Seite 2 von 2 ErsteErste 1 2
Ergebnis 21 bis 35 von 35

Thema: Einmal durch Amerika: Burger, Hot Dogs und Empanadas

  1. #21
    Erfahrenes Mitglied Avatar von HDH Aviation
    Registriert seit
    25.02.2018
    Ort
    D-AIHH
    Beiträge
    417

    Standard

    ANZEIGE
    Flüge nach Chile

    Gegen 10:50 Uhr war ich am Flughafen und habe mich an einen der Automaten begeben um einzuchecken. Kurze Zeit später hatte ich dann auch meine zwei Bordkarten in der Hand und mein Koffer lag bei 49,5 von erlaubten 50lbs. Eine United-Mitarbeiterin hat mich noch darauf hingewiesen, das Luggage-Tag nicht selber dranzumachen, das hat dann ein Mitarbeiter am Automaten erledigt.

    Ich bin dann weiter zur Sicherheitskontrolle gegangen, an der ich nach 10 Minuten Wartezeit durch war, der TSA-Mitarbeiter hatte richtig Spaß an seinem Job und so war die Kontrolle auch gleich angenehmer. Mein Gate war B16, also fast am Ende des Terminals und auf dem Weg dorthin habe ich mir noch eine Fanta sowie einen Becher voll mit geschnittener Ananas gekauft. Das obligatorische ORD-Terminal-Bild darf natürlich auch nicht fehlen.



    Ich habe mich dann ans Fenster gesetzt, ein wenig Planespotting betrieben und nach etwa einer halben Stunde kam auch schon N62849 angerollt, eine vier Jahre junge 737-900ER und gleichzeitig meine Erste.



    Boarding begann recht pünktlich, zog sich dann aber hin, da nach Gruppe 2 ein Boardingstopp von 15 Minuten eingelegt wurde. Irgendwann konnte dann auch der Rest boarden und ich habe auf meinem Platz 28F platzgenommen. Mit 15 Minuten Verspätung rollten wir dann zur Startbahn und kamen dabei noch an meinem nächsten Flugzeug vorbei, N654UA.



    Wir mussten an der Bahn noch etwas warten, bevor es auch für uns mit 30 Minuten Verspätung in den Himmel ging. Die 737 hat dafür fast die ganze Bahn benötigt.

    Über 10.000 Fuß wurde dann das Wifi aktiviert und man musste BYOD-Entertainment über die United App nutzen, vorher habe ich noch ein Bild von der Landschaft gemacht.



    Kurz darauf wurde es bewölkt und es begannen leichte Turbulenzen. Ich habe angefangen "Vice" zu schauen und irgendwann kam der Servicewagen vorbei. Ich habe eine Cola und die Stroopwaffel gewählt. Der restliche Flug war recht ereignislos und wir landeten ein paar Minuten zu früh in Houston. Bei einem Blick aus dem Fenster konnte ich noch sehen, wie mein Koffer entladen wurde und bei einem Blick aufs Wetter habe ich mich von meinem Plan, den Flughafen zu verlassen, verabschiedet. Es waren 38° mit hoher Luftfeuchtigkeit, die ich dann auch gleich Mal erleben dufte, als ich mit dem Skytrain ins Terminal B gefahren bin. Dort lag mein erstes Ziel, oder eher die ersten zwei Ziele. Zuerst ging es zu Whataburger:



    Und anschließend zu Chick-fil-A:



    Beide Burger waren lecker, der von Chick-fil-A wurde frisch für mich gemacht. Whataburger fand ich aber auch echt gut. Ich bin dann ins Terminal D gefahren, denn ich hatte auf der Hinfahrt etwas gesehen und ich wollte nach einer geeigneten Fotoposition schauen. Diese fand ich dann auch und konnte somit die Air New Zealand 777-200ER "All Blacks" auf die Speicherkarte brennen.



    Ich bin dann wieder ins Terminal E gewatschelt und habe mich auf eine Bank an meinem nächsten Gate gesetzt, Musik angemacht und ein neues Jack Reacher Buch angefangen. Boarding von UA847 war für 21:20 Uhr angesetzt und so machte ich mich um kurz nach 8 nochmal auf die Suche nach etwas essbarem. Fündig wurde ich bei Wendy's, wo es einen weiteren Basic-Burger gab.



    Im Vergleich zu Whataburger muss ich sagen, dass Wendy's ganz leicht hinter Whataburger liegt, nicht viel, aber ich fand den Burger von Whataburger doch ein bisschen besser. Auf dem Weg zurück zu Gate E7 bin ich noch hieran vorbeigekommen:



    Ein Magnet mit gleicher Aufschrift fand auch noch den Weg in meinen Rucksack, ebenso ein Bounty sowie eine Flasche Wasser. Zurück am Gate habe ich mein Buch wieder ausgepackt, das Bounty gegessen, mit Wasser nachgespült und auf den Boardingcall gewartet. Der kam auch pünktlich und ich bin aufgestanden, als Gruppe 1 ausgerufen wurde und habe mich in die Nähe von Gruppe 2 gestellt. Es wurde dann Gruppe 3 ausgerufen (ich) und als der Erste zum Scanning gegangen ist, bekam er erstmal eine Abfuhr vom Mitarbeiter und dem Automaten, dass Gruppe 3 noch warten muss. Da wir aber alle den Ausruf gehört hatten, wurde er dann durchgelassen und kurz später war auch ich an Bord der 767-300ER, die ich schon von Außen gesehen hatte. Ich nahm auf meinem Platz 30A platz und wartete. Wir warteten alle auf einige Umsteiger, deren Gepäck schon verstaut war. Einer kam dann auch nicht mehr und so musste sein Koffer ausgeladen werden. Wir starteten schließlich mit 30 Minuten Verspätung in den Nachthimmel über Houston.

    Aufgrund der späten Uhrzeit war der Wagen mit Dinner schon eine Stunde später bei mir angekommen, ich nahm wieder die Pasta, dazu gab es einen Salat und ein Brötchen.



    Es wurde anschließend noch ein Karamelleis und eine Flasche Wasser verteilt und nachdem ich noch zwei Folgen Simpsons geschaut hatte, hieß es für mich, ein wenig Schlaf zu bekommen. Nach einigen Startschwierigkeiten habe ich sogar über drei Stunden geschlafen und bin über Ecuador kurz aufgewacht, habe etwas getrunken, den Musikkanal gewechselt und nochmal etwa 90 Minuten geschlafen. Als wir gerade an Lima vorbei waren bin ich wieder aufgewacht und habe einen weiteren Film angemacht.

    Irgendwann ließ sich auch langsam die Sonne blicken und sorgte für eine schöne Morgenstimmung.



    Zur gleichen Zeit fing auch der Frühstücksservice an. Es gab ein Croissant mit Erdbeermarmelade und einen Pfirsichjoghurt, beides nicht so der Hit, ich habe das Croissant und nur zwei Löffel Joghurt gegessen.



