Was wird sich für gegen Covid19 Geimpfte ändern?

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thorfdbg

Erfahrenes Mitglied
14.10.2010
3.026
154
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Ich als Ungeimpfter trage auch solidarisch die Kosten der Entwicklung des Impfstoffes, der Bezahlung der Impfstoffes, kosten der Impf und Test Zentren, die kosten der Test des letzten Jahres (zu der wohl nur genau die Leute gegangen sind, die all dieses Maßnahmen unterstützen und fordern). Die Kosten für Lockdown, Quarantäne, Inflation, Arbeitlosigkeit, Masken und all dies was ich niemals befürworte und benötige.
Die Argumentation passt leider nicht. Woher weißt Du, dass Du diese "nicht benötigst"? Du hast höchstens "diese bislang nicht benötigt", was man unter "Schwein gehabt" subsumieren kann, aber willst Du ernsthaft abstreiten, dass Du ein gegenüber geimpften erhöhtes Risiko aufweist, eine Krankenhausbehandlung zu benötigen, und dass Du ein erhöhtes Risiko dafür aufweist, die Pandemie weiter zu tragen?

Ich trage diese Kosten solidarisch!
Warum muss ich diese Kosten tragen?
Weil Du nicht nur Dich selbst Risiken aussetzt, sondern auch Mitmenschen, die Du nicht gefragt hast. Deswegen.

Menschen die in ständiger Angst leben, Menschen die nicht in der Lage sind ein eigenverantwortliches Leben zu führen, zudem es gehört sich SELBST vor gefahren zu schützen, dieses Recht und vorallem diese Pflicht auf andere übertragen.
Tja, und da stimmt's schon wieder nicht. Man kann sich nicht nur "selbst schützen". Das Riskio wird verringert, wenn alle sich schützen. Das ist eben das Problem bei einer Pandemie.

Ich bin Ungeimpft und bleibe das auch. Nicht weil ich Angst vor der Impfung habe, sondern weil es kein Grund dafür gibt.
Tja, dummerweise gibt es Gründe, nur magst Du die nicht anerkennen. Also frage ich nochmal, wenn Du "keine Angst vor der Impfung hast", wo ist das Problem?

Ich benötige diese nicht und auch kein anderer benötigt es das ich mich impfen lasse, Punkt.
Eher "Fragezeichen".

Nein, ich nehme euch kein Intensivbett weg, weil ich nicht schwer erkranken werde!
Genau auch wieder eine dieser dummen Aussagen. Das kannst Du mit Gewissheit eben nicht sagen. Es gibt eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür, ob Du das nun glauben magst oder nicht, und die ist ohne Impfung deutlich höher als mit Impfung.

Hier geht es ja scheinbar nur darum das ich dir ein Intensivbett wegnehmen KÖNNTE. Also purer Eigennutz als Gedanke dahinter und mit Solidarität nicht viel zu tun?!
Es geht nicht um "Wegnehmen", sondern "wer bezahlt die Party". Willst Du ernsthaft leugnen, dass durch Intensivbehandlungen keine Mehrkosten entstehen?

Sollte ich nicht desto trotz doch auf einer Station landen, dann habt ihr das solidarisch zu tragen, genau wie ich euch solidarisch die letzten 2 Jahre trage!
Die Gesetzeslage ist so, ja. Ich fühle mich nicht dazu bereit. Es ist Dein Risiko, wenn Du nicht durch Impfung vorsorgen willst, dann zumindest finanziell, um die Leute zu bezahlen, die Dich mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit behandeln werden müssen.

Ach nein, ich bin kein 'Impfgegner' und gegen alles Sinnvolle geimpft!
Nope.

Solange die Geimpften nicht davon abkommen sich für etwas besseres, moralisch überlegen zu halten, ändert sich nichts.
"Geimpft oder Ungeimpft, das ist hier die Frage"
Es geht nicht um "Moral". Ich habe das schon einmal versucht zu erklären. Es geht um "Erwartungwert der Kosten" und "Faire Aufteilung der Risiken". Das lässt sich spieltheoretisch begründen, dazu brauche ich keine Moral.
 
