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Thema: CC-Rückbuchung/Lastschrift bei Insolvenz (Liquidation)

  1. #841
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    Zitat Zitat von Flying Lawyer Beitrag anzeigen
    Es ist keine Rückforderung. Paypal leitet die Kohle nicht weiter und gibt sie Dir zurück.
    Paypal bucht eine Zahlung auf das Paypalkonto des Verkäufers und dann auf das Paypalkonto Konto des Käufers zurück. Paypal hat nur Verträge mit dem Käufer und dem Verkäufer (Andere Verträge sind mir nicht bekannt) . Es kam bei der BGH Entscheidung auf den genauen Wortlaut der Käuferschutzbedingungen von Paypal an.

    LBB bucht an die Bank von AB die dann auf AB Konto gutschreibt. Dafür gelten die Visa Regeln, und die Verträge LBB, Visa, AB Bank und AB die mir nicht bekannt sind aber mutmaßlich besser sein dürften, als die Bedingungen von Paypal Deutschland.

    Aber auch der Paypalkunde, der eine Erstattung bekommen hat, braucht meines Erachtens keine Angst zu haben. Ich stimme Flying Lawyer zu, mangels Flug kein Rückzahlungsanspruch des Insolvenzverwalters. Ist ein großer Unterschied, ob man Geld selbst vom Insolvenzverwalter fordern will oder ob der Insolvenzverwalter Klage führen muss, weil der Kunde das Geld schon wieder auf dem Konto hat.

  2. #842
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    Zitat Zitat von Asia Beitrag anzeigen
    Aber auch der Paypalkunde, der eine Erstattung bekommen hat, braucht meines Erachtens keine Angst zu haben. Ich stimme Flying Lawyer zu, mangels Flug kein Rückzahlungsanspruch des Insolvenzverwalters. Ist ein großer Unterschied, ob man Geld selbst vom Insolvenzverwalter fordern will oder ob der Insolvenzverwalter Klage führen muss, weil der Kunde das Geld schon wieder auf dem Konto hat.
    Das stimmt, soweit ich das als Laie verstehe nur teilweise: Ist der Gläubiger durch einen "Trick" (etwa wenn die Vorauszahlung vom Lkw gefallen ist) oder eine unzulässige Aktion an seine Vorauszahlung gekommen, kann der IV den Betrag wieder einfordern.
    Ich glaube zwar nicht, daß das KK-Zahlungen betrifft (weil der Acquirer zahlt), aber bei Paypal wäre ich mir schon nicht mehr so sicher (es sei denn, Paypal zahlt).
    Ed Size sagt Danke für diesen Beitrag.

  3. #843
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    Zitat Zitat von Lasogga Beitrag anzeigen
    Ruf da an, verlange jemanden der sich auskennt. Es gibt ein neues Formular bezüglich AirBerlin

    Wirklich? Ich habe nichts entdeckt, nur das bei der DKB. Aber nichts bei Barclay....

  4. #844
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    So Rückbuchung war erfolgreich und Geld wieder auf der KK, natürlich unter Vorbehalt, ob sich noch ein anderer Sachverhalt ergibt oder es eine unrechtmässige Reklamation war.
    Sachverhalt M&M KK (MC) Air Berlin Flug gebucht und bezahlt 5/17 über Opodo.
    Mal gespannt, ob und wann da noch was kommt.
    Schon jemand Erfahrungswerte, wie sich Opodo verhält und zwar praktische und nicht nur theoretische.

  5. #845
    Erfahrenes Mitglied Avatar von smeagol
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    Sie erhalten dieses Schreiben bezüglich Ihrer Anfrage der Transaktion mit der Referenznummer D-xxy.

    Ihre Anfrage wurde bearbeitet und unsere Untersuchung fiel positiv für Sie aus.

    Wir haben Ihrem Konto daher den betreffenden Betrag gutgeschrieben. Die Gutschrift wird auf Ihrer nächsten Abrechnung erscheinen.
    AMEX chargeback für 2 Awardtickets muc mia C am 1.1.2018
    Like a smile in the sky...

  6. #846
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    Amex meinte zu mir am Telefon, dass die Kosten erstmal nur temporär gutgeschrieben werden. Sollte Amex das Geld beim Insolvenzverwalter nicht eintreiben können, werden die Konten wieder belastet.

    Ich kann mir das schwer vorstellen? Das die kaum etwas bekommen werden dürfte doch bereits klar sein. Auf der anderen Seite, wer bleibt den jetzt auf den Gutschriften sitzen?
    _AndyAndy_ sagt Danke für diesen Beitrag.

  7. #847
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    Kuriosum bei meinem Gebuchten Flug über lastminute.de:

    Habe Anfang November bei lastminute.de angerufen und nochmal nur um die offizielle Stornierung von AirBerlin gebeten. Support sitzt wohl irgendwo in Polen oder Tschechei... Die Verständigung war holprig... Jetzt habe ich von "kundendienst-flug@de.customer-travel-care.com" einen Gutschein in Höhe meines Gebuchten Fluges bekommen...

    Parallel läuft noch der ChargeBack Antrag bei der Diba...

    Update: Ing-Diba will den Antrag nicht an VISA weiterleiten weil ich keine direkte Stornierungsbestätigung von AirBerlin habe.
    Geändert von inuZ (27.11.2017 um 11:47 Uhr)

  8. #848
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    Sooo endlich hat die LBB(ADAC MC Karte) auch bei mir den Chargeback genehmigt(natürlich vorläufig).

    Habe die sehr hilfreichen Tipps einiger User hier genutzt welche mich ermutigt haben den Chargeback tatsächlich durch zu ziehen.
    Allerdings hat sich die LBB erst ein wenig geziert. Daher hier kurz mein Verlauf:

    17.04. Buchung 2x Dus-Lax return für Sep.
    04.10. Stornobestätigung erhalten von AB
    02.11. Chargeback bei LBB eingereicht inkl. aller benötigten Unterlagen(Schriftlich per Einwurf-Einschreiben)
    07.11. Erhalt Eingangsbestätigung
    13.11. Ablehnung weil angeblich Unterlagen fehlen(Storno von AB)
    13.11. Anruf bei LBB und hinweis auf gesandte Unterlagen(Aussage: "Och ja, die haben sie ja geschickt, ich gebe das nochmal weiter")
    16.11. Ablehnung weil angeblich Unterlagen fehlen(Storno von AB)
    16.11. Erneuter Anruf und nochmals Brief + Unterlagen per Einschreiben-Rückschein abgeschickt
    27.11. Nachfrage bei LBB wie der Bearbeitungsstand ist - Angeblich hat man überhaupt nichts zu einem Chargeback erhalten - Ich frage nach warum ich dann einen Rückschein habe und ob man mich ein wenig veräppeln will. Man verspricht mir spätestens am darauffolgenden Tag einen RR.
    28.11. Email mit erfolgreichem Chargeback inkl. Anruf mit Entschuldigung für das Chaos + nettem kleinen Bonus für meine KK



    Nach dem ich hier nun die 42 Seiten überflogen habe ist mir aufgefallen das noch niemand nach dem "vorläufig" gefragt hat. Wie lange gilt dieses vorläufig denn? Wie lange muss ich ggf. mit einer erneuten Abbuchung rechnen? Gibt es da gesetzliche fristen oder kann die LBB in, sagen wir, 1 - 5 Jahren kommen so ala "Ach so der Chargeback damals 2017 war nicht ok wir buchen jetzt mal xxxx € ab!"

    Kann da jemand was verlässliches zu sagen?

  9. #849
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    Zitat Zitat von Skaos Beitrag anzeigen
    ein Verlauf:
    (..)
    Kann da jemand was verlässliches zu sagen?
    Verlässlich vielleicht nicht, aber eine "natürliche Grenze" nach hinten ergibt sich wohl durch die "Schlussverteilung" der Insolvenz, deren Termin gewiss bekannt gemacht werden wird.

  10. #850
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    Zitat Zitat von iStephan Beitrag anzeigen
    Verlässlich vielleicht nicht, aber eine "natürliche Grenze" nach hinten ergibt sich wohl durch die "Schlussverteilung" der Insolvenz, deren Termin gewiss bekannt gemacht werden wird.
    Wobei ich nicht ganz verstehe, was wir mit der Insolvenz zu tun haben? Das ist doch das Problem des KK Anbieters, Bank, etc.

    Die Chargeback Regeln von Amex sind u.A. "Leistung nicht erhalten -> Chargeback". Da steht Insolvenz nicht als Ausschluss. Wie Amex am Ende an das Geld kommt, ist mir ziemlich egal.

  11. #851
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    Zitat Zitat von iStephan Beitrag anzeigen
    Verlässlich vielleicht nicht, aber eine "natürliche Grenze" nach hinten ergibt sich wohl durch die "Schlussverteilung" der Insolvenz, deren Termin gewiss bekannt gemacht werden wird.
    Wieso sollte das Ende der Insolvenz hier relevant sein?

  12. #852
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    weil der Fragesteller dann nicht einmal mehr durch eine irreführende Berufung seiner Bank / KK-Gesellschaft auf die Inso irritiert werden könnte!

  13. #853
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Ed Size
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    Zitat Zitat von iStephan Beitrag anzeigen
    Verlässlich vielleicht nicht, aber eine "natürliche Grenze" nach hinten ergibt sich wohl durch die "Schlussverteilung" der Insolvenz, deren Termin gewiss bekannt gemacht werden wird.
    Doch es gibt eine natürliche Grenze § 195 und § 199 BGB geben entsprechende Auskunft.
    Florida7 sagt Danke für diesen Beitrag.
    "die letzten Jahrzehnte haben uns gelehrt, dass es viel leichter ist, neue Straßen und Häuser und moderne Fabriken zu bauen, als aus geknebelten Untertanen tolerante Demokraten zu machen"

  14. #854
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    habe ich das in Zweifel gezogen?

  15. #855
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Ed Size
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    Zitat Zitat von iStephan Beitrag anzeigen
    habe ich das in Zweifel gezogen?
    Du has geschrieben:

    Verlässlich vielleicht nicht
    Die Verjährungsfristen sind aber etwas sehr verlässliches.
    "die letzten Jahrzehnte haben uns gelehrt, dass es viel leichter ist, neue Straßen und Häuser und moderne Fabriken zu bauen, als aus geknebelten Untertanen tolerante Demokraten zu machen"

  16. #856
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    Das "vielleicht nicht verlässlich" bezog sich auf die subjektive Komponente meiner Aussage - so apodiktisch-objektiv wie du krieg ich das nämlich nicht hin ;-)

  17. #857
    KvR
    KvR ist offline
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    Zitat Zitat von Skaos Beitrag anzeigen
    Nach dem ich hier nun die 42 Seiten überflogen habe ist mir aufgefallen das noch niemand nach dem "vorläufig" gefragt hat. Wie lange gilt dieses vorläufig denn? Wie lange muss ich ggf. mit einer erneuten Abbuchung rechnen? Gibt es da gesetzliche fristen oder kann die LBB in, sagen wir, 1 - 5 Jahren kommen so ala "Ach so der Chargeback damals 2017 war nicht ok wir buchen jetzt mal xxxx € ab!"
    Von Bayern Card-Services weiß ich, dass dem Händler nach dem Chargeback eine Einspruchsfrist eingeräumt wird. Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob das jetzt 2, 4, 6 oder 8 Wochen waren. Jedenfalls hat Ryanair damals diese Frist verstreichen lassen, als ich eine DCC-Buchung reklamiert habe.
    Geändert von KvR (29.11.2017 um 10:01 Uhr)

  18. #858
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Ed Size
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    Zitat Zitat von KvR Beitrag anzeigen
    Von Bayern Card-Services weiß ich, dass dem Händler nach dem Chargeback eine Einspruchsfrist eingeräumt wird. Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob das jetzt 2, 4, 6 oder 8 Wochen waren. Jedenfalls hat Ryanair damals diese Frist verstreichen lassen, als ich eine DCC-Buchung reklamiert habe.
    Die Händlereinspruchsfrist hat nichts mit den möglichen Forderungen der KK gegen dich zu tun.
    Escorpio sagt Danke für diesen Beitrag.
    "die letzten Jahrzehnte haben uns gelehrt, dass es viel leichter ist, neue Straßen und Häuser und moderne Fabriken zu bauen, als aus geknebelten Untertanen tolerante Demokraten zu machen"

  19. #859
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    Huch?

    Ich denke, KvR hat recht mit seiner Aussage, ein Anhaltspunkt ist es immerhin. Der Kreditkartenherausgeber braucht auch einen wirtschaftlichen Grund, eine Rückerstattung an den Kunden zu annullieren, und wenn der Händler nichts vernünftiges (rechtzeitig) einzuwenden wusste, entfällt dieser!
    KvR sagt Danke für diesen Beitrag.

  20. #860
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Ed Size
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    Zitat Zitat von iStephan Beitrag anzeigen
    Huch?

    Ich denke, KvR hat recht mit seiner Aussage, ein Anhaltspunkt ist es immerhin. Der Kreditkartenherausgeber braucht auch einen wirtschaftlichen Grund, eine Rückerstattung an den Kunden zu annullieren, und wenn der Händler nichts vernünftiges (rechtzeitig) einzuwenden wusste, entfällt dieser!
    In diesem Fall hat der Händler ja längst sein Argument - Insolvenz - eingewendet. Weiterhin besteht die Verjährungsfrist unabhängig von den AGBs der KK Firmen.
    "die letzten Jahrzehnte haben uns gelehrt, dass es viel leichter ist, neue Straßen und Häuser und moderne Fabriken zu bauen, als aus geknebelten Untertanen tolerante Demokraten zu machen"

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