit der Klinik und dem "RTW" einen Vertrag hatten. Wenn die Paramedics von der Feuerwehr sind, dann bekommt Du auf Wunsch eine Rechnung, mit "Verwaltungsaufschlag von über 120 Dollar, damit die nach Deutschland geschickt wird und kann dann noch teuer überweisen (was ja nun Wise, etc. gar nicht mehr so teuer ist).

Aus dem Netz ... genau so kenne ich das:

"In den USA wird die Notaufnahme eines Krankenhauses weit stärker frequentiert als in Deutschland. Das hängt damit zusammen, dass Notaufnahmen meist 24 Stunden geöffnet sind und die Notfallversorgung auch ohne Krankenversicherung erfolgt, jedoch gerade bei Nichtversicherten oder Personen ohne Barmittel beziehungsweise Kreditkarte auf das absolute Minimum beschränkt ist. Das bedeutet in der Realität, dass es sich schon um Leben oder Tod handeln muss. Selbst ein Beinbruch wird nicht unbedingt behandelt, wenn nicht zuvor eine Kaution über mehrere Tausend US-Dollar hinterlegt wird oder eine Versicherung die Kosten übernimmt. Das wird von Krankenhaus zu Krankenhaus unterschiedlich gehandhabt, doch bei einem Notfall ist meist nicht die Zeit gegeben, das richtige Krankenhaus zu suchen.

Hinzu kommt, dass es in den USA keine allgemeine Honorar- und Leistungstabelle für ärztliche oder klinische Leistungen gibt. Gerade Notfallpatienten werden mit Rechnungen konfrontiert, die in Deutschland das Justizwesen auf den Plan rufen würden. Dazu ist es alles sehr komplex. Selbst wenn ein Patient nur in einem Krankenhaus behandelt wurde, kann es vorkommen, das er mehrere Rechnungen begleichen muss, angefangen bei der Ambulanzfahrt über den Röntgengehilfen, die Krankenschwester, den Arzt sowieso, aber auch die Raummiete in der Klinik. In der Los Angeles Times erschien kürzlich ein Bericht über das Good Samaritan Hospital (der Name ist wohl eher nicht Programm), in dem einer Frau nach einem Ohnmachtsanfall für 90-minütige Bettruhe sowie einmal Blutdruckmessen stolze 2000 Dollar berechnet wurden."

Und deshalb ist m.E. eine gute Kreditkarte (nicht Debit) mit gutem Limit aus meiner Sicht in den USA wichtiger als in jedem anderen Land. Während es mir im Notfall egal wäre, ob ich noch FWG bei LH M&M oder Amex zahlen müsste, die ich auch immer dabei habe. Die DKB Kreditkarte wird zwar nicht als Reisekarte promotet, aber ist aus meiner Sicht eine der sinnvollsten Karten fürs Reisen (während ich jetzt vor ein paar Wochen in den USA mit Barclays nie Probleme hatte).
 
Zuletzt bearbeitet:

netzfaul

Erfahrenes Mitglied
31.12.2015
2.247
336
Wir haben in den Staaten ein Kind bekommen, als ich dort 3 Jahre gelebt habe. Mississippi.

Ich unterschreibe MAGUROs Ausführungen vollumfänglich.
 
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Synoxion

Reguläres Mitglied
06.02.2022
36
36
... Denn eines ist in den USA auch klar, so lange der Notfall noch ansprechbar ist, hat er entweder vorab mit Karte einen Teil oder die komplette Behandlung zu zahlen oder hat eine US Versicherung. Die meisten Auslandskrankenversicherungen interessieren die da wenig. 2005 musste ich mal eine Wunde von mir genäht werden, das allerdings nur bei Vorkasse von knapp 70 USD per Stich. Da warte zahle ich lieber auch gleich, als dass die Wunde nicht mehr ordentlich genäht werden kann.
Das ist es ja, meine hat die GMMI, Inc. - Global Medical Management als Partner. Die stellen für die US-Reise eben einen zusätzlichen US-Versicherungsschein aus. Da steht alles drauf, was das US-Krankenhaus zum Abrechen mit der US-Versicherung braucht und die rechnen auch direkt mit der GMMI in den USA ab. Wirst also genauso behandelt, als wenn Du direkt in den USA versichert wärst, was Du mit dem Schein ja auch bist. Machen die meisten AKVs übrings über diesen Partner.
Man muss sich halt nur vor der Reise bei denen melden. Dann schicken die einen alles zu, Inkl. Ärzte und Krankenhäuser am Urlaubsort.
 
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Frank N. Stein

Erfahrenes Mitglied
04.04.2020
2.653
1.878
der Ewigkeit
Dann schicken die einen alles zu, Inkl. Ärzte und Krankenhäuser am Urlaubsort.
Heißt das, dass man genau zu diesen vom Versicherer definierten Ärzten/Krankenhäusern zu gehen hat?
Ähnlich wie bei günstigen Versicherungen für Sparbrötchen, die dann nicht die Händlerwerkstatt ihres Vertrauens aufsuchen dürfen, sondern
ausschließlich die Hinterhofklitsche, die der Versicherung genehm ist?
Das wäre doch absolutes Ausschlusskriterium, sich vorschreiben zu lassen, wen man wo konsultiert.
 

