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rcs

Gründungsmitglied
Teammitglied
06.03.2009
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München
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Nachdem British Airways deren Corona-Umbuchungspolitik zum 08.06.2022 geändert hat und mit Air France KLM der größte europäische Mitbewerber zum 29.06.2022 die Umbuchungsrichtlinie wieder auf das Modell wie vor Corona anpassen wird, werden nun in Kürze nun Lufthansa und Partner die Umbuchungsgebühren flächendeckend wieder einführen.

Für Neubuchungen ab voraussichtlich 06.07.2022 werden dann bei Lufthansa und Partnern weitestgehend wieder die regulären Tarifbedingungen wie vor Corona greifen – d.h. je nach gewähltem Tarif fallen für Umbuchungen auch wieder Umbuchungsgebühren an.

Wer sein bestehendes unangeflogenes Ticket, das noch unter die bisherige Umbuchungsregel fällt, ab Wiedereinführung der Umbuchungsgebühren umbucht, kommt danach je nach Tarif nicht mehr in den Genuss weiterer gebührenfreier Umbuchungen.
 

Leon8499

Erfahrenes Mitglied
24.08.2019
3.149
3.456
Die Zeit, wo man die wenigen verbliebenen Passagiere durch möglichst flexible Umbuchungsregeln anlocken muss, ist nun mal vorbei und daher ergibt das nur Sinn. Mal abwarten, ob es dabei bleibt.
 

thbe

Erfahrenes Mitglied
27.06.2013
5.949
4.728
Wer sein bestehendes unangeflogenes Ticket, das noch unter die bisherige Umbuchungsregel fällt, ab Wiedereinführung der Umbuchungsgebühren umbucht, kommt danach je nach Tarif nicht mehr in den Genuss weiterer gebührenfreier Umbuchungen.
Was allerdings dem beim Verkauf kommunizierten “beliebig oft umbuchbar” bzw. “flexibel” widerspräche.

Spannend daran finde ich, dass die Hinweise auf einen erneut in Sachen Reisemöglichkeiten eingeschränkten Corona Herbst/Winter zunehmen. Die Ticketpreise sind zwar hoch, doch die Verkäufe für diesen Zeitraum sind es noch nicht, wenn man sich die Verfügbarkeiten so anschaut. Dieses Vorgehen kann gewaltig daneben gehen.
 
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ZRH_47°27′30″N_8°32′

Erfahrenes Mitglied
07.10.2021
376
443
ZRH
Fände ich fragwürdig, denn zum Zeitpunkt der Buchung wurde je versprochen, dass man ohne Gebühr umbuchen darf (nur Tarifdifferenz...). Wenn dies ab einem bestimmten Stichtag nicht mehr so sein soll, hätte das ein "Gschmäckle", denn zum Zeitpunkt der Buchung wurde eine solche Einschränkung nicht gemacht...
 
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deralex2985

Erfahrenes Mitglied
09.12.2011
1.290
464
Fände ich fragwürdig, denn zum Zeitpunkt der Buchung wurde je versprochen, dass man ohne Gebühr umbuchen darf (nur Tarifdifferenz...). Wenn dies ab einem bestimmten Stichtag nicht mehr so sein soll, hätte das ein "Gschmäckle", denn zum Zeitpunkt der Buchung wurde eine solche Einschränkung nicht gemacht...
Bitte Ausgangspost richtig lesen...es gilt für Neubuchungen ab voraussichtlich 6. Juli oder einer eventuellen 2. Umbuchung eines bestehenden Tickets. Die 1. Umbuchung eines vorhanden Tickets bleibt weiterhin nach alter Regel
 

ZRH_47°27′30″N_8°32′

Erfahrenes Mitglied
07.10.2021
376
443
ZRH
@rcs Hast Du Kenntnis, ob dann (ab dem Stichtag) neben der Wiedereinführung/Reaktivierung der Umbuchungsgebühr auch noch andere Änderungen kommen? z. B. Einschränkungen bezüglich Änderung von Start- und/oder Ziel-Ort... Wird ggf. die Flexibilität auf eine andere Route umbuchen zu können eingeschränkt?
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Bitte Ausgangspost richtig lesen...es gilt für Neubuchungen ab voraussichtlich 6. Juli oder einer eventuellen 2. Umbuchung eines bestehenden Tickets. Die 1. Umbuchung eines vorhanden Tickets bleibt weiterhin nach alter Regel
@deralex2985 Dies wäre für mich so nachvollziehbar und plausibel. Ich habe den Satz von @rcs noch einmal aufmerksam gelesen. Wenn er es so meinte, dann ist das gut. Dann weiss ich jetzt Bescheid. Aber eindeutig ging das so für mich aus der Formulierung seines Satzes nicht hervor...
 
