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Thema: EU: Thema Urlaubsverfall

  1. #21
    Moderator
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    Zitat Zitat von Snappy Beitrag anzeigen
    Ich werde übrigens nie verstehen wieso dauerkranke Mitarbeiter mit Krankengeldbezug trotzdem Urlaubsansprüche erwerben. Da ist jemand 2 Jahre krank, kommt wieder und geht erstmal 10 Wochen in den Urlaub anschließend... für mich ist Urlaub zur Erholung von der Arbeit gedacht und die hat er ja nicht geleistet.

    Sofern man sich auch von einer längeren Krankheit erholen muss, wäre das doch eigentlich Sache der Krankenkassen, also wie bei einer Kur.

    Auch das hat der EUGH so entschieden, frag also den.

    @pierce: In DE musst Du die 4 Wochen nehmen und nehmen können - alles darüber ist das keine Pflicht.

  2. #22
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    Zitat Zitat von kingair9 Beitrag anzeigen
    Der AG muß für nicht genommenen Urlaub zwangsweise Rückstellungen bilden. Nicht genommene Urlaubstage von MA wirken sich daher bilanziell wie Verbindlichkeiten aus. Eine Auszahlung ist da gar nicht viel teurer als die Rückstellung - wirkt sich halt auf die Liquidität aber nicht auf die Bilanz aus.
    Rechnen wir mal. Kollege im Aussendienst. Sagen wir mal kostet den AG 250€ pro Tag. Berechnet werden dem Kunden 140€ die Stunde. Macht 1120€ pro Tag den der Kollege einfährt. Somit kosten den AG 10 Tage Urlaub 11200€ (Verdienstausfall) minus 2500€ Lohn. Somit ist es in diesem Beispiel durchaus günstiger den Urlaub aus zu bezahlen.

    Zum Thema:
    Es gibt 2 Möglichkeiten. Entweder du planst deinen Urlaub (30 Tage) am Anfang des Jahres. 25 Tage fix. Die restlichen 5 sind flexibel. Sollten die 5 Tage bis Ende des Jahres auf ABSEHBARE Zeit (also im November sich einen Kopf machen) ob man den sinnvoll abbauen kann. Oder Möglichkeit 2 zu verballerst den eben mehr oder weniger sinnlos. Dabei bleibt eben durchaus auch mal Arbeit liegen. Finde ich nicht wirklich sinnvoll.

    WIR (Mittelständler) lehnen den sinnlosen Urlaub eben ab. Somit KANN der Urlaub zum Ende des Jahres garnicht verfallen und KANN bis Ende März im neuen Jahr mitgenommen werden. So kannst du im Neuen Jahr bis zum 6. Januar Urlaub nehmen oder eben spontan am Fasching eben einen drauf machen. Finde ich deutlich besser als irgendwie sinnlos den Urlaub zu verballern oder diesen Ausbezahlen zu lassen da hier von 1 Woche Urlaub eh Netto viel zu wenig hängen bleibt.

  3. #23
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    Zitat Zitat von odie Beitrag anzeigen
    Rechnen wir mal. Kollege im Aussendienst. Sagen wir mal kostet den AG 250€ pro Tag. Berechnet werden dem Kunden 140€ die Stunde. Macht 1120€ pro Tag den der Kollege einfährt. Somit kosten den AG 10 Tage Urlaub 11200€ (Verdienstausfall) minus 2500€ Lohn. Somit ist es in diesem Beispiel durchaus günstiger den Urlaub aus zu bezahlen.

    Zum Thema:
    Es gibt 2 Möglichkeiten. Entweder du planst deinen Urlaub (30 Tage) am Anfang des Jahres. 25 Tage fix. Die restlichen 5 sind flexibel. Sollten die 5 Tage bis Ende des Jahres auf ABSEHBARE Zeit (also im November sich einen Kopf machen) ob man den sinnvoll abbauen kann. Oder Möglichkeit 2 zu verballerst den eben mehr oder weniger sinnlos. Dabei bleibt eben durchaus auch mal Arbeit liegen. Finde ich nicht wirklich sinnvoll.

    WIR (Mittelständler) lehnen den sinnlosen Urlaub eben ab. Somit KANN der Urlaub zum Ende des Jahres garnicht verfallen und KANN bis Ende März im neuen Jahr mitgenommen werden. So kannst du im Neuen Jahr bis zum 6. Januar Urlaub nehmen oder eben spontan am Fasching eben einen drauf machen. Finde ich deutlich besser als irgendwie sinnlos den Urlaub zu verballern oder diesen Ausbezahlen zu lassen da hier von 1 Woche Urlaub eh Netto viel zu wenig hängen bleibt.
    Deshalb bieten viele Firmen ja an, den Resturlaub auf ein Langzeitkonto anzusparen (kann man über DL auch outsourcen), sodass der MA sich dann mal eine längere Auszeit organisieren kann.

  4. #24
    Erfahrenes Mitglied Avatar von kingair9
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    Zitat Zitat von peter42 Beitrag anzeigen
    Deshalb bieten viele Firmen ja an, den Resturlaub auf ein Langzeitkonto anzusparen (kann man über DL auch outsourcen), sodass der MA sich dann mal eine längere Auszeit organisieren kann.
    Diese Langzeitkonten haben dann aber hoffentlich auch eine Insolvenzversicherung..?

    Ist in unserer Branche übrigens (unabhängig vom wirtschaftlichen Zustand des einzelnen Unternehmens) auch bei Überstunden über einer gewissen Anzahl üblich und wird für Betriebsvereinbarungen und Tarifverträge von den Gewerkschaften verlangt.

    Gemeint sind hier nicht die allgemeinen Überstunden im Gleitzeitbereich sondern alles, was über 100 Stunden hinausgeht (also erst ab der 101. Stunde) muß versichert werden.

  5. #25
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    Richtig. Kann man machen. Hat eber jede Menge Nachteile. Diese "Auszeit" kommt ggf unpassend. BZW wen es echt dumm läuft hast du einen MA der sagt "Hier, meine Kündigung, hier meine Unterlagen, ich bin dann mal weg" Weil die Kondungsfrist mit Überstunden oder angesparten Urlaubstagen überbrückt wird. Ebenso bei der Auszeit. Da hast du ggf eine Stelle die dir fehlt.

  6. #26
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    Zitat Zitat von odie Beitrag anzeigen
    Richtig. Kann man machen. Hat eber jede Menge Nachteile. Diese "Auszeit" kommt ggf unpassend. BZW wen es echt dumm läuft hast du einen MA der sagt "Hier, meine Kündigung, hier meine Unterlagen, ich bin dann mal weg" Weil die Kondungsfrist mit Überstunden oder angesparten Urlaubstagen überbrückt wird. Ebenso bei der Auszeit. Da hast du ggf eine Stelle die dir fehlt.
    Sabbaticals gehen eigentlich immer nur per doppelten Opt-In. Je nach Position stellst Du den AN eh frei, da spart das LAZK Dir sogar noch Kosten.

    @kingair: Natürlich insolvenzgesichert - daher ja auch der Hinweis auf DLs, die das übernehmen.

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