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Thema: Curve - Was haltet ihr davon?

  1. #41
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    Und was verlangen Diners und Amex aktuell so an Abwicklungsgebühren? Vermutlich etwas mehr als Mastercard oder Visa (speziell die Privatkarten).

  2. #42
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    Zitat Zitat von on_tour Beitrag anzeigen
    da hier die Belastung/Zahlung aber an/über einen anderen Zahlungsdeinstleister geht, wäre das Modell doch sowieso tot?
    Naja, je nachdem wie man das "directly" auslegt...die Zwischenschaltung eines Zahlungsabwicklers sollte nicht dagegensprechen in meinen Augen. Eigentlich ist aber "payment" das Schlüsselwort. Denn payments bezieht sich IMHO im Sinne der EU-Verordnung auf die Bezahlung der Monatsrechnung.

    Eine reine Weiterreichung der Zahlung (von einer Kreditkarte zur anderen, also von Curve MC auf eine hinterlegte AMEX beispielsweise), wo insbesondere beide Karten auf den gleichen Namen lauten, sollte auf den ersten Blick genügen, da die (monetäre) Abbuchung ja dann auch nur direkt beim Konto des corporate card Inhabers stattfindet.

  3. #43
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    Zitat Zitat von DerSimon Beitrag anzeigen
    Ja


    Mischkalkulation, vermutlich haben nur wenige Kunden eine Business-Karte hinterlegt, sondern eher Consumer-Credit oder sogar Consumer-Debit.

    Interchange-Gebühren für MasterCard Prepaid Business übrigens knapp 1,25%. Kann sich durchaus lohnen, besonders wenn nur Consumer-Debit hinterhängen.


    Kommt sicherlich auf die Nutzer an. Wenn viele Consumer-Debit-Karten hinterhängen, kann sich das durchaus lohnen. Zusammen mit der Ausgabegebühr, dem Interchange-Unterschied und den Auslandsgebühren.
    Genau, so würde ich das auch sehen. Die Mischung macht es. Und mit AMEX hat Curve sicherlich einen gesonderten Vertrag (wird ja als Brand auch immer explizit als Vorteil beworben bzw. herausgehoben), sodass bei einer hinterlegten AMEX nicht die üblichen Gebühren anfallen werden. Vorteil von AMEX ist dafür die höhere Akzeptanz und den dadurch gewonnen Mehrumsatz gebündelt bei einem Kunden.

    Somit sollte CURVE bei Hinterlegung einer Corporate Card im schlimmsten Fall keinen Gewinn erwirtschaften (Gebühren heben sich im Großen und Ganzen auf), aber erleidet immerhin auch keinen Transaktionsverlust. Für den Start somit nicht schlecht.

    Das Risiko kann sogar noch vermindert werden, wenn sich Curve auch mit dem eigenen Acquirer auf einen niedrigeren Satz für Business Karten von für MC und Visa einigt.

  4. #44
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    Erst heute kam bei mir der Gutscheincode an... also wer 10GBP auf die Karte Rabatt möchte... PN

  5. #45
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    Zitat Zitat von Frequent_Flyer1 Beitrag anzeigen
    Die EU-Verordnung 2015/751 definiert Firmenkarten folgendermaßen: „’Commercial-card’ means any card-based instrument issued to undertaking or public entity or self employed natural persons which is limited in use for business expenses where the payments made which such cards are charged directly to the account of the undertaking or public entity or self employed natural persons”.

    Somit sollte meiner Meinung nach eigentlich ein Konto, das auf einen Selbständigen läuft, dadurch gedeckt sein. Aber es gib hier auch verschiedene Auslegungsarten. Als die Verordnung erstmals publiziert wurde, ist besonders in Deutschland - im Gegensatz zum restlichen Europa - eine sehr enge Interpretation disktuiert worden, nämlich dass Firmenkarten demnach nur Karten wären, deren Zahlungen direkt über das Firmenkonto ausgeglichen werden. Seither hat sich dies in der Wahrnehmung ein wenig entschärft, siehe dazu beispielsweise die Umsetzung der DKB M&M Kreditkarte mit reiner self-declaration. Zumindest wird diese Auslegung von Seiten der Kreditkartenfirmen so in einem ersten Schritt versucht. Nicht groß verwunderlich, denn eine enge Klassifizierung hätte zu großen Verwerfungen geführt. So werden beispielweise von AirPlus gut 70% der corporate cards in Deutschland direkt vom Privatkonto des Mitarbeiters abgebucht und über Spesen rückvergütet (darum weisen diese ja immer längere Zahlungsziele aus). Bei anderen Anbietern sieht es ähnlich aus. Eine möglichst hoher Anteil von commercial cards ist somit für die Kreditkartenfirma doppelt nützlich. Zum Einen vergraule ich mir keine Kundschaft mit der Umstellung bzw. kann das Serviceangebot gleich belassen und zum Anderen erlauben commercial cards natürlich weiterhin höhere interchange fees.

    Die Zukunft wird zeigen, ob das Bestand haben wird bzw. es wird eine Zeit dauern, bis offene Fragen geklärt sind. So zum Beispiel: Ist die Definition "self employed natural persons" von der Gesellschaftsform unabhängig, d.h. gilt dies auch für den Eigentümer einer juristischen Person (GmbH/AG) oder doch nur für Personengesellschaften?
    Kann ein Eigentümer eines solchen Unternehmens (GmbH, AG) Betriebsausgaben über ein auf seine Person lautendes Konto laufen lassen? Wohl allenfalls so wie jeder Angestellte auch, nämlich als Verauslagung mit Erstattung.
    Die Definition von Corporate Cards eingangs (wobei es wohl "with" anstelle von "which" heißen dürfte) ist m.E. eindeutig darin, dass sie eine Verrechnung der Karten über Nichtfirmenkonten ausschließt (daher "directly"). Ich kann da keinen Spielraum erkennen für Fällen, in denen über das Privatkonto eines Mitarbeiters abgerechnet wird. Dies schließt m.E. die oben zitierte Verordnung gerade explizit aus. Wann tritt das in Kraft, d.h. ab wann wird es unterschiedliche Intercharge-Sätze geben? Ich würde erwarten, dass Einzelhändler/-verbände dagegen klagen, wenn sie in spürbarem Umfang deutlich höhere Intercharge-Sätze berappen sollten für Fälle, die durch die Verordnung explizit ausgeschlossen sind (falls sie nicht solche Karten einfach direkt ablehnen; je nach ihrem Geschäftsmodell, ihrer Umsatzrendite und ihrer Kundenzielgruppe).
    Einzig über die Frage, ob ein Eigentümer eines Unternehmens, der für dieses auch tätig ist, als "self-employed" im Sinne der Verordnung gilt (und für ihn dann die Regel zuträfe), kann man vielleicht diskutieren.

  6. #46
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    Wer noch Interesse hat, ich teile den 10 £ Gutscheincode für die Bestellung gern per PM.

  7. #47
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    Zitat Zitat von Frequent_Flyer1 Beitrag anzeigen
    Eine reine Weiterreichung der Zahlung (von einer Kreditkarte zur anderen, also von Curve MC auf eine hinterlegte AMEX beispielsweise), wo insbesondere beide Karten auf den gleichen Namen lauten, sollte auf den ersten Blick genügen, da die (monetäre) Abbuchung ja dann auch nur direkt beim Konto des corporate card Inhabers stattfindet.
    Sie müßte aber, damit es sich um eine Corporate Card handeln darf, über ein (Kreditkarten-) Konto eines Unternehmens (inkl. "self-employed" Personen) erfolgen. Indem Curve seine Kundschaft auf letztere einschränkt (wenn auch nicht effektiv), meinen sie vermutlich, ausreichend Legitimation für die Ausgabe von Corporate Cards zu besitzen (und damit das Recht dazu, die hohen Corporate-Card-Intercharge-Entgelte zu verlangen). Gleichzeitig hoffen sie sicherlich auf einen möglichst hohen Anteil von Non-Corporate-Cards bei der eigenen Verrechnung (so nach dem Motto: wir können ja nichts dafür dass diese "corporate" Abrechnung über eine hinterlegte "non-corporate" Kredit-/Debitkarte erfolgt).

  8. #48
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    Zitat Zitat von geos Beitrag anzeigen
    [...] Einzig über die Frage, ob ein Eigentümer eines Unternehmens, der für dieses auch tätig ist, als "self-employed" im Sinne der Verordnung gilt (und für ihn dann die Regel zuträfe), kann man vielleicht diskutieren.
    Genau, das ist die Gretchenfrage. Und die ist meines Wissens aktuell nicht geklärt. Zur Zeit legen es viele Kreditkartenfirmen so aus, ob richtig oder nicht ist dahingestellt.

    Die Verordnung ist seit 8. Juni 2015 in Kraft.

  9. #49
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    Zitat Zitat von geos Beitrag anzeigen
    Sie müßte aber, damit es sich um eine Corporate Card handeln darf, über ein (Kreditkarten-) Konto eines Unternehmens (inkl. "self-employed" Personen) erfolgen. Indem Curve seine Kundschaft auf letztere einschränkt (wenn auch nicht effektiv), meinen sie vermutlich, ausreichend Legitimation für die Ausgabe von Corporate Cards zu besitzen (und damit das Recht dazu, die hohen Corporate-Card-Intercharge-Entgelte zu verlangen). Gleichzeitig hoffen sie sicherlich auf einen möglichst hohen Anteil von Non-Corporate-Cards bei der eigenen Verrechnung (so nach dem Motto: wir können ja nichts dafür dass diese "corporate" Abrechnung über eine hinterlegte "non-corporate" Kredit-/Debitkarte erfolgt).
    Yep, vollkommene Zustimmung. IMHO haben es alle Kreditkartenfirmen aktuell nicht gerade eilig mit einer korrekten Unterscheidung. Denn sind wir ehrlich, die DKB Methode mit der umgekehrten self-delcaration ist ja auch nicht gerade genau

  10. #50
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    Auf der Rueckseite der Curve steht ganz gross "FOR COMMERCIAL USE" so dass es jede Akzeptanzstelle deutlich sehen kann: https://www.imaginecurve.com/tech-spec

  11. #51
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    Danke für den Hinweis. Curve erweckt allerdings den Eindruck, vermutlich bewusst, dass die Beschränkung auf "Gewerbetreibende" nur eine initiale Beschränkung sei. Aber wie auch immer bei Startups geht das wohl nach dem Motto: es schadet ja nicht, wenn man sich noch zig Optionen offenhält und das Bild verbreitet, dass man noch Großes im Köcher habe...

  12. #52
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    Zitat Zitat von Frequent_Flyer1 Beitrag anzeigen
    Genau, das ist die Gretchenfrage. Und die ist meines Wissens aktuell nicht geklärt. Zur Zeit legen es viele Kreditkartenfirmen so aus, ob richtig oder nicht ist dahingestellt.
    Dies berührt allerdings in keiner Weise den Fall, dass eine "Firmenkreditkarte" über das Privatkonto eines 08/15-Angestellten abgerechnet wird. Diese Karten sind nach meinem Verständnis damit auf keinen Fall Corporate Cards im Sinne der Verordnung.

  13. #53
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    Zitat Zitat von geos Beitrag anzeigen
    Dies berührt allerdings in keiner Weise den Fall, dass eine "Firmenkreditkarte" über das Privatkonto eines 08/15-Angestellten abgerechnet wird. Diese Karten sind nach meinem Verständnis damit auf keinen Fall Corporate Cards im Sinne der Verordnung.
    Vollkommene Zustimmung natürlich. Sorry, falls wir hier aneinander vorbeigeredet haben! Diesen Fall sehe ich genauso wie du, keine Einwände. Daher habe ich mich bei der Antwort oben auch nur noch auf die zweite Frage/Aussage bezogen. Eine Karte für einen 08/15-Angestellten und Abwicklung über das Privatkonto ist keine Firmenkarte im Sinne der Verordnung. Das macht Curve immerhin richtig, da sie nur die Bestellung für "owners of limited companies", "self employed" und "freelancer" zulassen, "employee", "volunteer" und "other" können die Bestellung nicht abschließen.

    Curve sagt zwar, dass eine consumer card in Planung ist, bin da aber eher skeptisch, da ja dann ein wichtiger Teil des Geschäftsmodelles wegfallen würde. Ich glaube nicht, dass alleine durch initial fee und Auslandsgebühr eine genügende Deckung erwirtschaftet werden kann. Aber das wird wohl die Zukunft zeigen.

  14. #54
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    Zitat Zitat von OdinTheConfused Beitrag anzeigen
    Auf der Rueckseite der Curve steht ganz gross "FOR COMMERCIAL USE" so dass es jede Akzeptanzstelle deutlich sehen kann: https://www.imaginecurve.com/tech-spec
    Wäre interessant zu wissen, ob die Karte damit überhaupt bei lange KK-resistenten Händlern wie den Discountern angeommen wird, sie könnte ja softwaretechnisch ausgeschlossen sein. Auf erste Erfolgsmeldungen bei Aldi, Lidl & Co bin ich gespannt.

  15. #55
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    Laut EU-Regulierung darf die Honour All Cards Rule ab dem 09.06.2016 nicht mehr gelten. Ich weiß nicht, ob und wann das in nationales Gesetz noch umgesetzt wird/wurde, aber spätestens ab dann gibt es die rechtliche Grundlage für eine solche Ablehnung. Vermutlich werden Anbieter wie Curve darauf setzen, dass nicht so viele Händler dies machen, da sie zuerst überhaupt das Problem erkennen müssen (solange das Volumen nur klein ist, fällt es vielleicht nicht so auf oder tut nicht ausreichend weh) oder vielleicht dem Aufwand oder die negative Auswirkung bei Kunden/Presse scheuen. Wobei letzteres ggfs. eher auf die Kreditkartenindustrie fallen könnte, je nachdem wie viele Einzelhändler das machen und je nachdem wie transparent es im Einzelfall ist für den Käufer ("meine Sch... Visa-/MC-Karte funktioniert bei jedem zweiten Laden nicht; mit den anderen habe ich dort nie Probleme...),
    Die Acquirer werden vermutlich ihre Einzelhandelskunden nicht darauf stoßen, da sie ja ihr eigenes Geschäft beschneiden würden.
    Bleibt zu hoffen, dass Aldi, Lidl & Co. Teams haben, die fit in diesem Thema sind (da der Endverbraucher wenig Neigung hat, einen weiteren Intermediär sowie die Perks einiger Spezialkartenkunden indirekt mitzubezahlen).

  16. #56
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    Es handelt sich bei der Interchangeregulierung um eine Verordnung. Verordnungen müssen nicht in nationales Recht umgesetzt und sind auch so bindend.

    Händler können bestimmte Kartenkategorien ablehnen. Also zum Beispiel alle Verbraucher-Kreditkarten, alle Business-Kreditkarten, vielleicht sogar außereuropäische Kreditkarten?, so langen sie darauf hinweisen.

    Ab Juni is eine optische sowie elektronische Kennzeichnung der Karten Pflicht, so dass das Kassenpersonal erkennen kann um was für eine Karte es sich handelt (Debit, Kredit, Business).

    Ab Juni müssen auf den Abrechnungen der Händlerbanken Interrbankenentgelte zumindest summiert gesondert ausgeführt werden. Wenn ich das richtig verstehe haben Händler sogar Anspruch darauf von den Händerlbanken nach dem Interchange+ Verfahren abgerechnet zu werden. Das würde bedeuten, dass Acquirer dem Händler nicht mehr nur eine Mischkalkulation anbieten dürfen. Hohe Interchangegebühren würden so schnell auffallen. Die großen wissen ja eh Bescheid. Da kümmern sich wahrscheinlich ganze Abteilungen um diesen Kram, geht ja um viel Geld.

    Die Urheber der Verordnung haben sich sehr viel Mühe gegeben möglich Schlupflöcher zu schließen, die es erlauben würden, die Interchange-Regulierung zu umgehen. In ein paar Jahren wird es möglicherweise sogar darauf hinauslaufen, dass die Ausnahmen für Businesskarten und die für die Dreiparteinsysteme wie Amex komplett wegfallen.

  17. #57
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    Die Idee für das Curve Produkt finde ich grundsätzlich interessant. Es ist schon manchmal sehr lästig wie viel Platz die vielen Plastikkärtchen in der Brieftasche benötigen. Aber auf Reise würde ich mich nicht ausschließlich auf eine Karten von einem Anbieter verlassen wollen. Wenn die IT von Curve ausfällt, oder der Händler die Karte nicht akzeptiert, sei es auch nur aus technischen Problemen, sitzt du auf dem Trockenen. Da wäre mir eine Lösung wie ApplePay/Samsung Pay schon lieber. Obwohl da technisch auch einiges schief gehen kann.

  18. #58
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    Zitat Zitat von bindannmalweg Beitrag anzeigen
    Die Idee für das Curve Produkt finde ich grundsätzlich interessant. Es ist schon manchmal sehr lästig wie viel Platz die vielen Plastikkärtchen in der Brieftasche benötigen. Aber auf Reise würde ich mich nicht ausschließlich auf eine Karten von einem Anbieter verlassen wollen. Wenn die IT von Curve ausfällt, oder der Händler die Karte nicht akzeptiert, sei es auch nur aus technischen Problemen, sitzt du auf dem Trockenen. Da wäre mir eine Lösung wie ApplePay/Samsung Pay schon lieber. Obwohl da technisch auch einiges schief gehen kann.

    Ich sehe den Einsatzzweck nicht so ganz. Ich habe doch verschiedene Karten dabei, für den Fall, dass mal eine nicht geht. Was ist, wenn die Curve nicht geht? Und dann kann ich bei verschiedenen Karten wohl schneller die für den passenden Einsatzzweck zücken, als in der App die Karte auszuwählen... (wenn ich denn gerade Internetzugang im Laden habe)

    Oder kann man etwa in der App auswählen, unter welchen Bedingungen welche Karte verwendet wird? Wie ist das bei der Santander 1plus mit dem Tankcashback? Wird das dementsprechend weiterbelastet oder sieht Santander dann nur "Merchant Curve"?

  19. #59
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    Zitat Zitat von netzfaul Beitrag anzeigen
    Wie ist das bei der Santander 1plus mit dem Tankcashback? Wird das dementsprechend weiterbelastet oder sieht Santander dann nur "Merchant Curve"?
    Santander sieht nur Curve, Merchant-Code dürfte auch immer gleich sein, somit gibts kein Tankcashback.

    "Weiterbelasten" geht ja rein technisch nicht (zumindest wie es im Moment umgesetzt wird und was deren Geschäftsmodell ist)

  20. #60
    Erfahrenes Mitglied Avatar von gowest
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    Muss ab Juni auf allen neu ausgestellten Karten CREDIT, DEBIT oder BUSINESS draufstehen?
    Zitat Zitat von bindannmalweg Beitrag anzeigen
    Es handelt sich bei der Interchangeregulierung um eine Verordnung. Verordnungen müssen nicht in nationales Recht umgesetzt und sind auch so bindend.

    Händler können bestimmte Kartenkategorien ablehnen. Also zum Beispiel alle Verbraucher-Kreditkarten, alle Business-Kreditkarten, vielleicht sogar außereuropäische Kreditkarten?, so langen sie darauf hinweisen.

    Ab Juni is eine optische sowie elektronische Kennzeichnung der Karten Pflicht, so dass das Kassenpersonal erkennen kann um was für eine Karte es sich handelt (Debit, Kredit, Business).

    Ab Juni müssen auf den Abrechnungen der Händlerbanken Interrbankenentgelte zumindest summiert gesondert ausgeführt werden. Wenn ich das richtig verstehe haben Händler sogar Anspruch darauf von den Händerlbanken nach dem Interchange+ Verfahren abgerechnet zu werden. Das würde bedeuten, dass Acquirer dem Händler nicht mehr nur eine Mischkalkulation anbieten dürfen. Hohe Interchangegebühren würden so schnell auffallen. Die großen wissen ja eh Bescheid. Da kümmern sich wahrscheinlich ganze Abteilungen um diesen Kram, geht ja um viel Geld.

    Die Urheber der Verordnung haben sich sehr viel Mühe gegeben möglich Schlupflöcher zu schließen, die es erlauben würden, die Interchange-Regulierung zu umgehen. In ein paar Jahren wird es möglicherweise sogar darauf hinauslaufen, dass die Ausnahmen für Businesskarten und die für die Dreiparteinsysteme wie Amex komplett wegfallen.
    MaxBerlin sagt Danke für diesen Beitrag.

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