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Thema: AMEX Centurion

  1. #41
    Gegen-Licht-Gestalt Avatar von dipoli
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    Zitat Zitat von Rambuster Beitrag anzeigen
    Du schriebst:
    "Willst Du C oder F fliegen (ich z.B.) dann muss die Differenz in Euro bezahlt werden."

    Deshalb schrieb ich, dass es komplett falsch ist.
    Aber gerne korrigiere ich dies in "falsch" anstatt "kompett falsch"
    na gut... dann muss es nicht unbedingt in Euro bezahlt werden...

  2. #42
    Erfahrenes Mitglied Avatar von SleepOverGreenland
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    Zitat Zitat von HONig Beitrag anzeigen
    Die Geschäfte laufen, da müssen auch die Betriebsausgaben her
    Meine Hochachtung. Eine betriebswirtschaftliche These der Extraklasse...

    Allerdings verstehe ich in dem Zusammenhang dann nicht mehr ganz, wie man sich derart über die absolut gesehen relativ geringe Entwertung des M&M Meilenkontos ecchauffieren kann. Sind doch auch nur ein paar Betriebsausgaben mehr...
    Geändert von SleepOverGreenland (28.04.2011 um 10:07 Uhr)
    Rambuster, kwoj, linuxguru und 1 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.
    Achtung Signatur: Hier könnte eine Meinung geäussert werden, die nicht allen Wohl und keinem Weh tut. Entspricht aber nicht den Regeln? Weichspülung par excellence, auch Web 3.$ genannt. Clicks make the world go round. Was für eine verrückte Welt.

  3. #43
    Gegen-Licht-Gestalt Avatar von dipoli
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    Zitat Zitat von SleepOverGreenland Beitrag anzeigen
    Meine Hochachtung. Ein betriebswirtschaftliche These der Extraklasse...

    Allerdings verstehe ich in dem Zusammenhang dann nicht mehr ganz, wie man sich derart über die absolut gesehen relativ geringe Entwertung des M&M Meilenkontos ecchauffieren kann. Sind doch auch nur ein paar Betriebsausgaben mehr...
    nein; weil die Meilen verfliegt man ja privat... LH versteuert ja.

  4. #44
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    SoG: Wenn ich heute geschäftlich mit Meilen fliegen, dann erhöht das meinen Gewinn. Auf den Gewinn zahle ich Steuern. D.h. der Meilenflug kostet Meilen, bewertbar in EUR, Steuern, Gebühren, YQ und die zusätzlichen Steuern. Damit ist der Meilenflug jetzt relativ teurer als ein Meilenflug in n Jahren, wenn ich mich vorzeitig zur Ruhe gesetzt haben werde. Je nach Durchschnittssteuersatz sind die zusätzlichen Steuern nicht ohne.
    Mal sehr plakativ: 10.000 EUR F-Ticket nach USA mindert den Gewinn um 10.000 EUR, damit die Steuerlast um 5.000 EUR. Kostet also effektiv ca. 5000 EUR.
    Meilenticket kostet 210.000 Meilen, ca. 1000 EUR Steuern + Gebühren, ca. 5000 EUR mehr Einkommenssteuer. Kostet effektiv also ca. 7000 EUR.
    So einfach ist die These.

    Neben der Widerrechtlichkeit der Entwertung durch die viel zu kurze Übergangsfrist, falsche Kommunikation usw. usf., greift LH durch diese Kurzfristigkeit auch in meine unternehmerische Budgetplanung ein. Und die lasse ich mir nicht von den Managern des Jahres machen...
    Relativ gering ist eine Frage des Kontostandes...
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  5. #45
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    Zitat Zitat von Rambuster Beitrag anzeigen
    Ich habe das noch nie genutzt, da ich immer einen besseren Gegenwert gefunden habe
    Wie nutzt Du / Ihr denn die MR Punkte?
    Geändert von Theisener (28.04.2011 um 10:28 Uhr)

  6. #46
    Gegen-Licht-Gestalt Avatar von dipoli
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    Zitat Zitat von Theisener Beitrag anzeigen
    Wie nutzt Du / Ihr denn die MP Punkte?
    MR meinst Du. Oder?

