Reiseplanung: Nutzt jemand historische Wetterdaten vor der Buchung?

ANZEIGE

dreammiles

Reguläres Mitglied
14.05.2026
26
23
ANZEIGE
Hallo zusammen,

mir ist in den letzten Jahren immer häufiger aufgefallen,
dass viele Reisen zwar günstig gebucht werden,
das Wetter vor Ort aber komplett unterschätzt wird.

Gerade bei:
- Thailand
- Bali
- Dubai
- Mallorca
- Japan
- Australien

macht die Reisezeit extrem viel aus.

Ich habe deshalb angefangen,
historische Wetterdaten über mehrere Jahre
für komplette Reisewochen zu vergleichen
(z. B. Temperatur, Regen, Wind etc.).

Teilweise sieht man dabei massive Unterschiede,
ob man 1–2 Wochen früher oder später reist.

Vor allem bei Langstreckenreisen finde ich das inzwischen fast wichtiger
als 100€ Preisunterschied beim Flug.

Wie macht ihr das?

- Nutzt ihr Wetterdaten vor der Buchung?
- Verlasst ihr euch auf „beste Reisezeit“-Artikel?
- Oder bucht ihr einfach flexibel?

Würde mich echt interessieren,
wie andere Vielflieger das handhaben.
 

Anhänge

  • Screenshot 2026-05-14 at 11-29-18 DreamMiles Wetter Historie.png
    Screenshot 2026-05-14 at 11-29-18 DreamMiles Wetter Historie.png
    333,2 KB · Aufrufe: 30

denkigroove

Erfahrenes Mitglied
01.02.2010
7.971
8.140
SNA
Es gibt doch Jahreszeiten wie Regenzeit oder Trockenzeit und innerhalb dieser nützt einem der Wetterbericht von den letzten Jahren relativ wenig.
Alternativ erst am Vortag der Reise Flüge und Hotels buchen wenn man Sicherheit haben möchte und bereit ist höhere Preise zu bezahlen.
 

handballplayer3

Erfahrenes Mitglied
01.10.2015
3.101
9.437
DUS
Schaue mir immer Klimadiagramme an.
Die muss man natürlich erstmal lesen können. Oder auch interpretieren.
20 Minuten heftiger Regen einmal am Tag führt natürlich mitunter zu mehr Litern als fünf Stunden Regen mit wenig Intensität.

Gleichwohl muss man zusätzlich den Unterschied zwischen Klima und Wetter kennen.

Gleichzeitig bin ich zwar grundsätzlich eher flexibel, nehme aber auch Risiken in Kauf ggf. "Glück" mit dem Wetter haben zu müssen.
 
  • Like
Reaktionen: dreammiles

dreammiles

Reguläres Mitglied
14.05.2026
26
23
Schaue mir immer Klimadiagramme an.
Die muss man natürlich erstmal lesen können. Oder auch interpretieren.
20 Minuten heftiger Regen einmal am Tag führt natürlich mitunter zu mehr Litern als fünf Stunden Regen mit wenig Intensität.

Gleichwohl muss man zusätzlich den Unterschied zwischen Klima und Wetter kennen.

Gleichzeitig bin ich zwar grundsätzlich eher flexibel, nehme aber auch Risiken in Kauf ggf. "Glück" mit dem Wetter haben zu müssen.
Genau das finde ich spannend.
Klimadiagramme zeigen oft nur Durchschnittswerte,
aber nicht,
wie sich komplette Reisewochen tatsächlich entwickelt haben.

Gerade bei Fernreisen versuche ich inzwischen,
mehrere Jahre miteinander zu vergleichen.
 

Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
1.492
2.037
Eigentlich suche ich selbst nicht danach.
Aber umgedreht führt diese Art Planung bzw. deren Auswirkungen bei mir eher dazu, dass ich für Urlaub genau diese „Beste Reisezeit“ meide.
Der letzte Sommerurlaub ist über 3 Jahrzehnte her.

Marokko kurz vor Weihnachten, Costa Rica im Oktober. Iran im November. Häufig genug einziger Tourist im Ort.

Hotels für die Hälfte, weniger Menschen… das hat schon Vorteile.
 

dreammiles

Reguläres Mitglied
14.05.2026
26
23
Das kann ich tatsächlich gut nachvollziehen.

