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Thema: Nordlichter in Russland

  1. #21
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    Zitat Zitat von tian Beitrag anzeigen
    Ich glaube den eigentlichen Zweck unserer Reise, die Nordlichter zu sehen, können wir vergessen. Wir werden am Abend des 29.12. in Moskau ankommen und am Nachmittag des 06.01. von Sankt Petersburg abfliegen. Wir könnten dann nur am Abend des 01.01. weiterfliegen nach Murmansk und dort bis zum Morgen des 04.01. bleiben. So hätten wir 3 volle Tage in Moskau, 2 Tage in Sankt Petersburg und 2 Tage in Murmansk bzw. drei Nächte denn die sind ja relevant zum in den Himmel gucken. Komme mir damit etwa so vor wie eine chinesische Tourgruppe die ganz Europa in drei Tagen hinter sich bringt oder passt das zeitlich vielleicht doch so? Alternativ würden wir dann nur in Moskau und Sankt Petersburg bleiben.
    Das hängt ganz davon ab, wie wichtig dir die Nordlichter sind (hängt natürlich auch vom Wetter ab). Murmansk ist jetzt als Stadt solala. Mehr Tage in Sankt Petersburg schaden sicher nicht. Zu sehen, hören und schmecken gibt's dort mehr als genug...

  2. #22
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    Zitat Zitat von tian Beitrag anzeigen
    Ich habe keine Kleidung für solch tiefe Minustemperaturen. Kann man sich damit in Moskau preisgünstig eindecken oder lohnt es sich eher die in Deutschland zu kaufen?
    Dachte ich am Anfang auch immer....Ist aber wirklich NICHT von nöten. Hört sich ggf blöd an, aber -40 Grad sind zuminderst gefühlt nicht so schlimm dort wie -5 in Deutschland aufgrund der wirklich trockenen Kälte. Solange du nicht Tagelang drausen rumläufst reicht eine Jacke die auch in Deutschland warm hällt. Handschuhe nicht vergessen und VORALLEM eine Mütze. An den Ohren merkst die Kälte wirklich sehr schnell. Wiegesagt ganz normal wie in Deutschland auch reicht durchaus. Ich war im Januar nur drausen in der Stadt unterwegs.

    Zitat Zitat von Hene Beitrag anzeigen
    Mehr Tage in Sankt Petersburg schaden sicher nicht. Zu sehen, hören und schmecken gibt's dort mehr als genug...
    Schmecken? Der Schwabenkeller an der Blutskirche hat ja leider geschlossen

  3. #23
    Erfahrenes Mitglied Avatar von tian
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    Die Nordlichter sind leider draußen, dafür haben wir zu wenig Zeit und werden das dann über Ostern irgendwo im Norden nachholen.

    Wie viele Tage sollten wir in Moskau und wie viele in Sankt Petersburg einplanen? Jeweils drei volle, oder besser vier in der Hauptstadt und zwei (+0,5) in Sankt Petersburg?
    Bahntickets hab ich bereits gekauft (https://pass.rzd.ru/), soweit ich die Bedingungen verstehe kann man die aber ohne Gebühren zurückgeben.

  4. #24
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    Was die Kleidung angeht, stimme ich odie zu 100% zu. Bei Kälte zeihen sich die Russen - im Unterschied zu uns - wirklich warm an! Moskau hat koninentales, trockenes Klima, daher sind -20° dort gefühlt wirklich wie -2° bei uns auf dem flachen Land. St. Petersburg ist allerdings feuchter als Moskau - liegt ja fast im Baltikum - die Minustemperaturen sind dort weniger angenehm als in Moskau. Das ist wie Tegernsee vs. Flensburg.

    Wenn man kulturinteressiert ist, sollte man m.E. für St. Petersburg mehr Zeit einplanen als für Moskau. Neben der Eremitage gibt es jede Menge Schlösser im Umland (Peterhof, Pawlowsk, Tsarskoye Selo usw.). Petersburg ist ja zur Zarenzeit die Hauptstadt gewesen.
    Geändert von _AndyAndy_ (17.11.2018 um 20:47 Uhr)

  5. #25
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    Zitat Zitat von odie Beitrag anzeigen
    Dachte ich am Anfang auch immer....Ist aber wirklich NICHT von nöten. Hört sich ggf blöd an, aber -40 Grad sind zuminderst gefühlt nicht so schlimm dort wie -5 in Deutschland aufgrund der wirklich trockenen Kälte.
    Sorry, aber das stimmt nicht. -40 Grad sind auch trocken so kalt, dass du es keine 20 min. Draussen aushältst, erst recht bei leichtem Luftzug. Ich war bei -37 Grad mal in Astana über Neujahr, da ist uns in 10min. Draussen der Sekt eingefroren: Wodka gab's zum Glück noch in flüssiger Form

  6. #26
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    Bezüglich Kleidung: Ich würde warme gefütterte (Halb) Stiefel kaufen - kalte Füße sind wirklich ätzend. Für die Städte sind Valenki nichts - ich hatte für die Städte zwei paar fellgefütterte Halbstiefel plus für Ausflüge in den Schnee Schneestiefel von Northface.

    Mit dem Zwiebelprinzip kommst du in den Städten schon durch - bei Landpartien würde ich eine Schneehose empfehlen.

    In Moskau: Second-Hand-Mäntel in Izmailovo. Dort hat unser schweizer Besuch letzten Januar einen mit Schaffell gefütterten Ledermantel für 20 EUR geschossen. Sah ein wenig aus wie ein Kleppermantel, hielt aber auch in Yakutien bei -35 Grad gut warm.

  7. #27
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    Bezüglich Temperaturempfinden: Tagsüber sind bei richtiger Kleidung -20-25 Grad bei Sonneneschein gut aushaltbar. Ohne Sonne abends eher nicht. Egal wie trocken die Kälte ist.

    In den Städten kann man natürlich immer gut einkehren und sich aufwärmen.

  8. #28
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    Zitat Zitat von _AndyAndy_ Beitrag anzeigen
    Was die Kleidung angeht, stimme ich odie zu 100% zu. Bei Kälte zeihen sich die Russen - im Unterschied zu uns - wirklich warm an!
    Naja ... ich war Ende Januar in Irkutsk am Baikalsee, da haben wir in der Lounge einen jungen Russen in T-Shirt. kurzen Hosen und barfuß getroffen. Es hatte draußen so um die -30 Grad, der ist genau so über das Rollfeld und über die vereiste Treppe in den Flieger. Schuhe hatte er im übersichtlichen Handgepäck keine. Nicht nur ich habe den Kopf geschüttelt, auch die meisten Russen mit Parka, Fellmütze und Handschuhen fanden das etwas befremdlich.

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