Synoxion

Reguläres Mitglied
06.02.2022
36
36
Heißt das, dass man genau zu diesen vom Versicherer definierten Ärzten/Krankenhäusern zu gehen hat?
Ähnlich wie bei günstigen Versicherungen für Sparbrötchen, die dann nicht die Händlerwerkstatt ihres Vertrauens aufsuchen dürfen, sondern
ausschließlich die Hinterhofklitsche, die der Versicherung genehm ist?
Das wäre doch absolutes Ausschlusskriterium, sich vorschreiben zu lassen, wen man wo konsultiert.
Nein, ich kann auch frei wählen. Ist nur ein Zusatz Service, dass man vor Ort nicht er suchen muss. In meinem Fall hatten die sogar alle Krankenhäuser aufgeführt, die auf meinem Roadtrip direkt an der Route oder in Hotelnähe lagen. Bei den Ärzten sind es oft sogar deutschsprachige. Staunte nicht schlecht, als der Zahnarzt auf den Schein schaute und dann deutsch mit uns sprach. Klar, klar die Versorgung der verlorenen Füllung nur mit so einer Notfüllung. Aber mehr ist in dem Fall ja auch nicht versichert.
Und so reicht es bis nach Hause, wo es nicht unbezahlbar ist. ;-)

Aber nun sind wir schon ganz schön Offtopic. Wer dazu noch Infos braucht, soll einfach mal seine AKV ansprechen. Meist reicht ne Mail oder ein Anruf mit den Reisedaten.
 
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Amic

Erfahrenes Mitglied
05.04.2016
6.777
431
die DKB macht seit einiger Zeit einen 180-Grad-Schwenk ihrer Privatkundenstrategie. Zielgruppe und entsprechende Ansprache früher: cleverer, vielreisender Kunde, der preissensitiv ist und für sich das beste rausholen möchte
Nicht übertreiben mit den 180 Grad. ;)

Die machen auf Ihrer Startseite weit oben für die Vielreisenden gleich Werbung für "Mit Visa buchen und bis zu 6% Geld zurück auf Booking.com".
Und bei "Konten und Karten" wird auch gleich die Miles & More und die Hilton Honors angeboten. Sowie Reiseversicherungspakete.

Der Unterschied ist nur: Beim Cash wird die KK nicht mehr fix gebundelt (was die Zielgruppe für das Kontoangebot einschränkte). Und nicht mehr gratis hinterhergeworfen. Warum auch, wenn's der Markt hergibt?

Eine 180-Grad-Wende würde ich das nicht nennen, eine solche Erweiterung des Kundenpotentials.
 
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Amic

Erfahrenes Mitglied
05.04.2016
6.777
431
PS: Sehe da gerade, dass wieder unvollständig gegendert wurde (obwohl sie den einen schonmal woanders behoben haben):

Reisen, studieren und ein Konto in(ne)haben dürfen natürlich Personen jederlei Geschlechts.
Aber handeln und siegen - das ist doch offensichtlich so richtig schön maskulin und männlich!

(Selbst wenn man es als eine Kreditbank oder Aktiengesellschaft tut)



handeln_und_siegen.jpg
 
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Reaktionen: Shuai und Shoe

geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
5.982
1.327
Nicht übertreiben mit den 180 Grad. ;)

Die machen auf Ihrer Startseite weit oben für die Vielreisenden gleich Werbung für "Mit Visa buchen und bis zu 6% Geld zurück auf Booking.com".
Und bei "Konten und Karten" wird auch gleich die Miles & More und die Hilton Honors angeboten. Sowie Reiseversicherungspakete.
Natürlich wird die DKB weiter versuchen, auch in diesem Bereich (profitable) Geschäft zu machen bzw. ihr Bestandsgeschäft, soweit profitabel, fortzusetzen.
Eine Werbekooperation mit Booking.com, um die Kundenbasis noch ein bißchen weiter zu monetarisieren, würde ich nicht als Angebot für Vielreisende, eher für den wenig erfahrenen Gelegenheitsurlaubsbucher bezeichnen. Aber was soll's, das ist jetzt gar nicht der Punkt.

Der Unterschied ist nur: Beim Cash wird die KK nicht mehr fix gebundelt (was die Zielgruppe für das Kontoangebot einschränkte). Und nicht mehr gratis hinterhergeworfen. Warum auch, wenn's der Markt hergibt?
es spricht nichts gegen eine Neupositionierung eines Wirtschaftsunternehmens, wenn es meint, damit profitabler zu werden.
Ein Wirtschaftsunternehmen hat ja das Ziel, Geld zu verdienen, und nicht (entgegen mancher Werbeaussagen), eine gewisse Zielgruppe oder Agenda zu bedienen.
Die Konsumenten sollten sich nur dessen bewusst sein.

Eine 180-Grad-Wende würde ich das nicht nennen, eine solche Erweiterung des Kundenpotentials.
nennen wir's Neuausrichtung. Ich bleibe weiter bei der Aussage, dass die bisherige Zielgruppe (für das Girokonto) bewusst nicht mehr im Fokus ist (was natürlich nicht heißt, dass man sie trotzdem weiter gerne als Kunden mitlaufen lässt).
 
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