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Thema: Foto-Abschiedstour: Goodbye Topbonus via AUH, SIN, BKK, HKG & TPE

  1. #1
    Kartoffelsalat-Connaisseur Avatar von MacGyver
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    Standard Foto-Abschiedstour: Goodbye Topbonus via AUH, SIN, BKK, HKG & TPE

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    Prolog:

    Mai 2017, Berlin: In der hip-trendy, sexy-armen Bundeshauptstadt steigen die Temperaturen und die Geruchsvielfalt in öffentlichen Verkehrsmitteln. In meinem Büro steigt dagegen trotz des schönen Wetters das Fernweh: Bisher kein Tag Urlaub, kein einziger Flug im Jahr 2017 – das muss sich ändern, besonders weil mich meine Aviatikfreunde schon als "Non-Flyer" aufziehen.

    Wie gerufen kam dann ein supergünstiger Tarif mit Etihad in C: An ganz wenigen Daten im Juni ging es für unter 1200€ nach Singapur, wo ich ohnehin mal wieder hin wollte – und damit gleichzeitig meinen Oneworld Emerald wieder eintüten konnte. Spontan wurde Urlaub genommen und das schöne Routing TXL-ZRH-AUH-SIN-AUH-TXL eingebucht, um die beiden Hinflug-Legs mit dem neuen 787 (fehlt im Log) abfliegen zu können.

    Als ob ich das düstere Schicksal der Topbonus-Meilen damals schon geahnt hätte (OK, ein Blick auf den Pennystock-Kurs der AB-Aktie war ein recht klares Zeichen...) habe ich dann noch meine Topbonus-Meilen für innerasiatische Flüge in der C von Cathay Pacific gebucht, sodass das finale Routing so aussah:

    TXL-ZRH-AUH-SIN-BKK-HKG-TPE-HKG-SIN-AUH-TXL



    Auch wenn der Trip nun schon etwas zurückliegt, möchte ich doch gern (auch für die eigene Erinnerung) einen Foto-Tripreport erstellen. Zwar ohne Gemüsebarrieren oder attraktiver PlusAinz, dafür aber mit opulenter Bebilderung für meine lieben Vorenvroinde

    Die einzelnen Teile:

    Teil 1: TXL-ZRH-AUH

    Teil 2: Etihad First Class Lounge Abu Dhabi

    Teil 3: SIN - BKK in der Cathay Pacific A350 Business Class

    Teil 4: One Day in Bangkok

    Teil 5: Cathay Lounge Bangkok & BKK-HKG in der Cathay 777

    Teil 6: The Pier First Class Lounge

    Teil 7: Taipei

    Teil 8: One Day in Hong Kong
    Geändert von MacGyver (01.11.2017 um 23:13 Uhr)
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  2. #2
    Rutscher des Grauens Avatar von Tirreg
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    Dann leg mal los
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  3. #3
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    Teil 1: TXL-ZRH-AUH

    Dem Produkt angemessen gekleidet (man verzeihe mir die Sneaker) ging es früh morgens am 13.6. aus dem Berliner Südosten zum Flughafen Tegel via Taxi – da in der deutschen Hauptstadt eine Anreise mit öffentlichem Nahverkehr immer im Umsteige-Chaos und viel zu wenig eingesetzten Bussen endet. Aber "dit is Berlin": Da geht die Airline pleite bevor ein Flughafen mal fertig wird. Der Check-in im Container-Terminal war gewohnt herzlos, dafür war noch ein kurzer Stop in der Wutbürger-Lounge mit Blick auf das Vorfeld möglich:





    Das erste Leg TXL-ZRH war ereignislos, dafür war der Service als einziger C-Passagier in 1A recht gut mit persönlicher Note (ich werde die AB-Crews jedenfalls vermissen). In Zürich ging's dann mit der Bahn zum Satellitenterminal in die Aspire Lounge. Auch wenn die Lounge eher normaler Standard ist (und die Loungedrachen richtig unfreundlich), so ist die Terrasse im Sommer genial: Mit Rivella, Laptop, WiFi und Sicht auf die Startbahn kann man hier gut die Zeit verbringen, besonders wenn man dem Spotten nicht abgeneigt ist:


    (Sogar mit dem Vorum auf dem Bildschirm als Easteregg)



    Unten stand schon der Grund, warum ich den Umweg über Zürich genommen hatte: Etihad fliegt nach ZRH mit der 787, in der die neuen Business Studios verbaut sind.



    Die Kabine ist meines Erachtens richtig gelungen: Im Vergleich zum A330 noch um einiges heller und geräumiger, dazu auch mit dem 787-Ambiente irgendwie moderner.



    Auch der Sitz an sich bietet ein besseres Raumgefühl, und besonders an den „echten“ Fenstersitzen eine tolle Privatsphäre. Dazu ein großer Bildschirm, Lie-Flat, viel Stauraum und alle Funktionen zentral via Control Panel steuerbar.





    Nach einem schönen Climb aus ZRH...



    ...folgte dann die erste Champagner-Runde des Trips (viele werden noch folgen...):



    Service und Catering waren wieder sehr ordentlich. Folgende Auswahl gab es ex ZRH:



    Los ging es mit ein paar warmen Nüssen und einem weiteren Glas Blubberwasser...



