Seite 63 von 92 ErsteErste ... 13 53 61 62 63 64 65 73 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1.241 bis 1.260 von 1839

Thema: CC-Rückbuchung/Lastschrift bei Insolvenz (Liquidation)

  1. #1241
    Aktives Mitglied
    Registriert seit
    01.01.2017
    Beiträge
    219

    Standard

    ANZEIGE
    Zitat Zitat von sailo Beitrag anzeigen
    Hat jemand Erfahrung bei einer Flugbuchung über ein Reiseportal wie Opodo.
    Die sind ja nur als Vermittler tätig buchen aber den Ticketpreis über Visa ab behalten eine kleine Vermittlergebühr (in der Rechnung einsehbar) und geben die Buchung sowie den abgebuchten Ticketpreis an einen Zweitvermittler wie Involatus ICC weiter. (Ticketgroßhändler?) Der wiederum erstellt das Ticket und eine neue Rechnung.
    An wen ist die Rückbuchungsforderung (Chargeback) zu stellen, an Germania, Opodo oder ICC. Opodo hat abgebucht.
    Dies wurde im Thread bereits mehrfach besprochen, zusammengefasst da er so lange ist: Das Chargeback-Formular wird wie schon erwähnt immer an das kartenausgebende Unternehmen übermittelt, also zB deine Bank. Die Umsatzreklamation geht dann an denjenigen, der das Geld kassiert hat, laut deiner Schilderung also Opodo. Das verschlechtert die Ausgangslage leider, denn der Vermittler ist nicht insolvent, sondern quicklebendig und wird sich vermutlich gegen eine Rückbuchung wehren. Denn das würde für den Vermittler bedeuten dass er wiederum versuchen müsste das Geld von ICC, Germania oder wem auch immer zurückzuholen, was wenig aussichtsreich ist. Wenn Opodo noch so drauf ist wie früher wirst du dich also auf Widersprüche, Zahlungsaufforderungen und Inkassodrohungen gefasst machen dürfen.

    Zitat Zitat von McRonny Beitrag anzeigen
    bin heute im Spam Verzeichnis auf eine Antwort von Germania gestoßen (28.2.2019). Anscheint bezieht sich die E-Mail auf meine schriftliche Anfrage. Absender ist "Katrin Wozny".

    Meine ersten beiden Fragen, ober der Flug stattfindet und nach Ersatzbeförderung wurden nicht beantwortet. Wegen der Rückerstattung wurden nur die üblichen Insolvenzverfahren-Proceduren angesprochen. Und das im Feb 2019 keine Flüge statt finden.
    Ist dies die selbe Antwort die zB joergGreeny bereits im Beitrag #1149 veröffentlicht hat? Wäre dann eine Kopie aus den FAQ des Insolvenzverwalters, das einzige was sich ändert ist das Datum bis zu dem keine Flüge stattfinden, dies verlängert sich jeweils 1-2 Wochen weiter in die Zukunft.
    Der Insolvenzverwalter sagt natürlich nicht öffentlich die Flüge für alle Zeiten ab, damit würde er dem von ihm betreuten Unternehmen nur Handlungsspielraum nehmen. Allerdings hat dieses Thema mit dem Insolvenzverwalter überhaupt nichts zu tun, Kreditkarten-Reklamationen gehen vom Karteninhaber über den Kartenherausgeber an das dahinterstehende Kreditkartenunternehmen. Der Insolvenzverwalter könnte der Reklamation am Ende dieser Kette zwar widersprechen, aber er tut dies in der Praxis nicht und könnte seinen Widerspruch auch nicht begründen.


    Zitat Zitat von edzlid Beitrag anzeigen
    Ich habe mich daher bei der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) beschwert. Als Aufsichtsbehörde der ING ist dies m.E. die richtige Anlaufstelle, die dafür zuständig ist, zu prüfen, ob sich die Banken an die Regularien halten.
    Eine Antwort habe ich noch nicht erhalten. Das kann auch noch ein wenig dauern. Eine BaFin Beschwerde erschien mir aber sinnvoller, als weitere Schreiben an die Diba zu schicken, die ohnehin nur mit Muster-Textbausteinen beantwortet werden.
    Bitte halte uns auf dem Laufenden. Weitere Optionen sind wie weiter vorne im Thread genannt die Ombudsstelle der privaten Banken (die genannten Banken sind dort Mitglied), die Online-Streitbeilegungsstelle der EU sowie die Verbraucherzentralen.
    sailo sagt Danke für diesen Beitrag.

