Hyatt BRG: Neues Prozedere für die Best Rate Guarantee

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rcs

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06.03.2009
25.016
410
München
Na da bin ich ja mal gespannt, was das dann am Ende für den europäischen Markt bedeutet.

Hier müssen ja alle Anbieter aus rechtlichen Gründen den Endpreis inkl. aller Steuern und Gebühren angeben, was ja den amerikanischen Bedingungen der BRG widerspricht. Dürfte dann die Frage sein, wer die BRGs am Ende bearbeitet...
 
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rcs

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06.03.2009
25.016
410
München
Ich habe am Wochenende einen ersten Test des neuen BRG-Formulars gestartet.

Wie erwartet: Das neue Prozedere ist der größte Mist, innerhalb von 24 Stunden keine Rückmeldung auf meinen BRG-Antrag erhalten. Diese Form der BRG hält somit nicht das, was sie verspricht.
 

Ventus2

Erfahrenes Mitglied
05.04.2011
2.412
0
Kann man denn den Deal auch weiterhin am Telefon machen? Das war einfach viel besser als bei allen anderen Hotelprogrammen... so bekam man gleich ein ok oder die Ablehnung und konnte auch mehrere optionen ausporbieren...
 
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rcs

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06.03.2009
25.016
410
München
Nur noch bei ganz kurzfristigen Aufenthalten.

Bei mir kam nach ~27 Stunden das OK für die BRG, allerdings dann noch mit der falschen Rate, da der Hyatt-Kundendienst auf der Konkurrenzwebsite mit 2 Personen statt 1 Person im Zimmer gesucht hatte... Nach Abzug der 20% sind nun 113,58 EUR für die Nacht im Hyatt Düsseldorf übrig geblieben.
 

clubfan

Erfahrenes Mitglied
17.09.2009
2.176
7
Hallo,
ich nutze die BRG auch, allerdings müssen wir uns alle auch mal ernsthaft fragen, wie das weitergehen soll.
Wenn alle nur noch diese raten buchen, kann der Service in diesen 5 Sterne S-Hotels definitiv nicht mehr aufrecht erhalten werden. Dann folgt Personalabbau, schlechterer Service, unzufriedene Gäste, schlechte Bewertungen und die Spirale geht weiter abwärts.
Ich liebe auch Schnäppchen. Bin jetzt im Juni in Berlin für 114 EUR, im November auch. Und dann noch Suite-Upgrade. Ich bekomme langsam wirklich ein schlechtes Gewissen.
Hatte auch mal ein sehr nettes Gespräch bzgl. der BRG mit einer leitenden Mitarbeiterin. Den Hotels in Berlin bzw. weltweit macht dies grosse Sorge, da die großen Buchungsplattformen wie booking.com, Expedia die Zimmer irgendwann an Untervermittler abgeben wie otels.com, getaroom.com etc und diese die Zimmer dann zu Hammerpreisen auf den markt werfen. Kommen dann die 20 % noch oben drauf, passiert das, worüber wir uns ja alle freuen.
Nur irgendwann werden wir dafür auch mit weniger Service leben müssen, da ist die Logik der BWL .-)
 
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goodfella

Erfahrenes Mitglied
28.12.2009
315
0
Hallo,
ich nutze die BRG auch, allerdings müssen wir uns alle auch mal ernsthaft fragen, wie das weitergehen soll.
Wenn alle nur noch diese raten buchen, kann der Service in diesen 5 Sterne S-Hotels definitiv nicht mehr aufrecht erhalten werden. Dann folgt Personalabbau, schlechterer Service, unzufriedene Gäste, schlechte Bewertungen und die Spirale geht weiter abwärts.
Ich liebe auch Schnäppchen. Bin jetzt im Juni in Berlin für 114 EUR, im November auch. Und dann noch Suite-Upgrade. Ich bekomme langsam wirklich ein schlechtes Gewissen.
Hatte auch mal ein sehr nettes Gespräch bzgl. der BRG mit einer leitenden Mitarbeiterin. Den Hotels in Berlin bzw. weltweit macht dies grosse Sorge, da die großen Buchungsplattformen wie booking.com, Expedia die Zimmer irgendwann an Untervermittler abgeben wie otels.com, getaroom.com etc und diese die Zimmer dann zu Hammerpreisen auf den markt werfen. Kommen dann die 20 % noch oben drauf, passiert das, worüber wir uns ja alle freuen.
Nur irgendwann werden wir dafür auch mit weniger Service leben müssen, da ist die Logik der BWL .-)

Da bin ich etwas anderer Meinung.
Wenn die Zimmer an Untervermittler weitergegeben werden, dann doch nur weil diese auf Basis von Angebot und Nachfrage zu den bisherigen Preisen nicht weggingen. Also ist die logische Konsequenz dass die Vermittler mit dem Preis runtergehen um die Zimmer loszuwerden. Nun könnte also der Kunde entweder über den Vermittler buchen, dann zahlt das Hotel teilweise einen hohen Prozentsatz an Provision oder man bietet im Rahmen der BRG ein Entgegenkommen, welches wahrscheinlich (Vermutung) geringer ist als die Provision welche an einen Vermittler zu zahlen wäre. Somit ist das doch eigentlich eine Win/Win Situation!?
 

