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Thema: Persönliche Haftung bei Verstößen im Zollrecht

  1. #21
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    Zitat Zitat von globetrotter11 Beitrag anzeigen
    Ich sagte: Eine WICHTIGE Funktion....
    dann nenne doch bitte mal eine "Funktion im Bereich der Zollabwicklung" für die der Zoll ein Nachweis verlangt.
    Geändert von Chaosmax (10.01.2020 um 07:44 Uhr)
    "Wenn man keine Ahnung hat: einfach mal Fresse halten" Dieter Nuhr

  2. #22
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    Zitat Zitat von tian Beitrag anzeigen
    Wenn sich jemand so richtig mit der Materie auskennt würde ich mich sehr gern auch über Details per Pn austauschen, öffentlich hier posten ist aber leider nur sehr eingeschränkt möglich.
    ich kann dir gerne aus Sicht der Spedition helfen, ob das deiner Frau reicht weiß ich nicht.
    "Wenn man keine Ahnung hat: einfach mal Fresse halten" Dieter Nuhr

  3. #23
    Erfahrenes Mitglied Avatar von globetrotter11
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    Zitat Zitat von Chaosmax Beitrag anzeigen
    dann nenne doch bitte mal eine "Funktion im Bereich der Zollabwicklung" für die der Zoll ein Nachweis verlangt.
    Gerne.

    Zunächst: Dem Zoll ist es ziemlich Wurst, wer irgendwelche Zolldokumente knickt, locht und abheftet.

    Aber: Der Zoll ist bestrebt, immer mehr ehemals eigene Aufgaben an die Wirtschaft zu delegieren, um so Personal einzusparen und zu entlasten.

    Um sicherzustellen, dass alle relevanten Vorschriften beachtet werden, wurde der "Zugelassene Wirtschaftsbeteiligte" (AEO) geschaffen. Nur wer eine lange Reihe an Erfordernissen erfüllt, darf weiterhin seine Import- und Exportgeschäfte ohne vorherige Prüfung (Vorlage, Prüfung und Genehmigung der Dokumente vor dem Versand oder der Entladung durch den Zoll) selbstständig abwickeln.

    Neben den eher trivialen Import- und Exportanmeldungen hat ein AEO u.a. sicherzustellen, dass eine Exportkontrolle stattfindet (Verbotsliste für verschiedene Produkte, speziell Chemikalien und Technologie, die für zivile aber auch militärische Zwecke (Dual-Use) eingesetzt werden können), Embargos eingehalten werden, Produkte korrekt in die HS-Nomenklatur eingeordnet werden, Zollpräferenzen (Zollfreiheit oder Zollreduktion) nur nach ausreichender Überprüfung gewährt werden.

    Für diese Tätigkeiten sind mehrwöchige und ständig wiederholbare Schulungen notwendig. Ansonsten wird der Status des AEO nicht gewährt. Auch die eigenständige Durchführung von Zollanmeldungen (nicht über eine zwischengeschaltete Spedition) muss bei AEO's durch speziell geschulte MA erfolgen.
    „Du kannst Afrika niemals verlassen“, sagte Afrika, „Afrika wird immer Teil von dir sein, da im tiefen Innern deines Kopfes.
    Unsere Flüsse fließen verschlungen auf deinem Daumenabdruck, unsere Trommelschläge zählen deinen Puls, unsere Küste bildet die Silhouette deiner Seele.“

    Zeilen
    aus einem Gedicht von Bridget Dore, gewidmet Nelson Mandela

  4. #24
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    du hast gesagt, dass für eine wichtige Funktion in der Zollabfertigung eine Schulung Voraussetzung wäre und kommst nun mit dem AEO "um die Ecke".
    Wir sind auch AEO-Zertifiziert und für diese Zertifizierung hat keiner eine Schulung gemacht noch musste einer unser Mitarbeiter die Zollanmeldungen machen speziell geschult werden. Für den AEO-C muss zwar die praktische oder berufliche Befähigung nachgewiesen werden, dafür reicht aber

    mindestens dreijährige praktische Erfahrung im Zollbereich oder
    Einhaltung einer von einer europäischen Normungsorganisation verabschiedeten Qualitätsnorm für den Zollbereich oder
    erfolgreicher Abschluss einer zollrechtlichen Ausbildung, die dem Umfang seiner zollrelevanten Tätigkeiten entspricht oder
    Beauftragung eines AEOC für die Zollangelegenheiten des Antragstellers.
    Und der AEO ist freiwillig und hat nichts mit dem Aufgabengebiet der Frau des OPs zu tun.
    "Wenn man keine Ahnung hat: einfach mal Fresse halten" Dieter Nuhr

  5. #25
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    Zitat Zitat von Chaosmax Beitrag anzeigen
    Und der AEO ist freiwillig und hat nichts mit dem Aufgabengebiet der Frau des OPs zu tun.
    Wobei wir letzteres nicht wissen, da wohl sehr geheim

  6. #26
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    Persönlich haften Geschäftsführer und Vorstände, wenn Sozialversicherungsbeiträge und Lohnsteuer nicht abgeführt werden, oder wenn eine Insolvenz verschleppt wird. Ansonsten: im Rahmen seiner per Arbeitsvertrag abhängigen Beschäftigung haftet so schnell niemand. Wie schon weiter oben im Thread ausgeführt, nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Entsprechend abgestufte Haftung. Der LKW Fahrer, der Gefahrgut transportiert und alkoholisiert einen Unfall baut, muss ggf. haften. Als Beispiel. Bzgl. dieser Ein-/Ausfuhr-Sachbearbeiter Tätigkeit soll sich die +1 mal überhaupt keine Sorgen machen.

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