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longhaulgiant

Erfahrenes Mitglied
22.02.2015
4.346
1.025
Wenn man medizinisch helfend tätig wird, kann eine gewisse Schutzausrüstung durchaus sinnvoll sein. Insofern ist so eine Maske sicherlich keine schlechte Ergänzung zu den Gummihandschuhen.

Wir dürfen nicht vergessen: Das sind (traditionell und schon immer) Teile einer medizinischen Schutzausrüstung. Also: Jeder Otto im Supermarkt mit fünfmal zusammengeknüllter Gesslerhut-Maske auf halb acht: Sinnlos. Ersthelfer bei der medizinischen Erstversorgung mit ordnungsgemäß verwendeter frischer Einmal-Maske: sinnvoll.

Davon abgesehen: Auch als jemand, der Deutschland nicht verlassen hat, kann ich Dir versichern, dass sich niemand für den Inhalt Deines Verbandskastens interessiert.
Deine Argumentation in allen Ehren aber seien wir doch mal realistisch: wann braucht man einen Verbandskasten? In aller Regel wenn ein Unfall passiert ist und jemand Erste Hilfe benötigt. In so einer Stresssituation soll man nun künftig auch noch daran denken eine Maske aufzusetzen? Wie sieht das aus wenn Reanimation nötig wird? Luft einblasen geht mit Maske sowieso nicht. Die meisten Unfälle passieren darüber hinaus draußen. Wie groß war die Ansteckungswahrscheinlichkeit da nochmal? In einem Jahr wird wahrscheinlich auch kein Hahn mehr nach einer Maske krähen. Und der ganze Aufriss jetzt wegen ein paar Monaten? Letztes Jahr hätte ich mir das noch eingehen lassen. Aber heute?

Ich schließe mich dem Fazit von @TheDude666 an: was für ein blinder, dämlicher Aktionismus von irgendwelchen Wichtigtuern.
 

meilenfreund

Erfahrenes Mitglied
10.03.2009
4.903
624
BRE
www.ipernity.com
Laut tagesschau.de wurde das vom Bundesverband Medizintechnologie "vorgeschlagen". Das sagt wohl alles...

 

kmak

Erfahrenes Mitglied
12.03.2016
591
90
Titel: Mitnahme von Schutzmasken im Auto wird Pflicht
Das kommt etwas spät, wohl weil es durch allerlei Gremien gegangen ist. Letztes Jahr gab es ja durchaus die Frage ob Hilfeleistung zumutbar ist wenn man sich dadurch dem Risiko einer intensivbehandlungsbedürftigen, potentiell tötlichen, Infektion aussetzt. Mitlerweile ist ja quasi jeder geimpft. Dennoch: Wenn es nur einem hilft mit weniger Furcht zu helfen dann haben sich die Dinger gelohnt. Genau wie die Aids-Handschuhe. Die Normen über Verbandskästen entsprechend zu ergänzen halte ich daher für sehr sinnvoll. Ebenso die Aufforderung vorhanden Kästen nachzurüsten. Daraus dann bei Kontrollen eine Abzockerei zu machen ist m.E. nicht sinnvoll. Aber bei dem Thema hat ja generell die derzeitige Politik eine andere Meinung als ich.

Ergänzung: Ich lese gerade das die Strafe für fehlerhafte Verbandskästen wohl bei fünf Euro liegt. Da dürfte die Arbeit des Strafzettelschreibens und -kassierens ja fast schon teurer sein. Mit allzu intensiven Kontrollen würde ich da eher nicht rechnen. (Ich hätte jetzt eher was in der Größenordnung der Corona-Strafen -z.B. ohne Maske 150€- erwartet)
 
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TheDude666

Erfahrenes Mitglied
02.05.2012
2.230
98
ARN
Das kommt etwas spät, wohl weil es durch allerlei Gremien gegangen ist. Letztes Jahr gab es ja durchaus die Frage ob Hilfeleistung zumutbar ist wenn man sich dadurch dem Risiko einer intensivbehandlungsbedürftigen, potentiell tötlichen, Infektion aussetzt....
Und genau das ist was in Deutschland falsch läuft. Sieben Trillionen Gremien, jeder muss irgendwie noch mitreden, abwägen, Studien schreiben, Verbände involvieren. Deswegen klappt auch die Digitalisierung hier in Deutschland so gut. Was macht Deutschland wenn mal wirklich ein Cyberkrieg droht? Wahrscheinlich erstmal einen Arbeitskreis gründen.

Wan beginnen wir Deutschen endlich mal über den Tellerrand zu schauen anstatt über unsere europäischen Nachbarn zu spotten? Wir sind wirtschaftlich einer der stärksten Länder in der EU und hätten einen enormen Vorsprung wenn wir den mal Nutzen würden. Gerade jedenfalls machen wir uns wieder mal lächerlich.

Die Normen über Verbandskästen entsprechend zu ergänzen halte ich daher für sehr sinnvoll. Ebenso die Aufforderung vorhanden Kästen nachzurüsten. Daraus dann bei Kontrollen eine Abzockerei zu machen ist m.E. nicht sinnvoll. Aber bei dem Thema hat ja generell die derzeitige Politik eine andere Meinung als ich.
Ich höre Normen? So sieht Digitalisierung in Deutschland aus. (OK, genug aufgeregt)


deutschland.png
 

drusnt

Erfahrenes Mitglied
02.12.2013
316
174
Auch wenn ich mir hier eine analoge Regelung gewünscht hätte, ist das Alimentationsprinzip nun einmal etwas grundlegend anderes als die Entlohnung von Arbeitnehmern. Ein Beamter wird eben nicht für seine direkte Arbeitsleistung entlohnt, sondern vereinfacht gesagt schon alleine dafür, dass er ein gewisses Amt innehat. Und das hat er eben auch, wenn er ungeimpft in Quarantäne sitzt. Daher ist das hier ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen und Empörung ggü. dem Beamtentum wohl eher an anderer Stelle angebracht.
 

Airsicknessbag

Erfahrenes Mitglied
11.01.2010
15.741
774
Hinzu kommt, dass auch der quarantänierte Beamte im Home Office weiter seinen Dienst leisten muss, wenn der Dienstherr das anordnet. Home Office für den Arbeitnehmer gegen dessen Willen gibt es hingegen nicht.
 

drusnt

Erfahrenes Mitglied
02.12.2013
316
174
Das heißt z.B. diese Dame hier https://www.br.de/nachrichten/bayer...cher-querdenker-schule-ist-verbeamtet,SjqXaAj bekommt ihre "Alimentation" (aus Steuergeldern) zu recht? Na ja.
Ich brauche den Beitrag garnicht lesen, weil er für meine Aussage völlig egal ist. Also mir hier bitte nicht irgendwelche Ansichten unterschieben, die ich so nicht getätigt habe.
Mein Beitrag sollte lediglich ein Hinweis sein, dass die Besoldung von Beamten einem grundlegend anderen Prinzip unterliegt als die Entlohnung von Arbeitnehmern und dies entsprechend natürlich unterschiedliche Konsequenzen haben kann.
So hat die geäußerte Empörung eben den Beigeschmack, dass man garnicht verstanden hat, warum es diese Unterschiede gibt und dass es hauptsache mal wieder gegen die Beamten gehen muss. Man vergleicht einfach die Konsequenzen zweier völlig unterschiedlicher zu Grunde liegenden Systeme.
 

