Was wird sich für gegen Covid19 Geimpfte ändern?

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heinz963

Erfahrenes Mitglied
05.05.2014
580
126
VIE
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Und, weiters, Vergleich zur Grippe: wird die auch jeder Ungeimpfte bekommen??
Du beschäftigst dich offensichtlich soooo viel mit Covid19. Und trotzdem hast du auch nach 1,5 Jahren Pandemie nicht verstanden, dass Covid19 (Reproduktionszahl 3,3 bis 3,8; bei Delta zwischen 6 und 7) ungleich ansteckender ist als Influenza (Reproduktionszahl zwischen 1,2 und 2,2). So sad...
 

SleepOverGreenland

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
18.307
1.948
FRA/QKL
Hier bitte differenzieren: jeder wird es bekommen = (ungleich) jeder wird erkranken.
Und, so oft ich diese Aussage schon gehört habe, wo sind die Belege? Modellrechnungen? Die kennst Du ja, und Du hast dazu auch öfters, vollkommen zurecht, auf deren Fehler hingewiesen.
Und, weiters, Vergleich zur Grippe: wird die auch jeder Ungeimpfte bekommen??
Okay, ich differenziere denn du hast natürlich absolut Recht. Mit dem Virus in Kontakt kommen ist ungleich erkranken. Sich mit dem Virus infizieren und ohne Symptome ein paar Tage später wieder Virusfrei sein ist ebenfalls nicht erkranken. Viele Viruskontakte werden unbemerkt verlaufen. Und damit sind wir tatsächlich auch bei der Grippe. Natürlich kommen Ungeimpfte damit auch immer mal wieder in Kontakt, genauso natürlich wie Geimpfte. Mit gutem Immunschutz wird man nichts oder kaum was merken, also nicht erkranken. Mit schlechtem Immunschutz wird man erkranken. Was übrigens auch in einem von 3 Fällen für Geimpfte gilt bei der Influenza. Denn deren Impfwirksamkeit ist weit unter der Wirksamkeit der Corona Impfungen.

Faktisch ist der ständige Kontakt mit den Viren der beste Langzeitschutz. Ein stetes Training der Abwehrsysteme des menschlichen Körpers. Je stärker der Immunschutz runter gefahren wird, desto anfälliger werden wir.

Je länger das Immunsystem runter gefahren wird (z.B. durch Abstand und Masken) desto anfälliger werden wir ganz allgemein für Erkrankungen. Deshalb sind die Länder im Vorteil welche den Freedom Day schon ausgerufen haben. Je eher im Sommer oder Herbst, desto besser für die Allgemeinheit auch aus immunologischer Sicht.
 

SleepOverGreenland

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
18.307
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FRA/QKL
Du beschäftigst dich offensichtlich soooo viel mit Covid19. Und trotzdem hast du auch nach 1,5 Jahren Pandemie nicht verstanden, dass Covid19 (Reproduktionszahl 3,3 bis 3,8; bei Delta zwischen 6 und 7) ungleich ansteckender ist als Influenza (Reproduktionszahl zwischen 1,2 und 2,2). So sad...
Das sind aus der Historie gebildete Zahlen die so nicht vergleichbar sind. Influenza trifft auf eine immunisierte Bevölkerung, Covid-19 anfänglich auf eine immun tolerante Bevölkerung. Die hohe Zahl bei Delta ergab sich auch noch aus den Anfängen mit anfänglich sehr geringer Impfquote. Heute wäre die Zahl deutlich niedriger.

Bei gleicher Immunisierung wird Covid-19 harmloser sein im Vergleich zur Influenza. Dafür gibt es zwar noch keine Daten, aber ich gehe jetzt auf Basis meines Wissensstandes einfach mal davon aus.
 

Airsicknessbag

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11.01.2010
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jumbolina

Erfahrenes Mitglied
04.07.2018
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MUC/STR
Du beschäftigst dich offensichtlich soooo viel mit Covid19. Und trotzdem hast du auch nach 1,5 Jahren Pandemie nicht verstanden, dass Covid19 (Reproduktionszahl 3,3 bis 3,8; bei Delta zwischen 6 und 7) ungleich ansteckender ist als Influenza (Reproduktionszahl zwischen 1,2 und 2,2). So sad...
Oh, ich vergas. Delta bekommt man, gemäss führenden Virologen, allein schon durch Aneinandervorbeilaufen im Freien. :rolleyes:
Diese Einschätzung geisterte noch im Sommer durch die Medien.
 

heinz963

Erfahrenes Mitglied
05.05.2014
580
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Das sind aus der Historie gebildete Zahlen die so nicht vergleichbar sind. Influenza trifft auf eine immunisierte Bevölkerung, Covid-19 anfänglich auf eine immun tolerante Bevölkerung. Die hohe Zahl bei Delta ergab sich auch noch aus den Anfängen mit anfänglich sehr geringer Impfquote. Heute wäre die Zahl deutlich niedriger.

Bei gleicher Immunisierung wird Covid-19 harmloser sein im Vergleich zur Influenza. Dafür gibt es zwar noch keine Daten, aber ich gehe jetzt auf Basis meines Wissensstandes einfach mal davon aus.
Ich bin zwar Wissenschaftler, aber kein Virologe, daher kann ich zur Immunisierung bzgl. Influenza nix sagen: Aber ist es nicht so, dass die Immunisierung aus den Vorjahren nur wenig hilft, wenn dann wieder ein neuer Stamm auftaucht? Das ist doch der Grund, warum man sich jedes Jahr auf's Neue impfen lassen muss?
 

jumbolina

Erfahrenes Mitglied
04.07.2018
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MUC/STR
Wenn du nichts zum Thema zu sagen hast, sondern nur ablenken willst, ist das dein gutes Recht.
Ich respektiere, wenn Du nicht verstehst, was ich sagen möchte, kein Problem. Sagen wir es einfacher: sooo ansteckend, wie Du und Herr Klabauterbach befürchten, ist es nicht. Wir nennen das dann Empirie.
 
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geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
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724
"Der Staat ist keine Supernanny." heißt es am Schluß. Das ist ein frommer Wunsch, denn der Staat sieht das anders, und die meisten maßgeblichen Parteien auch. Und die Wähler haben gezeigt, daß Supernanny eine erstrebenswerte Staatsform ist.
wenn der Staat sich als "Supernanny" sieht und den Menschen nicht zubilligt, für sich selbst zu entscheiden, dann müsste er konsequenterweise eine Impfpflicht einführen. Aber so wie es jetzt ist, ist es aus meiner Sicht nicht haltbar, geradezu grotesk. Der Staat zwingt Geimpfte (und Ungeimpfte) zu Restriktionen, die letztlich dazu dienen sollen, Leute wie Frau Weidel oder Herrn Aiwanger (als prominente Beispiele) zu schützen (die das wiederum natürlich gar nicht verlangen).
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Egal wie, wieviel Prozent haben wir denn gerade ? Wie lange werden wir bei dem Impftempo noch brauchen, bis die 80% geimpft sind.
ohne weitere drastische Maßnahmen wird man dies nicht erreichen. Es wird schon extrem zäh werden, 70% zu erreichen im deutschen Durchschnitt.
 

geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
5.268
724
Berlin schafft ab kommender Woche die Maskenpflicht in Grundschulen ab: https://www.tagesspiegel.de/berlin/...r-grundschulkinder-ab-montag-ab/25655678.html (vermutlich nur für Schüler). Das freut mich für alle betroffenen Schüler.
Gleichzeitig nimmt es der Argumentation Wind aus den Segeln, dass man (andere) Restriktionen deswegen aufrechterhalten müsse, um die Kinder, die sich ja nicht impfen können, zu schützen.
Wie ist das in anderen Bundesländern? (Grundschule ist in Berlin übrigens bis einschließlich Klasse 6)

In Berlin dürfen (zwangsweise ungeimpfte) U12 auch an 2G-Veranstaltungen teilnehmen, wo keine Maskenpflicht mehr herrscht. Ist also in diesem Punkt konsistent.
 

Afreaka

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29.01.2017
275
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Im Saarland auch ab 1.10. keine Masken mehr in allen Schulen.

Und überall wo 3G gilt: keine Masken mehr in Innenräumen. Abstandsregel entfällt auch, ist nur noch eine Empfehlung.
 
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freddie.frobisher

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23.04.2016
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wenn der Staat sich als "Supernanny" sieht und den Menschen nicht zubilligt, für sich selbst zu entscheiden, dann müsste er konsequenterweise eine Impfpflicht einführen. Aber so wie es jetzt ist, ist es aus meiner Sicht nicht haltbar, geradezu grotesk.
Konsequenterweise könnte man sich zukünfitg auch das Theater, das wir am Sonntag miterleben durften, ersparen. Wenn der Bürger komplett dämlich ist und keine Entscheidungen treffen kann, dann gibt es keinen Grund ihn wählen zu lassen. Umgekehrt müsste man die Legitimation der alten und neuen Bundesregierung hinterfragen, schließlich wurde sie von unzurechnungsfäigen Menschen gewählt.
 

thorfdbg

Erfahrenes Mitglied
14.10.2010
3.033
160
Ich respektiere, wenn Du nicht verstehst, was ich sagen möchte, kein Problem. Sagen wir es einfacher: sooo ansteckend, wie Du und Herr Klabauterbach befürchten, ist es nicht.
Genau. Jumbolina hat genauere Zahlen für die Reproduktionszahl als die im Gebiet forschenden Wissenschaftler... Lass' mal lieber die Leute machen, die sich beruflich mit diesen Dingen auseinandersetzen. Und damit meine ich nicht den Sparkassenfilialleiter Span, sondern eben wirklich Wissenschaftler.

Problem an der ganzen "Eigenverantwortungs-Argumentation" ist, dass die Argumentation nur die Auswirkungen auf das persönliche Krankheitsgeschehen berücksichtigt. Das greift aber zu kurz, es hat auch (ganz erheblich) Auswirkungen auf den Verlauf der Pandemie, und damit auf die Gesundheit aller, auch gefährdeter Bevölkerungsteile, die sich etwa aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (und nein, das werden keine 40% sein). Das macht die Argumentation "Eigenverantwortung" ja so schwierig.

Stichwort Kinder impfen: Die entscheidende Frage ist hier nicht, ob die Kinder einen gefährlichen Krankheitsverlauf durchmachen (nur mit geringer Wahrscheinlichkeit, ist die hinreichend als Argument für eine Impfung? Ich weiß es nicht), die Frage ist eher, ob die Schulen ohne Impfung ein Treiber für die Pandemie darstellen, und aus diesem Grund die Impfung schon einen Sinn hat. Maskenpflicht in den Schulen wird auf Dauer nämlich auch keine Lösung sein.

Versucht doch mal weg zu kommen von der Denke "Was ist gut für mich", sondern "was ist gut für uns alle".
 

SleepOverGreenland

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
18.307
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FRA/QKL
Ich bin zwar Wissenschaftler, aber kein Virologe, daher kann ich zur Immunisierung bzgl. Influenza nix sagen: Aber ist es nicht so, dass die Immunisierung aus den Vorjahren nur wenig hilft, wenn dann wieder ein neuer Stamm auftaucht? Das ist doch der Grund, warum man sich jedes Jahr auf's Neue impfen lassen muss?
Das ist nicht so einfach zu beantworten. Grundsätzlich gibt es zunächst mal 3 verschiedene Influenzatypen, die nach dem Alphabet mit A. B und C bezeichnet werden. Am meisten verbreitet bei uns ist A mit etwa 70%, für Erkrankungen spielt des Weiteren B eine Rolle. C kann man vernachlässigen. Innerhalb der Typen gibt es wiederum einige Stämme und diese Stämme mutieren jedes Jahr. Mal stärker und mal weniger stark. Man spricht also nicht von neuen Stämmen, sondern von mutierten Stämmen. In weniger häufigen Fällen sind die Mutationen jedoch so stark dass tatsächlich neue Stämme gebildet werden.

Die Impfstoffentwicklung ist jährlich eine Wette darauf welche (mutierten) Stämme sich wohl durchsetzen werden da es unmöglich ist Impfstoffe gegen alle Stämme zu produzieren. Diese Wette wird meist im Januar eines Jahres eingegangen für die folgende Saison ab Oktober, da die Produktion der Impfstoffe Zeit braucht. Neue Stämme kann man dabei gar nicht berücksichtigen. Üblicherweise werden 3 bis 4 bekannte Stämme für die Impfstoffe berücksichtigt. Ich erinnere an das Jahr 2018 mit einer damals sehr starken Grippesaison. Es gab damals 2 verschiedene Impfstoffe, einmal mit 3 berücksichtigten Stämmen, einmal mit 4 berücksichtigten Stämmen. Die KV hatte sich aus Kostengründen für die 3er Variante entschieden, zirkuliert ist aber insbesondere der 4. Stamm des teureren Impfstoffs. Dumm gelaufen, aber ein Beispiel dafür was man in normalen Zeiten für die Gesundheit bzw. den Gesundheitsschutz seiner Bürger macht.

Warum muss man nun jedes Jahr impfen? Muss man ja nicht, denn es wird eigentlich nur für gefährdete Personen empfohlen. Ab 60 Jahre ist es eine allgemeine Empfehlung, darunter nur wenn man kein normal gutes Immunsystem hat oder aber häufigen Kontakt mit gefährdeten Personen (Pflege, Medizinisches Personal etc.). Denn ein normales Immunsystem hat genügend Abwehrkräfte um eindringende Influenzaviren zu bekämpfen oder nur milde Symptome zu entwickeln.

Im Alter lässt allerdings der Immunschutz mehr und mehr nach, deshalb wird die Impfung jedes Jahr empfohlen. Denn manchmal ist es ja auch nur eine Auffrischung wenn die Wette auf die gleichen Stämme wie im Vorjahr eingegangen wird.

Ich hatte beispielsweise mit inzwischen 56J noch nie eine Grippeschutzimpfung, Dies in Abstimmung mit meinem Arzt im jährlichen Checkup, denn er ist ebenfalls ein Verfechter von natürlicher Immunisierung und kein Fan von zu viel externer Einflussnahme solange das Immunsystem in einem normalen Zustand ist.
 

heinz963

Erfahrenes Mitglied
05.05.2014
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Versucht doch mal weg zu kommen von der Denke "Was ist gut für mich", sondern "was ist gut für uns alle".
Ich glaube, da hoffst du vergebens. Und wie ich oben geschrieben habe: Teilweise verstehe ich das sogar; wenn ich ein egoistischer FDP-Wähler wäre, würde ich es vielleicht sogar genauso sehen.
 
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jumbolina

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04.07.2018
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Du beschäftigst dich offensichtlich soooo viel mit Covid19. Und trotzdem hast du auch nach 1,5 Jahren Pandemie nicht verstanden, dass Covid19 (Reproduktionszahl 3,3 bis 3,8; bei Delta zwischen 6 und 7) ungleich ansteckender ist als Influenza (Reproduktionszahl zwischen 1,2 und 2,2). So sad...

Genau. Jumbolina hat genauere Zahlen für die Reproduktionszahl als die im Gebiet forschenden Wissenschaftler... Lass' mal lieber die Leute machen, die sich beruflich mit diesen Dingen auseinandersetzen. Und damit meine ich nicht den Sparkassenfilialleiter Span, sondern eben wirklich Wissenschaftler.
...
Versucht doch mal weg zu kommen von der Denke "Was ist gut für mich", sondern "was ist gut für uns alle".

Eigentlich ist das R-Thema ja sowas von 2020, aber soooo wie ihr schreibt, kann man es einfach nicht stehen lassen.
Frei zugängliche Zahlen von in dem Gebiet forschenden Wissenschaftlern sagen nämlich andere Dinge aus, als ihr hier behauptet.
Zuvorderst sollte man meinen, auch ihr, als interessierte Laien, solltet den Wert kritisch betrachten können - Stichwort Testzahlen. So lassen sich leicht Zusammenhänge zwischen den schwankenden Fallzahlen im März und der Zahl der Testungen nachweisen.
Wenn wir nun über diese Unzulänglichkeit hinwegblicken wollen, vergesst ihr, dass der R-Wert mit der Zeit rückläufig sein muss, bedingt durch Impfungen, Immunisierungen etc. Das ist in D der Fall, auch in SWE. Und das schon seit einigen Monaten. Und wenn wir dann noch den viel zu hoch angesetzten Wert anschauen, der hier zum Vergleich von @heinz963 genannt wird, wird mehr ideologisches denn immunologisches "Wissen" unter Euch beiden sichtbar. Statt Faktor 5 gilt eher Faktor 2. Und auch das war mal, heute niedriger. Also mit einem Wert von 7 um sich zu werfen, halte ich weder für seriös noch kenntnisreich - sondern für manipulativ und gefährlich. Die Maximalwerte von Delta lagen in D bei 1,33 ...

Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Ruhe und Gelassenheit "ist das beste für uns alle" (und ein sofortiges Aufheben der Massnahmen ;-)
 
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danix

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16.03.2010
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Kloten, CH
Du beschäftigst dich offensichtlich soooo viel mit Covid19. Und trotzdem hast du auch nach 1,5 Jahren Pandemie nicht verstanden, dass Covid19 (Reproduktionszahl 3,3 bis 3,8; bei Delta zwischen 6 und 7) ungleich ansteckender ist als Influenza (Reproduktionszahl zwischen 1,2 und 2,2). So sad...
Aber das wäre ja genau der Grund, es nun endlich laufen zu lassen und alle Massnahmen aufzuheben. Wie schon oft und von vielen gesagt: Wenn es nicht so viele FREIWILLIG/ABSICHTLICH Ungeimpfte gäbe in DACH, dann wären wir wohl die Massnahmen los, wie im Norden und wohl bald auch im südwesten Europas. Aber eigentlich wäre es auch bei uns nötig, alle Massnahmen aufzuheben, denn die Ungeimpften wollten dies so und zudem wollen wohl 95% der Ungeimpften auch keine Massnahmen. Die Massnahmen wollen nur noch ängstliche, die sind aber wohl geimpft. Es macht keinen Sinn, dass Geimpfte Massnahmen ertragen müssen, um freiwillig Ungeimpfte zu schützen!

Und ja, ich weiss, dass es auch Kinder gibt, aber:

Kinder sind, waren und werden nie zu den besonders Gefährdeten gehören, darum kann man problemlos öffnen, auch wenn sich Kinder noch nicht impfen dürfen. Ob man Kinder überhaupt impfen sollte, wenn man dann eine Empfehlung hat, wäre eh nochmals ein anderes Thema.

Und btw, weder aus den Niederlanden, noch aus Dänemark, UK oder auch Schweden ist mir etwas von grossem Kinderleiden oder gar Sterben zu Ohren gekommen. Am meisten leiden wohl die Deutschen Kinder unter den für sie völlig unverhältnismässigen Massnahmen.
 

danix

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16.03.2010
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Genau. Jumbolina hat genauere Zahlen für die Reproduktionszahl als die im Gebiet forschenden Wissenschaftler... Lass' mal lieber die Leute machen, die sich beruflich mit diesen Dingen auseinandersetzen. Und damit meine ich nicht den Sparkassenfilialleiter Span, sondern eben wirklich Wissenschaftler.

Problem an der ganzen "Eigenverantwortungs-Argumentation" ist, dass die Argumentation nur die Auswirkungen auf das persönliche Krankheitsgeschehen berücksichtigt. Das greift aber zu kurz, es hat auch (ganz erheblich) Auswirkungen auf den Verlauf der Pandemie, und damit auf die Gesundheit aller, auch gefährdeter Bevölkerungsteile, die sich etwa aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (und nein, das werden keine 40% sein). Das macht die Argumentation "Eigenverantwortung" ja so schwierig.

Stichwort Kinder impfen: Die entscheidende Frage ist hier nicht, ob die Kinder einen gefährlichen Krankheitsverlauf durchmachen (nur mit geringer Wahrscheinlichkeit, ist die hinreichend als Argument für eine Impfung? Ich weiß es nicht), die Frage ist eher, ob die Schulen ohne Impfung ein Treiber für die Pandemie darstellen, und aus diesem Grund die Impfung schon einen Sinn hat. Maskenpflicht in den Schulen wird auf Dauer nämlich auch keine Lösung sein.

Versucht doch mal weg zu kommen von der Denke "Was ist gut für mich", sondern "was ist gut für uns alle".
Wer sich medizinisch nicht impfen lassen kann, ist ein verschwindend kleiner Prozentsatz im Vergleich zu denen, die einfach mal nicht wollen! Und die dürften in Ländern, welche die Massnehmen richtigerweise beendet haben auch vorkommen! sind diese Regierungen jetzt menschenverachtend, weil sie nicht auf 0,1% der Bevölkerung besorgt sind und die anderen 99,9% zu für die grosse Mehrheit nicht nur absolut sinnlosen, sondern langfristig sogar schädlichen Massnahmen zwingen?
 

floydburger

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23.11.2018
646
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Wer sich medizinisch nicht impfen lassen kann

Meines Wissens nach fallen darunter:
  • Schwangere Frauen im ersten Trimester der Schwangerschaft (in Deutschland) - ist kein Dauerzustand
  • Akut Kranke, wenn man z.B. gerade Fieber hat - dauert ein paar Tage
  • Allergie gegen einen Impfstoffbestandteil - macht nix, gibt mehrere Impfstoffe (evtl. ein Problem wenn ein bestimmtes Land nur 1-2 Impfstoffe zugelassen hat - bei ausreichend Leidensdruck gibt's in Nachbarländern mittlerweile an jeder Ecke einen anderen Impfstoff hinterhergeworfen)
  • Bei TTS fällt AstraZeneca raus, bei Kapillarlecksyndrom zusätzlich Johnson & Johnson - macht nix, gibt andere Impfstoffe
Hab ich was vergessen? Ich halte das Thema "wer sich nicht impfen lassen kann" mehr und mehr für eine Instrumentalisierung durch jene, die aus welchem Grund auch immer Maßnahmen beibehalten wollen.
 
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Afreaka

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29.01.2017
275
87
SCN/AJY
3G gilt hier bei Museen, kulturellen Veranstaltungen, bei Indoor-Sport, körpernahen Dienstleistungen oder in Gastronomiebetrieben. Der genaue Wortlaut der VO ist aber noch nicht veröffentlicht. Auch keine Quadratmeter-Regelung mehr, somit überall volle Auslastung, auch ohne 3G.
 

heinz963

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05.05.2014
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Meines Wissens nach fallen darunter:
  • Schwangere Frauen im ersten Trimester der Schwangerschaft (in Deutschland) - ist kein Dauerzustand
  • Akut Kranke, wenn man z.B. gerade Fieber hat - dauert ein paar Tage
  • Allergie gegen einen Impfstoffbestandteil - macht nix, gibt mehrere Impfstoffe (evtl. ein Problem wenn ein bestimmtes Land nur 1-2 Impfstoffe zugelassen hat - bei ausreichend Leidensdruck gibt's in Nachbarländern mittlerweile an jeder Ecke einen anderen Impfstoff hinterhergeworfen)
  • Bei TTS fällt AstraZeneca raus, bei Kapillarlecksyndrom zusätzlich Johnson & Johnson - macht nix, gibt andere Impfstoffe
Hab ich was vergessen? Ich halte das Thema "wer sich nicht impfen lassen kann" mehr und mehr für eine Instrumentalisierung durch jene, die aus welchem Grund auch immer Maßnahmen beibehalten wollen.
Also, wenn ich die Diskussion (ob jetzt hier im Forum oder in den Medien) betrachte, dann spielen diejenigen, die sich nicht impfen lassen können, kaum eine Rolle bei der Frage, ob geöffnet werden sollte oder nicht. Das Problem ist die niedrige Impfquote, zu der diese Bevölkerungsgruppe (wie du ganz richtig ausführst) kaum etwas beiträgt. Das Problem sind diejenigen, die sich aus welchem Grund auch immer nicht impfen lassen wollen, nicht diejenigen, die sich nicht impfen lassen können.
 

rorschi

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
8.793
399
ZRH / MUC / VIE
In Schweden war gestern übrigens "freedom day". Das heisst: Die Markierungen am Boden von Pressbyrän (Kioske) wurden über Nacht entfernt, ebenso in den Filialen von Espresso House. In den Bahnhöfen ist die Durchsage "please keep distance and avoid crowding" nicht mehr zu hören (im Zug von Mälartåg SJ heute dagegen schon noch), und im Burger King ist der Desinfektionsmittelspender verschwunden und jeder Tisch hat wieder alle Stühle. Das die Sichtungen/Hörungen von gestern und heute. In der Presse wurde das in der Schweiz breiter geschlagen (inkl. den Leserkommentaren, wo es wie immer sehr hoch zu und her ging) als hier in Schweden. Corona interessiert hier einfach nicht, es besteht auch Konsens im Volk zu diesem Thema, und nicht die von Presse/Politik aufgehetzte Stimmung wie im Deutschsprachigen Raum.

Dies bei einer unwesentlich höheren Impfquote als in der Schweiz (64% versus 58%) und etwa gleicher Impfquote wie in Deutschland. Das Symbol der Angst, die Maske, ist hier eigentlich auch nicht mehr zu sehen. Im Sommer waren es noch etwa 5-10% der Fahrgäste im ÖV.

Aber ganz klar gebe ich in der Schweiz nicht den Ungeimpften die Schuld. Im Gegesatz zum Masketragen, das auch uns Geimpfte betrifft, ist die Impfung in der Schweiz freiwillig. In Schweden ist beides freiwillig.

Gruss aus Stockholm.