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Thema: Auf der Suche nach der Kälte - eine Rundreise

  1. #1
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    Standard Auf der Suche nach der Kälte - eine Rundreise

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    Vorwort

    Ich hatte mal wieder in irgendeinem Sale von Wizz Air mit Discount Club einen sehr günstigen Flug abgegriffen, mal wieder aus meiner Heimat Hannover, die Verbindungen ab Hamburg sind ja nicht unbedingt die besten. Mein letzter Flug liegt schon fast wieder einen Monat zurück. Aus internen Kreisen hieß es, er muss sparen. Genau so war es, denn aus diesem Flug nach Belgrad bastelte ich über Wochen ein vernünftiges Routing, zunächst sollte es nur mit dem Hainan A330-300 nach Prag gehen, allerdings explodierte der Preis wenige Tage später. Urlaub war zwischenzeitlich genehmigt und das finale Routing, was nun doch mehr als 3 Tage umfasste, konnte gebucht werden.

    Und damit es spannend bleibt ist an dieser Stelle erstmal Schluss.

    Freitag 23.11.2018

    Ein langer Tag mit dem Team geht zu Ende. Zunächst nochmal schnell nach Hause und dann zum ZOB am Hauptbahnhof. Mit dem Flixbus geht’s nach Hannover und mit der S-Bahn zur Familie. Alles verläuft pünktlich.

    Samstag 24.11.2018

    Ich sollte vielleicht noch mal mein Gepäck wiegen evtl. etwas hier lassen und für den Flug einchecken, da Wizz Air auch die Handgepäckregelung umgestellt hatte und meine Buchung vor dem Stichtag lag, gab's das 10kg Aufgabegepäckstück kostenlos dazu.
    Mein Flug geht erst gegen Abend, so nutze ich den Tag noch für einige Dinge. Den Samstag gut genutzt, nochmal umgepackt und somit komme ich auf 9kg Aufgabegepäck bei erlaubten zehn.

    Pünktlich zum Check-In Start lasse ich mich zum Flughafen bringen, ich habe Glück und es ist schon im Gange, während ein dritter Schalter öffnet bin ich nach rund 15 Minuten meine Reisetasche losgeworden. Heute mal von Gate B12, wird auch Zeit, endlich mal hier abzufliegen!
    Ich gehe noch in die Karl-Jatho-Lounge für ein Abendessen mit Aussicht auf eine AB 737 von TUIfly.


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    30 Minuten vor Boardingbeginn, mache ich mich auf den Weg zur Passkontrolle und der dahinter liegenden Sicherheitskontrolle, wie üblich in Hannover geht’s recht flott und ich bin in weniger als 10 Minuten airside. Die Wege sind kurz, eine Flasche Wasser nehme ich noch mit, da meine große Flasche im Aufgabegepäck ist.

    Voller Vorfreude auf den lange ersehnten Trip, bin ich doch etwas vom Groundhandling hier genervt. Gegen 20:20 startet das Pre-Boarding, also alle werden aus dem abgesperrten Bereich gejagt und wieder rein-geboardet. Die Maschine landet pünktlich, das Aussteigen und unser Einstieg verzögert sich etwas, da man hier nur auf eine Treppe setzt. Um 21:10 sitze ich auf meinem zugelosten Mittelsitz der letzten Reihe, das Fenster bleibt frei und so rutsche ich rüber.

    Heute starten wir dann auch mal wieder von der neuen Südbahn, es stehen mal wieder zwei A400M hier rum, dazu reiht sich eine Dornier 328-100 der Private Wings und die Swift Air EMB-120CF.

    Der Flug verläuft ruhig, so kann ich mich dem Bericht ein wenig widmen, mein heutiges Ziel ist dann Belgrad.


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    Für die serbische Hauptstadt habe ich mir das Mercure Excelsior für zwei Nächte gebucht und über das Hotel einen Fahrer organisiert. Ein kleines Programm und eine Notlösung habe ich mir vorab zusammengestellt. Schnell durch die Passkontrolle und mit dem Gepäck auch direkt den Fahrer gefunden.
    Auch wenn es schon sehr spät es gibt's noch eine herzliche Begrüßung, mein Zimmer befindet sich im 4. Stock.


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    Vom kleinen Balkon gibt's auch schon das erste nächtliche Bild...

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    Sonntag 25. November 2018

    Willkommen in Belgrad, im Herzen Südosteuropas …
    Früh verließ ich das Hotel, um die Stadt zu erkunden, quasi direkt neben dem Hotel steht das Regierungsgebäude, gegenüber vom Pionirski Park, da es leicht regnet erhöhe ich mein Tempo ein wenig.


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    Vorbei am Nikole Pasica Platz geht’s in Richtung Innenstadt. Links vorbei am Hotel Moskau, die Straße hinauf zum Platz der Republik, leider ist dieser eingezäunt, da der Boden erneuert wird, dahinter liegt das Nationale Museum Belgrads.


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    Ich biege links ab, vorbei am Studentischen Park und der Universität von Belgrad. Am Ende der Straße muss noch eine Kreuzung gequert werden und ich befindet mich in einem großen Park, nach rechts geht’s zum „Budenje“ und nach Links sieht man schon die alten Mauern einer Festungsanlage.


