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Thema: V&C versuchen der Kälte zu entkommen; ein Winter in 5 Teilen

  1. #1121
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    Zitat Zitat von Bumps Beitrag anzeigen
    .....
    Mir ist der Ruf zwar weniger wichtig (z.B. Ruanda / Uganda weit oben auf der Liste), hatte selbst Mozambique 2x kurz angesehen, als Bade-Destination nach Safari, aber mangels vernünftigen Vorschlägen gegen Seychellen getauscht.
    Als eigentliche Safari Destination habe ich M. bisher nicht wahrgenommen, da helfen auch 2 Giraffen im Thread nicht...
    Insofern hast Du dazu beigetragen, dass Mozambique auf der "Baden nach Safari Liste" eher etwas abgerutscht ist....
    Bei mir ist Mozambiqe als alternative Baderegion von bisher nicht beachtet zumindest mal überhaupt in die Auswahlliste gerutscht und zwar als 'mal was anderes'. Allerdings war ich noch nicht auf den Seychellen, und das steht dann doch immer noch mal weiter oben. Muss aber nicht jetzt entschieden werden.

    Flyglobal
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  2. #1122
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    Zitat Zitat von HON/UA Beitrag anzeigen
    Darf ich erfahren welchen schlechten Ruf Mozambique hat?

    Unzuverlässige Delphine
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  3. #1123
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    Zitat Zitat von Bumps Beitrag anzeigen
    Bürgerkrieg?
    Ist zwar offiziell seit 1992 zu Ende...
    Okay, dann sind Kroatien, Slowenien aber auch gefährliche Pflaster nach dieser Definition. Und die Ukraine bleibt dann mindestens bis 2044 tabu.

  4. #1124
    Parlour Talker Avatar von capetonian
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    Zitat Zitat von HON/UA Beitrag anzeigen
    Darf ich erfahren welchen schlechten Ruf Mozambique hat?
    Korruption und Kriminalität ohne Ende - ohne Beamte zu bestechen geht (angeblich) eigentlich gar nichts, egal ob das Polizei oder Grenzbeamte sind.... man sagt auch, dass man auf der N4 von Crocodile Bridge bis Maputo zumindest 4 x angehaltene wird zum Abgeben des üblichen Obolus. Wobei dann (angeblich) die Polizei zweimal echte Polizei ist und zweimal sind das eigentlich gar keine Polizisten, die trotzdem mitkassieren wollen - dummerweise sperrt einen die "unechte" Polizei aber auch ein, sollte man den Obolus verweigern - zwar in ein nicht ganz echtes Gefängnis, aber schlussendlich ist das auch egal und jeder zahlt.

    So wurde mir dies vor Jahren von Johannesburgern berichtet und eigentlich immer wieder bestätigt. - Deshalb habe ich Moz bislang auch eher vermieden.

    Zeigt einem nur, wie man alles unterschiedlich sieht - Du empfandest Kapstadt als gefährlich, Johannesburger werde Dir sagen, dass Kapstadt das Paradies schlechthin ist im Vergleich zu Johannesburg, Pretoria oder Maputo. Ich lebe seit 25 Jahren in CPT und hatte noch nie Probleme. Ich empfinde die Sicherheitslage hier vergleichbar mit anderen grossen Metropolen. Hängt aber wohl auch davon ab, wo man wohnt...

    Scheinbar stimmt das aber nicht (mehr?) - die Problematik in Moz - letztes mal Bestechung (ganz OT, aber bitte) hatte ich auf dem Weg von JNB nach CPT kurz vor der (Provinz-)Grenze zum Free State - also in SA. Da zog man mich bei einer Verkehrskontrolle raus und fragte doch glatt wieviel ich denn geben wolle (frei nach dem Motto - bitte um eine milde Gabe). Meinte ich eigentlich habe ich keine Lust etwas zu geben und fuhr weg... F-Type hat natürlich gegenüber einem Nissan Tiida einen gewissen Vorteil und die Grenze zum Free State war nur rund 15km entfern, wo dann auch die Rechte des Verkehrspolizisten enden.

    Passierte mir dann noch einmal genauso in Namibia.... seither habe ich es mit afrikanischer Polizei....
    Geändert von capetonian (26.01.2018 um 19:13 Uhr)
    mueller, buda01, Bilbo und 5 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.
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  5. #1125
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    Unglücklich

    Falls du noch in Maputo bist, sind gerade im Dhow Mosambik (fast nur griechische Gerichte), hatten für unseren Geschmack gute Picanha El Greco (1900MZN)

    und eine nette Aussicht.

    Gute Reise weiterhin.
    PS. Schließt um 21.00 Uhr
    Vielleicht morgen

    Hahaha...
    Um die evtl. nicht vorhandener Korruption zu widerlegen, gerade auf der Fahrt vom Dhow zum Hotel angehalten worden, frage nach Führerschein und Alkohol, zuerst den deutschen Führerschein gezeigt und er gleich... Oohhh you have no driver licence for Mosambik... Dann den Internationalen Führerschein rausgekramt und er: ah,hm.. you have 1 Beer hmm,ahh. You can speak to me like a son, but I can't give you your licence. You have 1 Beer thats not good. You have to pay.
    Ich habe dann gesagt das ich nicht verstehe was er meint.
    Daraufhin kam er nochmal näher ans Fenster und fragte ob nicht wenigstens 500MZN möglich wären, für Essen und so.
    Ich habe im dann gesagt das ich nichts falsch gemacht habe, wir einen Alkoholtest machen können und ich das nicht die feine Art finde.
    Daraufhin hat er mir den Weg zum Hotel erklärt und uns ziehen lassen.
    Willkommen in Afrika.
    Geändert von Thomeck (08.02.2018 um 19:37 Uhr) Grund: Korruption, yes we have.
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  6. #1126
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    Zitat Zitat von capetonian Beitrag anzeigen
    Korruption und Kriminalität ohne Ende - ohne Beamte zu bestechen geht (angeblich) eigentlich gar nichts, egal ob das Polizei oder Grenzbeamte sind.... man sagt auch, dass man auf der N4 von Crocodile Bridge bis Maputo zumindest 4 x angehaltene wird zum Abgeben des üblichen Obolus.
    Wir sind in Mozambique insgesamt 2x von der Polizei angehalten worden. Einmal nur ein freundlicher Handschlag und 'Gute Fahrt', einmal wegen zu hoher Geschwindigkeit. Handeln hatte im letzteren Fall keinen Sinn, man (die Polizei) bestand auf Protokoll und Quittung:


    Auch bei der Einreise keine Probleme mit dem Visum. In TripAdvisor schrieben einige, dass man den einen Ausdruck der offiziellen Webseite zu den Visakosten dabei haben soll. Ich war gerüstet, hatte alles griffbereit. Verwundert war ich dann als die Dame von mir US$ 50/Person wollte - und nicht US$ 66/Person wie auf der Webseite ausgewiesen.

    Ablocke mit der Polizei hatten wir nur in Namibia.
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  7. #1127
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    50. Tag; 3. Winterreise 2017/18

    Dass in der Nacht mal wieder der Strom komplett ausgefallen war, erkannten wir sehr schnell daran, dass es ob der nicht funktionierenden Klimaanlage ziemlich warm im Zimmer wurde.

    Dafür war dann am Morgen die Dusche ganz schön kalt, denn warmes Wasser gab es ohne Strom nicht. Valentyna fand das Ganze nicht besonders klasse.

    Und dies ist wieder so eine Gelegenheit, welche für ein internationales Kettenhotel spricht: stellt Euch vor ihr hättet einen Flug sehr früh am Morgen, müsstet um 5 die Unterkunft in Richtung Flughafen verlassen... Was macht man dann ohne Strom, ohne Licht? Badezimmer, Koffer packen usw. Ein Hotel hat einen Generator, ein Guesthouse (meist) nicht.

    Als wir gegen 9 zum Frühstück erschienen, wurde uns mitgeteilt, dass wegen des starken Regens am Morgen des Vortags, das ganze Viertel ohne Strom sei. Seltsam fand ich nur, dass die Stromversorgung den ganzen Tag und die halbe Nacht nach dem Regen funktionierte, erst ca. 18 Stunden nach dem Regen ausfiel. Aber mittlerweile haben wir für solche Phänomene eine Erklärung: ‚Afrika!’.

    Obwohl wir die einzigen Gäste waren, auch die Angestellten ohne Strom auskommen mussten, wurde ein wahrlich eindrucksvolles Frühstück für uns aufgefahren: eine große Auswahl an Aufschnitt & Käse, Früchte (inklusive Mango), Joghurt, Cerealien und Marmelade.
    0126 01 by HON /UA

    Natürlich durften Eierspeisen nach Wunsch nicht fehlen – nur ‚Toastbrot’ ohne Toaster verwunderte uns, speziell wo man in Maputo hervorragendes Brot, Brötchen & Croissants erstehen kann.

    Nachdem wir unsere Tasche gepackt hatten, schickten wir uns an unsere Pläne für den Tag abzuarbeiten: Valentyna wollte ihre Fingernägel auffrischen, ich mir einen Haarschnitt verpassen lassen und zudem benötigten wir eine neue Windschutzscheibenhalterung für die Action-Cam.

    Das mit der Maniküre gestaltete sich schwieriger, denn in Maputo gab es wohl nur eine Dame, welche in der Technologie der Gel-Fingernägel ausgebildet ist. Wir fanden diese sogar im dritten Anlauf – um dann zu erfahren, dass die über eine Woche ausgebucht wäre.

    Wenigstens kamen wir so in den Genuss das Hotel ‚Polana Serena’, einem Bau aus dem Jahre 1922 zu betrachten, sehr kolonial im Inneren,
    0126 02 by HON /UA

    mit herrschaftlichem Pool und traumhaftem Ausblick.
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    Nicht teurer als das Radisson würden wir wahrscheinlich das nächste Mal einen Aufenthalt hier einplanen.

    Weiter ins Radisson, wo ich mich in die Obhut des Barber-Shops begab. Von der Prozedur gefiel mir das Ganze sehr, sehr gut, inklusive Sterilisierung der Geräte vor meinen Augen, Hand-/Arm-/Kopfmassage. Zudem sah das Ergebnis nicht so schlimm wie befürchtet aus.

    Obwohl erst 11:30 fragte ich an der Rezeption nach ab wann wir einchecken könnten. Der Herr, welcher am Vortag US$ 299 aufrief, schaute kurz in den Computer und bestätigte ein freies Zimmer bereits für 12 Uhr.

    Schnell zum Guesthouse gefahren, Tasche eingeladen und zurück ins Radisson, wo wir unverzüglich ins Zimmer konnten. Dieses war identisch zu dem Zimmer von vor 4 Tagen, nur diesmal im 7. Stock, mit Aussicht auf Parkplatz und Residence.
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    Ich machte mich auf ins Gym, für ein angebliches 5*-Hotel inklusive ‚Residence’ ziemlich spärlich ausgestattet. Für Krafttraining ein ‚Kombigerät’ sowie Hanteln (wenigstens bis 26 kg),
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    Dafür massig Laufbänder, Fahrräder etc.
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    Nach knapp 1 ½ Stunden hatte ich mein Programm durch, ging hungrig zurück ins Zimmer, wo Valentyna bereits auf mich wartete.

    Geduscht, umgezogen und los ging es zum Mittagessen, unter dem Motto ‚never change a winning team’ direkt zum CK Café, wo wir bereits am Vortag sehr leckere gesunde Küche genossen hatten.
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    Wir nahmen im hinteren Bereich Platz,
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    bestellten zwei Suppen und zwei ‚Sandwiches’, für mich ‚Chicken Ole Ole’ (vorn), für Valentyna ‚Healthy Chicken’ (hinten)
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    Das Essen war wieder sehr gut, speziell für gesunde Küche. Ein solches Café würden wir uns zuhause wünschen, die Produkte frisch, alles hervorragend gewürzt – einwandfrei.

    Weiter ging es, auf der Suche nach der Action-Cam-Halterung. Wir fuhren in die Innenstadt, ein Architekturmix aus zerfallenden Kolonialbauten,
    0126 10 by HON /UA
    (hier das einzige Exemplar in Renovierung)

    heruntergekommenen Art-Deco-Bauten und zerschlissenen Sowjethochhäusern, welche den letzten Anstrich zu Zeiten Breschnews bekommen hatten. Auf den Straßen unzählige Händler, welche auf den Bürgersteigen eine breite Auswahl als ein Baumarkt anboten, aber auch Bettler und Obdachlose.

    Wir fuhren zur beschriebenen Straße, sahen aber keinen Fotoladen. Ich parkte das Auto, lief die von Straßenhändlern und anderen Kreaturen besiedelte Straße entlang und suchte, erfolglos. Doch die Menschen waren allesamt sehr freundlich: ich zeigte auf meinem iPhone ein Foto des gesuchten Artikels und ich bekam tausend Ratschläge wo ich diesen finden könnte.

    Wieder zum Auto, weiter durch die Innenstadt. Nach weiterer Nachfrage und dem Besuch von zwei Läden gaben wir das Unterfangen auf, fuhren wieder zurück in Richtung Diplomatenviertel.

    Die Innenstadt Maputos ist sicher keine Schönheit, das afrikanischste was wir bisher gesehen hatten, aber auch mit das Interessanteste, ich hätte noch ewig durch die Straßen fahren, das Leben betrachten können.

    Bei ‚Tavena Doce’ deckten wir uns wieder mit ‚Pastel de Nata’ und Schokokuchen ein,
    0126 11 by HON /UA

    Fuhren zurück ins Hotel – Valentyna musste nun ihre Nägel selbst machen, zum Glück ist die UV-Lampe und alle anderen benötigten Utensilien im Gepäck.

    Noch ein Wort zum Madza BT-50: wer ein simples, riesiges und robustes Auto sucht, ist mit diesem Laster gut bedient. Unser Exemplar ist wohl die 3.-Welt-Ausführung, ohne ASR (die Hinterreifen drehen beim Ampelstart gerne durch) und mit einer Schaltung, die mich in ihrer Störrigkeit/Gefühllosigkeit/Kraftaufwand an meinen ersten Ferrari Mondial-T erinnert.

    Am Abend zur nahegelegenen Tankstelle, den Mazda aufgefüllt (14,5L Diesel/100 km) und ins gegenüberliegende ‚Campo di Mare’ zum Abendessen gegangen. Bei diesem Italiener waren wir nun zum dritten Mal, wir haben erkannt, dass man in Maputo lieber das Altbewährte aufsucht, Experimente unterlässt.

    Das Restaurant war sehr gut besucht, wir erhielten den letzten Tisch auf der Terrasse, bestellten zwei Mal hausgemachte Pasta, ohne Fisch.
    0126 12 by HON /UA

    Und damit fuhren wir sehr gut, beide Gerichte waren (für Afrika) überdurchschnittlich.

    Rechnung bezahlt, den Mazda auf dem Hotelparkplatz abgestellt und den Tag ausklingen lassen – wir müssen sehr früh aufstehen, bereits gegen 05:30 am MPM-Flughafen sein.
    Exploris, mueller, Chaosmax und 48 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  8. #1128
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    Warum seid ihr nicht im Guesthouse geblieben? Sah doch total lauschig aus. Ich kann mit Kettenhotels Nix anfangen, brauche aber auch keine Fitnessinfrastruktur.

    Nachtrag: Maputo klingt nach einer tollen Stadt, ihr habt viel Appetit gemacht, erst recht, wenn man lecker Pasteis bekommt. Ich mag solche aus verschiedenen Stilen und Epochen zusammengewurfelten Städte. Addis Ababa ist auch so ein Fall, auch wenn da gerade rigoros die Modernisierungskeule geschlagen wird.
    Geändert von Hene (27.01.2018 um 15:31 Uhr)
    HON/UA und Splic3r sagen Danke für diesen Beitrag.

  9. #1129
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    Zitat Zitat von Hene Beitrag anzeigen
    Warum seid ihr nicht im Guesthouse geblieben? Sah doch total lauschig aus. Ich kann mit Kettenhotels Nix anfangen...
    Wie schon geschrieben, solche Guesthouses sind wunderschön - aber es fehlt einfach die Professionalität. Was will ich mit einem lauschigen Guesthouse, welches nicht auf den dauernden Stromausfall in Maputo eingestellt ist? Hast Du Lust Dich morgens mit der Taschenlampe im Bad zurechtzumachen, Deine Sachen zu packen, für US$ 125 nur kaltes Wasser zu haben?

    Da lobe ich mir dann doch ein 4*- oder 5* Kettenhotel, mag es noch so unpersönlich sein. Dort weis ich, dass im Notfall der Generator anspringt etc.

    Wir haben in Odessa ähnliche Probleme wie in Maputo, bezüglich Strom & Wasser. Selbst wir haben zuhauf einen 5kW-Generator, 1'500 Liter Wasser in Reserve in einem Container auf dem Dach, haben zwei Heizsysteme (Gas & Strom). Wenn ich das schon zuhause habe, wieso hat dies dann ein Guesthouse nicht? Mir unverständlich und deshalb doch lieber Hotel.
    Blackjack, xcirrusx, Hene und 1 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  10. #1130
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    Weiss ja jetzt auch nicht, wie oft in Maputo der Strom weg ist. Wenn wirklich regelmässig, braucht das Guesthouse sicher maln Generator... Gruss aus Bobo-Dioulasso mit Kaltwasserdusche (so allmählich kann ich auch mal wieder eine warme gebrauchen).
    HON/UA sagt Danke für diesen Beitrag.

  11. #1131
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    HON/UA ....Noch ein Wort zum Madza BT-50: wer ein simples, riesiges und robustes Auto sucht, ist mit diesem Laster gut bedient. Unser Exemplar ist wohl die 3.-Welt-Ausführung, ohne ASR (die Hinterreifen drehen beim Ampelstart gerne durch) und mit einer Schaltung, die mich in ihrer Störrigkeit/Gefühllosigkeit/Kraftaufwand an meinen ersten Ferrari Mondial-T erinnert.
    Ja passt auch perfekt zum Umfeld. Robuste Technik mit wenigen Änderungen über die Jahre. Der Mazda steht ja immer noch auf der technischen basis des Ford Ranger, wenn die Firmen auch inzwischen unabhängig sind. Solider Rahmen mit aufgesetztem Aufbau. Die Mozambique variante hat dann auch nicht ESP, Abstandsregelung, Spurwechselwarnung, 7 airbags usw. Durchkommen geht vor.
    Arme Valentyna: Ausgerechnet im Mazda BT50 das erste mal Schaltgetriebe probieren. Das musste schiefgehen.

    Jetzt bin ich neugierig: Auf der unteren Skala der robusten Autos müsste sowas wie ein Lada 4X4 (Niva) oder Chevy Niva stehen.
    Gibts den da eigentlich, gerade aufgrund der russischen Vergangenheit Mozambiqes?

    Flyglobal

    Edit: Mit dem Schluss dass MT Getriebe von der Aussterbenden Art sind habt ihr sicher recht. In den niedrigen Klassen und in solchen Spezialvarianten wird es aber noch dauern.
    Geändert von flyglobal (28.01.2018 um 11:52 Uhr)
    HON/UA und Jarco_Ffm sagen Danke für diesen Beitrag.

