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Thema: [TR] So langsam gefällt mir Osteuropa immer mehr...

  1. #1
    Erfahrenes Mitglied Avatar von travellersolo
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    Standard [TR] So langsam gefällt mir Osteuropa immer mehr...

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    Nachdem ich bereits im letzten Jahr in Bratislava und Warschau war wollte ich dieses Jahr mal nach Budapest, und damit eine weitere ost-europäische Hauptstadt auf meiner Liste durchstreichen.
    Um nicht zu ausscheifend zu werden, mein Fokus für das kommende Jahr liegt auf eher Osteuropa und dem Nahen Osten, weit oben steht auch noch eine Polenrundreise, welche im April für Amerika Platz machen musste

    Es gab mehrere Highlights für mich auf dieser Reise. Mit Wizzair sollte es dorthin gehen. Die Flüge habe ich von Boston aus Anfang April gebucht und mich für die zweite Juli Woche festgelegt. Da sie die Strecke nicht täglich bedienen sollte es Sonntag bis Mittwoch sein. Flugkosten lagen dabei bei 50€ für weitere 5€ habe ich für den Hinflug einen Fenstersitz in Reihe 5 reserviert, beim Rückflug wollte ich das Sitzplatz-Bingo ausprobieren. Beim Online Checkin hatte ich echt viel Glück und bekam 15C, dann habe ich mich noch für das Priority Boarding für jeweils 6€ entschieden, um noch einen Kamerarucksack mitnehmen zu können.

    Der Hinflug am 09. Juli sollte um 16:05 starten, so ging es vorher noch bei unserem Griechen ein saftiges Steak essen, viel besser als in so manchem Steakhouse! Dann wurde ich zu halb drei zum Hannover Airport gebracht, es war das erste mal seit langer Zeit wieder von Terminal A abzufliegen, wobei mich dies wunderte, da hier normalerweise nur LH & Schengen-Partner fliegen, Flugsteig A01A sollte es sein, das ist nach der Security rechts und dort an den geschlossenen Passkontrollstellen vorbei, ich verbrachte die Zeit damit ein wenig mit der neuen Kamera rumzuspielen und ein paar Bilder von Fliegern zu machen, u.a. auch dem Dauergast in HAJ der Swiftair EMB-120F, wäre ein Traum mal mit einer Pax EMB-120 zu fliegen.

    und dann kam auch schon eine SMS von Wizzair mit der Information, dass der Flug verspätet sei und die neue Abflugzeit 17:15 wäre. Ich schaute gleich auf der Flightradar24-Seite nach, der Flieger war noch nicht mal gestartet, gegen 17:10 kam dann auch jemand von Wizzar und begann mit dem Boarding, da kurz vorher der Flieger reinrollte, alle sprangen auf und bildeten einen Mob, sodass man sich mit Prio durchkämpfen durfte. Beim Gepäck gab's keine Beanstandungen, nur einen Sticker auf die Laptoptasche. Gate A01A hat direkt eine Treppe und dann wartet man unten in einem Gang, da das entladen noch im Gange war und sie sich mit den Rollstuhlfahrern nicht einigen konnten. Gegen 17:30 saß ich dann auch im Flieger, welcher doch recht neu war. Das Interior war sehr angenehm und sogar bequem :O vermutlich wird der Jet eher auf den längeren Strecken eingesetzt. Die Crew entschuldigte sich nach dem BC, dass es einen Fliegertausch gab und so schnell keiner Verfügbar war, es wurde jedoch nicht gesagt warum. Es ging also um 17:54 mit der HA-LYU nach Budapest.

    Eine Menge Text und jetzt ein paar Bilder (iPhone).



    Vielleicht für den ein oder anderen interessant, der Direktflug von HAJ nach Kiew Schuljany IEV, welcher sehr viel zentraler als KBP liegt, hier wird Mittwoch und Sonntag geflogen.


    Fokker 100 der helvetic


    die bekannte EMB120FC


    Der Sitzabstand für einen Billigflieger ganz okay, sehr bequemer Leder und sogar Recline! Meines wurde von hinten blockiert, sodass ich es nur minimal testen konnte.


    irgendwo über Deutschland


    welcome to Budapest

    ähnlich wie in Southend sind hier Gänge über das Vorfeld zum Terminal (nur viel länger), sogar ein eigener Wartebereich nur für Wizzair. Da ich kein Gepäck hatte ging ich direkt zur Tourist-Information um mir die Budapestcard zu kaufen, im nachhinein eine schlechte Idee, da ich nicht alles so genutzt habe wie ich es mir vorgestellt habe. Von dort schnell zum Geldautomaten und 15.000 Forint geholt, es ginge noch etwas kleiner aber rund 50€ sollten reichen dachte ich mir.

    Google spuckte den 100E Bus zur Innenstadt aus, dieser war aber ein Privatbus extra für die Fina WM und nicht in der Budapestcard inkludiert, so ging es mit dem 200E zur Endstation Kobanya-Kispest und dort in die Metro M3 nach Deak Ferenc Ter (Stadtzentrum) die Fahrt dauerte rund eine Stunde und die Straßen waren .. osteuropäisch... halt ausgefahren und von Schlaglöchern überseht und nicht bequem. Durch die Vororte und Dörfer, in einem Vorgarten/Hof standen sogar alte Panzer und Militärtransporter :O

    Von Deak Ferenc ging's zu Fuß zum Hotel, ich hatte drei Wochen vor dem Abflug mein ursprüngliches "Green Hotel" storniert und via Rocketmiles für 160€ ges. das King's Hotel gebucht, welches doch einiges nähe am Stadtkern lag, zudem gabs noch 5.000 Topbonus Meilen dazu.

    Das Hotel liegt etwa anderthalb Kilometer von Deak Ferenc entfernt, in rund 700m sind allerdings auch die Haltestellen Opera M1 und Astoria M2 in welche man auch in Deak Ferenc Ter umsteigen könnte.

    Ich hatte es vorher schon alles mit Kreditkarte bezahlt und sollte diese nur für den Abgleich vorlegen, schon hatte ich meinen Schlüssel für 206. Das Zimmer ist vollkommen ausreichend zum Schlafen und Waschen, es verfügt über einen TV, allerdings entgegen der Karte im Zimmer nicht über deutsches oder englisches Fernsehen. Ich konnte am Abend noch Fußball auf Spanisch schauen. Das WLan war so lala, zum Streamen aus Amazon am Ipad hat es gerade so in ultralow Quality gereicht. Ich war geschafft und gönnte mir nur noch ein Bier aus der Minibar (0,33l Pilsner Ur 500 HUF), so günstig hatte ich das noch nie in einer Minibar gesehen. Den Abend verbrachte ich also im Zimmer bzw. früh im Bett.

    Der Blick aus dem Fenster war nur in den Hinterhof, nach vorne wäre der Ausblick gegen die Häuser auf der anderen Straßenseite, also auch ncith besser.







    Das Wasser war übrigens gechlort, weswegen ich mir gleich am Morgen das günstigste Wasser zum Zähneputzen kaufte. (1,5l für 69HUF) (Das Wasser im Zimmer sollte 700 Huf kosten)

    weiter in Teil 2

  2. #2
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    Dann bin ich mal gespannt, ich bin Ende Oktober mit ein paar Kollegen für einige Tage in Budapest

  3. #3
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    es folgt Teil 2, Montag 10.7.17:

    Die Nacht war kurz, jedoch schlief ich nochmal ein, sodass ich nach dem frischmachen gegen acht am Frühstück war, hier musst man das Kärtchen vom Checkin vorzeigen, da es nciht bei jedem inkludiert war. Vom Frühstück habe ich keine Bilder gemacht, da es nciht der Rede wert ist, kurzum Brötchen, Weißbrot, süße Teilchen, Hörnchen, Wurst, Käse und Marmelade, Quark und Dosenfrüchte gabs auch noch, zum Glück hatten sie auch Naturjoghurt (oder irgendwas in der Konsitenz) und Honig. Kaffee aus einem Nesspresso Automaten, denkst da kannste nichts falsch machen, jedoch schmeckte der so wie dreimal stehen gelassen und wieder aufgewärmt, immerhin war die Milch trinkbar. Zuckerwasser in Gelb und Rosa gab es auch noch, ich dachte es wäre Saft... Satt wurde ich nciht, aber es reichte. Das nächste was ich ansteuerte war das Parlamentsgebäude, wo ich vor einigen Monaten schon eine Führung gebucht hatte.
    Ich bin über Tripadvisor drauf gestoßen, dort sollte die Tour jedoch unverschämte 25€ kosten, nach ein wenig google kam ich zu Jegymester und zahlte für mein Student (u26) Ticket lediglich 1350 HUF (~4,40€). Mit der Metro und Straßenbahn ging es dorthin, um 10 war gebucht, um 9:30 kam ich an, Zeit für ein paar Bilder von außen. Ich war bereits jetzt durchgeschwitzt, diesen Montag sollten bis zu 36 Grad erreicht werden und es waren schon gegen Neun mehr als 25°C.

    Versuch mal in Ruhe Bilder zu machen, wenn dich an jeder Stelle kleine Fliegen oder Mücken belagern, diese waren echt überall in Wassernähe.





    Das Visitors Center ist auf der rechten Seite wenn man davor steht, als von der Haltestelle einmal quer über den Platz, jedoch ist nichts ausgeschildert, ich hab nur mitbekommen wie zwei Asiaten einen Wachmann gefragt hatten und die Richtung gewiesen hatte, an dem Ende des Platze geht's dann eine Treppe hinab und von der Innenseite ist es dann gekennzeichnet. Unten hieß es dann warten bis die Tour bei der Security angezeigt wurde. Es wurde jedoch auch noch fleißig verkauft, um 30 Teilnehmer pro Gruppe, die meisten Führungen waren in Englisch, gefolgt von je dreimal Deutsch und Russisch nur Ungarisch, Spanisch und Französisch tauchten je einmal auf dem Bord über der Kasse auf.

    Um kurz vor 10 wurden die Deutschen zusammengerufen und kurz erklärt, dass es auf kein Museum sei und deswegen eine Security wie am Airport durchlaufen werden müsste, Wasser durfte man jedoch behalten. Danach würden die Audiogeräte verteilt werden, damit wir unseren Guide besser verstehen würden. In dieser Zone war Fotoverbot. Danach ging es eine Treppe hinauf zum Goldenen Treppenhaus.





    Dann gings in die Nächsten Flure und eine Halle mit einem großen Treppenhaus



    Danach wurden wir in die Kuppelhalle geführt wo auf die Ungarische Krone und Zepter ausgestellt liegen, natürlich unter dickstem Glas und bewacht mit von zwei Soldaten (?) mit Gewehren,
    hier herschte wieder Fotoverbot, ich depp hatte vorher die Kamera zugemacht, sonst hätte ich es zumindest vor dem Körperhängend probiert, hatte doch extra vorher den Sound abgeschaltet.

    Hiernach gingen wir kurz durch ein Zimmer mit einem eindrucksvollen Deckengemälde und einer riesigen Vase.





    Die Mamorplatten (oder war es Kunstmamor?) sollen aus Ungarn kommen und sollen mehrere Millionen Euro wert sein


    kurzer Blick in einen der Flure

    Danach ging es (ausnahmsweise) in einen Sitzungssaal der Regierung und in das Privatkabinett des Präsidenten, dort wurde uns das Gemälde, die Ausstattung und das Belüftungssystem erklärt.



    Oben wäre noch Zutrittsmöglichkeit für die Öffentlichkeit gewesen.

    Fun Fact: der Kronleuchter hier ist schon groß, der in der Kuppel ist der größte der Welt, die Birnen sollen alle über Zwischendecken mit Luken für die Elektriker erreichbar sein, im Museum nach der Tour läuft an einem Monitor ein kurzer Film dazu, das sah schon mutig aus, überkopf dort zu arbeiten.

    Nach dem Parlament bin ich ein bisschen durch die Innenstadt und an der Donau entlang spaziert, mir hatte ein Arbeitskollege empfohlen auf einem der dortigen Boote essen zu gehen, ich fand kein einzige Restaurantboot (sein Besuch lag um 10 Jahre zurück), ich sah nur einen Ausflugsanbieter neben dem nächsten und einige Flusskreuzfahrtschiffe.

    Das nächste was ich also ansteuerte war ein Supermarkt für ein großes Wasser, ein paar Snacks und Bananen, ich hatte diesmal wenig geplant und das was ich geplant und gedruckt hatte ist in irgendeinem Umzugskarton gelandet und bisher nicht aufgetaucht. Dann bin ich noch ein wenig durch die Straßen gegangen und kam an einer Markthalle raus, hier hoffte ich auf Streetfood, aber es gab fast nur Fleisch und Obst/Gemüse zu kaufen, im Keller war Fisch und ein Aldi Süd, hier erhoffte ich mir Sonnencreme, aber Pustekuchen, bis zum Abend wo ich endlich einen DM fand musste ich damit rechnen mich zu röten.





