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Thema: Going back to San Diego (semi-live)

  1. #81
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    Viel Spaß in Miami. Wie schaut es mit dem Wetter aus. Trocken?
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  2. #82
    Erfahrenes Mitglied Avatar von John_Rebus
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    Standard Going back to San Diego (semi-live)

    Zitat Zitat von mainz2013 Beitrag anzeigen
    Viel Spaß in Miami. Wie schaut es mit dem Wetter aus. Trocken?
    Die 79% sind - gefühlt - untertrieben.

    malukapi sagt Danke für diesen Beitrag.
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  3. #83
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    Genieße Miami! Wir sind immer gerne dort. Cosmopolitan...par excellence
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  4. #84
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    Zitat Zitat von John_Rebus Beitrag anzeigen
    Ich verstehe halt nicht, warum United die Complimentary Upgrades teils so weit im Voraus bestätigt und damit nicht bis kurz vor Boarding wartet. So nimmt man sich doch selbst viele Möglichkeiten, Passagiere bei IrrOps umzubuchen.
    Weil das Teil der Elite-Benefits ist. Complementary Upgrades gehen je nach Buchungslage und Status bis zu 72h vorher raus.
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  5. #85
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    Zitat Zitat von John_Rebus Beitrag anzeigen
    Die 79% sind - gefühlt - untertrieben.
    Florida halt. Wobei ich die 20% Regenwahrscheinlichkeit auch für untertrieben halte. Mag für die nächste Stunde gelten, aber typischerweise kann man sich auf den 4pm Schauer verlassen.
    John_Rebus sagt Danke für diesen Beitrag.

  6. #86
    Erfahrenes Mitglied Avatar von tarantula
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    Bin gespannt, wie Dir Miami gefällt, mich hat die Stadt vor zehn Jahren nicht umgehauen, fiel wie ganz Florida mit Ausnahme der Keys in die Kategorie "Kann man sehen, muss man aber nicht".

    Bin deshalb auch nie wieder hingeflogen.
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  7. #87
    Erfahrenes Mitglied Avatar von John_Rebus
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    Um Punkt 21.50 Uhr checkte ich noch für meine beiden Flüge morgen ein und legte mich dann auch bald hin.

    Mo, 14.5.18
    Um kurz vor halb sechs wachte ich auf und lief erst mal zur Haltestelle Gaslamp Quarter, wo ich für $5 eine 1-Tageskarte auf meine Compasskarte lud, die alte 4-Tageskarte war nämlich gestern abgelaufen, und fünf Tage gibt es leider nicht. Auf dem Rückweg holte ich mir noch mein Frühstück beim Starbucks und ging zurück aufs Zimmer.

    Etwas später wollte ich mich dann wieder mit meinem Buch an den Pool legen, fand es aber, auch wegen des Windes, zu kühl, und so ging ich wieder aufs Zimmer zurück.

    Irgendwann kam ich auf die Idee, bei FR24 zu schauen, was denn mein Flugzeug macht, und sah, dass es gleich auf dem ersten Flug des Tages von Rochester nach Chicago nach Indianapolis diverted ist und deswegen mit drei Stunden Verspätung unterwegs ist – Mist. Laut FAA liegt es an Gewittern in und um ORD, United hat dafür sogar einen Travel Waiver herausgebracht.

    Bei einem Blick aus dem Fenster sah ich, wie zuerst die USS Shoup, ein Zerstörer aus dem Jahr 2002, vorbeifuhr…



    …und kurz darauf die USS Carl Vinson aus dem Hafen geschleppt wurde und diesen schließlich aus eigener Kraft verlies.







    Ich schaute immer mal wieder auf FR24 nach „meiner“ Maschine, jedoch tat sich verspätungsaufholungsmäßig wenig.

    Eigentlich wollte ich den late Check-Out bis 13 Uhr ausnutzen und anschließend in den Zoo. Nun entschloss ich mich aber, direkt jetzt um halb zwölf auszuchecken und früher in den Zoo zu gehen. So packte ich meine Sachen zusammen und fuhr runter in die Lobby, wo mich ob der Länge vor der Rezeption fast der Schlag traf – über 30 Gäste standen an. Ich ergab mich meinem Schicksal und stellte mich ans Ende der Schlange. Falls sich jemand fragt: Ich checke immer persönlich aus, auch um nochmal einen Blick auf die Rechnung werfen zu können.
    Eine Mitarbeiterin lief die Schlange entlang, bot jedem eine Flasche Wasser an und fragte jeden, ob er Honors Mitglied sei (ich stand in der speziellen Honors-Schlange, die aber ebenso lang war, da sie für alle Mitglieder gilt, also auch Blue). Als ich ihr sagte, ich sei Diamond und wolle nur auschecken, führte sie mich zum Conciergeschalter, loggte sich dort in den Computer ein und checkte mich direkt aus – super, hat mich richtig gefreut.

    Ich ließ meinen Koffer beim Concierge und lief zur Haltestelle 12th&Imperial, von wo ich mit der Blue Line zwei Stationen bis City College fuhr und dort in den Bus der Linie 7 umstieg, der direkt vor dem Zoo hielt.



    Einen kurzen Fußmarsch später war ich auch schon beim Haupteingang angekommen…



    …stellte mich an die kurze Schlange an und kaufte mir für teure $54 eine Tageskarte. Diese beinhaltet neben dem eigentlichen Eintritt auch noch zwei Bustouren sowie eine Fahrt mit der Seilbahn. Da ich zwei funktionierende Beine habe und alles ablaufen will, brauche ich diese nicht, nur leider gibt es keine günstigeren Optionen.



    Nach dem Eingang schnappte ich mir noch eine Übersichtskarte und überlegte mir, wie ich am einfachsten den gesamten Zoo anschauen kann.

    American Flamingo…



    …und einer auf einem Bein, nur leider schaut er in die falsche Richtung.



    Scheltopusik und Jeweled Lacerta



    Radiated Tortoise





    Colorado River Toad



    Dyeing Poison Frog und Black-legged Poison Frog



    San Diego Mountain Kingsnake



    Galapagos Tortoises



    Grand Cayman Iguana



    Gharial und diverse Schildkröten



    Chinese Mountain Viper



    Banded Rock Rattlesnake



    Boelen’s Python



    Colombian Brown Spider Monkey







    Der hier ist leider nicht aus seiner hinteren Ecke rausgekommen.



    Okapi



    Otis, geboren am 1. März 1976, im 150.000 Gallonen Pool.





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  8. #88
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    Nun ging es zu den Pandas.



    Takin – made for the mountains



    Bai Yun („White Cloud“), Mama Bear, geboren am 7. September 1991 in Wolong, China.







    Xiao Liwu („Little Gift“), The Youngster, geboren am 29. Juli 2012 hier im Zoo San Diego





    Der Africa Rocks Themenpark





    Leopard Shark







    Ein global agierender Kapitalist bei der Umsetzung seines bösartig-neoliberalen Weltbeherrschungsplans (aka African Penguin)



























    Gelada









    Rock Hyrax



    Serval



    Slender-tailed Meerkat





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  9. #89
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    Dromedary Camel



    Das sind entweder Mary, Tembo, Shaba oder Devi







    Llama



    Guanaco



    Baird’s Tapir







    African Lion



    Fußgängerbrücke, Seilbahn und Rolltreppe



    Blick über den Zoo







    Look who’s new at the Zoo!
    Our newest member of the giraffe herd: Jimbashor, born December 17, 2017.
    Birth height: 6 ft 1 in
    Birth weight: 147 lbs



    Sophia (Female Miniature Mediterranean DonkeyS) und Zari (Female Grant’s Zebra)



    Jirra, Female Red Kangaroo. Hat wohl zu viele Schnapspralinen verspeist…



    Eigentlich hätte ich jetzt ja im Gehege daneben einen Kleingärtnerkünstler erwartet – war aber nichts…









    Terrace Lagoon





    Nun hatte ich alles, was mich interessierte, gesehen, also verließ ich den Zoo wieder und lief zur Bushaltestelle. Vorhin hatte ich in der United-App den Flugstatus der ganzen Vorflüge „meines“ Fluges abonniert und fleißig Verspätungsmeldungen bekommen. Inzwischen hatte sogar der direkte Vorflug EWR-SAN +83min, SAN-EWR wurde aber immer noch als pünktlich angezeigt. Kurz darauf kam ich drauf, dass United tatsächlich das Flugzeug in SAN durchtauscht und SAN-EWR nun von der N37287, die um 19.48 Uhr aus LAX landet, durchgeführt werden soll. Super, damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet.

    Mit dem nächsten Bus fuhr ich in die Innenstadt und wollte bei einem Smashburger in der Market Street, in dem ich vor zwei Jahren schon war, ein spätes Mittagessen zu mir nehmen. Als ich aber dort ankam, sah ich, dass er inzwischen leider geschlossen hatte. So ein Mist. So lief ich unverrichteter Dinge zum Hotel weiter, holte meinen Koffer vom Concierge ab und setzte mich noch etwas in die Lobby.

    Bei der AUA ist der Online Check-In ab 47h vor Abflug möglich, sodass ich diesen gleich von der Lobby aus durchführte. Allerdings konnte ich nur für den ersten Flug MIA-VIE einchecken, und eine mobile Bordkarte gab es auch nicht. Komisch. Aber ich muss ja eh zum Schalter, um meinen Koffer abzugeben.

    Mit Straßenbahn und Bus fuhr ich gegen 18 Uhr zum Flughafen. Nachbau der Spirit of St Louis



    Beim United Check-In in der hintersten Ecke des Terminals 2 war nichts los, und so hatte ich meinen Koffer schnell abgegeben. Als der Mitarbeiter mir die Bordkarten übergab, wies er mich sogar noch auf den UA Club hin, den ich besuchen könne. Nach der Sicherheitskontrolle ging ich aber erst mal den längeren Weg ins andere Satellitenterminal zu den 20er Gates. Im UA Club gibt es ja i.d.R. nichts zu essen, und nun hatte ich wirklich Hunger, sodass ich mir beim dortigen Panda Express…



    …eine Plate mit Fried Rice, Beef Broccoli und Shanghai Angus Beef bestellte.



    Nach dem Essen lief ich erneut rüber zum United Club. Die Beschilderung ist nicht die beste, diese Rolltreppe muss man in den ersten Stock nehmen.



    Nach links geht es in den United Club, rechts wäre der Delta Skyclub.

    Dieser UA Club hat leider keinen Getränkeautomaten, und so holte ich mir an der Bar eine Sprite, setzte mich auf die Außenterrasse und wartete auf meinen Flug.



    Als ich gerade am Gate angekommen bin, wurde mein Name ausgerufen. Die Dame am Gate fragte mich, ob ich bereit wäre, meinen Sitzplatz 1B mit 1E zu tauschen. Gangplatz auf Gangplatz, erste Reihe auf erste Reihe und ich brauchte noch eine gute Tat für diesen Monat, sodass ich zustimmte und eine neue Bordkarte bekam.

    Während des Boardingprozesses sind dann auch endlich die beiden Piloten aufgetaucht, bis dato waren nämlich nur die vier Flugbegleiter an Bord.

    Wir mussten noch auf zwei Passagiere warten, dann hieß es auch schon „Boarding completed“ und die Tür sollte geschlossen werden. Kurz darauf rief der Kapitän aber, dass die Tür wieder geöffnet werden müsse und ich fragte mich, was jetzt schon wieder los sei. Als dann jemand von Tech Ops an Bord kam, befürchtete ich das Schlimmste.