Leon8499

Erfahrenes Mitglied
24.08.2019
1.496
774
Nochmal zum Thema "Masken im Verbandskasten": Da ist der Spahn ja von seinen 5,8 Milliarden Masken schon mal 80 Millionen los. Alles für die Quote. :ROFLMAO:
 
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MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
11.616
1.970
Dahoam
Wie sieht das aus wenn Reanimation nötig wird? Luft einblasen geht mit Maske sowieso nicht.
Wenn man Mund-zu-Mund-Beatmung nicht machen kann oder will beschränkt man sich rein auf die Herzdruckmassage. Ich glaube sogar dass nach aktuellem Stand bei der Erste Hilfe sogar komplett auf die Beatmung verzichtet wird weil die Herzdruckmassage eh wichtiger ist und während man pumpt sowieso Luft rein und raus drückt.

Ist zwar jetzt offtopic, aber soviel Zeit muss bei diesem wichtigen Thema sein.
 
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LH88

Erfahrenes Mitglied
08.09.2014
8.303
767
Auch wenn ich mir hier eine analoge Regelung gewünscht hätte, ist das Alimentationsprinzip nun einmal etwas grundlegend anderes als die Entlohnung von Arbeitnehmern. Ein Beamter wird eben nicht für seine direkte Arbeitsleistung entlohnt, sondern vereinfacht gesagt schon alleine dafür, dass er ein gewisses Amt innehat. Und das hat er eben auch, wenn er ungeimpft in Quarantäne sitzt. Daher ist das hier ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen und Empörung ggü. dem Beamtentum wohl eher an anderer Stelle angebracht.
Angesichts der weitreichenden Massnahmen wäre eine verpflichtende Impfung für Beamte wohl angebrachter als die Lohnfortzahlung im Falle der angeordneten Quarantäne. Aber das kann der Dienstherr dann doch nicht durchsetzen. Was dieser aber von anderen Arbeitgebern erwartet.
 

longhaulgiant

Erfahrenes Mitglied
22.02.2015
4.346
1.025
Wenn man Mund-zu-Mund-Beatmung nicht machen kann oder will beschränkt man sich rein auf die Herzdruckmassage. Ich glaube sogar dass nach aktuellem Stand bei der Erste Hilfe sogar komplett auf die Beatmung verzichtet wird weil die Herzdruckmassage eh wichtiger ist und während man pumpt sowieso Luft rein und raus drückt.

Ist zwar jetzt offtopic, aber soviel Zeit muss bei diesem wichtigen Thema sein.
Ich wusste, dass irgendjemand das anbringen würde 😄
Die Frage ist halt: wieviele Menschen haben das mal anders gelernt und verfolgen ständig die Entwicklungen um die Erste Hilfe? Zumal das nur eines der Argumente ist. Das kann man auch streichen und es wird trotzdem nicht viel sinnvoller.
 

Karl Langflug

Erfahrenes Mitglied
22.05.2016
1.133
176
Ich habe keine Mühe mit Ungeimpften. Aber mir gehen die Ungeimpften auf den Sack, die sich nicht ausreichend schützen. Darum muss ich bei der Arbeit eine Maske tragen - um Ungeimpfte zu schützen. Darum musste ein entfernter Kollege zwei Tage auf seine Schädelbruch-Operation warten, weil sie die Betten für Covid-Patienten freihalten mussten. Der Steuerzahler bezahlt xig-Millionen für Tests, wegen den Ungeimpften. (Geimpfte müssen für einen Test zahlen, Ungeimpfte nicht). Da gehen sie zum testen, dass sind aktuell rund 40000 pro Tag, fast 250000 pro Woche, rund eine Million im Monat! Davon ausgehend, dass in Deutschland gleich oft gestestet wird, sind das 10 Millionen Tests pro Monat! Das ist doch Wahnsinn und nur, weil rund 1/3 der erwachsenen Bevölkerung nicht geimpft ist.

Für mich hat sich durch die Impfung nur eines geändert: Ich kann endlich wieder unbeschwert reisen. Das schätze ich sehr - ohne Tests, nur mit Zertifikat, in der ganzen EU. Super!

Ansonsten muss ich all diese Massnahmen weiterhin mittragen. Und dies wegen den Ungeimpften und das regt mich auf, den ganzen Tag dieses Ding im Gesicht, ich finde es zum kotzen. Auf der anderen Seite hat es die Regierung unglaublich schlecht gemacht, peinliche Impfslogans, nichts positives, nichts von "Gemeinsam schaffen wir es", sondern "es wird weniger schlimm"...

Nun kann man sagen, alle Massnahmen aufheben. Dafür bin ich auch. Aber es funktioniert nur, wenn sich die Ungeimpften dann auch entsprechend vorsichtig verhalten. Und dies ist bisher nicht der Fall, sonst hätten wir nicht täglich 50-60 Spitaleinlieferungen. macht 350 die Woche, macht über 1000 pro Monat. 1000 von denen sich ein grosser Teil nicht ausreichend geschützt hat. Und hier liegt das Problem.

Da schreibt der Blick:

"Grund für die Rückkehr zur Normalität in Norwegen: Fast 84 Prozent aller Erwachsenen – das Land hat 5,4 Millionen Einwohner – ist vollständig geimpft. Zum Vergleich: Bislang sind 54,57 Prozent der Schweizer Bevölkerung vollständig geimpft." (Man merke: Norwegen: Erwachsene, CH: Alle, inkl. Kinder ...)

So sieht unsere Berichterstattung seit über einem Jahr aus. egal ob Tagi, BaZ, SRF oder Blick. Da kann ich verstehen, dass die Menschen verunsichert sind.
 

longhaulgiant

Erfahrenes Mitglied
22.02.2015
4.346
1.025
Ich habe keine Mühe mit Ungeimpften. Aber mir gehen die Ungeimpften auf den Sack, die sich nicht ausreichend schützen. Darum muss ich bei der Arbeit eine Maske tragen - um Ungeimpfte zu schützen. Darum musste ein entfernter Kollege zwei Tage auf seine Schädelbruch-Operation warten, weil sie die Betten für Covid-Patienten freihalten mussten. Der Steuerzahler bezahlt xig-Millionen für Tests, wegen den Ungeimpften. (Geimpfte müssen für einen Test zahlen, Ungeimpfte nicht). Da gehen sie zum testen, dass sind aktuell rund 40000 pro Tag, fast 250000 pro Woche, rund eine Million im Monat! Davon ausgehend, dass in Deutschland gleich oft gestestet wird, sind das 10 Millionen Tests pro Monat! Das ist doch Wahnsinn und nur, weil rund 1/3 der erwachsenen Bevölkerung nicht geimpft ist.
Ich tippe darauf, dass sobald feststeht wer die kommende Regierung bildet die Daumenschrauben angezogen werden. Frankreich hat einfach vorgemacht wie gut das als Motivator funktioniert. Alles nur noch eine Frage der Zeit…
 
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Tiusz

Aktives Mitglied
13.05.2019
122
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Ich habe keine Mühe mit Ungeimpften. Aber mir gehen die Ungeimpften auf den Sack, die sich nicht ausreichend schützen. Darum muss ich bei der Arbeit eine Maske tragen - um Ungeimpfte zu schützen. Darum musste ein entfernter Kollege zwei Tage auf seine Schädelbruch-Operation warten, weil sie die Betten für Covid-Patienten freihalten mussten. Der Steuerzahler bezahlt xig-Millionen für Tests, wegen den Ungeimpften. (Geimpfte müssen für einen Test zahlen, Ungeimpfte nicht). Da gehen sie zum testen, dass sind aktuell rund 40000 pro Tag, fast 250000 pro Woche, rund eine Million im Monat! Davon ausgehend, dass in Deutschland gleich oft gestestet wird, sind das 10 Millionen Tests pro Monat! Das ist doch Wahnsinn und nur, weil rund 1/3 der erwachsenen Bevölkerung nicht geimpft ist.

Für mich hat sich durch die Impfung nur eines geändert: Ich kann endlich wieder unbeschwert reisen. Das schätze ich sehr - ohne Tests, nur mit Zertifikat, in der ganzen EU. Super!

Ansonsten muss ich all diese Massnahmen weiterhin mittragen. Und dies wegen den Ungeimpften und das regt mich auf, den ganzen Tag dieses Ding im Gesicht, ich finde es zum kotzen. Auf der anderen Seite hat es die Regierung unglaublich schlecht gemacht, peinliche Impfslogans, nichts positives, nichts von "Gemeinsam schaffen wir es", sondern "es wird weniger schlimm"...

Nun kann man sagen, alle Massnahmen aufheben. Dafür bin ich auch. Aber es funktioniert nur, wenn sich die Ungeimpften dann auch entsprechend vorsichtig verhalten. Und dies ist bisher nicht der Fall, sonst hätten wir nicht täglich 50-60 Spitaleinlieferungen. macht 350 die Woche, macht über 1000 pro Monat. 1000 von denen sich ein grosser Teil nicht ausreichend geschützt hat. Und hier liegt das Problem.

Da schreibt der Blick:

"Grund für die Rückkehr zur Normalität in Norwegen: Fast 84 Prozent aller Erwachsenen – das Land hat 5,4 Millionen Einwohner – ist vollständig geimpft. Zum Vergleich: Bislang sind 54,57 Prozent der Schweizer Bevölkerung vollständig geimpft." (Man merke: Norwegen: Erwachsene, CH: Alle, inkl. Kinder ...)

So sieht unsere Berichterstattung seit über einem Jahr aus. egal ob Tagi, BaZ, SRF oder Blick. Da kann ich verstehen, dass die Menschen verunsichert sind.
man kann es aber auch anders sehen , siehe Beispiel Israel
hohe impfquote , und trotzdem steigen die Coronazahlen ( getestette und im Krankenhaus )
da wird jetzt die 3. Impfung forciert , was kommt danach ?
4.
5.
usw ?
 

rorschi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
8.751
298
ZRH / MUC / VIE
Da schreibt der Blick:

"Grund für die Rückkehr zur Normalität in Norwegen: Fast 84 Prozent aller Erwachsenen – das Land hat 5,4 Millionen Einwohner – ist vollständig geimpft. Zum Vergleich: Bislang sind 54,57 Prozent der Schweizer Bevölkerung vollständig geimpft." (Man merke: Norwegen: Erwachsene, CH: Alle, inkl. Kinder ...)

So sieht unsere Berichterstattung seit über einem Jahr aus. egal ob Tagi, BaZ, SRF oder Blick. Da kann ich verstehen, dass die Menschen verunsichert sind.
Der Blick biss sich an 2 Sonntagen daran fest, dass gemäss BAG-Engelberger in Schweden 80% der Leute erstgeimpft sind, in der Schweiz nur 60%. Tatsächlich sind in Schweden etwa 70% der Leute erstgeimpft. Korrigierendende Leserkommentare meinerseits wurden auf blick.ch nicht veröffentlicht.

Gruss aus der vollen Stockholmer S-Bahn, es hat Stehpassagiere, aber keine Masken. Norwegen hatte gestern den Freedom Day, Schweden wird ihn am Mittwoch haben. Dann entfallen hier e-n-dlich diese Abstandsmarkierungen auf den Böden im Supermarkt. Nächster Halt Stockholm Östra, muss aussteigen.
 

jumbolina

Erfahrenes Mitglied
04.07.2018
3.265
1.197
MUC/STR
Ich habe keine Mühe mit Ungeimpften. Aber mir gehen die Ungeimpften auf den Sack, die sich nicht ausreichend schützen. Darum muss ich bei der Arbeit eine Maske tragen - um Ungeimpfte zu schützen. Darum musste ein entfernter Kollege zwei Tage auf seine Schädelbruch-Operation warten, weil sie die Betten für Covid-Patienten freihalten mussten. Der Steuerzahler bezahlt xig-Millionen für Tests, wegen den Ungeimpften. (Geimpfte müssen für einen Test zahlen, Ungeimpfte nicht). Da gehen sie zum testen, dass sind aktuell rund 40000 pro Tag, fast 250000 pro Woche, rund eine Million im Monat! Davon ausgehend, dass in Deutschland gleich oft gestestet wird, sind das 10 Millionen Tests pro Monat! Das ist doch Wahnsinn und nur, weil rund 1/3 der erwachsenen Bevölkerung nicht geimpft ist.

