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Thema: LH stellt bei Nichteinhaltung der Couponreihenfolge nachträglich Differenz in Rechnung

  1. #1581
    Erfahrenes Mitglied
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    Zitat Zitat von PlatOW Beitrag anzeigen
    Liesse sich die Begründung nicht auch aufs erste (eigentlich auf jedes) Segment einer Buchung übertragen? Die nachträgliche Preistransparenz ist da genauso wenig gegeben...
    selbst wenn - das Risiko ist ein anderes. Wenn Du das letzte Segment weglässt, bist Du erstmal einen Schachzug in Führung gegangen (Du hast Deine Flugreise abgeflogen und wenn LH Geld will, müssen sie ins Risiko gehen).

    Wenn Du das erste Segment weglässt und beim zweiten ein Boarding Denied bekommst, ist Lufthansa erstmal in Führung. Wenn Du jetzt 1. an Deinen Zielort und 2. das auch noch erstattet haben willst, musst Du in Vorleistung gehen.

  2. #1582
    Erfahrenes Mitglied
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    Kann eine Airline nicht einfach die Differenz zum vollen IATA Tarif der entsprechenden Reiseklasse des tatsächlich geflogenen Routings nachberechnen - das sollte substantiiert und transparent sein?
    Da die Airline keinerlei Interesse haben, diese Tickets zu verkaufen (analog der nur hypothetischen Option eines Tarifs mit flexibler Nutzung der Segmente) - es muss ja nur auf dem Papier existieren - muss es ja 'nur' teuer genug sein...

    Und ich denke weiterhin, der Versuch, das 'weglassen' der Segmente zu legalisieren ist am Ende nur ein Pyrrhussieg ist: sobald diese Methode gerichtsfest ist, wird sich die Methode verbreiten und sobald der 'Schaden' (die Airline werden es so wahrnehmen) den Zweck (das Erkaufen von Marktanteilen in umkämpften Märkten) übersteigt, werden diese Angebote verschwinden.
    Geändert von CarstenS (13.12.2018 um 05:33 Uhr)
    Boeing736, hiob und gkl sagen Danke für diesen Beitrag.

  3. #1583
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Biohazard
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    Zitat Zitat von CarstenS Beitrag anzeigen
    Kann eine Airline nicht einfach die Differenz zum vollen IATA Tarif der entsprechenden Reiseklasse des tatsächlich geflogenen Routings nachberechnen - das sollte substantiiert und transparent sein?
    Das muss dann aber afaik bei der Buchung bereits ersichtlich sein. Der Kunde muss also über alle möglichen (Teil)Strecken aufgeklärt und ein möglicher Nachberechnungspreis angegeben werden.

  4. #1584
    Moderator / Newbie-Guide Avatar von MLang2
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    Zitat Zitat von Biohazard Beitrag anzeigen
    Das muss dann aber afaik bei der Buchung bereits ersichtlich sein. Der Kunde muss also über alle möglichen (Teil)Strecken aufgeklärt und ein möglicher Nachberechnungspreis angegeben werden.
    Man stelle sich den (gewünschten) LH-Webseitenbucher vor, der dann liest, daß er beim Wegfall eines Segments mal eben mehrere tausend € nachbezahlen soll.
    Das wird wohl so nicht kommen.
    traveller99 und sweet sagen Danke für diesen Beitrag.

  5. #1585
    Erfahrenes Mitglied Avatar von kexbox
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    Zitat Zitat von MLang2 Beitrag anzeigen
    Man stelle sich den (gewünschten) LH-Webseitenbucher vor, der dann liest, daß er beim Wegfall eines Segments mal eben mehrere tausend € nachbezahlen soll.
    Das wird wohl so nicht kommen.
    ... und der, der bei einem Flug mit Lufthansa 2.xxx EUR zahlen soll, wenn der Wettbewerb aus Skandinavien, UK, Niederlande und Frankreich nur einen Bruchteil kostet.

    Vergiss es ;-)
    traveller99, sweet, Pampersrocker und 1 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  6. #1586
    Erfahrenes Mitglied Avatar von bNNddd?!
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    Zitat Zitat von jodost Beitrag anzeigen
    selbst wenn - das Risiko ist ein anderes. Wenn Du das letzte Segment weglässt, bist Du erstmal einen Schachzug in Führung gegangen (Du hast Deine Flugreise abgeflogen und wenn LH Geld will, müssen sie ins Risiko gehen).

    Wenn Du das erste Segment weglässt und beim zweiten ein Boarding Denied bekommst, ist Lufthansa erstmal in Führung. Wenn Du jetzt 1. an Deinen Zielort und 2. das auch noch erstattet haben willst, musst Du in Vorleistung gehen.
    Mich wundert schon, warum noch niemand geklagt hat, nachdem das erste Leg verfallen ist

  7. #1587
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    Keine Ahnung warum die Lufthansa überhaupt Geld haben wollte.

    Ich praktiziere diese Vorgehensweise nun schon viele Jahre und habe bisher damit niemals Probleme gehabt.
    traveller99 und popo sagen Danke für diesen Beitrag.

  8. #1588
    Erfahrenes Mitglied Avatar von kexbox
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    Zitat Zitat von bNNddd?! Beitrag anzeigen
    Mich wundert schon, warum noch niemand geklagt hat, nachdem das erste Leg verfallen ist
    Du meinst, weil man dann nicht mitgenommen wurde? Das passierte bereits, wenn auch nicht vom Passagier selbst. Der BGH findet das grundsätzlich ok.

    Nichts, für seine Gegenleistung zu bekommen (maximal den Ticketpreis zu verlieren), ist aber auch was anderes, als am Ende mehr zahlen zu müssen (vielleicht das x-fache eines Tickets), weil man einen Teil - aus welchem Grund auch immer - hat verfallen lassen.
    traveller99 sagt Danke für diesen Beitrag.

  9. #1589
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    Erstmal Glückwunsch zum Urteil. Was viele hier prognostiziert hatten ist nun eingetreten - die gerichtliche Feststellung das es der LH ( und wohl auch jeder anderen Airline ) an einer Rechtsgrundlage fehlt für solche Nachbelastungen. Auch wenn es nur ein AG Urteil ist bin ich mir sicher das eine höhere Instanz nicht zu einer anderen Einschätzung kommen würde. Was nun die Unkenrufe der LH Fans angeht ( ihr werdet schon sehen was ihr davon habt / höhere Ticketpreise ): meiner Meinung nach wird gar nichts passieren. Wie andere schon sagten ist eine vernünftige Einbindung der x-verschiedenen Preismodelle bei einem Ticket technisch fast unmöglich und die OTA's würden dann LH wohl immer mit dem höchstmöglichen Preis listen um selber nicht abgemahnt zu werden oder gar überhaupt nicht mehr listen da eine präzise Endpreisangabe kaum möglich ist.
    Wie einige schon mitbekommen haben läuft im Hintergrund gerade eine EU Kampagne um diese den Kunden deutlich benachteiligenden AGB's komplett zu verbieten ( die nach meiner Ansicht überhaupt noch NIE wirksam waren ). Da die EU Verbraucherschutz Verordnung sehr hoch bewertet wird stehen die Chancen sehr gut das dieser Blödsinn von oben her untersagt wird.
    kexbox, MANAL, sweet und 1 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  10. #1590
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    Eine Laienfrage, und auch in Anbetracht der EU Kampagne, waere es dann nicht einfacher, in Zukunft, nur noch einzelne Segmente zu verkaufen, und diese dann preislich zusammenzufassen, auch auf einen Ticket? Dann waere ja zumindest mehr Transparenz gegeben.

  11. #1591
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    Zitat Zitat von bluesaturn Beitrag anzeigen
    Eine Laienfrage, und auch in Anbetracht der EU Kampagne, waere es dann nicht einfacher, in Zukunft, nur noch einzelne Segmente zu verkaufen, und diese dann preislich zusammenzufassen, auch auf einen Ticket? Dann waere ja zumindest mehr Transparenz gegeben.
    Due meinst:

    1000€ + 500@ + 1000€ + 1000€ = 3500€, bei Abnahme/ abfliegen aller Strecken gibt es einen Rabatt von 50% = 1750€ Ticketpreis.



    Flyglobal
    fhanfi sagt Danke für diesen Beitrag.

  12. #1592
    Spaßbremse Avatar von Mr. Hard
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    Zitat Zitat von bluesaturn Beitrag anzeigen
    Eine Laienfrage, und auch in Anbetracht der EU Kampagne, waere es dann nicht einfacher, in Zukunft, nur noch einzelne Segmente zu verkaufen, und diese dann preislich zusammenzufassen, auch auf einen Ticket? Dann waere ja zumindest mehr Transparenz gegeben.
    Und wenn zwei aufeinanderfolgende Strecken eigentlich billiger sind als eine davon alleine?
    Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. John Ruskin (1819-1900)
    2019: DUS INN LHR LIN BLQ FRA MAD CGN STN LTN AMS LGW TXL SIR BHD BFS LPL VLY CWL LCY ARN MUC HEL SNN JFK DCA ORD HAM CDG ZRH PRG ATH LAX DEN RAP OAK LAS FMO GRQ CPH LYS
    2020: DUS ZRH ATH CGN MUC MXP ARN LUX FRA MAD AMS ATH TXL

  13. #1593
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    Zitat Zitat von kexbox Beitrag anzeigen
    ... und der, der bei einem Flug mit Lufthansa 2.xxx EUR zahlen soll, wenn der Wettbewerb aus Skandinavien, UK, Niederlande und Frankreich nur einen Bruchteil kostet.

    Vergiss es ;-)
    Wäre mir da nicht so sicher - für Eco Tickets, die wohl die Mehrzahl der preissensitiven Kunden ausmacht, kann LH eventuell es so lassen wie bisher (also keinen potentiellen Preis beim Weglassen angeben und das Weglassen tolerieren). Denn in Eco ist der Aufwand mit Positionierung im Verhältnis zur Ersparnis zu gering, als das ein Massenphänomen wird.
    Spannend sind doch die C und F Tickets - und das ist kein Massenmarkt und läuft über andere Vertriebskanäle. Ob da so viele Kunden von einem IATA Tarif abgeschreckt werden? Tritt ja nur ein, wenn man nicht wie geplant abfliegt. Was die Mehrheit der Kunden, an die sich diese Tarife richten, gar nicht gedenkt zu tun.

  14. #1594
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    Zitat Zitat von flyglobal Beitrag anzeigen
    Due meinst:
    1000€ + 500@ + 1000€ + 1000€ = 3500€, bei Abnahme/ abfliegen aller Strecken gibt es einen Rabatt von 50% = 1750€ Ticketpreis.
    Flyglobal
    Ist das jetzt nicht schon der Fall? Zumindest bei Abnahme aller Strecken ist der Preis ja in der Regel guenstiger als bei einem Einzelflug.
    Zitat Zitat von Mr. Hard Beitrag anzeigen
    Und wenn zwei aufeinanderfolgende Strecken eigentlich billiger sind als eine davon alleine?
    Siehe oben?
    Es wurde ja fehlende Transparenz bemaengelt fuer den Kunden.
    Entschuldigung, ich kalkuliere aber auch keine Preise bei den Fluggesellschaften.
    Wie wuerdet ihr Euch das sonst vorstellen?

  15. #1595
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    Zitat Zitat von CarstenS Beitrag anzeigen
    Und ich denke weiterhin, der Versuch, das 'weglassen' der Segmente zu legalisieren ist am Ende nur ein Pyrrhussieg ist: sobald diese Methode gerichtsfest ist, wird sich die Methode verbreiten und sobald der 'Schaden' (die Airline werden es so wahrnehmen) den Zweck (das Erkaufen von Marktanteilen in umkämpften Märkten) übersteigt, werden diese Angebote verschwinden.
    Schwer vorstellbar. Diese Angebote gäbe es nicht, wenn man sie nicht bräuchte..
    Menschen, die etablierte Denkweisen in Frage stellen, machen erstaunliche Entdeckungen.
    Denke selbst, sonst denken andere für dich.

  16. #1596
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    Zitat Zitat von bluesaturn Beitrag anzeigen
    Eine Laienfrage, und auch in Anbetracht der EU Kampagne, waere es dann nicht einfacher, in Zukunft, nur noch einzelne Segmente zu verkaufen, und diese dann preislich zusammenzufassen, auch auf einen Ticket? Dann waere ja zumindest mehr Transparenz gegeben.
    Und wer fliegt dann mit LH in die USA, wenn ich erstmal für >300 Euro nach Frankfurt düsen darf?
    Da kann ich ja genausogut via LHR, AMS, etc. fliegen.
    sweet sagt Danke für diesen Beitrag.

  17. #1597
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    Zitat Zitat von emhazett Beitrag anzeigen
    Schwer vorstellbar. Diese Angebote gäbe es nicht, wenn man sie nicht bräuchte..
    Ja und Nein - Angebote werden unter bestimmten Rahmenbedingungen lanciert. Wenn sich diese Rahmenbedingungen ändern und die zugrunde liegende Kalkulation nicht mehr aufgeht, dann hat das ganz sicher Auswirkungen auf die Ausgestaltung und Verfügbarkeit der Angebote.

  18. #1598
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    Zitat Zitat von ArmDoors Beitrag anzeigen
    Und wer fliegt dann mit LH in die USA, wenn ich erstmal für >300 Euro nach Frankfurt düsen darf?
    Da kann ich ja genausogut via LHR, AMS, etc. fliegen.
    Warum auch nicht? Wahrscheinlich regelt das dann der Markt?
    Verstaendnisfrage: Warum waere in deinem Fall der Zubringerflug nicht im Gesamtpreis inbegriffen?
    Entschuldigung, falls ich hier etwas durcheinanderbringe.
    klauskoeblich sagt Danke für diesen Beitrag.

  19. #1599
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    Zitat Zitat von kexbox Beitrag anzeigen
    Du meinst, weil man dann nicht mitgenommen wurde? Das passierte bereits, wenn auch nicht vom Passagier selbst. Der BGH findet das grundsätzlich ok.

    ....
    Wobei der BGH klar gesagt hat: Einfach nicht weiter mitnehmen und Ticket verfällt auf jeden Fall geht nicht. Und so stehts ja auch in den aktuellen Bedingungen, zumindest von der LH. Wer z.B. das erste Leg auslässt, muss das (nach-)bezahlen, was die nun angetretene Reise, zum Zeitpunkt der ursprünglichen Buchung wohlgemerkt, gekostet hat.

    Dass das ein Transparenzproblem aufwerfen könnte, hat der BGH offensichtlich nicht bedacht. Musste er ja aber auch nicht, war ja nicht die konkrete Frage.....


    Und wie das praktisch gehandhabt wird, wäre auch noch die Frage. Hat schon mal jemand tatsächlich das erste Leg ausgelassen und am Gate gesagt bekommen, er dürfe mitfliegen, wenn er X Euro nachzahl? Vermutlich nicht, das wird doch auch heute noch einfach ein denied boarding bzw. bestenfalls noch das Angebot zum Kauf eines Tickets zum akutellen Preis geben.
    Geändert von Xray (13.12.2018 um 17:11 Uhr)

  20. #1600
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Swissairasia
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    Gut, aber als Berufskollege vom ehrenwerten Kexbox (Gratulation zum Urteil!!) wäre ich nicht 100% sicher, dass LH in Zukunft eben das Problem nicht doch relativ simpel lösen könnte, indem bei der Buchung eben der konkrete Nachzahlungsbetrag angegeben würde, sofern das letzte Segment nicht abgeflogen wird (oder auch alle anderen Kombinationen).

    Wenn ich also OSL-MIA auf lh.com eingebe, erscheinen wie bisher die üblichen Preise. Irgendwo daneben oder kurz vor Buchungsabschluss (beim Kästchen mit den AGBs) steht dann, dass im Falle des Weglassens des ersten Segmentes die weiteren Coupons ihre Gültigkeit verlieren würden und im Falle des Weglassens des letzten Segmentes eine Nachzahlung in Höhe von EUR 1'996.35 (irgendwas ganz konkretes) erfolgen wird, da dann das Ticket in einen anderen Tarif nachgebucht würde. Dies würde zumindest die vom Gericht angesprochene Transparenzproblematik seitens LH beseitigen. Und wenn man dies - evtl. sogar mit einem extra anzuklickenden Zusatzkästchens - sauber in die Page integriert, würde dann die Luft für "Letztes-Segment-Weglasser" schon merklich dünner in meinen Augen.

    Bspw. so:

    "Sehr geehrter Passagier.

    Sie haben einen Tarif von Oslo nach Miami gebucht. Der hier angegebene Preis bezieht sich auf das Abfliegen sämtlicher Flugcoupons in der angegebenen Reihenfolge. Sollten Sie
    (a) ein vorheriges Segment weglassen, verlieren die nachfolgenden Segmente ihre Gültigkeit
    (b) OSL-FRA-MIA fliegen und die beiden Rückflugsegmente MIA-FRA-OSL verfallen lassen, erfolgt eine Nachforderung auf Grund eines sodann anderen anzuwendenden Tarifmodelles von EUR 2'523.25.
    (c) OSL-FRA-MIA-FRA fliegen und das letzte Segment FRA-OSL verfallen lassen, erfolgt eine Nachforderung auf Grund eines sodann anderen anzuwendenden Tarifmodelles von EUR 1'996.35.

    Ja, ich erkläre mich damit einverstanden."

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