    Nun meldete sich der Kapitän und sagte, dass der FO bei seinem Rundgang einen Ölfleck unter dem linken Triebwerk gesehen habe, der jetzt noch untersucht werden müsse. Zwei andere Tech Ops Mitarbeiter und ein Supervisor kamen und gingen, und der Kapitän sagte schließlich, dass man an einem Alternativplan arbeite, dass wir eine der anderen 737-800, die hier eigentlich übernachten sollten, nehmen würden, denn in San Diego gibt es ein Nachtflugverbot ab 23.30 Uhr.

    Kurz darauf kam aber die Erlösung, Maintenance habe alle Tests durchgeführt und keinen Ölaustritt am Triebwerk feststellen können, sodass wir letztendlich mit 55min Verspätung abhoben. Die Flugzeit sollte aber nur 4h40min betragen, sodass es mit dem Umstieg noch klappen könnte. Ich setzte meine Schlafbrille auf, stellte den Sitz zurück und versuchte, so gut es ging zu schlafen.

    Di, 15.5.18
    Ich hatte einen leichten Schlaf und wachte immer mal wieder kurz auf, schlief aber besser und länger als gedacht – insgesamt mögen es so 2,5 bis 3 Stunden gewesen sein. Dank WLAN an Bord, das zumindest kostenlosen Zugriff auf die United App bot, schaute ich mir meinen Anschlussflug an und sah erleichtert, dass das Flugzeug auch dort durchgetauscht wurde und jetzt meine N37287, die mich gerade nach EWR fliegt, auch nachher nach MIA fliegen würde. Super, besser hätte es nicht laufen können. Jetzt muss das nur noch mein Koffer mitbekommen…

    Kurz vor der Landung gab es noch einen warmen Muffin und etwas zu trinken. Wir landeten schließlich mit 30min Verspätung…



    …im nebligen Newark.



    Ich verließ das Flugzeug als erster, schaute kurz auf die Monitore am Gate, ob dies auch wirklich UA1109 nach MIA ist und ging zum Starbucks in unmittelbarer Nachbarschaft, um mir dort die New York, New York City und New Jersey Tassen zu kaufen. Leider schienen sie dort noch nichts von der Umstellung auf die Been There Serie mitbekommen zu haben, denn sie hatten nur die YAH vorrätig. Zwar gibt es noch einen andere Starbucks hier, allerdings wollte ich in der Kürze der Zeit das Gate nicht verlassen. Im September bin ich ja wieder hier, dann greife ich eben da zu.

    Als das Boarding schließlich los ging und ich an Bord war, saß jemand auf meinem Sitz, den ich direkt verscheuchte. Ich mag es nicht, vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden und bestand auf meinen Sitz. Wäre er auf seinem Platz geblieben und hätte dann gefragt oder das, wie gestern in SAN, im Voraus am Gate geklärt, hätte ich es mir ernsthaft überlegt. Aber so? Nein.

    Mit 40min Verspätung ging es schließlich los. Als Frühstück gab es entweder Quiche oder Cornflakes.



    Ich las noch ein bisschen und döste den Rest des Fluges bis zur Landung. Als ich die Datenverbindung meines iPhones wieder aktivierte, wurde mir gleich dieser Alarm angezeigt.



    Das Wetter sah recht gut aus, nachdem in den letzten Tagen für heute noch Regen vorausgesagt wurde. Direkt beim Aussteigen merkte ich aber die hohe Luftfeuchte.



    Unser Flieger am Gate in Miami.



    Auf dem Weg zur Gepäckausgabe kam ich an einem Starbucks vorbei, der die neue Florida- und Miami-Tasse, von der ich noch gar nichts wusste, hatte. Eigentlich sollte es Miami noch als YAH geben. Nun ja, muss ich eben nochmal in der Innenstadt schauen.



    Am Gepäckband musste ich noch rund 10min warten, bis die ersten Koffer kamen. Meiner war auch dabei, und so folgte ich den Wegweisern zum MIA Mover. Der Weg vom Terminal H zog sich etwas, irgendwann war ich aber da.

    Tirreg, Exploris, ningyo und 25 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.
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  10. #90
    Erfahrenes Mitglied Avatar von John_Rebus
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    Kurz darauf kam auch der Zug…



    …und fuhr zum Mietwagencenter, an dem auch die Metrorail nach Downtown und die Trirail nach Fort Lauderdale und West Palm Beach abfährt. Am Automaten kaufte ich mir eine Einzelfahrkarte für $2.25…



    Der Bahnhof, Endhaltestelle der Orange Line.



    Mit dem nächsten Zug fuhr ich rund 20min bis zur Haltestelle Brickell und lief von dort zum Conrad.



    Der Concierge ist im Erdgeschoss. Von dort aus muss man mit einem eigenen Aufzug zur Lobby in den 25. Stock fahren. Zum Glück konnte ich jetzt um 11.45 Uhr schon einchecken. Von einem Upgrade war keine Rede; das Hotel belegt die Stockwerke 16-34 und mein Zimmer ist – natürlich – im untersten, 16. Aber da ich so früh einchecken konnte, will ich nicht jammern. Code fürs „Premium“-Internet (5,5Mbit/s down und 0,7 Mbit/s up) erst auf Nachfrage, auch sonst gab es keine Erklärungen zum Hotel. Zudem kam mir das Personal recht hochnäsig vor.

    Zu den Gästezimmern gibt es wieder eigene Aufzüge, die man nur von der Lobby erreicht, nicht aber vom Erdgeschoss. Ziemlich umständlich. Wenn ich von meinem Zimmer nach draußen will, muss ich also erst in den 25. Stock fahren, dort den Aufzug wechseln und dann ins Erdgeschoss fahren.

    Zimmer



    Bad



    Blick aus dem Fenster; teilweise Bay View.



    Pool und Tennisplätze auf dem Dach gegenüber gehören auch zum Conrad. Will man dorthin, muss man also vom Zimmer in den 25. Stock, Aufzug wechseln, nach unten fahren, Gebäude wechseln und wieder hochfahren. Sagte ich schon, dass das alles ziemlich umständlich ist?

    Neben dem Hotel ist ein CVS, in dem ich mir etwas zu trinken holte, es im Zimmer deponierte und dann loslief und Miami erkundete. Nochmal das Hotel









    Während der Fahrt mit der Metrorail vorhin habe ich einen Wendy’s gesehen, zu dem ich nun zum Mittagessen gelaufen bin.



    Eine large Dave’s Triple Combo.



    Nun machte ich mich dran, Downtown Miami zu erkunden.

    First Presbyterian Church



    Die Brickell Avenue Bridge öffnete sich gerade, damit ein Schiff durchfahren konnte.



    The Miami Circle
    On this spot of land at the mouth of the Miami River, a historic discovery shed new light on one of Florida’s early peoples – the Tequesta. During the demolition of the Brickell Point apartments in 1998, archaeologists uncovered prehistoric artifacts and a dense deposit of black soil, animal soil and shells. Salvage excavations revealed an unusual feature consisting of holes and basins carved into the shallow Miami oolitic limestone bedrock in a circular pattern 38 feet in diameter. Archaeologists suggest this feature, dubbed the „Miami Circle“, represents the foundation of a prehistoric structure made by the Tequesta Indians. Artifacts and carbon dating indicate that people lived here around 2000 years ago.



    Bronzestatue auf der Brücke





    Der Miami Tower, ein 47 Stockwerke hoher Wolkenkratzer.





    The Liberty Column
    Since 1959 thousands of Cubans have perished anonymously while fleeing tyranny in small boats or makeshift rafts, although their names, like those of martyred refugees of other nations, are written solely on the paces of the sea; this column is a permanent testimony of the Human need to be free.



    Claude D. Pepper, Florida Democrat, Champion of the Elderly and the Disadvantaged



    Julia Sturtevant Tuttle, founding mother of Miami, 1849-1898





    The Dade County War Memorial





    Christopher Columbus
    He dreamed greatly;
    He dared courageously;
    He achieved mightily;
    Guided by the Hand of God;
    He gave us a New World – America.





    Tribute to International Trade Pioneers



    Der Freedom Tower soll an die kubanische Immigration in die USA erinnern.



    Die American Airlines Arena





    Von der nächsten Haltestelle des Metromovers, eines kosten- und fahrerlosen Nahverkehrssystems hier in Downtown Miami, fuhr ich bis zum Government Center.

    Kunst



    Miami Dade County Courthouse



    Von hier aus nahm ich einen Zug…



    …der Orange Line und fuhr bis zur Endhaltestelle Financial District nahe des Conrad. Im Zimmer hatte ich direkt einen Durchhänger, zu lange hatte ich auf dem Redeye und Anschlussflug ja nicht geschlafen. Als ich mich wieder gefangen hatte, setzte ich mir schließlich an den Reisebericht.
    Tirreg, Exploris, ningyo und 33 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.
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  11. #91
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    Zitat Zitat von mainz2013 Beitrag anzeigen
    Genieße Miami! Wir sind immer gerne dort. Cosmopolitan...par excellence
    Danke

    Zitat Zitat von thorfdbg Beitrag anzeigen
    Weil das Teil der Elite-Benefits ist. Complementary Upgrades gehen je nach Buchungslage und Status bis zu 72h vorher raus.
    Ja, aber dennoch macht man es sich so bei Umbuchungen von Kunden mit bezahlter First Class Buchung unnötig schwer. Ich finde es sinnvoll, damit bis kurz vor Boarding zu warten.

    Zitat Zitat von thorfdbg Beitrag anzeigen
    Florida halt. Wobei ich die 20% Regenwahrscheinlichkeit auch für untertrieben halte. Mag für die nächste Stunde gelten, aber typischerweise kann man sich auf den 4pm Schauer verlassen.
    Hat gehalten. Am späten Nachmittag sind ein paar Wolken aufgezogen und vor etwa einer halben Stunde hat es etwas getröpfelt, sonst aber nichts.

    Zitat Zitat von tarantula Beitrag anzeigen
    Bin gespannt, wie Dir Miami gefällt, mich hat die Stadt vor zehn Jahren nicht umgehauen, fiel wie ganz Florida mit Ausnahme der Keys in die Kategorie "Kann man sehen, muss man aber nicht".

    Bin deshalb auch nie wieder hingeflogen.
    Orlando letztes Jahr fand ich nicht allzu toll, Miami gefällt mir da schon besser, aber ob ich ein zweites Mal hin muss, weiß ich nicht - das mit dem "nicht umgehauen" trifft es m.E. ziemlich gut. Auch wenn ich die Stadt heute nur einen Nachmittag lang erkundet habe, meine ich, fast alles gesehen zu haben. Muss mal schauen, was ich dann morgen vormittag bis zum Check-Out mache.
    Monty_GER, tarantula, malukapi und 1 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.
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  12. #92
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    Zitat Zitat von John_Rebus Beitrag anzeigen

    Der Miami Tower, ein 47 Stockwerke hoher Wolkenkratzer.

    Immer wieder schön meinen alten Arbeitsplatz zu sehen...

    Später dann gute Rückreise.

  13. #93
    Erfahrenes Mitglied Avatar von John_Rebus
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    Mi, 16.5.18
    In der Nacht hatte es geregnet, inzwischen sah das Wetter aber wieder vielversprechend aus. Ich hatte gestern Abend noch ein paar (mehr) Cookies gegessen, und so war ich noch satt und ließ kurzerhand das Frühstück ausfallen.

    Miami Beach hätte mich noch interessiert und es gäbe auch eine Möglichkeit, dort mit Public Transport hinzukommen, allerdings war mir dafür die Zeit zu knapp. Wäre ich noch einen Tag länger hier geblieben... so blieb ich noch etwas auf dem Zimmer und las meinen Roman weiter, bis ich um 9.30 Uhr nochmal losging und Ross noch eine weitere Chance geben wollte. Ich lief bis zur Endhaltestelle Financial District des Metromovers und fuhr bin in die Innenstadt. Diesmal hatte ich Glück und fand zumindest ein paar stark reduzierte T-Shirts, eines war sogar zweimal vorhanden: Einmal im "normalen" Bereich für $16.99, und einmal bei "Clearance" für $8.99 - für das identische T-Shirt.

    Danach fuhr ich zurück zum Hotel, duschte mich und checkte um Punkt 12 Uhr aus. Bei dem drückenden Wetter hatte ich keine Lust, meinen Koffer bis zur Haltestelle Brickell der Metrorail zu schleppen, sodass ich nochmal den kostenlosen Metromover für die eine Haltestelle nahm und dort umstieg.

    Am Flughafen angekommen nahm ich den MIA Mover zum Terminal und lief dort den weiten Weg zum Terminal J, und dort wiederum ans Ende zum LH Group Check-In. Dort kam ich um 12.45 Uhr an, 45min nach Verlassen des Hotels und vier Stunden, bevor der AUA-Flug (und kurz darauf der LH-Flug) abflogen, der Check-In hatte aber zum Glück schon geöffnet. Ich hatte mit maximal 3h vor Abflug gerechnet, um ehrlich zu sein.

    Ich gab meinen Koffer ab und bekam beide Bordkarten sowie eine Einladung in eine nicht näher bezeichnete VIP Lounge.

    An der Sicherheitskontrolle war ein Gold Track ausgezeichnet. Als ich der Dame meine Goldkarte zeigte, wurde ich jedoch abgewiesen, denn der Gold Track sei nur für Businessclasspassagiere. Wie ich es liebe, wenn Angestellte eigene Regeln aufstellen. Daher musste ich mich an die lange normale Schlange anstellen. Als ich endlich durch war (was vermisste ich dabei TSA Pre...), ging ich zu den Lounges; eine Avianca- und eine LATAM-Lounge sind direkt nebeneinander, beide heißen zufälligerweise "VIP Lounge".



    Der Eingang zur Avianca-Lounge



    Obwohl an der Tafel am Eingang unten LH, LX und OS auch bei LATAM aufgeführt waren, ging ich direkt zur Avianca-Lounge, denn ich erwartete nicht, in eine Oneworld Lounge zu dürfen, v.a. wenn direkt daneben die Lounge einer Partnerairline ist. Als das Mädel am Empfang aber meine Loungeeinladung sah, schickte es mich zu LATAM rüber, denn die Avianca-Lounge sei "nur" die Businessclasslounge, mit der Einladung dürfe ich aber rüber zur First Class Lounge. Klang komisch, war aber so, und so ging ich eben zu LATAM rüber.

    Die Lounge war recht nett und hatte teilweise Blick aufs Vorfeld. Essen war OK, die Lounge war recht leer und das Internet war schnell genug, allerdings mangelte es wie in vielen Lounges an Steckdosen. Ich suchte mir einen Platz und wartete dort auf das Boarding.





    Der AUA-Flug boardete von Gate J15, direkt daneben an J17 stand der LH A380 nach FRA, der 10min nach uns abfliegen sollte. Wir boardeten durch die vordere Tür und so durfte ich durch die gesamte Businessclass bis zur vergleichsweise kleinen Premium Economykabine laufen. Die Sitze sind die gleichen wie auch bei Lufthansa, die Sitze sind aber nur drei Reihen in 2-2-2 angeordnet.









    Zudem gab es dort zwei Toiletten. Sollten die wirklich exklusiv für die Premium Economy sein? Obendrein gab es hinter der letzten Reihe feste Wände zur Abtrennung zwischen Economy und Premium Economy und zudem einen Vorhang.

    Am Sitz gab es bereits ein kleines Amenitykit und zudem einen Noise Cancelling Kopfhörer - Lufthansa gibt in der Premium Economy nur die billigen Economykopfhörer aus.



    Bis jetzt macht die Premium Economy bei der AUA einen besseren Eindruck als bei Lufthansa selbst, muss ich sagen.

    Nun fingen aber die Probleme an... ein paar Minuten nach der eigentlichen Abflugzeit meldete sich der Kapitän. Im Umkreis von 5 Meilen um den Flughafen gebe es Blitze, weswegen die Behörden einen Groundstop angeordnet haben, sodass das Tanken nicht fortgesetzt werden könne. Er wisse auch nicht, wann es weiterginge, rechne aber mit 20-30min.

    Rund eine Stunde später meldete er sich erneut. Der Ground Stop bestünde weiterhin und man überlege, ob der Sprit bis Irland reiche - es fehlten noch 10t bis Wien - und würde dann dort nachtanken. Zudem müsse man die Arbeitszeit der Crew im Auge behalten. Es sei aber sehr ungewöhnlich, dass das Gewitter so lange an der gleichen Stelle bleibe.

    Mein alter Datenpass war abgelaufen, und so kaufte ich mir einen neuen und schaute auf FR24 und bei der FAA nach.



    Rechts neben uns stand immer noch der A380 der Lufthansa, der auch nicht betankt wurde. Inzwischen wurden Getränke und Snacks ausgeteilt.

    Nochmal später kam dann endlich die erlösende Ansage: "Meine Damen und Herren, es geschehen noch Zeichen und Wunder, wir dürfen tanken."

    Als das Tanken nach 20-30 min abgeschlossen war, meldete sich der Kapitän erneut. Wir hätten zwar nun genug Kerosin bis Wien geladen, dafür sei der Abflugsektor wegen des Gewitters gesperrt. Nach seiner Erfahrung solle es weitere 20-30min dauern, aber er habe sich ja heute schon mal verschätzt.

    Irgendwann kam dann die nächste Ansage "Dear Cabin Crew, arm the slides please.", die zu einem kollektiven Aufatmen im Flugzeug führte. Wir wurden zurückgeschoben, mussten dann noch an der Startbahn warten und hoben endlich mit 3h22min Verspätung ab. Ich muss zugeben, dass ich erleichtert war, denn bei der langen Verspätung hatte ich schon damit gerechnet, dass die Crew ins Timeout gerät. Mein Anschluss in VIE wäre zwar weg, aber das ist das kleinste Problem, schließlich gibt es ja genug Flüge zwischen Wien und Frankfurt.

    Inzwischen zeigten sich aber die ersten negativen Seite der Premium Economy bei der AUA. Der Vorhang zwischen Economy und Premium Economy wurde nicht geschlossen, und die Toiletten bei uns vorne sind wohl ebenso für die Economy gedacht, sodass dies zu einem konstanten und regen Durchgangsverkehr führte. Wer sich das ausgedacht hat, gehört geteert und gefedert. Und anschließend nochmal geteert. Wenn, dann hätte man die Toiletten wenigstens ans Ende der Premium Economy setzen sollen; auch, als später alle schlafen wollten, gingen permanent andere Passagiere an uns vorbei.

    Das Essen Hirtensalat, Gegrillte Hühnerbrust mit Erdäpfelpüree und Ratatouille, Kleiner Käse, Apfel Topfenkuchen war, was ich mit einem Blick nach hinten bestätigte, das gleiche, wie in der Economy. Auch hier schaffte man es wieder nicht und teilte das Hauptgericht in einer Aluschale statt auf Porzellan aus.



    Danach lehnte ich mich zurück und versuchte zu schlafen, was nur leidlich ging, irgendwie fand ich keine bequeme Position. Dennoch konnte ich ein bisschen dösen.

    Das Frühstück Spanisches Omelette, knuspriger Speck, Erdäpfel, sautierte Champignons und Früchtejoghurt ließ ich ausfallen, ich bin ja kein Fan eines warmen Frühstücks und bevorzuge kalte Sachen.

    Kurz vor der Landung wurden Informationen zu Anschlussflügen angezeigt. Bei den meisten stand, wie bei meinem auch, Contact Austrian Airlines Service Center.



    Um 11.49 Uhr landeten wir mit 2h49min Verspätung schließlich in Wien...



    ...und ich konnte endlich das Flugzeug verlassen. Unsere OE-LAX "Salzburger Festspiele" am Gate in Wien.



    Im Terminal stand eine Mitarbeitern der AUA, die aber nur neue Bordkarten für Anschlusspassagiere nach München und Innsbruck, nicht aber nach Frankfurt hatte.

    Ich ging durch die Passkontrolle und wurde dann von hinten zur normalen Sicherheitskontrolle geführt. Ich fragte dort nach einem Fast Track und durfte dann in Richtung Eingang laufen, wo mich eine Mitarbeiterin nach einem Blick auf die Bordkarte durch die Absperrung ließ.

    Nach der Sicherheitskontrolle ging ich in die SEN Lounge in F und bat darum, umgebucht zu werden. Es wurde LH1239 14.10 Uhr bis 15.35 Uhr, auf dem es aber nur noch Mittelplätze gab. Immerhin gab es für mich 11B am Notausgang, und mein Koffer sei auch umgeroutet.

    In der Lounge wartete ich auf meinen Flug. Es ist jetzt das zweite Mal, dass ich nach dem Umbau hier bin, und muss sagen, dass es mir früher besser gefallen hat. Irgendwie schaut es so aus, als ob das Mobiliar im Resteverkauf einer bekannten schwedischen Möbelhauskette zusammengekauft wurde. Die Sitze sind recht unbequem und laden nicht zum Verweilen ein.

    Ich ging ein paar Minuten früher zum Gate, weil ich dort nochmal nach einem neuen Sitzplatz fragen wollte. Leider wurde es damit nichts und ich musste mit 11B vorlieb nehmen. Nun wartete ich beim Schalter aufs Boarding und hörte vom Personal am Gate: "Was für ein Problem haben wir?" "Trimprobleme". Daher müssen einige Passagiere umgesetzt und auch ein paar Gäste upgegradet werden. Dank SEN und Buchungsklasse Y rechnete ich mir dafür hohe Chancen aus und freute mich, nicht mehr auf einem Mittelplatz sitzen zu müssen.

    Es gab schließlich drei OpUps, jedoch war mein Name nicht bei denen dabei, die ausgerufen wurden. Ich ging trotzdem zum Gate und fragte, ob ich dann wenigstens vom Mittelplatz umgesetzt werden könne was aber abgelehnt wurde. Auch wenn die drei Glücklichen theoretisch HONs und vielleicht SENs mit mehr Sternen hätten sein können, äußerte ich noch meine Verwunderung ob des nicht erfolgten Upgrades, und da hieß es, man habe Staff upgegradet. Vielen Dank dafür. Nicht.

    Schlecht gelaunt ging ich an Bord, und als kurz darauf 11C kam, drückte er mir auch noch seinen linken Arm gegen meinen rechten und machte mir mit Gewalt die Armlehne strittig. Vor der Etikette, dass die Armlehnen dem armen Passagier in der Mitte gehören, hat er wohl noch nichts gehört und stellte mich schon auf einen unangenehmen Flug ein.

    Kurz vor Boarding completed kam das Mädel vom Gate nochmal an Bord und sagte mir, dass 11A nun doch frei bliebe, sodass ich mich umsetzen könne. Wenigstens etwas.

    Der Flug war ansonsten ein typischer LH Europaflug mit, wie üblich, Null Statusanerkennung oder namentlicher Ansprache. Um 15.37 Uhr kamen wir am Gate A26 an - ich hatte mit einer Außenposition gerechnet - und zwölf Minuten später stand ich am Gepäckband. Eine Viertelstunde später kam der erste Wienkoffer aufs Band, und fünf Gepäckstücke später war wider Erwarten meiner da. Nach meinen Erfahrungen mit einer ähnlichen Umbuchung vor rund dreieinhalb Wochen in ZRH hätte ich erwartet, dass der Koffer in Wien blieb und nachgeliefert wird.

    Ich erwischte noch den Airliner um 16.14 Uhr, der aber unterwegs auf der A5 in einen Stau geriet, sodass ich erst nach halb sechs wieder daheim war.
    Geändert von John_Rebus (18.05.2018 um 06:48 Uhr)
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  14. #94
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    Kennen dich eigentliche alle der Airliner Busfahrer inzwischen, so oft wie du die nutzt?
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  15. #95
    Erfahrenes Mitglied Avatar von tarantula
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    Vielen Dank für Deinen Bericht, hat mir wie immer gut gefallen.

    Bei der PE der Austrian liegen ja Licht und Schatten eng beeinander. Aber die Toilettenlösung finde ich unmöglich. Da sollte die Airline wirklich noch einmal nachbessern.
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  16. #96
    Erfahrenes Mitglied Avatar von John_Rebus
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    Zitat Zitat von MaGu1982 Beitrag anzeigen
    Immer wieder schön meinen alten Arbeitsplatz zu sehen...
    Wie lange hast Du denn gebraucht, Dich an das dortige Klima zu gewöhnen?

    Zitat Zitat von ChristianW Beitrag anzeigen
    Kennen dich eigentliche alle der Airliner Busfahrer inzwischen, so oft wie du die nutzt?
    Die kennen eher die Passagiere, die (werk-)täglich zur Arbeit am Flughafen fahren als uns paar verrückte Vielflieger, zumal ich in Darmstadt die Fahrkarte eh am Automaten kaufen kann, nur in Frankfurt muss ich diese mangels Automat beim Fahrer lösen.

    Zitat Zitat von tarantula Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für Deinen Bericht, hat mir wie immer gut gefallen.

    Bei der PE der Austrian liegen ja Licht und Schatten eng beeinander. Aber die Toilettenlösung finde ich unmöglich. Da sollte die Airline wirklich noch einmal nachbessern.
    Danke

    Ja, das fand ich wirklich schlecht gelöst. Man sollte die Verantwortlichen mal auf ein paar (Nacht-)Flüge damit schicken.
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  17. #97
    Erfahrenes Mitglied Avatar von John_Rebus
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    Da ich - Jet Lag sei "Dank" - nicht schlafen kann, kommt jetzt noch ein kurzes Fazit.

    San Diego hat mir wie die letzten Male auch gefallen, ich komme auf jeden Fall wieder, zumal es noch einige Museen im Balboa Park gibt, die mir noch fehlen. Dieses Mal hat es mir v.a. der Zoo angetan, der mit $54 zwar teuer war (ich vermute, dass sich der Zoo großteils über Spenden und eben Eintrittsgelder selbst finanzieren muss), sich aber gelohnt hat. Kommt zwar nicht (ganz) an Hagenbecks ran, ist aber dennoch beeindruckend. Im September werde ich mir dann mal den Bronx Zoo anschauen. Zudem ist der Nahverkehr vor Ort günstig und gut, einzig der frühe Betriebsschluss der Straßenbahn sollte etwas verlängert werden. In San Antonio wäre ich gerne eine Nacht geblieben, auch um den Riverwalk abzulaufen. Das kurze Stück, das ich gesehen habe, sah sehr nett aus. Und auch der Rest der Stadt hat mir gefallen. Miami hingegen fand ich jetzt nicht so toll und denke, das Wichtigste an dem einen Nachmittag gesehen zu haben. Miami Beach vielleicht noch, aber das wäre mir jetzt keinen extra Besuch wert. Zudem bin ich für das dortige Klima nicht wirklich gemacht.

    Bei den Hotels war es diesmal zweimal Schatten und einmal Licht. Im Doubletree San Diego Mission Valley war ich früher schon mal, dieses Mal war es aber nicht so toll. Kein Upgrade, niedriges Stockwerk, vergleichsweise langsames Internet, Frühstück nicht allzu toll und die Lage etwas abseits, dafür aber mit der Straßenbahn ganz gut angebunden. Dafür war es eben günstig. Ins Hilton San Diego Bayfront wollte ich schon länger mal und war richtig angetan. Klar, es war teuer, aber den Preis auch wert. Schönes Zimmer mit beeindruckender Sicht, schnelles Internet, Frühstücksgutscheine, die auch im Starbucks eingelöst werden können (ein Segen für jemanden wie mich, der mit dem typischen amerikanischen Frühstück nichts anfangen kann), freundliches Personal. Trotz der Gästeunfreundlichen Check-In und -Out Zeiten von 16 bzw. 11 Uhr komme ich auf jeden Fall wieder. Vom Conrad Miami war ich, ehrlich gesagt, enttäuscht. Das Gute war der early Check-In kurz vor 12, das war es dann aber auch schon. Das Aufzugsdesign (einer für Erdgeschoss - Lobby im 25. Stock und ein anderer für Lobby zu Gästezimmern im 16. bis 34. Stock) nervt wegen der Umständlichkeit schnell, das Personal fand ich recht hochnäsig, das Premium Internet war langsam und die Möbel waren schon etwas abgenutzt. Zudem bekam ich - trotz Präferenz High Floor - ein Zimmer im untersten Stock. Den aufgerufenen Preis fand ich zu teuer.

    Southwest Airlines fand ich ganz gut und mit der Boeing 737 MAX 8 hatte ich richtig Glück. Hätte ich sie geplant, wäre sie mir bestimmt weggetauscht worden. Das Free Seating Prinzip mit dem Boardingprozedere war anfangs ungewohnt, ist aber recht einfach, und dank Early Bird Check-In hatte ich auch niedrige Positionen. United ist United wie man sie kennt und liebt, und immerhin kann ich jetzt einen Transcon Redeye von meiner Liste streichen. Mit dem Technical und anschließendem Umsteigen in EWR hatte ich Glück im Unglück.

    Lufthansa und Austrian Airlines nutzen die gleichen Sitze in der Premium Economy und teilen sich damit deren Vor- aber auch Nachteile. Recht bequem und v.a. eine eigene Armlehne, allerdings ist es dem Passagier auf dem Fensterplatz nur unter schwersten akrobatischen Verrenkungen möglich, aufzustehen, wenn die Lehne in der vorderen Sitzreihe ganz zurückgestellt ist. Im Bulkhead ist für mich aber zu wenig Beinfreiheit um diese Sitze auszuwählen. Das große Problem ist meiner Meinung, dass man zu viel Sitz in zu wenig Platz untergebracht hat. Beide bieten in der Premium Economy das gleiche "Essen" wie in der "normalen" Economy an, dafür auf Porzellan, wobei das bei mir beide Male nicht geklappt hat und ich mit der Aluschalte vorlieb nehmen musste. Tendenziell etwas besser fand ich das Essen bei der AUA, wobei ich da nur eine Stichprobe der Länge 1 zur Verfügung habe. Wirklich gut war es aber hier wie da nicht. Bei der AUA gibt es, anders als bei Lufthansa, "richtige" Kopfhörer mit Noise Cancelling Funktion, da ich aber eh meine QC25 dabei habe, fällt das nicht so schwer ins Gewicht. Richtig schlecht fand ich bei der AUA die Lage der Toiletten am Anfang der Premium Economy, die zu stetem Durchgangsverkehr durch die ganze Kabine führte. Mit Premium hat das nichts zu tun und es wäre sinnvoller, wenn die Toiletten am Ende der Premium Economy oder Anfang der Economy wären.
    Einen Umweg werde ich für die Premium Economy der AUA in Zukunft aber nicht mehr machen und wieder Lufthansa buchen - einen Flug habe ich aber noch, nämlich BKK-VIE-FRA in rund einem Monat (N war bei LH bereits ausgebucht, weswegen ich dort den Umweg über VIE gebucht habe).
    Die Premium Economy von LOT finde ich beiden - trotz des Umwegs über Warschau gen Westen und der nur Handvoll Zielen in Nordamerika - überlegen. Nächstes Jahr will ich auch mal SAS Plus auf (FRA-)ARN-HKG testen, mal schauen, wie die sich so schlägt.

    Die nächsten Berichte werden dann über das lange Fronleichnamswochenende Warschau, Kattowitz und Lodz aus der Tassenserie und zwei Wochen später Chisinau (bzw. Moldawien) als neues Land in der Neuen Länder Reihe.
    Geändert von John_Rebus (19.05.2018 um 02:29 Uhr)
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  18. #98
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    Ein sehr schöner Bericht. Ich bin ja beeindruckt davon wie aktiv du den ÖPNV nutzt. Ich finde selbst in San Diego, wo es ja die Trolleys gibt, ist es ohne Auto manchmal ganz schön schwer Ziele zu erreichen. Mein Respekt.

  19. #99
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    Zitat Zitat von John_Rebus Beitrag anzeigen
    Obwohl an der Tafel am Eingang unten LH, LX und OS auch bei LATAM aufgeführt waren, ging ich direkt zur Avianca-Lounge, denn ich erwartete nicht, in eine Oneworld Lounge zu dürfen, v.a. wenn direkt daneben die Lounge einer Partnerairline ist. Als das Mädel am Empfang aber meine Loungeeinladung sah, schickte es mich zu LATAM rüber, denn die Avianca-Lounge sei "nur" die Businessclasslounge, mit der Einladung dürfe ich aber rüber zur First Class Lounge. Klang komisch, war aber so, und so ging ich eben zu LATAM rüber.
    Ein ähnliches Erlebnis hatte ich letztens dort auch, allerdings mit einer anderen Begründung
    SEN gebucht in LX C => Ebenfalls Lounge-Einladung erhalten, ebenfalls erstmal zur Avianca-Lounge gegangen. Von dort dann zur LATAM weitergeschickt mit der Begründung "Dies sei nur die Gold-Lounge. Mit der Einladung dürfe ich in die LATAM-Lounge, welche für Gäste in Business und First sei."

    In der Tat aber eine sehr ungewöhnliche Konstellation
    Geändert von DaRealAd (19.05.2018 um 13:29 Uhr)

  20. #100
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    Zitat Zitat von John_Rebus Beitrag anzeigen
    Wie lange hast Du denn gebraucht, Dich an das dortige Klima zu gewöhnen?
    Da es nur ein 3-monatiger Aufenthalt war und ich Ende Dezember angekommen bin, war es sehr angenehm. War aber froh nicht im Sommer bei der hohen Luftfeuchtigkeit dort gewesen zu sein.

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