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Thema: Girocard kontaktlos

  1. #761
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    Zu Punkt 2:

    Wenn man nicht zugestimmt hat, dass die Bank im Falle einer Rücklastschrift die Daten weiter gibt, dann darf die Bank das auch nicht tun.

    Der Händler hat dann Iban, aber sonst nichts, somit unmöglich, den Betrag einzutreiben.

  2. #762
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    Zitat Zitat von Amino Beitrag anzeigen
    Zu Punkt 2:

    Wenn man nicht zugestimmt hat, dass die Bank im Falle einer Rücklastschrift die Daten weiter gibt, dann darf die Bank das auch nicht tun.

    Der Händler hat dann Iban, aber sonst nichts, somit unmöglich, den Betrag einzutreiben.
    Und was ist mit Strafanzeige wegen Betruges? Darüber bekommt man die Adresse des Karteninhabers doch raus und kann dann Zivilrechtlich die Forderung eintreiben.

  3. #763
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    Zitat Zitat von Escorpio Beitrag anzeigen
    Und was ist mit Strafanzeige wegen Betruges? Darüber bekommt man die Adresse des Karteninhabers doch raus und kann dann Zivilrechtlich die Forderung eintreiben.
    Eine Rückbuchung der Lastschrift ist aber kein Betrug.

    Betrug ist es nur dann, wenn man bereits im Kaufzeitpunkt den Vorsatz hat, nicht zu bezahlen.

    Das muss man erst mal beweisen.

    Außerdem gibt es auch Rücklastschriften mangels Deckung, bei denen der Karteninhaber einfach nur vergessen hat, dass zu wenig Geld am Konto ist. Und so etwas wie "farlässiger Betrug" ist nicht strafrechtlich relevant.

    Dass die Staatsanwaltschaft überhaupt schon allein deshalb Ermittlungen einleitet, weil eine Lastschrift unter 25€ nicht eingelöst wird, ist schon sehr unwahrscheinlich.
    gowest sagt Danke für diesen Beitrag.

  4. #764
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    Zitat Zitat von Günther22 Beitrag anzeigen
    Das habe ich bisher noch nicht selbst ausprobiert.

    Ich könnte mir nur vorstellen, dass entweder in Anbetracht des geringen Betrags gar nichts passiert, oder dass versucht wird, auch ohne unterschriebene Ermächtigung an die Kontaktdaten des Karteninhabers zu gelangen.
    Bei der erstmaligen kontaktlosen Lastschrift akzeptiert man per Unterschrift, dass man künftige Zahlungen bis 25 Euro ohne Unterschrift (ggf. mit täglichem Höchstbetrag) zulässt und man im Verlustfall bei Ingenico eine Sperre erwirken kann.
    Echter Betrug wird dann (wie bisher) zur Anzeige gebracht und im Endeffekt verzichtet man nach viel Papier auf die Forderung.
    Lukrativ bleibt das Geschäft dennoch. Der maximale Schaden liegt dann beim Höchstbetrag zzgl. entstandener Inkassokosten.
    MaxBerlin sagt Danke für diesen Beitrag.

  5. #765
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    Zitat Zitat von nrw Beitrag anzeigen
    Bei der erstmaligen kontaktlosen Lastschrift akzeptiert man per Unterschrift, dass man künftige Zahlungen bis 25 Euro ohne Unterschrift (ggf. mit täglichem Höchstbetrag) zulässt
    DAS würden wohl 99% der Deutschen NIE unterschreiben.

    Zumindest, wenn sie es gelesen habe.

    Ich sehe es jetzt schon: ELV wird das kontaktlose Zahlen unbeliebt machen und die überzeugten Barzahler bestätigen.

  6. #766
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    Zitat Zitat von nrw Beitrag anzeigen
    Bei der erstmaligen kontaktlosen Lastschrift akzeptiert man per Unterschrift, dass man künftige Zahlungen bis 25 Euro ohne Unterschrift (ggf. mit täglichem Höchstbetrag) zulässt und man im Verlustfall bei Ingenico eine Sperre erwirken kann.
    Nur bei Ingenico, oder auch bei ca. 20 weiteren Zahlungsdienstleistern?
    Echter Betrug wird dann (wie bisher) zur Anzeige gebracht
    Unklar! Durch wen? Hat der Kunde die Lauferei damit, oder der Zahlungsdienstleister?
    und im Endeffekt verzichtet man nach viel Papier auf die Forderung.
    Wer verzichtet? wer ist "man"? Verzichtet der Kunde darauf , sich seinen Schaden vom Zahlungsdienstleister zurückerstatten zu lassen?

    Lukrativ bleibt das Geschäft dennoch. Der maximale Schaden liegt dann beim Höchstbetrag zzgl. entstandener Inkassokosten.

  7. #767
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    Zitat Zitat von tcu99 Beitrag anzeigen
    @FotoBLN: Kann auch keine Leerzeichen machen
    Same. Liegt das vielleicht an Adblock? Benutze uBlock Origin.

  8. #768
    nrw
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    Zitat Zitat von iStephan Beitrag anzeigen
    Nur bei Ingenico, oder auch bei ca. 20 weiteren Zahlungsdienstleistern?
    Natürlich bei jedem Zahlungsdienstleister, dem man entsprechendes gestattet hat (ggf. im Zusammenhang mit Kuno).
    Unklar! Durch wen? Hat der Kunde die Lauferei damit, oder der Zahlungsdienstleister?
    Wenn die Karte "weg" ist sperrt man sie bei der Bank und Kuno und hat dadurch einen Beleg gegenüber Ingenico, welcher dann als Basis dient, dass der Zahlungsdienstleister und / oder der Händler eine Strafanzeige gegen den unbekannten Betrüger erstatten. Kann man dies nicht nachweisen, wird das Inkasso gegen den Kontoinhaber betreiben.
    Wer verzichtet? wer ist "man"? Verzichtet der Kunde darauf , sich seinen Schaden vom Zahlungsdienstleister zurückerstatten zu lassen?
    Einer der Beteiligten wird nachgeben. Je nach Druck des Inkassobetreibers kann dies der Kunde, der Zahlungsdienstleister oder der Händler sein.

  9. #769
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    Zitat Zitat von nrw Beitrag anzeigen
    Kann man dies nicht nachweisen, wird das Inkasso gegen den Kontoinhaber betreiben.
    Genau das ist aber rechtlich genau anders rum: Der Laden muss beweisen, dass der Kunde dort gekauft hat. Nicht der Kunde muss beweisen, dass ein Fremder seine Lastschrift erteilt hat.

    Außerdem darf die Bank auch gar nicht einfach so Name und Adresse herausgeben, wenn ein Kartendieb mit ELV bezahlt hat. Viele Banken machen das trotzdem, obwohl es illegal ist.
    KvR und MaxBerlin sagen Danke für diesen Beitrag.

  10. #770
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    Als bei mir eine Girocard kurzzeitig verschwunden war, sagte mir die Bank, auch ELV sei kein Problem, da ich eine Sperrmeldung abgegeben hätte (und zwar direkt bei der Bank), könnte ich eventuelle mit der Karte getätigte Lastschriften (die z.b. ein unredlicher Finder getätigt hätte) ohne Probleme zurückgehen lassen, sie würden das klaglos umsetzen. Soweit dass der Zahlungsdienstleister / Händler eine Inkassomaschinerie "im Havariefall" in Gang setzen könnte, hatte ich gar nicht gedacht. Mein Fokus lag auf der Bank-Perspektive.

    Eine Naivität meinerseits?

    Meine rudimentären Gedankengänge wären in die Richtung gegangen, notfalls von der Bank ein formloses Schriftstück zu erbitten, auf dem die Kartensperre mit Datum und Uhrzeit vermerkt war. Dieses dann an den Zahlungsdienstleister schicken ... in der Hoffnung dass dieser einsieht, dass die dann fragliche "Kartenverfügung" "ungültig" war. Wenn der Zahlungsdienstleister dann noch ein wie auch immer geartetes (Beitreibungs-)Verfahren einleitet - wider besseres Wissen - wäre er nicht mehr gutgläubig/arglos und müsste sich Missbrauch vorhalten lassen.

    Naiv gedacht?

    Edit: Meine vom Wirtschafts- und Recht- Unterricht der 8. bis 11. Klasse geprägtes Verständnis besagt auch, dass eine Lastschrift analog zum Scheckverfahren mindestens ein der elektronischen Buchung hinterhergeschicktes Legitimations-Dokument erfordert, das die Unterschrift des Lastschrift-Ausstellers trägt. (Im Scheckverkehr sind das eingescannte Bilddateien, aber viel besser wäre das Original.) Spätestens wenn die Lastschrift bestritten wird, müsste der Händler den Originalbeleg herauskramen und an irgendeiner Niederlassungsstelle der Bank eine Inaugenscheinnahme und Unterschriftvergleich ermöglichen. Und davon sollte dann abhängig gemacht werden wie weiter verfahren wird.
    Dieses neumodische Larifari a la "wir erlauben dir die Abbuchung, wenn du die IBAN papageienartig richtig aufsagen kannst" erscheint mir manchmal etwas übersimplifiziert...
    Geändert von iStephan (28.10.2016 um 22:17 Uhr)

  11. #771
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    Zitat Zitat von iStephan Beitrag anzeigen

    Eine Naivität meinerseits?
    Mindest-Ja

  12. #772
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    Ähm... bei deinem Link lese ich, dass unautorisierte Lastschriften 13 Monate Rückgabefrist haben, "normale" dagegen 8 Wochen. Unter "unautorisiert" verstehe ich welche, die nicht der Berechtigte getätigt hat.

    Das ist doch prima! die potentiell Geschädigten werden somit noch besser geschützt! Wo ist da der Haken?

    Edit: oder wolltest du nur mal ausprobieren, wie schnell ich renne und deine Links ausprobiere?

  13. #773
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    Zitat Zitat von iStephan Beitrag anzeigen
    Das ist doch prima! die potentiell Geschädigten werden somit noch besser geschützt! Wo ist da der Haken?
    Das Lastschriften eben in jedem Fall zurückgegeben werden können, egal ob mit Karte, Formular oder online. Die gesperrte Karte ist da vollkommen unerheblich, es gibt praktisch keinen Unterschied zwischen einem Formular und der ELV-Transaktion. Das die Bank die Lastschrift wegen verlorener Karte zurückgibt ist also vollkommen normal nach den Regularien.

    Nur stört das die Inkasso-Institute halt nicht, weil ja die Forderung noch existiert. Friendly Fraud kann es ja auch geben.

    Eine kompetente Mitarbeiterin hätte auf KUNO verwiesen.


    Zitat Zitat von iStephan Beitrag anzeigen
    Edit: Meine vom Wirtschafts- und Recht- Unterricht der 8. bis 11. Klasse geprägtes Verständnis besagt auch, dass eine Lastschrift analog zum Scheckverfahren mindestens ein der elektronischen Buchung hinterhergeschicktes Legitimations-Dokument erfordert, das die Unterschrift des Lastschrift-Ausstellers trägt. (Im Scheckverkehr sind das eingescannte Bilddateien, aber viel besser wäre das Original.) Spätestens wenn die Lastschrift bestritten wird, müsste der Händler den Originalbeleg herauskramen und an irgendeiner Niederlassungsstelle der Bank eine Inaugenscheinnahme und Unterschriftvergleich ermöglichen. Und davon sollte dann abhängig gemacht werden wie weiter verfahren wird.
    Dieses neumodische Larifari a la "wir erlauben dir die Abbuchung, wenn du die IBAN papageienartig richtig aufsagen kannst" erscheint mir manchmal etwas übersimplifiziert...
    SEPA-Lastschrift erfordert keine Unterschrift.
    Geändert von DerSimon (28.10.2016 um 22:46 Uhr)
    MaxBerlin sagt Danke für diesen Beitrag.

  14. #774
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    Zitat Zitat von DerSimon Beitrag anzeigen
    Das Lastschriften eben in jedem Fall zurückgegeben werden können, egal ob mit Karte, Formular oder online. Die gesperrte Karte ist da vollkommen unerheblich, es gibt praktisch keinen Unterschied zwischen einem Formular und der ELV-Transaktion. Das die Bank die Lastschrift wegen verlorener Karte zurückgibt ist also vollkommen normal nach den Regularien.
    Mit anderen Worten: Die Bank hatte sich einer Kulanz bzw. einer Sicherheit für den Kunden berühmt, die eine pure Selbstverständlichkeit ist und im Ergebnis vielleicht sogar schnoddrig ist, weil sie den Blick verengt (nach dem Motto, wenn der Kunde sich auf ELV einlässt ist es sein Bier was er mit dem Händler am Girocardsystem vorbei zulässt - nur dumm dass die Girocard halt ELV erst möglich macht) , und ich hatte in der ersten Aufregung das dankbar in mich aufgesogen bzw. als Beruhigungspille geschluckt.-

    Danke soweit! Den Rest deines Postings lese ich später bzw. morgen wenn keiner imdann das Haus noch steht ist, ich muss eig. schon seit einer Dreiviertelstunde in der Heia sein.-
    Geändert von iStephan (28.10.2016 um 22:54 Uhr)
    MaxBerlin sagt Danke für diesen Beitrag.

  15. #775
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    Zitat Zitat von DerSimon Beitrag anzeigen

    Nur stört das die Inkasso-Institute halt nicht, weil ja die Forderung noch existiert. Friendly Fraud kann es ja auch geben.
    Mit welchem Recht geben die Banken überhaupt Name und Adresse des Kunden an den Händler weiter?

    Wenn ein Fremder unterschreiben hat, dann ist das doch illegal, dass die Bank überhaupt irgendwas an den Händler weitergibt.
    KvR, MaxBerlin, DeepThought und 5 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  16. #776
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    Komisch, bei mir hat REWE zumindest direkt mit ELV gestartet. Ansonsten außer bei ELV-only macht nichts sonst ELV. REWE verdient ja am Inkasso, also könnte es sogar sein dass die Transaktionskosten im positiven Bereich sind.
    gowest und Amino sagen Danke für diesen Beitrag.

  17. #777
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  18. #778
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    Doppel tap!
    MaxBerlin sagt Danke für diesen Beitrag.

  19. #779
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    Gerade den Beitrag und die Kommentare auf Bargeldlosblog gelesen. Dazu eine Frage an die Eingeweihten. Wer oder was ist "KUNO"?

    Kommentar von Simon S.:

    "Da wurde natürlich der Verweis auf KUNO vergessen, denn ein unehrlicher Finder kann weiter fröhlich mit ELV und zukünftig eventuell sogar ELV kontaktlos einkaufen und der Kunde darf sich mit Inkassobüros rumschlagen."

  20. #780
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