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Thema: Erfahrungen mit DCC und zusätzlichen Gebühren am ATM

  1. #1
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    Ausrufezeichen Erfahrungen mit DCC und zusätzlichen Gebühren am ATM

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    Da mittlerweile auch in Europa DCC und zusätzlichen Gebühren am ATM berechnet werden, ist ein Erfahrungsaustausch darüber sicherlich sinnvoll. Es geht nicht um einzelne Automaten, sondern um die jeweilige Bank, Bankengruppe oder Automatenaufsteller. Natürlich können auch Erfahrungen mit ATM's außerhalb Europas hier veröffentlicht werden.

    Hier meine Erfahrungen:

    AT im Juni 2020 (Visa)
    Etwa 4€ bis 5€ zusätzlichen Gebühren wurden nur von den ATM's der Raiffeisenbanken verlangt, alle anderen getesteten Banken (incl. Volksbanken, die nichts mit den Raiffeisenbanken zu tun haben) waren gebührenfrei.

    CZ im Juli 2020 (Visa)
    DCC wird von allen ATM's ein mal angeboten, sogar mit bis zu 15% Aufschlag! (Unicredit). Wenn man die linke, meist rote Taste drückt, wird in CZK abgerechnet.
    Etwa 4€ bis 5€ zusätzlichen Gebühren wurden nur von den ATM's der Sparkasse (Česká spořitelna) und der Moneta Bank verlangt, nachdem ich DCC abgelehnt hatte. Vermutlich ist das auch bei Euronet so, die Automaten in der Fußgängerzone und an belebten Plätzen aufstellen, aber die habe ich nicht getestet. Alle anderen Banken waren gebührenfrei.

    In DE verlangen die Sparkassen ca. 5 € zusätzlichen Gebühren am ATM, wenn man eine Mastercard nutzt. Bei Visa Karten wird das nicht berechnet.

  2. #2
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    Ich nutze bisher diese Liste: https://www.dropbox.com/s/ajifjmncda...eATM.xlsx?dl=0
    Die war irgendwann mal im Revolut-Forum verlinkt. Leider ist sie nicht ganz aktuell.

    Vielleicht möchte @JFI neben dem EMV-Wiki noch ein ATM-Wiki anlegen?
    Gagarin69, herbert60, Aladin und 1 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  3. #3
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    Zitat Zitat von selaf Beitrag anzeigen
    Ich nutze bisher diese Liste: https://www.dropbox.com/s/ajifjmncda...eATM.xlsx?dl=0
    Die war irgendwann mal im Revolut-Forum verlinkt. Leider ist sie nicht ganz aktuell.

    Vielleicht möchte @JFI neben dem EMV-Wiki noch ein ATM-Wiki anlegen?

    Danke, die Liste ist zwar nicht ganz aktuell, deckt sich aber fast mit meinen Erfahrungen in AT und CZ.
    Bei der Sparkasse Tirol konnte ich ohne zusätzliche Gebühren abheben. (06/2020)
    Gagarin69 sagt Danke für diesen Beitrag.

  4. #4
    msx
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    Ein (leidvoller) Erfahrungsbericht aus Großbritannien: ATM-Gebühren scheinen dort zwar kein Problem zu sein (oder ich hatte mit meiner Visa einfach Glück), dennoch sollte man sich vorab sehr genau überlegen, welchen ATM man nutzt. Es gibt ein großes Problem, mit dem ich vorab nie gerechnet hätte: Einigen regionale Privatbanken haben eine Lizenz, um eigene Geldscheine zu drucken. Und davon machen die auch Gebrauch. Bedeute also, wenn man z.B. einen Clydesdale-ATM benutzt, bekommt man von dort auch ausschließlich Clydesdale-Banknoten, am ATM der Bank of Scotland gibt es nur Bank of Scotland Banknoten usw.

    Wenn man sich nur in einer bestimmten Region aufhält und sicher ist, dass man das am ATM abgehobenen Geld auch vollständig in dieser Region wieder ausgeben wird, ist das alles kein Problem. Dann kann man zu jeder beliebigen Bank und muss sich keine weiteren Sorgen machen. Plant man allerdings eine Rundreise oder kalkuliert, am Ende des Aufenthalts übrig gebliebene Barreserven mit nach Hause zu nehmen, um diese dann später beim nächsten Urlaub zu nutzen, dann sollte man die ATMs der Regionalbanken unbedingt meiden. Ansonsten hat man später ein Problem, wenn man z.B. mit einer schottischen Banknote in England zahlen möchte. Die haben nämlich keinerlei Verpflichtung, das zu akzeptieren und mir persönlich ist es auch tatsächlich 2 mal passiert, dass ich in England bei zwei verschiedenen Restaurants mit einer Banknote der schottischen Clydesdale Bank abgeblitzt bin. Wirklich frustrierend, wenn man schon extra Bargeld hat, um mögliche Probleme zu vermeiden und dann kann man trotzdem nicht zahlen.

    Auf Wiki sind die Banken mit den eigenen Banknoten aufgelistet: Bank of Scotland, Royal Bank of Scotland, Clydesdale Bank, Bank of Ireland, First Trust Bank, Danske Bank, Ulster Bank.
    Wenn man sich Ärger mit nicht akzeptierten Bargeld sparen möchte, dann diese Banken meiden und stattdessen welche nutzen, die keine Lizenz für eigene Banknoten haben. Als ich zuletzt in Schottland nochmal Bargeld gebraucht habe und mir aufgrund der vorherigen Erfahrung des Problems bewusst war, bin ich zu einem ATM von HSBC. Der wollte keine Gebühre und hat Banknoten der Bank of England ausgegeben. Damit kann man dann tatsächlich im gesamten britischen Königreich problemlos zahlen und hat auch später zu Hause oder in einem anderen Land keine Problem, falls man übrig gebliebenes Bargeld wechseln möchte. Banknoten der Bank of England sind die einzigen, die tatsächlich rechtlich den Status eines gesetzlichen Zahlungsmittels haben und dementsprechend auch überall akzeptiert werden, bzw. außerhalb von GB gewechselt werden.


    Bonus-Tipp für alle, die entweder den oben angeführten Ratschlag nicht befolgt haben oder Scheine einer Regionalbank als Wechselgeld bekommen haben und in einer anderen Region Probleme haben, das loszuwerden: In den nächsten Supermarkt gehen und dort eine der zahlreichen SB-Kassen benutzen. Akzeptanz-Probleme gibt es nur mit Menschen, die sich da quer stellen. Die Kassen-Automaten schlucken anstandslos alles, was man ihnen füttert.
    jreichel, rmol, Gagarin69 und 11 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  5. #5
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    Wobei man am Self-Checkout schon eine Karte mit Offline-PIN haben sollte, um nicht unnoetig Aerger zu haben.
    MaxBerlin sagt Danke für diesen Beitrag.

  6. #6
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    Das Manx-Pfund ist in England nicht gerne gesehen. Ich hatte vor ca. 30 Jahren mit restlichen Manx-Pfund in England bezahlt. Das wurde zwar angenommen, aber die Wirtin meinte, dass sie das Geld nur bei der Bank umtauschen und hier nicht verwenden kann. Ja, auch die Nordirischen Pfund sind in England und Schottland nicht gerne gesehen. Das Gibraltar-Pfund wird auch nur dort akzeptiert.
    Zum Glück kann man heute in GB, GBM, GBZ, GBG, GBJ relativ viel mit KK bezahlen und sich diesen Ärger sparen.
    Gagarin69 sagt Danke für diesen Beitrag.

  7. #7
    Erfahrenes Mitglied Avatar von NarutoUzumaki
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    Meine Erfahrungen bisher:

    Deutschland
    Abhebungen mit Openbank MasterCard an Sparkasse Markgräflerland ATM gebührenfrei.

    Schweiz
    DCC wird von der Kantonalbank Basel angeboten (getestet mit DKB VISA); Ablehnung kein Problem und ohne Zuschläge. Bei den PostFinance Automaten wird kein DCC angeboten (getestet mit Sparkasse Markgräflerland Maestro Karte und DKB VISA).

    Frankreich
    Abhebung mit Openbank MasterCard an Credit Murtel ATM gebührenfrei.

    Spanien
    ATMs sind alle gebührenpflichtig außer die ATMs von Caixa. Getestet mit DKB VISA und DKB V-Pay.
    herbert60 sagt Danke für diesen Beitrag.
    Mit Karte heißt mit MasterCard/VISA/Maestro/V-Pay, nicht mit Girocard...

  8. #8
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    Zitat Zitat von msx Beitrag anzeigen
    Auf Wiki sind die Banken mit den eigenen Banknoten aufgelistet: Bank of Scotland, Royal Bank of Scotland, Clydesdale Bank, Bank of Ireland, First Trust Bank, Danske Bank, Ulster Bank.
    Wenn man sich Ärger mit nicht akzeptierten Bargeld sparen möchte, dann diese Banken meiden und stattdessen welche nutzen, die keine Lizenz für eigene Banknoten haben. Als ich zuletzt in Schottland nochmal Bargeld gebraucht habe und mir aufgrund der vorherigen Erfahrung des Problems bewusst war, bin ich zu einem ATM von HSBC. Der wollte keine Gebühre und hat Banknoten der Bank of England ausgegeben. Damit kann man dann tatsächlich im gesamten britischen Königreich problemlos zahlen und hat auch später zu Hause oder in einem anderen Land keine Problem, falls man übrig gebliebenes Bargeld wechseln möchte. Banknoten der Bank of England sind die einzigen, die tatsächlich rechtlich den Status eines gesetzlichen Zahlungsmittels haben und dementsprechend auch überall akzeptiert werden, bzw. außerhalb von GB gewechselt werden.
    Grundsätzlich alles, was du geschrieben hast, stimmt, aber ich wollte nur noch ergänzen: Man ist nicht verpflichtet die gebietsfremde Scheine in UK zu akzeptieren. Also, niemand muss in England und Wales die Scheine aus Schottland oder Nordirland annehmen. Das bedeutet aber auch, dass es keine Verpflichtung gibt die Scheine der Bank of England in Schottland oder Nordirland anzunehmen. Auf sicherster Seite ist man nur mit £1 und £2 Münzen, die ein unbegrenztes gesetzliches Zahlungsmittel sind. (Logischerweise mit Karten hat man diesen Problem erst gar nicht.) Kleinere Münzen werden nur in begrenzten Stückzahlen angenommen. Die Grenze für 1p und 2p Münzen liegt bei 20p. Also man kann nicht mit einem Sack solcher Münzen zur bedienter Kasse gehen. (Hier helfen die SB-Kassen weiter.) Sollte man die Scheine außerhalb des Königreiches nehmen, dann sollte man wissen, dass nur Scheine der Bank of England akzeptiert werden. Die Pfunde von Gibraltar, Insel Man und der Kanalinseln sind eigentlich eigenständige Währungen mit festem Umrechnungskurs von 1:1, deswegen da hilft nur der Umtausch bei den Banken.

    Die englische Wikipedia bietet da noch mehr Infos zum Thema: https://en.wikipedia.org/wiki/Pound_...ational_issues

    Wenn wir bei diesem Thema schon sind: In Polen sind alle Münze und Scheine, die durch die Nationalbank Polens herausgegeben wurden ein gesetzliches Zahlungsmittel und zwar unbegrenzt. Das heißt, man kann ein Glas von 1 Grosz Münzen zur Zahlung verwenden. Es gab in der Vergangenheit Gerichtsurteile dazu, weil es dort Menschen gab, die so gegen hohe Mautgebühren auf den Autobahnen protestiert haben. Was man jedoch auch wissen sollte: Kein Verkäufer ist rechtlich verpflichtet ausreichend Wechselgeld vorzuhalten. Deswegen kann man da nicht erwarten, dass man ein Brötchen im Wert von 0,50 zł mit einem 500 zł Schein (das ist der neuste Schein; bisher war der 200er der größte) bezahlen kann.
    MaxHeadroom90 und msx sagen Danke für diesen Beitrag.

  9. #9
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    Zitat Zitat von firstrow Beitrag anzeigen
    Wobei man am Self-Checkout schon eine Karte mit Offline-PIN haben sollte, um nicht unnoetig Aerger zu haben.
    Und am besten diesen Offline-PIN an erster Stelle haben, denn eine Zahlung mit der Advanzia endet normalerweise an SB-Kassen in Supermärkten in UK mit der Unterschrift, obwohl die Karte Offline-PIN beherrscht (die ist aber erst am Platz 3 bei den bisherigen Karten). Bestellkiosken von McDonalds UK haben dagegen kein Problem die Liste der Verfahren durchzugehen um Offline-PIN zu finden. Hier durfte die Geheimzahl eingegeben werden. Da dort jedoch das kontaktlose Zahlungslimit aktuell auf £45 angehoben wurde, muss das nicht bemerkbar sein, wenn der Betrag nicht überschritten wird.
    MaxBerlin, MaxHeadroom90 und Kartenzahler007 sagen Danke für diesen Beitrag.

  10. #10
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    Zitat Zitat von NarutoUzumaki Beitrag anzeigen
    Meine Erfahrungen bisher:

    Spanien
    ATMs sind alle gebührenpflichtig außer die ATMs von Caixa. Getestet mit DKB VISA und DKB V-Pay.
    An den ATMs der Filialen der Deutschen Bank in Spanien fallen mit der DKB-VISA auch keine Gebühren an (zumindest war das in den letzten Jahren so. Im Okt. 2019 hat es noch geklappt)

  11. #11
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    In der Türkei habe ich bisher auch schon relativ seltsame Erfahrungen gemacht. DCC wird sehr häufig angeboten, auch an ATMs außerhalb von Flughäfen etc. Wenn man DCC ablehnt, kommt häufig eine weitere Abfrage, dass eine Gebühr für das Abheben (Größenordnung 2%) erhoben wird. Hier gibt es wieder eine Ja/Nein-Option. Interessanterweise kann man diese Gebühr ebenfalls ablehnen, worauf das Geld trotzdem - und diesmal ohne Gebühren - aus dem Ausgabeschacht kommt. Das hat bei uns beinahe schon dazu geführt, dass wir das Geld liegen gelassen haben, weil wir nicht erwartet haben, dass bei Ablehnung der Gebühr noch Geld aus dem Automaten kommt...
    rmol, Gagarin69, MaxBerlin und 1 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  12. #12
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    Zitat Zitat von Hannoveraner Beitrag anzeigen
    Also, niemand muss in England und Wales die Scheine aus Schottland oder Nordirland annehmen. Das bedeutet aber auch, dass es keine Verpflichtung gibt die Scheine der Bank of England in Schottland oder Nordirland anzunehmen.
    Bei so einem Blödsinn (damit meine ich nicht deinen Text sondern was die Briten da verzapfen) braucht man sich nicht zu wundern, dass UK keinen Euro wollte - die Briten stehen auf Schmerz und wollen den behalten... wer braucht schon ein im ganzen Land gültiges gesetzliches Zahlungsmittel.
    rmol, Gagarin69, HeinMück und 4 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  13. #13
    msx
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    Zitat Zitat von Hannoveraner Beitrag anzeigen
    Also, niemand muss in England und Wales die Scheine aus Schottland oder Nordirland annehmen. Das bedeutet aber auch, dass es keine Verpflichtung gibt die Scheine der Bank of England in Schottland oder Nordirland anzunehmen.
    Rein rechtlich korrekt. In der Praxis existiert das Problem aber wirklich nur mit nordirischen und schottischen Scheinen außerhalb dieser beiden Regionen. Der umgekehrte Fall, also dass Scheine der Bank of England in Schottland oder Nordirland abgelehnt werden, ist eher eine theoretische Überlegung, die in der Praxis keine Relevanz hat. Sieht man schon daran, dass es mitten in Schottland ATMs gibt, die Scheine der Bank of England ausgeben. Und diese ATMs werden von den lokalen Einwohnern auch fleißig genutzt. Das würde keinen Sinn ergeben, wenn die sich Sorgen machen müssten, dass die damit dann nicht zahlen können. Ebenso war das Wechselgeld, was ich in Schottland in den Geschäften bekommen habe, zu ca. 50 % von Bank of England.

    Bei Gibraltar, Isle of Man und den Kanalinseln wird es wirklich kompliziert, weil das, wie du schon richtig gesagt hast, ja rechtlich eigenständige Währungen sind. Wie es da mit der Akzeptanz von Banknoten der Bank of England aussieht, weiß ich nicht.
    MaxBerlin sagt Danke für diesen Beitrag.

  14. #14
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    Zitat Zitat von msx Beitrag anzeigen
    Rein rechtlich korrekt. In der Praxis existiert das Problem aber wirklich nur mit nordirischen und schottischen Scheinen außerhalb dieser beiden Regionen. Der umgekehrte Fall, also dass Scheine der Bank of England in Schottland oder Nordirland abgelehnt werden, ist eher eine theoretische Überlegung, die in der Praxis keine Relevanz hat. Sieht man schon daran, dass es mitten in Schottland ATMs gibt, die Scheine der Bank of England ausgeben. Und diese ATMs werden von den lokalen Einwohnern auch fleißig genutzt. Das würde keinen Sinn ergeben, wenn die sich Sorgen machen müssten, dass die damit dann nicht zahlen können. Ebenso war das Wechselgeld, was ich in Schottland in den Geschäften bekommen habe, zu ca. 50 % von Bank of England.

    Bei Gibraltar, Isle of Man und den Kanalinseln wird es wirklich kompliziert, weil das, wie du schon richtig gesagt hast, ja rechtlich eigenständige Währungen sind. Wie es da mit der Akzeptanz von Banknoten der Bank of England aussieht, weiß ich nicht.

    In GBM konnte ich damals problemlos mit Banknoten der Bank of England bezahlen. Umgekehrt ist es schon etwas problematischer, aber in der Nähe des Fährhafens war es damals OK. Ich habe mal gelesen, dass die Noten von Nordirland am unbeliebtesten in anderen Gebieten sind.
    msx sagt Danke für diesen Beitrag.

  15. #15
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    Zitat Zitat von selaf Beitrag anzeigen
    Bei so einem Blödsinn (damit meine ich nicht deinen Text sondern was die Briten da verzapfen) braucht man sich nicht zu wundern, dass UK keinen Euro wollte - die Briten stehen auf Schmerz und wollen den behalten... wer braucht schon ein im ganzen Land gültiges gesetzliches Zahlungsmittel.
    Dieser "Blödsinn" ist aber durchaus dazu geeignet, die Akzeptanz alternativer Zahlungsmittel wie Kreditkarten innerhalb der Bevölkerung und des Handels zu steigern.

  16. #16
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    Blödsinn ist doch höchstens das Geschwätz hier im Thread, in der Praxis hat das Null Relevanz für "die Briten". Aber schön dass sich die Deutschen, die hier her reisen und meinen alles Cash zahlen zu müssen, darüber aufregen können... Bei der Zahl der "no cash" Läden und Restaurants die es hier gibt (mittlerweile dank Corona sogar einige der ganz Grossen, wie B&Q und IKEA), ist die einzige Art "mögliche Probleme zu vermeiden" eben eine Visa/MC, und wie die Locals einfach alles damit zu bezahlen...
    MaxBerlin sagt Danke für diesen Beitrag.

  17. #17
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    Zitat Zitat von STR-MVD Beitrag anzeigen
    An den ATMs der Filialen der Deutschen Bank in Spanien fallen mit der DKB-VISA auch keine Gebühren an (zumindest war das in den letzten Jahren so. Im Okt. 2019 hat es noch geklappt)
    Deutsche Bank/Spanien war auch in 01/20 noch ohne Gebühren.

    Kuxtabank und UniCaja sind vermutlich auch noch gebührenfrei.
    NarutoUzumaki sagt Danke für diesen Beitrag.

  18. #18
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    Zitat Zitat von roffe8 Beitrag anzeigen
    Blödsinn ist doch höchstens das Geschwätz hier im Thread, in der Praxis hat das Null Relevanz für "die Briten". Aber schön dass sich die Deutschen, die hier her reisen und meinen alles Cash zahlen zu müssen, darüber aufregen können... Bei der Zahl der "no cash" Läden und Restaurants die es hier gibt (mittlerweile dank Corona sogar einige der ganz Grossen, wie B&Q und IKEA), ist die einzige Art "mögliche Probleme zu vermeiden" eben eine Visa/MC, und wie die Locals einfach alles damit zu bezahlen...

    Man kann sich auch jeden Blödsinn schönreden.
    Kartenzahler007 sagt Danke für diesen Beitrag.

  19. #19
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    Zitat Zitat von NarutoUzumaki Beitrag anzeigen
    Meine Erfahrungen bisher:

    Deutschland
    Abhebungen mit Openbank MasterCard an Sparkasse Markgräflerland ATM gebührenfrei.

    Schweiz
    DCC wird von der Kantonalbank Basel angeboten (getestet mit DKB VISA); Ablehnung kein Problem und ohne Zuschläge. Bei den PostFinance Automaten wird kein DCC angeboten (getestet mit Sparkasse Markgräflerland Maestro Karte und DKB VISA).

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    ATMs sind alle gebührenpflichtig außer die ATMs von Caixa.
    Getestet mit DKB VISA und DKB V-Pay.
    Wieso gehst du nicht mit der Openbank Karte zur Santander?!?

  20. #20
    msx
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    Zitat Zitat von roffe8 Beitrag anzeigen
    Blödsinn ist doch höchstens das Geschwätz hier im Thread, in der Praxis hat das Null Relevanz für "die Briten". Aber schön dass sich die Deutschen, die hier her reisen und meinen alles Cash zahlen zu müssen, darüber aufregen können...
    Als ob Briten niemals zwischen Nordirland, Schottland und England hin- und herreisen würden... die These, dass das dann für die Einheimischen keine Relevanz hätte, halt ich schon für extrem gewagt. Selbst wenn Kartenzahlung dort weiter verbreitet sein mag, bin ich mir sicher, dass es trotzdem auch bei den Briten einen relevanten Anteil der Bevölkerung gibt, die Cash bevorzugen.

    Randbemerkung zu meinem Zahlungsverhalten: Ich bin eigentlich normalerweise so gar nicht "typisch deutsch" mit Bargeld unterwegs, sondern zahle auch bevorzugt alles mit Karte. Grund, dass ich das bei meinem GB-Urlaub anders gehandhabt habe, ist die extrem merkwürdige Preispolitik von Wüstenrot-Visa-KK, die ich zum dem Zeitpunkt noch genutzt hatte (inzwischen nutzte ich die nicht mehr, Suche nach einer Alternative war mit einer der Gründe, warum ich hier im Forum gelandet bin). Mit der Karte kann ich weltweit gebührenfrei Bargeld abheben, auch in Fremdwährung. POS-Zahlung im Ausland kostet aber 1,5 % AEE. Warum auch immer. Wenn ich mir Preismodelle anderer Banken und Diskussionen über die durch Bargeld-Handling verursachten Kosten anschaue, scheint eine Bevorzugung von Bargeld seitens der Bank nicht sonderlich sinnvoll. Wüstenrot (bzw. jetzt inzwischen OLB) hat es aus irgendwelchen verqueren Marketinggründen trotzdem so gemacht. Und weil ich keine Lust hatte, sinnlos Gebühren zu zahlen, mussten dann eben Bargeld her...
    Geändert von msx (22.07.2020 um 20:07 Uhr)
    Kartenzahler007 sagt Danke für diesen Beitrag.

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