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Thema: Daheim wegen Corona? Was Neues ausprobieren!

  1. #101
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    Meine Frau ist auch vor einiger Zeit in diesem "Rabbit-Hole" verschwunden. Letztendlich kommt man recht schnell zu der Erkenntnis, dass das mit dem Brot nicht so einfach ist und man
    doch so einige Utensilien dafür benötigt.

    Gerade in letzter Zeit wird diese Sau ja durch die sozialen Medien getrieben und das was dort gepostet wird ist ziemlicher Unfug mit bestenfalls unterdurchschnittlichen Ergebnissen - "schnell, schnell und möglichst einfach" funktioniert eben meistens nicht wirklich.

    Wie schon dargelegt ist die Grundvoraussetzung natürlich ein Sauerteig und die richtigen Mehlsorten aber neben solchen Kleinigkeiten wie Gärkörbchen und der richtigen Gewürzmischung bedarf es eben auch Ofensteinen und der richtigen Backtechnik.

    Wer einfach einen Würfel Hefe in ein Pfund 405er Mehl schmeißt und das dann bei 200° bis "fertig" backt, der sollte lieber zum Bäcker gehen, da haben alle Beteiligten mehr davon.
    el_philipo sagt Danke für diesen Beitrag.

  2. #102
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    Zitat Zitat von tosc Beitrag anzeigen
    Schwäbisch ist jetzt nicht meins, Essig/Öl und die Creme Fraiche Variante statt Majo esse ich aber ganz gerne
    Wega? Do kend ih me neilega en den Kardofflsalad!

    Past klasse zum Fisch im Bierteig, zur Maultaschen (wens sein muss auch die von Bürger, die sind nämlich für Industrieware erstaunlich gut!), oder zur roten Wurst. Und im Ernst: Mir ist es absolut schleierhaft wie man so ein einfaches Gericht wie einen Kartoffelsalat so versaubeuteln kann wen er aus dem Industrieeimer kommt.

  3. #103
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    Wer ein paar Innenaufnahmen vom Flughafen Kassel Kalden sehen will dem sei die Serie Check Check empfohlen. Ist aber kein Meisterwerk....

  4. #104
    Erfahrenes Mitglied Avatar von travellersolo
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    Zitat Zitat von spocky83 Beitrag anzeigen
    Wie schon dargelegt ist die Grundvoraussetzung natürlich ein Sauerteig und die richtigen Mehlsorten aber neben solchen Kleinigkeiten wie Gärkörbchen und der richtigen Gewürzmischung bedarf es eben auch Ofensteinen und der richtigen Backtechnik.

    Wer einfach einen Würfel Hefe in ein Pfund 405er Mehl schmeißt und das dann bei 200° bis "fertig" backt, der sollte lieber zum Bäcker gehen, da haben alle Beteiligten mehr davon.
    wer lediglich 405er Mehl nimmt, dem ist auch nicht mehr zu helfen, wenn er keinen Kuchen etc machen will.
    Es sollte schon Mischbrot sein, sonst schmeckt es mE auch nicht. Vollkornmehl ist am besten, Typ 550 ist auch ganz gut, besser ist 1050 oder 812 (wenn man es denn bekommt), habe am liebsten mit Roggen oder Dinkel gemischt, Sauerteig mache ich ebenso wenig wie Gärkörbchen.

    Eine nette Beschreibung über die ganzen Mehlarten gibt's hier https://www.kitchenstories.com/de/st...uf-einen-blick

  5. #105
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    Zitat Zitat von spocky83 Beitrag anzeigen
    Letztendlich kommt man recht schnell zu der Erkenntnis, dass das mit dem Brot nicht so einfach ist und man
    doch so einige Utensilien dafür benötigt.

    Gerade in letzter Zeit wird diese Sau ja durch die sozialen Medien getrieben und das was dort gepostet wird ist ziemlicher Unfug mit bestenfalls unterdurchschnittlichen Ergebnissen - "schnell, schnell und möglichst einfach" funktioniert eben meistens nicht wirklich.

    Wie schon dargelegt ist die Grundvoraussetzung natürlich ein Sauerteig und die richtigen Mehlsorten aber neben solchen Kleinigkeiten wie Gärkörbchen und der richtigen Gewürzmischung bedarf es eben auch Ofensteinen und der richtigen Backtechnik.
    Bei Chefkoch gibt es schon seit Ewigkeiten so ein schnelles Minuten Brot. Das brauche ich auch nicht.
    Es stimmt aber nicht, dass man sich teures Zubehör kaufen kann. Als Gärkörbchen kann man viele Sachen benutzen. Es bedarf auch keines Ofenstein. Man kann einen Gusseisen-Topf waehlen oder auch Tontopfuntersetzer.

