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Thema: Hat jemand mit Revolut Erfahrungen?

  1. #221
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    Das ist wahrscheinlich nur unglücklich formuliert, man hätte statt "abgebucht werden" lieber "fällig wird" scheiben müssen. Aber nach dem Willen des Gesetzgebers ist doch relativ klar, dass Advanzia eine Kreditkarte ist.

    Es kann doch keinen Unterschied machen, ob man den Rechnungsbetrag per Sepa-Überweisung oder Sepa-Lastschrift begleicht.

    Man kann das auch mit einem Größenschluss argumentieren, denn eine Karte, bei dem der fällige Betrag noch nicht einmal per Lastschrift abgebucht wird, sondern aktiv überwiesen werden muss, ist noch "weniger Debitkarte".
    MaxBerlin sagt Danke für diesen Beitrag.

  2. #222
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    Wahscheinlich ist das auch nur eine schlechte Übersetzung. Im Englischen heißt es:

    ‘credit card transaction’ means a card-based payment transaction where the amount of the transaction is debited in full or in part at a pre agreed specific calendar month date to the payer, in line with a prearranged credit facility, with or without interest;
    Diese Definition macht mehr Sinn, denn das "debit" muss nicht heißen, dass es vom Bankkonto abgebucht wird, man kann das auch so lesen, dass der "Betrag dem Zahler berechnet/verrechnet" wird, also dass dem Zahler einmal im Monat zumindest einen Teil zahlen muss.

    Auch aus den Erwägungsgründen (und die sind auch nicht unbeachtlich) kann man gut herauslesen, was man sich unter Kreditkarten vorstellt:
    (17)
    Es gibt im Wesentlichen zwei Arten von Kreditkarten auf dem Markt. Bei Debitkarten mit Zahlungsaufschub wird das Konto des Karteninhabers zu einem im Voraus vereinbarten spezifischen Zeitpunkt, in der Regel einmal monatlich, mit dem gesamten Betrag der Transaktionen belastet, ohne dass Zinsen zu zahlen sind. Bei anderen Kreditkarten kann der Karteninhaber eine Kreditfazilität nutzen, um einen Teil der Beträge zu einem späteren als dem angegebenen Zeitpunkt zurückzahlen, zuzüglich Zinsen oder sonstiger Kosten.
    MaxBerlin sagt Danke für diesen Beitrag.

  3. #223
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    Zitat Zitat von Amino Beitrag anzeigen
    Wahscheinlich ist das auch nur eine schlechte Übersetzung. Im Englischen heißt es:
    Hab ganz vergessen, hier zu antworten, aber ich hab' mir vorher auch die englische (Original-?) Version angeschaut, und dachte ebenso an die Möglichkeit einer etwas "untreffenden" Übersetzung von "to debit".

  4. #224
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    Das ist auch ein Problem des Europarechts, denn im Prinzip sind alle Sprachen verbindlich, es gibt keine Regel, dass im Zweifel eine bestimmte Sprache gilt.

    Andererseits ist es auch nicht der Sinn, sich an einem Wort aufzuhängen, wenn der Wille des Gesetzgebers ziemlich klar ist. Mit "debited at a pre agreed specific calendar month date" wollte man offensichtlich nur die Abgrenzung zu Debitkarten klarstellen, bei denen ja zeitnahe Abgebucht wird. Damit soll wahrscheinlich nur verhindert werden, dass Karten als Kreditkarten bezeichnet werden, die zwar technisch gesehen einen Kreditrahmen haben, aber täglich abgebucht werden.
    MaxBerlin sagt Danke für diesen Beitrag.

  5. #225
    nrw
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    Auch wenn ich hier spitzfindig sein mag:
    Was unterscheidet denn die goldene Advanzia Karte von der nicht goldenen Consorsbank Karte, wenn der Kunde einen Dispositionskredit nutzt?
    In beiden Fällen wird der ausstehende Saldo nicht automatisch eingezogen, in beiden Fällen kann ein Verfügungsrahmen genutzt werden.
    In beiden Fällen erhält der Kunde eine monatliche Abrechnung bzw. einen Kontoauszug. Bei den Zinsen unterscheiden sich beide wieder: Consors berechnet für den Dispositionskredit bei Nutzung immer Zinsen, Advanzia nur bei Nichtzahlung innerhalb des Zahlungsziels.
    "Bei Debitkarten mit Zahlungsaufschub wird das Konto des Karteninhabers zu einem im Voraus vereinbarten spezifischen Zeitpunkt, in der Regel einmal monatlich, mit dem gesamten Betrag der Transaktionen belastet, ohne dass Zinsen zu zahlen sind."
    Und nun bleibt es kompliziert: Ist eine Visakarte von Barclaycard, die 100% des fälligen Betrags monatlich einzieht nun eine Debitkarte?
    Ist die Girocard der LBB (z.B. Airberlin oder Amazon) eine Kreditkarte, wenn man Teilzahlung nutzt?

  6. #226
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    Zitat Zitat von nrw Beitrag anzeigen
    Auch wenn ich hier spitzfindig sein mag:
    Was unterscheidet denn die goldene Advanzia Karte von der nicht goldenen Consorsbank Karte, wenn der Kunde einen Dispositionskredit nutzt?
    In beiden Fällen wird der ausstehende Saldo nicht automatisch eingezogen, in beiden Fällen kann ein Verfügungsrahmen genutzt werden.
    In beiden Fällen erhält der Kunde eine monatliche Abrechnung bzw. einen Kontoauszug.
    Der wesentliche Unterschied ist der, dass bei Advanzia nach jeder Abrechnung zumindest ein Teilbetrag fällig wird und bezahlt werden muss. Bei einer Consors-Visa, bei der man "nur" den Dispo nutzt, wird der Betrag mit dem Kontoauszug nicht fällig gestellt und es muss auch nichts vom Kunden bezahlt werden (so lange die Bank Vertrauen in die Bonität des Kunden hat).

    Wahrscheinlich ist das genau der Punkt, auf den die Regulierung mit der Formulierung hinaus wollte: "debited at a pre agreed specific calendar month date" heißt, dass der Kunde an einem vorher festgelegten Tag zahlen muss, was bei der Advanzia-Kreditkarte auch der Fall ist, bei der Consors-Visa aber nicht, daher ist die Consors-Visa auch trotz Dispo eine Debitkarte.


    Deine Frage mit der Barclaycard verstehe ich jetzt nicht. Eine "Debitkarte mit Zahlungsaufschub" ist ja eine Unterkategorie einer Kreditkarte laut dem Text. Auch wieder ein Beispiel, was man anders übersetzen hätte müssen, weil ja eben nicht Debitkarten gemeint sind.


    Aber Danke für den Einwand, ich hab mich nämlich schon die ganze Zeit gefragt, warum man bei der Definition überhaupt das "debited at a pre agreed specific calendar month date" aufgenommen hat. Jetzt ist es natürlich klar, denn wenn es nur auf das Merkmal der Kreditgewährung ankommen würde, dann wäre jede Debitkarte eines Girokontos mit Dispo eine Kreditkarte und es gäbe fast keine Karten, bei denen nur 0,2% gilt.
    Geändert von Amino (25.05.2016 um 00:48 Uhr)
    MaxBerlin sagt Danke für diesen Beitrag.

  7. #227
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    Zitat Zitat von Amino Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich ist das genau der Punkt, auf den die Regulierung mit der Formulierung hinaus wollte: "debited at a pre agreed specific calendar month date" heißt, dass der Kunde an einem vorher festgelegten Tag zahlen muss, was bei der Advanzia-Kreditkarte auch der Fall ist, bei der Consors-Visa aber nicht, daher ist die Consors-Visa auch trotz Dispo eine Debitkarte.
    Die von dir angesprochene "blau/schwarze" consorsbank-Visa dürfte in der Tat eine Debit sein.
    Aber was ist dann die von "nrw" angesprochene goldenen consorsbank-Visa?

    Afaik wird die als Visa Debit herausgegeben, obwohl es sich doch wohl eher um eine Deferred-Debit-Karte handelt und die nach Interchange eher nach Credit berechnet werden müsste da monatliche Abbuchung. Oder macht die Barauszahlungen, die sofort debitiert werden den Unterschied?

    Zitat Zitat von Amino Beitrag anzeigen
    Deine Frage mit der Barclaycard verstehe ich jetzt nicht. Eine "Debitkarte mit Zahlungsaufschub" ist ja eine Unterkategorie einer Kreditkarte laut dem Text. Auch wieder ein Beispiel, was man anders übersetzen hätte müssen, weil ja eben nicht Debitkarten gemeint sind.
    Derzeit dürfte Barclaycard mit der Maestro aber nur 0.2% Interchange kassieren. Stehen ihnen 0.1 Prozentpunkte mehr zu?

  8. #228
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    Zitat Zitat von DerSimon Beitrag anzeigen
    Die von dir angesprochene "blau/schwarze" consorsbank-Visa dürfte in der Tat eine Debit sein.
    Aber was ist dann die von "nrw" angesprochene goldenen consorsbank-Visa?

    Afaik wird die als Visa Debit herausgegeben, obwohl es sich doch wohl eher um eine Deferred-Debit-Karte handelt und die nach Interchange eher nach Credit berechnet werden müsste da monatliche Abbuchung. Oder macht die Barauszahlungen, die sofort debitiert werden den Unterschied?
    Bei der Regulierung geht es ja nur um Höchstsätze, ein zu niedriges Interchange ist ja nicht verboten. Ob die Barauszahlungen, die sofort abgebucht werden, einen Unterschied machen, weiß ich jetzt nicht, aber so lange sich die Karte freiwillig als Visa Debit ausgibt, ist das ja in Ordnung, weil es sogar weniger kostet als erlaubt wäre.

    Zitat Zitat von DerSimon Beitrag anzeigen
    Derzeit dürfte Barclaycard mit der Maestro aber nur 0.2% Interchange kassieren. Stehen ihnen 0.1 Prozentpunkte mehr zu?
    Nach den Regeln von Mastercard wird die Maestro immer als Debit eingestuft, daher bekommt Barclays auch nur 0,2%. Einen niedrigeren Interchange-Satz darf Mastercard ja festlegen, nur einen höheren nicht. Und bei Maestro wurden eben 0,2% festgelegt, unabhängig ob Debit oder Credit.

  9. #229
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    Ich habe gerade eben eine Email "Vote Revolut For The Best FinTech Startup Award!" von Revolut erhalten. Die scheinen das Prinzip von Opt-in für Spam noch nicht ganz begriffen zu haben und schicken einfach mal generell Spam an alle Nutzer:

    You are receiving this email as you are a member of our Revolution, who provided their email address at sign up.
    Die Email Liste heißt auch einfach mal "All user email address'". Für die Aktion könnte man den Laden eigentlich auch schon abschießen.

  10. #230
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    Kostenlos in BKK bei der citi damit abgehoben. Mit Number26 z.B. wären es 180 THB gewesen.
    MaxBerlin sagt Danke für diesen Beitrag.
    Priority customer dürfen eine bessere Performance erwarten.

  11. #231
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    Wie kann das sein, sind doch beides Mastercard?

  12. #232
    Erfahrenes Mitglied Avatar von MaxBerlin
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    Es ist doch denkbar, dass ein Automat für verschiedene Kartennummernkreise verschiedene Gebührensätze vorsieht.
    Etwa differenziert zwischen inländischen und ausländischen Karten, oder zwischen Prepaid, Credit und Debit. Wenn ich mit der Revolut an einen NatWest-Automaten gehe, sagt der Automat immer, der Kartenherausgeber kann Cash advance fees berechnen, weil es offenbar für eine Kreditkarte gehalten wird - ansonsten gehe ich aber gern zu NatWest, weil sie bisher fair waren und mich anders als Barclays nicht über DCC bescheißen wollten).

  13. #233
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    Zitat Zitat von MaxBerlin Beitrag anzeigen
    Es ist doch denkbar, dass ein Automat für verschiedene Kartennummernkreise verschiedene Gebührensätze vorsieht.
    Etwa differenziert zwischen inländischen und ausländischen Karten, oder zwischen Prepaid, Credit und Debit.
    Ist das von Mastercard aus erlaubt?

  14. #234
    Erfahrenes Mitglied Avatar von tmmd
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    Gibt es bei Revolut inzwischen eigentlich Karten mit NFC?

  15. #235
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    Vor zweieinhalb Wochen hab ich noch eine Karte ohne NFC bekommen.

    Verstehe ich ehrlich gesagt nicht, da braucht sich Revolut nicht wundern, wenn die Karte nur zum Geldabheben genutzt wird.

  16. #236
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    Ich habe die Revolut Karte nun 3 Wochen+ für alle Transaktionen bei den Amex nicht akzeptiert wurde + Bargeldbezug in Israel genutzt. (Alles Magstrip Zahlungen)

    Es hat problemlos funktioniert... Allerdings scheinen manche Transaktionen nicht zeitgleich zu kommen und werden erst eine halbe Stunde später angezeigt.

  17. #237
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    Wird in diesem Fall wohl dann vom Terminal an den Aquirer geschickt worden sein.

  18. #238
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    Funktioniert bei euch das aufladen mit der Number26-MasterCard derzeit?

    Bei mir (BIN weiterhin 517337) wird die Karte neuerdings abgelehnt als unsupported.

    Edit: Mit der Maestro gehts.
    Geändert von DerSimon (19.06.2016 um 18:09 Uhr)

  19. #239
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    Zitat Zitat von flightfan Beitrag anzeigen
    Weiß jemand eine Möglichkeit Geld mit sofortiger Gutschrift von einem dt. Girokonto kostenlos per Giropay oder Sofortüberweisung auf die Revolut-Kreditkarte einzuzahlen? Der Weg müsste dann so sein:

    Girokonto > fremde Kreditkarte (die als Debitkarte akzeptiert wird) > Revolut-Kreditkarte

    Über mpass wäre so etwas beispielsweise möglich, weil dort Einzahlungen per Sofortüberweisung kostenfrei sind. Entgegen früher Äußerungen hier im Thread wird die mpass-MasterCard-Nummer aber offenbar leider nicht mehr als Debit-Karte bei Revolut in der App angenommen.
    Hast Du mittlerweile einen Weg gefunden?

    Über die DKB geht es ja mir, dann über den Kreditrahmen der DKB-VISA. Ich würde die DKB aber gerne kündigen, um meine Schufa mal ein wenig aufzuräumen (und weil ich sie sonst auch nicht mehr brauche).

    Ich dachte jetzt auch, die virtuelle MC von mpass wäre eine Option. Da sie ja nun eindeutig Debit oder Prepaid ist: Hast Du (oder jemand anderes) mal bei revolut nachgefragt und sie gebeten, die mpass als Prepaid/Debit für das Top-Up frei zu schalten? Ich habe irgendwo mal gelesen, dass N26 auch erst auf User-Anforderungen frei geschalten wurde.

  20. #240
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    Zitat Zitat von DerSimon Beitrag anzeigen
    Edit: Mit der Maestro gehts.
    Echt? Ich denke Maestro geht garnicht.

    Dann könnte ja ggf. auch mpass als Maestro funzen.
    Geändert von sparfux (19.06.2016 um 18:57 Uhr)

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