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Thema: Afrika: 2 Wochen Safari in Kenia (inkl. Flight- und Hotel-Reviews)

  1. #1
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    Standard Afrika: 2 Wochen Safari in Kenia (inkl. Flight- und Hotel-Reviews)

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    Dieser Bericht soll in erster Linie dazu dienen, auch für mich selbst nochmal die Möglichkeit einer Rückschau und Reflexion des Erlebten zu schaffen. Da ich automatisch viel genauer formuliere (und mithin nachdenke), wenn ich auch für "Dritte" schreibe, und diese dazu auch noch (hoffentlich) Freude an der Lektüre und den Bildern haben, fand ich diese Form der Rückschau gut geeignet. Ich hoffe, sie gefällt!

    Reisedaten: 2 Wochen durch Kenia mit dem Hauptziel "Safari", wobei neben den Tieren auch die fantastischen Kulissen gewürdigt wurden. Natürlich waren auch noch ein wenig Wellness, Entspannung und kulinarische Highlights vorgesehen.

    Organisation: Flüge mit QR auf den Langstrecken jeweils über Doha, innerhalb Afrikas mit kleinen Charter-Maschinen. Keine Pauschalreise, sondern alles individuell zusammen geschneidert. Innerhalb der zwei Wochen in 5 verschiedenen Unterkünften bzw. Lodges genächtigt. Die Reise wurde von einem Reisebüro erstellt, das genau nach unseren Präferenzen gegangen ist und das ich auf Nachfrage auch gern per PN weiterempfehle. Für Detailfragen bitte auch PN.

    ... Da ich mich hier ja im VFT befinde, erst mal eine kurze Zusammenfassung meines (übrigens ersten) Flugerlebnisses mit QR. Nicht so professionell wie bestimmte andere Experten das hier erledigen würden und ohne tabellarische Angaben oder Anspruch auf Objektivität. Ich war einfach im Urlaubs-Modus und habe daher nur hin und wieder mal ein Foto gemacht. Ich wusste während des Flugs auch noch gar nicht, ob ich hier einen Bericht schreiben soll oder es lieber lasse. Der Fokus des Berichtes wird auf Afrika und den Safaris liegen.


    Hinflug: QR C über DOH nach Nairobi, davon ein Segment in einer neuen Maschine, die über die QR Suites verfügte, und im Anschluss eine etwas kleinere Maschine mit älterem Equipment. Beide Strecken jeweils 5-6h Dauer (genau erinnere ich mich gar nicht mehr), Aufenthalt in Doha war nur sehr kurz und daher wurde keine Lounge besucht. Fotos habe ich nur vom ersten Segment gemacht. Hier ein paar Impressionen:

    flu1.jpg

    flug3.jpg

    flug2.jpg

    flug4.jpg

    Mein Eindruck vom ersten Segment:
    - Service: absolut wundervoll! Aufmerksamster Service, außerdem durchgehend freundlich und bemüht.
    - Sitz und Komfort: auch hier würde ich Bestnoten vergeben. Die Suites geben einem das Gefühl, wirklich mal abschalten zu können und in dem doch engen Raum genügend Privatsphäre zu haben. Da ich hier sehr sensibel reagiere (und auch schnell reizüberflutet bin), war das für mich ein Traum. Ich fand auch die Bedienung des Equipments sehr kundenfreundlich. Amenity-Kit von BRIC´S war ganz nett, mir hat es insgesamt an nichts gemangelt.
    - Speisen und Getränke: Ich persönlich fand die Auswahl sehr gut und habe meine Mahlzeit sehr genossen. Außer einem Glas Champagner zum Abflug habe ich jedoch zugegebenermaßen keinen Alkohol konsumiert. Ich hoffe, man kann auf den Fotos das Geschriebene bzw. das Menü entziffern, sind wohl etwas klein. .... Die Nüsschen waren tatsächlich angenehm temperiert. Nachdem ich hier bereits so viel davon gehört hatte, war ich doch ziemlich gespannt und wurde auch diesbezüglich nicht enttäuscht.
    - Entertainment: Auch hier habe ich wenig getestet, da ich ein Buch dabei hatte. I know, I know... alles sehr Vielflieger-unwürdig. Ich bitte untertänigst um Verzeihung.