    Ich kenne auch Leute, die ST Brote backen und berufstaetig sind. Es ist eine Frage des Timings.
    travellersolo sagt Danke für diesen Beitrag.

  6. #106
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    Zitat Zitat von travellersolo Beitrag anzeigen
    wer lediglich 405er Mehl nimmt, dem ist auch nicht mehr zu helfen, wenn er keinen Kuchen etc machen will.
    Es sollte schon Mischbrot sein, sonst schmeckt es mE auch nicht. Vollkornmehl ist am besten, Typ 550 ist auch ganz gut, besser ist 1050 oder 812 (wenn man es denn bekommt), habe am liebsten mit Roggen oder Dinkel gemischt, Sauerteig mache ich ebenso wenig wie Gärkörbchen.

    Eine nette Beschreibung über die ganzen Mehlarten gibt's hier https://www.kitchenstories.com/de/st...uf-einen-blick
    Das war auch nur exemplarisch als besonders ungeeignete Variante gedacht, etwas polemisch, das geb ich zu.

    Das Problem ist, dass du bei nennenswerten Roggenmengen (Dinkel ist ja auch nur eine Weizenvariante) in ein Dilemma stürzt: entweder die Amylase zerlegt dir die Stärke und die Krume wird eklig klebrig oder du säuerst den Teig an, da spielt dir dann aber beim notwendigen pH-Wert die Hefe nicht mehr richtig mit. Das kann man schon mit backstarkem Weizenmehl kompensieren, bei den hierzulande üblichen Mischbroten mit einem Roggenanteil von 50% oder mehr klappt das aber nicht mehr zufriedenstellend.


    @ bluesaturn

    Gärkörbchen sind in der Tat nicht zwingend notwendig aber es macht die Sache wesentlich einfacher, kostet auch nur ein paar Euro. Beim Stein gibts aber m.M.n. keine Kompromisse, ein Gusseisentopf führt prinzipbedingt entweder zu einer zu feuchten oder bei längerer Backdauer verbrannten Kruste. Der Stein dient ja nicht nur der Wärmespeicherung sondern auch der gewünschten Entfeuchtung - selbes Prinzip wie bei der Pizza: wenn diese in den bekannten Blechschälchen gebacken wird merkst du das sofort und das wird ja noch durch das Öl im Teig etwas kaschiert.

    Dass man organisiert sein muss ist unbestritten und das kriegt man auch problemlos im Berufsleben hin aber wie man es dreht und wendet, ein vernünftiges Roggenmischbrot wird man ohne Sauerteig, Kneten und vernünftige Utensilien einfach nicht richtig hinbekommen und ich vertrete die Ansicht, dass wenn man es schon machen will, dann sollte man es auch vernünftig machen - oder es eben sein lassen. Schade um die Zutaten und die Zeit.

  7. #107
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    Zitat Zitat von spocky83 Beitrag anzeigen
    @ bluesaturn

    Gärkörbchen sind in der Tat nicht zwingend notwendig aber es macht die Sache wesentlich einfacher, kostet auch nur ein paar Euro. Beim Stein gibts aber m.M.n. keine Kompromisse, ein Gusseisentopf führt prinzipbedingt entweder zu einer zu feuchten oder bei längerer Backdauer verbrannten Kruste. Der Stein dient ja nicht nur der Wärmespeicherung sondern auch der gewünschten Entfeuchtung - selbes Prinzip wie bei der Pizza: wenn diese in den bekannten Blechschälchen gebacken wird merkst du das sofort und das wird ja noch durch das Öl im Teig etwas kaschiert.

    Dass man organisiert sein muss ist unbestritten und das kriegt man auch problemlos im Berufsleben hin aber wie man es dreht und wendet, ein vernünftiges Roggenmischbrot wird man ohne Sauerteig, Kneten und vernünftige Utensilien einfach nicht richtig hinbekommen und ich vertrete die Ansicht, dass wenn man es schon machen will, dann sollte man es auch vernünftig machen - oder es eben sein lassen. Schade um die Zutaten und die Zeit.
    Man kann doch auch Alternativen zu Gärkörbchen benutzen wie z.B. Siebe, Schüsseln, andere Körbe. Ich habe auch nicht bestritten, dass man ab einer gewissen Menge Roggen ST benötigt.
    Selbst beim Stein gibt es mehrere Möglichkeiten.

