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Thema: CC-Rückbuchung/Lastschrift

  1. #1421
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    Sodele, grad noch mal in den VISA Core Rules geschmökert, ob ich etwas zu den Widerspruchsfristen finden kann.
    Nein, konnte ich nicht. Muss aber auch nix heißen, sind ja doch ein paar Seiten zu lesen.

    Dafür habe ich aber etwas viel schöneres gefunden, so ich es richtig verstanden habe. So wie wir Kunden uns an strikte Vorgaben/Nachweise für einen Chargeback halten müssen, so muß natürlich auch der Händler bzw. seine ihn vertretene Bank (Acquirer) sich an Vorgaben halten.

    Auf Seite 693 heißt es hierzu unter Punkt:

    11.10.2.6 Dispute Condition 13.1: Merchandise/Services Not Received – DisputeResponse Processing Requirements

    Evidence of one of the following:
    ...
    For an Airline Transaction, evidence showing that the name is included in the manifest for the departed flight and it matches the name provided on the purchased itinerary
    ...
    Da es unsere Flüge aber nie gegeben hat, bzw. nie geben wird, kann es natürlich auch keine entsprechenden Passagierlisten geben.
    Ich bin da jetzt doch ziemlich entspannt.

    Ach ja, die ING hat auch keine Frist für den Einspruch genannt.
    Geändert von nojadrik (02.04.2019 um 18:03 Uhr)
    mediapla sagt Danke für diesen Beitrag.

  2. #1422
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    Allen neuen Usern empfehle ich, etwas Zeit zu nehmen und die vorangegangenen Seiten (v.a. ab ca. Seite 55) in diesem Thread zu lesen. Es wurde bereits Alles besprochen einschliesslich Details zur Auslösung des Chargebacks, vorbehaltlicher Rückbuchung, Widerspruchsmöglichkeit, Fristen, ... Wenn danach noch offene Fragen bleiben, helfe ich gern weiter.
    KvR, muyasamo, dorfjunge und 3 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  3. #1423
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    Am Samstag habe ich die Germania Stornierung
    mit Buchungsbestätigung Online
    bei der Ing im Konto hochgeladen.
    Heute hatte ich im Email Postfach
    die Rückbuchungsbestätigung. (Unter Vorbehalt)
    muyasamo sagt Danke für diesen Beitrag.

  4. #1424
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    Also scheint sich mittlerweile, auch bei ING, alles in Wohlgefallen aufzulösen, und das Bashing war völlig unnötig. Einige Banken sind eben etwas strenger in der Ausführung des Chargebacks als andere. Jedenfalls bleibt festzuhalten, daß - auch nach den VISA/MC-Regularien - ohne eine ordentliche Stornomitteilung oder einen tatsächlich am Datum nicht ausgeführten Flug kein triftiger Grund vorliegt, ein Chargeback auszuführen. Irgendwelches Blabla auf der Webseite vom InsoVerwalter greift da eben nicht als Leistungsverweigerung.

  5. #1425
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    Zitat Zitat von sailo Beitrag anzeigen
    Hat jemand Erfahrung bei einer Flugbuchung über ein Reiseportal wie Opodo.
    Die sind ja nur als Vermittler tätig buchen aber den Ticketpreis über Visa ab
    behalten eine kleine Vermittlergebühr (in der Rechnung einsehbar)
    und geben die Buchung sowie den abgebuchten Ticketpreis an einen Zweitvermittler
    wie Involatus ICC weiter. (Ticketgroßhändler?)
    Der wiederum erstellt das Ticket und eine neue Rechnung.
    An wen ist die Rückbuchungsforderung (Chargeback) zu stellen,
    an Germania, Opodo oder ICC.
    Opodo hat abgebucht.

    Antwort meiner Bank über die Buchung bei Opodo.

    Zu Ihrer Umsatzbeanstandung über Opodo hier können wir leider nicht für Sie tätig werden– in
    diesem Fall können aber nur Sie selbst den Betrag zurückfordern.
    Wie es jetzt für Sie weitergeht?
    A. Am besten schauen Sie in den Geschäftsbedingungen von Opodo nach, wie Sie vom Kauf zu-
    rücktreten können. Die Geschäftsbedingungen sind beim Bezahlen per Karte verbindlich ge-
    worden – für Sie und das Unternehmen.
    B Oder bitten Sie Opodo direkt um eine Gutschrift. Lassen Sie sich eine Zusage möglichst schrift-
    lich vom Unternehmen geben – mit seinem Namen, dem Betrag und Ihrer Kreditkarten [VISA
    Card] Nummer. Schicken Sie uns einfach eine Kopie der Bestätigung zu, wir schreiben dann
    den Betrag gleich Ihrem Girokonto gut.

    Ich bin schon mit meiner ING zufrieden es wird auch weitergeholfen.

    ICC hat 50% Stornogebühren angeboten ich habe allerdings noch nicht angenommen.
    Geändert von sailo (02.04.2019 um 23:09 Uhr)

  6. #1426
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    Zitat Zitat von MrBlub Beitrag anzeigen
    Allen neuen Usern empfehle ich, etwas Zeit zu nehmen und die vorangegangenen Seiten (v.a. ab ca. Seite 55) in diesem Thread zu lesen. Es wurde bereits Alles besprochen einschliesslich Details zur Auslösung des Chargebacks, vorbehaltlicher Rückbuchung, Widerspruchsmöglichkeit, Fristen, ... Wenn danach noch offene Fragen bleiben, helfe ich gern weiter.
    So. Habe alles gelesen - tausend Dank euch allen, insbesondere MrBlub!

    Die Commerzbank lässt mich jetzt auch CB beantragen. Mir ist immer noch nicht ganz klar, ob ich bei vier gekauften Hin- und Rückflugtickets das Formular nun 4x ausfüllen muss (1x je Ticket) oder nur 1x (Gesamtpreis)?

    Es war ein einziger Buchungsvorgang, aber Germania hat vier vom Preis her identische Einzelbelastungen vorgenommen.

    Wie habt ihr das gemacht, sofern ihr auch mehrere Tickets gebucht hattet und unter Verwendung des Formulars reklamiert habt?

    LG Noemi

  7. #1427
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    Zitat Zitat von Noemi70 Beitrag anzeigen
    So. Habe alles gelesen - tausend Dank euch allen, insbesondere MrBlub!

    Die Commerzbank lässt mich jetzt auch CB beantragen. Mir ist immer noch nicht ganz klar, ob ich bei vier gekauften Hin- und Rückflugtickets das Formular nun 4x ausfüllen muss (1x je Ticket) oder nur 1x (Gesamtpreis)?

    Es war ein einziger Buchungsvorgang, aber Germania hat vier vom Preis her identische Einzelbelastungen vorgenommen.

    Wie habt ihr das gemacht, sofern ihr auch mehrere Tickets gebucht hattet und unter Verwendung des Formulars reklamiert habt?

    LG Noemi
    Mit dem Reklamationsformular Ihrer Bank informieren Sie zunächst einmal nur Ihre Bank über die Details der gewünschten Reklamation (aus diesem Grund hat jede Bank Ihr eigenes Formular). Der Mitarbeiter der Bank (ggf. Dienstleister der Bank, wenn die Bank Chargebacks über externe Dienstleister abwickeln lässt) muss dann für jede einzelne Transaktion beim Kreditkartenunternehmen einen Chargeback auslösen und greift hierfür auf diese Informationen zurück. Zusätzlich fügt er die erforderlichen Nachweise bei (z.B. Buchungsbestätigung, Stornierungs-/Nichterstattungsbestätigung).

    Prinzipiell ist es daher möglich, dass Sie in dem beschriebenen Fall auf dem Reklamationsformular die strittigen Transaktionen bzw. Beträge zusammenfassen (z.B. "100 EUR + 200 EUR + 150 EUR = 450 EUR"), solange für den Sachbearbeiter erkenntlich ist, um welche Transaktionen es sich im Einzelnen handelt. Sie können z.B. zusätzlich eine Umsatzübersicht beifügen, in der Sie die betroffenen Transaktionen kennzeichnen. Allerdings liegt dies im Ermessen der Bank, sprich die Bank könnte auch darauf bestehen, dass Sie für jede einzelne Transaktion ein separates Reklamationsformular ausfüllen, so dass die Abwicklung "idiotensicher" ist. Bei mir (Bank Barclaycard) hat ein Formular mit einer zusammengefassten Summe nach dem o.g. Schema ausgereicht.
    Noemi70 sagt Danke für diesen Beitrag.

  8. #1428
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    Es gibt gute Nachrichten in Sachen Barclaycard. Heute wurden mir die Tickets auf dem Kreditkartenkonto gutgeschrieben. Ein Schreiben von Barclaycard habe ich noch nicht bekommen, vielleicht kommt es ja heute per Post.

  9. #1429
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    Zitat Zitat von WiCo Beitrag anzeigen
    Also scheint sich mittlerweile, auch bei ING, alles in Wohlgefallen aufzulösen, und das Bashing war völlig unnötig.
    Das sehe ich nicht so. Anfangs hat sich die ING mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, Rückbuchungen durchzuführen. Da wurden die absurdesden Begründungen ins Feld geführt, z.b.:

    - Chargeback wird in den AGBs von ING nicht erwähnt
    - die VISA-Card der ING sei ja kostenlos, deshalb habe sie auch nur einen eingeschränkten Funktionsumfang
    - es wurde aufs deutsche Insolvenzrecht verwiesen
    - der IV bastelt an einer Investorenlösung, obwohl da schon die Aussage im Raum stand, die gebuchten Flüge bleiben in der Insolvenzmasse.

    Nur weil sich so viele Kunden massiv beschwert haben, hat sich bei der ING etwas bewegt.

    Kundenfreundlich wäre gewesen, von Anfang an zu sagen, ja, ein Chargeback ist möglich, allerdings nur wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind und eben diese Anforderungen klar genannt worden wären.

    Denkt mal darüber nach, wenn ihr nur ein Einzelfall gewesen wäret.
    delpiero223, KvR, creek und 9 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  10. #1430
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    Gibt es denn eigentlich noch Banken, die sich dem Chargeback gegenüber querstellen ? Wie man momentan so liest scheinen nach den offiziellen Stornomails der Germania nun alle bereitwillig - wenn auch noch unter Vorbehalt - zurückzuüberweisen.

  11. #1431
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    Von der Postbank und der Comdirekt habe ich hier noch von keinem erfolgreichen Chargeback gelesen. Die beiden werden mir wohl als schwarze Schaafe im Gedächtnis bleiben.
    Geändert von Miwu (04.04.2019 um 07:35 Uhr)

  12. #1432
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    Zitat Zitat von Miwu Beitrag anzeigen
    Von der Postbank und der Comdirekt habe ich hier noch von keinem erfolgreichen Chargeback gelesen. Die beiden werden mir wohl als schwarze Schafe im Gedächtnis bleiben.
    Ich habe direkt in der Nacht als die Insolvenz klar war, versucht bei Comdirect einen CB-Antrag zu stellen. Ich wurde immer abgelehnt, mit unterschiedlichen Gründen. Einmal sollte ich eine Stornierung vorlegen, dann hätte ich mich erst mit dem Insolvenzverwalter auseiannder setzen sollen. Alle Auszüge aus den FAQs halfen nichts. Erst als Wienberg nun endlich mal die Stornierungen verschickt hat und ich diese bei der Comdirect eingereicht habe, wurde das Verfahren gestartet; es ist aber seit Montag offen. Ich glaube nicht, dass die Wahrscheinlichkeit mit der Zeit steigt, dass da noch was passiert. Meine persönliche Vermutung, wieso die sich so quer gestellt haben. Laut div. Berichten arbeiten die Commerzbank/Comdirect sehr eng mit dem Partnerunternehmen zusammen, das die CB durchführt. (https://www.it-finanzmagazin.de/comm...terview-77200/) Die übernehmen wohl auch alle elektronischen Zahlungsvorgänge und haben viel Leistung bei denen eingekauft. Klar, dass man dem Partner nicht mehr Arbeit als nötig machen möchte..

  13. #1433
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    Eigentlich sollte man doch diesen Partner nutzen, um eine möglichst kundenorientierte Vorgehensweise zu schaffen.

    Dass viele Kunden zur comdirect gehen, ist bei den Boni ja klar, ich frage mich nur, ob das langfristig ist. Imho sollte man genau sowas wie den Chargeback nutzen, um den Kunden zu binden. Verstehe das Vorgehen nicht.
    muyasamo sagt Danke für diesen Beitrag.

  14. #1434
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    same here bzgl. comdirect.
    Gestern Nachricht erhalten, dass die Unterlagen an equensWorldline weitergereicht wurden zur Prüfung(wie oben berichtet). Aber noch keine Gutschrift auf dem Konto erhalten. Bis dahin bleibe ich skeptisch.
    Werde wohl die Woche mal abwarten und dann wieder tätig werden.

  15. #1435
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    MC / Postbank

    habe sofort nach Bekanntwerden der Insolvenz mit der Postbank telefoniert. Die Dame sagte mir, wo das Formular zu finden sei. Ausgefüllt, Anlagen beigelegt, das übliche Blabla zurückerhalten und ein anderes weiteres Formular zum Ausfüllen bekommen. Gleiches Prozedere noch einmal postalisch versandt, mittlerweile am 26.03.19 die Stornierungsbestätigung per E-Mail weggeschickt und hinterhertelefoniert, ob das nun auch ausreicht?! Angeblich ja, werde aber morgen früh gleich nochmal die ausgedruckte Version hinterherschicken, da sich offensichtlich nichts in Sachen Rückbuchung tut. Bei uns geht es um 700,20 Euro (3 Flüge)
    Blöderweise trotz Warnungen am 28.01.19 gebucht: NUE - FARO 17.-25.04.19.
    Leider bisher nicht erfolgreich gewesen.
    muyasamo sagt Danke für diesen Beitrag.

  16. #1436
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    Wenn Comdirect den Chargeback-Prozess erstmal eingeleitet hat dann wird am Ende auch erstattet, dauert so 1 Tag bis 2 Wochen. Das ist zumindest die Erfahrung bei allen anderen Banken.
    Die einzige Bank von der es negative, aber bisher keinen einzigen positiven Erfahrungsbericht gibt ist damit die Postbank.

    Zitat Zitat von soldout Beitrag anzeigen
    Meine persönliche Vermutung, wieso die sich so quer gestellt haben. Laut div. Berichten arbeiten die Commerzbank/Comdirect sehr eng mit dem Partnerunternehmen zusammen, das die CB durchführt. (https://www.it-finanzmagazin.de/comm...terview-77200/) Die übernehmen wohl auch alle elektronischen Zahlungsvorgänge und haben viel Leistung bei denen eingekauft. Klar, dass man dem Partner nicht mehr Arbeit als nötig machen möchte..
    Ich hab da zwar keinen Einblick, kann mir diese Theorie aber nicht vorstellen. Auch andere Banken, die bereits von Beginn an Reklamation akzeptiert haben, haben Aufgaben an equensworldline ausgelagert. Das ist einer der größten Zahlungsverkehrdienstleister. Der Weg den Comdirect oder IngDiba gewählt haben war hingegen ja gerade der aufwendigste, da sie durch ihre Haltung viel mehr Kundenanfragen und -beschwerden bearbeiten mussten. Arbeit eingespart haben sie da sicherlich nicht.

    Ich glaube auch nicht dass die Commerzbank, die Deutsche Bank / Postbank und die ING-Gruppe zufälligerweise alle große Gläubiger von Germania sind und verhindern wollen dass Kreditkartensicherheiten liquidiert werden. Denn bei der Insolvenz von Air Berlin haben sich einige dieser Banken laut Berichten in diesem Thread hier auch bereits eher zurückhaltend verhalten.
    Meine Vermutung ist eher, dass sich entweder a) die Konditionen eines Kreditkartenherausgebers irgendwie verschlechtern wenn es zu vielen Chargebacks kommt und das verhindert werden soll oder b) dass es in den Service-Abteilungen dieser Banken (evtl auch irgendwohin ausgelagert) keine klaren Vorgaben gab wie mit den Chargeback-Anträgen umzugehen ist. Die Reaktionen waren ja auch keineswegs einheitlich, sondern mal hieß es man solle zwei Wochen warten, dem nächsten wurde erzählt er müsse seine Forderungen bei der Insolvenztabelle anmelden, oder es wurde gleich abgestritten dass man diese Buchung überhaupt irgendwie reklamieren könnte.


    Und zu guter letzt: Das Reklamationsverfahren ist genau richtig so wie es ist, auch wenn sich das asozial anhört. Wenn es keine Hürden gäbe und man nur auf einen Knopf drücken müsste um mir nichts dir nichts das Geld zurückerstattet zu bekommen, würde dies bald jeder Kartenbesitzer nutzen und bei jeder Insolvenz eines größeren Unternehmens auf der Welt würden sich die Kreditkartenunternehmen Rückerstattungen in Millionenhöhe ausgesetzt sehen. Ich kann mir vorstellen, dass dann früher oder später Insolvenz als Reklamationsgrund in den Kreditkartenrichtlinien ausgeschlossen werden würde. Genauso wie es mittlerweile alle Anbieter von Reiseversicherungen tun, die wohl bemerkt haben dass das ein übles Klumpenrisiko ist und bei der Insolvenz eines großen Reisenanbieters ein Großteil ihrer Kunden gleichzeitig auf der Matte stehen und Geld sehen wollen würde.
    Geändert von muyasamo (03.04.2019 um 21:41 Uhr)

  17. #1437
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    Zitat Zitat von muyasamo Beitrag anzeigen
    Und zu guter letzt: Das Reklamationsverfahren ist genau richtig so wie es ist, auch wenn sich das asozial anhört. Wenn es keine Hürden gäbe und man nur auf einen Knopf drücken müsste um mir nichts dir nichts das Geld zurückerstattet zu bekommen, würde dies bald jeder Kartenbesitzer nutzen und bei jeder Insolvenz eines größeren Unternehmens auf der Welt würden sich die Kreditkartenunternehmen Rückerstattungen in Millionenhöhe ausgesetzt sehen.
    Das sehe ich anders. Bei der Insolvenz von AB lief es teilweise noch zäher. Visa und Master haben klare Bedingungen gegenüber der Bank weshalb sie wann bezahlen. Manche Banken haben einfach keine Lust auf den Verwaltungsaufwand, anders kann ich es mir nicht erklären. Diese Situation kann man kundenfreundlich lösen, indem die Bank den Anspruch weiterleitet oder sie sich auf ihre eigenen Bedingungen beruft und ablehnt, obwohl Master und Visa zahlen würden.

  18. #1438
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    Möchte der Front von gefühlt Tausenden Germania-Kunden jetzt mal einen WOW-Effekt präsentieren.
    Habe mir gerade von Seite 60 an alle Beiträge aus März nochmal durchgelesen. Demnach könnte ich ja gute Karte(n) haben.

    1) Flugtermin hat schon stattgefunden.

    2) Flug hat definitiv NICHT stattgefunden, da die Airline am gebuchten Tag schon mausetot war. Sozusagen ein ex-parrot !

    3) Hinter der Karte steht die DKB.

    4) Hotline weiss vom Bankrott - ich muss also nix erst nachweisen.

    So weit, so gut, oder ?

    Buchung liegt allerdings schon 5 Monate zurück.

    Bisher habe ich nur mündliche Aussagen. Dokumentation ging gestern raus an M&M. I'll keep you informed.
    flyer09 sagt Danke für diesen Beitrag.

  19. #1439
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    Zitat Zitat von Asia Beitrag anzeigen
    Das sehe ich anders. Bei der Insolvenz von AB lief es teilweise noch zäher. Visa und Master haben klare Bedingungen gegenüber der Bank weshalb sie wann bezahlen. Manche Banken haben einfach keine Lust auf den Verwaltungsaufwand, anders kann ich es mir nicht erklären. Diese Situation kann man kundenfreundlich lösen, indem die Bank den Anspruch weiterleitet oder sie sich auf ihre eigenen Bedingungen beruft und ablehnt, obwohl Master und Visa zahlen würden.
    Mastercard und VISA zahlen da m.W. überhaupt nicht und nichts.
    Die betreiben nur ein Zahlungsnetzwerk mit gewissen Regeln.

  20. #1440
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    Was ist bei der Codi denn los? Sind die endlich aus ihrem Winterschlaf aufgewacht?

    https://kunde.comdirect.de/cms/germania-insolvenz.html
    pietpanik sagt Danke für diesen Beitrag.

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