    Es wurden noch die Einreisekarten für Chile verteilt und schon begann der Sinkflug. Mit zwei Minuten Verspätung sind wir schließlich in Santiago gelandet und parkten kurz darauf am Gate neben Air Canada.



    Auf dem kurzen Weg zur Einreise habe ich versucht noch so viele Menschen wie möglich zu überholen, trotzdem musste ich über 30 Minuten in der Schlange warten, war aber nach zwei Minuten durch, mein Koffer wartete auch schon am Band und auch die Zollkontrolle ging flott. Ich nahm dann den nächsten Aufzug nach oben zur Abflughalle und bin dann einmal durch die komplette Halle marschiert, bis ich ganz am Ende bei den Schaltern von Jetsmart angekommen war. Eingecheckt habe ich noch am Gate in Houston und musste so nur noch meinen Koffer abgeben, bevor ich durch die Sicherheitskontrolle bin. Mein Gate war direkt das erste rechts von der Rolltreppe und nach einem kurzen Besuch bei Starbucks und anschließend auf der Toilette war ich auch bereit für den nächsten (und letzten) Flug. Mein A320 CC-AWG mit Pinguin auf der Heckflosse kam auch schon bald angerollt.



    Abflug war zwar erst um 11:37 Uhr, Boarding begann aber schon eine Stunde vorher. Gruppe 1 und 2 durften sich dann in der kalten Jetway die Beine in den Bauch stehen, während ich, in Gruppe 3 und kurzer Hose und T-Shirt, noch im relativ warmen Terminal war. Einige Chilenen in Winterjacken haben mich noch komisch angeschaut, als ich an Bord gegangen bin und auf 7A Platz genommen habe.



    Das Flugzeug wurde noch betankt und so durften wir uns noch nicht anschnallen Das war aber mein geringstes Problem, war ich doch damit beschäftigt, meine Knie so unterzubringen, dass sie am wenigsten wehtun. Mit 13 Minuten Verspätung starteten wir dann in Richtung Süden und kaum waren wir oben, ging es auch schon wieder herunter.



    Wir sind dann überpünktlich in Concepcion gelandet und sind dann auch schnell ans Terminal gerollt, das momentan eine große Baustelle ist.

    Auf dem Weg zum Gepäckband hat mir dann mein Onkel schon zugebunden und durch die Fenster, die den Sicherheitsbereich vom öffentlichen Bereich trennen, konnte ich auch schon den Rest der Bande entdecken. Es waren alle mit nach Concepcion gekommen, obwohl eigentlich nur meine Tante kommen wollte. Ich habe dann schnell meinen Koffer eingesammelt und in 90 kuscheligen Minuten sind wir dann nach Los Angeles gefahren.

    Dort habe ich noch meine Geschenke (und die meiner Cousine, die mittlerweile in Deutschland studiert) verteilt und um 21 Uhr ging es dann ins Bett.

    Der nächste Teil handelt von den ganzen zwei Wochen, die ich dort war. Wir haben nicht viel gemacht und ich habe nicht viele Fotos gemacht, das passt alles in einen Teil. Wer etwas mehr von der Umgebung sehen möchte, sollte meinen letzten Bericht durchlesen.
    ChrischMue, retozim, Olivair und 25 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  2. #22
    Erfahrenes Mitglied Avatar von HDH Aviation
    Registriert seit
    25.02.2018
    Ort
    D-AIHH
    Beiträge
    417

    Standard

    Mittlerweile bin ich in Wiesbaden in meine neue Wohnung eingezogen und habe endlich wieder Zeit gefunden, hier weiterzuschreiben

    Die zwei Wochen in Chile


    Der Sonntag war auch ziemlich ereignislos, ich wurde aber noch mit den diversen neuen Tieren auf dem Hof bekannt gemacht und es drehte sich alles um den Flugzeugabsturz wenige Tage zuvor, als ein Privatjet im Landeanflug auf den Flughafen Los Ángeles Maria Dolores abgestürzt ist und dabei nur wenige hundert Meter hinter der Farm aufgekommen ist.

    Neu dazu gekommen waren zwei Schafe, zwei Schweine und eine Ente (die nicht weiß, dass sie eine Ente ist und deshalb nicht fliegen kann). Eines der Schweinchen hatte vor einigen Monaten Babys bekommen und ein weiteres Schweinchen war hochschwanger.









    Bei Sonnenuntergang ist noch dieses schöne Bild entstanden.



    Die folgenden Tage waren verregnet und Schultage, so dass wir nicht sehr viel gemacht haben. Dafür war der Mittwoch ereignisreicher.
    Hatte mein Onkel noch am Dienstag gesagt, dass es bestimmt noch eine Woche dauert, bis das Schweinchen seine Babys gebärt, war es doch schon am Mittwoch so weit. Doof war nur, es kamen 13 kleine Ferkel auf nur 12 Zitzen.

    Hier sind es noch 13 Ferkel.



    Meine Tante ist dann noch in den Supermarkt gefahren, um Milchpulver und zwei Fläschchen zu kaufen, damit das 13. auch Milch bekommen kann. Die nächsten Stunden verbrachten dann zwei Cousinen im Stall, um sich abwechselnd um die Schweinchen zu kümmern und sahen hinterher auch genau so aus.

    Der Donnerstag war dann weniger spannend und es lebten sogar noch alle Schweinchen. Es war auch recht schön und man konnte bis zu den Anden gucken.

    (Bild)

    Ein ähnlich schöner Tag war dann auch der Freitag und da am Donnerstag Feiertag war, war heute ein Brückentag und somit keine Schule. Eine Cousine war gerade losgegangen um sich um die Schweinchen zu kümmern, klingelt bei meiner Tante das Telefon und es war meine Cousine. Es stellte sich heraus, Mamaschwein hat sich in der Nacht auf drei der Ferkel gelegt und eines komplett unter sich begraben und zwei weitere haben sich diverse Knochen gebrochen. Damit waren es noch 12 Ferkel und bis zum Abend dann nur noch 11.

    Am Samstag hingegen war es kalt und nass und es stellte sich heraus, dass das Ferkel mit dem gebrochenen Bein während der Nacht von der Wärmelampe weggelaufen war und somit fast erfroren ist. Unter vereinten Kräften haben meine Cousinen dann versucht das arme Ferkel zu retten, doch am Nachmittag, wir waren gerade auf dem Markt in der Stadt, klingelte das Handy meiner Tante und es war mal wieder meine Cousine. Diesmal um zu sagen, dass das Ferkel gestorben ist.

    Gegen Abend hin haben wir dann noch einen Verkaufsstand an der Straße aufgebaut um die Eier der Hühner zu verkaufen.



    Nach einem Film ging es dann auch wieder ins Bett. Der Sonntag war verregnet und auch sonst ist nichts spannendes passiert, ebenso am Montag. Am Montagabend sind wir jedoch noch in die Stadt gefahren, da meine Cousine unbedingt mit mir Waffeln essen gehen wollte. So gab es als Abendessen dann eine Waffel mit ganz viel Eis und Sahne.



    Zum Abschluss kommen jetzt noch einige Landschafts- und Hundebilder.











    MichaelFFM, ChrischMue, arj85 und 23 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  3. #23
    Aktives Mitglied
    Registriert seit
    18.11.2017
    Beiträge
    117

    Standard

    Zitat Zitat von SleepOverGreenland Beitrag anzeigen
    Gestern Abend war ich erstmals bei Karl Strauss Brewery (Lokationen in San Diego und Süd Kalifornien), Grass-Fed Burger. Ich war beeindruckt.
    Habe ich jetzt auch getestet - danke für den Tipp, das war wirklich vorzüglich.

    Den für mich besten Burger im Fast-Food-Bereich gibt es nach wie vor bei Super Duper (SF bzw. Nordkalifornien).

  4. #24
    Erfahrenes Mitglied Avatar von HDH Aviation
    Registriert seit
    25.02.2018
    Ort
    D-AIHH
    Beiträge
    417

    Standard

    Santiago, Tag 1

    Aller Abschied ist wie immer schwer und so sind wir am 25.08. gegen 9:30 Uhr mit dem Auto in Richtung Concepcion aufgebrochen wo wir rekordverdächtig schnell um kurz vor 11 Uhr das Auto geparkt haben und dann ins Terminal gegangen sind.



    Der Schalter von Sky Airline war noch nicht offen und da einige noch kein Frühstück hatten, (da sie bis um 9 Uhr geschlafen haben, ich nicht ) haben wir uns noch im einzigen offenen Kiosk im Terminal etwas zu Frühstücken gekauft. Für mich gab es einen Schokoladendoughnut. Der Schalter war dann auch offen und ich habe meinen Koffer abgegeben (15,5kg) und meine Bordkarte erhalten. Bei der Buchung habe ich mir eigentlich den Notausgang 11A in der Hoffnung auf mehr Beinfreiheit gesichert, saß jetzt jedoch auf 8C, der Grund sollte sich beim Boarding erklären.

    Ich habe mich also von allen verabschiedet und wurde gleich wieder für nächstes Jahr eingeladen, bevor es die Rolltreppen nach oben zur Fummelbude ging. Anscheinend stehen große, blonde Männer nicht ganz oben auf der Terrorwatchlist und so musste ich nicht einmal meine ganze Elektronik auspacken und konnte alles gleich so in die Kiste legen. Der Beamte hatte auch nichts dran auszusetzen und so ging ich zu meinem Gate Nummer 4.

    Concepcion Airport bekommt im Moment zwei neue Gates angebaut, da Jetsmart im Dezember zwei Flugzeuge hier stationieren wird und auch nach Lima fliegen wird. Somit war das Terminal eine einzige Baustelle, trotzdem konnte ich noch mein Buch etwas weiterlesen, bis dann Boarding für H2162 nach Santiago ausgerufen wurde. Der A319 stand auch schon bereit.



    Der Grund für den neuen Sitzplatz war dann auch recht klar, denn CC-AID war einer von nur noch 2 A319 mit nur 150 Sitzen und genau die Reihe 11 wurde blockiert. Mittlerweile ist AID ein Einzelkind, der andere A319 wurde vor wenigen Wochen durch einen A320neo ersetzt.

    Nach dem Start wurde es zwar für einige Minuten recht wackelig, danach war es aber schön ruhig und trotz meines Gangplatzes hatte ich im Landeanflug auf Santiago eine schöne Sicht auf die Berge. Nach schnellen 46 Minuten Flug mussten wir noch kurz auf unser Gate warten und konnten dann schon bald aussteigen. Am Gepäckband gab es dann noch ein wenig Verwirrung, da die Anzeigetafel gesagt hat, dass unser Gepäck auf Band 6 ankommen soll, unser Flug auf der dortigen Anzeigetafel aber nicht stand. Er stand auf keiner Anzeigetafel. Ich wollte gerade einen Mitarbeiter fragen, als sich Band 8 in Bewegung setzte und mein blauer Koffer als einer der ersten angekommen ist. Danach ging es durch die Taximeute hindurch und ich habe mir dann einen geschnappt, den ich nach einem offiziellen Taxi gefragt habe. Tatsächlich hatte er sogar eines und so bin ich mit ihm mitgegangen und 30.000 Pesos und 30 Minuten später war ich dann auch an meinem Hotel, dem NH Collection Plaza Santiago angekommen.

    An der Rezeption gab es dann auch eine nette Überraschung, denn mein gebuchtes rabattiertes Sonderrabatzimmer wurde zu einer Junior Suite upgegraded. Und das ganz ohne Status und zutun meinerseits. Ich bin dann hoch in den 17. Stock gefahren und habe mein Zimmer bezogen.





    Das Zimmer hatte eine perfekte Aussicht auf das Costanera Center und nachdem ich mich etwas frisch gemacht hatte, ging es auch schon wieder los. Ich hatte mich vorher mit meiner Tante über Santiago unterhalten und sie hat mir einen groben Überblick über alles Sehenswerte gegeben. Mittlerweile war es auch schon wieder halb 4 und ich bin zur Talstation der Seilbahn die auf den Cerro San Cristobal fährt gegangen. Dort habe ich für 5.500CLP ein Ticket sowohl für die Seilbahn als auch den Funicular auf der anderen Bergseite gekauft. Ohne Warteschlange ging es dann auch gleich in einen Korb und zusammen mit zwei Brasilianern und einem Inder bin ich dann nach ganz oben gefahren.



    Dort angekommen habe ich mir in einem Laden eine Flasche Wasser und ein Eis am Stiel gekauft und habe das Eis dann auf einer der Bänke gegessen.



    Die Aussicht von hier oben ist trotz leichten Smogs sehr schön.







    Die Hauptattraktion hier oben ist jedoch diese Statue von Maria, diese kann man auch betreten und sich mit Weihwasser beträufeln lassen, das habe ich jedoch nicht getan.



    Etwas weiter unten steht auch noch diese Kirche.



    Exemplarisch für die vielen Kreuze zeige ich nur das in meinen Augen schönste.



    Nochmal die Aussicht auf das Finanzzentrum



    Ich habe mich dann langsam auf den Weg zum Funicular gemacht und da ich seit dem Doughnut am Morgen nichts mehr essbares zu mir genommen habe, kam mir der Empanada-Stand sehr gelegen. Für mich gab es eine Käse-Champignon-Empanada, die ich dann an der Station des Funiculars gegessen habe.



    Die Schlange runter war sehr lang und da der Zug nur alle 15 Minuten fährt musste ich auch eine gute Stunde darauf warten. Irgendwann konnte auch ich dann einsteigen und in 7 Minuten sind wir wieder an der Talstation angekommen.