    ...gefolgt von dem sehr leckeren Garnelen-Appetizer mit Fenchel:



    Gefolgt von Chicken Biryani (eine Biryani-Variation gibt es bei Etihad gefühlt immer). Das Gericht sieht unspektakulär aus, schmeckt aber:



    Da ich in der Lounge nichts gegessen hatte, gab es das volle Programm inklusive Käseplatte...



    ...und am Ende noch einen Dessertwein (nichts für mich) und ein toller Schokoladenkuchen:



    Den Rest des Fluges habe ich gedöst und mit den schicken Window-Blinds herumgespielt, bevor es zum Final Approach nach AUH ging. Da dies für mich als Aviatik-Nerd der erste Flug mit dem Dreamliner war, durfte natürlich das Bild der GEnx-Triebwerke inklusive angelaufener Foto-Linse nicht fehlen



    In AUH gab es dann die gewohnte, nächtliche Wüsten-Bustour über den Flughafen (die Busfahrt von AUH nach DXB ist gefühlt kürzer, als der Weg zu manchen Bus-Gates in AUH) und das Chaos an der Security-Kontrolle. Eine Priority Lane für Business/First ist zwar ausgeschildert - aber das bringt halt nur bedingt etwas, wenn indische Großfamilien den Weg dorthin komplett blockieren. Im Anschluss ging es dann direkt zur Etihad First Class Lounge (folgt im nächsten Teil).
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  4. #4
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    Teil 2: Etihad First Class Lounge Abu Dhabi

    Der große Vorteil des Topbonus Platinum war ja, dass man einerseits die Oneworld-Privilegien hatte – aber zusätzlich eben auch bei den Etihad-Partnern in der höchsten Statusklasse geführt wurde. Best-of-both-Worlds sozusagen, mit einer ziemlich guten Schnittmenge.

    Damit stand in einem auch in der Flughafen-Hölle von Abu Dhabi (heiß, feucht, überfüllt) das gelobte Land offen: Die Etihad First Class Lounge. Nach der Security findet man auf der linken Seite recht versteckt den Zugang, in der Mitte der Duty-Free-Hölle:



    Nach Ticketkontrolle unten führt ein Aufzug in den ersten Stock, wo sich die eigentliche Lounge befindet.





    Nach der endlosen Bustour über den Flughafen erkundigte ich mich zuerst nach den Duschkabinen, die (im Gegensatz zur Business Class Lounge) ohne Wartezeit verfügbar waren. Die Duschräume sind edel gestaltet und perfekt sauber, lediglich ein bisschen mehr Abstellfläche für Handgepäck und Kleidung wären sinnvoll gewesen.



    Nach einer extrem erfrischenden Dusche in der Wüste ging es vorbei am Fitnesscenter...



    ...über den langen Gang, der die komplette Lounge verbindet...



    ...in Richtung Restaurant. Auf dem Weg wollte man mir noch unbedingt den unentgeltlichen Spa-/Friseurservice anbieten, aber leider hatte ich dazu zu wenig Zeit. Das Restaurant in der Etihad First Lounge ist a la Carte mit und dominiert mit seiner Größe fast die gesamte Lounge. An einem Fensterplatz packte ich mein ganzes Gelumpe erstmal weg, und warf einen ersten Blick auf die aktuelle Speisekarte:



    Dort gab es erstmal die Scallops (schön angerichtet, eventuell ganz leicht zu dunkel gebraten)...



    ...gefolgt von den Angus Beef Triple Burgers (auf den Punkt saftig zubereitet):



    Dazu gab es Champagner aus der gut sortierten Getränkekarte, sowie ein Dessert vom kleinen Buffet in der Mitte des Restaurant. Leider war meine Zeit in der Lounge recht begrenzt (daher kein Abstecher in die Cigar Lounge), aber zumindest den Rest der Lounge wollte ich mir doch noch anschauen. Hinten liegt der inzwischen recht bekannte Ruheraum mit tollen Video-Installationen:



    Dort ging ich noch für die letzten 15 Minuten an die Bar für einen kleinen Whiskey on the Rocks und einen Plausch mit dem Barkeeper über Metal, Wacken und sonstige Späße. Generell – auch wenn bei Etihad das Personal manchmal hit-or-miss ist, das Personal in der First Class Lounge war durch die Bank top. Besonders die Barkeeper waren bei allen Besuchen immer für ein Späßchen, oder interessanten Smalltalk zu haben.



    Danach musste ich leider die "Oase in der Wüste" wieder verlassen und Richtung Gate zum Weiterflug nach SIN gehen. Bedingt durch die langen Busfahrten baue ich immer etwas mehr Puffer ein, um am Gate nicht überrascht zu werden. Die Etihad First Class Lounge ist jedoch absolut gelungen, sowie designtechnisch richtig schön umgesetzt (ich bin ohnehin Fan der Etihad-CI).