  2. #1242
    Neues Mitglied
    Registriert seit
    25.02.2019
    Beiträge
    14

    Standard

    Ich habe heute Post von der ING bekommen



    mit unserem Schreiben vom ...... haben wir Ihnen alle Informationen zu dem Sachverhalt gegeben. Diesem konnten Sie entnehmen, dass ein Chargeback derzeit nicht möglich ist. Daran ändert leider auch die von Ihnen angesprochene Pressemitteilung nichts. Denn, wie schon gesagt:

    Erst mit einer - konkreten - Bestätigung des Insolvenzverwalters, dass Sie weder eine Ersatzleistung, noch Ihr Geld zurückbekommen, können wir mehr für Sie tun. Bis dahin sehen die VISA Regularien für uns keine Handhabe vor. Daran kommen wir nicht vorbei.

    Das ist der Stand der Dinge...

  3. #1243
    Txx
    Gast

    Standard

    Wenn die ING so sicher ist, darf sie doch gerne mal die entsprechende Passage zitieren, aus der VISA vorgibt, diese Bestätigungen abwarten zu müssen. Dann wäre das klarer, als so schwammige Aussagen. Service geht anders.
    Pseudonaut sagt Danke für diesen Beitrag.

  4. #1244
    Neues Mitglied
    Registriert seit
    03.03.2019
    Beiträge
    2

    Standard

    Zitat Zitat von sebik Beitrag anzeigen
    Ich habe heute Post von der ING bekommen



    mit unserem Schreiben vom ...... haben wir Ihnen alle Informationen zu dem Sachverhalt gegeben. Diesem konnten Sie entnehmen, dass ein Chargeback derzeit nicht möglich ist. Daran ändert leider auch die von Ihnen angesprochene Pressemitteilung nichts. Denn, wie schon gesagt:

    Erst mit einer - konkreten - Bestätigung des Insolvenzverwalters, dass Sie weder eine Ersatzleistung, noch Ihr Geld zurückbekommen, können wir mehr für Sie tun. Bis dahin sehen die VISA Regularien für uns keine Handhabe vor. Daran kommen wir nicht vorbei.

    Das ist der Stand der Dinge...
    Ich würde Ihnen empfehlen, sich bei der BaFin zu beschweren (siehe mein gestriger Post).
    Die BaFin ist als Aufsichtsbehörde dafür zuständig zu prüfen, ob sich die Banken (hier die ING Diba) an die Regularien und Vorschriften halten.
    Ich habe bereits eine Eingangsbestätigung von der BaFin erhalten, in der sie darauf hinweist, dass sie das Verhalten der Bank gegenüber beanstanden kann, sollte es nicht den Regularien entsprechen und zum Nachteil von Verbrauchern sein.
    Ich denke daher, dass es durchaus einen Vorteil hat, wenn sich weitere betroffene Personen bei der BaFin beschweren.
    Geändert von edzlid (04.03.2019 um 22:39 Uhr)

  5. #1245
    Neues Mitglied
    Registriert seit
    13.02.2019
    Beiträge
    3

    Standard

    @ muyasamo: Meine Flüge hätten im Februar stattfinden sollen, hatte für alle vier Flüge Stornierungsschreiben von Germania erhalten.


    Mittlerweile habe ich auch eine Antwort von Germania bzgl. der Rückerstattung meiner Ticketkosten erhalten (...keinen Anspruch auf Ersatzbeförderung und an Insolvenzverwalter wenden...), dies stellt dann wohl den "Klärungsversuch" meinerseits dar.


    Ich hatte mich nun noch vor meinem Urlaub an das Beschwerdemanagement der Commerzbank gewendet (nachdem ich in der Filiale eiskalt abgelehnt wurde), hierbei folgende Stichpunkte/themen angesprochen:
    Die Seiten 688-689 der offiziellen Visarichtlinien mitgeschickt und entsprechend markiert. Nach diesen Richtlinien Anspruch auf Chargeback (näheres s.u.). "Klärungsversuch per Email" (damals noch keine Antwort von Germania erhalten) sowie die Infos des Insolvenzverwalters, die auf dessen Seite veröffentlich sind, mitgeschickt.
    https://www.hww.eu/germania/

    U.a. die eindeutige Passage:
    "Alle Flugtickets der Germania Fluggesellschaft mbH, die auf Germania Ticketstock (246) ausgestellt wurden, sind nicht erstattbar. Eine Erstattung ist aus insolvenzrechtlichen Gründen ausgeschlossen. Betroffene haben die Möglichkeit nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens ihre Forderung zur Insolvenztabelle anzumelden".


    So, nun die (zitierte) postalische Antwort des Beschwerdemanagement der Commerzbank:

    1. Hauptaussage: Das Statement von VISA sei sehr allgemein und sei nicht auf unseren Fall bezogen. Daher sei keine Berücksichtigung möglich.
    Meine Ansicht: Auf S. 688 steht allgemein verfasst "unable to provide", das trifft zu, auch auf unseren Sachverhalt, das nicht explizit auf insolvente Fluggesellschaften eingegangen wird ist irrelevant, da dies mit dieser Aussage eingeschlossen wird.


    Meine Frage zu der Passage auf S. 689, table 11.90...
    "For a Dispute related to non-receipt of travel services from a provider who has failed, if the services are covered by a bonding authority/insurance scheme,the Issuer must attempt to obtain reimbursement from the relevant bonding authority/insurance scheme., unless the bond or insurance scheme is insufficient. If the bond or insurance scheme is insufficient, the Issuer may use information in the public domain to initiate the Dispute."
    Warum wird "travel services" hier gesondert behandelt? Da es öfter vorkommt?
    Wer ist mit "a bonding authority/insurance scheme" gemeint? Sinngemäß "Schuldenversicherung"? Meiner Meinung nach bedeutet dies in dem Zusammenhang nicht "Insolvenzverwalter"! Abgesehen davon wird angefügt ",unless...is insufficient". Dies trifft ja wohl auch zu, es gibt ja noch nicht einmal eine offizielle Adresse des Insolvenzverwalters, so dass ich einen Kontakt herstellen könnte.
    Nachtrag, da gerade bei # 1119 von MrBlub gelesen: Denke auch, dass es sich bei "issuer" um die Bank handelt! Damit ist dieser Abschnitt eigentlich erledigt.


    2. Hauptaussage:
    Nach Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung des Insolvenzverwalters könne die Möglichkeit eines Chargebacks geprüft werden.
    Also auch dann lediglich eine "Prüfung"...
    Auf meine schriftliche Bitte den gewünschten Ablaufsplan der Commerzbank schriftlich zu erhalten nun nur die aussagenlose Formulierung "entsprechenden Bescheinigung des Insolvenzverwalters". Was soll "entsprechend" bedeuten? Des Weiteren gibt es diese Aussagen schon von "ihm" im Internet (s.o.).

    Meine Meinung: Die Commerzbank möchte (aus welchen Gründen auch immer) kein Chargeback für ihre Kunden zulassen. Meiner Meinung nach absolut kundenfeindlich! Außerdem fadenscheinige und nicht zu erfüllende Anforderungen, sinngemäß " bitte mal nett den Insolvenzverwalter um gnädige Rückerstattung bitten". Die Visarichtlinien werden als "zu allgemein" betitelt.


    Kennt jemand eine postalische Anschrift für Nachfragen bei VISA? Werde jetzt zunächst das Emailformular verwenden, nur wäre ein postalisches Schreiben ernstzunehmender als eine Emailantwort.

  6. #1246
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    05.04.2016
    Beiträge
    4.846

    Standard

    Zitat Zitat von edzlid Beitrag anzeigen
    Die BaFin ist als Aufsichtsbehörde dafür zuständig zu prüfen, ob sich die Banken (hier die ING Diba) an die Regularien und Vorschriften halten.
    Die BaFin ist als Aufsichtsbehörde dafür zuständig zu prüfen, ob sich die Banken (hier die ING Diba) an die gesetzlichen Regularien und Vorschriften halten.

    Die Visa-Regularien dürften eben keine solchen sein, und deshalb meines Erachtens aufsichtsrechtlich irrelevant. Aber viel schaden kann der Versuch ja nicht.

    Zitat Zitat von Denoc Beitrag anzeigen
    Meine Frage zu der Passage auf S. 689, table 11.90...
    "For a Dispute related to non-receipt of travel services from a provider who has failed, if the services are covered by a bonding authority/insurance scheme,the Issuer must attempt to obtain reimbursement from the relevant bonding authority/insurance scheme., unless the bond or insurance scheme is insufficient. If the bond or insurance scheme is insufficient, the Issuer may use information in the public domain to initiate the Dispute."
    Warum wird "travel services" hier gesondert behandelt? Da es öfter vorkommt?
    Wer ist mit "a bonding authority/insurance scheme" gemeint? Sinngemäß "Schuldenversicherung"?
    Meines Verständnisses nach ganz klarer Verweis auf Sicherungssysteme für den „Ausfall“ von Reiseveranstaltern. Diese sind in einigen Ländern gesetzlich vorgeschrieben - so meines Wissens auch in Deutschland bzw. laut Wikipedia der EU:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Reisepreissicherung
    https://de.wikipedia.org/wiki/Reisesicherungsschein

    Beachte: für Pauschalreisen! Wenn ich mich, und ich habe das irgendwann mal gelesen, richtig erinnere, dann gilt dies nicht für reine Flugleistungen.
    Geändert von Amic (05.03.2019 um 01:28 Uhr)

  7. #1247
    Reguläres Mitglied
    Registriert seit
    08.02.2019
    Beiträge
    61

    Standard

    Zitat Zitat von Amic Beitrag anzeigen
    Meines Verständnisses nach ganz klarer Verweis auf Sicherungssysteme für den „Ausfall“ von Reiseveranstaltern. Diese sind in einigen Ländern gesetzlich vorgeschrieben - so meines Wissens auch in Deutschland bzw. laut Wikipedia der EU:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Reisepreissicherung
    https://de.wikipedia.org/wiki/Reisesicherungsschein

    Beachte: für Pauschalreisen! Wenn ich mich, und ich habe das irgendwann mal gelesen, richtig erinnere, dann gilt dies nicht für reine Flugleistungen.
    Eigentlich brauchen wir darüber nicht diskutieren, denn egal was sich hinter "bonding authority/insurance scheme" konkret verbergen mag, entsteht aus diesem Absatz lediglich eine Pflicht der kartenausgebenden Bank ("the issuer") und keinerlei Pflichten des Karteninhabers ("Cardholder").

    Neues aus der Presse:
    http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...a-1256260.html

    Doch der vorläufige Insolvenzverwalter Rüdiger Wienberg macht Kunden der Airline wenig Hoffnung, dass ein möglicher neuer Investor die Ticketpreise ihrer Flüge komplett erstatten wird. "Dann würde der Investor gleich von Anfang an Verluste machen und wäre damit sicher überfordert", sagte Wienberg. Damit könnten Betroffene selbst dann auf Kosten sitzenbleiben, wenn es für die Fluggesellschaft als Unternehmen weitergeht.
    Geändert von MrBlub (05.03.2019 um 08:32 Uhr)
    holgerton sagt Danke für diesen Beitrag.

  8. #1248
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    05.04.2016
    Beiträge
    4.846

    Standard

    Zitat Zitat von MrBlub Beitrag anzeigen
    Eigentlich brauchen wir darüber nicht diskutieren, denn egal was sich hinter "bonding authority/insurance scheme" konkret verbergen mag, entsteht aus diesem Absatz lediglich eine Pflicht der kartenausgebenden Bank ("the issuer") und keinerlei Pflichten des Karteninhabers ("Cardholder").
    Ja - entsprechend irrelevantes gegenüber der Bank gar nicht erst ins Spiel bringen.


    Zitat Zitat von Denoc Beitrag anzeigen
    1. Hauptaussage: Das Statement von VISA sei sehr allgemein und sei nicht auf unseren Fall bezogen. Daher sei keine Berücksichtigung möglich.
    Meine Ansicht: Auf S. 688 steht allgemein verfasst "unable to provide", das trifft zu, auch auf unseren Sachverhalt, das nicht explizit auf insolvente Fluggesellschaften eingegangen wird ist irrelevant, da dies mit dieser Aussage eingeschlossen wird.
    Dass die Aussage der Visa-Regeln "sehr allgemein" verfasst und nicht (explizit) auf den Fall bezogen ist, ist sicher korrekt.
    Allerdings ist das ja wohl bewusst so, und auch irrelevant. Daraus ergibt sich gerade nicht, dass hier nicht anwendbar sei.

    Und ob Germania nicht kann, weil sie nicht liquide genug sind, nicht kann, weil sie aus insolvenzrechtlichen Gründen nicht dürfen, oder einfach nicht "wollen", ist auch irrelevant. Jedenfalls tun sie es nicht, obwohl der Fluggast die Leistung ja gerne abnähme. Einzig das ist zu belegen.

    Zitat Zitat von Denoc Beitrag anzeigen
    Ich habe noch mal in den von "MrBlub" verlinkten Visa-Richtlinien auf S. 688 nachgeguckt. Hier steht unter 11.10.2.2 folgendes:
    "Before the Issuer may initiate a Dispute, the Cardholder must attempt to resolve the dispute with the Merchant or the Merchant’s liquidator, if applicable. "
    So steht es dort ...fast. Auf "applicable" folgt nämlich noch die Fussnote 1. Und die besagt:

    "Effective for Disputes processed on or after 13 April 2019 Does not apply to a Dispute where a travel agency using a Visa Commercial Card Virtual Account has a contractual agreement with a Lodging Merchant or Vehicle Rental Merchant that covers the terms for specified services"

    Der 13. April 2019 war doch aber noch nicht?
    Geändert von Amic (05.03.2019 um 10:55 Uhr)

  9. #1249
    Neues Mitglied
    Registriert seit
    05.03.2019
    Beiträge
    3

    Standard

    Ein herzliches Hallo in die Runde. Ich lese seit geraumer Zeit mit und habe das Chargeback Verfahren bei meiner Bank veranlasst. Diese hat mein Anliegen auch bei der Kreditkartenorganisation eingereicht. Darf ich mir nun Hoffnung machen meine nicht stattfindenden Flüge doch noch erstattet zu bekommen?

  10. #1250
    Neues Mitglied
    Registriert seit
    13.02.2019
    Beiträge
    17

    Standard

    Zitat Zitat von Querulant 1979 Beitrag anzeigen
    Ein herzliches Hallo in die Runde. Ich lese seit geraumer Zeit mit und habe das Chargeback Verfahren bei meiner Bank veranlasst. Diese hat mein Anliegen auch bei der Kreditkartenorganisation eingereicht. Darf ich mir nun Hoffnung machen meine nicht stattfindenden Flüge doch noch erstattet zu bekommen?
    Denke das dieses hier keiner sagen kann, aber um eine "grobe" Einschätzung zu geben reichen die Angaben nicht aus.
    Es fehlen sehr viele grundsätzliche Info´s :
    -Welche Bank
    - Welches KK Unternehmen
    - Wann bezahlt
    - Wann sind die Flüge (gewesen)
    - Notwendige Unterlagen KOMPLETT eingereicht ?
    - Antworten bereits erhalten
    usw.

  11. #1251
    Reguläres Mitglied
    Registriert seit
    08.02.2019
    Beiträge
    61

    Standard

    Zitat Zitat von Querulant 1979 Beitrag anzeigen
    Ein herzliches Hallo in die Runde. Ich lese seit geraumer Zeit mit und habe das Chargeback Verfahren bei meiner Bank veranlasst. Diese hat mein Anliegen auch bei der Kreditkartenorganisation eingereicht. Darf ich mir nun Hoffnung machen meine nicht stattfindenden Flüge doch noch erstattet zu bekommen?
    Die Bank hat ihren Chargeback ausgelöst? Dann aber hallo! Da haben Sie die einzige Hürde schon problemlos genommen und sind damit weiter als viele Andere (die Auslösung des Chargebacks über die Bank). In der Regel sollte das Geld innerhalb der nächsten Werktage (unter Vorbehalt) zurückgebucht sein. Bei welcher Bank sind Sie? Welche Unterlagen haben Sie eingereicht? Wäre interessant für die bisherigen Erfahrungen mit anderen Banken.

  12. #1252
    Neues Mitglied
    Registriert seit
    05.03.2019
    Beiträge
    3

    Standard

    Mich verwundert das alles ein wenig. Ich hatte meine Bank angeschrieben wie es mit Chargeback aussieht. Ein Formular war online nicht zu finden.
    Ein paar Tage später bekam ich ein Formular zugesandt welches sich Reklamation einer Kreditkartenzahlung nennt. Achso und eine Entschuldigung dass sich das Zusenden verzögert hat. Man musste sich erst mal schlau machen.
    Dieses wurde von uns ausgefüllt und die Argumentation beigefügt wie sie hier im Forum erläutert wird.

    Die Bearbeitung dauerte etwa ne Woche und heute kam die Info der Weiterleitung an die KK Organisation.
    Geändert von Querulant 1979 (05.03.2019 um 17:45 Uhr)
    Germanflieger sagt Danke für diesen Beitrag.

  13. #1253
    Txx
    Gast

    Standard

    Welche Bank denn nun und welche KK Organisation?

  14. #1254
    Neues Mitglied
    Registriert seit
    05.03.2019
    Beiträge
    3

    Standard

    Sorry...Mastercard und Ikano Bank
    maex und Txx sagen Danke für diesen Beitrag.

  15. #1255
    Neues Mitglied
    Registriert seit
    06.03.2019
    Beiträge
    3

    Standard

    Tach zusammen. Ich kann folgende Informationen beisteuern:
    Ich habe am 21.11.18 einen Flug bei Germania, Hinflug 1.6.19 mit Rückflug am 8.6.19 direkt bei der Airline gebucht. Bezahlt habe ich mit einer Mastercard Gold Miles and More der DKB.
    Nach einem Telefonat mit der Bank, in dem ich mich nach der Versicherung dieser Reise erkundigt habe, wurde mir geraten, das Chargeback Verfahren auszulösen, und zwar online direkt über die Seite der Abrechnungen (anklicken des "i" hinter der entsprechenden Position). Dies habe ich am 21.2.19 durchgeführt, als Anlage habe ich die Buchungsbestätigung von Germania hochgeladen und beigefügt. Als Grund der Reklamation habe ich "Ware oder Dienstleistung nicht erhalten" angegeben. Als weitere zusätzliche Information sollte man angeben, dass keine anderweitige Versicherung besteht, um Nachfragen zu vermeiden. Außerdem habe ich angegeben, dass infolge Insolvenz die gebuchten Flüge nicht stattfinden werden.
    Am 4.3. bekam ich dann folgende Antwort:

    "Den von Ihnen reklamierten Gesamtbetrag in Höhe von EUR xxx werden wir Ihrem Kartenkonto bis zur endültigen Klärung gutschreiben.

    Sollte sich nachträglich ein anderer Sachverhalt ergeben oder es sich um eine unberechtigte Reklamation handeln wird die vorläufige Gutschrift storniert und Ihrem Kartenkonto belastet.
    Falls wir noch weitere Angaben benötigen, werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen."

    Das Geld wurde meinem Kartenkonto bereits wieder gutgeschrieben. Vielleicht hilft diese Information ja noch jemandem. Ich bin mir nur nicht sicher, inwieweit ich eine erneute Belastung befürchten muss. Da das Geld bereits wieder auf dem Konto gutgeschrieben wurde, habe ich die Hoffnung, dass eine erneute Belastung nur bei außergewöhnlichem Grund erfolgen wird. Oder bin ich da zu optimistisch?
    sailo und holgerton sagen Danke für diesen Beitrag.

  16. #1256
    Neues Mitglied
    Registriert seit
    13.02.2019
    Beiträge
    17

    Standard

    Auch meine VB hat mir bestätigt, das das Geld mittlerweile zurückgebucht worden ist. Allerdings auf ein "Zwischenkonto". Die Gegenseite hat ab dem Zeitpunkt des Chargebacks 8 Wochen Zeit sich zu äußern und es zurückzufordern. 2 Wochen sind bereits vergangen und es ist nicht´s passiert. Nach der gesamten Frist wird mir der Betrag dann wieder "offiziell" gut geschrieben. Bin und bleibe also positiv....

  17. #1257
    Neues Mitglied
    Registriert seit
    20.02.2019
    Beiträge
    8

    Standard

    Hallo zusammen,
    im Netz habe ich diese speziellen Visa rules für Europa gefunden. Auf den Seite 710 bis 712 sind die passenden Regeln.

    Visa Europe Operating Regulations


    As of 9 June 2016, Visa Europe’s Scheme and Processing business units operate independently of one another.
    The previously published broad Visa Europe Operating Regulations have been retired. The new public version of the Visa Core Rules and Visa Product and Service Rules (which relate to Scheme) can be downloaded here.
    To request a copy of the rules relating to Processing, please email enquiries.europe@visa.com.
    Angehängte Dateien Angehängte Dateien
    Geändert von Germanflieger (07.03.2019 um 21:18 Uhr)

  18. #1258
    Reguläres Mitglied
    Registriert seit
    08.02.2019
    Beiträge
    61

    Standard

    Zitat Zitat von Germanflieger Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    im Netz habe ich diese speziellen Visa rules für Europa gefunden. Auf den Seite 710 bis 712 sind die passenden Regeln.

    Visa Europe Operating Regulations


    As of 9 June 2016, Visa Europe’s Scheme and Processing business units operate independently of one another.
    The previously published broad Visa Europe Operating Regulations have been retired. The new public version of the Visa Core Rules and Visa Product and Service Rules (which relate to Scheme) can be downloaded here.
    To request a copy of the rules relating to Processing, please email enquiries.europe@visa.com.
    Dies (Stand 14. April 2018) ist nicht die aktuell gültige Fassung.
    Die aktuell gültige Fassung (Stand 13. Oktober 2018) ist relativ einfach auf der deutschen VISA-Webseite zu finden (www.visa.de --> Kundenservice --> Vorschriften sowie Produkt- und Serviceregeln von Visa).
    Direktlink: https://www.visa.de/dam/VCOM/downloa...les-public.pdf

    Wo was genau steht ist meinen vorherigen Posts einfach zu entnehmen.

  19. #1259
    Aktives Mitglied
    Registriert seit
    22.10.2016
    Beiträge
    201

    Standard

    Da das Geld bereits wieder auf dem Konto gutgeschrieben wurde, habe ich die Hoffnung, dass eine erneute Belastung nur bei außergewöhnlichem Grund erfolgen wird. Oder bin ich da zu optimistisch?
    Ja und Nein. Grundsätzlich bist Du da zu optimistisch, da die erneute Belastung immer dann erfolgt, wenn die Gegenseite den Anspruch schlüssig belegt. Braucht also keinen "außergewöhnlichen Grund".
    Hier bei Insolvenz sollte das nicht passieren, da kann ja schlecht belegt werden, daß doch geleistet wird/wurde.
    Rolf59 sagt Danke für diesen Beitrag.

  20. #1260
    Megaposter Avatar von kingair9
    Registriert seit
    18.03.2009
    Ort
    Unter TABUM und bei EDLR
    Beiträge
    20.458

    Standard

    Zitat Zitat von hollaho Beitrag anzeigen
    Ja und Nein. Grundsätzlich bist Du da zu optimistisch, da die erneute Belastung immer dann erfolgt, wenn die Gegenseite den Anspruch schlüssig belegt. Braucht also keinen "außergewöhnlichen Grund".
    Hier bei Insolvenz sollte das nicht passieren, da kann ja schlecht belegt werden, daß doch geleistet wird/wurde.
    Du übersiehst etwas - man muß die Vorgänge

    1) Anspruch des insolventen Vertragspartners auf Zahlung trotz Nichtleistung (geleistete Vorauszahlung muß zu Tabelle angemeldet werden) gemäß Insolvenzrecht

    und

    2) Vertragliche Vereinbarung zwischen dem KK-Unternehmen und dem Nutzer der Kreditkarte

    getrennt betrachten. Der Anspruch der Germania bzw. des Insolvenzverwalters der Germania an den Passagier besteht zu 100% weiter und ist auch berechtigt. Der IV ist sogar rechtlich verpflichtet, diese Außenstände zur Stärkung der Masse einzufordern und wird dies auch in der Regel irgendwann tun.

    Ob diese Forderung dann durch den Passagier noch einmal beglichen werden muss oder ob der Passagier Glück hat und der IV sich das Geld vom Acquirer bzw. dessen Versicherung holen kann, wird abzuwarten sein.
    meilenfreund sagt Danke für diesen Beitrag.

Seite 63 von 92 ErsteErste ... 13 53 61 62 63 64 65 73 ... LetzteLetzte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •