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Thema: Payback fürs Tanken - Dienstfahrt

  1. #1
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    Standard Payback fürs Tanken - Dienstfahrt

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    kann auf einer Dienstfahrt die Paybackkarte für Tanken genutzt werden? Steht da bspw. "Sie haben 30 Punkte gesammelt" auf der Quittung?
    Oder kann man mir womöglich auch anderweitig einen Strick draus drehen?

    Viele Grüße

  2. #2
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    Zitat Zitat von h0ppel Beitrag anzeigen
    kann auf einer Dienstfahrt die Paybackkarte für Tanken genutzt werden? Steht da bspw. "Sie haben 30 Punkte gesammelt" auf der Quittung?
    Oder kann man mir womöglich auch anderweitig einen Strick draus drehen?

    Viele Grüße
    Ja das steht drauf. Ich habe das beim AG auch schonmal gemacht (vergessen, dass ich den Beleg einreichen will...). Mir wurde da kein Strick draus gedreht. Wurde anstandslos erstattet. Wenn du auf Nummer Sicher gehen willst: lass die Karte stecken.

  3. #3
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    okay für die paar Euro lass ich das Ding dann lieber stecken... Wie ich die Jungs und Mädels kenne, drehen die mir gleich 2 Stricke daraus.

  4. #4
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    Wer soll Dir da einen Strick drehen? Das Finanzamt (Selbstständig) oder der Arbeitgeber? Beim FA könnte es ganz gut sein, nicht auf das dicke Payback Konto hinzuweisen, aber deinem AG dürfte das doch relativ wurscht sein? Er hat ja keinen Nachteil dadurch.

  5. #5
    Erfahrenes Mitglied Avatar von hiob
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    Zitat Zitat von mbruehl Beitrag anzeigen
    AG dürfte das doch relativ wurscht sein? Er hat ja keinen Nachteil dadurch.
    ARAL: 1,49€/l
    SB-TANK: 1,42€/l

  6. #6
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    Hmmm okay... Dachte deswegen so, weil ich mir ja auch keine Meilen auf meine private Karten buchen lassen kann :/... Gut, durch Meilen könnte der AG auch selbst schoppen gehen, ne Paybackkarte wird er mir aber wohl nicht in die Hand drücken. Also schon ein Unterschied.

    Hab da eben nochmal einen Artikel gefunden: https://www.abendblatt.de/wirtschaft...beitslohn.html

  7. #7
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    Doch, das es sich um einen Rabatt für den Leistungsempfänger handelt. Dem FA ist es wurscht wem die PB Karte gehört. Solange die Punkte nicht bilanziell ausgebucht sind müssen sie seitens des AG als Einnahme versteuert werden.

  8. #8
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    Zitat Zitat von xcirrusx Beitrag anzeigen
    Doch, das es sich um einen Rabatt für den Leistungsempfänger handelt. Dem FA ist es wurscht wem die PB Karte gehört. Solange die Punkte nicht bilanziell ausgebucht sind müssen sie seitens des AG als Einnahme versteuert werden.
    Du meinst wenn die Punkte mit einer Firmenkarte bezahlt werden.
    Bei mir war es allerdings auf Privatkarte gebucht und später vom AG ausgeglichen. Es ist unschwer zu erkennen, dass die Punkte also nicht beim AG gelandet sein können. Ich gehe auch stark davon aus, dass PB wie auch bspw. Miles & More bereits Steuern für die Punkte abführt. Alles andere würde mich stark überraschen denn ich will nicht wissen wieviele Deutsche dann effektiv Steuern hinterziehen wenn sie das PB Konto nicht bei der Steuererklärung angeben.

  9. #9
    Reguläres Mitglied Avatar von BBBuddy
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    Frag doch einfach mal bei Deiner Reisestelle nach, ob die etwas dagegen haben oder nicht. Umgekehrt kann man für den Arbeitgeber auch sparen, wenn man z.B. bei Shell oder Agip tankt und mit seiner privaten ADAC-Karte den Rabatt pro Liter einstreicht, der dann dem AG zugute kommt. Da kann doch eigentlich keiner etwas dagegen haben, bei uns geht das anstandslos durch. Einzig extra einen Umweg fahren, um bei ARAL statt bei Agip zu tanken, wäre m.E. nicht OK.
    Geändert von BBBuddy (10.01.2019 um 22:42 Uhr)

  10. #10
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  11. #11
    Reguläres Mitglied Avatar von BBBuddy
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    Zitat Zitat von ponyhofinsasse Beitrag anzeigen


    Da steht allerdings eben "Tanken nun die Mitarbeiter über die Karte des Arbeitgebers..." und nicht der Fall, den longhaulgiant beschrieben hat.

  12. #12
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    Zitat Zitat von BBBuddy Beitrag anzeigen
    Da steht allerdings eben "Tanken nun die Mitarbeiter über die Karte des Arbeitgebers..." und nicht der Fall, den longhaulgiant beschrieben hat. [/SIZE]
    Lies nochmal genau, das böse Wort lautet 'Privatkonto'

  13. #13
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    Zitat Zitat von longhaulgiant Beitrag anzeigen
    Du meinst wenn die Punkte mit einer Firmenkarte bezahlt werden.
    Bei mir war es allerdings auf Privatkarte gebucht und später vom AG ausgeglichen. Es ist unschwer zu erkennen, dass die Punkte also nicht beim AG gelandet sein können. Ich gehe auch stark davon aus, dass PB wie auch bspw. Miles & More bereits Steuern für die Punkte abführt. Alles andere würde mich stark überraschen denn ich will nicht wissen wieviele Deutsche dann effektiv Steuern hinterziehen wenn sie das PB Konto nicht bei der Steuererklärung angeben.
    Es ist völlig egal mit welcher Karte der Leistungsbezug bezahlt wird, weil es sich nicht um eine Vergütung auf die Kartenzahlung sondern auf das Produkt handelt. Daher ist die Rechnung mit Rabattausweisung massgeblich. Der Rechnungsempfänger muss den Rabatt als Einnahme versteuern, oder ihn als Weitergabe an den Arbeitnehmer verbuchen. Dadurch fällt die Steuerlast auf den Arbeitnehmer, der diesen als Lohnersatz versteuern muss.
    Payback betreibt keine Pauschalversteuerung, da das Punktesammeln für Geschäfte im Namen Dritter ausgeschlossen ist und somit eine Situation wie "AG bezahlt Ticket, AN sammelt Meilen" theoretisch untersagt ist. Aus diesem Grund hat Payback überhaupt nur die Möglichkeit geschaffen Punkte in Bargeld zu wandeln, da damit die steuerliche Bewertungsgrundlage nicht seitens des FA geschätzt wird.

  14. #14
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  15. #15
    Reguläres Mitglied Avatar von BBBuddy
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    Ja stimmt, ich habe mich zum Thema auch nochmal eingelesen. Payback ist ein Sonderfall, da Punkte in Bargeld einlösbar. Also im Zweifel die Karte bei Dienstfahrten lieber weglassen.

  16. #16
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Biohazard
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    Zitat Zitat von xcirrusx Beitrag anzeigen
    Es ist völlig egal mit welcher Karte der Leistungsbezug bezahlt wird, weil es sich nicht um eine Vergütung auf die Kartenzahlung sondern auf das Produkt handelt. Daher ist die Rechnung mit Rabattausweisung massgeblich. Der Rechnungsempfänger muss den Rabatt als Einnahme versteuern, oder ihn als Weitergabe an den Arbeitnehmer verbuchen. Dadurch fällt die Steuerlast auf den Arbeitnehmer, der diesen als Lohnersatz versteuern muss.
    Wenn ich von meinem AG für eine Dienstfahrt ein Mietfahrzeug (Sixt, Europcar, etc.) zur Verfügung gestellt bekomme, dieses Fahrzeug vor der Rückgabe vollgetankt zurückgeben muss, für das Bezahlen der Tankrechnung meine private Miles&More Kreditkarte nutze und deswegen Meilen gutgeschrieben bekommen (2€ Umsatz = 1 Meile) - kann man mir dann auch an den Karren pissen?

  17. #17
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    Zitat Zitat von xcirrusx Beitrag anzeigen
    Es ist völlig egal mit welcher Karte der Leistungsbezug bezahlt wird, weil es sich nicht um eine Vergütung auf die Kartenzahlung sondern auf das Produkt handelt. Daher ist die Rechnung mit Rabattausweisung massgeblich. Der Rechnungsempfänger muss den Rabatt als Einnahme versteuern, oder ihn als Weitergabe an den Arbeitnehmer verbuchen. Dadurch fällt die Steuerlast auf den Arbeitnehmer, der diesen als Lohnersatz versteuern muss.
    Payback betreibt keine Pauschalversteuerung, da das Punktesammeln für Geschäfte im Namen Dritter ausgeschlossen ist und somit eine Situation wie "AG bezahlt Ticket, AN sammelt Meilen" theoretisch untersagt ist. Aus diesem Grund hat Payback überhaupt nur die Möglichkeit geschaffen Punkte in Bargeld zu wandeln, da damit die steuerliche Bewertungsgrundlage nicht seitens des FA geschätzt wird.
    Danke für die Einschätzung. Klingt plausibel. Ich meine mich noch erinnern zu können, dass der AG einem pro Monat Zuwendungen in Höhe von 44€ zukommen lassen darf ohne es zu versteuern (geldwerter Vorteil). Dementsprechend würde ich davon ausgehen, dass das FA hier kein Problem sieht solange man sich unterhalb dieser Grenze befindet. Wie siehst du das?

  18. #18
    Spaßbremse Avatar von Mr. Hard
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    Warum spricht man es nicht einfach mit dem AG ab?
    Sobald es freigegeben ist, ist es ok. In allen anderen Fällen macht man sich angreifbar, was ich stets zu vermeiden versuche.
    Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. John Ruskin (1819-1900)
    2018: CGN LHR ZRH LIN DUS VIE PRG MUC ARN ALC BMA BRU ATH BGY BRS LCY FRA JNB LVI VFA CPT BUD LGW JER FDH MJT ANR SEN PRG BRE WAW TXL LEJ DRS MAD BCN KBP PVG KUL SIN
    2019: DUS INN LHR LIN BLQ FRA MAD CGN STN LTN AMS LGW TXL SIR BHD BFS LPL VLY CWL LCY ARN MUC HEL SNN JFK DCA ORD HNL MAJ KWA KSA PNI TKK GUM PHX HAM DRS
    2020: DUS ZRH SIR LUG

  19. #19
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    Zitat Zitat von longhaulgiant Beitrag anzeigen
    Danke für die Einschätzung. Klingt plausibel. Ich meine mich noch erinnern zu können, dass der AG einem pro Monat Zuwendungen in Höhe von 44€ zukommen lassen darf ohne es zu versteuern (geldwerter Vorteil). Dementsprechend würde ich davon ausgehen, dass das FA hier kein Problem sieht solange man sich unterhalb dieser Grenze befindet. Wie siehst du das?
    Steht doch eindeutig in dem von ponyhofinsasse zur Verfügung gestellten Link zu Haufe.

    Die 44-EUR-Freigrenze findet auf das Payback-Punktesystem keine Anwendung, weil aufgrund der stets möglichen Bareinlösung im Zeitpunkt der Gutschrift kein Sachlohn vorliegt, sondern eine Geldleistung.
    el_philipo sagt Danke für diesen Beitrag.

  20. #20
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    Zitat Zitat von Biohazard Beitrag anzeigen
    Wenn ich von meinem AG für eine Dienstfahrt ein Mietfahrzeug (Sixt, Europcar, etc.) zur Verfügung gestellt bekomme, dieses Fahrzeug vor der Rückgabe vollgetankt zurückgeben muss, für das Bezahlen der Tankrechnung meine private Miles&More Kreditkarte nutze und deswegen Meilen gutgeschrieben bekommen (2€ Umsatz = 1 Meile) - kann man mir dann auch an den Karren pissen?
    Nein, da die Kreditkartenmeilen auf den Einsatz des Zahlungsmittels gewährt werden, welches deine bezogene Leistung ist und nicht auf das Produkt selber.
    Biohazard sagt Danke für diesen Beitrag.

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