    Der Weiterflug mit dem 787 war recht ereignislos, da ich den Lie-Flat Sitz zum Ausgleichen meines Schlafmangels nutzte. Negativ war lediglich, dass mein "Dine Anytime" Dinner komplett vergessen wurde, und erst nach erneuetem Nachfragen kurz vor dem Descend serviert wurde. Lecker war's aber trotzdem:



    Dafür begrüßte uns ein wunderschöner Regenbogen bei dem Final Approach Richtung Singapur:





    Im nächsten Teil geht’s dann weiter mit Cathay Pacific nach HKG
    Geändert von MacGyver (18.10.2017 um 17:56 Uhr)
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  5. #5
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    Teil 3: SIN - BKK in der Cathay Pacific A350 Business Class

    Sorry für die kleine Pause, die letzten Tage waren arbeitstechnisch recht anstrengend

    Weiter geht's:
    Was ist besser als 3 Flüge um zum Ziel zu kommen? Richtig, 4 Flüge um zum Ziel zu kommen!

    Daher ging es vom Changi Airport in SIN direkt weiter nach BKK. Mit Topbonus-Meilen kostete der Oneway mit Cathay Pacific lediglich 20.000 Meilen in C, ein richtig guter Value also. Und: Das ganze fand mit dem A350 statt, der mir ohnehin noch im Log fehlte. Nach kurzem Stop in der DNATA Lounge (ganz OK) stand dann dieses wunderschöne Aeroplan (aka „Das Stinktier“) am Gate bereit:



    Die Kabine ist schön hell gestaltet, mit dem typischen Cathay-Türkis und einer 1-2-1 Herringbone Bestuhlung:



    Die Einzelsitze am Fenster sind schön geräumig mit massenhaft Fußraum, sowie genug Ablage- & Stauflächen:





    An der Seite findet man alle möglichen Bedienelemente:



    Auch hier erstmal: Champagner vor dem Start (leider nicht so schöne Gläser wie bei Etihad)...



    ...und ein kleiner Blick auf die Menükarte, die durch den roten Kordel-Einband richtig schön gelungen sind:



    Direkt nach dem Start ergab sich dann ein wunderbarer Blick über den Winglet auf Downtown Singapur:



    Falls jemand mehr Bilder der A350 Business von Cathay sehen möchte, hier habe ich einen kleinen Bericht verfasst. Der Flug war recht ereignislos, vom Catering hatte ich daher keine wirklichen Fotos gemacht. Nach recht kurzer Zeit war bereits der neue Airport in Bangkok in Sichtweite:



    In Bangkok hatte ich mir nach langer Überlegung wieder das Banyan Tree für 2 nächte ausgesucht. Gerne hätte ich HON/UAs Empfehlung (Sheraton Grande Sukhumvit) ausprobiert, aber der Aufpreis war zu den Daten leider zu hoch. Nach Priority Immigration und überraschend schneller Taxifahrt gab es zunächst den gewohnten Willkommensdrink samt Blumenkette zum Check-In:



    Danach bezog ich mein recht hoch gelegenes Zimmer:





    Klar, die Zimmer sind alle irgendwie schon etwas abgewohnt: Die dunklen Möbel haben Schrammen, und im Badezimmer sehen manche Ecken nicht mehr all zu frisch aus. Auch die Lage ist nicht ideal, da man zur nächsten Skytrain-Station (Sala Daeng) knapp 15 Minuten durch die Hitze und Abgase laufen muss.

    Obwohl ich abends gut fertig war (nach insgesamt 4 Flügen plus Zeitumstellung) wollte ich doch noch etwas in die Stadt, Richtung Sukhumvit Road. Nach einer schnellen Dusche lief ich zur Sala Daeng Station und sah das erste mal geschockt einen „Begpacker“ (Backpacker, die sich ihre Reisekasse durch betteln verdienen) in echt. Bei der Armut in Teilen Südostasiens fehlen einem bei sowas echt die Worte. Nach der Ankunft in der Station Siam ging ich erstmal in die Siam Paragon Mall um den Food Court unten auszuprobieren. Klar, in Bangkok gibt es viele andere tolle Optionen – aber im Keller der Mall gibt es eine riesige Auswahl toller Mini-Restaurants, die an dem Abend einfach praktisch waren.



    Nach ein bisschen Schlendern über die Sukhumvit Road fuhr ich zurück zum Banyan Tree und schlief erstmal für satte 10 Stunden. Am nächsten Tag gab es dann Bangkok im Schnelldurchlauf!
    Geändert von MacGyver (18.10.2017 um 17:57 Uhr)
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  6. #6
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    Teil 4: One Day in Bangkok

    Achtung, jetzt wird’s touristisch und für Bangkok-Kenner eventuell langweilig: Am ersten „echten“ Urlaubstag (zumindest laut meiner non-Aviatikfreunde) habe ich erstmal im tollen Bett des Banyan Tree bis um 10:00 ausgeschlafen, und mein am Vorabend im 7/11 erworbenes Frühstück gegessen. Die Zeit drängte, da der Grand Palace in Bangkok bereits um 15:30 schließt. Naiv ließ ich mir vom Concierge ein Taxi bestellen, das sich dann als non-Metered herausstellte; nach ein bisschen Verhandeln und mehreren Umkehrdrohungen des Fahrers wurde sich dann doch auf einen vernünftigen Preis geeinigt.

    Am Grand Palace selbst war ich erst überrascht, wie sich das ganze seit 2011 verändert hatte: Das Areal ist weiträumig abgesperrt, und man kommt nur via Sicherheitskontrolle zum eigentlichen Palastgelände durch.



    Trotz der Bullenhitze bin ich mit dem ganzen Kamera-Gelumpe zweimal durch das Gelände von Wat Phra Kaeo getourt:













    Da wohl die meisten der Fielvlieger hier Bangkok in-und-auswendig kennen, lasse ich einfach die Bilder für sich sprechen. Lustig fand ich neben den eigentlichen Sehenswürdigkeiten auch, wie sich manche Touristen doch auf Fotos präsentierten



    Ebenso ging es natürlich am eigentlichen Palast vorbei:



    Der nächste Schritt der Standard-Touri-Tour durch Bangkok war dann logischerweise Wat Pho, der liegende Buddha. Zuerst lief ich durch das weniger überfüllte Außenareal...



    ...um dann dem eigentlichen Buddha wieder einen Besuch abzustatten:



    Danach fuhr ich mit der Fähre über den Chao Phraya, um via Express-Boot zur BTS-Station in Saphan Taksin zu kommen:



    Mit dem Skytrain ging es von dort wieder zur Sukhumvit Road für ein leckeres scharfes Bibimbap:



    Den Nachmittag ließ ich dann im Hotel ausklingen: Auch wenn die Zimmer nicht die frischesten sind, so sind Pool und Rooftopbar meine eigentlichen Highlights des Hotels. Vor dem Sonnenuntergang machte ich es mir am Pool im 21. Stock gemütlich, zog ein paar Runden und genoss den Ausblick auf die hektische Stadt unter mir. Dank WiFi konnte man sogar ein paar Mails beantworten.



    Abends machte ich mich dann schick und investierte meine verbliebenen Baht in ein paar Drinks auf der Rooftop-Bar. Wie bei jedem Besuch in Bangkok muss ein Abstecher in die Vertigo Bar sein, da die Aussicht fantastisch ist. Besonders nachts kommen da tolle Bilder zustande, und die Drinks sind meines Erachtens auch solide. Nach...



    ...einer...



    ...kleinen...



    ...Foto-Session...



    ...ging es dann ins Bett, da am nächsten Morgen bereits früh der Weiterflug nach HKG und TPE anstand.
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  7. #7
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    Klasse Bilder! Vielen Dank fürs mitnehmen!
    MacGyver, Blau87 und LowFreq sagen Danke für diesen Beitrag.

  8. #8
    Erfahrenes Mitglied Avatar von bluesman
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    Zitat Zitat von MacGyver Beitrag anzeigen
    ...
    Nach kurzem Stop in der DNATA Lounge (ganz OK) stand dann dieses wunderschöne Aeroplan (aka „Das Stinktier“) am Gate bereit:
    ...
    Falls jemand mehr Bilder der A350 Business von Cathay sehen möchte, hier habe ich einen kleinen Bericht verfasst. ...
    In Deinem blog steht "Waschbär" statt "Stinktier". Waschbär passt besser.

    Außerdem vermisst Du in Deinem blog eine Armlehne am Gang. Die gibt es aber sehr wohl. Muß man halt doch mal auf den Knopf drücken und schwupps kommt das Ding hochgefahren.
    Die meisten Fotos zeigen die Armlehne im eingefahrenen Zustand, der die Liegefläche nicht unerheblich verbreitert. Mit ein bißchen suchen findet man aber auch Fotos mit ausgefahrener Armlehne.

    Schluß mit rummäkeln, Danke für prima Fotos, ich freue mich auch schon auf den Flug im A350 von HKG nach AKL nächstes Jahr.
    MacGyver sagt Danke für diesen Beitrag.

  9. #9
    Kartoffelsalat-Connaisseur Avatar von MacGyver
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    Jetzt wo du's sagst...verdammt, ich hab das mit der Armlehne echt nicht gecheckt Ich habe wohl automatisch angenommen, das wäre ein weiterer Stauraum oder ähnliches. Danke für den Hinweis!
    bluesman sagt Danke für diesen Beitrag.
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  10. #10
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    Cooler Bericht und tolle Fotos wieder mal! Finde mich in vielen Sachen auch selbst wieder, weil ich in den letzten Wochen auch in Südostasien unterwegs war.

    Den A350 bin ich auch mit CX von BKK nach SIN geflogen. Ein sehr angenehmes Reisen. Zur Armlehne: ich wusste, dass sie sich da befindet, aber bei mir fuhr sie nicht aus. Dafür hat mir dann eine FA noch meinen Sauvignon Blanc über die Hose gekippt. Ich weiß schon, warum ich vorwiegend Weißwein trinke.
    MacGyver sagt Danke für diesen Beitrag.

  11. #11
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    Stellst Du dich mit Stativ auf der Rooftop Bar hin, oder wie darf/muss ich mir das vorstellen?

    Danke für die tollen Bilder!
    MacGyver sagt Danke für diesen Beitrag.

  12. #12
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    Toll
    danke für Bericht und Fotos
    MacGyver sagt Danke für diesen Beitrag.

  13. #13
    Kartoffelsalat-Connaisseur Avatar von MacGyver
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    Zitat Zitat von snickerz Beitrag anzeigen
    Stellst Du dich mit Stativ auf der Rooftop Bar hin, oder wie darf/muss ich mir das vorstellen?

    Danke für die tollen Bilder!
    Danke dir!

    Auch wenn ich das Stativ an viele Orte mitschleppe - in einer Bar fände ich es dann doch deplatziert und dem Produkt nicht angemessen Dort habe ich dann die Kamera ganz simpel auf eine Mauer gelegt um länger zu belichten (Not macht erfinderisch was den Stativ-Ersatz angeht).
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  14. #14
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    Zitat Zitat von MacGyver Beitrag anzeigen
    Danke dir!

    Auch wenn ich das Stativ an viele Orte mitschleppe - in einer Bar fände ich es dann doch deplatziert und dem Produkt nicht angemessen Dort habe ich dann die Kamera ganz simpel auf eine Mauer gelegt um länger zu belichten (Not macht erfinderisch was den Stativ-Ersatz angeht).
    Und da meckert keiner rum?

  15. #15
    Kartoffelsalat-Connaisseur Avatar von MacGyver
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    Bis jetzt nicht, aber ich übertreib es auch nicht mit dem Fotografieren (da es mir selber unangenehm wäre). Wenn da jeder mit Stativ und Spiegelreflex ewig herumfotografieren würde, ginge das Flair der Bar verloren - und das will ich selber ja auch nicht (ähnlich wie in Lounges etc).
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  16. #16
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    Teil 5: Cathay Lounge Bangkok & BKK-HKG in der Cathay 777

    Am nächsten Tag stand der Weiterflug nach Hong Kong und Taipei an, und damit auch ein längerer Stopover in der The Pier First Class Lounge HKG (folgt dann im nächsten Teil). Los ging es bereits um 5:00 Uhr via Taxi (diesmal extra ein „Metered Cab“ beim Concierge bestellt) zum Flughafen – zwar zu früh um wirklich auszuschlafen, dafür vermeidet man aber das Verkehrschaos und kommt komplett ohne Stau an den Airport.

    Check-In und Priority Emigration verliefen schnell dank des Priority-Vouchers. Vor mir in der Priority-Schlange wurden gerade zwei westliche Touristen „detained“, also aus dem Land geworfen. Falls unsere Maximierer also einen Fast Path zur Priority-Lane suchen, damit geht’s

    Ein kurzer Stop in der Cathay Pacific Lounge Bangkok durfte natürlich auch nicht fehlen. Via Rolltreppe gelangt man zum Eingang:



    Die Lounge ist schön hell, und komplett im neuen Cathay-Design eingerichtet mit hellen Holzpanelen und grauen Steinelementen.



    Wie bei so vielen CX-Lounges gibt es auch hier eine Noodle Bar, die mehrere kleine Gerichte auf Bestellung zubereitet – perfekt für ein leichtes Frühstück am Morgen. Man erhält nach Bestellung einen kleinen Buzzer, der (analog zu Vapiano) bescheidgibt, wann das Gericht fertig ist. Auch die Forentypische Coke Zero durfte nicht fehlen:



    Danach ging ich noch an die schöne Lounge-Bar, an der frische Croissants und weitere Backwaren angeboten wurden; ebenso gab es frisches Obst und richtig guten Kaffee.



    Mit einem doppelten Espresso und den bequemen Ledersesseln genoss ich die Sicht auf das Vorfeld.





    Gegen 7:30 ging es zum Gate, wo schon die 777 in der alten Livery wartete. Den Flug BKK-HKG-TPE hatte ich für 40.000 Topbonus-Meilen in der C gebucht, was nach ein bisschen Basteln an der Platin-Hotline voraussetzte.



    Hier war zum Glück die neue 1-2-1 Konfiguration in der Business Class verbaut, mit den fast gleichen Sitzen wie im A350 (und auch wieder einer Armlehne, für deren Bedienung ich zu unfähig war ). Die Kabine war etwas abgewohnter, und die Materialien leicht unterschiedlich, aber trotzdem noch schick (ein paar weitere Bilder habe ich bei Interesse hier online gestellt).



    Nach einem ersten Saft (war ja noch früh, also kein Champagner) ging es dann Richtung Startbahn:



    Der Flug war recht ereignislos, nicht mal vom Frühstück machte ich Bilder – obwohl die Auswahl ganz in Ordnung war:



    Pünktlich landeten wir dann in Hong Kong, wo ich natürlich direkt zur The Pier First Class Lounge gestartet bin - das folgt dann aber erst im nächsten Post
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  17. #17
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    Teil 6: The Pier First Class Lounge

    In Hong Kong angekommen hatte ich zu meinem Weiterflug nach TPE einiges an Zeit eingeplant, da ich mir unbedingt die „The Pier“ First Class Lounge anschauen wollte.

    Die Lounge liegt recht weit draußen nahe Gate 65, und wird nur sehr dezent mit einem schwarzen Schild ausgeschildert. Via Rolltreppe geht es dann hinab in den wunderbar gestalteten zentralen Gang, mit eleganten Holztischen und Lichtinstallationen:



    Am Ende des Ganges liegt die Lounge-Bar mit einem recht großen Sitzbereich, was auch direkt mein erstes Ziel war. Im Gegensatz zu „The Wing“ gibt es keine spezielle Champagner-Bar, aber das Bar-Personal schenkt auch so die drei Champagner-Sorten der Cathay-Lounges aus.



    Mit einem Glas Veuve Clicquot einer frischen FAZ aus dem extrem gut sortierten Zeitschriftenregal...



    ...setzte ich mich erst einmal und genoss den Spotter-Ausblick auf das Vorfeld.



    In der Lounge war schön wenig los, bis auf zwei penetrant laute Zeitgenossen (die mich komplett von morgens in der BKK-Lounge bis nach TPE verfolgten...). Neben der eigentlichen Bar liegt ein kleiner Raum mit allerlei Snacks (schick in Einmachgläsern verpackt), Getränken und Kaffee:



    Die verschiedenen Salate waren zwar lecker, aber halt dann doch nur für den kleinen Hunger. Daher steuerte ich direkt das a-la-Carte Restaurant an, das zumindest zu Beginn vom Peninsula-Hotel gecatered wurde (weiß nicht ob das aktuell so ist, da auf den Menükarten kein Hinweis darauf zu sehen war). Das Restaurant wirkt wie ein großer Yachtclub, mit Ledersitzen und Holzvertäfelung an der Wand. Nur ein paar Raumtrenner hätten dem großen Restaurantbereich nicht geschadet. Dort gab es dann das nächste Glas Champagner des Trips, das von einer recht burschikosen Kellnerin auf den Tisch gepfeffert wurde:



    Der geneigte Vorenfreund bemerkt natürlich die elegant platzierte Coke Zero als kleinen Gruß in die Runde.

    Als Vorspeise gab es sehr zarte Rinderfilet-Streifen auf Gemüse; auch wenn die Präsentation eher lieblos aussieht, war der Geschmack des Beefs überwältigend.



    Zum Hauptgang blieb ich dann beim Beef, leckeres Wok-Fried Tenderloin mit Spargeln, Pilzen und Satay-Sauce. Auch hier, Präsentation meh, Geschmack wow:



    Die Käseplatte am Ende war wiederum in allen Aspekten hervorragend:



    Draußen braute sich langsam aber sicher gerade ein ziemliches Unwetter zusammen, was ein weiteres Delay für den Flug nach TPE bedeutete. Daher buchte ich eine der „Retreats“ für mich, kleine Tageszimmer in denen man bis zu 90 Minuten ruhen kann. Die Isolierung ist leider nicht perfekt (da nur ein Vorhang zugezogen wird und man dadurch Leute im Gang hört), aber dafür schläft man mit Aussicht auf einen A350 ein:





    Zum Abschluss nahm ich noch eine Dusche in einer der Duschkabinen. Die Kabinen finde ich noch eine Spur besser als in der Etihad First Class Lounge: Mehr Platz, besser klimatisiert, tolle Materialien (auch wieder im Stil des Lounge-Designs) und sehr gut gepflegt.





    Ein paar weitere Bilder der Lounge habe ich (falls überhaupt interessant) hier hochgeladen. Nach der Dusche und einem Betsy Beer (eigens von CX für den Einsatz an Bord gebraut) ging es endlich (leider?) zum Gate, da der verspätete Flug nach TPE endlich abfliegen sollte. Auch hier wurde ein A350 von CX eingesetzt, wo ich wiederum einen der Fensterplätze in der C gebucht hatte. Weitere Bilder der Kabine erspare ich euch, da ich sie oben schon inkludiert hatte. Lediglich ein kleiner Blick auf das Unwetter, das den Start (unter Zugabe weiterer Champagner-Runden) um 30 Minuten verzögerte:



    Über den Wolken gab es dann noch ein leckeres Beef Steak (zu durch, aber trotzdem zart), ansonsten war der Flug recht ereignislos. Immigration in Taipei ging schnell, und mit dem Taxi fuhr ich abends in mein Hotel (Hotel Quote) in die Innenstadt. Nach einem kurzen Shoppingtrip zum 7/11 ging ich dann bereits schlafen. Morgen wird’s dann nerdig, für alle Gaming-Freunde hier
    Geändert von MacGyver (01.11.2017 um 23:09 Uhr)
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  18. #18
    Kartoffelsalat-Connaisseur Avatar von MacGyver
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    Teil 7: Taipei

    In Taipei war ich bereits 2013; wer also die besten Sightseeing-Spots erwartet, wird eventuell enttäuscht sein Vielmehr habe ich dort einen Zwischenstopp eingelegt, um 2 alte Arbeitskollegen zu besuchen.

    Am nächsten Morgen fuhr ich daher bei leider strömendem Regen Richtung Taipei City Hall, um mit einem guten Freund zu lunchen. Daher sah es an beiden Tagen immer so aus:



    Zum Lunch gingen wir in sein bevorzugtes Beef Noodle Restaurant, wo wir im Keller einen Platz unter ausschließlich Locals fanden. Trotz kompletter Sprachbarriere haben wir einiges leckeres bestellen können:



    Die Beef Noodle Soup war der Wahnsinn, mit super zartem Rindfleisch (und extrem günstigen Preisen). Danach startete der „Arbeits-Teil“ des Trips, mit einem Meeting bei den Kollegen des taiwanesischen Offices.

    Nach wunderbarem Sashimi-Dinner traf ich mich dann mit zwei anderen Freunden im Norden der Stadt, um das Wiedersehen mit ein paar Bieren in einer Bar zu begießen. Der Abend wurde feucht-fröhlich, sodass mein einziges brauchbares Bild beim Mitternachts-Snack im 7/11 entstand



    Am nächsten Tag war dann langes Ausschlafen angesagt (man wird halt auch nicht jünger), und dann Kater-“Frühstück“ in einem exzellenten Xiao-Long-Bao-Restaurant.