  12. #1132
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    51. Tag; 3. Winterreise 2017/18

    Nach 1 ½ Monaten war es an der Zeit das Afrikanische Festland zu verlassen.

    Um 4 klingelte der Wecker, kurz nach 5 packten wir unsere 3 Taschen auf die Ladefläche unseres Lastwagens mit Ferrari-Schaltung.

    Der morgendliche Verkehr war äußerst interessant. Am Anfang wartete ich noch an Ampeln auf Grün, merkte dann aber, dass ich damit den Verkehr blockierte und betrachtete Ampeln wie die anderen auch als ‚Vorschlag’. Selbst der Premierminister des Landes war mit einer älteren E-Klasse und Eskorte auf dem Weg zum Flughafen.

    Auf das Flughafengelände und den Wagen bei AVIS abgegeben – ich werde ihn irgendwie vermissen.

    Sofort war ein Kofferträger zu stelle, half uns unsere Taschen zum Check-In zu bringen.

    Am Premium-Check-In von SAA herrschte gähnende Leere,
    0127 01 by HON /UA

    wir kamen sofort an die Reihe, gaben die Taschen auf, erhielten die Bordkarten mit den vorher Online ausgewählten Wunschsitzplätzen.

    Valentyna gab dem Kofferträger umgerechnet US$ 3 (für 3 Minuten Arbeit), dieser sagte ganz unverfroren ‚give me US$ 10!’ Da wurde Valentyna dann am Morgen schon das erste Mal sauer, erklärte dem Herrn, dass sie für US$ 10 auch Kofferträgerin am MPM-Flughafen werden würde, dass auch ‚Weiße’ für ihr Geld arbeiten müssten. Er zog dann auch ganz artig mit seinen US$ 3 ab.

    Im Obergeschoß durch die Security und Passkontrolle zur VIA-Lounge, welche gerade bei unserem Eintreffen öffnete.
    0127 02 by HON /UA

    Ich schaute auf die Uhr, Maputo stellte alle Rekorde ein: 30 Minuten vom Verlassen des Hotelzimmers bis zum Eintreten in der Lounge, inklusive Mietwagenrückgabe und Passkontrolle. So lobe ich mir Städte/Flughäfen.

    Die Lounge konnte man allerdings vergessen, war nicht besonders sauber,
    0127 03 by HON /UA

    der Kaffee schmeckte übel, das Essensangebot war ein Witz,
    0127 04 by HON /UA

    0127 05 by HON /UA

    zum Glück hatten wir noch ein Croissant vom Vortag dabei.

    Das Schlimmste war aber der Geruch, welchen ich nicht für den Report einfangen konnte. Irgendjemand musste hier am frühen Morgen (es war 05:45) mit Knoblauch hantieren.

    In der Zeit bis zum Abflug beendete ich mein Buch ‚Odessa Sea’, ein furchtbares Machwerk schlimmster amerikanischer Propaganda. Egal in welcher Überzahl die Russen am Werke waren, der einzelne Amerikaner schaltete immer alle aus, war immer intelligenter als die gesamte russische Wissenschaft. Der Böse des Buches war ein Niederländer, welcher aber nur so handelte, da Vladimir Putin seine Familie bei dem Flugzeugabschuss über der Ostukraine umbrachte. Er rehabilitierte sich aber dann doch als Held, indem er Vladimir Putin am Ende des Buches umbrachte. Ob der vielen Klischees wurde mir fast schlecht, ich haute das Buch noch in der Lounge in die Tonne! Von diesem Autor werde ich mit Sicherheit kein Buch mehr kaufen.

    Der Boardingprozess begann pünktlich, wir durften als Erste in den Airbus.

    Die Sitzkonfiguration der Business Class erinnerte mich an LH in alten Zeiten, 2-3-Anordnung,
    0127 06 by HON /UA

    die erste Reihe in Eco ebenfalls 2-3, dann 3-3.

    Wir hatten einen 2er Block in Reihe 3, in der Business-Class saßen sowieso nur 6 Passagiere – auch die Y war zu maximal 40% gebucht. Über die Sessel in der Business-Class konnte man nicht meckern, relativ breit, dick gepolstert, bequem.

    Schon ging es in den Himmel über dem morgendlichen Maputo, wir drehten fast umgehend nach Westen ab. Über Swasiland wurde das Frühstück serviert, für einen so kurzen Hüpfer sehr ordentlich.
    0127 07 by HON /UA

    Überpünktlich landeten wir in Johannesburg, dockten am Terminal an.

    Und wieder begann der sehr umständliche und zeitaufwendige Umsteigeprozess am JNB-Flughafen: zuerst ewige Wege, dann im Transit eine Passkontrolle mit Fingerabdruckscan, nach oben zur Security. Wozu bitte Passkontrolle mit Fingerabdruckscan wenn man doch gar nicht einreist?

    Wir hatten noch etwas Zeit, gingen in die eher traurige SAA-Lounge
    0127 08 by HON /UA

    mit Blick aufs Vorfeld. Weiter zu Gate A19, mal wieder eine Busgate im Untergeschoss.

    Am Gate war die Schlange sehr lang. Klar, einen Airbus A340-600 per Bus zu boarden ist sicher nicht die cleverste Lösung. Wir konnten über die Premium-Schlange links direkt in den ersten Bus, fuhren nach einiger Wartezeit zum Flugzeug.

    Diesmal hatten wir wieder die blaue Kabine erwischt, mit sehr viel Platz aber im Design doch etwas unterkühlt, 90er.
    0127 09 by HON /UA

    Wieso man einen so großen Vogel für diesen Flug einsetzte war uns ein Rätsel, in der riesigen Business Class mit 42 Plätzen waren gerade 7 besetzt, ein Blick in die Y zeigte ebenfalls eine Auslastung von maximal 1/3.

    Wieder waren wir pünktlich in der Luft, flogen Richtung Osten, über Swasiland, auch Maputo sahen wir tief unter uns.

    Der Service begann ca. 45 Minuten nach Take-Off, wir bekamen die Speisekarte überreicht.
    0127 10 by HON /UA

    Zuerst servierte man kleine Sandwiches,
    0127 11 by HON /UA

    gefolgt von Räucherlachs und Brotauswahl (das Knoblauchbrot war lecker).
    0127 12 by HON /UA

    Als Hauptgericht wählte ich das Reh
    0127 13 by HON /UA

    – ein großer Fehler. Durchgebratenes, trockenes Reh ist so ziemlich das Ungenießbarste was man einem vorsetzten kann, meine Schuhe waren sicher zarter.

    Zum Glück konnte ich noch wechseln, das Huhn war durchaus schmackhaft, zart & saftig, keine Selbstverständlichkeit im Flugzeug.
    0127 14 by HON /UA

    Ich machte etwas die Augen zu, hätte fast Reunion unter uns verpasst.
    0127 15 by HON /UA

    Kurz darauf kam Mauritius in Sicht, wir überflogen die Westküste,


    0127 17 by HON /UA

    wo auf der Le Morne Halbinsel unser Hotel liegen sollte.

    Zum zweiten Mal an diesem Tag landeten wir vor der geplanten Ankunftszeit, dockten am Terminal an
    0127 18 by HON /UA

    und machten uns auf zur Passkontrolle. Da wir alle Formulare bereits im Flugzeug erhalten und ausgefüllt hatten, verlief die Einreise sehr zügig, auch das Gepäck erschien nach weniger als einer Minute des Wartens.

    Hinaus aus dem Terminal zum Mietwagencenter. Natürlich waren alle Schalter besetzt – außer dem von SIXT, welcher mit Leere glänzte.
    0127 19 by HON /UA

    Der Mitarbeiter von HERTZ erklärte sich bereit den SIXT-Mann zu suchen und nach 15 Minuten des Wartens wurden wir bedient. Man zeigte uns unseren schicken Mietwagen (selten ein so hässliches, unproportioniertes Auto gesehen)
    0127 20 by HON /UA

    Ich war so gar nicht begeistert ob der Aufkleber an beiden Seiten. Irgendwie habe ich bei so was das Gefühl, dass dort für die Einheimischen geschrieben steht ‚Gepäck im Auto, raubt mich aus!’.

    Aber es gab keine Alternative, alle SIXT-Fahrzeuge hatten diese Aufkleber (die anderen Anbieter haben nur kleine Aufkleber auf der Scheibe).

    So verstauten wir unser Gepäck und machten uns auf zur Westküste.

    Der Weg führte zuerst über eine Autobahn. Mit diesem Mitsubishi lief man wenigstens keine Gefahr das Tempolimit von 110 km/h zu überschreiten. Ein beherzter Tritt aufs Gaspedal verursachte mehr Lärm als Geschwindigkeitszunahme.

    Ab von der Autobahn über enge, kurvige Straßen durch Zuckerrohrfelder und sehr indisch wirkende Ortschaften, mit relativ starkem Verkehr und überall, selbst auf offener Strecke, haltenden und parkenden Autos.

    Es ging in die Berge, Teeplantagen und ein weiträumiger Hindu-Tempel-Komplex mit riesigen Statuen.
    0127 21 by HON /UA

    Ab hier ging es die Berge nach unten zur Westküste, die Straße war sehr eng, sehr kurvig, Serpentine reihte sich an Serpentine, jedoch mit eindrucksvollem Ausblick.
    0127 22 by HON /UA

    Leider wird es Valentyna bei schneller gefahrenen kurvigen Straßen schnell übel, und so musste ich 2x einen Stopp einlegen, damit sie sich wieder erholen konnte.

    Nach einer guten Stunde Fahrt erreichten wir Le Morne, steuerten unser Hotel, das ‚St. Regis Mauritius Resort’ an, welches ich extra gebucht hatte, um Valentyna noch ein paar Strandtage zu ermöglichen.

    Auto übergeben und zur Rezeption gelaufen
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    wo wir ein kaltes Tuch, Champagner
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    und einen herrlichen Ausblick erhielten.
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    Nach dem Stress des Tages kippte sogar ich die Araber-Brause hinunter. Schmeckte zwar scheußlich, entspannte aber dennoch. Zudem merkte ich schon in den ersten zwei Minuten, dass dieses Hotel so gar nicht mein Ding ist, zu steril, emotionslos, könnte überall auf der Welt stehen, nichts wofür ich normalerweise über US$ 870/Nacht ausgeben würde.

    Mit dem Buggy fuhr man uns zu unserem Zimmer, einer ‚St. Regis Suite’ (Upgrade). Diese lag im 1. OG eines zweistöckigen Gebäudes, unten zwei Standardzimmer, oben die Suite.

    Die Suite bestand aus einem kleinen Korridor mit Kaffeemaschine und genügend kostenlosen Mineralwasser,
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    einem Wohnzimmer,
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    Schlafzimmer,
    0127 27 by HON /UA

    Ankleidezimmer, WC, Badezimmer
    0127 28 by HON /UA

    und riesigem zum Schlafzimmer offenen Raum mit zwei individuell einstellbaren Duschen und Badewanne.
    0127 29 by HON /UA

    Das Beste war aber klar die Terrasse, mit wunderschönem Strand- und Meerblick.
    0127 30 by HON /UA

    Zudem gab es die übliche Begrüßungskarte, Früchte, frische Blumen und eine Erklärung der Platin-Benefits.
    0127 31 by HON /UA

    Vom Auspackservice sahen wir ab, übernahmen dies selbst. Leider funktionierte die Kaffeemaschine nicht, ich bestellte Espresso beim Butler-Service. Der Butler stellte dann entsetzt fest, dass diese Espressomaschine noch niemals funktioniert haben konnte, denn der Stecker (UK) war für die Steckdose (europäisch) nicht geeignet.

    Wir waren müde und hungrig, eine ungünstige Kombination. So entschlossen wir uns, entgegen unserer Gepflogenheiten, im Hotel das Abendessen einzunehmen.

    Wir hatten den Upgrade von B&B auf Half-Board zu EUR 120/Nacht abgelehnt, reservierten im indischen Restaurant (das Hotel verfügt über 5 Restaurants: indisch, japanisch, international, Seafood und Pan-Asian).

    Da uns das Innere des Restaurants nicht zusagte setzten wir uns auf die Terrasse, bestellten aus der vielversprechenden Speisekarte.

    Als die Papadams erschienen hätte uns schon auffallen müssen, dass dies nichts wird. Papadam ist normalerweise ein hauchdünner, kross frittierter Fladen aus Linsenmehl – das im St. Regis hatte damit wenig gemeinsam.
    0127 33 by HON /UA

    Weiter ging es mit zwei Vorspeisen,
    0127 34 by HON /UA

    das Paneer erinnerte mehr an zähes Tofu, generell fehlte die indische Würzung.

    Bei unserem Hauptgericht erwarteten wir nicht mehr besonders viel – und so kam es auch:
    0127 35 by HON /UA

    ein Huhn in Cashew-Sauce, bei welcher sich das Öl getrennt hatte, sowie eine Miniportion Dal (Linsen) und Naan.

    Ja, so geht es wenn man in einem St. Regis-Urlaubshotel ‚indisch’ essen möchte. Der Sous-Chef bestätigte uns, dass man den Geschmack dem europäischen Gaumen angepasst, die Würzung komplett zurückgefahren hätte, mehr Wert auf die Optik der Gerichte legen würde. Schade!

    Ob dieser Ansage ließen wir das Dessert aus, liefen noch etwas durch die sterile Hotelanlage mit viel Beton und Marmor, kamen an der Haupt-Bar vorbei. Hier erspähte Valentyna, dass vom Hotel Wasserpfeife angeboten wurde – somit war klar was zu tun war.

    Wir setzten uns auf die Terrasse, Valentyna genoss ihre Shisha,
    0127 36 by HON /UA

    wir lauschten der ‚Altersheim-Musik’ der unsäglich schlechten Live-Band.

    Gegen 23 Uhr fielen mir fast die Augen zu, wir liefen zurück zu unserem Zimmer. Die Klimaanlage des St. Regis hat für Vielflieger einen großen Vorteil: diese ist nämlich so laut, dass man sich wie auf einem Nachtflug vorkam.
    Geändert von HON/UA (28.01.2018 um 15:41 Uhr)
    Oban, trichter, Exploris und 54 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  13. #1133
    Parlour Talker Avatar von capetonian
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    Irgendwie scheint Ihr bei Eurer Afrika Tour jedes mal in's Volle (im negativen Sinne) zu greifen. Tut mir leid für Euch....
    Anne, tiswas01, HON/UA und 1 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.
    Caution: this post may contain traces of irony

  14. #1134
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    Für das Geld hättet Ihr auch ins St Geran gehen können. Manchmal lohnt sich die Kettenloyalität trotz perks nicht.
    Anne, HON/UA, langley und 2 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  15. #1135
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    Wahnsinn das in einem St. Regis so etwas geboten wird. Der einzige Grund so ein Hotel zu besuchen und die Sterilität zu ertragen ist ja eigentlich die Garantie, perfekten Service und perfekte Abläufe sowie Infrastruktur vorzufinden. Wenn ich dann auf den Bildern sehe, WIE das Essen schon serviert wird frage ich mich ob die Bilder tatsächlich in einem St. Regis entstanden sind. (ich bezweifle das nicht will es aber nicht wahrhaben). Wenn das wirklich das beste sein soll, was Starwood im Portfolio hat, dann gute Nacht. Wenn ich den Zimmerpreis als Benchmark verwende muss ich sagen, dass ich noch nie so einen lieblosen Obstteller in einem Hotel dieser Kategorie vorgefunden habe.
    Was für Werkzeug wurde euch eigentlich mit der Ananas bereitgestellt? Brett und Sägemesser?
    HON/UA und NicuMD11 sagen Danke für diesen Beitrag.

  16. #1136
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    Zitat Zitat von HON/UA Beitrag anzeigen
    51. Tag; 3. Winterreise 2017/18

    Ja, so geht es wenn man in einem St. Regis-Urlaubshotel ‚indisch’ essen möchte. Der Sous-Chef bestätigte uns, dass man den Geschmack dem europäischen Gaumen angepasst, die Würzung komplett zurückgefahren hätte, mehr Wert auf die Optik der Gerichte legen würde. Schade!.
    Diese "Europa Ausrede" höre ich ja wirklich überall und immer wieder. Sind wir Europäer wirklich so dumm und beschweren uns in jedem Restaurant das eigentlich authentische Küche servieren sollte und verlangen nach weniger Würze?
    HON/UA sagt Danke für diesen Beitrag.

  17. #1137
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    Wartet ab, das wird alles noch besser! Bei uns reißt das ‘Glück’ in Afrika nicht ab!

    Zum Preis: ich hatte eine BRG durchbekommen, US$ 420/Nacht - was ich noch immer zu teuer für diesen Schuppen finde. Aber ist eben ‘Mauritius’.

    Wir nehmen übrigens an, dass wir selbst mit US$ 420 noch mehr bezahlen als die meisten anderen Gäste, welche im Bus vom Flughafen kommen, ein oder zwei Wochen als HP oder VP in der Anlage bleiben und dann per Bus wieder zum Flughafen zurückgekarrt werden - und dann zuhause sagen ‘wir waren auf Mauritius’.

    Hallelujah!!!
    asti6134, dertille und vielfliegerei sagen Danke für diesen Beitrag.

  18. #1138
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    Ich hab in Europa besseres indisches Essen serviert bekommen, in Restaurants, die mit Sicherheit deutlich weniger verlangen, als das was ihr vermutlich hingelegt habt. Diese "Variation" des Papadam hab ich allerdings auch noch nie gesehen, weder in Europa noch einem anderen Teil der Welt. Ich wünsch euch an dieser Stelle schon mal gute Weiterreise. :-)
    HON/UA sagt Danke für diesen Beitrag.

  19. #1139
    Erfahrenes Mitglied Avatar von pepone100
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    ich finde es besonders schlimm das in den Zimmern oder auch Suiten ausgehöhlte Parmesan Laibe als Waschbecken angeboten werden.
    HON/UA, Blackjack, Weltenbummlerin und 1 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  20. #1140
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    Zitat Zitat von HON/UA Beitrag anzeigen
    Wartet ab, das wird alles noch besser! Bei uns reißt das ‘Glück’ in Afrika nicht ab!

    Zum Preis: ich hatte eine BRG durchbekommen, US$ 420/Nacht - was ich noch immer zu teuer für diesen Schuppen finde. Aber ist eben ‘Mauritius’.

    Wir nehmen übrigens an, dass wir selbst mit US$ 420 noch mehr bezahlen als die meisten anderen Gäste, welche im Bus vom Flughafen kommen, ein oder zwei Wochen als HP oder VP in der Anlage bleiben und dann per Bus wieder zum Flughafen zurückgekarrt werden - und dann zuhause sagen ‘wir waren auf Mauritius’.

    Hallelujah!!!
    Vtours bietet im Februar eine Woche für 1.800 Euro pro Person im St. Regis an, Junior Suite inkl. Halbpension
    HON/UA sagt Danke für diesen Beitrag.

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