Gerade die klassische „beste Reisezeit“
führt oft dazu,
dass plötzlich alle gleichzeitig reisen,
die Preise steigen
und Orte komplett überlaufen sind.

Spannend finde ich eher,
wann ein Ziel noch gutes Wetter bietet,
aber eben nicht mehr Hauptsaison ist.

Da entstehen oft die besten Reisen.
 
  • Like
Reaktionen: weltfahrer

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
18.748
17.872
IAH & HAM
wie sich komplette Reisewochen tatsächlich entwickelt haben.

Das ist halt das Poblem mit dem Unterschied zwischen Wetter und Klima. Selbst das Wetter der lezten 5 Jahre laesst keinen sichern Rueckschluss auf das Wetter im naechsten Jahr zu. Klima Daten sind da hilfreicher, und dann noch Themen wie Klimaphaenomaene (e.g. El Ninio). Und wer glaubt 1-2 Wochen Unterschied sind ein Garant für “schoees Wetter” sollte sich auf eine boese Ueberraschung gefasst machen....
 
  • Haha
  • Like
Reaktionen: InsideMUC und CarlD

bcs13

Erfahrenes Mitglied
22.11.2010
1.720
2.952
Das kann ich tatsächlich gut nachvollziehen.

Gerade die klassische „beste Reisezeit“
führt oft dazu,
dass plötzlich alle gleichzeitig reisen,
die Preise steigen
und Orte komplett überlaufen sind.

Spannend finde ich eher,
wann ein Ziel noch gutes Wetter bietet,
aber eben nicht mehr Hauptsaison ist.

Da entstehen oft die besten Reisen.
Wird leider immer schwerer wegen des Klimawandels. Gegenden mit früher recht stabilen "Jahreszeiten" sind jetzt auch volatil. Beispiel: Südküste Sri Lanka in immer der gleiche Zeit im Januar: ganz früher stabile Trockenzeit. In den letzten drei Jahren zwei Mal sehr viel Regen (laut Einheimischen absolut ungewöhnlich) und einmal Traumwetter. Ergo: man kann sich natürlich noch an den großen Trends orientieren, aber verläßlich ist da nix.
 

dreammiles

Reguläres Mitglied
14.05.2026
26
23
Das ist halt das Poblem mit dem Unterschied zwischen Wetter und Klima. Selbst das Wetter der lezten 5 Jahre laesst keinen sichern Rueckschluss auf das Wetter im naechsten Jahr zu. Klima Daten sind da hilfreicher, und dann noch Themen wie Klimaphaenomaene (e.g. El Ninio). Und wer glaubt 1-2 Wochen Unterschied sind ein Garant für “schoees Wetter” sollte sich auf eine boese Ueberraschung gefasst machen....
Absolut,
eine Garantie gibt es natürlich nie.

Gerade Themen wie El Niño,
ungewöhnliche Wetterjahre
oder Klimaeffekte
können vieles verändern.

Ich finde historische Daten trotzdem spannend,
weil man zumindest Muster,
stabile Reisezeiten
oder extreme Regenphasen besser erkennt.

Am Ende ersetzt das keine Wettervorhersage,
aber es kann helfen,
das Risiko etwas besser einzuschätzen.
 

Poppy

Erfahrenes Mitglied
19.06.2021
369
412
Gerade bei Fernreisen versuche ich inzwischen,
mehrere Jahre miteinander zu vergleichen.
Und dann kommt dir das Wetter dazwischen ;)

Ich schaue wann Regenzeit ist und dies ist nicht schwer zu ermitteln. Wenn hier Winter, dann auf der südlichen Halbkugel Sommer, wobei innerhalb Australiens es mehrere Wetterzonen gibt.

Beispiel Australien: wir waren im Osten nicht zur Regenzeit unterwegs und es hat an 5 Tagen hintereinander geregnet, achwas soll ich sagen, es hat gegossen. Strassen unter Wasser etc.
Da kann man noch so viel vergleichen.
 

ritesa

Erfahrenes Mitglied
14.05.2013
1.687
1.176
Planet Earth
Wetteronline hat teilweise bis 1982 zurückgehende tägliche Wetterdaten - leider nur in Diagrammen und nicht als Datensatz. Trotzdem kann das hilfreich sein um Wahrscheinlichkeiten und Trends zu erkennen.

