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Thema: Kurztrip Bordeaux / St. Emilion

  1. #1
    Erfahrenes Mitglied Avatar von schlepper
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    Standard Kurztrip Bordeaux / St. Emilion

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    1. Tag

    Mit dem ICE ging es mit einmal umsteigen nach Basel SBB. Strahlender Sonnenschein, welcher dazu einlud, den im Bahnhofskiosk erworbenen Döner auf dem Vorplatz zu verzehren.



    Rechts im Bild ist übrigens der Flughafen-Bus, der fährt direkt vor der Bahnhofstür ab, sehr praktisch. Leider erfahren wir erst nach Ankunft am Flughafen, dass sich unser Abflug um etwa eine Stunde verzögern wird, also wird die zugesperrte Terrasse sowie das Kunstwerk von innen bestaunt.





    Und los geht es.

    U2 BSL - BOD 15:10 16:40 A320






    Und schon wieder gelandet.



    Im Regen fahren wir dem Bahnhof von Bordeaux entgegen, die Fahrt dauert über eine Stunde, weil der Bus nicht die Schnellstraße nimmt. Am Bahnhof angekommen, es ist inzwischen knapp 19:00 Uhr durch, kann ich meine Frau mit der Fähigkeit beeindrucken, dem Fahrkartenautomat unser Ticket in unter drei Minuten zu entlocken, inklusive der Umstellung des Menüs auf eine für uns lesbare Sprache und die Berücksichtung einer anwendbaren Ermäßigung.

    TER 65748 Bordeaux - St. Emilion 19:11 19:49






    Es war mir leider entgangen, dass der Bahnhof 1,6 km vom eigentlichen Ort entfernt ist, da es aber nicht mehr regnet, stellt der 20 minütige Spaziergang kein Problem dar. Kurz vor Ankunft im Hotel erreicht mich ein Anruf des Nachtportiers, der sich erkundigt, wann mit unserer Ankunft zu rechnen ist. Schnell das Zimmer beziehen, das Hotel nennt sich Au Logis des Rempart.





    Anschließend machen wir uns auf die Suche nach einem Lokal für das Abendessen, die Wahl fällt auf Les Délices du Roy, und wir sind sehr zufrieden.







    Anschließend geht es mit dem Rest der Flasche Rotwein ins Hotel.











    weiter in Teil 2
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  2. #2
    Erfahrenes Mitglied Avatar von schlepper
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    2. Tag

    Der Tag beginnt mit einem Rundgang durch den noch nebelverhangenen Ort.









    Es gibt auch Farbtupfer.



    Kirche von innen.



    Den Läden nach zu urteilen, hat der Ort ein Alkohol- und Süßigkeitenproblem.









    Wir fragen uns nach der Bushaltestelle durch und ernten noch den freundlichen Hinweis, dass wir uns an den Zug halten sollen, da der Bus zu unsicher sei. Ist zwar nett gemeint, aber laut Fahrplanauskunft gibt es eine Lücke von kurz nach 9 bis irgendwann nach zwei, so dass uns keine andere Möglichkeit bleibt, als es mit dem Bus zu versuchen. Einen Bus entdecken wir nicht, aber hier oben vom Ortsrand kann man schön über die Felder schauen.



    Eine Viertelstunde nach der vermeintlichen Abfahrt des Busses odere ich über Uber ein Fahrzeug, welches etwa 12 Minuten später eintrifft. Der Fahrer Bertrand ist nett, jedoch des Englischen nicht mächtig und so kommen wir mit unseren Konversationsversuchen nicht sehr weit. In Libourne will er uns an einer Stelle rauslassen, wo ich weit und breit keinen Bahnhof erkennen kann, das Wort Gare schaffe ich anscheinend nicht so auszusprechen, dass er etwas damit anfangen kann, erst die Buchstabenkombination SNCF vermag die Blockade zu lösen und er fährt uns noch den fehlenden Kilometer zum Bahnhof. Hier steht sogar noch unser Zug, welchen wir schon verpasst geglaubt haben, ein kurzer Sprint und wir sind in einem vollkommen überfüllten Triebwagen. Kurz vor Ankunft in Bordeaux bemerkt meine +1 das Fehlen ihres Mobiltelefons, sie glaubt, es im Zug verloren oder gestohlen bekommen zu haben, ich tippe auf ein Verlust im Uber-Fahrzeug. Ich sollte Recht behalten, als ich anrufe, höre ich die Stimme Betrands. Jetzt muss ich doch mal meine Stimme im Zug erheben und erbitte Unterstützung bei der Konversation, eine ältere Dame kommt mit den Worten "I'm English" auf mich zu und führt das Gespräch mit unserem Fahrer. Ich weiß nicht, was die beiden außerdem besprochen haben, jedenfalls ist am Ende des Gesprächs, welches gefühlt eine Viertelstunde dauerte, eine Übergabe um 17:00 Uhr vor dem blauen Ibis gegenüber des Bahnhofs verabredet. Mehr können wir jetzt nicht tun, und so ziehen wir los in die Stadt.

    Der Bahnhof.



    Église Sainte-Croix de Bordeaux



    Basilique Saint-Michel



    Pont de Pierre über die Garonne.





    Die Straßenbahn in Bordeaux gehört zu den modernsten weltweit und fährt im Bereich der Innenstadt mittels einer Stromschiene zwischen den Gleisen, welche abschnittweise per Funk zugeschalten werden, so dass diese nur Spannung führen, wenn sich ein Fahrzeug darüber befindet und keine Passanten gefährdet werden. Finde ich interessant, kannte ich bisher noch nicht.







    Porte de Bourgogne







    Grand Théâtre de Bordeaux



    Ein Bummel durch die Fußgängerzone, welche so nichtssagend wie jede andere in einer beliebigen Großstadt. Wir kommen noch über eine Art Kirmesplatz, wo aber die meisten Fahrgeschäfte und Buden noch geschlossen sind.



    Zwischendurch eine kleine Stärkung.



    Porte d’Aquitaine





    Irgendwann geht es zurück zum Bahnhof, die Übergabe des Handys klappt nach zwei weiteren Telefonaten und über einer Stunde Verspätung, wir sind trotzdem froh, das Gerät wieder zu haben, steckt doch auch der Personalausweis in der Hülle, ohne welchem uns das Boarding verweigert worden wäre. Der Rückweg ins Hotel ist wie gehabt, Zug, Fußmarsch. Von den beiden Restaurants, welche wir uns für heute Abend auserkoren haben, ist eines geschlossen und das andere gähnend leer, und so landen wir wieder in dem uns bereits bekannten. Auch die heutigen Speisen sind lecker.









    3. Tag

    Zeitiges Aufstehen, ein belegtes Baguette am Ortsausgang und mit dem 9:00 Uhr-Zug geht es nach Bordeaux. Weiter im Flughafenbus, welcher heute die Route über die Schnellstraße nimmt und deshalb nur etwa halb so lange braucht. Der Wartebereich kann es problemlos mit jeder Tristesse einer heruntergekommenen Bahnhofshalle aufnehmen.



    Für den Gegenwert eines Heiermanns pro Ticket geht es mit Volotea nach München.



    V7 2426 BOD - MUC 13:25 15:25 A319

    Wir haben uns ein Upgrade in die Exit Row gegönnt.









    Mit der S-Bahn geht es zum Hbf, noch ein wenig Proviant für die Fahrt und mit umsteigen in Frankfurt geht es nach Hause.
    Geändert von schlepper (02.12.2017 um 23:21 Uhr)
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  3. #3
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Flymaniac
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    Bordeaux steht nun auf meiner To do Liste
    schlepper sagt Danke für diesen Beitrag.

  4. #4
    Erfahrenes Mitglied Avatar von globetrotter11
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    Zitat Zitat von schlepper Beitrag anzeigen
    Auch die heutigen Speisen sind lecker.

    Gänseleber ist überhaupt nicht politisch korrekt!

    Aber unglaublich lecker!
    Hene sagt Danke für diesen Beitrag.
    Unser größter Ruhm ist nicht, niemals zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen.
    Nelson Rolihlahla Mandela

  5. #5
    Erfahrenes Mitglied Avatar von schlepper
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    Wenn ich die Karte richtig übersetzt habe, war es Entenleber, aber es war wirklich saulecker.
    globetrotter11 sagt Danke für diesen Beitrag.

  6. #6
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    Kurze Frage: Welche Restaurants in Bordeaux würdet ihr empfehlen?

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