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    Aufgrund der strategischen Lage zwischen Save und Donau wurde die Bergkuppe bereits früh im 3. Jhd. v. Chr. befestigt, zwei Jahrhunderte später übernahmen hier die Römer und eine bewegende Geschichte begann… Im inneren Kastell entstand unter Stefan Lazarevic das Schloss des Despoten (um 1400 n.Chr.), heute befindet sich dort das militärische Museum. Die Festungsanlage ist das Wahrzeichen Belgrads, des Weiteren befindet sich hier ein Dinopark und das Naturhistorische Museum. Die Aussicht über die Savemündung in die Donau ist grandios.


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    Ich mache den Abstieg und komme an der frz. Botschaft und dem österreichischen Kulturforum vorbei, gegenüber ist die Kirche des Heiligen Michael. Ich schlendere noch ein wenig durch die Stadt, nehme mir unterwegs ein bisschen was zu essen mit, Teigtaschen für 120 Dinar (ca. 1€). Ein guter Sattmacher.


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    Mein nächstes Ziel ist der Hauptbahnhof von Belgrad, der letzte Zug verließ diesen erst am 30. Juni 2018, seither wird die Anlage zurückgebaut, den einstiegen Trubel an zehn Bahnsteigen kann man sich nur noch vorstellen, eine leere Anzeigentafel. Das Licht brennt noch, die Läden an der Seite wirken als wäre gestern noch Betrieb gewesen. Lediglich ein Gleis ist noch nicht vollständig verschwunden, in das Gebäude von Beograd-Glavna soll bald ein Museum mittelalterlicher Geschichte einziehen. Vor dem Bahnhof steht noch eine alte Dampflok.


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    Auf dem Rückweg zum Hotel, der Regen wird langsam stärker, komme ich noch am Eisenbahnmuseum vorbei, welches im Bahnhof doch besser aufgehoben gewesen wäre. Das Ministerium für öffentliche Sicherheit ist Militärisches Sperrgebiet, viele Soldaten, viel Polizei, allerdings sehen Teile der Gebäude aus, als hätten hier Bomben eingeschlagen, Trümmer, die sich über Stockwerke ziehen.


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    Das Armeegebäude „Kasarna VII“ sieht von vorne schon wieder besser aus. In einem Supermarkt nehme ich mir noch ein Bier und eine Cola und eine Snack mit, zusammen knapp 2€. Ich warte den Regen ab und mache abends noch eine Runde, um die nächtliche Beleuchtung einfangen zu können. Bis zur Burg möchte ich allerdings nicht mehr laufen, so war es doch ein anstrengender Tag mit vielen Erlebnissen.


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    Fortsetzung folgt…
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  2. #2
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    Montag 26. November 2018

    Früh klingelt der Wecker, ich mache mich fertig und checke aus. Ein Taxi brauche ich nicht, bis zum alten Bahnhof sind es rund zwei Kilometer, gegen halb 8 bin ich an der Haltestelle des A1 Busses.

    Eine alte Straßenbahn rollt noch vorbei

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    Kurze Zeit später kommt ebendieser Bus und ich bezahle eine Einzelfahrt zum Flughafen. Kurz vor der Abfahrt bekomme ich doch noch mein Wechselgeld. Die Fahrt kostet 300 Dinar (ca. 2,50€). Die Fahrt dauert eine knappe halbe Stunde mit Verkehr, unterwegs wird nur noch einmal gehalten. Pünktlich zum Check-In Beginn komme ich am Airport an, der Schalter ist noch nicht besetzt und so warte ich noch. Gegen 8:25 bin ich meine Reisetasche losgeworden und habe meinen Bordpass. Schön in den Farben der Airline.


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    Ich habe noch etwas Zeit bis zum Boarding und mache mich schnell raus zum Aviatischen Museum, wenn ich schon mal hier bin…
    Den Pförtner überrede ich zu zehn Minuten, da das Museum erst in einer Stunde öffnen soll. Ein paar Schätze gibt’s schließlich auch hier zu sehen, neben für mich uninteressanten Militärjets stehen hier mehre Rümpfe von DC3, die meisten leider ohne Tragflächen, eine Ju52/3m mit originalen Zweiblattpropellern, IL-14, ein Rumpf der An-2 sowie eine Sud Caravelle 210SE der JAT. Der Zustand von vielen ist leider sehr schlecht, im inneren der Kuppel befinden sich weitere Exponate, überwiegend Kleinflugzeuge.


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    Manche Exponate sehen schon sehr mitgenommen aus

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    und dann wundert man sich doch darüber

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    Ein abgedecktes Highlight war dann noch die Sud-Caravelle SE-210 YU-AHB der JAT


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    Die Boeing 727-200 YU-AKF ist noch nicht im Museum eingetroffen, so wartet sie weiterhin bei der "Jat Tehnika" auf ihre Restauration, ich muss also nochmal wieder kommen...
    Meine zehn Minuten sind vorbei und ich lasse noch eine Spende da, hoffentlich kommt sie auch im Museum an, anders würden die 200 Dinar wertlos in meiner Tasse verrotten…

    Ich bin inzwischen zurück am Airport und begebe mich durch die Passkontrolle, schön, dass am Samstag auf der falschen Seite gestempelt wurde, der Ausreisestempel geht dann auch wieder auf eine neue Seite, können die nicht mal angefangene Seiten benutzen!? Wenn das jedes Land so macht, ist bald kein Platz mehr für bestimmte Visa...

