Was wird sich für gegen Covid19 Geimpfte ändern?

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DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
5.880
317
IAH & HAM
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Die Eltern (lassen impfen).

Ich arbeite viel mit Kindern u. Jugendlichen. Da werden täglich mehrere Termine verschoben weil sie mit den Impfterminen kollidieren oder aufgrund von „Impfreaktionen“. Hat vor ca. 3-4 Wochen angefangen.

Edit: Terminabsagen aufgrund von Impfversagen und daraus folgender Quarantäne der Eltern kommen übrigens auch täglich rein.
Ja, wir wissen mittlerweile, dass Du nicht an Wissenschaft glaubst.
 

LH88

Erfahrenes Mitglied
08.09.2014
8.556
1.103
Naja, wären alle geimpft, wären bei ihm mindestens fünf Betten zusätzlich frei.
Mehr ist dazu nicht zu sagen.
Richtig, und würde das Gesundheitssystem unter normalen Bedingungen laufen wären mind. noch 8 Betten frei. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Hier treffen zwei Krisen aufeinander, eine ist politisch verursacht. Die Politik schiebt die Krise auf den Virus - der klar seinen Anteil hat, aber über den anderen Part solle auch geredet werden.
 

Fighti

Erfahrenes Mitglied
19.08.2014
2.548
376
MLA
Dem, der in dem Bett einen vermeidbaren Tod stirbt, weil er sich hätte impfen lassen können, wird allerdings egal sein, ob da noch 1 oder 8 Betten zusätzlich frei gewesen wären. Da wird er auch in Zukunft nichts von haben.
Es gilt halt: du wirst da mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht dran sterben, aber wenns doof läuft, dann doch. Keine Ahnung, wieso man da groß Roulette spielen möchte.
 

Tiusz

Aktives Mitglied
13.05.2019
149
106
Das Hauptproblem ist doch einfach das keiner der nicht im medizinischen Bereich arbeitet eine Ahnung davon hat wie es mit den Intensivbetten und deren Belegung läuft!
Glaubt mir ein Intensivbett bleibt nicht lange unbelegt. Es ist kein absolut planbares Geschäft. Es braucht nur der Notarzt 3 mal am Vormittag zu richtigen Notfällen zu fahren dann ist die vorher halbe Station schon wieder voll. Es sind nur planbare Operationen wo klar ist der Patient braucht danach eine Überwachung oder muss zwingend noch nachbeatmet werden zu planen. Man braucht nur einen Zwischenfall während einer Op zu haben dann werden die Karten schon wieder neu gemischt.
Was hat das jetzt mit der zitierten überbelegung der Intensivbetten durch Coronapatienten gemeinsam ?
 

b3bb1

Reguläres Mitglied
08.07.2019
41
48
Hier treffen zwei Krisen aufeinander, eine ist politisch verursacht. Die Politik schiebt die Krise auf den Virus - der klar seinen Anteil hat, aber über den anderen Part solle auch geredet werden.
Und zwar dem Part der willentlichen Arbeitsverweigerung seitens der Regierung gegenüber dem Volk.
Seit 2 Jahren (selbst davor schon) jetzt getriggert durch Corona ist bekannt, das zu wenig Personal zu Verfügung steht. Was wird dagegen unternommen? Absolut Nichts!
Stattdessen werden alle Maßnahmen, Grundrechtseinschränkungen und nun auch die Debatte zum Impfzwang mit ihrer eigenen, willentlichen Arbeitsverweigerung begründet. Überlastung des Gesundheitswesens und der ITS.
 

spotterking

Erfahrenes Mitglied
14.07.2012
3.658
459
FRA
Weil gefragt wurde wo denn Intensivstationen überlaufen. Ich kenne keine leeren Intensivstationen und ich habe da mehrere Jahre auch vor Corona geschafft.
Unter anderem auch weil die Betten so lange belegt bleiben bis ein anderer Patient kommt der das Bett dringend braucht. Nicht umsonst werden auch bei der Morgenvisite die Joker benannt. Also Pat die im Zweifel verlegt werden koennen. Das System fand ich persoenlich ok so. Aber es ist nicht so dass jeder der auf der ICU liegt den Platz auch wirklich braucht. Gefaehrlich wirds erst wenn mehr Patienten einen Platz wirklich brauchen als es belegbare Betten gibt und genau dahin rutschen wir gerade. Und Covid hat seinen Anteil daran. Aber letztlich kapiert das mach einer halt erst wenn er oder zumindest ein Angehoeriger den Platz braucht. Und da koennte es aktuell Probleme geben. Naemlich wenns keine Joker mehr gibt. Und dank stundenlangem Verlegen hat man auch noch hoehere Chancen auf suboptimalen Verlauf. Ohne mich. Da akzeptier ich lieber noch ein paar Wochen Einschraenkungen.
 