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Anonyma

Erfahrenes Mitglied
16.05.2011
14.906
4.255
BRU
Heißt das dann auch, dass manche Tarife (Eco light, Business Saver) überhaupt nicht mehr umbuchbar sind? Denn die waren vor Corona ja überhaupt nicht umbuchbar, auch nicht gegen Gebühr. Bzw. die Umbuchungsgebühren wurden ja schon längst wieder eingeführt und bereits von zunächst 35 Euro auf 70 Euro erhöht.

Und ja, angesichts der ständigen Flugplanänderungen und Streichungen (und ob jetzt wegen Corona oder wegen Personalmangels macht für den Kunden nicht viel Unterschied) finde ich das auch etwas daneben....
 

SleepOverGreenland

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
19.147
5.136
FRA/QKL
wird dies bei M&M auch für reguläre Meilentickets sein? also 50€ wieder?
Ich dachte das wäre schon für alle Prämienmeilenbuchungen seit etwa Mitte/Ende April wieder so?

Ich hatte auf jeden Fall vor knapp zwei Wochen eine solche Umbuchung (Buchung in I, dann hat sich WL in O 1 Tag vor Abflug bestätigt) und der Zeitpunkt der WL Anfrage war entscheidend ob die Umbuchungsgebühr bezahlt werden musste. Musste noch nicht, da meine WL Anfrage Anfang April erfolgte und so im System eingetragen war.
 

SleepOverGreenland

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
19.147
5.136
FRA/QKL
Am 19. Mai habe ich zumindest noch unter den Corona-Bedingungen buchen können, Tickets sind kostenfrei stornier- und umbuchbar.
Wir sprechen über M&M Prämienmeilen Tickets?

Ich habe gerade nochmal nachgeschaut. Datum der Änderung laut meinen Informationen war der 21.04.2022. Alle Buchungen ab diesem Tag sollen wieder den vor der Pandemie gültigen Umbuchungs- und Stornierungsbedingungen unterliegen.
 

bender1057

Erfahrenes Mitglied
07.02.2010
268
644
Eventuell zählt ja der Wechsel von I nach O nicht als "Umbuchung", sondern als "Stornierung" (50 EUR Gebühr) und anschließende Neubuchung.

Echte Umbuchungen sollten zumindest laut M&M-Seite derzeit noch kostenlos sein:

M&M_Umbuchungen.jpg

Edit: Mir fällt gerade noch ein, dass ich Mitte Mai zwei Tickets umgebucht habe (Datumsänderungen). Beides Mal ohne Gebühr, aber natürlich jeweils mit Neuberechnung der Steuern und Zuschläge.
 
Zuletzt bearbeitet:

slutz

Erfahrenes Mitglied
06.10.2016
1.451
637
Wir sprechen über M&M Prämienmeilen Tickets?

Ich habe gerade nochmal nachgeschaut. Datum der Änderung laut meinen Informationen war der 21.04.2022. Alle Buchungen ab diesem Tag sollen wieder den vor der Pandemie gültigen Umbuchungs- und Stornierungsbedingungen unterliegen.

da hast du Recht... war anscheinend nicht mehr auf dem aktuellen Stand.

Edit: oder doch nicht??
Beitrag automatisch zusammengeführt:

1x : https://www.miles-and-more.com/de/de/general-information/mmg-customer-service.html#rebooking - kostenlos

1x : https://www.miles-and-more.com/de/d.../cancelling-or-rebooking-an-award-ticket.html - 50€

denke aber die obere ist die richtige und es werden, stand jetzt, keine 50€ fällig bei Umbuchung
 

titeur

Aktives Mitglied
14.03.2016
244
93
TXL
Wir sprechen über M&M Prämienmeilen Tickets?