    => Übernachtungen

  7. #47
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    Zitat Zitat von HONig Beitrag anzeigen
    SoG: Wenn ich heute geschäftlich mit Meilen fliegen, dann erhöht das meinen Gewinn. Auf den Gewinn zahle ich Steuern. D.h. der Meilenflug kostet Meilen, bewertbar in EUR, Steuern, Gebühren, YQ und die zusätzlichen Steuern. Damit ist der Meilenflug jetzt relativ teurer als ein Meilenflug in n Jahren, wenn ich mich vorzeitig zur Ruhe gesetzt haben werde. Je nach Durchschnittssteuersatz sind die zusätzlichen Steuern nicht ohne.
    Mal sehr plakativ: 10.000 EUR F-Ticket nach USA mindert den Gewinn um 10.000 EUR, damit die Steuerlast um 5.000 EUR. Kostet also effektiv ca. 5000 EUR.
    Meilenticket kostet 210.000 Meilen, ca. 1000 EUR Steuern + Gebühren, ca. 5000 EUR mehr Einkommenssteuer. Kostet effektiv also ca. 7000 EUR.
    So einfach ist die These.
    Danke für deine plakative Erklärung. Mit so einer Rechenlogik wird mir jetzt einiges klar...

    Ein paar Dinge verwundern mich aber trotzdem:
    • Zahlt man in München 50% Einkommensteuer?
    • Zahlt man in München 210.000 Meilen für ein F Ticket nach USA?
    • Zahlt man in München 1000€ Steuern und Gebühren für ein solches Ticket?



    Hier bei uns liegt der Spitzensteuersatz nach meinem letzten Kenntnisstand immer noch bei 42%, die Steuerlast unserer Kapitalgesellschaft liegt sogar nur bei 29,18%. Nach USA bekomme ich ein F Ticket für 170.000 Meilen und die Steuern und Gebühren liegen aktuell irgendwo zwischen 300 und 400€.


    Zitat Zitat von HONig Beitrag anzeigen
    Relativ gering ist eine Frage des Kontostandes...
    Nein ist es nicht. Mal plakativ ausgedrückt sind 10 von 100 ziemlich genau 10% und 300.000 von 3.000.000 sind ebenfalls 10%.
    Samos sagt Danke für diesen Beitrag.
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  8. #48
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    Uups, mit 170.000 hast Du recht, bin nach Südamerika gerutscht. Dafür ist Hawaii mit 290.000 dabei, was für mich noch immer als Nordamerika zählen würde...

    Auf den Spitzensteuersatz kommt ja noch ein Soli drauf, in Einzelfällen Kirchensteuer. Und siehe da, schon ist die erste Hälfte des Jahres für Vater Staat.

    Dich möchte ich sehen, wenn Dein privates Konto plötzlich mal relative 10% weniger Bestand hat. Weil die Bank sich bedient. Wobei ich da durchaus auf andere Werte gekommen bin. Bei mir sind das effektiv zwischen 25 und 30%.
    Loyalität. Kein Produkt von Lufthansa.

  9. #49
    Guru Avatar von Rambuster
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    Ich warte bei der Einlösung von MR Punkten immer auf AMEX Promos. Die kommen zwar nur alle Jubeljahre aber wenn sie denn da sind muss man sie nutzen.
    Letztens gab es eine dopplete BA Meilen Aktion.
    Da habe ich 200k MR Punkte in 320k BA Meilen verwandelt (8:5 anstatt 4:5).

    Das reicht für entweder:
    2 x BA F nach USA
    3 x BA C nach USA
    2 x BA C nach Asien

    (Man muss nur noch BA Awardverfügbarkeit finden .... das dauert dann wieder Jubeljahre...)
    Never argue with a fool - they will drag you down to their level, then beat you with experience.

  10. #50
    Erfahrenes Mitglied Avatar von SleepOverGreenland
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    Zitat Zitat von HONig Beitrag anzeigen
    Auf den Spitzensteuersatz kommt ja noch ein Soli drauf, in Einzelfällen Kirchensteuer. Und siehe da, schon ist die erste Hälfte des Jahres für Vater Staat.
    Mit Soli sind es 44,3%. Wer freiwillig Kirchensteuer bezahlt ist selber Schuld.

    Zitat Zitat von HONig Beitrag anzeigen
    Dich möchte ich sehen, wenn Dein privates Konto plötzlich mal relative 10% weniger Bestand hat. Weil die Bank sich bedient. Wobei ich da durchaus auf andere Werte gekommen bin. Bei mir sind das effektiv zwischen 25 und 30%.
    Wenn ich etwas lagere muss ich mit Entwertung rechnen. Falsche Wertannahme hat schon ganze Unternehmen in den Konkurs geführt. Auch auf der Bank nimmt der Wert des Geldes ständig ab. Das nennt man Inflation. Da kommt mit den Jahren einiges zusammen. Aber das ist ja alles ein alter Hut und schon zig Mal durchgekaut und wir kommen bei der Betrachtung sowieso auf keinen gemeinsamen Nenner.
    dipoli sagt Danke für diesen Beitrag.
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  11. #51
    Erfahrenes Mitglied Avatar von MisterCoffee
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    Zitat Zitat von Rambuster Beitrag anzeigen
    Ich warte bei der Einlösung von MR Punkten immer auf AMEX Promos. Die kommen zwar nur alle Jubeljahre aber wenn sie denn da sind muss man sie nutzen.
    Letztens gab es eine dopplete BA Meilen Aktion.
    Da habe ich 200k MR Punkte in 320k BA Meilen verwandelt (8:5 anstatt 4:5).

    Das reicht für entweder:
    2 x BA F nach USA
    3 x BA C nach USA
    2 x BA C nach Asien

    (Man muss nur noch BA Awardverfügbarkeit finden .... das dauert dann wieder Jubeljahre...)
    Dazu dann noch EUR 20.000,- Umsatz mit der BA Barclays VISA Karte und man erhält einen Partnervoucher für einen Awardflug kostenfrei hinzu.
    Ich freu mich auf die C mit BA an die Westküste im Oktober

  12. #52
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    Zitat Zitat von SleepOverGreenland Beitrag anzeigen
    Danke für deine plakative Erklärung. Mit so einer Rechenlogik wird mir jetzt einiges klar...
    Und mir erst einmal!!

    Zitat Zitat von HONig Beitrag anzeigen
    Auf den Spitzensteuersatz kommt ja noch ein Soli drauf, in Einzelfällen Kirchensteuer. Und siehe da, schon ist die erste Hälfte des Jahres für Vater Staat.
    Mit ESt-Spitzensatz von 42% und Soli von 5,5% auf den Steuersatz bist Du bei
    42% * 1,055 = 44,31%.

    Erst mit Kirchensteuern kannst Du auf näherungsweise 47% kommen, allerdings würde ich die KiSt als Privatvergnügen (Komplementärelement zur Vergnügungssteuer) zählen. Kirchensteuer ist ja nach HONigs eigener Aussage nur in Einzelfällen.
    Also echte Steuerbelastung für alle ist 44,31% in der Spitze.

    Zitat Zitat von HONig Beitrag anzeigen
    SoG: Wenn ich heute geschäftlich mit Meilen fliegen, dann erhöht das meinen Gewinn. Auf den Gewinn zahle ich Steuern. D.h. der Meilenflug kostet Meilen, bewertbar in EUR, Steuern, Gebühren, YQ und die zusätzlichen Steuern. Damit ist der Meilenflug jetzt relativ teurer als ein Meilenflug in n Jahren, wenn ich mich vorzeitig zur Ruhe gesetzt haben werde. Je nach Durchschnittssteuersatz sind die zusätzlichen Steuern nicht ohne.

    Mal sehr plakativ: 10.000 EUR F-Ticket nach USA mindert den Gewinn um 10.000 EUR, damit die Steuerlast um 5.000 EUR. Kostet also effektiv ca. 5000 EUR.
    Meilenticket kostet 210.000 Meilen, ca. 1000 EUR Steuern + Gebühren, ca. 5000 EUR mehr Einkommenssteuer. Kostet effektiv also ca. 7000 EUR.
    So einfach ist die These.
    Und zugleich so verkehrt wie einfach. Denn Du hast einfach den Steuereffekt zweimal berücksichtigt, sprich den gern genommenen Double Dip gemacht, ohne dass es den in der Realität doppelt gibt. Von daher: Falsch.


    Genauso plakativ, aber korrigiert:

    10.000 EUR F-Ticket in die USA (mal unterstellt, der Preis stimmt) bedeuten 10.000 Euro Mittelabfluss. Minderung der Steuerlast um 4.431 Euro. Kostet also effektiv nach Steuereffekten 5.569 Euro (einfach nur das Cash aus der Täsch' betrachten!).

    Meilenticket kostet 170.000 Meilen, ca. 400 Euro Steuern und Gebühren. Wenn die 170.000 Meilen mich 1.700 Euro gekostet haben, verlassen also 2.100 Euro meine Taschen.

    (Kein Steuereffekt, denn ich zahle nix extra, wenn ich ein Meilenticket nutze, und ich kann den Steuereffekt nur einmal in Ansatz bringen, entweder als Entlastung beim F-Ticket oder als Belastung beim Meilenticket.).



    Wer's nicht glaubt - die Langfassung: Ein Unternehmer macht 10.000 Gewinn und unterliegt einem Steuersatz von 44,1%.
    Alternative A: Er bucht auf Firmenkosten einen Flug für 10.000 Euro. Den Rest versteuert und entnimmt er.
    (10.000 - 10.000) * (100,0% - 44,31%) = 0 ==> nix zu versteuern, nix zu entnehmen, kein Geld über.
    Alternative B: Er versteuert und entnimmt die 10.000 Euro, kauft aus dem versteuerten und entnommenen Gewinn für 1.700 Euro 170.000 Meilen, die er dann zusammen mit 400 Euro für Steuern und Gebühren für ein Meilenticket in F in die USA aufwendet.
    10.000 * (100,0% - 44,31%) = 5.569
    5.569 - 1.700 - 400 = 3.490 ==> 3.490 versteuerte Euro bleiben über

    Variante B ist gegenüber Variante A um 3.469 Euro nach Steuern günstiger.

    So einfach ist die Antithese.
    Geändert von KaiserPinguin (28.04.2011 um 15:03 Uhr) Grund: Soli von 5% auf 5,5% korrigiert, ändert aber nix an der Aussage, da genau 31 Euro Endeffekt.
    flysurfer, Rambuster, SleepOverGreenland und 3 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  13. #53
    Gegen-Licht-Gestalt Avatar von dipoli
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    Haben wir hier nen Steuerberater im Team???

  14. #54
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    Zitat Zitat von dipoli Beitrag anzeigen
    Haben wir hier nen Steuerberater im Team???
    Ja, aber meine Frau ist gerade beschäftigt.
    Bei mir ist's nur Randbereich.
    SemirF sagt Danke für diesen Beitrag.

  15. #55
    Erfahrenes Mitglied Avatar von SleepOverGreenland
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    Zitat Zitat von dipoli Beitrag anzeigen
    Haben wir hier nen Steuerberater im Team???
    Für was?

    Ein echter Steuerberater lacht sich doch kringelig, wenn er HONigs obige These liest.
    Achtung Signatur: Hier könnte eine Meinung geäussert werden, die nicht allen Wohl und keinem Weh tut. Entspricht aber nicht den Regeln? Weichspülung par excellence, auch Web 3.$ genannt. Clicks make the world go round. Was für eine verrückte Welt.

  16. #56
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    Zitat Zitat von SleepOverGreenland Beitrag anzeigen
    Für was?

    Ein echter Steuerberater lacht sich doch kringelig, wenn er HONigs obige These liest.
    Was glaubst Du denn, warum KaiserPinguin so lange gebraucht hat, bis er die Antwort gepostet hat?
    SleepOverGreenland und KaiserPinguin sagen Danke für diesen Beitrag.
    ... liegt in deinem post die wahrheit ... © FREDatNET

  17. #57
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    Das schöne an konkreten Zahlenbeispielen ist, daß sich die Nummernkünstler gleich draufstürzen und nie ein Prinzip verstehen wollen. Das ist besonders dann praktisch, wenn man damit einfach diskreditieren kann.

    Praktisch haben wir ein Optimierungsproblem:
    A) Kaufticket und Steuer ergibt: (Jahreseinkommen - Kaufticketpreis) * (1 - Steuersatz) = Gewinn mit Kaufticket
    B) Meilenticket und Steuer ergibt: Jahreseinkommen * (1-Steuersatz) - Ticketnebenkosten = Gewinn mit Meilenticket = konst., da Ticketnebenkosten und Meilenwert keinen Ticketpreisschwankgungen unterliegen, sind also ungefähr 3500 EUR.
    (dabei lasse ich mal die häßlichen Nebeneffekte in der Diskussion mit dem Finanzamt weg, was Hotelkosten usw. bei einem mit Meilen bezahlten Ticket angehen)

    Lassen wir das Jahreseinkommen auf den von KaiserPinguin vorgeschlagenen, unrealistischen 10.000 bei 45% Steuern. Dann errechnet sich einfacher Weise:
    (A) (10000-x)*0,55 >= 3500 (B)
    Also gilt: Der Ticketpreis muß für KaiserPinguins Rechnung über 3700 EUR liegen, damit er Recht hat. 2.500 - 3000 EUR dürften dann für ein C-Ticket zutreffen, wenn man die Meilenwerte usw. anpasst.

    Huch. Wir stellen fest, F fliegen ist halt einfach ein teures Vergnügen.

    Man erkennt unschwer, daß die obige Rentabilitätsbetrachtung vom Ticketpreis, dem tatsächlichen durchschnittlichen Steuersatz (und der ändert sich u.U. auch noch durch die Betriebsausgaben, hier vereinfacht), dem Einkommen und der Zahl der gekauften oder gemeilten Tickets abhängt. Deren Nutzung in der Zukunft günstiger sein kann.

    Aber schön, daß man lieber erstmal die Forenmitglieder steinigt, für blöd verkauft und sich sonstig meint über sie zu amüsieren.

    Und, lieber SoG: Entwertung kann eintreten. Das ist unbestritten. Darauf kann man dann reagieren. Dafür gibt es, zumal in diesem Fall, einen Rechtsrahmen. Gegen den hat LH verstossen, damit kann ich gegen meine Entwertung vorgehen. Wer sich's nicht traut, aus Angst vor Kündigung, Meilenkontenprüfungen o.ä., der ist selber schuld. Und genau gegen dieses unlautere Geschäftsgebahren der LH wehre ich mich. Ebenso wie gegen einige andere Machenschaften, die hier ja nun hinreichend breitgetreten wurden.
    Samos sagt Danke für diesen Beitrag.
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  18. #58
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    Zitat Zitat von HONig Beitrag anzeigen
    SoG: Wenn ich heute geschäftlich mit Meilen fliegen, dann erhöht das meinen Gewinn. Auf den Gewinn zahle ich Steuern. D.h. der Meilenflug kostet Meilen, bewertbar in EUR, Steuern, Gebühren, YQ und die zusätzlichen Steuern. Damit ist der Meilenflug jetzt relativ teurer als ein Meilenflug in n Jahren, wenn ich mich vorzeitig zur Ruhe gesetzt haben werde. Je nach Durchschnittssteuersatz sind die zusätzlichen Steuern nicht ohne.
    Mal sehr plakativ: 10.000 EUR F-Ticket nach USA mindert den Gewinn um 10.000 EUR, damit die Steuerlast um 5.000 EUR. Kostet also effektiv ca. 5000 EUR.
    Meilenticket kostet 210.000 Meilen, ca. 1000 EUR Steuern + Gebühren, ca. 5000 EUR mehr Einkommenssteuer. Kostet effektiv also ca. 7000 EUR.
    So einfach ist die These.
    Zitat Zitat von HONig Beitrag anzeigen
    Das schöne an konkreten Zahlenbeispielen ist, daß sich die Nummernkünstler gleich draufstürzen und nie ein Prinzip verstehen wollen. Das ist besonders dann praktisch, wenn man damit einfach diskreditieren kann.
    Möööp. Und wieder falsch.


