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  • 3 Beitrag von rcs

Thema: UA: INVOL Flight cancellation - Umbuchung nur +/- 7 Tage möglich?

  1. #1
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    Standard UA: INVOL Flight cancellation - Umbuchung nur +/- 7 Tage möglich?

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    Liebes Vielfliegerkollegen,

    ein Freund hat um meine Einschätzung zu einem Problem gegeben und leider bin ich da bei UA auch kein Fachmann.

    Gebucht für November war BUD-HNL in First Class mit SWISS/Lufthansa und United Inlandsflügen - ausgestellt auf 016er Ticketstock, da es bisher eigentlich immer nur Vorteile brachte.

    Natürlich wurde der Flugplan zig mal umgestellt und United bat um Rückruf.
    INVOL Umbuchung wäre jedoch nur +-7 Tage möglich, Verschieben auf 2021 würde trotz INVOL nur gegen Faredifference möglich sein.
    Ist das tatsächlich so, oder gibt es hier auch einen Waiver auf den man sich berufen kann?

    Das Problem geht aber noch weiter. Ein weiterer Agent meinte er könnte es auf 2021 umbuchen und es wäre kein Problem - was ist jetzt passiert: Nicht vereinbartes Downgrade in Business. So wie ich es sehe wurde der aktuelle Business-Tarif für die Strecke genommen und die Faredifference von ca. -130USD jetzt sogar als Gutschein ausgestellt. Also einmal komplett am Thema vorbei.
    Nach einem weiteren Anruf wurde wohl geklärt, dass der Kollege dachte es wäre kein Downgrade, da United selber ja keine First-Class besitzt und die A-Klasse bei UA ja auch Premium Economy wäre... Also Kompetenz pur.
    Der Buchungscode ist noch gleich. Das neu ausgestellte eTicket wurde mit dem alten eTicket bezahlt.
    Kann man das Missverständnis noch irgendwie retten oder muss man das Abhaken?

    Bisher habe ich UA eigentlich immer als sehr locker und easy bei irrops erlebt, aber das was ich hier jetzt gehört und im Ticket gesehen habe verschlägt mir die Sprache.

    Danke für alle Tipps und Infos

  2. #2
    330
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    In der deutschen UA Hotline arbeiten fast nur Dilettanten und Agents die die UA Regeln besonders negativ/falsch interpretieren. Neulich wollte man mir bei IRREG die Fare Difference Berechnen. Idioten da.

    Gibt nur zwei Agnets die was taugen und Ahnung haben wie man Tickets ausstellt. Am besten mal in den USA anrufen.

  3. #3
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    Zitat Zitat von 330 Beitrag anzeigen
    In der deutschen UA Hotline arbeiten fast nur Dilettanten und Agents die die UA Regeln besonders negativ/falsch interpretieren. Neulich wollte man mir bei IRREG die Fare Difference Berechnen. Idioten da.

    Gibt nur zwei Agnets die was taugen und Ahnung haben wie man Tickets ausstellt. Am besten mal in den USA anrufen.
    Kann man probieren, aber es ist zu befürchten, dass da auch USA nichts retten kann. UA hat keinen Einfluss, wann oder ob die LH wieder mit der F fliegt, und ich fände es unwahrscheinlich, dass der Flugplan für 2021 schon "solide steht". Es ist nicht allzu unwahrscheinlich, dass es in nächster Zeit gar kein F Produkt mehr geben wird, da sich das nicht lohnt. Wenn Du wirklich nach HNL willst, ist eine Umbuchung auf UA Metall und C keine so schlechte Wahl.


    Meine ehrliche Einschätzung: Alles vor Sommer 2021 kannst Du knicken. Es ist nicht davon auszugehen, dass Du in die USA hineinkommen wirst.

  4. #4
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    Ich hänge mich hier mal dran.
    Ich habe auch Flüge nach HNL für Dezember gebucht. Nun schreibt United per E-Mail, dass sie uns nicht umbuchen könnten und wir zurückrufen sollen. Das Ticket war recht teuer, da wir wegen eines Zwischenstopps einen Gabelflug gebucht gaben, der ca. 1000 Euro über der direkten HNL- Verbindung lag. Auf der United Website werden derzeit allerdings fast nur Economy-Flüge angezeigt.
    Gibt es bei United auch die Möglichkeit einer Erstattung?

  5. #5
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    Zwischenstand:
    Sie konnten das Ticket "ähnlich" wiederherstellen. LH hat halt die F gestrichen, sprich wurde es dann LX und die Europa-Anschlüsse haben sich halt teilweise geändert.
    Worauf Sie aber wirklich bestanden haben, war die +-7 Tage vom ursprünglichen Termin. Der Agent hatte sogar schon ein Routing Hawaii-Tokio-Zürich ins Auge gefasst, statt auf einen späteren Termin umzubuchen zu wollen. Die Sinnhaftigkeit muss man hier nicht hinterfragen.
    Ich habe meinem Kollegen jetzt empfohlen vllt mal die LH F-Class Hotline anzurufen. Ich hatte mal gelesen, dass die mit UA-Tickets schon öfter helfen konnten bezüglich der Umbuchung und man dann nur noch das eticket bei UA hat umschreiben müssen. Manchmal sogar ein 220er Ticket draus gemacht haben. Mal schauen, ein Versuch ist es wert.

    Spannend aber: Der Tarif wurde damals ja in HUF ausgegeben - da über UA gebucht haben wir die Belastung in USD durchgeführt. Jetzt mit der INVOL Umbuchung wurde der ursprüngliche HUF-Betrag erneut in USD umgerechnet, jetzt aber zum aktuellen Kurs. Dadurch wurde wohl automatisch ein electronic Certificate für die "Überzahlung" ausgelöst. Zumindest ein kleiner Wermutstropfen für die ganzen Umbuchungsbemühungen....

  6. #6
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    Ich meine, wenn es Euch ernst ist, dann kann man bei einem in Ungarn verkauften Ticket auch gegen eine UA natürlich gerichtlich vorgehen, so wie man das gegen eine LH könnte.

  7. #7
    rcs
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    Unterschiedliche Airlines haben unterschiedliche Regeln zum Umgang mit Flugplanänderungen - und unterschiedliche Kulanzregeln. Das hier genannte Beispiel ist wieder mal ein sehr gutes Beispiel, dass die Ausstellung eines Tickets auf einer Fremdairline, die letztlich nur einen untergeordneten Teil der Beförderung zu verantworten hat, nicht immer die beste Lösung ist.

    Die Standard-Regeln von United für Flugplanänderungen sind einfach - Invol-Umbuchung am ursprünglich gebuchten Reisetag; falls hier keine Verfügbarkeit gegeben ist, darf das Datum um bis zu 7 Tage geändert werden. Zudem muss United in die ursprünglich bezahlte Buchungsklasse buchen (außer, man bucht INVOL auf eine UA-Flugnummer operated by UA um - bei Langstrecke in First allerdings mittlerweile ja unmöglich).

    Die Sinnhaftigkeit ist einfach: United muss am Ende die ausführenden Airlines für die Beförderung bezahlen und hat keine Lust, für einen von einer anderen Fluggesellschaft herausgegebenen Tarif dann "draufzuzahlen". Dementsprechend folgt United den zwischen den Airlines nach IATA-Standard vereinbarten Abrechnungsgrundlagen.

    Wer sich also aussucht, sein Ticket lieber bei United zu kaufen als bei der Airline, die den entscheidenden Teil der Beförderung zu verantworten hat, muss dann auch mit diesen Begleiterscheinungen leben - denn United ist nicht in der Pflicht, z.B. etwaige Obliegenheiten gem. der EU-Fluggastrechte zu erfüllen. Dazu kann man ausschließlich die ausführende Fluggesellschaft in die Pflicht nehmen, die einen unter die EU-Fluggastrechte fallenden Flug annulliert hat.

    Wenn also die Langstrecke mit LH oder LX in First geflogen wird, ist man nach meiner Erfahrung im Fall von Flugplanänderungen und Unregelmäßigkeiten mit einem LH Group Ticketdokument vielfach wesentlich besser dran, als mit einem Ticketdokument einer anderen Airline. Klar, auch das ist irgendwie lösbar, aber vielfach eben (wie hier im Thread geschildert) mit entsprechendem Zeit- und Nervenaufwand verbunden.
    TigerPaw, juliuscaesar und Batman sagen Danke für diesen Beitrag.

  8. #8
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    einfach LH First Hotline anrufen und auf 220er Stock umbuchen lassen. Haben die bei jedem 016er Ticket bei mir dieses Jahr gemacht und auf Wunschdatum umgebucht. Waren ja auch nur LH Flüge auf dem 016er Stock.

  9. #9
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    Zitat Zitat von Überflieger1977 Beitrag anzeigen
    einfach LH First Hotline anrufen und auf 220er Stock umbuchen lassen. Haben die bei jedem 016er Ticket bei mir dieses Jahr gemacht und auf Wunschdatum umgebucht. Waren ja auch nur LH Flüge auf dem 016er Stock.
    Haben sie bei mir auch schon verweigert. Ich weiss nicht, was die eff. Voraussetzungen dafür sind.

  10. #10
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    Zitat Zitat von TrickMcDave Beitrag anzeigen
    Haben sie bei mir auch schon verweigert. Ich weiss nicht, was die eff. Voraussetzungen dafür sind.
    Dann würde ich einfach nochmal anrufen. Da gabs nie ne Rückfrage. Immer kam: wir stellen ihnen jetzt ein LH Ticket aus. Fertig.

  11. #11
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    Zitat Zitat von TigerPaw Beitrag anzeigen
    Worauf Sie aber wirklich bestanden haben, war die +-7 Tage vom ursprünglichen Termin.
    Ja, das ist leider so bei den US-Airlines. AA ist hier sogar noch strenger. Umbuchung auf ein anderes Datum nur mit Tarifdifferenz.

  12. #12
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    jepp, das gilt aber nur für Flüge operated by UA. Denn die jeweilige Airline ist für die Alternative verantwortlich, die ausführende, nicht die Ticketausstellende. Daher bucht dann LH auch fleißig auf 220er Tickets um wenn eh alle Flüge auf LH laufen.

  13. #13
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    Zitat Zitat von Überflieger1977 Beitrag anzeigen
    Dann würde ich einfach nochmal anrufen. Da gabs nie ne Rückfrage. Immer kam: wir stellen ihnen jetzt ein LH Ticket aus. Fertig.
    Konsequenzen bei der Prämienmeilevergabe nach „Ticketumschreibung“ auf 220er Stock? Umsatzbasiert oder in Abhängigkeit der Strecke? Aus irgend einem Grund bucht man das ja auf UA Stock

  14. #14
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    Zitat Zitat von TrickMcDave Beitrag anzeigen
    Konsequenzen bei der Prämienmeilevergabe nach „Ticketumschreibung“ auf 220er Stock? Umsatzbasiert oder in Abhängigkeit der Strecke? Aus irgend einem Grund bucht man das ja auf UA Stock
    mag stimmen. Die Alternative ist Cancellation und Geld zurück. United wird die Umbuchung nicht machen. Selbst die Erfahrung gemacht. Irgendwo muss man halt in den sauren Apfel beißen.

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