L_R

Erfahrenes Mitglied
01.10.2013
2.040
0
Naja, wenn du aber alternativ über otel.com/getaroom.com buchst, verdient das Hotel halt auch nicht wirklich mehr. Wenn das Zimmer leer bleibt auch nicht.
Ich finde es sehr gut das es die BRG gibt. Gerade bei den Programmen mit "guter" BRG (also Marriot, Hyatt und SPG) kann man so zum günstigen Preis buchen ohne auf Vorteile/Punkte etc. verzichten zu müssen.
Wenn man keine BRG anbieten möchte, muss man das ja nicht tun, man muss auch keine Zimmer bei Drittanbietern verscherbeln, aber das Geschäft lässt man sich eben auch nicht entgehen...

edit: Ich bezog mich natürlich auf Michaelkoelns post, nicht auf den von goodfella.
 

EinerWieKeiner

Erfahrenes Mitglied
11.10.2009
5.490
42
Da bin ich etwas anderer Meinung.
Wenn die Zimmer an Untervermittler weitergegeben werden, dann doch nur weil diese auf Basis von Angebot und Nachfrage zu den bisherigen Preisen nicht weggingen. Also ist die logische Konsequenz dass die Vermittler mit dem Preis runtergehen um die Zimmer loszuwerden. Nun könnte also der Kunde entweder über den Vermittler buchen, dann zahlt das Hotel teilweise einen hohen Prozentsatz an Provision oder man bietet im Rahmen der BRG ein Entgegenkommen, welches wahrscheinlich (Vermutung) geringer ist als die Provision welche an einen Vermittler zu zahlen wäre. Somit ist das doch eigentlich eine Win/Win Situation!?

Da geht ein Denkfehler voraus. Die sog. Vermittller reissen in er Regel die Zimmer aus Kombireisen raus und verhökern sie einzeln, obwohl sie das nicht dürfen. Ich habe irrtümlich schon 2 mal interne Kommunikation von Hyatt intern mit einer BRG erhalten, wo das Procedere mit dem Vermittler aufgezeigt würde. Die werden dann massiv an Ihre rechtlichen Pflichten erinnert, dies nicht zu tun.
geht bis jetzt aber doch immer irgendwie weiter.
Ich würde mich freuen, wenn das komplett aufhört. Besser Preise online, vor allem für Statuskunden und gut ist.
Das ist mir auch manchmal peinlich anzurufen gerade wenn man von 400 USD auf 160 USD kommt, aber ok, es nicht zu machen, geht natürlich auch nicht.
 

Ventus2

Erfahrenes Mitglied
05.04.2011
2.412
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Wobei mein Eindruck bei BRG ist, dass die 3. Anbieter häufig nur Prepaid Raten anbieten und Hyatt nicht und somit eine BRG-Buchung nicht funktioniert...
 
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afa340

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28.10.2012
620
0
Im Formular mag das nicht funktionieren, im Callcenter in Deutschland funktioniert das allerdings sehr oft
 

afa340

Erfahrenes Mitglied
28.10.2012
620
0
Ihr dürft euch nicht so sehr von IHG oder Hilton verunsichern lassen, wo es ja wirklich schwer ist. SPG und Hyatt sind so ziemlich die einfachsten BRG. Bei Hyatt braucht manch auch keine Reservierung im Voraus zu machen.
 
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L_R

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01.10.2013
2.040
0
Genau. Zudem ist es einfach auch so das Drittanbeiter da auch oft gleiche Stornierungsbedingungen haben, und nicht wie z.B. bei Hilton einfach nur kostenlose Stornierung bis 2 Stunden früher weswegend ann alles abgelehnt wird.
 
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Ventus2

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05.04.2011
2.412
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besagtes Problem mit den Prepaid Raten hatte ich jetzt schon 2 mal... aber wenn andere das Problem nicht haben, ist ja gut, dann ist es kein genereller Versuch die BRG zu umgehen...
 
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peter42

Moderator
09.03.2009
12.066
9
Da bin ich etwas anderer Meinung.
Wenn die Zimmer an Untervermittler weitergegeben werden, dann doch nur weil diese auf Basis von Angebot und Nachfrage zu den bisherigen Preisen nicht weggingen. Also ist die logische Konsequenz dass die Vermittler mit dem Preis runtergehen um die Zimmer loszuwerden. Nun könnte also der Kunde entweder über den Vermittler buchen, dann zahlt das Hotel teilweise einen hohen Prozentsatz an Provision oder man bietet im Rahmen der BRG ein Entgegenkommen, welches wahrscheinlich (Vermutung) geringer ist als die Provision welche an einen Vermittler zu zahlen wäre. Somit ist das doch eigentlich eine Win/Win Situation!?

So sehe ich es auch und da ist es auch egal, ob es Raten aus Paketen sind, die Provisionen der Buchungsplattformen hatte ich schonmal verlinkt, sie liegen teilweise weit über den 20% der BRG.