    Jetzt hatte ich die Wahl zwischen: Nehme ich ein Taxi oder laufe ich zurück? Meine Füße habe das dann beantwortet und ich habe mir ein Taxi zum Costanera Center genommen. Mittlerweile war auch schon fast Sonnenuntergang und so habe ich beschlossen, nicht mehr auf den Costanera Tower zu fahren und mir das für den nächsten Tag aufzuheben. Ich bin stattdessen noch ein wenig durch die Gegend gelaufen und habe ein paar Bilder gemacht.

    Zuerst bin ich kurz durch das Costanera Center gelaufen.



    Und nach einem kurzen Stopp im Hard Rock Café, wo ich mir ein T-Shirt gekauft habe, stand ich schon vor dieser Statue.



    Hier der Tower.



    Die Schneebedeckten und mit Abendsonne beschienenen Anden.



    Und zum Abschluss nochmal das Costanera Center.



    Ich habe dann auf Google Maps nach Möglichkeiten für ein Abendessen gesucht und etwa 100 Meter weiter war ein Wendy's, bei dem ich mir dann einen ganz normalen Burger gekauft habe (ohne Foto). Danach bin ich wieder ins Hotel gelaufen und habe noch ein wenig im Internet und auf sozialen Medien verbracht, bevor ich mich dann hingelegt habe.
    ChrischMue, shortfinal, retozim und 19 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  5. #25
    Erfahrenes Mitglied Avatar von HDH Aviation
    Registriert seit
    25.02.2018
    Ort
    D-AIHH
    Beiträge
    417

    Standard

    Santiago, Tag 2 und Flug nach Houston

    Und dann kommt der Moment im Leben eines Menschen, da denkt man sich, hier bin ich richtig, hier fühle ich mich wohl.

    Nach einer unruhigen Nacht bin gegen halb 9 aufgestanden, habe geduscht und mich auf dem Weg nach unten gemacht. Am Vorabend hatte ich nach einem späteren Check-out gefragt, welcher mir bis 14 Uhr gegeben wurde sowie nach einem Flughafentransfer und wollte diesen nochmals bestätigen, da die Dame gestern etwas kurz angebunden war, es war aber alles okay. Ich bin dann in den Frühstücksraum gegangen und habe mir den Magen vollgeschlagen, es sollte ja ein langer Tag werden.

    Nach dieser leckeren Stärkung bin ich wieder in mein Zimmer hochgefahren, habe meinen Rucksack gepackt und habe mir ein Uber bestellt. Etwa 15 Minuten später war ich dann an meinem ersten Ziel angelangt, dem Palacio de La Moneda. Fun fact: Früher war das eine Münzprägeanstalt und ist heute der Präsidentenpalast.



    Gegenüber befindet sich eine übergroße Flagge Chiles, leider war der Wind ziemlich ruhig und somit konnte ich keine guten Fotos davon machen.



    Meine Tante hatte mir erzählt, dass es unterhalb der Moneda noch eine Art Museum gibt und so bin ich dort hineingelaufen. War jetzt nicht so spannend.



    Ich bin auf der anderen Seite wieder hinauf und ein bisschen durch die Straßen gelaufen, mein Ziel war der Plaza de Armas.













    Ich bin anschließend noch weiter durch die Straßen gelaufen und habe einfach nur alles auf mich wirken gelassen ohne andauernd Fotos zu machen.

    Mittlerweile war es schon wieder nach 12 Uhr und so langsam bin ich zurück zur Moneda gelaufen und habe mir dort ein Taxi geschnappt, das mich dann wieder zurück ins Hotel gebracht hat. Das Wetter war jetzt auch wieder besser als am Morgen und so wurde es doch noch etwa 20 Grad warm. Die nächste Stunde habe ich mich noch ein wenig ausgeruht, bevor ich meine Sachen gepackt habe und zur wieder zur Rezeption gefahren bin um auszuchecken. Meinen Koffer habe ich dann noch zur Einlagerung gegeben und bin anschließend über die Straße gegangen, mein Ziel lag direkt gegenüber.

    Noch schnell im Jumbo eine Flasche zu trinken gekauft und dann ging es auch schon in den Keller des Costanera Centers, wo der Eingang zum Costanera Tower liegt. Die 62. Etage war heute leider geschlossen, ich habe mich davon jedoch nicht abhalten lassen und habe trotzdem für teuer Geld eine Eintrittskarte gekauft. Kurz noch durch eine Sicherheitskontrolle bevor es dann mit dem Aufzug in einer Minute nach oben ging.

    Oben angekommen bin ich erstmal einmal rum gelaufen und habe ganz viele Fotos gemacht.

    Santiago River und Cerro San Cristobal.



    Finanzviertel.



    Wohnhäuser mit Anden im Hintergrund.





    Auch ein Schild gibt es hier, falls man mal vergessen sollte, wo man sich befindet.



    Nach dem ersten Rundgang habe ich mir Einplätzchen auf einem der bereitgestellten Sitzmöglichkeiten gesucht und habe einfach nur die Aussicht genossen. Während diesen langen Minuten die ich dort saß, mit Blick auf die schneebedeckten Anden, da wurde mir klar, dass Chile für mich für immer ein besonderer Ort bleiben wird, an den ich garantiert noch öfters kommen werde.

    Irgendwann hieß es auch von der schönsten Aussicht Abschied zu nehmen und so habe ich den nächsten Aufzug herunter genommen und habe mir im Starbucks im Erdgeschoss noch kurz etwas kleines zu essen gekauft. Ich hatte jetzt noch über eine Stunde bis mein Shuttle fahren würde und so bin ich einfach noch ein wenig durch die Gegend geschlendert, was bei dem Wetter sehr schön war.

    Eine weitere Kirche.



    Und das Costanera Center.



    Ich war gut eine Stunde unterwegs, und als ich im Hotel angekommen bin wurde ich auch schon erwartet, ich musste ja noch das Shuttle bezahlen. Pünktlich um 17 Uhr wurde ich dann wie ein König in knapp 35 Minuten zum Flughafen gefahren und wurde direkt vor den United-Schaltern abgesetzt.

    Dort war allerdings Chaos pur, da keiner so richtig wusste, dass man zuerst am Automaten einchecken muss und sich dann erst in die Schlange stellen darf. So kam es dann, dass die Schlange, die eigentlich zu den Gepäckabgabeschaltern gehörte, an den Automaten in zwei geteilt wurde und dann in einer großen Meute wieder zusammengeführt wurde. Irgendwann war auch ich mein Gepäck los und sowohl die Ausreise als auch die Sicherheitskontrolle waren ohne Probleme überstanden. In einem Britt (Souvenirladen) habe ich noch ein paar Sachen gekauft um meine restlichen Pesos loszuwerden.

    Das Gate war mit C8 angegeben, welches im brandneuen Terminal liegt. Im dortigen McDoof habe ich mir noch ein McWrap bestellt und bin dann zum Gate gelaufen. Boarding war pünktlich und in der Gangway wurde eine Taschenkontrolle durchgeführt, an der ich meine teure, aber zum Glück schon halb leere Wasserflasche austrinken und wegschmeißen musste.

