Du möchtest das Forum unterstützen?
Buche Deine Lufthansa-Flüge über diesen Link
Seite 4 von 4 ErsteErste ... 2 3 4
Ergebnis 61 bis 71 von 71

Thema: Express Rail Ticket - Flug verpasst

  1. #61
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    12.11.2013
    Ort
    CGN
    Beiträge
    1.668

    Standard

    ANZEIGE
    Bin Sonntag auf Airrail sogar noch knapper in FRA angekommen. 12:49 Ankunft Bahnhof, 13:20 Start Boarding, Abflug 14:05
    Da mein Zugsegment mangels Online Check in auf "not flown" gesetzt wurde, da noch mal schön Diskussion gehabt. Ging dann aber mit Hilfe vom Ticketdesk und auch nur, weil ich genau wusste, was ich sagen darf / muss und was nicht. Andernfalls hätte ich mich von dem Flug verabschieden können.

    Ankunft Security: Lange Schlange, minum 30 Min Wartezeit. Also rüber zur Fast Lane. "Nein, ich darf sie erst durchlassen, wenn Boarding angefangen hat" (Also in 3 Min laut BP) ... gut, dann bleibe ich halt so lange jetzt hier stehen. Punkt 13:20 dann erneuten Anlauf unternommen. Antwort: "Nein, ihr Flug steht noch nicht auf dem Bildschirm" ... Als hätte sie Spaß daran, Leute in solche knappen Situationen kommen zu lassen. Am Ende habe ich es dann natürlich noch geschafft, aber nur weil bei der Passkontrolle dann nur eine kleine Schlange war.

    Als Entschädigung gab es dann via Bus eine komplette Flughafenrundfahrt. Ich dachte der hat sich verfahren. Wir waren schon im Cargo Bereich und am Ende des Taxiways. Gate war dann F231 oder so ... Weiter weg ging nicht :-D
    singmeister sagt Danke für diesen Beitrag.

  2. #62
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Airsicknessbag
    Registriert seit
    11.01.2010
    Beiträge
    10.938

    Standard

    Zitat Zitat von tyrolean Beitrag anzeigen
    Es wäre mal interessant ein Urteil zu sehen, bei dem der Kunde korrekt mit 3 Stunden Reserve geplant, und trotzdem den Flug verpasst hat.
    Das kommt, oh Wunder, praktisch nicht vor. Zwei Stunden Verspaetung bei der Bahn ist Alltag, alles, was darueber hinausgeht, ist ziemlich selten. Insofern ist die Drei-Stunden-Grenze schon ziemlich sinnvoll gewaehlt.

    Im uebrigen sind die drei Stunden nicht die Reserve, sondern die Bahn-Ankunft vor der Abflugzeit. Je nach Check-In-Schluss sind es also "nur" eine bis zweieinhalb Stunden Puffer.

  3. #63
    Erfahrenes Mitglied Avatar von tyrolean
    Registriert seit
    18.03.2009
    Ort
    Bayern & Tirol
    Beiträge
    4.749

    Standard

    Zitat Zitat von Volume Beitrag anzeigen
    Super Idee !
    Die hoheitliche Aufgabe hat die verantworliche Bundespolizei an private Securityunternehmen untervergeben (z.B. Kötter).
    Letztere zählen nach den von mir eingeholten Hintergrundinfos irgendwie doch zur Security-Branche, und ist auch dort aktiv.

    Kötter Homepage:

    Die "Verbände der Tourismus- und Transportwirtschaft" können sich ja mal mit diesem Verband auseinandersetzen...
    Noch mal langsam zum Mitschreiben: Die Bundespolizei beauftragt ein Subunternehmen -> Vertragsbeziehung. Wer ist Dein Ansprechpartner? Kötter macht genau das, wofür es beauftragt wird. Was soll Deiner Meinung nach ein Verband an Sicherheitsunternehmen erreichen? Dass Kötter den Vertrag nachverhandelt? Ist es nicht sinnvoll sich an die eigentlich Verantwortlichen zu wenden?

    Wenn Du beim Bau einen Generalunternehmer hast, ist das auch Dein erster Ansprechpartner und nicht der Sub-Sub-Unternehmer.

    Die Lage ist sogar noch schlimmer: Der Flughafen geht gar keinen Vertrag mit der Bundespolizei ein - Du hast keinen Anspruch auf eine schnelle Sicherheitskontrolle. Selbst eine Fast-Lane ist eigentlich nicht zulässig. Den Baum auf dem Kötter oder irgend ein Verband der Subunternehmer sitht anbellen ist der falsche!
    Zwei-Sterne Zitrone!

  4. #64
    Aktives Mitglied
    Registriert seit
    01.06.2018
    Beiträge
    205

    Standard

    Im uebrigen sind die drei Stunden nicht die Reserve, sondern die Bahn-Ankunft vor der Abflugzeit. Je nach Check-In-Schluss sind es also "nur" eine bis zweieinhalb Stunden Puffer.
    Es sind (Originalzitat von dem Bahn-Dokument dass mein englischsprachiges Reisebüro an die Buchungsbestätigungen anhängt) "Please note the check-in times of your airline and choose a train connection so as
    to arrive at the check-in desk at least 2 hours before it closes.", also sind es niemals "nur" eine Stunde, sondern immer mindestens 2 plus Check-In closure Zeit. Da es nur stündlich z.B. QKL-FRA Züge gibt, die um XX:53 ankommen, hat man z.B. bei einem XX:45 abfliegenden Flug 3 Stunden und 52 Minuten vor Abflug in Frankfurt zu sein. Das macht natürlich niemand, und schon ist man gekniffen, wenn was schiefgeht.

    Das kommt, oh Wunder, praktisch nicht vor.
    Kommt es doch. Ich plane immer großzügiger als gefordert, und habe mehrfach nur im Laufschritt noch meinen Flieger erreicht. Hätte ich mich exakt an das Minimum gehalten, hätte ich ihn verpasst.
    Was in der Tat praktisch nicht vorkommt (und deshalb von mir ja auch explizit angesprochen wurde...) ist, dass das "im Normalbetrieb" passiert, dazu braucht es i.d.R. einen Streik, Unfall/Selbstmord, Unwetter o.ä. und in dem Fall ist sowieso niemand haftbar zu machen.
    Wobei man sich schon fragen muss, warum z.B. in Montreal trotz 80cm Schnee in 24 Stunden der Flugebetrieb pünktlich läuft, in FRA aber schon bei 5cm Schnee alles zusammenricht (incl. dem Zugverkehr)... Was für den einen "höhere Gewalt" ist, ist für den anderen Winter. Der jedes Jahr vorhersehbar wieder kommt...

    macht genau das, wofür es beauftragt wird.
    Macht es eben nicht (Stichwort "unzureichende Leistungserbringung"). Aber der Bund ist zu bequem sie einfach rauszuwerfen, da sie es selbst mangels Personal auch nicht spontan übernehmen können, und ein Ausschreibungsverfahren nach allen Regeln des Verwaltungsrechts Jahre dauert, um einen neuen Anbieter beauftragen zu können. Immer mit dem Risiko, dass die alte Firma auch die nächste Ausschreibung formal wieder gewinnt... (Siehe TollCollect) Also akzeptiert man die Vertragsbrüche, und hofft auf Besserung (man schickt auch noch eine "fette Abmahnung", wohlwissend dass die gar nichts bringt, ausser etwas positive PR).
    Der Endkunde Fluggast muss dann damit leben. Der Zwischenhändler Airline muss es irgendwie managen und seinen Kunden vermitteln.

    Bei Expressrail ist es im Gegensatz zum "normalen" Umsteigen nochmal schlimmer, denn lezteres geht je nach Gate und Ziel auch ganz ohne Security ab. Die MCT ist dann reine Laufzeit. Bei ExpressRail aber auch noch Baggage drop-off und Security mit entsprechend langen Wegen (LH verkauft ja auch Codeshareflüge zusammen mit ExpressRail, bei denen die Airline nicht das AiRail-Terminal nutzt, und die dann benötigten Check-In desks können weit weg vom Bahnhof sein...)

    Dafür sieht es für den ExpressRail Kunden rechtlich sehr viel besser aus, als für den Rail&Fly Kunden. Wenn man denn auf pauschale Entschädigungen steht. Einen verpassten Geschäftstermin bringt das auch nicht zurück, und ein verpasstes Kreuzfahrtschiff auch nicht.

