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Thema: Wechsel in die PKV

  1. #1101
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    Zitat Zitat von High5 Beitrag anzeigen
    Obacht bei Tipps wie: "konsultieren Sie einen Honorarberater".

    Besser den gesunden Menschenverstand walten lassen,
    einige praktikable Ratschlage findest Du hier in Thread, denn

    Verbraucher verlieren bei Suche nach Honorarberatung schnell den Überblick.

    Oft vermischen sich vermischen sich "reine" Honorarberater und "unreine" Honorarberater.


    "Unreine" Honorarberater haben neben der gesetzlichen Zulassung als Honorar-Anlageberater oder Honorar-Finanzanlagenberater gleichzeitig eine weitere Zulassung als

    Versicherungsvermittler (Versicherungsmakler oder Versicherungsvertreter), die mit Provisionen arbeiten und damit nicht unabhängig von Produktempfehlungen sind.

    Dadurch entstehen Interessenskonflikte, wenn der Berater zwischen beiden Beratungsformen, Honorar und Provision, wechseln kann - oder sogar beide Vergütungsformen kombiniert.
    Auch sind Fälle bekannt, wo ein Honorarberater eine zweite Firma als Finanzvermittler betreibt.


    Geschätzt 80 Prozent der Honorarberater haben gleichzeitige eine Zulassung als Versicherungsmakler mit Provision!
    Das ist natürlich hanebüchen.

    Der honorarberater nennt dir einen oder 2 tarife, dann stapfst du los und schliesst ab , wo du lustig bist.

    Und vergiss den "gesunden menschenverstand".
    Es geht schon damit los, dass eine Makler einen anonymen Probeantrag stellt bei einer PKV. Im falle der Ablehnung ist nichts verloren. Kannst du selber nicht.
    Von der beratung bzgl. tarife , leistungen etc ganz zu schweigen. Vergiss Stiftung warentest oder Verivox etc. Da muss ein Fachmann ran.

  2. #1102
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    Zitat Zitat von EinerWieKeiner Beitrag anzeigen
    naja. die 2 kinder sind nicht in Sicht. Ich war 20 jahre privat ohne kinder und liege immer noch mit 2 Kindern deutlich unter GKV. ( 850 -600 gesamt inkl. SB). Wenn ich dann noch sinnvolle Zusatzversicherungen dazu addieren würde, ginge die Schere weiter auf.
    MacGyver ist nach eigenen Angaben 35. Zum Thema Frau und Kinder schrieb er "noch nicht".

    Ob man daraus ableiten kann, dass er ebenfalls 20 Jahre in der PKV kinderfrei sein wird, da wäre ich mir noch nicht so sicher.

  3. #1103
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    Zitat Zitat von MacGyver Beitrag anzeigen
    Ich bin 35J, glücklicherweise gesund und Geschäftsführer eines gut laufenden Startups und zahle inzwischen >900€ jeden Monat für die GKV. Ebenso denke ich, dass ich im Worst Case eines beruflichen Wechsels stets über der Beitragsbemessungsgrenze verdienen werde. Daher denke ich derzeit stark über einen Wechsel in die PKV nach; nach erster Recherche läge ich bei den mittleren Tarifen der "alteingesessenen" PKV-Anbieter bei 500-600€ bei besseren Leistungen, und könnte monatlich 300-400€ in meine private Altersvorsorge stecken. Da hier sehr viele erfahrene Berufstätige unterwegs sind: Was würdet ihr in meiner Situation machen?
    Das ist schwierig... Ich, 44J, bin PKV Versicherter, seit ich erwachsen bin, trotzdem bin ich am schwanken, ob die PKV wirklich die optimale Lösung ist. Das große Problem ist halt, dass die Beiträge mit zunehmendem Alter zunehmend steigen, und wie gut wir alle mir exponentialem Wachstum umgehen können, haben viele von uns ja während der Corona-Krise gemerkt.

    Ich bin ja früh eingestiegen, und profitiere davon... Was mich dann aber trotzdem überrascht, sind die Preise, die Du hier nennst. Ich bin fast eine Dekade älter und mein monatlicher Beitrag liegt zwischen 292€ und 467€. Die Spanne hängt mit dem Selbstbehalt und der Beitragsrückerstattung zusammen. Aktuell liegen meine Kosten bei 370€ (Beitrag-Rückerstattung+nicht eingereichte Kosten) im Monat. In der GKV würde ich, wie wohl Du auch, den Maximalbeitrag für freiwillig Versicherte zahlen. Aktuell ist das viel mehr, aber im Rentenalter dürfte es durch steigende PKV Beiträge und sinkende Einnahmen mehr als die PKV Beiträge sein.

    Noch bleibe ich bei der PKV, wissend, dass ich relativ viel jetzt gespart habe und das späte eventuell doch noch gefordert wird. Aber noch bin ich auch unter 55 Jahren und könnte rein theoretisch in die GKV wechseln, jedenfalls solange sich die Gesetze nicht ändern. Wir haben ein Kind, aber meine Frau kann es als Beamtin mit 80% über die Beihilfe laufen lassen, was die PKV Lösung noch relativ günstig macht.

    Wegen des Startups: Einigermaßen sicher habe ich mich 4-5 Jahren nach Unternehmensgründung gefühlt, als ich immer noch nicht insolvent war (das ist mittlerweile knapp 25 Jahre her). In den ersten drei Jahren hätte ich nie im Leben eine lebenslange Entscheidung auf der Basis des Erfolgs meines Unternehmens getroffen.
    Mr. Hard sagt Danke für diesen Beitrag.

  4. #1104
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    Was passiert denn eigentlich, wenn man mit sagen wir mal 60 ins außereuropäische Ausland zieht? Aus der GKV ist man vermutlich raus, oder? Aus der PKV auch - und braucht dann eine sacketeure neue Versicherung am neuen Lebensort, da man ja keinerlei Rücklagen gebildet hat?
    GoldenEye sagt Danke für diesen Beitrag.

  5. #1105
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    Zitat Zitat von HAM76 Beitrag anzeigen
    Aktuell ist das viel mehr, aber im Rentenalter dürfte es durch steigende PKV Beiträge und sinkende Einnahmen mehr als die PKV Beiträge sein.
    Zum einen sammelst du ja Alterrückstellungen an, die es in der GKV nicht gibt und was viele nicht wissen: Als Angestellter, privat versicherter rentner gibt es auch noch zuschüsse von der Rentenkasse.
    In deinem Modell würde ich unter den jetzigen Voraussetzungen auf jeden fall privat bleiben.

  6. #1106
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    Zitat Zitat von jodost Beitrag anzeigen
    MacGyver ist nach eigenen Angaben 35. Zum Thema Frau und Kinder schrieb er "noch nicht".

    Ob man daraus ableiten kann, dass er ebenfalls 20 Jahre in der PKV kinderfrei sein wird, da wäre ich mir noch nicht so sicher.
    Natürlich nicht, daas weiss aber keiner von uns, was die Zukunft in der Hinsicht bringt. man kann nur mit Wahrscheinlichkeiten rechnen.

  7. #1107
    Kartoffelsalat-Connaisseur Avatar von MacGyver
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    Zitat Zitat von HAM76 Beitrag anzeigen
    Wegen des Startups: Einigermaßen sicher habe ich mich 4-5 Jahren nach Unternehmensgründung gefühlt, als ich immer noch nicht insolvent war (das ist mittlerweile knapp 25 Jahre her). In den ersten drei Jahren hätte ich nie im Leben eine lebenslange Entscheidung auf der Basis des Erfolgs meines Unternehmens getroffen.
    Danke für die vielen interessanten Sichtweisen bis jetzt. Mit "sicher" meinte ich eher, dass ich auch im Falle eines Scheiterns des Startups (kommt ja immer mal wieder vor, da sind wir realistisch) auch immer einen Job finden würde, der finanziell über der Bemessungsgrenze läge.

    Derzeit plane ich nicht wirklich mit Kindern, auch eine Hochzeit ist in naher Zukunft nicht geplant. Daher muss man wie der Vorredner schrieb wohl mit den Wahrscheinlichkeiten Vorlieb nehmen und darauf basierend die beste Entscheidung treffen (gibt ja on top was die Gebührenentwicklung angeht auch Variablen außerhalb der persönlichen Lebensplanung).
    Zum vernetzen: Website - Instagram - 500px

  8. #1108
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    Ich stand vor vier Jahren auch vor der Entscheidung zu wechseln, habe es zumindest bisher nicht bereut. Auf lange Sicht wird sich zeigen, ob es richtig oder falsch war.
    Meine Frau arbeitet auch Vollzeit und Kinder wollen wir keine. Daher ist die Entscheidung dann recht leicht gefallen.

    Bin jetzt 33 und zahle knapp 600€. Abzüglich AG-Beteiligung + Beitragsrückerstattung + Gesundheitsbonus bezahle ich effektiv 75€ monatlich. Dann kommen noch Leistungen dazu wie zwei mal jährlich Zahnreinigung oder Schutzimpfungen für Reisen, die ich bei der GKV auch selber bezahlen musste. Hab mich damals bei meinem Versicherer für den leistungsstärksten Tarif ohne SB entschieden. So hab ich über die Jahre immer die Möglichkeit ggf. die Leistungen zu reduzieren, um die Beiträge zu senken. Aber zum Höchstbeitrag für freiwillig Versicherte in der GKV liegen da noch Welten dazwischen...
    GoldenEye sagt Danke für diesen Beitrag.

  9. #1109
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    Zitat Zitat von EinerWieKeiner Beitrag anzeigen
    Zum einen sammelst du ja Alterrückstellungen an, die es in der GKV nicht gibt und was viele nicht wissen: Als Angestellter, privat versicherter rentner gibt es auch noch zuschüsse von der Rentenkasse.
    In deinem Modell würde ich unter den jetzigen Voraussetzungen auf jeden fall privat bleiben.
    Von der Rentenkasse gäbe es nur etwas, wenn ich da auch einzahlen würde. Da ich mich aber quasi gleich nach dem Abitur auch selbständig gemacht habe und nie ein richtiges, klassisches Angestelltenverhältnis hatte, denke ich nicht, dass ich überhaupt genügend anrechenbare Jahre hätte.

    Zitat Zitat von red_foxxx Beitrag anzeigen
    Abzüglich AG-Beteiligung
    Stimmt, die geht bei mir ja auch noch ab... Das sind bei mir aktuell nochmal 130,- € weniger.
    Geändert von HAM76 (30.06.2020 um 12:32 Uhr)

  10. #1110
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    Zitat Zitat von offtherecord Beitrag anzeigen
    Was passiert denn eigentlich, wenn man mit sagen wir mal 60 ins außereuropäische Ausland zieht? Aus der GKV ist man vermutlich raus, oder? Aus der PKV auch - und braucht dann eine sacketeure neue Versicherung am neuen Lebensort, da man ja keinerlei Rücklagen gebildet hat?
    Das würde mich auch interessieren...

  11. #1111
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    Zitat Zitat von GoldenEye Beitrag anzeigen
    Du hast die Frage nicht verstanden, oder das Prinzip nicht, oder beides.

    (Auch) die DKV-Zusatzversicherung deckt nur ab bestimmte Zusatzleistungen wie Sehhilfen (vulgo: Brillen), Homöopathie oder nicht in der GKV abgedeckte Impfungen.

    Was die DKV nicht abdeckt wie auch AFAIK alle anderen ist
    + Abrechnung nach Privat-Tarif
    + freie Arztwahl (auch ausserhalb der allgemeinen Kassenzulassung).

    Wer das als überflüssig ansieht: Wenn man die Prämisse teilt, daß bei stetig steigenden Gesundheitskosten die GKV nur durch Leistungskürzungen reagiert/reagieren kann, der wird vor Einzelzimmer im KH und ähnlichem Schnickschnack zuallererst die PKV-Leistungen im ambulanten Bereich als wesentlich ansehen.
    Servus GoldenEye,

    die R&V bietet einen solchen Tarif an. https://www.ruv.de/privatkunden/gesu...ttung-ambulant

    Hab den selber und auch schon öfter in Anspruch genommen.

    LG
    GoldenEye sagt Danke für diesen Beitrag.

  12. #1112
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    Zitat Zitat von offtherecord Beitrag anzeigen
    Was passiert denn eigentlich, wenn man mit sagen wir mal 60 ins außereuropäische Ausland zieht? Aus der GKV ist man vermutlich raus, oder? Aus der PKV auch - und braucht dann eine sacketeure neue Versicherung am neuen Lebensort, da man ja keinerlei Rücklagen gebildet hat?
    Das hängt vom Land ab. Es gibt einige Nicht-EU Länder, mit denen Abkommen bestehen. Näheres beim GKV Spitzenverband:

    https://www.dvka.de/media/dokumente/...ng_Ausland.pdf

  13. #1113
    Erfahrenes Mitglied Avatar von wasserkraft
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    Zitat Zitat von MacGyver Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    ich lese gerade alles an Infos zu dem Thema, aber vielleicht gibt es hier ja Kollegen mit einer vergleichbaren Situation. Ich bin 35J, glücklicherweise gesund und Geschäftsführer eines gut laufenden Startups und zahle inzwischen >900€ jeden Monat für die GKV. Ebenso denke ich, dass ich im Worst Case eines beruflichen Wechsels stets über der Beitragsbemessungsgrenze verdienen werde. Daher denke ich derzeit stark über einen Wechsel in die PKV nach; nach erster Recherche läge ich bei den mittleren Tarifen der "alteingesessenen" PKV-Anbieter bei 500-600€ bei besseren Leistungen, und könnte monatlich 300-400€ in meine private Altersvorsorge stecken. Da hier sehr viele erfahrene Berufstätige unterwegs sind: Was würdet ihr in meiner Situation machen?
    Man(n) sollte nicht aus steuerlichen Gründen heiraten und auch nicht zum Geld sparen in die PKV wechseln.

    Für heiraten und ein Wechsel in die PKV sollte man(n) andere Gründe haben

    Wir sind in einem ähnlichen Alter und ich bin seit zwei Jahren Ottonova versichert.

  14. #1114
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    Zitat Zitat von wasserkraft Beitrag anzeigen
    ... ich bin seit zwei Jahren Ottonova versichert.
    hui... mutig.
    JURA_Ausbeuter sagt Danke für diesen Beitrag.

  15. #1115
    Erfahrenes Mitglied Avatar von wasserkraft
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    Zitat Zitat von EinerWieKeiner Beitrag anzeigen
    hui... mutig.
    Für alle die diesen Kommentar nicht verstehen:

    Ottonova ist eine neue PKV (gegründet 2015). Sich lebenslang an ein Unternehmen zu binden, welches den Break even noch nicht erreicht hat und am Anfang keine Maklerprovision bezahlt hat ist das Gegenteil von "versichere dich beim Marktführer".
    Und trotzdem gibt es gute Gründe genau das zu tun
    Geändert von wasserkraft (01.07.2020 um 12:20 Uhr)
    krabbenkopf sagt Danke für diesen Beitrag.

  16. #1116
    Aktives Mitglied Avatar von Frank N. Stein
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    Zitat Zitat von wasserkraft Beitrag anzeigen
    Für alle die diesen Kommentar nicht verstehen:
    Nicht nur diesen, einfach mal scrollen
    I never lose. Either I win or I learn.

  17. #1117
    Erfahrenes Mitglied Avatar von GoldenEye
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    Zitat Zitat von kk1987 Beitrag anzeigen
    Servus GoldenEye,

    die R&V bietet einen solchen Tarif an. https://www.ruv.de/privatkunden/gesu...ttung-ambulant

    Hab den selber und auch schon öfter in Anspruch genommen.

    LG
    Interessant, vielen Dank! Wenn man die Details liest, hat der durchaus Einschränkungen, aber es geht zumindest in die richtige Richtung!
    Damit dürften die ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal haben.
    "It is a stupid idea to hire smart people and then tell them what to do. We hire smart people so that they can tell us, what to do". Steve Jobs

  18. #1118
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    Zitat Zitat von MacGyver Beitrag anzeigen
    Derzeit plane ich nicht wirklich mit Kindern, auch eine Hochzeit ist in naher Zukunft nicht geplant.
    Die Frage sollte weniger sein, ob Du DERZEIT damit planst. Sondern ob Du Dir Kinder generell eher vorstellen kannst, oder definitiv verneinst.

    Wenn Du sie definitiv verneinst, dann hast Du noch viele Jahre vor Dir, in denen die PKV günstiger und von den Leistungen besser ist als die GKV.

    Wenn Du Dir aber Kinder generell vorstellen kannst (einfach nur die passende Frau nicht da ist), dann würde ich mal Stift und Papier nehmen und intensiv rechnen. Wenn Du in 8 Jahren das erste und in 10 Jahren das zweite Kind bekommst, ist spätestens mit dem zweiten Kind die PKV teurer. Du hast dann nochmal etwa die gleiche Lebensdauer vor Dir und auf Deinem "PKV-Ersparnis-Konto" liegen 30-35.000 Euro ... das könnte knapp werden.

    Drittes Kind, erstes Kind kommt früher als in 8 Jahren, oder Frau geht nicht mehr arbeiten lasse ich jetzt mal in der Betrachtung ganz weg.

  19. #1119
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    Zitat Zitat von Goofy Beitrag anzeigen
    Im Gegensatz zu vielen anderen Foristen würde ich davon abraten, in die PKV zu wechseln. Alles wichtigen Goodies der PKV kann man günstiger abdecken und mit 2 Kindern macht das finanziell keinen Sinn. Außerdem steht zu befürchten, dass man auch hierzulande das Gesundheitswesen mit einer Bürgerversicherung weiter verschlechtern wird - wenn die SPD oder die Grünen sich durchsetzen und die CDU ist ja immer mehr bereit alles zu opfern, um weiter den Kanzler/ Kanzlerin zu stellen zu können. Dann werden neue Modelle attraktiver sein, während die alten PKV Patienten da bleiben dürfen, wo sie sind - wie in der Schweiz. Aber das ist eine private Entscheidung - nur ich würde es niemandem mehr empfehlen, es sei denn ich werde Versicherungsagent, was ich kaum glaube und um Glück nicht Nötig habe ...
    Ich kann mich dem nur anschließen - wir sind zwar auch ( leider ) in der PKV aber ich würde das nicht noch einmal machen - alles was man braucht kann man günstig dazubuchen und ich fürchte auch, dass sich die linken Kräfte in D irgendwann dahingehend durchsetzen werden und es auf eine ( natürlich schlechtere ) Bürgerversicherung hinauslaufen wird - dann sitzt mit den alten PKV Verträgen in der Falle - in der Schweiz gibt es das schon und da wird das dann mit privaten Zusatzversicherungen gelöst. Da Du noch recht jung an Jahren bist, ist Nachwuchs wohl nicht unwahrscheinlich und spätestens dann macht PKV keinen Sinn sondern ist einfach nur teurer bis die Kinder aus dem Haus sind - und dazu werden die Beiträge weiter steigen ... - nein PKV rechnet sich nur für gutverdienende Singles, aber bei anderen Lebensmodellen geht die Rechnung nicht auf - und die Presse arbeitet zusammen mit den linken Parteien mit Hochdruck daran, dass auch vermeintliche "Goodies" abgebaut werden wie kürzeres Warten auf Termine etc. - dafür werden nach wie vor gerne Sachen abgerechnet, die überflüssig sind und nur dem Konto des Arztes gut tun - da muss man genau hinschauen.

  20. #1120
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    Ihr vergleicht immer Beiträge statt Leistungen. Wenn man die GKV mit Zusatzversicherungen auf ein akzeptables PKV-Niveau aufrüsten will, wird man erst recht arm, auch mit kleiner Familie.
    Die GKV ist zudem besonders unplanbar, weil Leistungen je nach Kassenlage plötzlich nicht mehr versichert sind.
    Das ist jetzt kein uneingeschränktes Votum für die PKV, zumal der Vergleich dann ziemlich diffizil ist.
    GoldenEye und red_foxxx sagen Danke für diesen Beitrag.

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