  8. #108
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    Chinese for Beginners Zertifikatskurs erfolgreich absolviert (Peking University via coursera)

    https://www.mydealz.de/deals/courser...glisch-1563824

    Xiexie, Zaijian.
    meilenfreund und mainz2013 sagen Danke für diesen Beitrag.
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  9. #109
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    Zitat Zitat von Exploris Beitrag anzeigen
    Daheim wegen Corona? Was Neues ausprobieren!

    Wer wegen Corona plötzlich mehr Freizeit hat, als ihm lieb ist, der mag vielleicht mal was Neues ausprobieren, Kochen, Sprachen lernen, Heimwerkern etc.
    Vielleicht können wir hier sammeln?
    tja, leider war ich während des Woodstock-Sommer '69 noch etwas zu klein und zu jung, um das Feeling schon selber eingesaugt haben zu können ...
    ... habs nur erzählt bekommen und der Woodstock Sommer 69 und sein ganz besonderes Feeling ist ja in vielen hundert Songs, Filmen und sonstigen Erinnerungen überliefert

    ich hatte bisher nur einen allereinzigen Monat im Leben, vor vielen vielen vielen Jahren, an den ich mich ganz besonders und für immer erinnere und erinnern werde
    ... mit dem Sommermärchen 2006 sind es vielleicht zwei

    aber jetzt kam dieser April 2020 ...
    ... und was soll ich sagen

    für mich persönlich einer der schönsten Monate meines Lebens ever
    mein ganz persönlicher Woodstock April 2020, an den ich mich sicherlich in allen Details bis in alle Ewigkeiten erinnern werde

    Stimmung, Feeling, das Wetter und natürlich all das Drumherum
    einfach nur einzigartig!

    Schade, dass er jetzt vorbei ist, dieser ganz besondere Woodstockapril 2020
    ... aber im Leben ist eben alles mal vorbei

    morgen muss die Mähne dran glauben, und dann ist dieser ganz besondere Zeitabschnitt für mich endgültig vorbei
    *schwelg* *seufz* *stöhn*

    ... von mir aus hätte er noch einen oder zwei Monate so weiter gehen können
    huihui sagt Danke für diesen Beitrag.

  10. #110
    Erfahrenes Mitglied Avatar von travellersolo
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    Zitat Zitat von Mr. Tequilla Beitrag anzeigen
    morgen muss die Mähne dran glauben, und dann ist dieser ganz besondere Zeitabschnitt für mich endgültig vorbei
    *schwelg* *seufz* *stöhn*

    ... von mir aus hätte er noch einen oder zwei Monate so weiter gehen können
    endlich wieder zum Friseur und Haare waschen

  11. #111
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    Den Faden kann man ja jetzt mal wieder hochholen, wo der nächste Lockdown droht.

    Leider ist jetzt Herbst und die Vegetationsperiode vorbei. Habe aber den relativ reisearmen Sommer zum intensiven Gärtnern genutzt. Ein kleiner 45m2 Gemüsegarten hat +1 und mich fast autark gemacht seit Juni. Nächste Woche hole ich dann die Spitz-/China-/Grünkohlernte ein und mache mich an die Haltbarmachung: Kimchi, Sauerkraut ansetzen, Grünkohl einkochen/frieren und den Keller für alles übrige präparieren (ein gutes Dutzend Kürbisse hängt dort schon an der Wand).

    Das hat wirklich Spass gemacht soweit.
    bluesaturn und longhaulgiant sagen Danke für diesen Beitrag.

  12. #112
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    Zitat Zitat von Hene Beitrag anzeigen
    Den Faden kann man ja jetzt mal wieder hochholen, wo der nächste Lockdown droht.

    Leider ist jetzt Herbst und die Vegetationsperiode vorbei. Habe aber den relativ reisearmen Sommer zum intensiven Gärtnern genutzt. Ein kleiner 45m2 Gemüsegarten hat +1 und mich fast autark gemacht seit Juni. Nächste Woche hole ich dann die Spitz-/China-/Grünkohlernte ein und mache mich an die Haltbarmachung: Kimchi, Sauerkraut ansetzen, Grünkohl einkochen/frieren und den Keller für alles übrige präparieren (ein gutes Dutzend Kürbisse hängt dort schon an der Wand).

    Das hat wirklich Spass gemacht soweit.
    Das würde ich kommendes Jahr auch gerne mal angehen. Deshalb ein paar Fragen, wenn ich darf.
    1. Wo hast du dir die Samen dafür besorgt und wie teuer waren die?
    2. Wie bist du an das Gärtnerwissen gelangt?
    3. Was hast du gegen Schädlinge gemacht?
    4. Wieviel Zeit hast du ungefähr dafür aufgewendet?
    5. Was müsste jemand tun der einen für maximal drei Wochen Abwesenheit vertritt?
    6. Hast du direkt Beete auf Bodenhöhe angelegt oder waren weitere Dinge notwendig?
    7. Welches Equipment braucht man und was kosten diese Werkzeuge insgesamt ungefähr?
    8. Was hast du alles angebaut?

  13. #113
    Erfahrenes Mitglied Avatar von travellersolo
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    Für die freien Wochenenden im November steht dann der Eigenbau eines NAS an. Das ganze mit dem Raspberry Pi als eigene Cloud, dazu noch die Verbindung als VPN einrichten. Sollte ein paar langweilige Sonntage füllen.

    Das nächste Brot ist gerade im Ofen.

  14. #114
    Erfahrenes Mitglied Avatar von YoungMario
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    Zitat Zitat von travellersolo Beitrag anzeigen
    Für die freien Wochenenden im November steht dann der Eigenbau eines NAS an. Das ganze mit dem Raspberry Pi als eigene Cloud, dazu noch die Verbindung als VPN einrichten. Sollte ein paar langweilige Sonntage füllen.
    Das ist so ziemlich genau auch mein Plan für den nächsten Lockdown. Wieviele TB Kapazität willst du bereit stellen? Willst du auch RAID implementieren ?
    2012: BOS,SAN,MCO,CLT,CLT,ARN,DUB,DEL,KLU-VIE-FRA-SIN-SYD-AKL-PPT-RGI-PPT-ROZ-BOB-PPT-LAX-MUC-VIE-KLU,MCO,MCO,MCO,TXL,HKT,KHN,JDZ,PVG,SIN,DUB,LHR
    2013: LHR,TLV,WAW,MCO,EWR,MUC,YHZ,GRZ-FRA-SIN-DEL-MAA-FRA-GRZ,SIN,BNE,GRZ-VIE-ZRH-LAX-PPT-BOB-PPT-LAX-FRA-GRZ
    2014: MCO,BOG,DXB,KHI,ISB,BNA,CGN,LUX,LAX,LAX,SIN,MNL,IA D,CUN,LAX,LAX,TUL,IAD,NCE,CGN,DUS,MCO
    2015 CGN,TPA,MCO,GRZ-ZRH-SFO-LAX-PPT-MOZ-BOB-PPT-LAX-FRA-GRZ,DXB,CGN,KBP,BGO,KBP,KBP,KBP,BSB-GIG,KBP,NYC-TPA-MIA
    2016 CGN,DUS,CGN,LHR,DUS,SIN,CGK,CGN,TXL,CGN,TXL,DUS,KB P,SIN,MAD,CGN,CGN,SIN
    2017 DXB,DXB,DFW,GRZ-ZRH-LAX-PPT-MOZ-BOB-PPT-LAX-FRA-VIE-GRZ,CGN,SIN,CGK,TXL,CGN,CGN,AMS,YOW,CGN,HAJ,DEL,KN U,FRA,HAJ,CGK,TXL,CGN
    2018 AMS,CGN,LAS,TXL,CGN,NCE,TXL-CGN,CGN,BNA,AMS,CGN,CGN,SIN,TXL,AMS,CGN,YUL,HND,CG N,TXB,CGN,CGN,TXL,KBP,AMS,TXL
    2019 CGN,CGN,CGN,STR,ATL,CGN,CGN,GRZ-MUC-LAX-PPT-BOB-PPT-LAX-FRA-GRZ,DUS,MUC,AGP,CPH,CGN,TXL,STR,TXL,TXL,FRA,TXL,TX L,CGN,BCN,YUL,TXL
    2020 HAJ,TXL,IAD-LAX,TXL,CGN,HND,TXL,FRA,FRA,TXL,FRA,FRA,DUS,HAM,MU C,CGN,MAN,MAN,DUS

    2021 Geflogen: FRA Gebucht: AUH Geplant: FRA

  15. #115
    Erfahrenes Mitglied Avatar von travellersolo
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    Zitat Zitat von YoungMario Beitrag anzeigen
    Das ist so ziemlich genau auch mein Plan für den nächsten Lockdown. Wieviele TB Kapazität willst du bereit stellen? Willst du auch RAID implementieren ?
    Fragen über Fragen... ich hab mir noch keine Gedanken gemacht, werden aber sicherlich erstmal mit 4 TB starten, lieber zu viel als zu wenig und genug freie Slots haben

  16. #116
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    Zitat Zitat von miamitraffic Beitrag anzeigen
    Chinese for Beginners Zertifikatskurs erfolgreich absolviert (Peking University via coursera)

    https://www.mydealz.de/deals/courser...glisch-1563824

    Xiexie, Zaijian.
    Habe inzwischen den nächsten Kurs Chinese for HSK 1 beendet und beginne nun mit Chinese for HSK 2 - Testtermin im Konfuziusinstitut ist der 06.12.2020
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  17. #117
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    Zitat Zitat von longhaulgiant Beitrag anzeigen
    Das würde ich kommendes Jahr auch gerne mal angehen. Deshalb ein paar Fragen, wenn ich darf.
    1. Wo hast du dir die Samen dafür besorgt und wie teuer waren die?
    2. Wie bist du an das Gärtnerwissen gelangt?
    3. Was hast du gegen Schädlinge gemacht?
    4. Wieviel Zeit hast du ungefähr dafür aufgewendet?
    5. Was müsste jemand tun der einen für maximal drei Wochen Abwesenheit vertritt?
    6. Hast du direkt Beete auf Bodenhöhe angelegt oder waren weitere Dinge notwendig?
    7. Welches Equipment braucht man und was kosten diese Werkzeuge insgesamt ungefähr?
    8. Was hast du alles angebaut?
    Klar! Kann ich nur empfehlen!

    Ich hatte vor einigen Jahren mal für einige Saisons einen Garten bei https://www.meine-ernte.de/, und habe da auch dieses Jahr wieder kurzfristig im April einen Garten gemietet (gibts in vielen deutschen Großstädten inzwischen).

    Kostenpunkt für 45m2 pro Saison (Mai-November): 229 Euro. Dafür bekommt man auf Dreiviertel der Fläche bereits vorgesätes Gemüse, dass man selbst pflegt und aberntet, und im Idealfall wieder neubestellt. 25% der Fläche können von Anfang an selbst beackert werden, z.B. mit Tomaten, Paprika und allem was sonst normalerweise nicht schon gepflanzt ist. Außerdem gibt es einen Schuppen für Gartengeräte und Kannen, die man selbst also nicht kaufen muss.

    An sich ist das ein guter Einstieg für Leute, die das mal ausprobieren wollen. Für mich ist es schon ein bisschen rudimentär, da Gartenwissen familienseits vorliegt (meine Eltern hatten immer eine Parzelle und wir haben da als Kinder einiges an Wissen mitbekommen) und ich eigentlich lieber eine permanente Scholle (auch mit Obstbäumen) hätte, wo man auch was mehrjähriges anbauen kann.

    Weitere Ausgaben meinerseits waren insgesamt ca. 70 Euro für Samen (aus dem Baumarkt oder im Netz bestellt), Dünger (Hornspäne zweimal im Jahr) und Pflanzen (die kann man aber auch selbst vorziehen, wenn man Platz und Zeit hat). Der Zeitaufwand ist nicht zu unterschätzen, gerade in trockenen Sommern. Dieser war aber ok, da es in Berlin zumindest regelmäßig geregnet hat. Ich war etwa ein-, max. zweimal in der Woche zum Gießen, Hacken, Unkraut jäten und Ernten dort (etwa 3h pro Woche). Schädlinge gab es kaum: Ein paar Kartoffelkäfer, ein bisschen Kohlweissling und weisse Fliege, aber nichts Schlimmes.

    Als ich selbst verreist war, habe ich meine Gartennachbarn zum Gießen verdonnert und als die weg waren, hab ich das für sie übernommen. Eigentlich ganz entspannt.

    Die Ernte war famos dieses Jahr: Bestimmt jede Woche im Schnitt 10kg Gemüse vom Acker getragen seit Mitte/Ende Juni. Soviel, dass ich auch an Hausnachbarn, Kollegen und Freunde vieles verteilt habe.

    Angebaut wurden: Salate (Kopfsalat, Feldsalat, Ruccola, Portulak, Schnittsalat), verschiedene Kohlsorten, Tomaten (ca. 30kg von sechs Pflanzen, ein paar letzte grüne Tomaten reifen aktuell noch unterm Küchenregal nach), Paprika, Aubergine, Spinat, Mangold (ohne Ende), Möhren, Rote Beete, Kartoffeln (einen knappen Zentner habe ich geerntet), Kürbisse, Gurken, Fenchel, Sellerie, Zwiebeln, Zucchini (auch locker 30-40kg), Rettich, ohne Ende Radieschen, verschiedene Kräuter (Koriander, Basilikum, Dill etc.), massig Bohnen und Schoten usw.

    Aus meiner Sicht holt man die Kosten um ein Vielfaches wieder rein (wenn man bedenkt, was Biogemüse so im Laden kostet). Aber man muss es mögen und die Zeit genießen können, denn es kann durchaus als Plackerei verstanden werden. Auch das Verarbeiten und haltbar machen kosten nicht wenig Zeit, aber macht mir zumindest viel Spass.
    Flymaniac und longhaulgiant sagen Danke für diesen Beitrag.

  18. #118
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    Zitat Zitat von Hene Beitrag anzeigen
    Ich hatte vor einigen Jahren mal für einige Saisons einen Garten bei https://www.meine-ernte.de/, und habe da auch dieses Jahr wieder kurzfristig im April einen Garten gemietet (gibts in vielen deutschen Großstädten inzwischen).
    Kostenpunkt für 45m2 pro Saison (Mai-November): 229 Euro.
    Das Konzept kannte ich jetzt noch nicht und ist für den totalen Garten-Neuling bestimmt eine Überlegung wert für das erste Jahr.
    Aber ich persönlich finde 229 Euro für 45m² oder 439 Euro für 90m² zu viel. Natürlich wird vorher der Boden umgegraben und die jährliche Kündigung ist super (kein Klotz am Bein), aber dafür hat man eben auch "nur" ein Beet und bei einem "normalen" Garten auch eine Fläche zur anderen Nutzung (Sandkasten für Kinder, Sitzplatz mit Grill usw.) und es kommen ja auch weitere Kosten wie bei einem normalen Garten dazu.

  19. #119
    Erfahrenes Mitglied Avatar von travellersolo
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    Zitat Zitat von Polux Beitrag anzeigen
    Das Konzept kannte ich jetzt noch nicht und ist für den totalen Garten-Neuling bestimmt eine Überlegung wert für das erste Jahr.
    Aber ich persönlich finde 229 Euro für 45m² oder 439 Euro für 90m² zu viel. Natürlich wird vorher der Boden umgegraben und die jährliche Kündigung ist super (kein Klotz am Bein), aber dafür hat man eben auch "nur" ein Beet und bei einem "normalen" Garten auch eine Fläche zur anderen Nutzung (Sandkasten für Kinder, Sitzplatz mit Grill usw.) und es kommen ja auch weitere Kosten wie bei einem normalen Garten dazu.
    kommst du mit 230€ für (Bio) Gemüse in der Zeit aus? Finde die Idee prinzipiell interessant, aber ein eigener Garten wäre mir dann doch lieber, da man vielleicht auch das ein oder andere gar nicht anpflanzen will und lieber was anderes machen würde.

  20. #120
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    Guter Punkt!

    Aber komme mal in Berlin an einen richtigen Kleingarten! Da kannst du Jahre auf Wartelisten stehen, bis du blau wirst. Ausserdem wird ja da auch eine Ablöse abhängig vom Schätzwert fällig. Schnäppchen gibt's da nur noch selten, und dann irgendwo weit draußen in Brandenburg, meist zu weit, um da vernünftig Gemüse anzubauen (incl. regelmäßigen Giessens usw.)

    Klar, ich stimme Travellersolo zu, dass Obstbäume gut wären und andere mehrjährige Kulturen. Aber zum mal Ausprobieren ist es nicht schlecht.

    Ich finde das Angebot auch nicht zu teuer, wenn man es optimal nutzt. Klar, es bedarf ein bisschen Mühe und Planung, aber +1 und ich essen auch jetzt im Februar noch von der eigenen letztjährigen Ernte. Von einem 40m2 Beet wohlgemerkt.

    Sauerkraut und Kimchi gibt's noch recht viel, Grünkohl verschenken wir an die Nachbarn (weil wir ihn nicht mögen). Pastasauce in Gläsern ist noch da, den letzten Kürbis habe ich letzte Woche zubereitet. Und gerade gab's Kartoffelbrei mit gebratenen Buschbohnen (leider ohne Fischstäbchen, hehe), alles noch eigene Ernte.
    Geändert von Hene (23.02.2021 um 13:28 Uhr)

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