    Ich war dann auf meinem Platz 30A angekommen und habe angefangen zu beten, dass neben mir frei bleibt. Wie üblich mit meinem Glück war dann die allerletzte Person an Bord mein Sitznachbar. Pünktlich sind wir dann an die Startbahn gerollt und es ging auf in Richtung Houston.



    Es gab dann auch recht bald Dinner, zur Auswahl standen Beef oder Chicken, ich habe mich für das sehr leckere Beef entschieden.



    Als Nachtisch wurde Zitronensorbet serviert und nach einer weiteren Getränkerunde bin ich dann für die nächsten Stunden ins Land der Träume versunken. Über Panama bin ich wieder aufgewacht, habe einen Film geschaut und danach nochmal kurz eingedöst. Ich wurde wieder wach, als das Frühstück serviert wurde. Diesmal gab es "frische" Früchte, ein Croissant, Marmelade und einen Erdbeerjoghurt. Da kann man eigentlich nicht viel falsch machen und deshalb hat es auch geschmeckt.



    Wir sind dann schließlich um 0430, 45 Minuten zu früh in einem extremst schwülen Houston gelandet und. durften 15 Minuten später aussteigen. Da die Immigration aber erst um 5 Uhr ausmacht, mussten wir noch in einem Gang warten. Der Einreiseautomat hat mich zu einem Officer geschickt, mit dem ich mich dann trotz der frühen Stunde recht nett unterhalten habe und der mir dann, nachdem er von meiner Unschuld überzeugt war, den Stempel in den Pass gedrückt hat und mir noch viel Spaß in Washington und viel Erfolg beim Studium gewünscht hat.

    Alles weitere kommt im nächsten Teil
    ChrischMue, shortfinal, retozim und 20 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  6. #26
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    10.05.2016
    Ort
    Sydney
    Beiträge
    1.411

    Standard

    Warum eigentlich immer Taxi/Uber und nicht mit der Metro? Die Metro in Santiago ist günstig, fährt sehr oft und ideal um von A nach B zukommen.

  7. #27
    Erfahrenes Mitglied Avatar von HDH Aviation
    Registriert seit
    25.02.2018
    Ort
    D-AIHH
    Beiträge
    417

    Standard

    Zitat Zitat von ChristianW Beitrag anzeigen
    Warum eigentlich immer Taxi/Uber und nicht mit der Metro? Die Metro in Santiago ist günstig, fährt sehr oft und ideal um von A nach B zukommen.
    Weil ich mir nicht für insgesamt drei Fahrten eine bip! kaufen wollte und noch viel zu viele Pesos übrig hatte.

  8. #28
    Erfahrenes Mitglied Avatar von HDH Aviation
    Registriert seit
    25.02.2018
    Ort
    D-AIHH
    Beiträge
    417

    Standard

    Washington D.C., Tag 1/Teil 1

    Nachdem ich nun also wieder im Länd of se Frie angekommen war, habe ich meinen Koffer aufgesammelt, der schon fleißig seine Runden auf dem Band gedreht hat. Eine Tür später habe ich ihn dann auch schon wieder abgegeben und bin mit der Rolltreppe einen Stock höher zur Kontrolle gefahren. 10 Minuten später, in denen mir Wasser über die Hose geschüttet wurde und ich mehrere Leute beobachtet habe, die sich mit ihrem Aufgabegepäck in die Schlange einreihen wollten, war ich dann zwar durch, mein Rucksack aber nicht. Der durfte nochmal beleuchtet werden, so wie gefühlt jede zweite Box auch. Mit der zweiten Fahrt war dann aber auch alles in Ordnung und ich bin zu meinem Gate gelaufen. Dieses war jedoch am anderen Ende vom Flughafen im Bereich C und so habe ich 15 Minuten für den Fußweg gebraucht. Zwischendrin habe ich mir noch eine Flasche Cola sowie eine Tüte M&Ms zum Frühstück gekauft und als ich dann endlich am Gate war, habe ich das auch als Frühstück gleich verspeist.

    Unser Flugzeug sollte wieder eine 737-900ER werden und rollte auch schon kurz nach meiner Ankunft an das Gate.



    Es hat dann noch etwas gedauert, bis wir einsteigen konnten, dafür war die Gate-Agentin sehr gut gelaunt und hat allen Anwesenden mit ihren Ansagen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Ich war wie auf den anderen Flügen auch, wieder in Gruppe 3 und ging als einer der ersten Gruppe 3 an Bord. Die Maschine hatte noch die alten Sitze mit DirecTV installiert und so habe ich gleich mal die Liste durchgeblättert und siehe da, auf einem Sender lief sogar NCIS mit alten Folgen die ich noch nicht kannte.

    Neben mir blieb leider kein Sitz frei, denn die Beinfreiheit ließ etwas zu wünschen übrig. Mit einer leichten Verspätung sind wir dann zur Bahn gerollt und hoben kurz darauf ab, dabei konnte ich konnte noch zwei Flugzeuge (eine E175 und die damals einzige 738) mit der neuen United-Livery sehen. Kurz nach dem Start bin ich erstmal eingenickt und habe etwa 20 Minuten gedöst, bis ich wieder wach wurde. Der Servicewagen war dann auch schon bald da und ich nahm wieder die Stroopwaffel sowie einen Apfelsaft, der jedoch nie angekommen ist ("We're currently out of apple juice but I'll give you some once my colleague comes back from the galley!"). Aussicht war sehr wolkig und so habe ich weiter NCIS geschaut. Wir sind sehr weit südlich an der Golfküste über Louisiana, Mississippi, Alabama und Georgia geflogen bevor es über North Carolina noch mal eine Getränkerunde gab. Diesmal nahm ich ein Wasser und dann ist dem Flugbegleiter auch mein Apfelsaft wieder eingefallen, so dass er extra in die Galley gelaufen ist, um mir eine ganze Dose zu holen und sich hundert Mal entschuldigt hat.

    Wolkenlücke über Virginia.



    Unser "last and final descent" begann dann recht früh und wir sind noch einige Zeit auf 23.750 Fuß geflogen, bevor es runter auf 5.000 Fuß ging und wir einen sehr langen Gegenanflug über Maryland (wir waren schon fast in Pennsylvania) geflogen sind. Die Landung in IAD war dann auch sehr ruppig, da gerade ein starker Regenschauer eingesetzt hatte als wir die Landebahnschwelle überflogen haben. Der Weg zum Gate war dafür recht kurz und wir konnten schon bald aussteigen. Da wir im Bereich D waren, durften wir mit den Mobile Lounges (Moonbuggys) ins zentrale Terminal fahren, wo mein Gepäck schon zu meiner Überraschung seine Runden gedreht hat.

    Wie sonst auch habe ich mich nicht darüber informiert, wie man am Besten in die Stadt kommt und nahm mir somit für schlappe 70$ ein Taxi. Eine gute Stunde später war ich dann am Hotel, dem Westin Washington City Center, angekommen. Dort konnte ich auch schon einchecken und mein Zimmer im zweiten Stock beziehen. Leider zeigen alle Zimmer in den Lobbybereich. Mittlerweile war ich am Verhungern und habe mir auf Google Maps den nächsten Five Guys herausgesucht. Diesen habe ich dann auch 5 Minuten später heimgesucht und habe gemerkt, dass meine lange Hose und ein leichter Pulli definitiv nicht die richtige Kleidungswahl war. Ich habe es aber ausgehalten und den mal wieder leckeren Burger gegessen. Leider war der schon halb aufgegessen, bevor ich an ein Bild denken konnte…

    Ich bin also wieder ins Hotel zurück, habe mich umgezogen und frisch gemacht und bin also wieder los. Diesmal waren die 28° und hohe Luftfeuchtigkeit besser auszuhalten. Ich hatte mir vorher eine grobe Route überlegt und bin zielstrebig auf Punkt 1 zugelaufen, das Weiße Haus.

    Doch zuvor ging es noch kurz durch den Lafayette Square.





    Das Weiße Haus - Nordseite


    Ich dachte zuerst, dass auf dem Bauzaun „Pence Replacement Project“ steht, war dann aber nur das „Fence Replacement Project“





    1600 Pennsylvania Avenue.



    Ich bin dann am Treasury Department vorbei in Richtung South Lawn gelaufen und vorbei am ziemlich traurig aussehenden National Christmas Tree.


    Treasury Department.




    Weihnachtsbaum.




    South Lawn.





    Leider gab es nichts besonderes zu sehen, Donald war am Vortag erst aus Biarritz wiedergekommen.

    Ich bin linksseitig der Ellipse weiter nach Süden gegangen und nachdem ich die Constitution Avenue überquert hatte, ging es zum Washington Monument.





    Für mich sollte es weiter in Richtung Lincoln Memorial gehen, die andere Richtung habe ich mir für den nächsten Tag aufgehoben. Zuerst kam jedoch das World War 2 Memorial.





    Lincoln Memorial mit dem Reflecting Pool im Vordergrund.




    Ein Eichhörnchen.

    [url=https://abload.de/image.php?img=p1040777f5j73.jpg][img]https://abload.de/img/p1040777f5j73.jpg[/img][/url]

    Weiter ging es auf der rechten Seite des Pools in Richtung Lincoln, doch vorher musste ich nochmal nach rechts abbiegen. Punkt 4 auf meiner Liste war das Vietnam Veterans Memorial und das war auch gleichzeitig das erste und nicht das letzte Mal an diesem Tag, dass mir ganz anders wurde. Die Stimmung war bisher überall immer recht locker gewesen, doch sobald man in die Nähe des Memorials kam wurde es mucksmäuschenstill still und es lag etwas besonderes in der Luft. Ich habe dementsprechend langsam gemacht und mir die zehntausenden Namen genauer angeschaut. Insgesamt habe ich bestimmt 10 Minuten hier verbracht, teils fassungslos, teils bedrückt, es fühlte sich irgendwie so an, als hätte jemand einem die ganze Energie geraubt.



    ChrischMue, retozim, TorstenMUC und 19 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  9. #29
    Erfahrenes Mitglied Avatar von HDH Aviation
    Registriert seit
    25.02.2018
    Ort
    D-AIHH
    Beiträge
    417

    Standard

    Washington D.C., Tag 1/Teil 2

    In der Nähe stand noch die Three Servicemen Statue.



    Punkt 5 war Abraham Lincoln. Erst aus der Ferne...



    ..und dann aus der Nähe.



    Ich bin dann noch einmal außen entlang gelaufen, mit Blick auf das Monument und das Kapitol.



    In der Nähe habe ich dann ein Kiosk entdeckt und so habe ich mir dort eine Flasche kaltes Wasser sowie einen Magneten gekauft. Mittlerweile war es kurz vor 16 Uhr und ich war etwa eineinhalb Stunden unterwegs und so langsam meldeten sich meine Füße. Ich habe dann mit mir debattiert, ob ich Punkt 6 machen sollte oder nicht, habe mich dann aber doch dafür entschieden und bin die nächsten 10 Minuten in Knaller Sonne über die Arlington Memorial Bridge gelaufen, man kann sich vermutlich schon denken was mein Ziel war.

    Arlington.



    Weitere etwa 10 Minuten Fußmarsch später war ich dann am Eingang des Arlington National Cemetary angelangt, habe mich zuerst im klimatisierten Besucherzentrum umgesehen bevor ich, bewaffnet mit einer Karte, losgelaufen bin. Vorbei an unzähligen Kreuzen.





    Mein erstes Ziel war auch ausgeschildert und so bin ich kurze Zeit später an der Grabstätte von John F. Kennedy angekommen. Auch hier war es totenstill und außer mir war auch keiner da. Als ich meine Fotos gemacht habe, war auch dieses elendige Gefühl von vorher wieder da, nur diesmal noch stärker.





    Je länger man sich dort aufhielt, desto mehr machte man sich Gedanken darüber, wo und vor allem weshalb man hier stand. Bevor mir die Tränen vollends in die Augen schossen, bin ich lieber schnell weiter gelaufen. Wieder vorbei an weißen Kreuzen und auch richtigen Grabsteinen bin ich noch etwas über den Friedhof gelaufen, bevor ich am Tomb of the Unknown Soldier angelangt war.



    Dort habe ich mich auf die Treppen gesetzt, mich ausgeruht und fasziniert dem Soldaten zugeschaut.



    In der Karte die ich im Besucherzentrum mitgenommen hatte, stand etwas von halbstündlichen Wachablösungen und bei einem Blick auf die Uhr stellte ich fest, dass es 16:55 Uhr war. Die Treppen füllten sich auch immer mehr und noch haben sich die Leute angeregt, aber sehr leise unterhalten. Punkt 17 Uhr hörte man dann auch schon den Commander der dritten Infanterieeinheit, auch als Old Guards bezeichnet, im Gleichschritt ankommen und als er sich vor den Zuschauer positioniert hat und alle aufgefordert hat, während der Zeremonie still zu sein und aufzustehen, konnte man auf einmal den etwa 50 Meter entfernten kleinen Brunnen plätschern hören.

    Die nächsten 10 Minuten standen dann alle und haben dem Wachwechsel zugesehen.







    Von hier oben konnte man auch gut die Flugzeuge im Anflug auf DCA beobachten.



    Nachdem die Zeremonie vorbei war, bin ich wieder zurück zum Visitorcenter gelaufen und habe den gleichen Weg wie auf dem Hinweg zurück zum Lincoln Memorial genommen. Dort habe ich mir dann ein Taxi geschnappt und war 15 Minuten später wieder im Hotel. Dort habe ich mich erschöpft auf das Bett gelegt und ein bisschen im Internet gesurft, bevor ich nochmal los gegangen bin, um etwas zu Abend zu essen. Eine letzte Kette fehlte mir noch und so bin ich die 300 Meter zum nächsten Shake Shack gelaufen. Dort gab es den Mushroom-Burger, Cheese Fries sowie Eis mit ein bisschen Cola.



    Der Burger war mal etwas anderes und hat sehr lecker geschmeckt. Wieder zurück im Hotel habe ich mal einen Blick auf den Schrittzähler meines Handys geschaut. Mit 22.153 Schritten und 17,36km habe ich die 21.859 Schritte und 17,23km von meinem Ausflug nach Dublin im April vom ersten Platz gestoßen. Müde und sehr erschöpft bin ich um kurz nach 8 Uhr ins Bett gegangen.

    Der restliche Bericht kommt vermutlich am Sonntag.
    ChrischMue, retozim, TorstenMUC und 19 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  10. #30
    Erfahrenes Mitglied Avatar von HDH Aviation
    Registriert seit
    25.02.2018
    Ort
    D-AIHH
    Beiträge
    417

    Standard

    Am Ende kommt es 1. Immer anders und 2. Als man denkt. Somit geht es nach einigen Schwierigkeiten mit den Fotos erst heute weiter.

    Washington D.C., Tag 2, Teil 1


    Den Wecker hatte ich auf viertel vor 9 gestellt, denn im Gegensatz zu meinen sonstigen Reisen habe ich mich vorher einmal informiert, wo man denn etwas mehr sehen kann als nur das Gebäude von außen. Nachdem Deutsche Staatsbürger anscheinend eine Gefahr für die Sicherheit im Weißen Haus sind, habe ich mich dazu entschieden, eine Führung im Kapitol mitzumachen. In Chile hatte ich mir einen Platz für die Tour um 10:40 Uhr reserviert.

    Ich ging also schnell duschen, habe meine sieben Sachen gepackt, habe ausgecheckt und meinen Koffer zur Einlagerung abgegeben, bevor ich kurz zum nächsten Starbucks gelaufen bin und mir dort etwas zum Frühstück gekauft habe. Mein Tomate-Mozzarella-Hühnchen-Sandwich habe ich dann auf dem Rückweg zum Hotel aufgegessen und habe mir dort ein Taxi genommen. 15 Dollar ärmer und 15 Minuten später war ich dann am Capitol Visitor Center angekommen und habe mir mein Ticket abgeholt. Danach habe ich mich etwas umgeschaut und anschließend die 15 Minuten bis Tourbeginn gewartet.



    Um 10:35 Uhr konnten wir uns dann in die Schlange stellen und etwa 15 Minuten später ging es zuerst in einen kleinen Saal, wo uns ein Film über die amerikanische Geschichte sowie das Kapitol gezeigt wurde. Nach dem Film mussten wir uns in eine von fünf Schlangen stellen und ich hatte mal wieder Glück mit meiner Gruppe, denn unser Guide war sehr informativ und da wir eine recht kleine Gruppe waren, verbrachten wir auch nicht so viel Zeit an den verschiedenen Orten.

    Die erste Station war das alte Supreme Court Zimmer, in dem noch circa die Hälfte aller Möbel Originale sind.





    Danach ging es weiter in den "Keller" der Rotunde und auch gleichzeitig der Mittelpunkt des Gebäudes.



    Apropos Rotunde, da ging es als nächstes hin.





    Hier standen auch diverse Statuen, insgesamt darf jeder Bundesstaat zwei Statuen im Kapitol aufstellen. Bonuspunkte für alle, die die Person richtig erkennen










    Unser nächstes Ziel war die alte Senatskammer und ehemaliges Supreme Court Zimmer.





    Das Buch auf einem der Tische hat eine besondere Bedeutung, ich kann mich aber leider nicht mehr daran erinnern...



    Als nächstes ging es in das alte Repräsentantenhaus, in dem uns auch dessen besondere Akustik einmal demonstriert wurde. Es gibt nämlich ein paar Orte im Raum, so sind, dass wenn man auf der einen Seite etwas flüstert, es auf der anderen Seite des Zimmers an gewissen Orten hörbar ist. Das soll wohl zu einigen Tumulten in der Vergangenheit gesorgt haben.





    Auch hier stehen wieder einige Statuen, darunter auch eine von Rosa Parks.



    Es ging anschließend nochmal in die Rotunde, bevor die Tour schon wieder vorbei war.



    Es gab noch die Möglichkeit sich die heutigen Senat- und Repräsentantenhauskammern anzuschauen, dafür brauchte man aber separate Pässe und so langsam meldete sich mein Magen. Ich habe mich bei Google Maps umgeschaut und bin zum nächsten Pret-a-Manger gelaufen. Das Wetter war heute noch schlimmer als gestern, es war bewölkt und die Temperaturen waren gleich, nur die Luftfeuchtigkeit war auf etwa 90% gestiegen, so dass ich froh war, nach etwa 5 Minuten in den klimatisierten Laden zu kommen. Dort habe ich mir zwei Flaschen Wasser, einen Obstbecher und ein Sandwich gekauft, welches ich dort gegessen habe. Den Obstbecher habe ich auf dem Rückweg zum Kapitol gegessen.

    Ich habe noch ein Bild vom heutigen Supreme Court gemacht.



    Bevor ich mich ans Capitol gesetzt habe und mein Obst fertig gegessen habe.



    ChrischMue, shortfinal, retozim und 16 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  11. #31
    Erfahrenes Mitglied Avatar von HDH Aviation
    Registriert seit
    25.02.2018
    Ort
    D-AIHH
    Beiträge
    417

    Standard

    Washington D.C., Tag 2, Teil 2 und Heimreise


    Nachdem ich mich ein wenig ausgeruht habe (meine Füße taten immer noch vom Vortag weh), bin ich langsam auf die andere Seite des Capitols gelaufen, denn schnell war bei dem Wetter nicht drin.


    Auf dem ersten Foto ist die Statue of Freedom zu sehen, die in Originalgröße auch im Besucherzentrum zu sehen ist (erstes Bild).











    Die National Mall.



    Nachdem ich jetzt noch etwa eine Stunde Zeit war, bis ich wieder am Hotel sein musste, habe ich mich dazu entschlossen, diese Zeit im Smithsonian National Air and Space Museum zu verbringen. Leider war der Air-Teil gerade wegen Bauarbeiten geschlossen, so musste ich mich mit dem Space-Bereich zufrieden geben.

    Im Eingangsbereich steht einer der Mondlander, dieser wurde jedoch nur für Tests verwendet und war nicht auf dem Mond.



    Es gab auch noch einen Teil einer Rakete, dieser war als Mitmachmuseum für Kinder gestaltet.



    Einen kleinen Teil über Air gab es dann doch noch.

    Der Wright-Flyer (Nachbau).



    Originaler Propeller des Flyers.



    Weiter ging es mit der Douglas World Cruiser „Chicago“, das Flugzeug, das als erstes einen RTW absolviert hat.



    Und auch Amelia Earhart mit ihrer Lockheed 5B Vega war ausgestellt.



    Die Spirit of St. Louis hing auch noch von der Decke.



    Damit war meine Zeit hier auch schon wieder vorbei und mit dem Taxi ging es wieder zurück zum Hotel. Dort habe ich meinen Koffer abgeholt und auf meinen Flughafentransfer gewartet. Ich hatte mir am Abend vorher auf anraten des Rezeptionisten noch ein Supershuttle bestellt, was mit 35$ nur halb so teuer war wie das Taxi am Vortag. Der ungefähre Abholzeitraum war von 14:25 Uhr bis 14:40 Uhr, am Ende wurde es dann 14:45 Uhr. Während ich gewartet habe, habe ich mich noch nett mit dem Portier unterhalten. Ich wurde dann in 45 Minuten zum Flughafen gebracht, auf der Hälfte des Weges fing es dann noch heftig an zu regnen und der Regen sollte auch bis zum Flughafen nicht mehr aufhören.

    Die berühmte Abflughalle schrie einfach nach einem Foto.



    Der Check-in und die Kofferabgabe waren schnell erledigt und so ging es dann zur Fummelbude, an der ziemlich viel Verkehr war (ha ha..) Nach ungefähr 15 Minuten durfte dann auch ich durch die Kontrolle gehen, diesmal gab es nichts zu beanstanden und ich bin mit dem Zug zu den B-Gates gefahren. Von der Haltestelle bis zum Gate war es aber auch noch mal ein halber Marathonlauf und unterwegs habe ich mir noch eine Flasche Sprite und eine weitere Obstschale gekauft.

    Am Gate wartete dann auch schon N219UA auf uns Passagiere und Boarding begann auch kurz nachdem ich mein Obst fertig hatte. Vorteil als einer der ersten einzusteigen, die Kabine ist leer und man kann Fotos machen.



    Der Nachteil? Man muss auf die anderen Passagiere warten.

    Mein Sitzplatz war 37A und die Beinfreiheit war so lala. Immerhin war die Kabine noch 3-3-3, mein erstes Mal in der 777. Wir mussten noch auf vorbeiziehendes Wetter warten, bevor wir mit etwa 45 Minuten Verspätung abgehoben sind.

    Über den Wolken...



    Ich habe einen Film angemacht und etwa 90 Minuten nach dem Start wurde dann auch schon Abendessen serviert, Chicken in Currysauce mit Reis stand auf der Packung. Dazu gab es noch ein Salat und ein Vanilleeis zum Nachtisch.



    Sonnenuntergang vor der Küste von Nova Scotia.



    Ich habe dann noch eine Folge Simpsons geschaut, bevor ich ins Land der Träume versunken bin. Pünktlich zum Frühstück wurde ich wieder wach, es gab den gleichen Mist wie auf dem Flug nach Santiago, ich habe es aber aufgegessen. Wir begannen dann auch bald den Sinkflug in ein bewölktes München.



    Durch die Einreise ging es sehr schnell und am Gepäckband habe ich mich über die Zugverbindungen informiert, wurde dann aber von meinem Koffer unterbrochen, der in einer für MUC rekordverdächtigen Zeit auf dem Band ankam. Bei McDoof habe ich noch schnell zwei Chickenburger gekauft, bevor ich zur Bahnstation gelaufen bin und mir dort das Ticket nach Hause gekauft habe. Mit der S-Bahn ging es zuerst zum Hauptbahnhof.



    Von dort bin ich dann nach Ulm mit dem EC gefahren und dann musste ich noch eine ganze Stunde in der Bummelbahn bis nach Heidenheim verbringen. Am Bahnhof wurde ich von meiner Mutter abgeholt und wir sind das kurze Stück nach Hause gefahren.

    Fazit:

    Chicago: Eine auf den ersten Blick schöne Stadt, ich werde definitiv wieder kommen.

    Chile: Meine Lobeshymne habe ich ja schon vorher gesungen, aber auch hier werde ich definitiv wieder kommen, vielleicht dauert es diesmal nicht wieder ein Jahr bis ich wieder komme.

    Santiago: Eine sehr schöne Stadt, wenn man sich in den sicheren Bereichen aufhält. Generell habe ich mich überall sehr sicher gefühlt, auch in der Innenstadt (könnte aber auch an den herumlaufenden Polizisten liegen).

    Washington D.C.: Das war wohl das Highlight der Reise, ich fand es wunderschön dort, vor allem dass es nicht so wirkt wie die Hauptstadt eines der einflussreichsten Länder der Welt. Es war überall grün und nicht so laut wie in Chicago. Auch hier werde ich definitiv nochmal hinkommen. Es war interessant, die ganzen Orte, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt auch mal live zu sehen. Die Führung im Kapitol kann ich nur empfehlen, vor allem dafür, dass sie gratis ist

    United Airlines: Nicht umwerfend, aber auch nicht schlecht. Die Crews waren meistens nett, das Essen gut (bis auf das Frühstück) und generell habe ich mich an Bord wohl gefühlt.

    Jetsmart: Meh. Neue Flugzeuge, enge Sitze, aber eine nette Crew.

    Sky Airline: Meh. Altes Flugzeug, alte (aber bequeme) Sitze, Crew war nicht so nett.

    Hotels: Ich konnte überall schlafen und in Chicago und Washington war das Preis-Leistungs-Verhältnis auch nicht schlecht, in Santiago war es sogar exzellent mit dem Upgrade.

    Mal schauen wohin es mich als nächstes auf der Welt verschlägt, eine Reise nach Chile stünde mal wieder an Asien soll aber auch schön sein, habe ich gehört. Vorher muss ich aber ein bisschen studieren und sage Muchas Gracias für's Mitlesen und See you soon!
    ChrischMue, shortfinal, pumpuixxl und 25 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  12. #32
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    18.09.2013
    Ort
    Rheinhessen / FRA
    Beiträge
    2.894

    Standard

    Vielen Dank für deinen Bericht und alles gute für dein weiteres Studium!

  13. #33
    Aktives Mitglied
    Registriert seit
    03.04.2013
    Ort
    DTM
    Beiträge
    192

    Standard

    Vielen Dank für Deinen tollen Bericht!
    Washington D.C. ist immer einen Besuch wert :-)

  14. #34
    Erfahrenes Mitglied Avatar von HDH Aviation
    Registriert seit
    25.02.2018
    Ort
    D-AIHH
    Beiträge
    417

    Standard

    Zitat Zitat von mainz2013 Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für deinen Bericht und alles gute für dein weiteres Studium!
    Vielen Dank!

    Zitat Zitat von derkulp Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für Deinen tollen Bericht!
    Washington D.C. ist immer einen Besuch wert :-)
    Ja, das finde ich auch.

  15. #35
    Reguläres Mitglied
    Registriert seit
    27.02.2018
    Ort
    EDLB
    Beiträge
    25

    Standard

    Trotz mehrerer USA Reisen ist Washington D.C. immer noch offen bei mir.

    Danke für deinen Bericht

Seite 2 von 2 ErsteErste 1 2

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •