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Thema: Kurztrip Porto

  1. #1
    Erfahrenes Mitglied Avatar von schlepper
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    Standard Kurztrip Porto

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    1. Tag

    Für einen Kurztrip ging es diesmal mit der Familie an die portugiesische Atlantikküste. Anreise mit dem Pkw nach LUX, an der Zugangskontrolle zur Siko gab es noch einen merkwürdigen Auftritt, der Mitarbeiter schickte uns zurück, wir sollten die Rucksäcke aufgeben, das Limit für Handgepäckstücke wäre für unseren Flug erreicht. Also fragten wir am CI nach was das bedeuten sollte, und gaben zu verstehen, dass wir kein Gepäck aufgeben wollten, worauf die freundliche Mitarbeiterin uns begleitete und mit dem Kollegen sprach. Leider entzog sich der Inhalt des Gesprächs unserem Verständnis, aber der Rucksack kam mit. Hätte mich auch schwer gewundert, wenn der Einweiser für die Siko eine Strichliste über die Anzahl der Handgepäckstücke der einzelnen Flüge führte.

    TP687 LUX - OPO 15:40 - 17:10 A319

    Der Flug war ereignislos, hier noch ein Bild vom Anflug.



    Am Flughafen hielten wir vergeblich nach unserem Vermieter Ausschau, ein Anruf klärte aber insoweit, dass er sich jetzt auf den Weg machte, um uns abzuholen. Mangels bezahlbarer Hotelzimmer war ich hier das erste Mal auf AirBnB ausgewichen und hatte eine kleine 2-Zimmer Wohnung gemietet, die direkt in der Altstadt lag. Die Wohnung stellte sich wie im Angebot beschrieben dar und wir waren zufrieden. Kurz nach Ankunft begann es zu regnen, wir begannen trotzdem mit der Erkundung, die wenigen gemachten Bilder hatte ich am nächsten Tag bei wesentlich besseren Lichtverhältnissen nochmal gemacht, sodass ich auf eine Darbietung hier verzichte. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit aßen wir noch etwas, bevor es in die Unterkunft zurück ging.


    Glockenturm






    2. Tag

    Heute empfängt uns bester Sonnenschein, das Frühstück nehmen wir beim Bäcker um die Ecke ein, bevor wir losziehen. Jetzt aber.


    Blick auf die Igreja dos Clérigos


    Vorhalle des Bahnhofs São Bento mit Azulejo genannten Bildern aus Keramikfliesen, welche auch an anderen Stellen in der Stadt anzutreffen sind.






    Vom Bahnhof ist es nicht mehr weit bis zur Kathedrale.








    Vom Vorplatz hat man einen schönen Blick zurück auf die Altstadt.


    Wir ziehen weiter Richtung Douro auf die Ponte Dom Luís I, welche Porto mit Vila Nova de Gaia verbindet.Hier befindet sich das Zentrum der Portweinproduktion.


    Blick auf die Uferpromenade Vila Nova de Gaias mit den berühmten Portweinkellern.


    Hier nochmal Blick von oben.



    Hier kommt die Metro aus dem Tunnel auf die Brücke.



    Blick auf den Aufzug Funicular dos Guindais



    Und hier nochmal von der gegenüberliegenden Flussseite.



    Blick auf die Brücke, bevor wir die Promenade erkunden.



    Die Seilbahnfahrt haben wir uns gespart.


    Kunst und Kitsch gab es auch zu erwerben.







    Kunst an der Hausfassade.


    Langsam meldete sich der kleine Hunger und so kam die Markthalle gerade recht.






    Frisch gestärkt spazierten wir wieder zurück, diesmal nutzten wir untere Etage der Brücke, um auf die Porto-Seite zu gelangen.











    Wir gingen wieder Richtung Stadt, hier vorbei an der Börse.


    Mit der Tramlinie 1 fuhren wir bis zur Endstation in Foz do Douro an der Douromündung.


    Hier spazierten wir bis zum Leuchtturm, hier draußen war alles viel moderner.




    Zurück fuhren wir mit dem Bus und gingen in der Stadt noch etwas essen, bevor wir zur Wohnung zurück kehrten.

    Geändert von schlepper (10.03.2019 um 01:14 Uhr)
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  2. #2
    Erfahrenes Mitglied Avatar von schlepper
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    3. Tag

    Nach dem Frühstück gehen wir zum Bahnhof, heute steht ein Ausflug nach Aveiro an.



    Die Fahrt dauerte nicht lange, in Aveiro angekommen machten wir uns gleich auf den Weg in die Innenstadt, auch hier gab es wieder Fliesen an den Hauswänden zu bestaunen.



    In der Stadt sind mehrere Kanäle angelegt, obwohl hier einige Touristen unterwegs sind, wirkt die Stadt auf mich eher steril und überhaupt nicht anziehend. Ich lasse mal die Bilder sprechen.











    In der Stadt essen wir noch eine Kleinigkeit zu Mittag, bevor wir den Rückweg antreten. Am Bahnhof trennen sich unsere Wege, die Frauen fahren auf direktem Weg nach Porto zurück, um dort in einigen Läden Platz für neue Waren zu schaffen, ich mache einen kleinen Umweg über die Linha do Vouga, laut Wikipedia die letzte betriebene Meterspur in Portugal. Der Dieseltriebzug sieht schon mal sehr vertrauenerweckend aus.



    Die Signalisierung scheint auch start vereinfacht.


    Ein paar Bilder von unterwegs.




    Und schon sind wir an der ersten Endstation in Sernada do Vouga angekommen.


    Erstmal schaue ich mir an, was hier so im Gelände vor sich hinrostet.




    Zwischen Sernado do Vouga und Oliveira de Azeméis verkehrt zweimal am Tag ein Bahnersatztaxi, leider nicht heute am Wochenende, so dass ich gezwungen bin, die ältere Dame, welche den Bahnhofskiosk betreibt, zu bitten, mir ein reguläres Taxi zu rufen. Die Wartezeit bis zum Eintreffen desselben überbrücke ich mit einem Kaltgetränk. In der Nähe gibt es nichts zu entdecken, der Ort scheint nur aus einer Handvoll Häusern zu bestehen. In Oliveira de Azeméis angekommen bietet sich ein ähnlich trostloses Bild am Bahnhof.





    Bis zur Abfahrt bleibt noch Zeit für eine kurze Runde durch die Stadt und so will ich euch die Igreja Matriz de Oliveira de Azeméis nicht vorenthalten.


    Schnell noch ein kleines Bier am Bahnhof getrunken und ich setze die Fahrt fort bis zur Endstation in Espinho, wo ich wieder in die Linha de Norte umsteige und kurz darauf in Porto eintreffe. Auf dem Weg zur Unterkunft nehme ich noch bei Steak n Shake ein Menü für das Abendessenl mit.

    4. Tag

    Letzter Tag, wir machen uns auf den Weg zum letzten Programmpunkt, das Straßenbahnmuseum Museu do Carro Eléctrico.



    Dieses besteht praktisch aus einer großen Halle, in welcher die Fahrzeuge verschiedenster Epochen ausgestellt sind, jeweils mit einer begleitenden Infotafel versehen.





    Wir sind zügig durch, als wir rauskommen, können wir noch diesen Helikopter beim Starten zusehen.


    Noch ein Blick auf die Kirche des Heiligen Ildefonso.


    Ein letztes Mittagessen nehmen wir in Frankies Hot Dog ein, bevor wir mit der Metro zum Flughafen fahren.








    Mit U2 geht es zurück nach LUX.



    U2 7583 OPO - LUX 15:40 - 17:10 A320

    Gute zwei Stunden später sind wir auch zu Hause. Danke fürs Mitkommen.
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  3. #3
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    Vielen Dank fürs Mitnehmen. Da bekommt man gleich wieder Lust auf Porto.

    Gibt es zum Jahresende diesmal einen Reisebericht von Dir über eine Reise zur Südhalbkugel?

  4. #4
    Erfahrenes Mitglied Avatar von schlepper
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    Zitat Zitat von unseen_shores Beitrag anzeigen
    Gibt es zum Jahresende diesmal einen Reisebericht von Dir über eine Reise zur Südhalbkugel?
    Bis jetzt nicht, wie kommst du darauf?

  5. #5
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    Die Joshua Tree-Bühne wird ja in Australien gelagert. Demnächst wird wahrscheinlich eine Tour verkündet mit Auftritten in Singapur, Neuseeland und Australien, so zumindest u2songs.com.

    Für mich kommen die Tourankündigungen in der Jahresplanung immer zu spät. Außerdem gibt es um den ominösen 13. November, an dem wahrscheinlich ein Konzert in AKL stattfindet, keine Prämienflugverfügbarkeiten. Deshalb konzentriere ich mich in diesem Jahr auf Schienenabenteuer in Europa.

  6. #6
    Erfahrenes Mitglied Avatar von schlepper
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    Zitat Zitat von unseen_shores Beitrag anzeigen
    Die Joshua Tree-Bühne wird ja in Australien gelagert. Demnächst wird wahrscheinlich eine Tour verkündet mit Auftritten in Singapur, Neuseeland und Australien, so zumindest u2songs.com.

    Für mich kommen die Tourankündigungen in der Jahresplanung immer zu spät. Außerdem gibt es um den ominösen 13. November, an dem wahrscheinlich ein Konzert in AKL stattfindet, keine Prämienflugverfügbarkeiten. Deshalb konzentriere ich mich in diesem Jahr auf Schienenabenteuer in Europa.
    Ah, jetzt stand ich echt auf der Leitung. Auch wenn ich nicht dran glaube, aber SIN würde ich wahrscheinlich einrichten können und in Angriff nehmen. AUS & NZ schließe ich wegen des zeitlichen und monetären Aufwands aus.

    Oh, du auch auf Schienen unterwegs? Welche Routen kannst du empfehlen?

  7. #7
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    Zitat Zitat von schlepper Beitrag anzeigen
    Ah, jetzt stand ich echt auf der Leitung. Auch wenn ich nicht dran glaube, aber SIN würde ich wahrscheinlich einrichten können und in Angriff nehmen. AUS & NZ schließe ich wegen des zeitlichen und monetären Aufwands aus.

    Dies entspricht auch meinen Überlegungen, wobei das SIN-Konzert, von dem ich glaube, dass es stattfindet, schon zeitlich sehr günstig liegen müsste.


    Zitat Zitat von schlepper Beitrag anzeigen
    , du auch auf Schienen unterwegs? Welche Routen kannst du empfehlen?
    Geplant ist in diesem Frühjahr die Ätnaumrundung mit der Ferrovia Circumetnea.

    Die anderen Pläne fallen eher in die Rubrik, wie transportieren wir unsere Fahrräder in überfüllten Nahverkehrszügen. Definitiv nichts für einen Reisebericht.


    Empfehlen kann ich die Wochreinerbahn auf der Strecke nördlich von Most na Soci (ich glaube Du hattest bereits darüber berichtet) sowie etwas ganz anderes, nämlich den Schnellzug von Helsinki nach St. Petersburg durch Karelien. Finnland verwendet ja bekanntlich aus historischen Gründen die russische Spurweite, weshalb man nicht umsteigen oder umspuren muss.

  8. #8
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    Zitat Zitat von schlepper Beitrag anzeigen
    Die Signalisierung scheint auch start vereinfacht.





    Dabei kennst Du doch Eure Signaltechnik auf dem Hindenburgdamm

    (Die Autozüge fahren
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    schlepper sagt Danke für diesen Beitrag.

  9. #9
    Erfahrenes Mitglied Avatar von travellersolo
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    netter Bericht, hätte mich auch stark gewundert, wenn du keine etwas besondere Bahnstrecke nimmst!

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