Für mich hat sich durch die Impfung nur eines geändert: Ich kann endlich wieder unbeschwert reisen. Das schätze ich sehr - ohne Tests, nur mit Zertifikat, in der ganzen EU. Super!

Ansonsten muss ich all diese Massnahmen weiterhin mittragen. Und dies wegen den Ungeimpften und das regt mich auf, den ganzen Tag dieses Ding im Gesicht, ich finde es zum kotzen. Auf der anderen Seite hat es die Regierung unglaublich schlecht gemacht, peinliche Impfslogans, nichts positives, nichts von "Gemeinsam schaffen wir es", sondern "es wird weniger schlimm"...

Nun kann man sagen, alle Massnahmen aufheben. Dafür bin ich auch. Aber es funktioniert nur, wenn sich die Ungeimpften dann auch entsprechend vorsichtig verhalten. Und dies ist bisher nicht der Fall, sonst hätten wir nicht täglich 50-60 Spitaleinlieferungen. macht 350 die Woche, macht über 1000 pro Monat. 1000 von denen sich ein grosser Teil nicht ausreichend geschützt hat. Und hier liegt das Problem.

Da schreibt der Blick:

"Grund für die Rückkehr zur Normalität in Norwegen: Fast 84 Prozent aller Erwachsenen – das Land hat 5,4 Millionen Einwohner – ist vollständig geimpft. Zum Vergleich: Bislang sind 54,57 Prozent der Schweizer Bevölkerung vollständig geimpft." (Man merke: Norwegen: Erwachsene, CH: Alle, inkl. Kinder ...)

So sieht unsere Berichterstattung seit über einem Jahr aus. egal ob Tagi, BaZ, SRF oder Blick. Da kann ich verstehen, dass die Menschen verunsichert sind.
Dein Horror-Bsp. zeugt einzig von miserablem Belegungsmanagement.

Hättest dich auch über den ganzen Testwahnsinn zB vorm Baumarkt etc. aufregen können. Und sonst, wieviele Millirappen kostet ein Test wohl in der Herstellung...

Und was sind das für 50-60 Personen pro Tag? Richtige Notfälle oder Subventionsobjekte? Altersstruktur?
 
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jumbolina

Erfahrenes Mitglied
04.07.2018
3.265
1.197
MUC/STR
Ich tippe darauf, dass sobald feststeht wer die kommende Regierung bildet die Daumenschrauben angezogen werden. Frankreich hat einfach vorgemacht wie gut das als Motivator funktioniert. Alles nur noch eine Frage der Zeit…
Frankreich hatte vor einigen Jahren auch ganz offiziell ihr "Liberte" aus Staatsmotto rausgestrichen :(

;)
 
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Monstertour

Erfahrenes Mitglied
08.01.2016
784
94
LEJ
Laut tagesschau.de wurde das vom Bundesverband Medizintechnologie "vorgeschlagen". Das sagt wohl alles...

Haribo wird die Mitführungspflicht von Gummibärchen vorschlagen. Man könnte ja an gefährlicher Unterzuckerung leiden.
 
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jumbolina

Erfahrenes Mitglied
04.07.2018
3.265
1.197
MUC/STR
Haribo wird die Mitführungspflicht von Gummibärchen vorschlagen. Man könnte ja an gefährlicher Unterzuckerung leiden.
Ich als vernünftiger Bürger habe schon immer Gummibärchen an Bord geführt. 😋
Und dennoch hielte ich eine gesetzliche Verpflichtung für fehl am Platz ...
 
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