Ergebnis 1 bis 16 von 16
  1. #1
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    Standard Cape Town auf der Durchreise (alleinstehende Frau)

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    Bin Mitte Dez fuer eine Woche in Cape Town (Pinelands, B&B, near the Pallotti hospital), bevor ich beruflich weiter weg reise. Hatte vor mir ein Auto zu mieten und oeffentliche Touristenziele abzuklappern: Cheetah outreach, Druiker Island, World of Birds, Boulders Beach.

    Welche Vorsichtsmassnahmen sollte ich (alleinstehende Frau, fotografiert gerne) beachten? Abgesehen von den ueblichen Verdaechtigen wie: Nicht nachts/abends auf einsamen Strassen, kein offenes Tragen von Fotoausruestung, keine Designerklamotten/auffaelliges unsicheres Verhalten, Fenster/Tueren abschliessen beim Fahren.

    Bin fuer alle Tipps dankbar.

  2. #2
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    Bei Dunkelheit würde ich immer ein Uber nehmen. Vielleicht ist es zwar nicht unbedingt nötig, aber die Kosten sind so gering. Von daher würde ich von Tür zu Tür fahren. In vielen Läden schaut sogar das Personal, dass Du nicht dumm angequatscht wirst in der kurzen Zeit, in der Du vor dem Eingang auf ein Uber wartest.

    Ich würde -- auch tagsüber -- nicht allein hiken, es kann an diversen Touri-Hotspots zu Raubüberfällen kommen.

  3. #3
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    Eigentlich kann ich nichts beifügen, du hast genau das Richtige schon erwähnt. Abraten würde ich auch von Fahrten in Slums (und vor allem dort zu fotografieren!)
    Die von dir erwähnten touristischen Spots sind Geschmackssache. Ich würde auf jeden Fall eine Runde um's Kap einplanen; geht mit dem Auto sehr gut. Und für mich wäre noch der Besuch eines Weinguts im Vordergrund
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  4. #4
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    Mein Cousin war in Südafrika Arzt im Praktikum. Der hatte dort reihenweise Schussverletzungen aus automatischen Waffen zu behandeln, wohnte sogar in einer Armensiedlung. Ich kenne viele Leute, die von Südafrika schwärmen (der besagte Cousin auch), aber das hat mich etwas nachdenklich gemacht. Die Kriminalität ist mit unseren Maßstäben offenbar nicht zu vergleichen. Wenn ich mich recht erinnere, berichtete er, an manchen roten Ampeln fährt man lieber durch, statt anzuhalten, weil man sonst überfallen werden kann.

    Vielleicht eher zu Mehreren reisen?
    Geändert von Luftikus (07.10.2018 um 11:13 Uhr)

  5. #5
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    Standard Cape Town auf der Durchreise (alleinstehende Frau)

    Ich war in und um Kapstadt ausschliesslich per Uber unterwegs und hatte die selbe Fahrerin für alle Fahrten während meines 4-tägigen Aufenthalts engagiert.
    Hatte somit eine Reiseführerin für mich alleine. Sie hat mir viele Tipps gegeben, immer auf mich gewartet und gewisse Ecken ausgelassen. Somit habe ich mich auch nie unsicher gefühlt.
    Geändert von Petz (07.10.2018 um 11:20 Uhr)

  6. #6
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    Zitat Zitat von Luftikus Beitrag anzeigen
    Vielleicht eher zu mehreren Reisen?
    Das hilft bei automatischen Schusswaffen auch nichts...

    Das Risiko ist sicher höher wie manch anderswo. Mit Tipps und gesundem Menschenverstand kann man es minimieren.

    Verbleibt das Restrisiko und das nimmt man entweder hin oder eben nicht.

    Zu den Tipps habe ich auch nichts mehr hinzuzufügen.

  7. #7
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    Es geht ihr ja gerade darum, das Risiko zu senken. Also das Gegenteil von Deinem Fatalismus, Planung und Abwägung.

  8. #8
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    Ich war mehrfach geschäftlich alleine mit dem PKW da unten unterwegs. Ein richtig gutes Gefühl hatte ich, wenn ich alleine unterwegs war nie. Passiert ist zum Glück nie was. Wichtig aus meiner Sicht ist ein schneller Kontakt bei Unfall oder Panne. Sowie immer zu wissen wo man ist - also Navi mitlaufen lassen. Weiterhin die Hinweise vom Auswärtugen Amt beachten.
    Eine Kollegin hatte auf dem Weg zu einem vor Ort Termin in einer schwierigen Gegend einen kleinen Verkehrsunfall. Hat sofort beim Kunden Bescheid gegeben, und man ist ihr entgegengekommen. Bis dahin hat sie im Fahrzeug gewartet. Ist auch gutgegangen.

  9. #9
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Hauptmann Fuchs
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    Zitat Zitat von Luftikus Beitrag anzeigen
    Es geht ihr ja gerade darum, das Risiko zu senken. Also das Gegenteil von Deinem Fatalismus, Planung und Abwägung.
    Wer aber Kapstadt nicht unterscheidet von z.B. Alexandra oder Freedom Park wird sich aber wohl unnötig einschränken. Und das ist schade um Südafrika, denn das Land ist sehr schön.

    Also in Gross-Kapstadt immer anhalten an den Ampeln! Eventuell kannst du dir noch ein paar Klamotten lokal besorgen damit du weniger als Touri aussiehst, die Locals kleiden sich meist etwas anders als Touristen. Einen Blick im Canal Walk oder Kenilworth (dort auch gegenüber im Factory Outlet), und schon bist du getarnt

  10. #10
    Erfahrenes Mitglied Avatar von berlinet
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    Eine Frau alleine fällt weniger als Touristin auf als ein Paar. Ein Tipp von Freunden, die in Kapstadt leben: Keine Geldautomaten auf der Straße nutzen, am besten in einer upmarket Shopping Mall. Ansonsten trifft die hohe Kriminalitätsrate zum Großteil auf "interne" Konflikte zu, also Familie, Clans etc.
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  11. #11
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    Zitat Zitat von Luftikus Beitrag anzeigen
    ....reihenweise Schussverletzungen aus automatischen Waffen....
    Sorry OT aber 1. sind wahrscheinlich 99% solcher Schussverletzungen nicht aus automatischen Waffen (Seriefeuer) und 2. kann ein Arzt kaum unterscheiden, ob eine solche Verletzung aus einer (halbautomatischen) Pistole oder einem Revolver stammt.
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  12. #12
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    Ich meinte damit Maschinenpistolen. Das waren irgendwelche komplizierteren Fleischverletzungen, die eine normale Pistole nicht erzeugt.
    Er meinte, was er an Fällen hat, macht jeden Militärarzt neidisch.

  13. #13
    Parlour Talker Avatar von capetonian
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    Erinnert mich daran, dass ich wohl wieder meine AK47 aus dem Schrank holen muss. Schon lange nicht mehr damit rum geballert.

    Was fuer ein Schwachsinn....
    Caution: this post may contain traces of irony

  14. #14
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    Ich kenne mich mit Waffen zugegeben nicht aus, aber der. Der war zuvor Fallschirmjäger beim Bund.

    Was fuer ein Schwachsinn....
    Der Schwachsinn hier kommt nur von Dir.

  15. #15
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    Der Hauptmann und Capetonian haben eigentlich schon alles gesagt. Kapstadt ist nicht Jozi (und schon gar nicht Alexandra). Was Lifeline schreibt langt völlig aus. Have fun!

  16. #16
    Erfahrenes Mitglied Avatar von globetrotter11
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    Zitat Zitat von Lifeline Beitrag anzeigen
    Bin Mitte Dez fuer eine Woche in Cape Town (Pinelands, B&B, near the Pallotti hospital), bevor ich beruflich weiter weg reise. Hatte vor mir ein Auto zu mieten und oeffentliche Touristenziele abzuklappern: Cheetah outreach, Druiker Island, World of Birds, Boulders Beach.

    Welche Vorsichtsmassnahmen sollte ich (alleinstehende Frau, fotografiert gerne) beachten? Abgesehen von den ueblichen Verdaechtigen wie: Nicht nachts/abends auf einsamen Strassen, kein offenes Tragen von Fotoausruestung, keine Designerklamotten/auffaelliges unsicheres Verhalten, Fenster/Tueren abschliessen beim Fahren.

    Bin fuer alle Tipps dankbar.
    Die genannten Vorsichtsmaßnahmen, verbunden mit einem gesunden Menschenverstand, reichen völlig aus.

    In Pinelands gibt es ein sehr gutes Lokal, "Magica Roma" am Central Square, nicht weit vom Pallotti Hospital.

    Der Mietwagen ist noch immer die beste Lösung für den Transport, auch bei Uber hat es in CPT schon Übergriffe auf Passagiere gegeben.

    Da die genannten Touristenziele auf Natur und Tiere hindeuten, folgende weitere Tipps: Die schon genannte Kapumrundung, insbesondere der Chapmans Peak Drive von Hout Bay nach Noordhoek. In Constantia den Kirstenbosch Botanical Garden besuchen. In den Sommermonaten finden dort am WE sehr schöne Konzerte statt.

    Auf jeden Fall ein Weingut besuchen. Da Cheetah Outreach in Somerset West auf der Liste steht, würde ich dringend empfehlen,
    das Weingut Vergelegen im gleichen Ort zu besuchen. Für mich das schönste Weingut am Kap.

    Boulders Beach mit den Pinguinen ist völlig überlaufen und reglementiert. Man kommt in Betty's Bay (R44 zwischen Gordon's Bay und Hermanus) viel näher an die Pinguine heran und ist dort of fast alleine mit den putzigen Stinkern.
    Geändert von globetrotter11 (19.10.2018 um 14:31 Uhr)
    Unser größter Ruhm ist nicht, niemals zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen.
    Nelson Rolihlahla Mandela

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