DIFMag

Erfahrenes Mitglied
20.07.2011
356
236
Unter anderem auch weil die Betten so lange belegt bleiben bis ein anderer Patient kommt der das Bett dringend braucht. Nicht umsonst werden auch bei der Morgenvisite die Joker benannt. Also Pat die im Zweifel verlegt werden koennen. Das System fand ich persoenlich ok so. Aber es ist nicht so dass jeder der auf der ICU liegt den Platz auch wirklich braucht. Gefaehrlich wirds erst wenn mehr Patienten einen Platz wirklich brauchen als es belegbare Betten gibt und genau dahin rutschen wir gerade. Und Covid hat seinen Anteil daran. Aber letztlich kapiert das mach einer halt erst wenn er oder zumindest ein Angehoeriger den Platz braucht. Und da koennte es aktuell Probleme geben. Naemlich wenns keine Joker mehr gibt. Und dank stundenlangem Verlegen hat man auch noch hoehere Chancen auf suboptimalen Verlauf. Ohne mich. Da akzeptier ich lieber noch ein paar Wochen Einschraenkungen.
Bei paar Wochen wäre ich bei dir, leider sind eher paar Jahre
 

Wingman

Reguläres Mitglied
03.09.2015
53
15
Ohne die Ungeimpften wären die Intensivstationen nicht voll. Wenn diese auf Versorgung verzichten würden könnten wir alles öffnen…
Die nicht Impfbaren sollten weiterhin Versorgung erhalten.
Ein kleiner Teil der Bevölkerung geisselt vorsätzlich die Restlichen…
Bin hier absolut bei @Uncle Sam
 
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MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
11.771
2.267
Dahoam
Aber schwere Verläufe werden bei Geimpften weitgehend vermieden. Das sind die, die sonst beatmet werden müssten und die Intensivbetten "verstopfen" würden.
So brutal es ist, aber Mutter Natur siebt die Uneinsichtigen aus.

Meistens kommt die Medizin Darwin in die Quere. Meistens...
Probleme mit wenig verständnisvollen Corona-Leugnern gebe es seltener, sagt Kienle. Er berichtet von einem Fall, in dem sich ein schwer an Corona erkrankter Leugner der Krankheit gegen den ausdrücklichen ärztlichen Rat selbst entlassen habe. Zuhause habe sich sein Zustand dann derart verschlechtert, dass er schließlich den Notarzt gerufen habe. "Dieser Mann hat es nicht mehr lebend ins Krankenhaus geschafft."
Wäre der Leugner konsequent gewesen hätte er aber keinen Notarzt gerufen.

 
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BRE

Aktives Mitglied
20.11.2018
193
93
HAJ

DIFMag

Erfahrenes Mitglied
20.07.2011
356
236
Ohne die Ungeimpften wären die Intensivstationen nicht voll. Wenn diese auf Versorgung verzichten würden könnten wir alles öffnen…
Die nicht Impfbaren sollten weiterhin Versorgung erhalten.
Ein kleiner Teil der Bevölkerung geisselt vorsätzlich die Restlichen…
Bin hier absolut bei @Uncle Sam
Darf ich auch als Geimpfter verzichten ?
Aber dann nur für einen Ungeimpften !
 

swungar

Erfahrenes Mitglied
06.05.2016
476
276
Nach diesem "Winter der Hoffnungslosigkeit", wenn im Frühjahr die Leichen verscharrt sind und der Lockdown wieder ein halbes Jahr Pause machen wird, wird der dann eingeführte Impfzwang inkl. Boosterzwang nur noch zu den marginaleren Erregungsthemen gehören.
Wir werden alle Kuchen essen müssen weil kein Brot mehr da ist und alle werden für die nächste Wintersaison mit dem verbesserten impfstoffresisten südafrikanischen Erreger ein wenig Sonne tanken können.
 

SleepOverGreenland

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
18.307
1.947
FRA/QKL
100.000 Corona Tote in Deutschland
Ein Moment zum Innehalten

Anhang anzeigen 166068

Und du glaubst alle 100.000 würden ohne Corona noch leben?

Im gleichen Zeitraum sind übrigens in Deutschland 1.700.000 Menschen gestorben. Traurig für alle Angehörigen, Freunde, Kollegen etc..
Ein Moment zum Innehalten
 

SleepOverGreenland

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
18.307
1.947
FRA/QKL
kann ich nicht beurteilen, habe keinen vergleich, aber aus Spaß an der Freude bzw. wie du es denkst, damit es Schlagzeile gibt, machen sie es sicher nicht.
Jemanden nach Italien zu fliegen war absolut unnötig, wenn in Deutschland noch mehrere Tausend Intensivbetten belegt werden können. Wieso man es gemacht hat und darüber berichtet? Ein Schelm der Böses dabei denkt...
 

Leon8499

Erfahrenes Mitglied
24.08.2019
1.648
1.103
10.816 Tote alleine in Sachsen. Viele wären wohl vermeidbar gewesen, zumal sich die Angehörigen in der Winterwelle nicht verabschieden konnten.

Warum eigentlich nicht? Ist es ein Naturgesetz, dass wir die Kranken alleine ihrem Tod überlassen müssen? Oder hat sich das mal wieder jemand ausgedacht, der so viel Empathie und Menschenkenntnis wie ein Stein aufweist? Zumindest geimpften Nicht-Risikopersonen die Möglichkeit zu geben, sich von ihren sterbenden Verwandten zu verabschieden, wäre das Mindeste, was man von mit Empathie ausgestatteten Menschen mit Entscheidungsgewalt erwarten dürfte. Mal im Ernst: Wenn mir genau eine einzige Änderung an allen Coronamaßnahmen möglich wäre, dann wäre es die, dass ich Sterbende nicht mehr alleine sterben lassen würde, sondern ihren Verwandten, falls der Wunsch besteht, einen realen, physischen Abschied zu ermöglichen. Gerne auch mit damit einhergehender Quarantäne.

Was soll denn passieren, auch wenn viele dies anscheinend glauben, haben wir es (noch) nicht mit Ebola zu tun. Ach ja, wenn das mal im größeren Stil global ausbrechen sollte, sind wir eh erledigt. Ich würde mir auch zehnmal lieber Corona einfangen, als z.B. meine Großeltern alleine ihrem Schicksal zu überlassen.
 

JuzamDjinn

Erfahrenes Mitglied
07.11.2012
487
65
Nähe DUS
Was soll denn passieren, auch wenn viele dies anscheinend glauben, haben wir es (noch) nicht mit Ebola zu tun. Ach ja, wenn das mal im größeren Stil global ausbrechen sollte, sind wir eh erledigt. Ich würde mir auch zehnmal lieber Corona einfangen, als z.B. meine Großeltern alleine ihrem Schicksal zu überlassen.
Wenn es so tödlich wie Ebola gewesen wäre, wären wir mit unserer Regierung am Arsch gewesen! Es hat sich gerade seit dem Sommer eine absolute Planungsinkompetenz gezeigt. Abgesehen von den Fehltritten vorher. Ich verweise an einen sichtlich frustrierten Prof Wieler der gesagt hat ich bin schon lange der Papagei.....
 

schweinebank

Aktives Mitglied
23.08.2020
134
104
Und du glaubst alle 100.000 würden ohne Corona noch leben?

Im gleichen Zeitraum sind übrigens in Deutschland 1.700.000 Menschen gestorben. Traurig für alle Angehörigen, Freunde, Kollegen etc..
Ein Moment zum Innehalten
und du meinst ohne Lockdown(s) wären es nicht weit mehr? Ich erinner nur mal an letztes Jahr, grob die selbe Zeit wo knapp 1.000 pro Tag daran verstorben sind...
Zeig mit bitte die einzelne Krankheit, bei der das der Fall ist.
Laut Statistischem Bundesamt sind 2020 (wie wohl meist) die meisten an Herz-und Kreislauferkrankungen gestorben - 338 001. Und das umfasst eine Vielzahl von Krankeiten. Laut Süddeutsche entsprechen die Daten von Covid Toten 4 von 100 - vergleichsweise sterben etwa 25 von 100 an Krebs - und Krebs umfässt dabei locker eine zweistellige Anzahl Varianten.

Und das TROTZ Lockdown und Einschränkungen. Wie es letztes Jahr ohne weitergelaufen wäre, möchte ich garnicht wissen.

Diese Vergleich von Corona-Toten - und damit EINER einzigen Todesursache mit zig Tausend anderen hinkt vorne und hinten. Nach wie vor. Solche Vergleiche sind einfach nur polemisch.
 

swungar

Erfahrenes Mitglied
06.05.2016
476
276
Wenn es so tödlich wie Ebola gewesen wäre, wären wir mit unserer Regierung am Arsch gewesen! Es hat sich gerade seit dem Sommer eine absolute Planungsinkompetenz gezeigt. Abgesehen von den Fehltritten vorher. Ich verweise an einen sichtlich frustrierten Prof Wieler der gesagt hat ich bin schon lange der Papagei.....
Ebola ist zu schnell tödlich um sich nennenswert ausbreiten zu können. Mit 14 Tagen symptomfreier Infektiösität wäre es aber ein Knüller. Nur so als Hinweis an die Entwicklungsabteilung Wuhan....
Aber Spaß beiseite, ein Killervirus ist keine gute B-Waffe. Man möchte den Gegner ja nicht ausrotten sondern nur zerrütten um Infrastruktur und Personal verwendungsfähig übernehmen zu können, weshalb Atom- und später Neutronenbomben eine Sackgasse der Waffenentwicklung waren.
 
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