    Das schöne an konkreten Zahlenbeispielen ist, dass man sehr genau die Fehler in einer angestellten Betrachtung erkennen und verdeutlichen kann.

    Cash Flows lügen nun mal nicht. Es gibt genug Bankberater, denen ich ihre Effektivzinsvergleichsmethoden mit simplen und von ihnen nicht widerlegbaren Cash Flow-Betrachtungen geschrottet habe.

    Zitat Zitat von HONig Beitrag anzeigen
    Praktisch haben wir ein Optimierungsproblem:
    A) Kaufticket und Steuer ergibt: (Jahreseinkommen - Kaufticketpreis) * (1 - Steuersatz) = Gewinn mit Kaufticket
    B) Meilenticket und Steuer ergibt: Jahreseinkommen * (1-Steuersatz) - Ticketnebenkosten = Gewinn mit Meilenticket = konst., da Ticketnebenkosten und Meilenwert keinen Ticketpreisschwankgungen unterliegen, sind also ungefähr 3500 EUR.
    Möööp. Es gibt kein Optimierungsproblem. In beiden Alternativen ist der Gewinn, der über 10.000 Euro in dem Unternehmen ist, annahmegemäß mit 44,31% zu versteuern und auszuschütten. Gibt bei beiden Varianten den gleichen Nettoeffekt, ändert exakt nullkommanull an der Vorteilhaftigkeitsbetrachtung.

    Zitat Zitat von HONig Beitrag anzeigen
    (dabei lasse ich mal die häßlichen Nebeneffekte in der Diskussion mit dem Finanzamt weg, was Hotelkosten usw. bei einem mit Meilen bezahlten Ticket angehen)
    Du hast die Variante Meilenticket für die Firma eingeführt, nicht ich.

    Zitat Zitat von HONig Beitrag anzeigen
    Lassen wir das Jahreseinkommen auf den von KaiserPinguin vorgeschlagenen, unrealistischen 10.000 bei 45% Steuern.
    Und selbst wenn Du das Einkommen in beiden Varianten um EUR 1 Mio erhöhst, erhöht sich bei beiden Varianten das Nachsteuereinkommen um den gleichen Betrag, nämlich um 556.900 Euro. Die Vorteilhaftigkeit der Variante B um 3.469 Euro ändert sich dadurch um keinen Cent. Wirklich nicht.

    Du legst damit nur ein bisschen bunten Nebel (wie wir das nennen) um die Fakten. Aber sie ändern sich nicht.
    Zitat Zitat von HONig Beitrag anzeigen
    Dann errechnet sich einfacher Weise:
    (A) (10000-x)*0,55 >= 3500 (B)
    Also gilt: Der Ticketpreis muß für KaiserPinguins Rechnung über 3700 EUR liegen, damit er Recht hat. 2.500 - 3000 EUR dürften dann für ein C-Ticket zutreffen, wenn man die Meilenwerte usw. anpasst.
    Spätestens jetzt hast Du mich souverän durch die Verquirlung verschiedenster Themen abgehängt. Deine Ausgangsthese war gewesen:
    Zitat Zitat von HONig Beitrag anzeigen
    SoG: Wenn ich heute geschäftlich mit Meilen fliegen, dann erhöht das meinen Gewinn. Auf den Gewinn zahle ich Steuern. D.h. der Meilenflug kostet Meilen, bewertbar in EUR, Steuern, Gebühren, YQ und die zusätzlichen Steuern. Damit ist der Meilenflug jetzt relativ teurer als ein Meilenflug in n Jahren, wenn ich mich vorzeitig zur Ruhe gesetzt haben werde. Je nach Durchschnittssteuersatz sind die zusätzlichen Steuern nicht ohne.
    Mal sehr plakativ: 10.000 EUR F-Ticket nach USA mindert den Gewinn um 10.000 EUR, damit die Steuerlast um 5.000 EUR. Kostet also effektiv ca. 5000 EUR.
    Meilenticket kostet 210.000 Meilen, ca. 1000 EUR Steuern + Gebühren, ca. 5000 EUR mehr Einkommenssteuer. Kostet effektiv also ca. 7000 EUR.
    So einfach ist die These.
    Ich habe nur schnell nachgewiesen, dass das falsch ist, weil Du den Steuereffekt zweimal verarbeitet hast (einmal entlastend und einmal belastend), und nur so zu der Aussage gekommen bist, dass das Meilenticket mit effektiv 7000 EUR dabei ist und das Kaufticket mit effektiv 5000 EUR, also effektiv weniger koste.
    Mein einfaches Zahlenbeispiel verdeutlicht dies.
    Und selbst wenn Du das Einkommen in beiden Varianten um EUR 1 Mio erhöhst, erhöht sich bei beiden Varianten das Nachsteuereinkommen um den gleichen Betrag, nämlich um 556.900 Euro. Die Vorteilhaftigkeit der Variante B um 3.469 Euro ändert sich dadurch um keinen Cent. Wirklich nicht.

    Zitat Zitat von HONig Beitrag anzeigen
    Huch. Wir stellen fest, F fliegen ist halt einfach ein teures Vergnügen.
    Nö. Wir stellen fest: Huch, ein Ticket für 10.000 Euro ist selbst dann, wenn man es steuerlich im Spitzensteuersatz geltend machen kann, nach Steuern noch immer mehr als doppelt so teuer wie ein Ticket, dass 2.100 Euro nach Steuern gekostet hat. Huch.


    Trag's mit Fassung. Du bist dem gleichen Fehler aufgesessen wie schon viele vor Dir, die sich Steuereffekte schön gerechnet haben.
    flysurfer, SleepOverGreenland und Samos sagen Danke für diesen Beitrag.

  19. #59
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    Ach, KP. Jetzt ist das natürlich schon etwas komplexer, da brauchst Du nochmal den bunten Nebel...

    Hast Du denn den Teil verstanden, als es um Optimierung und unterschiedliche Ticketpreise ging? Ich glaube nicht, denn Du hängst am (unrealistischen) Jahreseinkommen, das sich eh in der vereinfachten Betrachtung kürzt...
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  20. #60
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    Nö, ich habe nicht verstanden, was Du auszudrücken versucht hast. Macht ehrlich gesagt auch nix.

    Ich verstehe ganz simpel dies: Wenn ich in der einen Variante nach Steuern mehr übrig habe als in der anderen Variante bei ansonsten identischen Parametern, ist die erstere vorteilhaft. As simple as that.
    Und ich verstehe auch diesen Vergleich: Wenn ($Kaufticketkosten * (1-$Steuersatz)) < $Meilenticketkosten) ==> Kaufticket ist vorteilhaft.

    Alles andere, was Du versuchst einzustreuen an buntem Nebel und Gerede von "Optimierungsproblem", soll doch nur von der eigentlich simplen Mechanik und Deinem Ansatzfehler mit dem steuerlichen Double Dip ablenken.

    Ist aber okay, rechne Dir die Kauftickets weiter schön, bleiben mehr Altpapiertickets für mich!
    SleepOverGreenland sagt Danke für diesen Beitrag.

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