Klimadiagramme schaue ich mir fast immer an, wobei es oft schwer festzustellen ist wie seriös diese sind, weilweise gibt es auch große Unterschiede zwischen verschiedenen Diagrammen für den gleichen Ort.

Dann gibt es noch Weatherspark, dort kann man Klimadaten verschiedener Orte vergleichen. Aber auch hier ist die Datengrundlage unklar und man sollte immer andere Quellen zum Vergleich anschauen.

Und zum groben Überblick über Regionen bietet sich Openclimatemap an, inklusive Vorhersagemodell für zukünftige Entwicklungen.
 

Chemist

Erfahrenes Mitglied
28.10.2017
4.890
8.249
BSL
Ich informiere mich immer sehr intensiv über das zu erwartende Wetter, da ich auch auf Langstreckenflügen am liebsten nur mit Handgepäck reise und für die Ferien auch gemässigt-warme Temperaturen ohne Dauerregen bevorzuge.

Für die grobe Reiseplanung nutze ich diese, mittlerweile recht alt wirkende Webseite, doch ich finde, die wichtigen Informationen sind übersichtlich dargestellt:


Um das Wetter am Reiseziel der letzten paar Jahre anzuschauen, schaue ich dann noch auf einer anderen Webseite. Habe dann auch schon mal ein oder zwei Wochen später gebucht, oder für eine Rundreise eine passendere Route danach geplant, wo ich das bessere Wetter erwarte, z.B. bei einer Reise im November nach Australien in Brisbane begonnen und erst später im Jahr Melbourne besucht.

 

dreammiles

Reguläres Mitglied
14.05.2026
26
23
Sehr spannend 🙂
Genau solche Erfahrungswerte finde ich inzwischen fast wichtiger
als reine Wettervorhersagen wenige Tage vorher.

Gerade bei längeren Reisen oder Rundreisen
macht es wahrscheinlich einen großen Unterschied,
ob man typische Wetterphasen der letzten Jahre kennt.

Interessant finde ich auch deinen Punkt mit der Routenanpassung innerhalb einer Reise.
Das machen vermutlich noch relativ wenige bewusst,
obwohl man dadurch teilweise deutlich bessere Bedingungen erwischen kann.

Danke auch für die Links 👍
 
  • Like
Reaktionen: Chemist

dreammiles

Reguläres Mitglied
14.05.2026
26
23
Wetteronline hat teilweise bis 1982 zurückgehende tägliche Wetterdaten - leider nur in Diagrammen und nicht als Datensatz. Trotzdem kann das hilfreich sein um Wahrscheinlichkeiten und Trends zu erkennen.

Klimadiagramme schaue ich mir fast immer an, wobei es oft schwer festzustellen ist wie seriös diese sind, weilweise gibt es auch große Unterschiede zwischen verschiedenen Diagrammen für den gleichen Ort.

Dann gibt es noch Weatherspark, dort kann man Klimadaten verschiedener Orte vergleichen. Aber auch hier ist die Datengrundlage unklar und man sollte immer andere Quellen zum Vergleich anschauen.

Und zum groben Überblick über Regionen bietet sich Openclimatemap an, inklusive Vorhersagemodell für zukünftige Entwicklungen.
Sehr spannend,
danke für die ganzen Quellen 👍

Genau das Thema mit den unterschiedlichen Datengrundlagen
ist mir inzwischen auch aufgefallen.

Teilweise unterscheiden sich selbst Klimadiagramme
für denselben Ort relativ stark,
je nachdem welche Zeiträume oder Wetterstationen genutzt wurden.

Deshalb finde ich inzwischen den Vergleich mehrerer Quellen
fast wichtiger
als nur eine einzelne „beste Reisezeit“-Angabe.

OpenClimateMap schaue ich mir gleich auch mal an,
das kannte ich bisher noch nicht.
 
  • Like
Reaktionen: weltfahrer

Micha1976

Erfahrenes Mitglied
09.07.2012
7.471
5.321
Und dann kommt dir das Wetter dazwischen ;)
Ist so. Ich musste im Januar/Februar für zwei Wochen nach Toronto und hatte vorher mal grob mit Klimadiagrammen, historischen Daten und Bauchgefühl überlegt, wann ich am besten fahre.

Am Ende stand fest "ist eh gleich kalt, macht also keinen großen Unterschied" und ich habe mich für die beiden letzten Januarwochen entschieden. Gelandet bei -5 und leichter Bewölkung, am nächsten Tag richtig viel Schnee und dann fast durchgehend Temperaturen von -15 und abends/nachts noch etwas drunter. Am letzten Tag morgens um 5 bei -22 Grad zum Flughafen gefahren.

Steckt man halt nicht drin. Schön war's trotzdem.
 
Zuletzt bearbeitet:

dreammiles

Reguläres Mitglied
14.05.2026
26
23
Ist so. Ich musste im Januar/Februar für zwei Wochen in Toronto und hatte vorher mal grob mit Klimadiagrammen, historischen Daten und Bauchgefühl überlegt, wann ich am besten fahre.

Am Ende stand fest "ist eh gleich kalt, macht also keinen großen Unterschied" und ich habe mich für die beiden letzten Januarwochen entschieden. Gelandet bei -5 und leichter Bewölkung, am nächsten Tag richtig viel Schnee und dann fast durchgehend Temperaturen von -15 und abends/nachts noch etwas drunter. Am letzten Tag morgens um 5 bei -22 Grad zum Flughafen gefahren.

Steckt man halt nicht drin. Schön war's trotzdem.
Das beschreibt eigentlich perfekt,
warum Reisen trotz aller Planung immer ein kleines Abenteuer bleibt 😄

Gerade bei solchen Zielen helfen historische Daten wahrscheinlich eher dabei,
die Wahrscheinlichkeit etwas besser einzuschätzen,
aber am Ende kann es natürlich trotzdem komplett anders laufen.

-22 Grad morgens am Flughafen ist allerdings schon ordentlich 😅

Aber genau solche Erfahrungen machen Reisen am Ende oft auch besonders erinnerungswürdig.
 

Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
1.492
2.037
Ich hab mal vor Jahren ein Simulationsprojekt gemacht. Da ging es um Super High&Heavy-Logistik per Schiff mit Stückgewichten > 400 t.
Da hat neben der eigentlichen Ablaufsimulation mit Ressourcenverfügbarkeit auch Scheusenzeiten, Tideströmungen (Engstellen nur bei etwa Stauwasser…), Eisgang, Blitz etc. eine Rolle gespielt. Dafür habe ich dann auch die NOAA-Datenbanken (3h-Auflösung) genutzt und Projektabläufe über viele Realjahre durchgespielt um Engpässe bzw. nötige zeitliche Puffer zu ermitteln und entsprechend die Pufferressourcen zu dimensionieren.

Da hätte man aber auch Wahrscheinlichkeiten für bestimmte Fragestellungen ermitteln lassen.

Ist vielleicht nicht wirklich mit normalem Reisen vergleichbar, aber wer Selbstfahrer-Rundreisen macht plant auch Puffer.
Aber da plant man nicht nach Wetter, höchstens nach Jahreszeit.
 

dreammiles

Reguläres Mitglied
14.05.2026
26
23
Ich hab mal vor Jahren ein Simulationsprojekt gemacht. Da ging es um Super High&Heavy-Logistik per Schiff mit Stückgewichten > 400 t.
Da hat neben der eigentlichen Ablaufsimulation mit Ressourcenverfügbarkeit auch Scheusenzeiten, Tideströmungen (Engstellen nur bei etwa Stauwasser…), Eisgang, Blitz etc. eine Rolle gespielt. Dafür habe ich dann auch die NOAA-Datenbanken (3h-Auflösung) genutzt und Projektabläufe über viele Realjahre durchgespielt um Engpässe bzw. nötige zeitliche Puffer zu ermitteln und entsprechend die Pufferressourcen zu dimensionieren.

Da hätte man aber auch Wahrscheinlichkeiten für bestimmte Fragestellungen ermitteln lassen.

Ist vielleicht nicht wirklich mit normalem Reisen vergleichbar, aber wer Selbstfahrer-Rundreisen macht plant auch Puffer.
Aber da plant man nicht nach Wetter, höchstens nach Jahreszeit.
Das finde ich tatsächlich extrem spannend.

Im Prinzip geht es dabei ja genau darum,
aus historischen Daten,
Muster,
Wahrscheinlichkeiten
und Risiken besser einschätzen zu können.

Und gerade bei längeren Reisen oder Rundreisen
spielt „Pufferplanung“
wahrscheinlich eine deutlich größere Rolle,
als viele zunächst denken.

Der Vergleich mit Logistikprojekten ist deshalb eigentlich gar nicht so weit weg,
weil dort ebenfalls viele externe Faktoren
und Wahrscheinlichkeiten berücksichtigt werden müssen.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Im Terminal war ja geheizt. Die paar Meter vom Haus zum Taxi bzw. vom Taxi ins Terminal bzw. das Ein- und Ausladen reichen dann aber schon, speziell dann wenn es wie an dem Tag auch noch windig ist.
Das glaube ich sofort 😅

Gerade bei starkem Wind fühlen sich solche Temperaturen
noch einmal deutlich extremer an.

Da merkt man dann schnell,
dass selbst kurze Wege am Flughafen plötzlich unangenehm werden können.

Solche Erfahrungen sieht man in klassischen Wetterstatistiken oft gar nicht,
obwohl sie für das tatsächliche Reisegefühl ziemlich wichtig sind.
 

Buckyball

Erfahrenes Mitglied
07.09.2017
586
263
NYC/EDI
Winter in Canada = kalt, da brauch ich keine Wetterstatistik. 2011 Halloween nor'easter an der U.S. Eastcoast, hatten wir ploetzlich 55 cm Schnee liegen, war wohl auch nix mit Wetterstatistik.
 

dreammiles

Reguläres Mitglied
14.05.2026
26
23
Winter in Canada = kalt, da brauch ich keine Wetterstatistik. 2011 Halloween nor'easter an der U.S. Eastcoast, hatten wir ploetzlich 55 cm Schnee liegen, war wohl auch nix mit Wetterstatistik.
Das stimmt natürlich 😄

Wobei wahrscheinlich trotzdem ein Unterschied besteht zwischen:
„kalt“
und
„-22 Grad morgens am Flughafen“ 😅

Gerade bei längeren Reisen merkt man dann oft doch,
dass selbst innerhalb einer Jahreszeit
die Bedingungen ziemlich unterschiedlich ausfallen können.
 

CarlD

Erfahrenes Mitglied
03.04.2022
1.035
1.609
Wetteronline hat teilweise bis 1982 zurückgehende tägliche Wetterdaten - leider nur in Diagrammen und nicht als Datensatz. Trotzdem kann das hilfreich sein um Wahrscheinlichkeiten und Trends zu erkennen.

Klimadiagramme schaue ich mir fast immer an, wobei es oft schwer festzustellen ist wie seriös diese sind, weilweise gibt es auch große Unterschiede zwischen verschiedenen Diagrammen für den gleichen Ort.

Dann gibt es noch Weatherspark, dort kann man Klimadaten verschiedener Orte vergleichen. Aber auch hier ist die Datengrundlage unklar und man sollte immer andere Quellen zum Vergleich anschauen.

Und zum groben Überblick über Regionen bietet sich Openclimatemap an, inklusive Vorhersagemodell für zukünftige Entwicklungen.
Wenn man Zugriff auf große Fachbibliotheken und deren Literatur und Datenbanken hat (z.B. besonders die Bibliothek des DWD oder auch die des Meterologie-Instituts der FU in Berlin) kann man da noch vielmehr in die Tiefe gehen, als mit den öffentlich und kostenfrei zugänglichen (und leider in ihrer Seriösität nicht immer nachprüfbaren) Daten.

Ich habe das tatsächlich einmal gemacht, weil es von Relevanz war, genau zu rekonstruieren, wie an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit das Wetter gewesen ist, aber ob je ein Freak dieses Wissen auch für die Reiseplanung angezapft hat?
 
Zuletzt bearbeitet: