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  • 1 Beitrag von ChristianW

Thema: Ein Flug, eine Burg und ein Zug

  1. #1
    Erfahrenes Mitglied Avatar von travellersolo
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    Standard Ein Flug, eine Burg und ein Zug

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    Zwischendurch mal wieder ein Reisebericht von mir.

    Vor einigen Wochen tätigte ich gleich mehrere Buchungen bei Easyjet, damit sich die Booking-Fee von 21€ auch lohnte. Unter anderem war dann auch dieser Flug nach Basel-Mulhouse-Freiburg dabei.

    Freitag, 24. Mai 2019

    Irgendwie habe ich kein Bock mehr noch länger zu arbeiten, so entscheide ich mich gegen kurz nach 5 abzuhauen und zum nahen Hamburger Flughafen zu fahren. Es ist doch recht voll, diesmal habe ich keine Fastlane-Berechtigung und denke auch gar nicht daran eine dazu zu kaufen. Ich habe Zeit. Nach beinahe zwanzig Minuten (neuer Negativrekord) bin ich durch. Freundlich begrüßt in der Stammlounge ist mein Stammplatz bereits belegt. Da das Sonnensegel eh unten ist, kann ich auch in den ruhigeren hinteren Teil der Lounge ziehen. Es gibt wieder mal Kartoffelsalat und Würstchen sowie leckere Minibrötchen.

    Mit etwas zu essen und dem ein oder anderen Flens überbrücke ich die Zeit. Schaue zwischendurch auf Flightradar und merke, dass mein Flug eine Umlaufverspätung aus Amsterdam mitbringt. Dazu kommt nochmal ein Gatewechsel auf das viel nähere C16.

    Die Maschine ist ausgebucht. Das Boarding findet geordnet statt, ich habe im Los 16F gezogen, die Maschine gehört EasyJet Switzerland und hat das neuere Interior, kein Zurücklehnen mehr möglich. Der Sitzabstand ist in Ordnung. Nach dem Start mache ich mir ein Hörbuch an und döse die Stunde.

    In Basel landen wir mit einer halben Stunde Verspätung, zwei Busse kommen zur Abholung. Ich nehme den Ausgang zur französischen Seite und schaue bei Maps nach dem kürzesten Fußweg zu meinem Hotel. Nach einer Viertelstunde bin ich am F1 Hotel in Saint Louis. Der Check-In Automat funktioniert nicht. Es dauert bis Personal kommt. Ich bekomme ein Zimmer im ersten Stock am Ende des Korridors. Es ist klein, etwas unter dem ibis budget Standard, da es keine eigene Dusche besitzt. Eine etwas bessere Jugendherberge. Gut, dass die Nacht nur 24€ kostet.

    IMG_7349 by Traveller Solo, on Flickr

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    Samstag, 25. Mai 2019

    Gegen kurz nach neun verlasse ich das Hotel. Es geht wieder zurück zum Flughafen, einmal über die imaginäre Grenze in die Schweiz. Am Automaten löse ich ein Tagesticket zu 9,90 Franken für Basel. An der Station Am Brausebad steige ich aus, im nahen Supermarkt besorge ich mir noch einen Snack für unterwegs. Mein nächster Stopp ist die Pauluskirche,

    P1410451 by Traveller Solo, on Flickr

    mit dem nächsten Bus der Linie 34 geht’s zur Universität, ich schlende durch die Altstadt, zunächst zum Spalentor und dann über die Gassen zum historischen Rathaus. Auf dem Platz ist Markt, von der Erdbeere bis zur Pferdewurst gibt es alles. Vor dem Rathaus steht eine historische Feuerwehr, in ertönen Flötenspieler.

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    Ich schaue weiter, gehe den Schlüsselberg hinauf zum Baseler Münster. Für den Aufstieg auf den Turm habe ich nicht die größte Lust heute. Ich schaue zur Pfalz und auf den Rhein hinaus.

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    Der Abstieg hat sich leider nicht sehr gelohnt, da unten nur eine Anlegestation der „Leu“ ist. Ich sitze auf der Mauer und genieße die Ruhe und esse meinen Snack.

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    Es ist doch recht warm heute. Ich mache noch eine Runde vorbei am Staatsarchiv zur Mittleren Brücke.

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    Vor dem Klingentalmuseum verbringe ich noch ein wenig Zeit am Rhein, bevor ich mit der Straßenbahnlinie 6 bis Riehen Grenze fahre.

    Es geht über die Grenze geht's nach Stetten, am Zoll ist doch reger Betrieb. Menschen, die freiwillig Waren anmelden? In Stetten geht’s zu Fuß an der Wiese entlang zur nächsten Haltestelle der Linie 34, mit den nächsten Bus um 14 Uhr geht’s bis Röttelnweiler. Von hieraus sind es nur wenige hundert Meter zur Burgruine Rötteln,

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    der Anstieg ist nicht zu gering,


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    aber dafür wird man auch mit einem sehr schönen Ausblick belohnt. Die Ruine kann für 2,50€ frei besichtigt werden, überall stehen Infotafeln.


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    Nach meinem Rundgang gehe ich in den Biergarten, bei Livemusik genieße ich mein Bier.


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    Gegen kurz vor fünf mache ich mich auf den Weg zurück nach Lörrach. Dieses Mal geht’s zu Fuß in den Ort zum Autozug-Terminal am Güterbahnhof. Den Zug habe ich bereits auf dem Hinweg erspäht. Ich bin früh dran, es wird noch gereinigt und die Verladung hat noch nicht begonnen.


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    Es beginnt zu regnen und ich betrete den Zug. Flixtrain hat sich mit lediglich 4 Abteilen im letzten Wagen eingemietet. Die Abteile haben jeweils 5 liegen, Bettwäsche wird gestellt. Für eine ausreichende Belüftung sollte man das Fenster einen Spalt öffnen.

    Abteillayout bis Freiburg

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    Ich habe mich für das obere Bett entschieden, in Freiburg wird der Wagen voll.

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    Bett fertig machen und gute Nacht. Unterwegs halten wir nicht mehr bis Hamburg Hbf, ich werde einmal kurz vor Göttingen wach und schlafe bis Harburg durch.

    Die Nacht war doch recht angenehm, ich hätte es mir schlimmer vorgestellt. Am Hauptbahnhof verlasse ich den Zug, der mehr als eine halbe Stunde zu früh angekommen ist, obwohl wir mit etwas mehr als dreißig Minuten Verspätung Lörrach verlassen haben.


    9B5775A6-CD67-4501-BC50-DBE705AB6654 by Traveller Solo, on Flickr

    Gegen kurz nach sieben bin ich wieder zuhause. Kurz nach 8 ist die Pflicht erfüllt.


  2. #2
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    Es geht über die Grenze geht's nach Stetten, am Zoll ist doch reger Betrieb. Menschen, die freiwillig Waren anmelden?
    Nur so gibt es die Steuern zurueck (MwSt/Umsatzsteuer)
    Cflyer sagt Danke für diesen Beitrag.

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