Ja, korrekt, ich meine ebenfalls M&M Prämientickets. Habe mich gerade mal eingeloggt und wenn ich auf die Buchungsmaske für Prämienflüge gehe, erscheint ein Hinweis, dass Flex- und Flex Plus Prämientickets "ab 20.4.2022 weiterhin" kostenfrei umgebucht werden können. Dann war das wohl tatsächlich mal eine geplante Deadline, die dann aber irgendwann wieder kassiert wurde...

screenMM.png
 
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warfair

Erfahrenes Mitglied
20.06.2018
378
56
HAM, STR, ZRH, IAD
Tja. Ich nehme mal an, die Preise bleiben gleich? Oder steigen wegen der Kerosinkosten?

Ich konnte noch nie wirklich nachvollziehen, warum man mit Umbuchungsoptionen zusätzliches Geld verdienen musste. Für mich war die Flexibilität eine gute Möglichkeit, auch etwas teurere (!) Tickets zu buchen, die aber weit in der Zukunft lagen. Musste noch nie umbuchen, hatte da sicher Glück. Aber so auch ein ruhiges Gewissen gehabt. So gehts wieder ab wie vorher... Extrem teurere flexible Tickets. So hebt man sich dann auch nicht mehr von der Konkurrenz ab. Dann ist es klar, dass ich erst recht schaue, ob die Konkurrenz nicht günstiger ist oder irgendwo ein Stück mehr Service anbietet (Stichwort: Lounges). Schade, sehr schade.
 

i_miss_flying

Erfahrenes Mitglied
10.02.2021
695
1.128
Letztlich ist es an Dreistigkeit und Arroganz fast nicht zu überbieten, Umbuchungsgebühren etc. wieder auf das Level vor Covid-19 anzuheben, gleichzeitig aber für den Sommer wieder in dramatischen Ausmaß Flugstreichungen und kurzfristige Änderungen durchzuführen.
Einerseits soll man Verständnis haben, dass alles wieder weniger kulant und teurer wird, andererseits soll man Verständnis haben, dass ja "schwierige Zeiten" für Lufthansa permantente Serviceeinschränkungen rechtfertigen.
Wenn ich in einer Woche 2 Termine habe, und einer der beiden Termine verschiebt sich aufgrund von Flugstreichungen, dann muss ich für die Umbuchung des zweiten Tickets ggf. tief in die Tasche greifen. Ich kann mich nur wiederholen, ich finde es eine dreiste Unverschämtheit und eine totale Ignoranz gegenüber dem Kunden, zumal die beiden Meldungen ja quasi innerhalb weniger Tage kamen.
 

pemko

Erfahrenes Mitglied
03.03.2015
1.597
324
TXL
Die Lufthanseaten sind leider so. Und da der Markt es gerade abnimmt, wird auch so "produziert".
 

pemko

Erfahrenes Mitglied
03.03.2015
1.597
324
TXL
Bedauerlich angesichts der aktuell flexiblen Umbuchung durch Airlines wegen der Annullierungen.

Heute habe ich dann wegen der Annullierungen (BER-FRA) dann in den Bahn-Apfel gebissen... und bislang läuft es sehr gut.
Aber das LH-Ticket wurde bei der Gelegenheit von mir dann storniert.
 

Foxfire

Füchslein
10.09.2012
5.080
353
MUC/EDMM
Letztlich ist es an Dreistigkeit und Arroganz fast nicht zu überbieten, Umbuchungsgebühren etc. wieder auf das Level vor Covid-19 anzuheben, gleichzeitig aber für den Sommer wieder in dramatischen Ausmaß Flugstreichungen und kurzfristige Änderungen durchzuführen.
(...)
Sieh es so: Du benötigst gar keine Tix-Flexibilisierung, weil LH durch Annullierungen Dich flexibel hält ... :D

Fairerweise muss man aber auch zugeben, dass für die tatsächlich vorhandenen, enormen personellen Engpässe bei der SiKo, bei den Loadern, beim Catering und Ähnlichem die LH relativ wenig kann.
 

digitalfan

Erfahrenes Mitglied
27.08.2009
3.508
402
MUC
Sieh es so: Du benötigst gar keine Tix-Flexibilisierung, weil LH durch Annullierungen Dich flexibel hält ... :D

Fairerweise muss man aber auch zugeben, dass für die tatsächlich vorhandenen, enormen personellen Engpässe bei der SiKo, bei den Loadern, beim Catering und Ähnlichem die LH relativ wenig kann.
Ich wüsste jetzt nicht, was eine Lufthansa davon abhalten sollte, bspw. ihre eigenen Loader und ihre eigene Cateringfirma zu beschäftigen/betreiben und dann auch zu engagieren. Wobei man dann natürlich nicht so angenehm mit dem Finger auf die anderen zeigen könnte.

Jetzt hätte ich es fast vergessen, was ist eigentlich mit dieser Cateringfirma, die abgekürzt so ähnlich wie Lufthansa klingt. LSG oder so... :eyeb:
 
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i_miss_flying

Erfahrenes Mitglied
10.02.2021
695
1.128
Sieh es so: Du benötigst gar keine Tix-Flexibilisierung, weil LH durch Annullierungen Dich flexibel hält ... :D

Fairerweise muss man aber auch zugeben, dass für die tatsächlich vorhandenen, enormen personellen Engpässe bei der SiKo, bei den Loadern, beim Catering und Ähnlichem die LH relativ wenig kann.
Ja, das stimmt, ich sehe da aber nichts desto trotz zwei Einschränkungen: Erstens ist das Fliegen das Kerngeschäft der Lufthansa, und da muss man sich mit den "begleitenden Prozessen" eben auch strategisch beschäftigen. Da Lufthansa eine signifikante Beteiligung an Fraport besitzt, hätte es durchaus möglich sein können, dass sich CS und Stefan Schulte man zusammensetzen und für verschiedene Szenarien Lösungen hätten entwerfen können. Und zweitens ist es - ganz unabhängig davon, ob die Verantwortung nun bei Fraport oder LH liegt - trotzdem eine signifikante Verschiebung des Risikos von der Lufthansa auf den Kunden, wenn Lufthana weiter munter anpassen, canceln, usw. kann, gleichzeitig der Kunde aber nun deutlicht mehr Einschränkungen seitens der Lufthansa bekommt, wenn es der Kunde ist, der etwas umplanen muss. Und das gilt natürlich ganz extrem in Fällen, in denen die Notwendigkeit der Umbuchung von Lufthansa verursacht wird. Selbst wenn es ein "anderes Ticket" ist, kann das ja durchaus direkt aus einer anderen Flugänderung resultieren - denn als Vielflieger bringt eine Verschiebung von mehreren Tagen ggf. einige weitere Flüge durcheinander...

Von daher: Ich habe noch nie eine Kompensation von Lufthansa während der letzten 2,5 Jahre gefordert. Bei allen Problemen habe ich bisher eine Lösung gefunden, die aus meiner Sicht im Rahmen des Akzeptablen war, wenn man die Umstände berücksichtigt. Seit 2-3 Wochen jedoch häufen sich die Vorfälle, wo ich mit den Lösungen unzufrieden bin und die Probleme für vermeidbar gehalten hätte (kurzfristige Streichungen am Gate, nicht bestätigte Wartelisten, Umbuchungen auf Fremdairlines verweigert, usw.). Die Einführung der Umbuchungsgebühren ist in der aktuellen Situation aus meiner Sicht die Krönung der Dreistigkeit. Zumindest diese hätte man bei Business Saver etc. weiterhin streichen können. Es kommt ja trotzdem häufig eine heftige Tarifdifferenz hinzu. Es wäre ein Zeichen seitens der LH gewesen, dass man die aktuellen Umstände bedauert. Schließlich ist es aktuell regelrecht unplanbar....
 

jotxl

Erfahrenes Mitglied
19.11.2009
5.595
513
TXL
noch einmal einige Fragen dazu: Wenn ich vor dem Stichtag einen Flug im Dezember innereuropäisch buche, fätt auch für eine Umbuchung, die ich im Dezember tätige dann keine Gebühr an ? (außer Ticketdifferenz natürlich).

Nach dem Stichtag beträgt die Umbuchungsgebühr für Business Saver Europa 70 € p/P ?

Ich steh vor der Wahl, jetzt buchen und etwas :) flexibler sein oder noch abwarten, obs eventuell noch einmal ein günstiges Partnerspecial oder ähnliches in den nächsten Monaten gibt.... Eure Meinung ?
 

Phiber

Reguläres Mitglied
13.07.2015
58
5
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Wird es in den Light Tarifen wieder zurück gehen zu changes not permitted 🤔