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Thema: CC-Rückbuchung/Lastschrift bei Insolvenz (Liquidation)

  1. #621
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    Zitat Zitat von inuZ Beitrag anzeigen

    Peinlich wie so mancher versucht (hat) seine widerlegte Ansicht immer wieder zu verteidigen.
    Vollkommene Zustimmung. Aber eines haben diese Leute erreicht: der Thread ist leider sehr unübersichtlich geworden und man kann nur mit Mühe die relevanten Fakten und Tipps raussuchen...
    carletta sagt Danke für diesen Beitrag.

  2. #622
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    @inuZ: Nur um es nochmal klarzustellen: Das Geld aus einem erfolgreichen Chargeback zahlt der Acquirer, richtig? Manche gehen ja hier davon aus, dass es aus der Insolvenzmasse abgezogen wird oder von der eigenen Bank getragen wird.

  3. #623
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    Afaik blecht der Aquirer. Dieser trägt das Risiko bei Zahlungen über Kredikarte.
    Das Geld wird auf jeden Fall nicht einfach aus der Insolvenzmasse gezogen wie hier so oft von 1-2 Personen vehement behauptet wurde.
    Der Aquirer ist dann derjenige der seine Forderungen an die Insolvenztabelle anmelden darf wenn er das Geld bereits an den Händler, in unserem Fall AirBerlin, weitergeleitet hat.
    Kartenzahler sagt Danke für diesen Beitrag.

  4. #624
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    Zitat Zitat von inuZ Beitrag anzeigen
    Afaik blecht der Aquirer.
    acquirer schreibt mit mit "c"

    Bitte erst einmal Englisch lernen....

    Nein, der "blecht" auch nicht. Der hat wiederum eine Bankgarantie zugunsten von AB oder eine hinterlegte Barkaution der AB und erst wenn diese i.d.R. recht komfortable ausgestaltete Sicherheit verbraucht ist, ist er im Risiko. Es glaubt doch wohl keiner, dass AB noch Kredit ohne Sicherheit bekommen hat. Sowohl für das ELV als auch für Credit und Debit Card Belastungen mussten auskömmliche Sicherheiten gestellt warden.
    _AndyAndy_ sagt Danke für diesen Beitrag.
    Regt Euch nicht über mich auf - richtige Prozessanwälte sind halt so....

  5. #625
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    Zitat Zitat von Kartenzahler Beitrag anzeigen
    Manche gehen ja hier davon aus, dass es aus der Insolvenzmasse abgezogen wird oder von der eigenen Bank getragen wird.
    Stimmt definitiv nicht. Würde der Insoverwalter ja erst gar nicht zulassen... ...Acquirer haftet (habe beruflich damit zu tun und kann es deshalb 100% bestätigen).
    Kartenzahler sagt Danke für diesen Beitrag.

  6. #626
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    Zitat Zitat von inuZ Beitrag anzeigen
    Afaik blecht der Aquirer. Dieser trägt das Risiko bei Zahlungen über Kredikarte.
    Zitat Zitat von vlpo Beitrag anzeigen
    Stimmt definitiv nicht. Würde der Insoverwalter ja erst gar nicht zulassen... ...Acquirer haftet (habe beruflich damit zu tun und kann es deshalb 100% bestätigen).
    Danke! Wäre mir auch neu gewesen, dass sowas im Insolvenzfall zulässig ist.


    Zitat Zitat von Flying Lawyer Beitrag anzeigen
    Sowohl für das ELV als auch für Credit und Debit Card Belastungen mussten auskömmliche Sicherheiten gestellt warden.
    Wie meinst du das? Wie entsteht bei ELV außer für den Ticketkäufer ein Risiko?

  7. #627
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    Zitat Zitat von Kartenzahler Beitrag anzeigen
    Wie meinst du das? Wie entsteht bei ELV außer für den Ticketkäufer ein Risiko?
    Beim Dienstleister der die Abrechnung macht? Für Kosten die bei Rückbuchungen anfallen? Wenn es um Geld geht, verdient doch immer jemand mit...
    Kartenzahler sagt Danke für diesen Beitrag.

  8. #628
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    Zitat Zitat von Kartenzahler Beitrag anzeigen
    Danke! Wäre mir auch neu gewesen, dass sowas im Insolvenzfall zulässig ist.




    Wie meinst du das? Wie entsteht bei ELV außer für den Ticketkäufer ein Risiko?
    Lastschriftverfahren? Freier Widerruf. Vor dem Hintergrund musst du regelmaessig eine Kreditlinie vorhalten, wenn du daran teilnehmen willst.
    Regt Euch nicht über mich auf - richtige Prozessanwälte sind halt so....

  9. #629
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    Zitat Zitat von Flying Lawyer Beitrag anzeigen
    acquirer schreibt mit mit "c"

    Bitte erst einmal Englisch lernen....