    Das zweite Segment DOH - NBO kam meinen Präferenzen etwas weniger entgegen. Zwar war auch hier der Service top, jedoch hat es mir das doch etwas ältere Fluggerät sehr erschwert, zu schlafen (genau genommen habe ich überhaupt nicht geschlafen). Fairerweise muss ich sagen, dass ich die einzige in der C mit diesem Problem war; zumindest sahen die anderen Passagiere alle aus, als würden sie gut nächtigen (die C war in der zweiten Maschine sehr klein und ich habe hin und wieder mal "in die Runde" geschaut ;-)). Ich persönlich kann nur full flat schlafen, die Sitze erlaubten aber nur eine gewisse Rückstellung.

    -> insgesamt muss ich sagen, dass ich wirklich positiv beeindruckt war. Es geht weiter mit dem ersten Hotel in Nairobi (und den ersten tierischen Begegnungen ;-)).
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  2. #2
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    Standard Nairobi

    NAIROBI

    Hotel
    Dabei handelte es sich um das Hemingways, ein wirklich schönes Hotel im Kolonialstil, was sich auch in der Gestaltung der Zimmer widerspiegelte. Nicht nur da – auch ansonsten erinnerte vieles an die Kolonialzeit, bis hin zum "Butlerservice", der inkludiert war. Wunderbare Räumlichkeiten, toller Service, traf ganz meinen Geschmack. Kann ich ebenfalls zu 100% weiterempfehlen! Hier zwei Bilder, einmal die Lobby bzw hier eher "Vestibül" und ein Foto aus dem Zimmer.

    nairobi1.jpg

    nairobi2.jpg


    Ein kleiner Ausflug

    Es ging sodann nach einer kleinen Stärkung zum "Sheldrick Elephant and Rhino Orphenage", einem Platz für (wie der Name schon impliziert) "verlassene" junge Elefanten und andere Wildtiere. Zwischen 11 und 12 Uhr am Mittag war "Fütterungszeit" der Babyelefanten, bei der man zusehen konnte. Die Pfleger stellten die einzelnen Tiere inklusive ihrer Geschichte vor, was ganz interessant und nett war. Hier ein paar Fotos.

    nairobi3.jpg

    nairobi4.jpg

    nairobi5.jpg

    Man kann auch einen Elefanten (oder ein anderes Tier) "adoptieren" und erhält dann wohl regelmäßig Updates per Post. Wenn ich mich recht erinnere, betrugen die Kosten 50USD pro Jahr und Tier. Hier die Seite: https://www.sheldrickwildlifetrust.org

    Und beispielhaft ein junger Elefant, der zur Adoption steht inkl. Hintergrund und Video von der Rettungsaktion: https://www.sheldrickwildlifetrust.org/orphans/nabulu

    ...Wie die Organisation wirklich arbeitet und ob bzw wie viel von dem Geld wo ankommen würde, kann ich leider nicht sagen. Es war nur ein kleiner Ausflug am ersten Tag in Kenia, und auch im Hotel wurde nur kurz genächtigt, bevor es in die erste Lodge und auf die ersten "Game Drives" bzw. Safari ging (folgt).
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  3. #3
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    Guten Morgen und weiter geht´s - mir macht das Schreiben viel Freude und anscheinend gibt es ja auch ein paar Leser, was mich natürlich ebenfalls motiviert. :-)

    Weiter ging es zur ersten Lodge mit einem kleinen Flieger, der von zwei weiblichen afrikanischen Piloten gesteuert wurde. Während des kurzen Fluges konnte ich einen netten Blick ins Cockpit werfen.

    meru1.jpg



    MERU

    Bereits auf dem Weg in die Lodge fand der erste Game Drive statt, bei dem ich meine "ersten afrikanischen Wildtiere" sehen konnte. Natürlich sind auch diese mittlerweile Bestandteil eines geschützten Nationalparks, der jedoch nach wie vor sehr natürlich ist. Landschaftlich geprägt war dieses Gebiet vor allem durch Savanne bzw. trockene Buschlandschaft. Hier ein paar erste Impressionen.

    meru5.jpg

    meru7.jpg


    Lodge

    Diese befand sich innerhalb des Meru Nationalparks auf einem 80 Hektar großen Privatgelände. Die einzelnen Tents verteilten sich dabei im "Urwald" und waren auch an Baumstämmen und Palmen befestigt ("Zelt-Suiten auf Stelzen"). Vorteil ist, dass man wirklich sehr nah an der Natur ist. An einem Morgen wurde der draußen vor dem Tent servierte Keks zum Kaffee dann auch tatsächlich von einem vorwitzigen Affen geklaut. :-) Man geht zu Bett und erwacht mit der herrlichen Geräuschkulisse direkt um einen herum. Kein anderes Tent ist in Sicht, die Privatsphäre war einzigartig - was netterweise dadurch perfektioniert wurde, dass es keine anderen Gäste gab. Das ganze Personal der Lodge für sich zu haben, war zunächst etwas eigenartig; dann natürlich Genuss pur, zumal es sehr diskret war und nicht aufdringlich. Die Mischung aus Wildnis und Einfachheit + Luxus fand ich genial.

    meru3.jpg

    meru4.jpg

    meru6.jpg
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  4. #4
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    Noch ein paar Bilder aus Meru. Der Masai-Guide war spitze – sowohl mit Hinblick auf sichere und kenntnisreiche "Führung" durch die Savanne als auch menschlich. Während der Fahrten im Jeep ergaben sich wunderbare Gespräche und Einblicke in eine ganz andere, alte und faszinierende Kultur. Ich habe auch ein wenig Swahili gelernt.



    tiere1.jpg

    tiere2.jpg

    tiere3.jpg

    Weiter ging es dann mit dieser netten Maschine...

    Flug5.jpg

    Anmerkung: Alle hier bereitgestellten Fotos wurden von mir mit einem iPhone X aufgenommen. Natürlich war auch eine "professionelle Kamera" dabei, die entsprechenden Bilder habe ich jedoch noch nicht auf dem PC und daher müssen diese vorerst reichen. Die Qualität ist manchmal wirklich ok (s. zB Schachbrett!) - aber gerade in der Savanne stieß die Kamera immer wieder an ihre Grenzen, wie man bspw. am Bild mit den trinkenden Zebras erkennen kann. Sorry dafür!
    Geändert von Australia (16.08.2019 um 13:24 Uhr) Grund: Anmerkung zu Fotos hinzugefügt
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  5. #5
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    Weiter geht´s - und zwar im 270qkm weiten Lewa Schutzgebiet, das zum UNESCO-Welterbe gehört.

    LEWA

    Lodge: Sirikoi
    Alle Lodges waren toll, aber diese hier ist für mich stilistisch der absolute Favorit gewesen. Unten Fotos von der Lodge sowie der Zelt Suite, die auch über einen Kamin und eine Badewanne verfügte. Abends wurden zudem heiße Wärmflaschen ins Bett gelegt, während man zum Abendessen aus war. Die Tiere waren hier nicht durch Zäune oÄ am "Eindringen" in das Lodge-Gebiet gehindert, sodass man abends stets vom Staff zum Tent (und auch sonst überall hin) begleitet werden musste. Dadurch war aber ein phänomenales Erlebnis möglich: während des Essens konnte man die verschiedensten Tiere vorbeiziehen sehen, vom Elefanten bis zu Impalas.
    Die Mahlzeiten wurden aus den im eigenen Garten angebauten Obst- und Gemüsesorten zubereitet (den Garten konnte man besichtigen). Es gab außerdem eine zahme Giraffe, die ich auch gefüttert und gestreichelt habe. Ich war begeistert von Service, Ambiente und Verpflegung!

    Sirikoi1.jpg

    Siriki3.jpg

    Sirikoi2.jpg


    Game Drive
    Auch auf diesen Game Drives war das Glück uns hold – u.a. habe ich eine Löwin auf Zebra-Jagd beobachten können. Auch einen Leoparden haben wir gefunden, was selbst auf einer so professionell organisierten Safari Glückssache bleibt. Leider sind die besten Impressionen nur in Form von Videos vorhanden, und ich habe keinen Youtube-Kanal. Daher hier lediglich ein paar Schnappschüsse.

    Sirikoi5.jpg

    Sirikoi6.jpg

    Sirikoi4.jpg
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  6. #6
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Zottel
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    Australia, Du schreibst so schnell, dass man gar nicht hinterher kommt mit Antworten

    Ich lese jedenfalls gerne mit, schöner Schreibstil! Warst Du alleine unterwegs?

    Außerdem - warum nicht lesen? Bei mir ist/sind immer Bücher dabei (bzw, ich gestehe, auf Reisen das Kindle) und das Entertainment Programm wird selten bis nie genutzt.

    Und, ich schreib's jetzt einfach mal: Habe das Gefühl von " ich hatte eine Farm in Afrika!"

    Freue mich sehr auf die Fortsetzung!
    Australia sagt Danke für diesen Beitrag.

  7. #7
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    Zitat Zitat von Zottel Beitrag anzeigen
    Australia, Du schreibst so schnell, dass man gar nicht hinterher kommt mit Antworten

    Ich lese jedenfalls gerne mit, schöner Schreibstil! Warst Du alleine unterwegs?

    Außerdem - warum nicht lesen? Bei mir ist/sind immer Bücher dabei (bzw, ich gestehe, auf Reisen das Kindle) und das Entertainment Programm wird selten bis nie genutzt.

    Und, ich schreib's jetzt einfach mal: Habe das Gefühl von " ich hatte eine Farm in Afrika!"

    Freue mich sehr auf die Fortsetzung!
    ...Danke für Dein Feedback, habe mich sehr darüber gefreut! :-)

    Ich schreibe einfach dann, wenn ich Lust dazu habe – und da ich mich seit meiner Rückkehr immer wieder mal von nervigen Verwaltungs-Dingen ablenken wollte, die zwangsläufig nach dem Urlaub anfallen (z.B. Mails abarbeiten, Rechnungen usw...), hatte ich seit gestern Abend wirklich sehr, sehr oft Lust dazu!

    Nein, ich war nicht allein unterwegs. ;-) Tatsächlich war diese Reise sogar eine Überraschung für mich. Ich habe erst im Nachhinein noch den Plan vom Reisebüro erhalten, um nachträglich etwas recherchieren zu können; während der Reise wusste ich nie, wohin sie mich als nächstes führen wird. Das war ein ganz unbekanntes und einfach herrliches Gefühl!

    Schön, dass noch andere Mitglieder hier gern lesen! ... Ich habe den Kommentar hauptsächlich angebracht, weil ich glaube, dass für die meisten VFTler ein kleiner "Test" des IFE zu einem "Flight-Review" dazu gehören würde. ;-) Und das kann ich auch verstehen. Daher die Anmerkung zu Anfang, dass der Fokus in diesem Bericht nicht darauf lag.

    Zu Deinem Kommentar: "Ich hatte eine Farm in Afrika (...)" war doch der Anfang des Romans "Out of Africa", korrekt? ... Dann darfst Du Dich in der Tat freuen, denn: Ich habe auch noch die Drehorte des Films (zB die Masai Mara) besucht. Werde ich noch ausführen und illustrieren. :-) War also eine sehr passende Assoziation von Dir!

    Danke nochmal und einen schönen Abend Dir noch!
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  8. #8
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    DANKE für die positive Bewertung (Sterne) und generell alle "Danke"! Das motiviert mich gleich mal, weiter zu schreiben.

    Von Lewa aus ging es wieder mit einer kleinen Charter-Maschine zur nächsten Lodge. Wie auch beim vorherigen Flug durfte ich "vorne sitzen". Ich hatte in der Vergangenheit schon ein paar Mal das Vergnügen; dennoch bleibt es einfach ein tolles Erlebnis, eine Landschaft aus dieser Perspektive bestaunen zu dürfen. Ich habe die kurzen Flüge jeweils sehr genossen!

    loldia0.jpg



    LAKE NAIVASHA

    Lodge: Loldia House
    Diese Lodge zeichnete sich vor allem durch ihren britischen Charme aus, den das im englisch-kolonialen Stil gestaltete Gelände genauso wie die verantwortliche "Dame des Hauses" versprühten. Es gab einen Salon mit Katze und Flügel, man traf sich des Nachmittags zum Tee im Garten und saß auch beim Dinner zusammen, während die schon etwas betagtere Lady uns mit Geschichten aus der Vergangenheit des Anwesens unterhielt. Normalerweise bin ich kein Fan von "Gruppenaktivitäten" mit Fremden, und das schließt gemeinsame Mahlzeiten ein. Hier gehörte es jedoch einfach zur Art des Hauses bzw. zum guten Umgangston dazu und war durch die Gastgeber-Fertigkeiten und die Leichtigkeit, mit der die Dame uns alle unterhielt, nicht einmal unangenehm; zumindest für die kurze Aufenthaltsdauer. Hier ein paar Eindrücke vom Gelände und den Räumlichkeiten.

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    loldia6.jpg

    ...Schließlich noch ein Bild, das ich einfach aufnehmen musste. Fairerweise waren diese Gäste ansonsten außergewöhnlich zurückhaltend und haben nicht groß gestört. Aber etwas sehr "klischeehaft" bzw. stereotyp war die Szene (inkl. dem vertieften und abwesenden Blick aufs Mobiltelefon, während um uns herum die Natur sich mit all ihren sinnlichen Schönheiten zur Schau stellte und quasi "um Aufmerksamkeit buhlte"), dann doch - weshalb ich sie bildlich festgehalten und mich dezent darüber amüsiert habe. ;-) Ich denke, in Bezug auf die Privatsphäre der Abgebildeten sollte das in Ordnung gehen, da sie kaum zu erkennen sind. Diesen netten Nebeneffekt gestehe ich der Maskierung, die uns auch auf Safari immer wieder in anderen Jeeps begegnete, zu.

    loldia4.jpg
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  9. #9
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    Danke für diesen Bericht, da werden Erinnerungen wach. Wir haben damals aber die Reisen zwischen den Nationalparks per Auto erledigt. Das würde ich sofort wieder so machen, erstens haben wir auf diesen Fahrten und den Fahrpausen Kenia und Kenianer besser kennengelernt als in den Nationalparks, zweitens ist es weniger umweltschädlich.
    Australia sagt Danke für diesen Beitrag.
    pumuckel ist kein Vielflieger, eher ein Öftersflieger, aber aufgrund einer offenen Frage ins Forum gerutscht

  10. #10
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    Zitat Zitat von pumuckel Beitrag anzeigen
    Danke für diesen Bericht, da werden Erinnerungen wach.
    Das freut mich! :-))

    Zitat Zitat von pumuckel Beitrag anzeigen
    Wir haben damals aber die Reisen zwischen den Nationalparks per Auto erledigt. Das würde ich sofort wieder so machen, erstens haben wir auf diesen Fahrten und den Fahrpausen Kenia und Kenianer besser kennengelernt als in den Nationalparks, zweitens ist es weniger umweltschädlich.
    Das ist sehr löblich und nachvollziehbar, ich gebe Dir eigentlich recht; beides valide Gründe, nicht zu fliegen, sondern zu fahren. Hier mal ganz offen unsere Beweggründe, es anders zu handhaben:

    - Land und Leute besser kennenlernen: In der Tat habe ich hierüber hin und wieder leicht bedauernd nachgedacht, da das auch für mich normalerweise zu einem Urlaub dazu gehört. Allerdings hatten wir nur wenige Tage Zeit und mussten uns entscheiden, worauf der Fokus liegt. Da wir beide Erholung dringend nötig hatten und nicht versuchen wollten, "zu viel" zu wollen (es blieb unter Anbetracht der An- und Abreise etc. doch wenig Zeit und die Fahrten sind nicht unanstrengend bzw. auch nicht immer so gut vorhersehbar), haben wir uns für diesen Urlaub auf den Fokus "Tiere und Landschaft" bzw. Safari geeinigt. Jedoch habe ich auch während der Game Drives zum Teil wirklich lange und schöne Gespräche mit den Guides bzw. Masai geführt. Außerdem wurde oft ein Umweg durch das naheliegende Dorf genommen und währenddessen erklärten die Fahrer uns etwas zum Leben der Menschen dort. An einem Tag war ich außerdem in einem Village, dem dort ansässigen öffentlichen Krankenhaus und einem Waisenhaus unterwegs; da habe ich sehr viele (genuine) Eindrücke bekommen. Ich werde später noch davon berichten. :-)

    - Umweltschutz: Damit hast Du sicher recht. Ich gebe zu, dass hier selbstverständlich auch Bequemlichkeit herein gespielt hat (nebst Zeitfaktor). Mir wird z.B. auf Autofahrten ziemlich leicht schlecht, sodass ich allein durch die Fahrt von der letzten Lodge nach Mombasa (Abflughafen Rückreise) ziemlich beeinträchtigt und den restlichen Tag über nicht wohlauf war (Kreislaufprobleme). Während der Game Drives konnten wir öfter zwischendurch anhalten und standen sowieso sehr oft, um - in Ruhe und ohne die Tiere zu verschrecken - zu beobachten.