    Zum Abschluss des komplett verregneten Aufenthalts musste dann aber doch etwas Sightseeing sein, sodass wir den Nachmittag mit dem Besuch des Taipei 101 zubrachten. Mit der sehr effizienten Metro ging es dann an DAS Wahrzeichen Taipeis...



    ...und durch die Shopping Mall im riesigen Foyer...



    ...auf das Aussichtsdeck oben. Wie auch beim letzten Besuch war die Sicht durch tief hängende Wolken leider etwas vernebelt, aber trotzdem ergaben sich ein paar schöne Motive:



    Zumindest war oben durch das schlechte Wetter kein großes Gedränge, und auch auf den Aufzug musste man nur kurz warten. Dadurch hatte man auch immer wieder schöne freie Sicht auf die Fensterfront:



    Innen musste ich mit dem Weitwinkel-Objektiv natürlich noch ein Bild von der riesigen Kugel machen, die als Schwingungstilger fungiert:



    Das Treppenhaus bietet eine fast endlos erscheinende Sicht bis ganz nach unten:



    Danach musste ich mich leider von meinem Kollegen verabschieden, da der Weiterflug nach Hong Kong anstand. Also ging es mit dem Taxi (wiederum bei strömendem Regen) die Strecke zum Taoyuan-Airport, wo abends der Weiterflug nach Hong Kong stattfinden sollte. Nach Check-In ging ich wieder direkt in die Cathay Pacific Lounge:



    Leider waren wiederum wegen des Wetters viele Cathay-Flüge verspätet, wodurch die Lounge komplett überfüllt und nahezu jeder Platz belegt war.



    Bis ein Platz in der Noodle Bar frei war, setzte ich mich in den Snackbereich und trank wieder eine forentypische Coke Zero:



    Nach kurzer Zeit war endlich ein Platz frei, und ich konnte das überfällige Abendessen in der Noodle Bar nachholen:





    Wiederum schön leicht, heiß und lecker. Den Rest meiner Zeit in Taiwan verbrachte ich an der Lounge-Bar, da kein einziger Platz frei war.



    Falls jemand auch bald in TPE sein sollte, hier habe ich noch weitere Bilder der Cathay Pacific Lounge hochgeladen.

    Mit der 777 ging es dann in Eco spät abends nach Hong Kong, das folgt dann im nächsten Teil mit einigen meiner persönlichen Foto-Highlights
    Geändert von MacGyver (01.11.2017 um 23:09 Uhr)
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  19. #19
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    Teil 8: One Day in Hong Kong

    Hong Kong ist meine absolute Lieblingsstadt, wodurch ein erneuter Zwischenstopp für einen Tag einfach sein musste. Ich hatte mich wieder mal im Butterfly on Prat einquartiert, das seit mehreren Jahren mein Stammhotel ist. Nichts extrem luxuriöses, aber sauber, geräumig genug, gute Betten und eine für mich ideale Lage im Süden Kowloons.

    Der Tag in Hong Kong begann – mit Regen. Trotzdem wollte ich aus dem Tag das Maximale herausholen, und fuhr recht früh in den Norden zu den Nan Lian Gardens und der Chi Lin Nunnery. Von der Diamond Hill Station lief ich zuerst im leichten Regen in den schönen Garden zum Pavilion of Absolute Perfection; ein wunderbares Foto-Motiv, trotz schlechten Wetters:





    Auch der Rest des Gardens ist schön gestaltet, und bei dem trüben Wetter war auch recht wenig los.



    Im Anschluss lief ich über die Straße zur Chi Lin Nunnery...



    ...die ebenso tolle Aussichten mit schönem Kontrast zu den typischen Wohnblöcken bot:



    Trotz Regens versuchte ich danach, den alten Checkerboard Hill des Kai Tak Airports zu erreichen. Über ein paar Artikel habe ich gelesen, dass man da irgendwie hoch kann – leider blieb es jedoch bei dem Versuch, da ich den richtigen Weg nicht gefunden hatte und es wieder zu regnen anfing und das ganze Kamera-Gelumpe langsam schwer wurde. Trotzdem hat sich der Abstecher gelohnt, da auf dem Weg ein schöner kleiner Park mit Tempelanlagen lag.

    Etwas enttäuscht (nächstes mal versuch ich's wieder und bereite mich besser vor) trieb mich der Hunger dann in mein Standard-Restaurant bei jedem Besuch in Hong Kong: Die Din Tai Fung Filiale im Süden Kowloons. Hier gab es erstmal ein Festmahl mit leckeren Xiao Long Bao:





    Durch den früheren Michelin-Stern expandiert Din Tai Fung weltweit wie nochwas, aber die Qualität ist zum Glück meines Erachtens noch gleich geblieben. Gut gesättigt schlenderte ich dann über die Hafenpromenade und das Peninsula Hotel..



    ...wieder zurück zum Hotel für einen kleinen Powernap, da ich abends fit für eine weitere Foto-Session sein wollte. Der Regen ließ zum Glück nach, und mit Bahn & Taxi fuhr ich auf den Victoria Peak. Die Aussichtsplattform ließ ich links liegen, und lief eine knappe Viertelstunde weiter zu meinem favorisierten Foto-Spot: Dort ist fast nichts los, die Sicht besser und vor allem ist es schön ruhig. Vor Ort baute ich mein ganzes Setup auf, und machte über eine Stunde lang Fotos von der immer wieder beeindruckenden Skyline von Hong Kong:







    Danach fuhr ich zufrieden mit Taxi und der späten Fähre zurück nach Tsim Sha Tsui...





    ...und ein wunderbarer (aber anstrengender) Tag in Hong Kong ging zu Ende.
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  20. #20
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    Teil 9: The Wing First Class Lounge

    Sorry für die Verzögerung, aber der nächste Trip stand schon wieder an

    Nach einer tollen Zeit in Hong Kong stand die Weiterreise zum finalen Stop an: Singapore! Daher fuhr ich morgens mit dem Taxi aus dem extrem verregneten Hong Kong...



    ...in Richtung Kowloon Station, um den Airport Express nach Chek Lap Kok zu nehmen. An der Station war ich zunächst positiv überrascht, da ich zufällig direkt an den City-Check-In von Cathay Pacific geraten bin. Ich wusste nicht, dass dieser existiert – aber bei meinem Koffergewicht war es definitiv ein willkommener Komfort.



    Ohne Koffer und mit WiFi verging dann die Zugfahrt wie im Zuge (höhö) und ich konnte durch Check-In und Security gehen. Nach Besuch von „The Pier“ (siehe hier) letztens, stand nun „The Wing“ als Abfluglounge an. Diese liegt direkt links nach der Security (wobei ich zunächst mehrere Umwege gelaufen bin...):



    Direkt nach dem Eingang gelangt man in die berühmte Champagnerbar – perfekt also, um mit einem weiteren Gläschen Blubberwasser in den Tag zu starten



    Die Auswahl ist nicht verkehrt, und zur Not schenkt das Personal auch bereitwillig nach (oder bietet proaktiv sogar ein kleines Tasting an). Wer mag, kann sich aber auch selbst bedienen.



    Mit einer Zeitschrift aus der großen Auswahl nebenan (wieder massenhaft Zeitungen aus aller Herren Länder) kann man es sich in den schönen Chesterfield-Möbeln länger bequem machen...ein wirklich toller kleiner Spot, inklusive schöner Aussicht auf das Vorfeld zum Spotten:



    Die Lounge hat dazu noch zwei größere Außenbereiche, einer davon mit einem recht großen Snackbuffet. Die gesamte Lounge ist schön offen gebaut, wie eine Terrasse über dem eigentlichen Terminal. Dadurch ist der Geräuschpegel zwar etwas lauter, aber die Aussicht auf das Treiben im Terminal von den Arbeitsplätzen aus hat auch etwas:





    Ich hatte aber etwas mehr Hunger am späten Morgen, weswegen es mich in das Restaurant der Lounge verschlagen hat. Dort gibt es entweder ein kleines Buffet mit ein paar Feinheiten (asiatisch & westlich), oder eine Speisekarte zum Essen a la Carte. Dort gönnte ich mir einen kleinen Rice Cake, und ein paar Nudeln danach (beides einfach, aber lecker):





    Am Anfang waren die Tische noch recht leer, am Ende wurde es jedoch ziemlich eng (weil halt auch jeder ewig dort sitzenblieb um am Handy herumzuspielen). Trotzdem wollte ich noch kurz ein paar leckere Häppchen vom Buffet probieren:





    Mein wahres Highlight der Wing-Lounge (und auch der große Vorteil gegenüber "The Pier) waren jedoch die Cabanas: Schicke Einzelkabinen mit Dusche, Badewanne, WC und Tagesbett. Ohne Wartezeit konnte ich sogar gleich eine Cabana bekommen, allerdings natürlich begrenzt auf 90 Minuten:



    Ich war beim Betreten direkt hin und weg – so viel Raum & damit auch so viel Luxus für Reisende, der Wahnsinn. Wenn ich da an meine Studentenbude zurückdenke, da lebte ich jahrelang auf weniger Platz (und war auch happy).



    Nach einer extrem erfrischenden Dusche machte ich noch 2-3 Erinnerungsfotos (mehr Fotos von "The Wing" habe ich hier hochgeladen) bevor der Aufenthalt in The Wing zu Ende ging zwecks Boarding nach Singapore.





    Wiederum mit Meilen hatte ich einen Flug in C von HKG nach SIN gebucht, und freute mich auf die gewohnte neue Cathay Pacific Business Class. Leider fand ich mich dann nach dem Boarding der 777 in der gefühlten Premium Economy wieder, aka der alten C mit 2-3-2-Bestuhlung.



    Passiert, aber immerhin war der Flug pünktlich, die Sitznachbarin nett und das Catering gut.

    Nach heißem Tuch...



    ...und mehr Champagner...



    ...gab es dann zunächst einen leckeren Lachs als Vorspeise:



    Gefolgt von einer Nudelsuppe mit Roasted Duck:



    Pünktlich landeten wir dann in Singapore, dem letzten Stop der Reise. Nach schneller Immigration und Taxifahrt übernachtete ich im Hotel Scarlet, das ich nach HON/UAs Bericht ausgewählt hatte (und, Achtung Spoiler, sehr zufrieden damit war).
    Geändert von MacGyver (02.12.2017 um 21:36 Uhr)
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