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Thema: Ein paar Beobachtungen zum SCHUFA-Scoring

  1. #3301
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    Zitat Zitat von Yuwoex Beitrag anzeigen
    Lacht Sparkassen und Volksbanken ruhig aus, jede Bank die den Weg des "selbstverständlich" kostenlosen Girokonts NICHT mitgegangen ist, ist heilfroh drum.
    Auch wenn sie dadurch den einen oder anderen "Rosinenpicker" verloren hat.
    Wer die auslacht, hat eh keine Ahnung. Die Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken waren die großen Profiteure der Finanzkrise, haben mit der Bepreisung der Girokonten alles richtig gemacht und denen geht es (bis auf ein paar Einzelfälle) blendend. Keiner ist näher am Kunden dran wie die.

    Sparda, Postbank & Co. wissen doch gar nicht, wie sie aus der Nummer wieder rauskommen sollen. Die Direktbanken werden folgen.
    Wirf sie bitte nicht alle in einen Topf. Die Postbank hat ja inzwischen die Reißleine gezogen und bietet kein bedingungslos kostenloses Girokonto mehr an. Und die Spardabanken haben ihre Nische längst gefunden und sind - obwohl oder gerade weil sie nur Privatkundengeschäft machen - recht profitabel. Um das zu erreichen, setzen sie auf eine minimale Personaldecke im Schalterbereich (Geldverbrenner Nr. 1) und sind bei der Auswahl ihrer Kunden sehr restriktiv. Kostenlos ist das Girokonto dort nur, wenn es zwingend als "Gehaltskonto" geführt wird, d.h. sie suchen sich ihre Kunden ganz bewusst aus und haben dadurch einen sehr ertragsstarken Kundenstamm. Die sind quasi Rosinenpicker umgekehrt. Ihr (fast) Alleinstellungsmerkmal (neben den psd-Banken) ist, als Filialbank mit kostenlosem Girokonto aufzutreten. Dadurch grenzen sie sich gleichzeitig von den Direktbanken ("Wir haben ein Filialnetz") und von den Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken (Girokonto kostenlos) ab. Die Spardabanken werden also den Teufel tun, das kostenlose Girokonto abzuschaffen.

    Das Problem haben die Direktbanken, da stimme ich dir zu. Die wissen im Moment nicht, wie sie aus der Nummer wieder rauskommen, aber da die auf der Kostenseite viel effizienter arbeiten als die Filialbanken, können sie das "kostenlose Girokonto" noch eine ganze Weile durchhalten. Das müssen sie auch, sonst fehlt ihnen die Abgrenzung zu den Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken.

    PS: n26 und ähnliche Konsorten braucht man bei der ganzen Diskussion gar nicht zu berücksichtigen. Das sind und bleiben Exoten ohne nennenswerten Marktanteil. Ob sich deren Geschäftsmodell trägt, bleibt noch abzuwarten. Im Moment fahren sie jedenfalls Verluste ein. fidor ist das beste Beispiel. Vor neun Jahren mit viel Tamtam gestartet ist heute nicht mehr viel von denen übrig. Wie lange halten die noch durch? Der Konzentrationsprozess wird weiter gehen ... auch bei den Exoten.
    patte_ricke, CoolBreeze, Xer0 und 1 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.
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  2. #3302
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    Zitat Zitat von banshy Beitrag anzeigen
    Ich kenne N26 direkt nicht und die konkreten Fälle auch nicht, aber man gewinnt aus der Berichterstattung den Eindruck, dass die eine ziemlich wurstige Saftklitsche sind. Gegenfrage: Wieso bekommt es eine Direktbanktochter einer großen Filialbank offenbar im Gegensatz dazu ganz gut hin? Die sind wohl nicht dafür bekannt, dass die viele Kontoeröffnungen ablehnen.
    Ja, eben. Direktbanken prüfen lange nicht so lax wie einige Fintechs wie z.B. N26. Von Revolut ganz zu schweigen.

    Anhand der Anzahl an Konten auf ein strafrechtlich relevanten Hintergrund zu schließen ist schlichtes raten mit einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit einen Treffer zu landen. Zumal der Vorwurf bei N26 ja offenbar nicht ist, dass sie den Leuten erst einmal ein Konto geben, sondern bei konkreten Verdachtsfällen nicht schnell genug reagieren.
    Doch. Es gab Vorkommnisse, bei denen Strohmänner als Produkttester engagiert wurden. Die Agents haben beim VideoIdent nicht drauf hingewiesen, dass man dabei ist, ein "echtes" Konto zu eröffnen.
    Die Konten wurden anschliessend gekapert. Man kann sich drüber streiten, wie weit hier die Eigenverantwortung der Kunden geht. Die Rechtsprechung ist hier so gut wie immer auf seiten des Kunden.
    Das dies eher eine Entmündigung anstelle von Kundenschutz ist, mag aber keiner hören...
    Ein valides Argument ist es, dass die Banken mit den Kunden nichts verdienen. Dann müsste man sich aber generell die Frage stellen, ob da nicht etwas schief läuft, wenn man sein Kerngeschäft durch Vertriebstätigkeit refinanzieren muss. Und das Argument läuft de facto und jure leer, da die Banken einem gewissen Kontrahierungszwang unterliegen, § 31 ZKG.
    Das Argument ist nicht von mir. Generell sehe ich es aber durchaus so, dass "Rosinenpicken" zu einfach ist. Zudem fehlt, wie bereits weiter oben erwähnt, den Kunden mittlerweile das Gespür für gerechtfertigte Gebühren. Wie gesagt, ich habe schon genug Kunden erlebt, die ein kostenloses Girokonto führen, bei einem Umzug ihrer Pflicht zur Mitteilung an die Bank nicht nachkommen und sich dann noch über die lediglich weitergegebenen Gebühren des Einwohnermeldeamts zur Adressanfrage beschweren. Und dann noch meinen, die Bank verdiene an Ihnen. Aber daran hat die Branche selbst schuld, allen voran die Direktbanken.
    Das Problem ist hausgemacht. Die Geister, die ich rief...
    Ich glaube generell in Bezug auf die Schufa an massivste Wettbewerbsbehinderung, ja. Hier wird doch auf jeder Seite diskutiert, ob oder wann man jetzt einen KK oder Girokonto abschließen kann und inwieweit das jetzt oder später vielleicht die Schufa beeinträchtigt. Das dürfte ein Paradebeispiel von chilling effects sein. Sowas hätten sich andere Branchen nicht erlauben können und es wird ja offenbar auch schon geplant weitere Vertragsarten (evtl um so die Wechsler abzustrafen?) einzutragen. Am besten man stampft den Laden komplett ein und konzipiert ein vernünftiges und transparentes System (vgl. etwa Verbrauchergerechtes Scoring vom SVRV).
    Also eine Wettbewerbsbehinderung durch die Schufa gibt es nicht. Dafür müssten ja unterschiedliche Banken unterschiedliche Auskünfte bekommen...
    Weiter oben hast Du die Interpretation von Schufadaten als "Kaffeesatzleserei" bezeichnet und mir dies vorgeworfen. Aber genau das ist es doch teilweise.

    Dazu folgendes Beispiel:
    Ich selbst habe mittlerweile 4 Kreditkarten in der Schufa, scoremäßig bis jetzt nicht viel passiert. Ich hätte gerne noch eine Amex (bisher keine vorhanden).
    Einige hier sind der Meinung, dass die Gesellschaft bzw. Bank eine Rolle spielt und sich Amex positiv auswirken sollte, weil die genauer hinschauen und sich eine Bankauskunft vorbehalten und wohl oft auch tatsächlich einholen. Ich gehe davon aus, die Amex zu bekommen, glaube aber nicht, dass die sich bei mir als fünfte Karte positiv auswirkt. Im Gegenteil, ich denke beim Score wird dieses Mal ordentlich was passieren.
    Nun könnte man auf die Idee kommen, eine andere KK dafür zurück zu geben.
    Die Karte jedoch, die ich am wenigsten brauche (Comdirect Visa) habe ich jedoch seit 2001, dafür sind zwei andere (mit Amex wären es drei) aus diesem Jahr.
    Die Comdirect zurückgeben um den Schufascore zu verbessern? Ich denke auch dies würde zusätzlich nach hinten losgehen. Möglicherweise passiert wegen der Amex ja aber doch nichts.

    Im Klartext: Ich weiß es nicht und ich glaube, dass es niemand weiß. Nichtmal die Programmierer der Algorithmen bei der Schufa, weil die wohl kaum den Gesamtüberblick haben.
    Ich gehe davon aus, dass meine Einschätzung zutrifft, weil ich eine gewisse Erfahrung damit habe. Aber wissen?
    Nö, das ist meine persönliche Interpretation oder, wie du vollkommen richtig bemerkst "Kaffeesatzleserei".
    Wer meint, dass sich die Amex bei mir nicht scoresenkend (ich schreibe bewußt nicht "negativ") auswirkt oder ich die Comdirect tatsächlich kicken sollte, soll das ruhig mal schreiben und warum er denkt,
    dass es so und so ist.

    Ach so, ansonsten in meiner Schufa: 2x Giro, 1x Hypothekenkredit vorzeitig erledigt
    Rating A, letzter Score 99,4x

  3. #3303
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    Zitat Zitat von banshy Beitrag anzeigen
    Ich glaube generell in Bezug auf die Schufa an massivste Wettbewerbsbehinderung, ja. Hier wird doch auf jeder Seite diskutiert, ob oder wann man jetzt einen KK oder Girokonto abschließen kann und inwieweit das jetzt oder später vielleicht die Schufa beeinträchtigt. Das dürfte ein Paradebeispiel von chilling effects sein. Sowas hätten sich andere Branchen nicht erlauben können und es wird ja offenbar auch schon geplant weitere Vertragsarten (evtl um so die Wechsler abzustrafen?) einzutragen. Am besten man stampft den Laden komplett ein und konzipiert ein vernünftiges und transparentes System (vgl. etwa Verbrauchergerechtes Scoring vom SVRV).
    Die Schufa ist ein "normales" Unternehmen mit Gewinnorientierung. Sie wurde von Banken (!) gegründet, um für sie eine "gemeinsame schwarze Liste" zu führen. Inzwischen verdient die Schufa damit gutes Geld. Die Interessen irgendwelcher Verbraucher interessieren die Schufa gar nicht. Sie bedient ihre eigenen Kunden (die Banken usw.), um ihren Kunden gute Geschäfte zu ermöglichen, schwarze Schafe auszusieben und dabei selbst Geld zu verdienen.

    Zitat Zitat von Yuwoex Beitrag anzeigen
    Aber nochmal, das Problem bei der Ablehnung des fünften Girokontos sind nicht die Rosinenpicker.
    Kannst Du das mal erklären? Welches "Problem" gibt es denn mit Kunden, die 5 Girokonten (ohne Dispo) benötigen?

    Dafür gibt es doch in aller Regel ganz sachliche Gründe. Selbstständiger (Einzelunternehmer) braucht mindestens 2 Geschäftskonten, 2 geschäftliche Kreditkarten, mindestens 1 Privatkonto und normalerweise wenigstens 2 private Kreditkarten. Das halte ich für eine Minimalausstattung. Dabei sind die Giros in der Regel bei Selbstständigen ohne Dispo. Dabei gleich an irgendwelche "dunklen Machenschaften" zu denken, würde erklären, warum deutschen Banken Selbstständige schon per se als Kunden suspekt sind.

    Oder wovon redest Du als "Problem"?

    Gruß
    Lisa

  4. #3304
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    Zitat Zitat von wizzard Beitrag anzeigen
    Wirf sie bitte nicht alle in einen Topf. Die Postbank hat ja inzwischen die Reißleine gezogen und bietet kein bedingungslos kostenloses Girokonto mehr an.
    Das meinte ich ja. Die sind damit schon durch.
    Und die Spardabanken haben ihre Nische längst gefunden und sind - obwohl oder gerade weil sie nur Privatkundengeschäft machen - recht profitabel. Um das zu erreichen, setzen sie auf eine minimale Personaldecke im Schalterbereich (Geldverbrenner Nr. 1) und sind bei der Auswahl ihrer Kunden sehr restriktiv. Kostenlos ist das Girokonto dort nur, wenn es zwingend als "Gehaltskonto" geführt wird, d.h. sie suchen sich ihre Kunden ganz bewusst aus und haben dadurch einen sehr ertragsstarken Kundenstamm. Die sind quasi Rosinenpicker umgekehrt. Ihr (fast) Alleinstellungsmerkmal (neben den psd-Banken) ist, als Filialbank mit kostenlosem Girokonto aufzutreten. Dadurch grenzen sie sich gleichzeitig von den Direktbanken ("Wir haben ein Filialnetz") und von den Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken (Girokonto kostenlos) ab. Die Spardabanken werden also den Teufel tun, das kostenlose Girokonto abzuschaffen.
    Da bin ich nicht so ganz bei Dir. Gefühlt pfeifen die SpardaBanken auf dem letzten Loch. Was will man dort? Wertpapierberatung machen die schon gar nicht mehr, alles was irgendwie nach Aufwand, Arbeit oder Haftung - sprich: teuer - ist, wird vermieden und zwar in letzter Zeit massiv. Klar kann man von Nische sprechen auf der andren Seite ist es nicht Fisch und nicht Fleisch.
    Was ich an denen gar nicht mag ist die Intransparenz. Suchst Du nach Geldautomaten kommen erstmal 10 Penny-Märkte und dann eine Bankfiliale. Aus dem Genossenschaftlichen Bankennetz sind sie ausgetreten.
    Jetzt ist das Girokonto kostenlos, aber Abhebungen bei der Raiffeisenbank kosten 2,50 €... steht in deren (Sparda) PLV. Geschickt gemacht, denn rate mal wo sich die Kunden beschweren?
    Das ist aber gut so, denn so kommt die Raiba mit deren Kunden ins Gespräch. Und die Kunden sind nicht alle auf Dauer blöd...
    Trotzdem wirbt die Sparda mit kostenlosem Girokonto. Unfair wie ich finde, Kundenverarsche. Bei einer Comdirect wird ja auch gemeckert ("kostenlose Abhebung mit Ihrer VISA-Karte im Ausland" - nur halt zu einem Sch****kurs)
    Das Problem haben die Direktbanken, da stimme ich dir zu. Die wissen im Moment nicht, wie sie aus der Nummer wieder rauskommen, aber da die auf der Kostenseite viel effizienter arbeiten als die Filialbanken, können sie das "kostenlose Girokonto" noch eine ganze Weile durchhalten. Das müssen sie auch, sonst fehlt ihnen die Abgrenzung zu den Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken.
    Aber auch hier sind die Zeichen zu erkennen (keine Erstattung FremdGAA - Gebühren, Mindestabhebungsbeträge, etc.)
    Aber du hast recht, eine zeitlang werden die das noch durchhalten.

  5. #3305
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    Ich habe nichts gegen die Schufa und habe auch noch keine Barrieren durch das Scoring erlebt. Vielmehr bin ich froh, dass dadurch Banken eine grundsätzliche Einschätzung / Warnung zu/vor potentiellen Hochrisikokunden bekommen. Ein Vertrag hat immer mind. zwei Geschäftspartner und es ist das gute Recht der Bank, sich eine Einschätzung zur Bonität der Kundschaft einzuholen - mit dem größten Datenpool den es in Deutschland dazu gibt.

    Was die Sorgen um Konten/Karten betrifft mache ich es so: Wenn ich ein Produkt dringend möchte und sichergehen möchte es auch zu bekommen, dann nutze ich keinerlei Empfehlungslinks und Prämienangebote. So kam ich immer zu sämtlichen Karten und Konten die ich wollte - inklusive Vollausstattung (z.B. optionalen Kreditkarten mit hohen Limits, bei Banken bei denen sonst berichtet wird es wäre schwierig diese Karten / Limits zu bekommen). Da würde ich mir eher den Kopf drüber zerbrechen als irgendwo versuchen wie bei den Krokos ein paar €uros einzustecken. Wenn ein Produkt mich überzeugt, dann nutze ich es. Gerade die Prämienjäger sind es die dann in den Facebook Gruppen am lautesten schreien.

    Schufa ist eine Wissenschaft, über die man sich lange den Kopf zerbrechen kann. Keiner wird hier eine Lösung parat haben. Neben Vergleichsgruppen wie Alter, Wohngebiet, Kredithistorie, Länge von Geschäftsverbindungen, Anzahl an Krediten, Namen der Kredit-/Karteninstitute, Ausfallrate bei der jeweiligen Kundschaft usw. - da gibt es viel zu viele Variablen. Deswegen kann man auch sich Anfragen schenken wie "meint ihr mein Score geht hoch/runter". Einfach nicht übertreiben und das Leben genießen.
    Geändert von sir_hd (20.07.2019 um 11:22 Uhr)
    Lisa und Yuwoex sagen Danke für diesen Beitrag.

  6. #3306
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    Zitat Zitat von Lisa Beitrag anzeigen
    Kannst Du das mal erklären? Welches "Problem" gibt es denn mit Kunden, die 5 Girokonten (ohne Dispo) benötigen?

    Dafür gibt es doch in aller Regel ganz sachliche Gründe.
    Moment. Ich sprach davon, dass mir ein Kunde plausible (=sachliche) Gründe nennen muss, damit ich ihm ein Konto eröffne, wenn er noch mehrere andere in der Schufa stehen hat.
    Kann er das, ist es ja i.O.
    Selbstständiger (Einzelunternehmer) braucht mindestens 2 Geschäftskonten, 2 geschäftliche Kreditkarten, mindestens 1 Privatkonto und normalerweise wenigstens 2 private Kreditkarten. Das halte ich für eine Minimalausstattung. Dabei sind die Giros in der Regel bei Selbstständigen ohne Dispo. Dabei gleich an irgendwelche "dunklen Machenschaften" zu denken, würde erklären, warum deutschen Banken Selbstständige schon per se als Kunden suspekt sind.
    Also,
    1. das wären sachliche Gründe
    2. sind das im Bankerdenken ohnehin zwei Kunden: Privatkunde und Firmenkunde
    3. Bei dem von Dir geschilderten Fall des Selbständigen läuft das alles zu 95% bei ein- und derselben Bank. Größere Firmen haben dann zwei Bankverbindungen oder aus taktischen Gründen bei jeder Bank vor Ort. Falls das nicht so ist, kannst Du Punkt 1.) wieder streichen...
    Oder wovon redest Du als "Problem"?

    Gruß
    Lisa
    Davon gibt es doch hunderte Beispiele, auch hier im Forum.
    Der Klassiker früherer Jahre war Scheckreiterei. Das kannst Du mit KK auch machen. MS ist "Version light".
    Andere Beispiele wurden weiter oben schon genannt.
    Damit ich nicht falsch verstanden werde. In der großen Mehrheit aller Fälle (und das kommt auch selten genug vor) ist alles in bester Ordnung.
    Aber ein Privatkunde mit 4 Girokonten muss sich entweder auf den Zahn fühlen lassen oder sich als fünftes Institut jemand anders suchen. Das ist so.
    Wenn mir einer erklärt, dass er schon jahrelang mit 4 Konten bei Bank X ist, aber eben einfach noch eine weitere Bankverbindung bei Y haben möchte und ansonsten einen guten Eindruck macht, ist die Erklärung für mich schon plausibel.

  7. #3307
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    Zitat Zitat von Yuwoex Beitrag anzeigen
    2. sind das im Bankerdenken ohnehin zwei Kunden: Privatkunde und Firmenkunde
    Die Schufa sieht da keinen Unterschied. Sie sieht eine natürliche Person, die 4 Konten und 4 Kreditkarten hat. Dass er Einzelunternehmer ist, ist gar nicht vermerkt. Und für die Bank ist er auch nur ein Kunde. Denn er haftet mit seinem ganzen Vermögen, sowohl für seine privaten als auch für seine geschäftlichen Dinge.

    3. Bei dem von Dir geschilderten Fall des Selbständigen läuft das alles zu 95% bei ein- und derselben Bank. Größere Firmen haben dann zwei Bankverbindungen oder aus taktischen Gründen bei jeder Bank vor Ort.
    Nein, schon aus Redundanzgründen hat man als Selbstständiger die Konten eben nicht bei EINER Bank, sondern möglichst weit gestreut. Wenn irgendeine Bank die Konditionen dramatisch verschlechtert oder sonst irgendwelche Gründe bestehen, hat man parallel noch eins (oder mehrere) andere Konten, auf die man sofort ausweichen kann. Wenn also ein Selbstständiger ein rein privat genutztes Konto eröffnet, sieht die Bank bei der Kontoeröffnung mit Schufa-Abfrage nur, dass dieser Mensch (nur solche gibt es bei der Schufa) bereits X andere Konten hat; dass er selbstständig ist, ist ja bei der Eröffnung des Kontos nicht zwingend bekannt, zumal wenn das Privatkonto ohne Dispo eröffnet wird.

    Aber ein Privatkunde mit 4 Girokonten muss sich entweder auf den Zahn fühlen lassen oder sich als fünftes Institut jemand anders suchen. Das ist so.
    Wenn mir einer erklärt, dass er schon jahrelang mit 4 Konten bei Bank X ist, aber eben einfach noch eine weitere Bankverbindung bei Y haben möchte und ansonsten einen guten Eindruck macht, ist die Erklärung für mich schon plausibel.
    Wie gesagt, die Schufa kennt nur Menschen. Manche Menschen = Privatpersonen haben mehrere Konten in ihrem Schufa-Konto eingetragen, weil sie ihren Lebensunterhalt als Selbstständige verdienen. Aber diese Tatsache weiß die Schufa nicht und darüber erteilt sie auch keine Auskunft. Sie gibt nur die Anzahl der Konten, die diese Person führt, bekannt.

    Gruß
    Lisa

  8. #3308
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    Hallo Lisa, es geht in diesem Thread zwar um Schufa, in meinen Ausführungen allerdings gerade nicht.
    Sondern um die Sichtweise der Bank, danach wurde ich gefragt.
    Und selbstverständlich ist dein Beispiel für die Bank zwei Kunden und wir wissen auch, dass ihn die Schufa zusammen als einen führt. Also alles gut: Ein Firmen- und ein Privatkunde in Personalunion, von denen der FK 2, der PK 1 Giro hat. Also alles gut, völlig unauffällig.
    Was du zu recht korrigiert hast, ist das ein Selbständiger mit zwei verschiedenen Bankverbindungen in der Regel gut beraten ist. "Weit gestreut" unterschreibe ich aber trotzdem nicht. Das ist bei Einzelfirmen, wie du sie beschreibst, nach meiner Erfahrung so gut wie immer kontraproduktiv.

  9. #3309
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    Zitat Zitat von Yuwoex Beitrag anzeigen
    Doch. Es gab Vorkommnisse, bei denen Strohmänner als Produkttester engagiert wurden. Die Agents haben beim VideoIdent nicht drauf hingewiesen, dass man dabei ist, ein "echtes" Konto zu eröffnen.
    Die Konten wurden anschliessend gekapert. Man kann sich drüber streiten, wie weit hier die Eigenverantwortung der Kunden geht. Die Rechtsprechung ist hier so gut wie immer auf seiten des Kunden.
    Das dies eher eine Entmündigung anstelle von Kundenschutz ist, mag aber keiner hören...
    Naja, es gab Fälle. Die Regel ist das sicher nicht. Die meisten Fälle vor den Amtsgerichten im Kontext von § 261 StGB angeklagten Taten dürften die von mir angesprochene Konstellation betreffen, da werden dann in der Regel keine Konten eröffnet. Ist halt einfacher und die Täter im Hintergrund laufen nicht Gefahr, dass sich ihre Strohmänner vor Ort verplappern.

    Das Argument ist nicht von mir. Generell sehe ich es aber durchaus so, dass "Rosinenpicken" zu einfach ist. Zudem fehlt, wie bereits weiter oben erwähnt, den Kunden mittlerweile das Gespür für gerechtfertigte Gebühren. [...] Das Problem ist hausgemacht. Die Geister, die ich rief...
    Absolute Zustimmung. Jeder macht heute das was ihm nützt und nimmt keine Rücksicht auf z.B. die andere Vertragspartei. Das ist auch nicht meine Art Geschäfte zu machen und das sollte den betroffenen Leuten auch auf die Füße fallen. Ich muss als Kunde aber nicht über die Wirtschaftlichkeit der Geschäftsmodelle meiner Diensteanbieter urteilen. Wenn jemand eine Mischkalkulation fährt und ich jedes Jahr meine Versicherung oder meinen Energieanbieter wechsle, dann ist das die Verwirklichung seines unternehmerischen Risikos und nicht meine Unredlichkeit. Anders sehe ich es, wenn man eine Dienstleistung von Anfang an nicht nutzen und nur etwaige Boni mitnehmen will.

    Also eine Wettbewerbsbehinderung durch die Schufa gibt es nicht. Dafür müssten ja unterschiedliche Banken unterschiedliche Auskünfte bekommen...
    Nein, da reicht es bereits aus, wenn Kunden einer Bank im Score abgestraft sind und deswegen am Ende des Tages auch nicht mehr wechseln (können). Gerade im europäischen Kartellrecht kommt es eher auf die Nachfrageseite an, sonst wäre bei Monopolen mangels Wettbewerbern ja auch Ende. Daneben sind ja auch nur ein Bruchteil der Banken überhaupt Aktionäre der Schufa und insoweit wäre es angebracht in Bezug auf Marktauswirkungen durch Scoring noch viel größere Sorgfalt walten zu lassen.

    Zitat Zitat von Lisa Beitrag anzeigen
    Die Schufa ist ein "normales" Unternehmen mit Gewinnorientierung. Sie wurde von Banken (!) gegründet, um für sie eine "gemeinsame schwarze Liste" zu führen. Inzwischen verdient die Schufa damit gutes Geld. Die Interessen irgendwelcher Verbraucher interessieren die Schufa gar nicht. Sie bedient ihre eigenen Kunden (die Banken usw.), um ihren Kunden gute Geschäfte zu ermöglichen, schwarze Schafe auszusieben und dabei selbst Geld zu verdienen.
    Ich habe auch nie behauptet, dass die Schufa kein gewinnorientiertes Unternehmen sei. Aber für ihre abenteuerliche Datenverarbeitung braucht die Schufa datenschutzrechtliche Rechtsgrundlagen und die kann sie nur ziehen, sofern das Gesamtsystem auch irgendwie im Interesse des/der Verbraucher ist. Mittlerweile beruft man sich ja - mE zu Recht - auf die datenschutzrechtliche Interessenabwägung.

  10. #3310
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    Zitat Zitat von banshy Beitrag anzeigen
    Ich muss als Kunde aber nicht über die Wirtschaftlichkeit der Geschäftsmodelle meiner Diensteanbieter urteilen. Wenn jemand eine Mischkalkulation fährt und ich jedes Jahr meine Versicherung oder meinen Energieanbieter wechsle, dann ist das die Verwirklichung seines unternehmerischen Risikos und nicht meine Unredlichkeit.
    Selbstverständlich, das hätte ich auch nicht gemeint. Ich wollte damit nur sagen, dass ich die Banken mittlerweile an einem sehr kritischen Punkt sehe. Vielen Kunden sehe ich mittlerweile derart die Sinne vernebelt das kein gesundes Empfinden mehr möglich, warum etwas wie bepreist wird. Auf der einen Seite "wo werde ich tatsächlich abgezockt", auf der anderen Seite eine übrigens Erwartungshaltung was gefälligst kostenlos zu sein hat. Das was du sagst, ist ja gerade die Folge davon.
    Nein, da reicht es bereits aus, wenn Kunden einer Bank im Score abgestraft sind und deswegen am Ende des Tages auch nicht mehr wechseln (können). Gerade im europäischen Kartellrecht kommt es eher auf die Nachfrageseite an, sonst wäre bei Monopolen mangels Wettbewerbern ja auch Ende. Daneben sind ja auch nur ein Bruchteil der Banken überhaupt Aktionäre der Schufa und insoweit wäre es angebracht in Bezug auf Marktauswirkungen durch Scoring noch viel größere Sorgfalt walten zu lassen.
    Meinst du jetzt "einer Bank generell" oder "einer bestimmten Bank"?
    Oder anders gefragt: Habe ich das richtig verstanden, dass du Wettbewerbsverzerrung insofern siehst, dass die Schufa bestimmte Institute bevorzugt bzw. benachteiligt?
    Das kann ich nicht abstreiten, glaube ich aber auch nicht.

  11. #3311
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    Zitat Zitat von Lisa Beitrag anzeigen
    Die Schufa sieht da keinen Unterschied. Sie sieht eine natürliche Person, die 4 Konten und 4 Kreditkarten hat. Dass er Einzelunternehmer ist, ist gar nicht vermerkt. Und für die Bank ist er auch nur ein Kunde. Denn er haftet mit seinem ganzen Vermögen, sowohl für seine privaten als auch für seine geschäftlichen Dinge.

    ...


    Wie gesagt, die Schufa kennt nur Menschen. Manche Menschen = Privatpersonen haben mehrere Konten in ihrem Schufa-Konto eingetragen, weil sie ihren Lebensunterhalt als Selbstständige verdienen. Aber diese Tatsache weiß die Schufa nicht und darüber erteilt sie auch keine Auskunft. Sie gibt nur die Anzahl der Konten, die diese Person führt, bekannt.

    Gruß
    Lisa
    Geschäftskonten stehen in der Regel gar nicht in der Schufa!

    Zumindest von mir (DKB) und von zwei bekannten Selbstständigen (2x Volksbank und 1x DKB) kann ich sprechen...
    patte_ricke, gambrinus und Ida77 sagen Danke für diesen Beitrag.

  12. #3312
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    Zitat Zitat von monk Beitrag anzeigen
    Geschäftskonten stehen in der Regel gar nicht in der Schufa!

    Zumindest von mir (DKB) und von zwei bekannten Selbstständigen (2x Volksbank und 1x DKB) kann ich sprechen...
    Ist das jetzt ein "Erfahrungswert" oder woraus resultiert diese Behauptung? Ich spreche hier von vollhaftenden Einzelunternehmern (= natürliche Person). Das Geschäftsgirokonto eines Selbstständigen ist zuallererstmal ein normales Girokonto der natürlichen Person. Wieso sollte das grundsätzlich nicht in der Schufa stehen, nur weil es geschäftlich genutzt wird? Das würde ja völlig neue Perspektiven eröffnen, wie man ein normales Girokonto erhielte, das nicht in die Schufa eingetragen wird ... (man beachte den Konjunktiv).

    Woraus schließt Du das? Hast Du dazu irgendwelche Quellen?

    Btw: Seit wann akzeptiert die DKB denn Selbstständige? Vor Jahren hatte ich das mal versucht, da wurden nur "Elite-Selbstständige" = Freiberufler akzeptiert. "Echte" Selbstständige wollte die DKB nicht, genau wie die ING.DiBa.

    Gruß
    Lisa

  13. #3313
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    Zitat Zitat von Lisa Beitrag anzeigen
    Ist das jetzt ein "Erfahrungswert" oder woraus resultiert diese Behauptung? Ich spreche hier von vollhaftenden Einzelunternehmern (= natürliche Person). Das Geschäftsgirokonto eines Selbstständigen ist zuallererstmal ein normales Girokonto der natürlichen Person. Wieso sollte das grundsätzlich nicht in der Schufa stehen, nur weil es geschäftlich genutzt wird? Das würde ja völlig neue Perspektiven eröffnen, wie man ein normales Girokonto erhielte, das nicht in die Schufa eingetragen wird ... (man beachte den Konjunktiv).

    Woraus schließt Du das? Hast Du dazu irgendwelche Quellen?

    Btw: Seit wann akzeptiert die DKB denn Selbstständige? Vor Jahren hatte ich das mal versucht, da wurden nur "Elite-Selbstständige" = Freiberufler akzeptiert. "Echte" Selbstständige wollte die DKB nicht, genau wie die ING.DiBa.

    Gruß
    Lisa
    Ich schrieb doch: ich spreche von mir und 2 Bekannten. Ich kenne im Umkehrschluss kein bei der Schufa eingetragenes Geschäftskonto, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

    Alle 3 sind "Elite-Selbstständige", wenn du es so bezeichnen willst, nämlich Steuerberater, Apotheker und Rechtsanwalt. Diese bekommen alle das DKB Business Girokonto. (Als Steuerberater empfehle ich allen meinen Mandanten, welche die DKB fürs Geschäftskonto akzeptiert, das kostenlose DKB Business. Daher ist es bei mir recht weit verbreitet (Apotheker, Arzt, Rechtsanwalt, Mediator, Hausverwalter, alle nutzen es auf meine Empfehlung hin)).

    Die Formulierung "Freiberufler" ist nicht ganz zutreffend, denn Apotheker und Hausverwalter sind beispielsweise keine Freiberufler, sondern Gewerbetreibende. Dennoch von der DKB für das DKB Business zugelassen.

    Die ING akzeptiert übrigens ausschließlich Privatkunden. Also geschäftlich darf man das Girokonto nie nutzen. Und selbst fürs Privatkonto akzeptiert sie keine Gewerbetreibenden, sondern nur Freiberufler. Gewerbetreibende will sie also nicht mal als Privatkunden haben.
    Geändert von monk (20.07.2019 um 14:02 Uhr)
    Lisa und gambrinus sagen Danke für diesen Beitrag.

  14. #3314
    Erfahrenes Mitglied
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    Bis vor rund 10 Jahren hatte ich noch zwei Geschäftskonten als Einzelunternehmer. Sparkasse und Commerzbank hatten die Konten damals nicht an die Schufa gemeldet.
    monk, Lisa und gambrinus sagen Danke für diesen Beitrag.

  15. #3315
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    Die örtliche Volksbank hat geschäftliches und privates Girokonto (beide ohne Dispo/Kontokorrent) beide in die Schufa eingetragen, da ist auch kein Unterschied erkennbar, es stehen halt zwei Kontonummern da.

    Ehemalige Dresdner Bank hatte auch beide Konten (ebenfalls beide ohne Dispo/Kontokorrent) mit Kontonummer eingetragen, da war ebenfalls kein Unterschied erkennbar. Die habe ich aber schon lange nicht mehr, da kann ich nicht beurteilen, wie sich die Coba inzwischen benimmt.

    Deswegen war ich jetzt doch sehr erstaunt über die Aussage.

    Ach so noch zur Konkretisierung: Das ist nichts als "Geschäftskonto" eingetragen, es steht ganz normal untereinander
    Girokonto XYZ
    Girokonto XZZ

    Man sieht also keinen Unterschied zu einem (rein privaten) Girokonto.
    Gruß
    Lisa

  16. #3316
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    Zitat Zitat von monk Beitrag anzeigen
    Ich schrieb doch: ich spreche von mir und 2 Bekannten. Ich kenne im Umkehrschluss kein bei der Schufa eingetragenes Geschäftskonto, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren...
    Mein Geschäftskonto bei der netbank ist bei der Schufa eingetragen, allerdings unter einer anderen Rubrik als die privaten Girokonten.
    Lisa sagt Danke für diesen Beitrag.

  17. #3317
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    Zitat Zitat von Ida77 Beitrag anzeigen
    Mein Geschäftskonto bei der netbank ist bei der Schufa eingetragen, allerdings unter einer anderen Rubrik als die privaten Girokonten.
    Ach, sehr interessant, unter welcher Rubrik ist denn das Geschäftskonto eingetragen? Ist es als "Geschäftskonto" eingetragen, oder "nur" als "Girokonto"?
    Bei mir steht da alles unter Kreditinstitute, und zwar die Banken in alphabetischer Reihenfolge, es steht immer nur "Girokonto".

  18. #3318
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    @Lisa:
    Die Rubrik heißt „Anfragen und Vertragsverbindungen aus gewerblicher Tätigkeit“.
    Der Eintrag lautet: „Geschäftliches Girokonto (für Selbständige und Kleingewerbetreibende)“.
    Lisa, KvR und gambrinus sagen Danke für diesen Beitrag.

  19. #3319
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    Zitat Zitat von Ida77 Beitrag anzeigen
    @Lisa:
    Die Rubrik heißt „Anfragen und Vertragsverbindungen aus gewerblicher Tätigkeit“.
    Der Eintrag lautet: „Geschäftliches Girokonto (für Selbständige und Kleingewerbetreibende)“.
    Wirklich interessant. Diese Rubrik war in meiner Schufa noch nie befüllt. Möglicherweise liegt es tatsächlich daran, wie kompetent (oder eben nicht) die Bank-Mitarbeiter die Konten einmelden, ob in der richtigen Rubrik oder gar nicht. Scheint wohl tatsächlich bei jeder Bank individuell zu sein.

  20. #3320
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    Zitat Zitat von Lisa Beitrag anzeigen
    Wirklich interessant. Diese Rubrik war in meiner Schufa noch nie befüllt. Möglicherweise liegt es tatsächlich daran, wie kompetent (oder eben nicht) die Bank-Mitarbeiter die Konten einmelden, ob in der richtigen Rubrik oder gar nicht. Scheint wohl tatsächlich bei jeder Bank individuell zu sein.
    Das glaube ich Dir sofort. Habe ich auch in "freier Wildbahn" noch nie gesehen.

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