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Thema: Wechsel in die PKV

  1. #1
    Reguläres Mitglied Avatar von Muggs
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    Standard Wechsel in die PKV

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    Hallo,

    ich (m, 32, keinen nennenswerten Vorerkrankungen) überlege gerade in eine Private Krankenversicherung zu wechseln. Was mich stört, ist die Ungewissheit der Beitragsentwicklung. Wie haben sich bei euch die Beiträge in den letzten 5 Jahre entwickelt? Würdet ihr nochmals wechseln, oder doch in der GKV bleiben?
    Geändert von Muggs (21.04.2016 um 10:09 Uhr)
    Erde, die uns dies gebracht, Sonne, die es reif gemacht,
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  2. #2
    Erfahrenes Mitglied Avatar von John Galt
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    Ich spare, trotz fortgeschrittenen Alters, in der PKV jeden Monat richtig Geld.
    Hab eine Tabellencalc gemacht - Ergebnis ca. 75k€ in 20 Jahre eingespart, bei besseren Leistungen als in der GKV.

    ABER ich habe keinen Superchefartztdeluxtarif und auch nicht solchen Quatsch wie Krankenhaustagegeld.
    Also sorgfältig prüfen was man tatsächlich braucht und nicht auf die Verkaufsmasche der Vertreter hereinfallen.
    darkgeta, FTL2SEN2HON, GoldenEye und 1 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  3. #3
    Erfahrenes Mitglied Avatar von pierce
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    Zitat Zitat von Muggs Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich (m, 32, keinen nennenswerte Vorerkrankungen) überlege gerade in eine Private Krankenversicherung zu wechseln. Was mich stört ist die Ungewissheit der Beitragsentwicklung. Wie haben sich bei euch die Beiträge in den letzten 5 Jahre entwickelt? Würdet ihr nochmals wechseln, oder doch in der GKV bleiben?
    Bin 2007 in die PKV zusammen mit +1 gewechselt.
    Beitrag 2007 EUR 550
    Beitrag 2012 EUR 1100

    Dann die Reissleine gezogen und ab 2013 Versicherung gewechselt, dann wieder EUR 650 bis heute in etwa konstant.Leichte Erhöhung ca 20 EUR.
    Dazu gekommen halt noch zwei Kinder die auch dazu kommen.

    Eigentlich bereue ich es den Schritt in die PKV gemacht zu haben weil die Beiträge extrem steigen können, ich hatte 2 Jahre hintereinander mit je 33% Beitragsanpassung.
    Dazu kommt immer der Aspekt ob die Rechnungen auch voll von der PKV übernommen werden.
    Gerade was nicht Arzt ist sehr unterschiedliche Auffassungen möglich.Z.B. Hebammen bei meiner Frau einmal auf EUR 3.000 sitzen geblieben.

    Vorteil ist natürlich auch im Krankenhaus die Chefarztbetreuung, kein Thema.
    Hier vor allem meine Frau sehr sehr gute Erfahrungen gemacht.

    Muss halt jeder für sich entschieden auch wegen Familienplanung, aber die Kostenexplosion der Beiträge die ich bei meiner ersten PKV hatte waren unglaublich.
    bei der zweiten weis ich halt nicht was kommt, bisher moderat.
    krabbenkopf und LH88 sagen Danke für diesen Beitrag.

  4. #4
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    Also ich spare auch nach knapp 20 Jahren in der PKV immer noch mehr als am Anfang.

    Du sollteset Dir einen der führenden Versichrere suchen, die nicht alle 2-3 Jahre neue Tarifgenerationen einführen, selber bin ich beim Marktführer, der auch nicht für größere Beitragssprünge bekannt ist.

    Bei der BRE sollte Du daruf achten, dass sie jährlich und nicht kummuliert über mehrere Jahre berechnet wird.

    Was Du einrechnen musst ist Deine Familienplanung, ab zwei Kindern kann die PKV ziemlich teuer werden (Ausnahme ist, wenn einer der Partner beihilfeberechtigt ist). Und wenn Du Elterngeld beziehst, musst DU die PKV selber zahlen - da war dann zusammen mit den Progressvorbehalt schonmal ca. 1/3 wieder weg.
    rotanes sagt Danke für diesen Beitrag.

  5. #5
    Reguläres Mitglied Avatar von Muggs
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    Wie unterscheidet sich Versicherung 1 von Versicherung 2, damit diese die Hälfte günstiger ist?
    Kam 2012 eine chronische Erkrankung dazu, oder war das die allgemeine Preissteigerung?
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  6. #6
    Moderator
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    Zitat Zitat von pierce Beitrag anzeigen
    Bin 2007 in die PKV zusammen mit +1 gewechselt.
    Beitrag 2007 EUR 550
    Beitrag 2012 EUR 1100

    Dann die Reissleine gezogen und ab 2013 Versicherung gewechselt, dann wieder EUR 650 bis heute in etwa konstant.Leichte Erhöhung ca 20 EUR.
    Dazu gekommen halt noch zwei Kinder die auch dazu kommen.

    Eigentlich bereue ich es den Schritt in die PKV gemacht zu haben weil die Beiträge extrem steigen können, ich hatte 2 Jahre hintereinander mit je 33% Beitragsanpassung.
    Dazu kommt immer der Aspekt ob die Rechnungen auch voll von der PKV übernommen werden.
    Gerade was nicht Arzt ist sehr unterschiedliche Auffassungen möglich.Z.B. Hebammen bei meiner Frau einmal auf EUR 3.000 sitzen geblieben.

    Vorteil ist natürlich auch im Krankenhaus die Chefarztbetreuung, kein Thema.
    Hier vor allem meine Frau sehr sehr gute Erfahrungen gemacht.

    Muss halt jeder für sich entschieden auch wegen Familienplanung, aber die Kostenexplosion der Beiträge die ich bei meiner ersten PKV hatte waren unglaublich.
    bei der zweiten weis ich halt nicht was kommt, bisher moderat.

    Das ist das Problem, wenn man sich von einem niedrigen Einstiegstarif blenden lässt, daher eben der Tipp auf die vergangene Beitragsentwicklung und die Zahl der Tarifgenerationen zu schauen.

    Außer bei exotischeren Behandlungen gab es eigentlich nie Probleme mit der Erstattung - auch die relativ hohe Nachsorgehebamme wurde erstattet. Hattet Ihr eine Hausgeburt?

  7. #7
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    Ich bin seit 25 Jahren in der DKV und zahle heute noch weniger als ich in der gesetzlichen zahlen würde. Allerdings gibts für RAe einen Gruppenversicherungsvertrag, weiss nicht, ob es da "günstiger" ist, weil die Gruppe weniger krank ist.
    rotanes und GoldenEye sagen Danke für diesen Beitrag.
    Regt Euch nicht über mich auf - richtige Prozessanwälte sind halt so....

  8. #8
    Moderator Avatar von maxbluebrosche
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    Zitat Zitat von Flying Lawyer Beitrag anzeigen
    Ich bin seit 25 Jahren in der DKV und zahle heute noch weniger als ich in der gesetzlichen zahlen würde. Allerdings gibts für RAe einen Gruppenversicherungsvertrag, weiss nicht, ob es da "günstiger" ist, weil die Gruppe weniger krank ist.
    Ja, die Gruppenversicherungen sind schon preislich attraktiver (kenne das von den Apothekern - die sind ja auch nie krank bzw. sitzen ja an der Quelle )
    peter42 sagt Danke für diesen Beitrag.
    früher war alles besser - sogar die Zukunft

  9. #9
    Erfahrenes Mitglied Avatar von tcswede
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    Bin nach Studium direkt in PKV - damals 1990 etwa €150 ist bis 97 auf etwa €300 angestiegen
    Nach Auslandaufenthalt - neue PKV etwa 500€ in 2000
    Und nach Auslandsaufenthalt ab 2013 neue PKV knapp €800 volles Programm mit hohem Tagegeld
    Lieber Golf spielen als Golf fahren

  10. #10
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    Zitat Zitat von Flying Lawyer Beitrag anzeigen
    Ich bin seit 25 Jahren in der DKV und zahle heute noch weniger als ich in der gesetzlichen zahlen würde. Allerdings gibts für RAe einen Gruppenversicherungsvertrag, weiss nicht, ob es da "günstiger" ist, weil die Gruppe weniger krank ist.
    Deutlich billiger sind natürlich die Tarife für Ärzte.

  11. #11
    Reguläres Mitglied Avatar von Muggs
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    Gibt es eine Übersichtsliste welche Berufsgruppen eine Gruppentarif haben?
    Bin in einem Angestelltenverhältnis und nicht bei Vater Staat tätig.
    Erde, die uns dies gebracht, Sonne, die es reif gemacht,
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  12. #12
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    Zitat Zitat von tcswede Beitrag anzeigen
    Bin nach Studium direkt in PKV - damals 1990 etwa €150 ist bis 97 auf etwa €300 angestiegen
    Nach Auslandaufenthalt - neue PKV etwa 500€ in 2000
    Und nach Auslandsaufenthalt ab 2013 neue PKV knapp €800 volles Programm mit hohem Tagegeld
    Das hätte sich mit (kleiner/großer) Anwartschaft lösen lassen.
    FTL2SEN2HON und GoldenEye sagen Danke für diesen Beitrag.

  13. #13
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    So auf die Schnelle von http://www.dkv-haleck-berlin.de/bera...erbaende.html:


    Apotheker
    Architekten und Ingenieure
    Ärzte
    Dolmetscher und Übersetzer
    Grafik-Designer
    Hebammen
    Heilpraktiker
    Journalisten
    Makler und selbständige Handelsvertreter
    Physiotherapeuten
    Rechtsanwälte und Notare
    Bund der Selbständigen e.V.
    Steuerberater
    Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
    Tierärzte
    Zahnärzte


    Und frag mal Deinen AG, ob er evtl. einen RV hat.

    Dann gibt es natürlich noch Konditionen für Mitarbeiter von Versicherungen.


    N.B.: Die normalen Vergleichsrechner haben meist große Lücken.
    Geändert von peter42 (21.04.2016 um 10:42 Uhr)

  14. #14
    Reguläres Mitglied Avatar von Muggs
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    Danke für die Rückmeldungen und Mühen. Ich werde das Gespräch mit einem "unabhängigen" Versicherungsvertreter suchen.
    Erde, die uns dies gebracht, Sonne, die es reif gemacht,
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  15. #15
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    Zitat Zitat von Muggs Beitrag anzeigen
    Danke für die Rückmeldungen und Mühen. Ich werde das Gespräch mit einem "unabhängigen" Versicherungsvertreter suchen.
    Das ja, aber er wird Dir einige Versicherungen nicht anbieten , da diese nicht über Dritte vertrieben werden oder zuwenig Provision zahlen.
    GoldenEye sagt Danke für diesen Beitrag.

  16. #16
    Classics Geek Avatar von AntonBauer
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    Ein paar Gedanken:

    - Wenn, dann Debeka. Es gibt einen Grund, warum die am größten sind.

    - PKV ist (für Männer!) heute nicht mehr so attraktiv wie früher (deswegen sind die Werte der Forumsinsassen nur bedingt vergleichbar), denn jetzt haben wir nur noch Unisex-Tarife. Das ist besser für Frauen, schlechter für Männer.

    - Meine PKV stieg von 2000 bis 2016 von DM 419,32 auf EUR 368,66, was ich inflationsmäßig für völlig okay halte

    - Bei Fehlzeiten unbedingt "Große Anwartschaft"; ansonsten bitte nicht beschweren später.
    peter42 und GoldenEye sagen Danke für diesen Beitrag.
    גַּם אֱוִיל מַחֲרִישׁ חָכָם יֵחָשֵׁב

  17. #17
    Putenwienerhasser Avatar von krabbenkopf
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    Ich habe mich vor allem aufgrund der Unsicherheit der zukünftigen Beiträge explizit gegen die PKV entschieden und bin freiwillig in der GKV geblieben. Zusätzlich habe ich mir eben ein paar Zusatzversicherungen geholt, mit der ich auch überdurchschnittliche Leistungen bei den Ärzten erhalte.
    Jahre runzeln die Haut, aber den Enthusiasmus aufgeben runzelt die Seele. (Albert Schweitzer)

  18. #18
    Classics Geek Avatar von AntonBauer
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    Ach so, noch etwas:

    Ganz, ganz wichtig ist die Frage der Familienplanung. Wer Kinder will, muss die ggf. separat versichern lassen (bei GKV sind die ja inklusiv). Das kann richtig teuer werden.

    Wenn also z.B. eine große Familie geplant ist, dann spricht sehr vieles für GKV.
    גַּם אֱוִיל מַחֲרִישׁ חָכָם יֵחָשֵׁב

  19. #19
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    Zitat Zitat von AntonBauer Beitrag anzeigen
    Ach so, noch etwas:

    Ganz, ganz wichtig ist die Frage der Familienplanung. Wer Kinder will, muss die ggf. separat versichern lassen (bei GKV sind die ja inklusiv). Das kann richtig teuer werden.

    Wenn also z.B. eine große Familie geplant ist, dann spricht sehr vieles für GKV.

    Schrieb ich ja oben schon.
    AntonBauer sagt Danke für diesen Beitrag.

  20. #20
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    Zitat Zitat von AntonBauer Beitrag anzeigen
    Ein paar Gedanken:

    - Wenn, dann Debeka. Es gibt einen Grund, warum die am größten sind.

    - PKV ist (für Männer!) heute nicht mehr so attraktiv wie früher (deswegen sind die Werte der Forumsinsassen nur bedingt vergleichbar), denn jetzt haben wir nur noch Unisex-Tarife. Das ist besser für Frauen, schlechter für Männer.

    - Meine PKV stieg von 2000 bis 2016 von DM 419,32 auf EUR 368,66, was ich inflationsmäßig für völlig okay halte

    - Bei Fehlzeiten unbedingt "Große Anwartschaft"; ansonsten bitte nicht beschweren später.
    Debeka und HUK sind die, die nicht in den Vergleichen auftauchen, aber defintiv in die engere Wahl sollten!
    AntonBauer, steroidpsycho und GoldenEye sagen Danke für diesen Beitrag.

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