    ich wollte auf diesem Trip auch ein wenig abschalten und vom Stress runterkommen und mal ein wenig nur das Treiben beobachten bis kurz vor dem Regen saß ich in einem Park nahe der Kettenbrücke. Den Nachmittag verbrachte ich wegen des Wetters im Hotel und nochmal ne runde Duschen. Abends war das Wetter auch nicht besser, also rettete ich mich zu McD die Restaurants waren drinnen alle voll, gegen 22uhr wollte ich eigentlich noch zum Parlament Nachtbilder machen, jedoch kreuzte hier wieder das Wetter dazwischen (starkes Gewitter mit Blitzen) so kam ich gerade noch trocken im Hotel an bevor der Himmel förmlich explodierte und die Blitze taghell wurden.

    Ich hatte mir noch ein großes Bier für 500 HUF unterwegs mitgenommen
    und weiter in Teil 3

  4. #4
    Erfahrenes Mitglied Avatar von travellersolo
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    Teil 3, Dienstag 11.7.17:

    Auch diese Nacht war nicht angenehm, da das Gewitter doch noch recht lange anhielt und mich immer wieder weckte. Das Frühstück skippte ich heute und holte mir in einer Bäckerei eine süße Teigtasche und ein Croissant, Welten besser, dazu noch eine Banane und ich war satt. Der Preis war ungefährt wie hierzulande.

    Heute sollte es auf die Buda-Seite gehen, auf dem imaginären Plan standen Fischerbastei und Buda Castle oder Burgpalast.


    Bild der Donau und Fischerbastei am Montag aus Pester Seite (der hässliche Kasten dahinter ist das Hilton)

    Zur Fischerbastei nahm ich die Metro M2 von Astoria nach Deli Palyaudvar also der Endstation, Dauer etwa 10min.

    von hier bin ich durch den Park Vermezö gelaufen und dann die Treppen hoch, mit Maps konnte ich mich etwas orientieren.
    Einige Stufen später kam ich an der Burgmauer an.


    Der Lageplan in groß

    Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte also:






    Auf die Türme hätte man auch rauf gekonnt, aber die Aussicht von unten war auch schon gut genug.






    Ich bin danach nochmal hinabgestiegen über Treppen und wollte mir Pest noch ein wenig anschauen.



    bin mit der Straßenbahn richtung Margareteninsel dort auf die Brücke und ein wenig die Aussicht über die Donau genossen, schließlich bin ich aber zurück Richtung Castle gelaufen und dort mit dem Shuttle, welches in der Budapestcard enthalten war hochgefahren, diesmal für die andere Seite nämlich den königlichen Palast. Auch diesen kann man von innen besichtigen, jedoch hatte ich nicht die Lust dazu, der Ausblick von hier ist doch nochmal besser als an der Fischerbastei. Ursprünglich wollte ich noch zur Citadelle hoch, da es hier einen tollen Ausblick über die ganze Stadt geben sollte, allerdings war mir jetzt schon zu warm und google konnte mir keinen Bus dorthin ausspucken, sodass ich hätte laufen müssen und das war mir dann doch zu viel .



    Es war wirklich voll dort oben, einen Eisstand gab es aber, dort sollte eine Kugel 1000 Huf kosten, ich glaub es hakt, das sind fast 3€



    Ich entschied mich zufuß hinabzusteigen, da der Weg durch einen kühlen Wald führte. über ein paar Brücken auch über die Standseilbahn






    Bin die Kettenbrücke dann auch zurück nach Pest überquert, erstmal auf der falschen Seite da die eine Renoviert wird (also die Arbeiter sitzen vor der Absperrung und machen gar nichts)
    In der Innenstadt bin ich in ein Restaurant gegangen und habe das Hühnchen ungarischer Art mit Kartoffel bestellt, dazu ein alkoholfreies Radler, hinterher auch noch eins
    Es war sehr lecker, aber was daran jetzt ungarischer Art war weiß ich auch nicht. Satt war ich zumindest und isotonisch wieder fit.

    Ich muss mir mal was zu essen in den Ofen schieben, weiter in Teil 3b mit u.a. Heldenplatz und weiteren Bildern von der Pester Seite

  5. #5
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  6. #6
    Erfahrenes Mitglied Avatar von travellersolo
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    Mal schauen wie der Auflauf aus dem Eis schmeckt, genug Zeit für Teil 3b und 4

    Nach dem Essen bin ich mit der M1 ab Deak Ferenc Ter zum Heldenplatz gefahren, dort hab ich mir das Denkmal angeschaut, welches vom Aufbau ähnlich dem in Madrid (Monumento Alfonso XII) und Heldendenkmal der Roten Armee in Wien ist, hier sind jedoch noch Stauen zwischen den Säulen



    Mein Sonnenbrand im Nacken machte mir das Kameratragen nicht gerade angenehm. In der Ubahn wurde ich übrigens kontrolliert, ich hab es erst gar nciht gemerkt, da sie kein Wort englisch sprachen und nur weil die anderen auch ihre Karten zeigten ist mir das aufgefallen, die Budapest Card einmal umdrehen ob das Datum denn auch noch gültige wäre und das wars, den einen Touristen haben sie mitgenommen, anscheinend Schwarzfahrer.

    Der Park war nicht so schon um da Stunden zu verbringen, aber schöner als mancher Fleck in Amerika


    Kunstgalerie



    auf dem Weg zum Park...




    Das Becken scheint nur von Regenwasser gefüllt zu sein und ist auf der anderen Seite der Brücke sicherlich einiges tiefer, dort gab's keinen trockenen Flecken.

    Blick in eine Ubahn Station der Linie M1


    und jetzt noch ein paar Bilder...


    Panorama von der Fischerbastei aus

    Brücken..


    oben die Statue an der Citadelle



    Das Herrenhaus wo man oben den Turm erkennt:


    Kettenbrücke und Burgpalast:




    Die Pester Altstadt:


    Markt bei Deak Ferenc:


    Riesenrad ebenda:


    Burgpalast


    und Nachtaufnahmen von vor der Kettenbrücke aus





    vor den Nachtaufnahmen, wo der Palast in Bunt, Blau und Hellem Licht angestrahlt wird habe ich noch ein ungarisches Gulasch mit einem Rundenbrot gegessen und dazu ein Dreher Classic getrunken, danach noch so eine Show am Hafen angesehen, dazu kommt noch ein Video.

    Im letzten Teil folgt das zweite Highlight der Aero Park und der Rückflug

  7. #7
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    Zitat Zitat von travellersolo Beitrag anzeigen
    Nachdem ich bereits im letzten Jahr in Bratislava und Warschau war wollte ich dieses Jahr mal nach Budapest, und damit eine weitere ost-europäische Hauptstadt auf meiner Liste durchstreichen.
    Nur so zur Info: Alle diese drei Städte liegen in Mitteleuropa.
    A320Family sagt Danke für diesen Beitrag.

  8. #8
    Erfahrenes Mitglied Avatar von travellersolo
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    Zitat Zitat von Hene Beitrag anzeigen
    Nur so zur Info: Alle diese drei Städte liegen in Mitteleuropa.
    So wie ich es damals gelernt habe waren D und AT die Grenze von Mitteleuropa.

  9. #9
    Erfahrenes Mitglied Avatar von tosc
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    Vielleicht politisch, wobei dein Lehrkörper dann auf dem Stand Eiserner Vorhang stehen geblieben wäre. Geografisch sieht das nunmal anders aus - dennoch, alles was hinter der Mauer war, ist in vielen Köpfen immer noch der (böse) Ostblock ...
    Mark.Dragon, worldflyer, Hene und 2 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  10. #10
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Airsicknessbag
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    Ein bisschen sinnvoller als rein geographische Definitionen sind sozio-kulturelle, ethnisch-sprachliche und historisch-religioese Abgrenzungen.

    In diesem Lichte plazieren die VN in ihrem "Geoscheme" die genannten drei Laender in Osteuropa.

    https://en.wikipedia.org/wiki/United...eme_for_Europe
    simesime, gabenga, delpiero223 und 6 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  11. #11
    Erfahrenes Mitglied Avatar von travellersolo
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    hier das versprochene Video mit dem iPhone aus einiger Entfernung aufgenommen

  12. #12
    Erfahrenes Mitglied Avatar von travellersolo
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    Danke für die gute Erklärung @Airsicknessbag!

    der Auflauf war übrigens gar nicht so übel... und nun geht's mit dem vierten und letzten Teil weiter

    Mittwoch 12.7.17: Aero Park und Rückflug nach Hannover

    nach dem Frühstück bin ich direkt zum Checkout gegangen habe das Bier gezahlt, jedoch in Euro., hat da mal 40 cent mehr gekostet als 500 HUF gewesen wären aber das war egal (immer noch zu günstig für ne Minibar) denn ich hatte meine Forint genauestens berechnet und so hatte ich noch knapp 2.200 wovon ich 1.900 für den Aeropark brauchte. Das restliche ausländische Kleingeld landet in meiner Geldtasse (gut von Polen hab ich einiges wieder mitgebracht, aber das konnte ich in STN in GBP tauschen) ist halt auch so eine Art Andenken.

    vom Hotel zur Ubahn Station Opera in die M1 nach Deak Ferenc Ter in die M3 bis zur Endstation Kobanya Kispest dort in den Bus 200E, google Maps sagte mir ich sollte 1 Station vor dem Airport aussteigen, jedoch war die Station auf der falschen Straßenseite und das Rückgehen über die breite Straße wollte ich mir nicht antun, in der City war das an der ein oder anderen Straße schon brenzlig knapp gewesen.- So ging es also zum Airport und dann am Holiday Parking vorbei zum Aero Park, es gab einen Wegweiser, jedoch war mitten auf dem Weg eine Baustelle und der Ausgang vom Parkplatz dorthin abgesperrt, also ganz dreist mal durch die Baustelle und zwischen Bauzaun und Parkplatzzaun durchgequetscht

    In Sichtweite vom Parkplatz stand diese Boeing 767-300ER von Air Canada Rouge


    Kurz vor dem Eingang wurde ich von einer Falcon 2000 überflogen, das wars dann aber auch mit Landungen auf dieser Bahn


    Hier geht's zum großen Highlight dieser Reise für mich:


    vorher noch eine Außenansicht


    im Aero Park befinden sich russische Maschinen der ehemaligen ungarischen Nationalairline Malev aber auch eine YAK 40 der Linair HA-LRA

    zunächst das Betreten des Containers mit der Kasse und dem Shop und danach das Bezahlen welches sich doch recht schwierig erwies, ich wollte ein Ticket erstehen, jedoch kam zeitgleich eine ungarische Familie rein, was die Angestelle wohl überforderte, da sie auch keinen Funken Englisch verstand, sie dachte wohl, dass wir zusammen gehörten. Ohne Worte... ich zeigte ihr 1 und 2000 HUF hielt ich hin tausend Nerven leichter war ich drin, es war leer, unter dem Dach war wohl gerade eine Schulklasse, jedenfalls wurde dort einigen Kindern auf ungarisch etwas an einer Tafel erklärt, ich dachte mir gut, mehr Zeit und keine Schlangen, wie in manch anderem Flugzeugmuseum.

    Der Aero Park ist erst seit kurzem an diesem Standort wie mir ein Freiwilliger erzählte, mit seiner Hilfe kam ich auch in einen Teil der verschlossenen Maschinen, welche nicht gerade restauriert werden. Vor ein paar Tagen habe ich den folgenden Artikel gefunden https://bbj.hu/budapest/aeropark-mus...airport_133917

    Der Aero Park gibt zehn alten Damen und einem Helikopter sowie ein paar Bodenfahrzeugen ein neues Zuhause.


    eine YAK-40 HA-YLR leider in einem sehr schlechten äußerlichen Zustand, überall platzt der Lack ab, von der anderen Seite siehts noch schlimmer aus. Innen kam man hier nicht rein, jedoch in die gegenüber stehende
    der Linair HA-LRA, es ist mal was ganz neues einen Flieger durch eine Hecktreppe zu betreten..






    Bild aufgenommen von der Treppe der Tu-134

    Hier sieht man die Lisunov Li-2, die YAK-40 der Linair, dahinter die Il-14 sowie in der Mitte die begehbare Il18 und die verschlossene YAK-40

    In die Tu134 kam ich dann auch noch rein, nicht nur in Cockpit sondern auch auf den Ingenieurssessel.



    es war eng, heiß und unbequem, der arme Kerl, der da arbeiten musste!







    hier noch ein schönes Bild der Antonow An-2 leider war diese auch verschlossen und die Volunteer wollte sie mir nicht öffnen, da beim Eingang eine weitere (offene) stand, welche jedoch als Kinderspielplatz umfunktioniert war und dort nur noch das Cockpit im Originalzustand war vom Interior her




    Jedoch konnte ich die Let 410, welche bis 2010 im Einsatz war für die Überprüfung der ILS Systeme, wurde jedoch nach einer harten Landung außer Dienst gestellt, mir wurde versichert, dass die System alle noch funktionierten und die Maschine auch zu großen Ausstellungen gebracht wird, nachdem ich mich ins doch sehr enge Cockpit gequetscht hatte, das ist für Asiaten gebaut scherzte er.





    Danach ging's noch in die Il-14


    leider ist diese von innen ausgeschlachtet und zeigt nicht den tollen Zustand wie die Außenansicht.




    Die Lisunov 2 war leider mit Flatterband eingezäunt und ich durfte auch auf Nachfrage nicht auf die Leiter steigen


    Il-18, Tu-134 und Li-2

    Die Tupolew 154 B2 war leider under construction und konnte somit auch nicht besichtigt werdne



    Die Il-18 neben der Tu-154 war ebenfalls verschlossen und wollte auch nicht geöffnet werden weil sie "exactly the same as the other" sei, die vordere war wohl das Museumstück schlechthin, ähnlich wie in der Concorde in Sinsheim war eine Seite mit Sitzen unter einem Schaukasten augestelllt und eine kleine Ausstellung daneben.


    die geschlossene Il-18

    die offene Il-18



    Zwischen der YAK-40 und der Antonow 2 steht noch ein Helikopter



    nach rund anderthalb Stunden machte ich mich zurück zum Airport und direkt zur Security, da ich bereits mein Ticket hatte. Fastlane wäre überflüssig, denn es war fast nichts los, nach zwei Minuten und ohne Beanstandungen war ich durch. Mein Gate sollte in 30 Minuten angezeigt werden, also sah ich mir den Airport noch an, eigentlich sammelte sich die Masse in den Shops und der Fressecke über der Security.

    Ich nutzte die Zeit für ein wenig spotten


    die zuvor schon gesehene 763 und nochmal mit der Aeroflot A320


    und eine Dash8 Q400 der eurolot kamen mit vor die Linse


    ich holte mir noch zwei Flaschen Wasser für je 1€ und ein Sandwich für etwa 3€ . Gate kam dann auch prompt und es sollte zu A12 gehen, hier muss der Pass gescannt werden und man geht den langen Weg über das Vorfeld zur Wizzair Wartehalle. Hier werden nochmal die Pässe und Tickets kontrolliert und Priority und non-priority getrennt.



    Dann hieß es erstmal warten bevor es durch einen noch längeren Gang zum ersten (oder letzten) Wizzair Gate ging


    kurzer Blick auf den heutigen A320 HA-LYT

    und dann nochmal ein paar Meter weiter in der prallen Sonne warten


    diesmal gab's wohl einen normalen Airbus, denn die Sitze war unbequem, hart und ohne Recline und noch enger


    diesmal verstaute ich aber beide Taschen oben und noch ein kurzer Blick aus dem Fenster bevor die Masse käme


    Pünktlich ging es dann nach Hannover zurück wo wir dann sogar 20 Minuten vorzeitigt landeten, die frühere Sbahn verpasste ich trotzdem noch knapp. Mit der nächsten gings dann auch nach Hause, und ich fror richtig, nach dem es am Mittag fast 30 Grad waren und in Deutschland 16 und Regen, auch wenn der Sitzabstand nicht das wahre ist, für 1,5h Stunden durchaus aushaltbar und für den Preis würde ich gerne wieder mit ihnen fliegen. Auch die Atmosphäre an Board ist viel angenehmer als bei Ryanair, keine Lose, keine laut brüllenden Ansagen oder Kaufaufforderungen und freundliche Crews

    Der nächste Trip wird BeNeLux und Zanzibar sein und der erste Businessclassflug auf der Langstrecke da freu ich mich schon riesig drauf!

  13. #13
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    Zitat Zitat von Airsicknessbag Beitrag anzeigen
    Ein bisschen sinnvoller als rein geographische Definitionen sind sozio-kulturelle, ethnisch-sprachliche und historisch-religioese Abgrenzungen.

    In diesem Lichte plazieren die VN in ihrem "Geoscheme" die genannten drei Laender in Osteuropa.

    https://en.wikipedia.org/wiki/United...eme_for_Europe
    Noch besser als Fremddefinitionen sind meistens die Selbstzuschreibungen. Und ich wette, dass 95% (mit leichten Abweichungen) der Polen, Ungarn und Slowaken sich als Mitteleuropäer (und entschiedenerweise nicht als Osteuropäer) bezeichnen würden. Zumal ihnen sozio-kulturelle und vor allem historisch-religiöse Verbindungen hier Recht geben. Generell bin ich als Regionalwissenschaftler und Geograph kein Freund von Containerraumabgrenzungen, aber die Kalte Krieg-Imagination von Europa (die auch in der VN-Definition dominiert) ist einfach überholt.

    @Travellersolo: Schicke Fotos btw!
    Geändert von Hene (18.07.2017 um 09:57 Uhr)
    schauschun, travellersolo und Snow sagen Danke für diesen Beitrag.

  14. #14
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Hauptmann Fuchs
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    Zitat Zitat von Hene Beitrag anzeigen
    Noch besser als Fremddefinitionen sind meistens die Selbstzuschreibungen.
    Ich bin da völlig bei dir. Ich sehe wie die Gesichter von mitteleuropäischen Projektkollegen sich verformen wenn sie als 'osteuropäisch' benannt werden, das macht man einmal und nie wieder, sonst hätte es Haue gegeben. Da kann die VN mir etwas, und die deutschen Schulen erst recht.
    Hene sagt Danke für diesen Beitrag.

  15. #15
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    danke für Bericht und Fotos
    gerne gelesen
    Als Tip für weitere östliche Reiseziele guckt doch mal Vilnius und Beograd. Habe mich dort immer wohl gefühlt.
    travellersolo und deinverderben sagen Danke für diesen Beitrag.

  16. #16
    Erfahrenes Mitglied Avatar von travellersolo
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    Zitat Zitat von concordeuser Beitrag anzeigen
    danke für Bericht und Fotos
    gerne gelesen
    Als Tip für weitere östliche Reiseziele guckt doch mal Vilnius und Beograd. Habe mich dort immer wohl gefühlt.
    Danke, ehrlich gesagt, hatte ich Belgrad auch schon mal ins Auge gefasst, aber für einen spontan-Trip musste es SEN weichen

  17. #17
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    Zitat Zitat von travellersolo Beitrag anzeigen
    Danke, ehrlich gesagt, hatte ich Belgrad auch schon mal ins Auge gefasst, aber für einen spontan-Trip musste es SEN weichen
    Müssen auch nicht die Hauptstädte sein: Wroclaw, Lviv, Plovdiv, Novi Sad, Györ und Olomouc (Olmütz) sind auch sehr sehenswerte Städte.
    deinverderben sagt Danke für diesen Beitrag.

  18. #18
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Airsicknessbag
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    OT: Plowdiw, echt? Ich fand schon Sofia leicht unterwaeltigend und wollte mich in dort einfach auf das kurze und schmerzlose Abhaken des Flughafens beschraenken. Soll ich da doch einen Tag einbauen?

  19. #19
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    Zitat Zitat von Airsicknessbag Beitrag anzeigen
    OT: Plowdiw, echt? Ich fand schon Sofia leicht unterwaeltigend und wollte mich in dort einfach auf das kurze und schmerzlose Abhaken des Flughafens beschraenken. Soll ich da doch einen Tag einbauen?
    Plovdiv ist tatsächlich wesentlich ansehnlicher (auch viel handlicher) als Sofia. Lohnt, da mal hin zu fahren. Veliko Tarnovo übrigens auch.
    Airsicknessbag sagt Danke für diesen Beitrag.

  20. #20
    Erfahrenes Mitglied Avatar von travellersolo
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    Zitat Zitat von Hene Beitrag anzeigen
    Müssen auch nicht die Hauptstädte sein: Wroclaw, Lviv, Plovdiv, Novi Sad, Györ und Olomouc (Olmütz) sind auch sehr sehenswerte Städte.
    nee muss es auch nicht, aber Hauptstädte gehören für mich nunmal dazu. Bei meiner noch offenen Polenrundreise wollte ich diese Städte abdecken: Wroclaw, Krakau, Katowice, Olsztyn und Mragowo (familiäre Gründe) und Kaliningrad, wenn man schon mal in der Ecke ist. Danzig soll ein eigener Trip sein.
    Craiova steht auch noch aus, hatte ich ja schon mal gebucht bei Wizzair für 4,50€ aber verfallen lassen, da sonntag keine günstigen Rückflüge gab.

    Der nächste östlich von HAJ-Trip wird wahrscheinlich Prag oder Danzig sein

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