    Nein, der "blecht" auch nicht. Der hat wiederum eine Bankgarantie zugunsten von AB oder eine hinterlegte Barkaution der AB und erst wenn diese i.d.R. recht komfortable ausgestaltete Sicherheit verbraucht ist, ist er im Risiko. Es glaubt doch wohl keiner, dass AB noch Kredit ohne Sicherheit bekommen hat. Sowohl für das ELV als auch für Credit und Debit Card Belastungen mussten auskömmliche Sicherheiten gestellt warden.
    Ach du heilige Kacke, ernsthaft?! Ich habe das "c" in "acquirer" vergessen... Scheisse... steinigt mich! Jetzt sind meine gesamten Englischkenntnisse fürn Hintern... verdammt!
    Wegen eines vergessenen Buchstaben die Englischkenntnisse einer Person hinterfragen? Mann, mann, mann...

    Das mit der Bankgarantie klingt natürlich logisch. Der acquirer wird sein Risiko minimieren wollen. Wird mit Sicherheit zusätzlich zu den eigentlichen Gebühren die fällig werden eingerichtet worden sein. Allerdings kann mir das als Endkunde egal sein woher dieser sein Geld wieder bekommt oder her nimmt. Ob jetzt aus der eigenen Kippe oder nicht... jedenfalls nicht aus der Insolvenzmasse

  10. #630
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    Zitat Zitat von inuZ Beitrag anzeigen
    Ach du heilige Kacke, ernsthaft?! Ich habe das "c" in "acquirer" vergessen... Scheisse... steinigt mich! Jetzt sind meine gesamten Englischkenntnisse fürn Hintern... verdammt!
    Wegen eines vergessenen Buchstaben die Englischkenntnisse einer Person hinterfragen? Mann, mann, mann...

    Das mit der Bankgarantie klingt natürlich logisch. Der acquirer wird sein Risiko minimieren wollen. Wird mit Sicherheit zusätzlich zu den eigentlichen Gebühren die fällig werden eingerichtet worden sein. Allerdings kann mir das als Endkunde egal sein woher dieser sein Geld wieder bekommt oder her nimmt. Ob jetzt aus der eigenen Kippe oder nicht... jedenfalls nicht aus der Insolvenzmasse
    Im wirtschaftlichen Ergebnis schon. Die Bank gibt die Garantie ja auch nicht ohne Sicherheit, sondern dafuer musste AB wiederum eine Sicherheit hinterlegen. Genauso wie für die Bankgarantie die dem Winkelmann zugute kommt. Es zahlt im Ergebnis natuerlich Air Berlin und zwar in Form von Geld, was halt nicht zur Masse kommt. Und das ist auch mal gut so....
    Geändert von Flying Lawyer (27.10.2017 um 20:25 Uhr)
    inuZ sagt Danke für diesen Beitrag.
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  11. #631
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    Zitat Zitat von Flying Lawyer Beitrag anzeigen
    Lastschriftverfahren? Freier Widerruf. Vor dem Hintergrund musst du regelmaessig eine Kreditlinie vorhalten, wenn du daran teilnehmen willst.
    Aber ist der Ticketkäufer denn in dem Falle im Recht zu einer Rückbuchung? Intuitiv würde ich sagen nein, weil ihn nicht wie bei Kreditkarten die Richtlinien von MC/Visa vor dem Insolvenzfall schützen.
    Für die Rücklastschrift entstehen natürlich auch Kosten, die jemand tragen muss. In dem Falle dann wohl Air Berlin bzw. die Bank, bei welcher eine Sicherheit hinterlegt wurde. Aber müsste nicht dann ein Insolvenzverwalter das Recht haben, die durch den Ticketkäufer zurückgebuchte Summe zurückzufordern und die Forderung des Ticketkäufers ordentlich im Insolvenzfahren abzuwickeln?

  12. #632
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    Zitat Zitat von Kartenzahler Beitrag anzeigen
    Aber ist der Ticketkäufer denn in dem Falle im Recht zu einer Rückbuchung? Intuitiv würde ich sagen nein, weil ihn nicht wie bei Kreditkarten die Richtlinien von MC/Visa vor dem Insolvenzfall schützen.
    Für die Rücklastschrift entstehen natürlich auch Kosten, die jemand tragen muss. In dem Falle dann wohl Air Berlin bzw. die Bank, bei welcher eine Sicherheit hinterlegt wurde. Aber müsste nicht dann ein Insolvenzverwalter das Recht haben, die durch den Ticketkäufer zurückgebuchte Summe zurückzufordern und die Forderung des Ticketkäufers ordentlich im Insolvenzfahren abzuwickeln?
    Warum sollte der IV einen Anspruch haben. Er leistet ja auch nicht. Der bloede Kunde ich ja nur der Dumme, wenn er Vorkasse geleistet hat. Wenn der Kunde die Moeglichkeit hat, dass zu revidieren, gut fuer ihn. Ist aber jetzt auch nur mein Judiz. Vielleicht hat es hier mal jemand geprueft?
    Regt Euch nicht über mich auf - richtige Prozessanwälte sind halt so....

  13. #633
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    Zitat Zitat von Kartenzahler Beitrag anzeigen
    Aber müsste nicht dann ein Insolvenzverwalter das Recht haben, die durch den Ticketkäufer zurückgebuchte Summe zurückzufordern und die Forderung des Ticketkäufers ordentlich im Insolvenzfahren abzuwickeln?
    Nein, das Geld war in den 8 Wochen nie bei Air Berlin. Die kontoführende Bank von AB hat AB einen Kredit angeräumt.

  14. #634
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    Zitat Zitat von Flying Lawyer Beitrag anzeigen
    acquirer schreibt mit mit "c"

    Bitte erst einmal Englisch lernen....
    Bitte erstmal Diplom hier posten bevor man sich Lawyer nennt!
    inuZ sagt Danke für diesen Beitrag.

  15. #635
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    Zitat Zitat von Tecci79 Beitrag anzeigen
    Nein, das Geld war in den 8 Wochen nie bei Air Berlin. Die kontoführende Bank von AB hat AB einen Kredit angeräumt.
    Der per Lastschrift eingezogene Betrag ist erst dann gesichert, wenn die Einspruchsfrist abgelaufen ist. Solange bleibt er Forderung.
    Umgekehrt ist der IV ja auch schnell bei der Hand, alle auf sein Unternehmen gezogenen Lastschriften zu stornieren, sofern das noch geht, denn die Beträge bleiben Verbindlichkeiten, die dann artig zur Tabelle angemeldet werden müssen.
    So meine laienhafte Kenntnis.

  16. #636
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    Was mich echt interessieren würde:

    War jemand mit chargeback erfolgreich, der über OTA gebucht hat?

  17. #637
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    Zitat Zitat von vlpo Beitrag anzeigen
    Was mich echt interessieren würde:

    War jemand mit chargeback erfolgreich, der über OTA gebucht hat?
    Das würde mich auch interessieren da ich auch noch einen AB Flug gebucht über edreams.it habe.

  18. #638
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    Zitat Zitat von Buckyball Beitrag anzeigen
    Bitte erstmal Diplom hier posten bevor man sich Lawyer nennt!
    Bitte erst mal erwachsen werden, ehe du Leute von der Seite anquatscht, die acht Jahre länger dabei sind als du. Rechtsanwaelte haben kein Diplom, sondern ein Staatsexamen und eine Zulassung - und die habe ich seit 25 Jahren.
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  19. #639
    KvR
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    Lassen wir beim Thema bleiben. Das ist an sich schon sehr interessant und lehrreich. Haben wir doch feststellen können, dass bei Zahlung eines Flugtickets mit Kreditkarte direkt bei der Airline der Kunde im Falle einer Pleite gut abgesichert ist.
    Wenn man sich unartig über Staatsexamen, Englischkenntnisse, Forumszugehörigkeit und schweigende Forumsmitglieder unterhalten möchte, gibt es andere Bereiche im Forum, wo man sich austoben kann.

  20. #640
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    Zitat Zitat von KvR Beitrag anzeigen
    Lassen wir beim Thema bleiben. Das ist an sich schon sehr interessant und lehrreich. Haben wir doch feststellen können, dass bei Zahlung eines Flugtickets mit Kreditkarte direkt bei der Airline der Kunde im Falle einer Pleite gut abgesichert ist.
    Wenn man sich unartig über Staatsexamen, Englischkenntnisse, Forumszugehörigkeit und schweigende Forumsmitglieder unterhalten möchte, gibt es andere Bereiche im Forum, wo man sich austoben kann.
    So ist es. Ich bin mir nicht sicher ob es bei CC "gut abgesichert ist". Derzeit funktioniert es. Wenn allerdings die abwickelnde Bank keine Sicherheiten mehr in der Hand hat, wird es vielleicht nicht mehr funktionieren. Ich sehe bislang keinen rechtlichen Anspruch des Kunden. Anders beim Lastschriftverfahren, wo es die Möglichkeit des Widerrufes binnen der vorgesehenen Frist gibt. Das hilft aber auch nur, wenn die noch nicht vorbei ist. Bei Paypal gibt es ebenfalls eine befristete Sicherheit. Keine Sicherheit bei Überweisung. Sicherste Möglichkeit bei Wackelkandidaten scheint mit Click & Mix von Expedia zu sein. Sobald ich mein teurer Ticket mit einer billigen Hotelübernachtung kombiniere, sollte die Absicherung über die Pauschalreise greifen. Und die 10 Euro für ein Loch irgendwo in Bangkok, was ich nie sehe, könnte billiger sein als jede Versicherung.
    _AndyAndy_, KvR und Brainpool sagen Danke für diesen Beitrag.
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