    Komisch, keine Sicherheitskontrolle? Habe ich irgendwas verpasst? Ich nutze die Zeit noch für einen Besuch der Airportlounge zum Frühstücken. Zwanzig Minuten vor Boarding gehe ich zum Gate, wo sich auch die Kontrolle befindet. Die Maschine landet pünktlich und endlich kann ich sie „mein“ nennen.
    Das Boarding beginnt leicht verzögert, aber da ist sie. Die CRJ-200 EW-277PJ der Belavia.


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    Meine ursprüngliche Planung rollt vorweg, wir dürfen dann zuerst starten!
    Mein heutiger Flug unterteilt sich in zwei Segmente, zunächst geht’s nach Budapest, von wo es nach einer halben Stunde nach Minsk geht. Die Maschine ist ausgebucht, gestern waren noch Tickets für günstige 200€ verfügbar, meine Buchung war kaum günstiger.

    Belgrad von oben

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    Die Flüge sind ereignislos, auf dem ersten Abschnitt gibt’s eine Getränkerunde und viele weiße Wolken. In Budapest landen wir sehr weich, bevor die Bremsen stark beansprucht werden. Wir haben eine Außenposition, vor uns eine Carpatair Fokker 100 und El Al rollt in Sonderlackierung vorbei, einige steigen aus, andere kommen rein. Die Maschine ist auch für das zweite Leg fast ausgebucht.


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    Nach dem Start dauert es ein wenig bevor der Service beginnt, heute gibt’s doch noch einen kalten Snack, dazu Kaffee und Kaltgetränke.


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    Anflug auf MSQ

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    Flughafen Minsk

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    Pünktlich landen wir in Minsk MSQ. Hier liegt schon etwas Schnee, die CRJ rollt an eine Außenposition, in der Ferne sehe ich eine Rarität, die Tupolev Tu-154M der Regierung von Kirgistan. Mit dem Bus geht’s zum Terminal. Die Treppe zum Transferschalter ist etwas versteckt.


    Es stehen doch einige schöne Maschinen in der Gegend rum, eine Let 410 der Transaviabaltika fliegt schon seid einigen Tagen zwischen VNO und MSQ, leider nicht buchbar... die vielen IL-76 Transporter konnte ich leider nicht festhalten.

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    Würde sich der vor mir nicht so über seine eigenen Fehler aufregen (zu viel Gepäck) und sie nicht an andere abschieben wollen, würde das Prozedere nur wenige Augenblicke dauern, nach 15 Minuten bin ich im internationalen Bereich, ich suche für die Wartezeit die Business-Lounge im Obergeschoss auf. Der Flughafen ist sehr hellhörig und laut, obwohl wenig los ist.


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    Die Zeit vergeht, und ich breche wieder zum Gate B6 auf. Das Boarding verzögert sich, im Bus stehe ich bereits nach Abflugzeit. Die Maschine steht an der gleichen Position, wo ich vorhin angekommen war. Zum Glück ist es eine andere. Mein heutiges Ziel erreiche ich mit der Bombardier CRJ-200 EW-303PJ, damit habe ich wenigsten die ER und LR dieses Typs bekommen, auch wenn es ein Traum gewesen wäre, noch die EW-100PJ zubekommen, quasi den Canadair RJ der ersten Generation.


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    Wir starten gegen 18 Uhr. Es dauert doch recht lange bis wir abheben, der Flug ist sehr kurz, knapp unter 200 km wollen überwunden werden. Es folgt noch eine schnelle Runde Kaltgetränke und schon landen wir im ebenfalls kalten Vilnius.
    Der Flug fand eigentlich nicht statt, denn es ist gerade mal 17:29 als wir aufsetzten. Einmal in die Vergangenheit fliegen…

    Die Wege in dem doch recht kleinen Flughafen sind teils lang. Zunächst geht’s durch die Passkontrolle, dann durch die langen Flure zur Gepäckhalle, es dauert nicht lange, bis meine Tasche kommt. Und damit erwische ich auch direkt den nächsten 3G Bus in die Stadt. Das Einzelticket für eine Stunde kostet einen Euro und mein Ziel erreiche ich nach 25 Minuten, einen kurzen Fußmarsch später checke ich auch schon im Ibis ein.

    Es wird ein Zimmer im siebten Stock, dazu gibt’s noch den Welcome Drink Voucher. Das moderne Zimmer kann sich sehen lassen, so hat es doch nicht den typischen Ibis-Charme.


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    Am Abend hole ich mir noch ein lokales Weizenbier an der Bar und schreibe meinen Bericht weiter.


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    Bildschirmfoto 2018-12-04 um 00.29.57.png


    Fortsetzung folgt...
    Geändert von travellersolo (04.12.2018 um 00:34 Uhr)
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  3. #3
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    Man kann auch mit der Bimmelbahn zu der Festung in Belgrad hochfahren - fun! :-)
    https://www.logmyflight.net/preview....ername=paxfips
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    2017: AGP, HND, YUL, FRA, MUC, DUS, CGN, MRU, CDG, TPE, BKK, TSA, HUN, MZG, KHH, HKG, MAN, ZRH, HYD, BLR
    2018: BRU, CGN, FRA, HND, YUL, ZRH, OTP, VIE

  4. #4
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    warum hat man eine Flasche Wasser im Aufgabegepäck? Ein halbes Bier ok, aber Wasser?

  5. #5
    Erfahrenes Mitglied Avatar von travellersolo
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    Zitat Zitat von PAXfips Beitrag anzeigen
    Man kann auch mit der Bimmelbahn zu der Festung in Belgrad hochfahren - fun! :-)
    wenn sie denn fährt, und nicht streikt

  6. #6
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    Und ja.... das Gebäude wurde von der USAF 1999 während der NATO Bombardements bombardiert.. "sieht so aus als ob" ... ist also nicht ganz richtig ;-)

  7. #7
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    Zitat Zitat von travellersolo Beitrag anzeigen
    Montag 26. November 2018


    Eine alte Straßenbahn rollt noch vorbei

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    OMG, das sind "meine" alten Tramwagen aus Basel! Nicht einmal umlackiert haben sie sie.

  8. #8
    Erfahrenes Mitglied Avatar von schlepper
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    Zitat Zitat von Joruku Beitrag anzeigen
    OMG, das sind "meine" alten Tramwagen aus Basel! Nicht einmal umlackiert haben sie sie.
    Aber einen schönen Gruß auf's Dach gepinnt.

    tischklee sagt Danke für diesen Beitrag.
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  9. #9
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    das stand aber 2001 auch schon da, als ich das erste mal in Belgrad war

  10. #10
    Erfahrenes Mitglied Avatar von travellersolo
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    Standard Dienstag 27. November 2018


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    Vilnius, eine versteckte Perle Europas?

    Nicht allzu spät klingelt der Wecker, denn ich will ja noch einiges sehen, bevor ich das Land schon wieder hinter mir lassen muss…
    Ich schnappe mir nach dem Frühstück einen Stadtplan und male mir einen Rundgang aus, da man mir nur ein Late Check-out bis 14 Uhr anbieten konnte, checke ich bereits aus und lasse meine Sachen einschließen, da es mir sonst zeitlich zu unsicher geworden wäre.


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    Mein erstes Ziel führt mich hinauf zur Burg von Vilnius. Eigentlich fährt ein Lift, allerdings ist dieser angeblich defekt, denn er fuhr quasi Mitarbeiter hoch und runter. Also muss ich den doch recht unbequemen Weg selbst hinaufsteigen. Schon jetzt gibt’s schöne Ausblicke auf den Fluss und den modernen Teil
    der Stadt.


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    Nach knapp zwanzig Minuten komme ich am Turm an. Aussicht über die kleine Großstadt soweit das Auge reicht.
    Ein Teil ist abgesperrt und abgedeckt, durch eine offene Tür erkenne ich Grabungsarbeiten… interessant.


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    Der Turm beherbergt ein Museum mittelalterlicher Geschichte, der Eintritt beträgt fünf Euro. Es ist nicht viel los und der Turm kann auch erklommen werden. Ein nette kleine Ausstellung mit Speerspitzen, Waffen und Rüstungen befindet sich auf der ersten Etage. Auch ein Modell, wie die Burg einst aussah findet man hier.


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    Auf die weiteren Ebenen geht’s über eine steile Wendeltreppe. In einem Saal läuft ein Film mit Aufnahmen, Animationen und Zeichnungen über die Geschichte der Burg, Angriffe im Mittelalter und ihr Aussehen im frühen 20. Jahrhundert.


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    Auf dem Turm geht ein mäßig starker Wind, ich bin allein, kann von der Moderne hinter dem Fluss Neris über den Berg mit den Drei Kreuzen hin zu den großen Kirchen der Stadt alles sehen. Am Fuße des Burgberges befindet sich das Großfürstliche Schloss und die Kathedrale.


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    Mein Weg führt mich wieder hinab, vorbei an der Kathedrale, dem freistehenden Glockenturm durch die Straßen. Den Stadtplan hab ich in meiner Tasche vergessen. Also ziehe ich einfach so durch die Stadt. Von Kirche zu Kirche, die Gassen sind teilweise recht belebt, besonders rund um den Präsidentenpalast und die Universität. Viele Studenten strömen in die Hörsäle.


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    Später komme ich am Bahnhof vorbei, hier befindet sich auch ein Eisenbahnmuseum, leider ist es geschlossen, sodass mir nur ein paar Bilder von Außen gelingen. Zwei Bahnsteige sind regulär gesperrt, diese erreicht man nur über eine Pass- und Zollkontrolle in der Unterführung. Von hier gehen die Züge nach Moskau und Minsk ab.


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    Langsam mache ich mich auf den Weg zurück zum Hotel, schaue unterwegs noch in einem Café vorbei, um mich aufzuwärmen. Die Kälte ist aushaltbar, unterschätzen sollte man dies jedoch nicht. Im Hotel löse ich meine Sachen aus und mache mich zurück zur Bushaltestelle, wo ich gestern Abend angekommen bin.


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    Nachdem ich noch einen früheren Bus erwischt und das Ticket beim Fahrer gelöst habe, geht’s direkt zum Flughafen, wo ich eine knappe halbe Stunde später wieder ankomme. Die Sonne geht schon früh unter, es dämmert bereits. Ich muss zunächst durch die Ankunftshalle, mit dem Fahrstuhl hoch und nochmal die Straße überqueren, bevor ich im Terminal bin.

    Bis zur Öffnung des Check-Ins muss ich mich noch etwas gedulden, denn ich möchte meine Tasche aufgeben. Es ist einiges mich mich herum los, viele stehen Schlange nach Ägypten und Moskau. Erst später lese ich, dass die wohl einer der letzten Flüge der Small Planet Mutterfluggesellschaft war.
    Nachdem ich mein Gepäck doch noch losgeworden bin, geht’s durch die Sicherheitskontrolle. Es ist wenig los, so bin ich keine Viertelstunde später bereits in der Lounge. Das Angebot ist nicht das beste, aber es ist ausreichend.


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    Pünktlich zum Boarding breche ich auf. Die Maschine ist gerade gelandet. Ausgebucht ist sie scheinbar nicht, der Bus ist gerade mal zu zwei Dritteln gefüllt. Wir haben eine Außenposition, schade, dass sie mir die ATR weggetauscht haben, so habe ich heute Abend also nochmal das Vergnügen mit der CRJ-701ER fliegen zu können.


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    Wir starten verspätet, die Flugzeit wurde mit einer Stunde berechnet, man hat sich nicht wirklich einen Gefallen getan, den Flug eine halbe Stunde vorzulegen. Unterwegs gibt’s einen Kaffee, die Beinfreiheit am Notausgang ist gut, mein Nebensitz blieb leer. Wir machen noch eine Kurve über den See vor dem Flughafen Tallinns und landen sanft. Es gibt ein Gate und mit Brücke geht’s in den Finger. Bis zur Gepäckhalle ist es nicht weit und meine Reisetasche kommt zeitig.

    In Tallinn nehme ich zunächst die Straßenbahn der Linie 2 und steige nach 4 Stationen um, mein Hotel befindet sich am Rande der Altstadt, die Station Linnahall ist nah. Zur rechten der Hafen mit den großen Fähren, zur Linken die Stadtmauer.


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    Ich hatte letzte Woche noch das Hostel storniert und das Rixwell Tallinn Old Town gebucht, durch einen Sale für den halben Preis. Check-In geht schnell, bezahlt war bereits alles. Mein Zimmer befindet sich im Untergeschoss, was nicht gerade schlimm ist, denn ich bin ja nur zum Schlafen hier. Ein Teil der Stadtmauer bzw. eines ehemaligen Turms läuft direkt durch’s Zimmer, sowas hat man auch nicht alle Tage.


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    Ich habe noch etwas zu essen mit und mache mich bald ins Bett. Es ist schon deutlich kälter

    Bildschirmfoto 2018-12-04 um 19.33.19.png
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  11. #11
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    Tallinn, was einst dänisch war, später unter dem deutschen Orden Reval hieß und heute estnisch ist.

    Mein erster Tag in Tallinn beginnt früh, schnell geduscht und ab zum Frühstück, die Auswahl ist nicht die beste, aber zum Starten in den Tag reicht es alle Male.

    Heute kein Stadtplan, keine Vorbereitung, denn so groß ist die Stadt schließlich nicht. Ich laufe einfach drauf los, irgendwo werde ich schon ankommen. Die ganze Stadt ruht auf Kopfsteinpflaster, es ist so gut wie nichts los, kaum Touristen verirren sich hier im Winter her, auch sind kaum Autos auf den Straßen der Altstadt unterwegs. An etlichen Punkten sieht man noch Teile von der einst komplett um die Altstadt verlaufenden Stadtmauern.


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    Fast neben meinem Hotel befindet sich die erste große Kirche, die Olaikirche, auf den Kirchturm könnte man hinauf, jedoch bin ich zu früh dran. Ich gehe also weiter, es zieht mich den Berg hinauf,


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    Der Blick zurück

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    zunächst an der großen orthodoxen Kirche mit schwarzen Kuppeln vorbei, auf der rechten befindet sich die Post, hinter der beeindruckenden Kirche das Parlament.


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    Es ist übrigens eiskalt. Lange sollte ich nicht stehen bleiben, so gehe ich die engen Gassen entlang, vorbei an der nächsten Kirche und Botschaften, dahinter liegt das Regierungsgebäude. Über drei Stufen durch einen Innenhof gibt’s einen netten Ausblick auf das neue Tallinn,


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    hinter dem Park befindet sich der Bahnhof

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    einen Innenhof weiter über das Alte.

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    Ich steige wieder ein Stück hinab, vorbei an der großen Kirche zum Neitsitorni, dem Burgmuseum der Stadt.


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    Die Treppen hinab vorbei an der St. Michael’s Kirche

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    komme ich auf den Rathausplatz, hier ist der Weihnachtsmarkt von Tallinn aufgebaut, klein und übersichtlich.


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    Ich entscheide mich gegen ein Restaurant und abends hier zu essen. Langsam wird’s dann doch richtig kalt, vorbei an der Olde Hansa,

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    zum Stadtrand am Viru Tor.

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    Ein Blick zurück

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    Gegenüber befinden sich die Nationaloper und Theater. Eine alte Straßenbahn quer meinen Weg, sie passen sehr gut zur Stadt.

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    Auf dem Weg zum Hotel komme ich noch an der litauischen Botschaft vorbei. Irgendwo nehme ich die falsche Abzweigung und komme an den Hafen, hier fahren die Fähren u.a. nach Helsinki ab. Groß wie ein Kreuzfahrtschiff.

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    Durch das Tor beim Schifffahrtsmuseum geht’s erstmal zurück zum Hotel. Aufwärmen, bevor ich mich am Abend nochmal zu einer dunklen Runde aufmache.
    Geändert von travellersolo (06.12.2018 um 10:56 Uhr)
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  12. #12
    Erfahrenes Mitglied Avatar von travellersolo
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    Standard Mittwochabend

    Vorbei an der Olaikirche geht’s wieder hinauf in die Oberstadt, zunächst zum Parlament von Estland und der Aleksander Newski Kathedrale. Einen Abstecher zum Tallinner Dom und per Zufall komme ich noch an der deutschen Botschaft vorbei, heute früh habe ich sie nicht wahrgenommen. Nochmal zum Neitsiturm…

    Olaikirche

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    Post

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    Parlament

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    Aleksander-Newski Kathedrale

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    Tallinner Dom

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    deutsche Botschaft

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    Bastion und Neisitorni

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    St. Nicholas Kirche

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    durch diese Gasse ging's wieder in die Unterstadt

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    …und durch eine andere Gasse geht’s zurück zum Weihnachtsmarkt. Ich entscheide mich für den Weihnachtslachs auf Bratkartoffeln und Sauerkraut, dazu ein Glögli, wie der Glühwein hier heißt. Es ist sehr lecker und ich bin satt.


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    Allzu lange bleibe ich nicht draußen, denn morgen muss ich sehr früh raus.

    Fortsetzung folgt…
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  13. #13
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    danke -- lese gerne mit

  14. #14
    Aktives Mitglied Avatar von Olivair
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    Zitat Zitat von travellersolo Beitrag anzeigen
    [...]der Präsidentenpalast.


    Zitat Zitat von travellersolo Beitrag anzeigen
    Parlament
    Genau, das ist auch bei Tageslicht das Parlament.
    John_Rebus, F4F und schlepper sagen Danke für diesen Beitrag.

  15. #15
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    Zitat Zitat von Olivair Beitrag anzeigen



    Genau, das ist auch bei Tageslicht das Parlament.
    Nobody‘s perfect.

  16. #16
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    Standard Donnerstag 29. November 2018

    Gegen 6 in der früh klingelt nicht mal zuhause mein Wecker. Heute steht ein besonderer Tag an. Für das Frühstück im Hotel ist es einfach noch zu früh, zu Fuß geht’s zum Hauptbahnhof von Tallinn und von hier mit dem Bus 134 zu einer Flughafen-nahen Station. Die Fahrt kostet lediglich 90 Cent. Eine halbe Stunde später muss ich noch einen kurzen Fußweg zurücklegen und bin am Flughafen von Tallinn. Und ich bin doch noch ein kleinwenig zu früh, denn der Check-In macht erst in 15 Minuten auf. Irgendwie geht die Zeit auch noch rum, Gepäck habe ich heute keines — außer meiner Kamera und Powerbank — dabei, ist schließlich überbewertet.

    Verdutzt werde ich eingecheckt. Heute Free Seating. Boarding beginnt zwanzig Minuten vor Abflug, also kann ich noch schnell in der Lounge einen Happen essen,


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    zwei Kaffee später sitze ich an Gate A1, welches sehr bequem eingerichtet ist. Mit wenigen Minuten Verzögerung beginnt das Boarding und es geht mit dem Bus an eine Außenposition, wo unsere Turboprop für ihren Flug fertig gemacht wird.


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    Hinten wird eingestiegen, ich habe einen Fensterplatz in Reihe 2, also genau neben dem rechten Propeller. Unsere Maschine ist ausgebucht, der Kapitän stellt sich noch persönlich vor, die Sicherheitseinweisung erfolgt vom Band lediglich auf estnisch. Ausländer sind auf dieser Route wohl ein seltenes Phänomen. Eine Cockpittür gibt’s nicht. Wir rollen zum Start und schon sind wir in der Luft.


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    Die Fenster sind leider getönt.

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    Der Flug dauert knappe dreißig Minuten und ich genieße es. Service gibt es keinen. Der Ausblick zur Seite und nach Vorne ist genug Service, zumal der Preis auch der Hammer ist. Überpünktlich setzen wir zur Landung an.

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    Am kleinen Terminal von Kuressaare steige ich als letzter aus, mache noch drei Fotos und verlasse den Sicherheitsbereich. Ich muss doch nochmal zurück, da ich noch einen Anschlussflug habe, der noch bezahlt werden möchte. Dies wird beim Check-In getätigt und so habe ich die nächsten Stunden Zeit mich in der Stadt umzusehen. Ein Bus fährt auch direkt vor dem Terminal ab, zu meiner Verwunderung ist dieser kostenlos. Passend zum Check-In fährt auch wieder ein Bus zum Flughafen.


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    Zunächst schaue ich im Stadtkern vorbei. Arensburg ist übersichtlich. Eine große Kirche bildet das höchste Gebäude, dann geht’s zum Rathaus. Es sind wenig Menschen unterwegs. Das Nachbargebäude erinnert mich an ein altes Feuerwehrhaus. Heute ist hier ein Restaurant eingezogen. Auf der anderen Seite befinden sich ein Pub und mehrere Cafés. Die Straße weiter hoch die Bibliothek und ein Einkaufszentrum. Eigentlich alles was man braucht.


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    Ich laufe Richtung Küste, zunächst noch an der Nikolai-Kirche entlang und durch den Park. Die Arensburg umgibt ein großer Graben, aktuell zugefroren, ob das Eis tragfähig ist will ich nicht testen.


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    Kuressaare Kuursaal

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    Vor der Brücke gibt’s noch ein altes Hotel. Ich spreche mit wenigen Einheimischen. Fast alle Hotels stehen im Winter leer. Touristen verirren sich nicht hierher. Der Zugang zur Burg ist offen, allerdings macht das Museum erst gegen 11 Uhr auf. Es ist noch genug Zeit, ich schaue mich außen um, bevor ich mir ein Café suche.


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    Gegen halb zwölf bin ich im Museum. Der Eintritt beträgt lediglich fünf Euro. Es sind diverse Ausstellungen in den Sälen, unter anderem zur Gesichte der Burg und der Insel, aber auch zur Situation der Insel während des großen Krieges, im Keller befindet sich eine große Ausstellung zur Fauna der Insel.


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    Nach meinem Besuch habe ich noch eine halbe Stunde bis der Bus fährt. Ich gehe noch an den Strand, vom Wasser kommt ein starker Wind. Erst auf den zweiten Blick bemerke ich, dass lediglich ein knapp zwei Meter breiter Streifen Wasser vorhanden ist. Ansonsten ist die komplette Bucht zugefroren. All zulange bleibe ich nicht, es sind gefühlte minus zwanzig Grad durch den Wind. Ich drehe noch die Runde durch den Park und warte die letzten Minuten an der Haltestelle.


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    Es hupt. Ich drehe mich um, der Fahrer von heute morgen winkt mir zu. Schön, dass man nicht an der Haltestelle hält, sondern anders fährt… er begrüßt mich freundlich und fährt zurück zum Flughafen, wo wir keine fünf Minuten später sind.


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  17. #17
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    Standard Donnerstagmittag

    Es dauert noch ein paar Minuten bis es losgeht. Eigentlich bin ich der einzige bis jetzt. Ich unterhalte mich noch mit den anwesenden Mitarbeitern. Irgendwas stimmt doch nicht. Die Situation wirkt nicht echt. Ich kann einchecken, das erste Segment darf ich hier bezahlen. Das zweite erst nach der Landung. Leicht beunruhigt wird mir noch erklärt, man habe noch keine endgültigen Wetterdaten. Morgen früh möchte ich doch gerne wieder in Tallinn sein...
    Im Gespräch kommt raus, dass das junge Mädel meine Pilotin ist und nur im Winter die Routen hier fliegt, dann wenn die See keinen Fährbetrieb mehr zulässt. Nicht mal Festland-Estländer trauen sich im Winter auf diese Route. So bin ich doch der einzige Ausländer seit einiger Zeit, der sich hierher verirrt hat. Etwas ist noch bei der Abwicklung schiefgegangen, so kriege ich ein neues Ticket und einen Teil des Preises zurück.

    Aufnahme nach meiner Landung aus TLL

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    Der Ablauf ist zu einfach, oder zu einfach um ihn nicht glauben zu wollen. Es kommen noch fünf weitere Passagiere, Bewohner der Insel Ruhnu, gäbe es dort keinen Flugplatz wäre die Insel im Winter von der Außenwelt abgeschnitten. So wurden heute bereits zwei Cargoflüge durchgeführt.
    Später geht es dann durch die blaue Tür, eine Sicherheitskontrolle ist nicht notwendig, diese gibt’s nur nach Tallinn. Tallinn war auch mein ursprünglicher Plan am Abend zurückzufliegen, wäre ich nicht zufällig auf diese Linien gestoßen.

    Alle da? Dann kann es ja losgehen, die Maschine wird noch beladen, kistenweise Angelsachen. Es wird noch gewarnt, für mich auf Englisch, dass es glatt sei. Ein Insulaner scherzt, man solle das seltsame weiße Zeug nutzen. Ja das gibt’s dieses Jahr vielleicht auch noch Zuhause kontere ich.


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    Ich hatte vor dem Flug mit meiner Pilotin gesprochen, ob ich ins Cockpit könnte, leider bin ich dafür ein wenig zu groß, sodass ich in der ersten Reihe rechts sitze.


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    Wir rollen kurz und sind auf schon gleich in der Luft. Es macht sehr viel Spaß, so ist der Wind doch recht stark und die Pedale gehen vor und zurück. Hut ab. Der Flug dauert knapp zwanzig Minuten, unter uns die raue See. In Flightlevel 006 lässt sich doch einiges erkennen.


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    Eine Insel kommt in Sichtweite, es zeichnet sich eine Küstenlinie ab. Wir bereiten uns auf die Landung vor. Ein Wald wird noch überflogen bevor wir sinken und sehr schnell landen.


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    Es ist eine gefrorene Graspiste, der grüne Streifen oben, „bumpy“. Ausrollen und vor dem kleinen Terminal kommen wir zum Stehen.


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    Ich habe quasi alle Zeit der Welt, zunächst muss die Maschine entladen werden, da meine Mitflieger hier wohnen. Im Terminal ist bereits mein Ticket vorbereitet und so bezahle ich hier den zweiten Flug.


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    Ruhnu Airport klingt süß und sieht auch so aus! Es ist der kleinste „Airport“ bisher. Ich werde noch gefragt, ob man mich ins Dorf mitnehmen kann. Sehr freundlich, ich danke und erkläre, dass ich noch weiterfliegen darf.

    Wo bin ich eigentlich?

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    Meine Pilotin checkt noch die aktuellen Wetterdaten für die nächste Strecke und gibt das okay für’s Verladen.


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    Es geht zurück zum Flugzeug, diesmal mit vier neuen Mitfliegern. Ich sitze wieder auf dem gleichen Platz…
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  18. #18
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    Standard immer noch Donnerstag

    Wir rollen an den Waldrand, eine Drehung und Vollgas. Es wird knapp, aber wir schaffen es. Der Flug dauert etwa eine halbe Stunde. Habe ich schon erwähnt, dass die Heizung ausgefallen ist? Bei Minus 10 Grad Außentemperatur macht das wahnsinnig Spaß.


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    Wieder befinden wir uns zwischen FL006 und FL008. Nach der Hälfte der Flugzeit kommt die Küste in Sicht. Es ist ein wahnsinniges Bild von hier oben ganze Küsten zugefroren zu sehen.


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    Unglaublich wie kalt es doch sein muss

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    Einzigartig. Sowas sieht man wirklich nicht alle Tage. Auch der Flughafen von Pärnu kommt bald in Sicht.


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    Zur Seite Pärnu

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    Bis 1992 diente der Flughafen Abfangjägern der Roten Armee als Heimatbasis, mit deren Abzug wurde der Flughafen in einen Zivilflughafen umgewandelt. Die militärische Gestalt erkennt man noch heute. Wir müssen eine Runde machen, bevor wir zur Landung ansetzen.


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    Lange bleiben wir in niedriger Höhe, bevor wir aufsetzen.


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    Wir rollen aus, die Maschine wird vor der Tankstelle abgestellt und entladen. Ich bedanke mich nochmal, vielleicht sieht man sich im Sommer mal auf den Inseln, denn sie fliegt im Sommer hierzulande.


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    Zum Terminal laufe ich noch. Eine freundliche Mitarbeiterin ruft mir noch ein Taxi, da hier kein Bus vorbeikommt, anders als Maps es behauptet. Das Taxi ist fünfzehn Minuten später da, nach einer weiteren Viertelstunde bin ich in der Innenstadt von Pärnu. Die Fahrt hat knapp zehn Euro gekostet. Da ich noch anderthalb Stunden bis zu meiner Rückfahrt nach Tallinn mit Lux Express Zeit habe, mache ich noch einen kleinen Rundgang bevor es in ein Café im Busbahnhof geht.


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    inkl. Entertainment mit großer Film & Musikauswahl

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    Mit der 171 geht’s in knapp zweieinhalb Stunden zum Busbahnhof „Bussijaam“ von Tallinn und mit der Straßenbahn zum Hotel, von wo aus ich mich direkt nochmal zum Weihnachtsmarkt mache, heute gibt’s die "deutschen Würstchen" mit Bratkartoffeln und süßem Senf, dazu wieder ein Glögli.


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    Ein sehr schöner Tag und auch Aufenthalt geht zu Ende. Nach Tallinn und evtl. auf die Inseln werde ich nochmal im Sommerhalbjahr zurückkehren.

    Ich gehe auch bald ins Bett, da ich morgen noch früher raus muss . Und das ganz ohne Flug.

    Das heutige Routing war:
    Bildschirmfoto 2018-12-06 um 23.27.46.png

  19. #19
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    Juser, Du machst Dich! Das ist ein ausdrückliches Lob, so wie ich die Entwicklung Deiner RB empfinde!
    Muss man auch mal sagen, auch wenn nicht Jedem die fehlende Fööörst fehltAnsonsten finde ich Deine Ost-Nord-u.Südosteuropa Tourexperience sehr interessant und fand persönlich TLL auch ganz nett.
    Weiter so, ich finde, dass Du Dir die anfängliche Kritik der ollem Juser durchaus zu Herzen genommen hast und das nötigt mir einen dicken Respekt ab!
    Halbe Bier hin oder her
    MANAL, Hene, ChristianW und 4 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  20. #20
    Erfahrenes Mitglied Avatar von travellersolo
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    Zitat Zitat von crossfire Beitrag anzeigen
    Juser, Du machst Dich! Das ist ein ausdrückliches Lob, so wie ich die Entwicklung Deiner RB empfinde!
    Muss man auch mal sagen, auch wenn nicht Jedem die fehlende Fööörst fehltAnsonsten finde ich Deine Ost-Nord-u.Südosteuropa Tourexperience sehr interessant und fand persönlich TLL auch ganz nett.
    Weiter so, ich finde, dass Du Dir die anfängliche Kritik der ollem Juser durchaus zu Herzen genommen hast und das nötigt mir einen dicken Respekt ab!
    Halbe Bier hin oder her
    Dankeschön. Ja der Südosten, Norden und Osten gefällt mir immer mehr. Am Wochenende geht’s wieder dorthin.
    Die restlichen Abschnitte kommen heute Abend.

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