    Letztlich hatten wir beide dieses Jahr noch keinen wirklichen Urlaub und sind auch so gut wie gar nicht geflogen. Das ist alles keine Rechtfertigung, aber wohl ein Teil der Beweggründe. Schließlich steckte, ich gebe es zu, auch der Gedanke dahinter, sich das jetzt einfach mal zu gönnen! Im Alltag fliegen wir beide nicht viel und direkt am Tag nach der Rückkehr ging es wieder früh los.

    Ich glaube Dir aber, dass Euer Ansatz auch sehr bereichernd war und danke für die Rückmeldung!
    bivinco und JK1896 sagen Danke für diesen Beitrag.

  11. #11
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    MASAI MARA

    Lodge: Angama Mara
    Nach Weiterreise wurde ein "Tent" mit wundervollem Blick über die Weiten der Masai Mara (wo wesentliche Bestandteile des Films "Out of Africa" gedreht wurden... ;-)) bezogen. Die o.g. Lodge hat mehrfach Preise gewonnen, was sicherlich u.a. dem Ausblick, dem hervorragenden Service und auch den fast schon garantierten Sichtungen von teilweise schwerer aufzuspürenden Wildtieren (wie beispielsweise Löwen) "geschuldet" ist. Diese Lodge war allerdings auch die erste, die mich ein klein wenig wieder an ein "Hotel" oder "Resort" erinnerte, da sie Platz für eine etwas größere Anzahl an Gästen hatte und dementsprechend auch etwas anders (und weniger individuell) organisiert war. Individuellen Wünschen stand freilich dennoch nichts im Wege(!), im Endeffekt wurde alles möglich gemacht. Lediglich die Atmosphäre war etwas anders; man lief eben doch ziemlich oft anderen Gästen über den Weg, es gab außerdem ein Fitness-Studio, einen Shop sowie ein Foto-Bearbeitungs-Büro und ein großräumiges Restaurant. Hier ein paar Bilder zu der Lodge und ein entsprechender Artikel: https://www.nation.co.ke/lifestyle/d...tiv/index.html

    Angama5.jpg

    Angama6.jpg

    angama1.jpg

    angama4.jpg



    An einem Abend gab es auf einer "Plattform" mit herrlicher Sicht eine kleine Vorführung der Masai in ihren traditionellen Gewändern. Sie sangen und tanzten und führten auch einen ihrer Wettbewerbe exemplarisch vor, bei dem es darum geht, aus dem Stand so hoch wie möglich zu springen. Angeblich wurden (und werden?) damit die Frauen beeindruckt bzw. es wird um sie geworben. Ich habe tolle Videos davon, die ich hier leider nicht zur Verfügung stellen kann. Anbei jedoch zwei Bilder.

    angama3.jpg

    angama2.jpg

    ... es wurden auch ein paar wenige Gäste aus dem Publikum freundlich "eingeladen", mitzutanzen. Ihr dürft gern raten, bei wem sie stehen blieben... Natürlich habe ich mich darauf eingelassen – noch ein Grund, das Video von den Tänzen lieber für mich zu behalten!

    Im nächsten Post geht es dann um die "tierischen Begegnungen" in der Masai Mara. Es hatte nämlich einen besonderen Grund (nein, nicht den Film Out of Africa... ;-)), weshalb diese zur Destination erkoren wurde, und ich möchte Euch die entsprechenden Bilder nicht vorenthalten... :-))


    EDIT: Aus dem Artikel:

    Angama Mara marketing Director (...) said that the team at the lodge is what makes it special.
    -> Das kann ich definitiv so bestätigen!! Ganz tolle, menschlich herausragende Mitarbeiter, die sich auf jeden Gast individuell einstellten und auch viel Humor hatten! Das Team war offenbar eingespielt und man hielt auch "hinter den Kulissen" zusammen (zumindest machte dies den Eindruck auf mich aus Außenstehende). Man fühlte sich wirklich wie zuhause.
    Geändert von Australia (19.08.2019 um 09:18 Uhr) Grund: Anmerkung zum Team der Lodge hinzugefügt
    Exploris, MaBo, ahasia und 9 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

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