  5. #65
    Aktives Mitglied
    Registriert seit
    01.06.2018
    Beiträge
    205

    Standard

    Interessantes neues Urteil des BGH:
    Wirbt der Veranstalter mit "Rail and fly", trägt er die Folgekosten

    In dem Zusammenhang ist es z.B. interessant, mal auf die Emirates Seite zu gucken:
    Geschäftsbedingungen

    • Das Ticket für die Bahnverbindung ist auf dem Emirates-Ticket enthalten

    ...
    Wenn Ihre Reise in Deutschland beginnt, sind Ihre Bahnkarten kostenlos*.
    verglichen mit der Urteilsbegründung:
    Wirbt jedoch ein Reiseveranstalter mit einem Zug-zum-Flug-Ticket der Bahn und berechnet dafür keine zusätzlichen Kosten
    ...Dafür sprach etwa, dass das Zugticket im Katalog nicht als Fremdleistung gekennzeichnet war. In der Buchungsbestätigung fand sich zudem kein gesondertes Entgelt.
    und vor allem
    Insgesamt nicht entscheidend war laut Gericht dagegen der Hinweis im Preisteil des Katalogs und auf der Ticketrückseite, dass der Urlauber für die rechtzeitige Ankunft am Flughafen selbst verantwortlich sei.
    Das macht Rail&Fly natürlich gleich wieder deutlich attraktiver !

  6. #66
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    21.12.2014
    Ort
    MUC, BSL
    Beiträge
    1.580

    Standard

    Hier scheint es aber erst mal nur um Pauschalreisen zu gehen, ist da eine Anwendbarkeit auf Linientickets überhaupt möglich?

  7. #67
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    01.04.2012
    Ort
    HAM
    Beiträge
    1.894

    Standard

    Zitat Zitat von Volume Beitrag anzeigen
    Das macht Rail&Fly natürlich gleich wieder deutlich attraktiver !
    … wobei es ja auch noch ganz wenige Reisende gibt wie z.B. mich, welche in erster Linie daran interessiert sind, mit ihrem gebuchten Flieger zu fliegen und sich nicht schon wochenlang vorher daran aufgeilen, wieviel Entschädigung sie da bei einer Zugverspätung herausholen könnten.
    Nightwish80 und flamingo sagen Danke für diesen Beitrag.

  8. #68
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Airsicknessbag
    Registriert seit
    11.01.2010
    Beiträge
    10.938

    Standard

    Wo ist denn hier schon wieder die Rede von Entschaedigung? Es geht doch einfach nur darum, nach einem Anschlussverlust infolge der Verspaetung eines Rail&Fly-Zubringers nicht voellig im Regen zu stehen, sein urspruengliches Ticket wegschmeissen und ein neues fuer hohe drei- oder gar vierstellige Betraege kaufen zu muessen.

    Immer dieser Beissreflex...
    umsteiger, John_Rebus und H.Bothur sagen Danke für diesen Beitrag.

  9. #69
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    22.01.2012
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    2.790

    Standard

    In der Tat. Komplett am Thema vorbei der Beitrag über deinem.
    "Man kann mit Bayern München nur ordentlich als Feind umgehen, wenn man unsachlich bleibt. Sobald man sich an Fakten hält, wird es schwierig."

    Campino

  10. #70
    Aktives Mitglied
    Registriert seit
    01.06.2018
    Beiträge
    205

    Standard

    sich nicht schon wochenlang vorher daran aufgeilen, wieviel Entschädigung sie da bei einer Zugverspätung herausholen könnten.
    Eigentlich ging es um die Vermeidung von Schaden (=Minus auf dem Konto), nicht um Entschädigung (= Plus auf dem Konto).
    Bezüglich Entschädigung bei Zugverspätungen ist ein Zug immer noch kein Flug, und es gelten die EU Fahrgastrechte (mit den da vorgesehenen Entschädigungen), nicht die EU Fluggastrechte.
    Die Frage ist nur, bekomme ich das Geld wieder, das mein verpasster und verfallener Flug gekostet hat, bzw. bekomme ich eine Ersatzbeförderung statt dem Flug, den ich bereits bezahlt habe.

    Hier scheint es aber erst mal nur um Pauschalreisen zu gehen
    Die Urteilsbegründung stützt sich auf den Aspekt "extra auf der Rechnung aufgeführt", und das ist bei vielen Airlines analog auch gegeben. Sprich: Wenn es als Paket verkauft wird, muss man auch für das Paket geradestehen.

  11. #71
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    16.08.2011
    Beiträge
    1.963

    Standard

    Zitat Zitat von frabkk Beitrag anzeigen
    Da mein Zugsegment mangels Online Check in auf "not flown" gesetzt wurde, da noch mal schön Diskussion gehabt. Ging dann aber mit Hilfe vom Ticketdesk und auch nur, weil ich genau wusste, was ich sagen darf / muss und was nicht.
    Was darf man denn da sagen und was nicht?

Seite 4 von 4 ErsteErste ... 2 3 4

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •