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Thema: Momentary mile high!

  1. #1
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    Standard Momentary mile high!

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    Wie immer hallo zusammen!
    Lange nichts von mir gehört. Nachdem ich im Februar In Südostasien und im Juni in St. Petersburg und Moskau war hatte ich im Sommer aufgrund eines Praktikums keine Zeit irgendwo hin zu fahren, zwischenzeitlich war ich nur kurz in Schweden, der B736 wegen.
    Trotz Zusage, DAAD Stipendium und Vergütung hatte ich mich gegen ein Praktikum in Brasilien entschieden. Die von mir präferierte, sehr renommierte, Alternative vor Ort hat sich als vorzüglich herausgestellt.
    Daher habe ich seit kurzem neben der Uni auch zwei Jobs und deswegen kann man sowas wie jetzt mal machen.
    Lediglich die Ökologie ist ein "Problem", mir wurde schon vorgeworfen durch meine Kompensationen und dem Kauf von etlichen Bäumen bzw der Spende von neuen Bäumen den Ablasshandel der Gegenwart zu betreiben - aber wenigstens mache ich etwas. Ich versuche auch nur noch an maximal zwei Tagen in der Woche Fleisch zu Essen, denke aber unterwegs werde ich das nicht durchziehen. Und habe auch vergessen ein veg. meal vorzubestellen

    Nachdem OneWorld Mitte des Jahres mal wieder mit Preisen um sich schmiss bei denen es schwierig ist nichts zu buchen war es dann passiert. Ich habe ein paar (amerikanische) Freunde in den USA. Vor drei Jahren hatte ich eine davon am College in Arkansas besucht und einen anderen hatte ich auch ewig nicht mehr gesehen. Er hat das College abgeschlossen und wohnt inzwischen in Denver, CO. Vorher hatte ich via Instagram kurz abgeklärt ob es für ihn in Ordnung wäre. Easy, ich bin immer gerne gesehen.

    So hat sich dann folgender sehr kurzer Zeitraum ergeben: Donnerstag bis Montag. Zum einen wollte ich seine Zeit nicht ewig beanspruchen, zum anderen habe ich ja jetzt zwei Jobs und die Flexibilität ist zwar schon sehr hoch, aber man muss es ja nicht übertreiben. Und Uni ist ja auch noch. Ich habe letztes Semester zwar 54 CP gemacht, im Schnitt Note 1.7 - so viel Lob darf sein, und daher dieses Semester echt wenig Uni, aber auch hier muss man ja nicht wochenlang fernbleiben.

    Da ich leider in London von T5 nach T3 wechseln muss sind die layover eher lang, die MCT für den Wechsel sind wohl 90 Minuten, daher muss es morgen der frühe Flug nach LHR sein.
    Ich bin etwas enttäuscht über Amex. Große Ankündigung zu neuen Lounges in unter anderem LHR und DEN in 2019.
    Bei DEN ist es nicht mal klar, ob das vor Ende 2020 was wird. Sei es drum - gefreut hätte es mich sehr.

    Datum Flugnummer Strecke Muster
    07.11.2019 BA 935 DUS-LHR A20N
    07.11.2019 BA 219 LHR-DEN B744
    10.11.2019 BA 218 DEN-LHR B744
    11.11.2019 BA 940 LHR-DUS A320


    Maps generated by the Great Circle Mapper (Great Circle Mapper) - copyright © Karl L. Swartz

    Mit über 4.600mi / 7.500 Km wird es mein bisher weitester Europa - USA Flug
    Denver hat generell nur wenige internationale Ankünfte, die beiden LHs werden vermutlich nicht fliegen, ich hoffe die Immigration geht schnell.
    Zudem sitze ich zwar in der Pöbelklasse, wie quasi immer, aber dort dann im Idealfall genau ̶a̶̶m̶̶ ̶̶r̶̶i̶̶c̶̶h̶̶t̶̶i̶̶g̶̶e̶̶n̶̶ ̶̶p̶̶l̶̶a̶̶t̶̶z̶̶ ̶̶u̶̶m̶̶ ̶̶g̶̶g̶̶f̶̶ ̶̶Gr̶̶ö̶̶n̶̶l̶̶a̶̶n̶̶d̶̶ ̶̶s̶̶e̶̶h̶̶e̶̶n̶̶ ̶̶z̶̶u̶̶ ̶̶k̶̶ö̶̶n̶̶n̶̶e̶̶n̶̶,̶̶ ̶̶a̶̶b̶̶e̶̶r̶̶ ̶̶s̶̶c̶̶h̶̶n̶̶e̶̶l̶̶l̶̶ ̶̶d̶̶r̶̶a̶̶u̶̶ß̶̶e̶̶n̶̶ ̶̶z̶̶u̶̶ ̶̶s̶̶e̶̶i̶̶n̶̶.̶
    BA setzt laut seatmap jetzt aber nicht mehr die B744 mit großer Eco ein. Daher wurde mein vor einer Wiche reservierter Platz gerade auf die linke Seite verlegt. Das missfällt sehr.
    Bin gespannt wie voll es wird, auch aufgrund etwaiger LH Streikopfer.
    Was wir in Denver so machen wird man sehen - ein kurzer Besuch der Rocky Mountains wird hoffentlich was.
    Rocky Mountain High von John Denver ist wahrscheinlich ein sehr passender Song.

    Ich bin noch unschlüssig ob ich den Laptop mitnehmen will, semi live wird es diesmal jedoch eh nicht.
    Mutmaßlich wird meine Instagram Story aber wieder für live Eindrücke genutzt.

    Wie immer wird der erste Teil opulent bebildert sein, voraussichtlich am Montag!
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  2. #2
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    07.11.2019 DUS-LHR-DEN & Denver I

    Aus später ersichtlichen Gründen wird der Bericht des Fluges über den Atlantik etwas ausführlicher ausfallen als geplant, aber nun von vorne:

    Da aktuell nachts an diversen Bahnstrecken in NRW Bauarbeiten stattfinden fahren etliche Züge erst ab 5 Uhr regulär. Das ist bei STD 7:10 Uhr etwas ungünstig.
    Um nicht zweimal umsteigen zu müssen, inklusive SEV, wurde ich netterweise nach Düsseldorf gefahren. Am Check In holte ich die beiden Bordkarten ab und Sitzplatwechsel #3 konnte erfolgen: 46K.

    An der SiKo in B war nicht viel los und so verbrachte ich noch gut 30 Minuten in der Lounge. Nachdem ich Schengen verlassen hatte startete das Boarding mehr oder minder auf die Minute. Die Kiste war gut gebucht. Sicher 1/3 oder mehr nutzte prio Boarding. Aber so wie BA mit dem Status umsich schmeißt ist es ja auch nicht schwierig zumindest silber zu erreichen. Mit meinem Pöbelbronze war ich immerhin in Gruppe drei von fünf. So könnte es LH für die FTL ja auch machen.

    Ob der Qualität kein Bild wert, aber tatsächlich das erste mal A320neo. Ich hatte es nie drauf angelegt, da es früher oder später eh mal soweit sein wird. Nun war es später, nachdem mir alleine Iberia bereits vier mal A320neo zu ceo getauscht hatte.


    Ich hatte Platz 20F gewählt. Durchaus knapp bemessen. Bei LH passt das Handy längs dazwischen, aber da kann ich nur für A320ceo sprechen.


    Start quasi pünktlich, unterwegs nichts zu sehen, Landung nach exakt einer Stunde.


    Von T5 nach T3 geht es mit einem Bus. Die Fahrt dauert etwa zehn Minuten, anschließend ist erneut eine SiKo erforderlich. Das alles missfällt in LHR schon sehr.
    Ebenso hat BA zwar sechs Flüge von/nach LHR aber mindestens für den Denver Flug liegen alle sehr ungünstig.

    Da der Terminalwechsel aber doch recht viel Zeit in Anspruch nimmt habe ich nur noch 3.5 Stunden bis zum Boarding. YAY.
    Amex hat es ja noch nicht geschafft die Lounge zu eröffnen, sodass es die Aspire T3 wurde. Der gößte Nachteil des PP ist die extreme Diskrepanz im Loungeangebot.
    Ich fand es hier extrem basic. Dazu super voll und eher laut.




    Da in UK ja immer erst sehr knapp das Gate bekannt gegeben wird, ich keine Lust mehr hatte in der Lounge zu warten und mir bekannt war mit welcher REG ich fliegen würde begab ich mich in T3 auf die Suche nach meiner B744.

    BOAC livery, nice!
    Die stand bei meiner Ankunft noch an T5 und kam aus Lagos. Boarding verzögerte sich, da die Kiste zu spät nach T3 geschleppt wurde. In mehr als fünf Stunden ist das ja auch nicht zu schaffen.


    Bevor das Boarding begann zeigte die BA App plötzlich Platz 35G an. Dubios.
    Da ich aber wusste, dass die Y in dieser Konfiguration erst bei Reihe 39 beginnt nahm ich den Gangplatz mal so hin. Recht kurzfristig wurde ja auf eine B744 mit großer C und kleiner Y getauscht. Es gibt von Europa nach Denver nur eine handvoll Flüge. Die LH aus MUC flog trotz Streik, die aus FRA nicht. Ich mutmaße LH hat die Premiumkunden ggf auf BA umgebucht.
    Die Y war tatsächlich komplett voll. Von den 30 Y+ Plätzen blieben zwei frei. Wie viele Upgrades es gab weiß ich nicht, aber wieso ich ausgewählt wurde kann ich mir auch nicht erklären. Ist BA Bronze doch nicht für die Tonne? An meiner BK konnte es nicht liegen. Und ich behaupte auch ich hatte das günstigste Ticket im ganzen Flugzeug.

    Die Y+ in der B744 ist in 2-4-2 Konfiguration und wirkt recht alt.


    Der Sitzabstand war allerdings in Ordnung, die Sitze an sich auch bequem.

    Sauberkeit war ok, aber nicht super gut. In der App wurde offeriert für gute 300 Euro von Y nach Y+ upzugraden.
    Grundsätzlich würde ich sagen die Y+ ist für mich kein Produkt, mal schauen wie es später aussieht.

    Neben einem Kissen und einer recht anständigen Decke gibt es noch das


    Der Platz neben mir blieb frei - sehr schön. Pre departure drink sparkling wine or orange juice


    Nach dem Start dann eine weitere Runde. Ich entschied mich für Wasser. Der Plastikbecher missfällt aus multiplen Gründen.


    Weiterhin gibt es eine kleine Version einer gedruckten Karte. Die Rückseite listet diverse Getränke auf.
    Obwohl ich noch nie Kürbis gegessen habe entschied ich mich für Gericht drei - wird schon passen.


    Ich finde es sieht sehr ansprechend aus. Geschmacklich auch echt gut. Zudem keine Plastikschalen. Im Gegensatz zu Iberia, wo selbst in der Business Salat und Dessert i.d.R. von der Crew vor dem Servieren nicht ausgepackt werden, war hier lediglich die Hauptspeise nicht ausgepackt. Das finde ich in Ordnung.


    Die kleine Y+ ist genau zwischen den Türen drei und vier, sodass ich über Grönland mal einen Blick durch das Fenster in Tür 4R geworfen hatte, aber leider waren nur Wolken zu sehen. Allerdings verlief die Route eh ziemlich weit südlich.
    Ich bin bisher immer an die Osktüste bzw maximal bis St. Louis geflogen und dann im weiteren Verlauf erst weiter nach Westen. Bei den -8 Stunden zu Deutschland wäre es aber eventuell doch sinnvoll ein wenig zu schlafen, das mache ich an die Ostküste nämlich nie.
    Nach drei oder vier Stunden war es dann genug, einer der flyover states

    Während ich wach war hätte es gerne öfter Getränke geben dürfen, ich holte mir zweimal selbst eine Flasche Wasser. Vor der Landung gab es nochmal eine sehr käsige Pizza


    Obwohl der Start mit 45 Minuten Verspätung erfolgte war die Landung um 15:15 lcl auf die Minute pünktlich.
    Die Crew war, sofern sie da war, sehr nett. Premium Economy ist für mich weiterhin nichts was ich buchen würde denke ich. Obwohl BA ja ab und an mal Y+ für unter 700 Euro verkauft. Je nachdem was die Y dann kostet für mich ein guter Deal. Allerdings hat BA ja gelegentlich auch C für um 1.2K im Angebot. Mit etwas Optimierung ist da dann ja auch der BAEC silver drin. Aber das sind alles Dinge für nach dem Studium, oder ich lege mir noch einen dritten Job zu

    Auf dem Weg zur Immigration gibt es viele Bilder von Indianern, dazu "indianische Musik"


    Wie immer so viele Leute wie möglich überholt und nachdem ich an einem der Automaten alles verneint hatte ging es mit dem Ausruck die Rolltreppe nach unten.


    Auch beim Officer ging es schnell, ich kam sofort dran. Etwas verwundert über die kurze Aufenthaltsdauer folgten jedoch noch ein paar Fragen was ich denn arbeiten würde, wie oft, wann und wo ich das letzte mal in den USA war und allgemein wurden die Stempel im Reisepass etwas genauer inspiziert.

    Im Anschluss ging ich zum Zug in Richtung downtown. Zeit von Landung bis Bahnsteig inklusive Ticketkauf: Gute 30 Minuten. Nicht schlecht für nen US Airport mit >65 Millione n PAX/Jahr.
    Das Ticket ist ne Tageskarte und kostet $10.50


    Nach 37 Minuten war die Union Station erreicht. Auf dem Weg vom Flughafen gibt es aber nicht allzu viel zu sehen. Mehrheitlich Lagerhäuer.


    Ich musste noch ein paar Minuten auf Tom warten, aber selbst die ersten fünf Meter Denver sahen mal wieder mehr nach Großstadt aus, als fast alles in Deutschland




    Nach gut zehn Minuten war sein Apartment erreicht. Etage 7 von 16. Der Blick war ganz ok.


    Tom wohnt seit drei Jahren in Denver. Neben mir waren noch andere Freunde von ihm in der Stadt. Die kennen sich allerdings vom College in Dayton, OH.
    Von denen wohnen zwei aber jetzt in Florida. Von nem anderen Denver Freund war auch jemand zu Besuch, er wohnt in Manhatten.
    Wir waren also meist 7-10 Leute.

    Recht zügig gingen wir los um alle zu treffen.
    Viel Verkehr und tatsächlich die einzige "Weihnachtsbeleuchtung" die ich gesehen habe


    Was mich immer wieder vewundert: Dosenbier in einer Bar. "Coldsnack" aus Montana. Ein leckeres Wasser, wie ich es erwartet hatte


    Später gingen wir noch in ein Restaurant. Mindestens mit Einflüssen aus Italien
    Während die anderen alle diverse Variationen von Nudeln bestellten begnügte ich mich mit toasted Ravioli.
    Ich finde es die ersten paar Tage immer etwas schwierig um 04:00 Uhr nachts deutscher Zeit viel zu essen.
    Gegen halb zehn oder zehn Uhr schlug die Müdigkeit bei mir dann doch relativ ordentlich zu und wir gingen zu seinem Apartment.
    Betonung auf gingen. Das Auto wird tatsächlich relativ wenig benutzt.
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  3. #3
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    08.11.2019 - Denver II

    Ich bin bereits früh wach gewesen, gegen sechs Uhr. Vom Balkon bei Tageslicht.
    Im Hintergrund die Berge, am Bildrand Denver Downtown




    Im Nachhinein wäre es doch klug gewesen den Laptop mitzunehmen, so hätte ich in der Zeit schonmal was machen können.
    Wir sind dann nämlich erst gegen neun Uhr los gekommen, Ziel war das Jelly Cafe.


    Alle erhältlichen Sorten der Donut Bites


    Anschließend sind wir durch die Stadt gelaufen. Sein Apartment liegt in Capitol Hill, selbiges also nicht allzu weit entfernt




    Denver ist die city limits betrachtet von der Einwohnerzahl nicht wesentlich größer als Essen oder Dortmund. Als ich gestern nach der Arbeit durch Dortmund gelaufen bin habe ich bezüglich des "als Großstadtempfindens" aber elementare Unterschiede festgestellt


    Die 16th street ist mehr oder weniger eine Art Fußgängerzone. Entlang der 16th st fahren nur kostenlose (E-)Schuttelbusse, denn wir sind ja in den USA.
    Allerdings kreuzen die Querstraßen der Blöcke die Straße noch.


    Clock Tower - oben ist wohl ein Stripclub


    Die Bauaktivität in Denver ist extrem hoch. Das OPTIV Building ist eines der modernsten der neuen Gebäude und knapp 200 Meter hoch.
    In den nächsten Jahren sind mehr als zehn mindestens 100 Meter hohe Gebäude zur Fertigstellung geplant, dazu unzählige weniger als 100 Meter hohe


    Was in NYC Williamsburg ist, das in Denver LoHi und RiNo
    Hier gab es etliche Lagerhäuser und andere industrielle Gebäude, das Viertel war recht "schlimm" - inzwischen ist der Wandel vollzogen


    Das Baseballstadion befindet sich auch hier in der Ecke


    Neben den alten Gebäuden gibt es auch etliche erst errichtete wie hier Canvas on Blake.
    Die Preise aber recht ordentlich. Ein gut 50m² Studio startet ab $1700 im Monat. So viel kostet Toms Apartment auch, daher wohnt er - wie gefühlt alle anderen auch, nicht alleine in der Wohnung.


    Das Viertel sieht sich selbst auch als künstlerisch wertvoll




    Gegen Mittag ging es zu "Tap Fourteen" - immer wieder verblüffend wie viele Fassbiere die in den USA haben. Einige waren sogar tatsächlich ganz in Ordnung.


    Als die anderen kamen wechselten wir auf die Sonnenseite. Das Wetter was fantastisch. Über 20°C im Schatten. Im November.
    Hier verbrachten wir einige Stunden, wie das Spiel heißt ist mir allerdings entfallen.
    Gleichzeitig wird der Bericht ab und an etwas anders als sonst. Aber das finde ich eigentlich ganz interessant. Natürlich kann man in jede Stadt der Welt fahren und da im besten Hotel der Stadt nächtigen. Aber wann hat man mal die Chance einen Eindruck in das tatsächliche Leben vor Ort zu werfen? Hier sehen wir nun also das Wochenende einiger Amerikaner, alle etwa 26 Jahre alt, die in Denver, New York City und Fort Myers leben. Und temporär von mir, wenngleich ich wenige Jahre jünger bin.


    Da es ja immer und überall Wasser dazu gibt ist daydrinking für offenbar alle Amerikaner kein Problem.
    Nachdem es schattig wurde wechselten wir die Lokalität. Zu Fuß. In den USA, die jungen Amerikaner sind vielleicht doch nachhaltiger als man denkt.


    Wir waren nun im "Rhein Haus Denver"
    Hier gibt es eine Art Boccia und, wie der Name suggeriert, deutsches Ambiente. Es gibt dort Biere nach deutscher Art, aber in den USA gebraut. Unter andem Kölsch, wenngleich man sowas ja schon in Deutschland nicht trinkt. Außerdem importiertes Veltins, natürlich auch nicht trinkbar - da Schalkerbier.


    Mit der Zeit sind wir dann zu einem von seinen Freunden weitergezogen.

    Auch wenn mein Schlafrythmus mit den Zeitzonen gut klar kommt, so steckt mein Hungergefühl immer irgendwo zwischen allen Zonen.
    Die anderen haben aber irgendwie seit dem Frühstück auch nichts mehr gegessen, das fand ich komisch.
    Das klärte sich aber schnell, "nachher" gibt es was

    Von seinem Balkon sieht man Toms Gebäude.
    Das Gebäude quasi direkt gegenüber ist auch eins der teuren. Ein Apartment kostet schnell eine Million Dollar.


    Classic Nintendo Games sind offenbar sehr beliebt. Erst ne Runde Mario Tennis auf N64, anschließend etwas Mario Kart Double Dash auf dem Game Cube


    Essen gab es dann in der "Uno Mas Taqueria"
    Wir bestellten verschiedene Tacos, insgesamt vier oder fünf dieser Teller.


    Zum Abschluss ging es dann zu dem dritten der in Denver lebt



    Mir hat es richtig gut gefallen mal wieder Eindrücke aus erster Hand zu erleben. Es ist doch immer etwas anderes.
    Denver machte einen sehr chilligen Eindruck, die Leute haben es nicht eilig und es gibt unzählige Restaurants und Bars.
    Weiterhin gibt es tatsächlich sehr viele Läden in denen man Gras kaufen kann, oder THC haltige Bonbons, alles eigentlich.
    Colorado ist einer der Staaten in denen diesbezüglich alles legal ist.

    Der Tag war ebenfalls gegen 22 Uhr zu Ende. Am nächsten Morgen musste nämlich auch Tom früh aufstehen, ich würde es wahrscheinlich eh
    Chaosmax, xfaktor, pavouch und 33 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.
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  4. #4
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    Danke für den spannenden Bericht, freue mich schon auf den Rest!

    Wenn klassische Nintendo-Games sehr beliebt bei deinen Freunden sind, würde mich eines doch interessieren: Kennt man dort denn auch den Klassiker "Beerio-Kart"?
    handballplayer3 sagt Danke für diesen Beitrag.

  5. #5
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    09.11.2019 - Denver III - Rocky Mountains


    Die meisten kommen der Rocky Mountains wegen nach Denver oder Colorado im allgemeinen.
    Es gibt im Winter natürlich hervorragende Gebiete zum Skifahren. Die Einheimischen meiden Aspen wo es nur geht.
    Aber dafür war nun wirklich zu wenig Zeit.
    Stattdessen gab es einen kurzen Einblick in die Rocky Mountains.
    Denver, die mile high city, liegt quasi genau eine Meile über NN. Mithin also etwa 5250ft.
    In den Rocky Mountains gibt es 53[sic!] 14er, also Gipfel die mindestens 14.000ft hoch liegen. (Also min. 4260 Meter)
    Wohlgemerkt nur in Colorado. Die Rocky Mountains ziehen sich ja in einer Nord-Süd Ausdehnung über 4000 Kilometer.

    Daher ist es klar, dass mein Einblick heute nur extrem klein sein wird. Zudem liegt schon ordentlich Schnee und vieles ist vereist.
    Gegen sechs Uhr ging es also los. Von Denver aus erreicht man den Checkpoint in den Nationalpark in weniger als 90 Minuten. Zumindest um diese Uhrzeit.


    Im Hintergrund waren immer verschiedene Berggipfel zu sehen. Auch Pikes Peak, hier kann man sogar mit dem Auto bis auf den Gipfel fahren. Dem ein oder anderen ist Pikes Peak vielleicht aus dem Motorsport geläufig. 1987 ist Walter Röhrl den Pikes Peak vom Startpunkt aus in unter 11 Minuten hoch gefahren. Eine 20 Kilometer lange Strecke mit 156 Kurven.








    Sobald man dann im eigentlichen Nationalpark war wurde es schneereicher


    Ein weiter Gipfel des Faltengebirges


    Zur besseren Visualisierung habe ich während der Fahrt mal ein Timelaps Video gemacht


    Irgendwann waren wir dann am Bear Lake angekommen


    Hier liefen wir etwas durch den Schnee, ab und zu war es aber auch sehr vereist






    Der Bear Lake ist durch einen Gletscher entstanden, also befand sich hier die Grund- oder Endmoräne des Gletschers.
    Insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sind übrigens auch heute noch etliche Relikte eines Glazialreliefs erkennbar.


    Auch aus Zeitgründen bin ich leider viel zu oft vor allem in Städten unterwegs. Richtig schade eigentlich


    Ist doch eigentlich sehr schön um acht Uhr morgens durchs nirgendwo in Colorado zu laufen






    Wie bereits gesagt, aufgrund des aktuellen Verhältnisse kommt man ohne entsprechendes Equipment nicht allzu weit, sodass es bei einigen wenigen Eindrücken bleiben musste, bevor es wieder nach Denver zurück ging.




    In Denver dann das übliche Programm. Vom Apartment aus gingen wir in ne Bar. Hier sieht man aber zunächst die typischen SUVs und auch ein Obdachlosenlager.
    Da Denver sehr teuer ist gibt es auch recht viele Obdachlose, die einen in der Regel aber nicht anpöbeln.


    In Bar 1 schauten wir uns Collegefootball an. Wir waren wieder zehn Leute. Später auf dem rooftop


    Chicken strips and fries


    Danach wechselten wir in Bar 2.
    Hier gab es Billard und Shuffleboard


    Sowie dieses, joa. Statement?!


    Am Abend Chicken bei Lou, sowie classic Nintendo Games



    Natürlich war die Zeit in den Rocky Mountains viel zu kurz. Aber zum einen hatte ich ja tatsächlich ein sehr knappes Zeitbudget und zum anderen ist aktuell auch nicht die beste Zeit dafür. Ich fand es jedoch erstaunlich wie sehr der Höhenunterschied zu spüren ist. Während ich in Denver gar nichts gemerkt hatte, obwohl Denver 500 Meter höher liegt als der Brocken. Die nochmal 1300-1400 Meter mehr habe ich dann allerdings doch gemerkt. Es gab kurzzeitig leichte Kopfschmerzen. Und da Kopfschmerzen bei mir normalerweise immer extrem lange anhalten, diese aber bereits auf der Fahrt nach Denver abgeklungen sind, war mir klar es muss an der Höhe gelegen haben.
    Ein Freund von mir studiert Sportwissenschaften und von ihm habe ich mir gestern die Effekte der Höhe auf den Körper etwas genauer erklären lassen. Das ist schon echt faszinierend.
    Bisher habe ich es ja noch nie nach Südamerika geschafft, aber ich glaube dort kalkuliere ich dann tatsächlich lieber etwas Eingewöhnungszeit ein.

    Auch dieser Tag war phänomenal. Minimale Einblicke in die Rocky Mountains, Football, interessante Gespräche und erneut unfassbar gutes Wetter. Wäre es ökologisch nicht so problematisch könnte man das öfter machen.
    pavouch, McFlurry, BMF81 und 28 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.
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  6. #6
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    Zitat Zitat von MaxPowers Beitrag anzeigen
    Danke für den spannenden Bericht, freue mich schon auf den Rest!

    Wenn klassische Nintendo-Games sehr beliebt bei deinen Freunden sind, würde mich eines doch interessieren: Kennt man dort denn auch den Klassiker "Beerio-Kart"?
    Sehr gerne!

    Ist bekannt. Hier bei uns heißt es "don't drink and drive MK"
    Aber da irgendwie niemand ne N64 hat und nur sehr vereinzelt nen Game Cube wird eher MK Wii oder 8 gespielt.

  7. #7
    Erfahrenes Mitglied
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    Danke für den schönen Bericht. Die Geographen erfreuen sich an glazial und gentrifikativ geformten Landschaften))
    handballplayer3 und br4ke sagen Danke für diesen Beitrag.

  8. #8
    Erfahrenes Mitglied Avatar von HDH Aviation
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    Sehr schöne Bilder! Besonders aus den schneebedeckten Rockys, da wird die Liste der Ziele immer länger..
    handballplayer3 sagt Danke für diesen Beitrag.

  9. #9
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    Zitat Zitat von handballplayer3 Beitrag anzeigen
    08.11.2019 - Denver II

    ... Außerdem importiertes Veltins, natürlich auch nicht trinkbar - da Schalkerbier.
    ...

    Wahre Worte
    Geändert von xfaktor (15.11.2019 um 18:58 Uhr)
    handballplayer3 und langschläfer sagen Danke für diesen Beitrag.

  10. #10
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    10.11.2019 DEN-LHR und der Rest

    Die Zeit verging schnell, das war zu erwarten. Der Rückflug ging allerdings erst am Nachnmittag, sodass der halbe Tag noch mehr oder minder intensiv genutzt wurde.
    Für ein paar Freunde sollte ich noch Dinge mitbringen wie Clif Bars oder Reeses beispielsweise, das wurde kurzerhand bei Target an der 16th gekauft.
    Dabei war ich mal wieder vewundert wie teuer Lebensmittel in den USA im Vergleich zu Deutschland sind, wenngleich Deutschland hier eher die Ausnahme darstellt, bei uns ist es einfach nur sehr günstig.

    Auf dem Weg sind wir wieder am Kapitol vorbeigekommen


    Zum Frühstück gab es pancakes! Dabei verwunderte mich der doch sehr ausgeprägte Alkoholkonsum von anderen Gästen der Lokalität.
    Weiterhin ist mir nicht klar, ob hier viele Leute tatsächlich jeden Tag Essen gehen, oder ob das nur der Fall war weil die anderen US Freunde und ich in der Stadt waren. Es ist halt schon ziemlich teuer. Zumindest würde es meine finanziellen Mittel defintiv nicht hergeben.
    Wir hatten uns auch mal über Themen wie KFZ- und Gesundheitsversicherung etc. unterhalten.
    Unterm Strich ist das Leben in Denver erheblich teurer als das im Ruhrgebiet. Für Köln, Berlin, Hamburg oder gar München kann ich natürlich nicht sprechen, aber da Denver auch eine Stadt mit großem Wachstum ist gehört die Region wohl zu einer der teuren in den USA.
    In Deutschland würde ich für drei (große) Pancakes sicherlich nicht $15 Dollar (ohne den m.M.n. nervenden Pflicht Tip) bezahlen.


    Wir sind am Vormittag gute sechs Kilometer durch die Stadt spaziert. Immer wieder moderne Gebäude




    Und am Sonntag waren die Straßen sogar mal leer




    Anschließend wurde noch etwas NFL geschaut, bevor es zwischen 14:30 Uhr und 15 Uhr zum Flughafen ging.
    Denvers Flughafen ist tatsächlich extrem groß. Die Fläche ist riesig, dazu sechs runways. Eine davon fast fünf Kilometer lang.
    Es gibt keine Trennung zwischen domestic und international, ebenso gibt es drei zentrale Sikos. Ich entschied mich für "The Bridge".
    Die Wartezeit hier waren um 15 Minuten.
    Anschließend ging es über die namensgebende Brücke zu den A Gates.
    Die individuelle livery bei Frontier gefällt, ebenso die Do328 Jet.


    Am Gate in der Nähe stand LHs A359, während die B744 aus FRA gerade ankam.


    BA schickte die letzten Tage oft die G-CIVC. So auch heute. OneWorld c/s und mit gut 25 Jahren älter als ich.
    Boarding begann recht pünktlich und die Gruppen 1-5 wurden wieder sehr penibel eingehalten.
    Ich war ob des Pöbelbronze erneut in Gruppe drei, ein Upgrade gab es diesmal nicht. Aber Y+ hätte ich im aktuellen Fall sogar als nachteilig bewertet.



    Ich entschied mich für 47A, fast ganz hinten in der Queen


    Das war bereits nach boarding completed - that's how I like to fly eco




    Nach dem Start gab es Pretzels und ne Getränkerunde. Die zweite Ration gab es ungefragt. Dazu offeriert BA neben einem in meinen Augen (für den Preis) super Gin sogar Fever Tree Tonic. Das kann sich sehen lassen in Eco.


    Mein Plan war das Essen abzuwarten und im Anschluss zu schlafen. Die FA waren super drauf, was auch an der sehr geringen Y Auslastung liegen kann, so gab es ja deutlich weniger Arbeit. Für ein Eco Essen ganz in Ordnung, absoluter Standard.


    Fast jeder hatte mehrere Sitze für sich, vieles blieb komplett frei.


    Der Takeoff erfolgte vorhin recht pünktlich, die Flugzeit sollte unter acht Stunden betragen. Man beachte den Wind und die daraus resultierende Geschwindigkeit.


    Ich hatte eigentlich geplant mein Bett im 4er Block aufzuschlagen, allerdings hatte die Idee in der Zwischenzeit bereits jemand anders. Das kann man ihm auch nicht verübeln, sodass ich dann meine drei eigenen Sitze nahm. Eine Decke als Unterlage auf 47 ABC ausgebreitet und fertig wars.


    Wie geplant es hat es fabelhaft funktioniert. Der 4er wäre zwar besser als der 3er gewesen, aber ein Problem war es nicht.
    Etwa eine Stunde vor der Landung bin ich wach geworden. Da es in Deutschland etwa 8:30 Uhr war blieb ich wach und bekam das Frühstück mit.
    Da hat BA sich wohl die amerikanischen Airlines als Vorbild genommen. Andererseits war es ok und der Flug war ja auch nicht so super lang.


    Es gab zwar nicht viel zu sehen, aber aufgrund der zwei Fenster ist Reihe 47 durchaus zu empfehlen


    Was es zu sehen gab war dann alledings LCY - mehr oder weniger direkt überflogen


    Die Landung erfolgte dann tatsächlich 55 Minuten vor der Zeit.
    Von T3 ging es dann mit dem Bus zurück nach T5.
    Hier zeigte sich mal wieder wieso ich LHR nicht besonders mag.

    Die Siko mündet in der gleichen Spur wie die Siko in die man gelangt, wenn man normal von T5 abfliegt.
    Jetzt kommt das Problem. Gefühlt jedes 3. Gepäckstück muss einer Sonderkontrolle unterzogen werden.
    Und die zieht sich extrem. Nur ein Mitarbeiter pro Spur ist hierfür zuständig. Ich habe 20 Minuten warten müssen, bis mein Rucksack untersucht werden konnte.
    Mit dem Ergebnis: Nichts. Ich mutmaße das Problem waren eventuell zwei Powerbanks und ein paar Ladekabel.
    Allerdings hat sich der Inhalt der Rucksacks nie verändert. Es war also in DUS, LHR T3 und DEN so kein Problem. In LHR T5 aber schon.
    Letztes Jahr war es genau das gleiche. Ich bin mit dem exakt selben Inhalt innerhalb von zwölf Tagen durch sechs Länder Europas geflogen und nur in LHR T5 gab es ein Problem.

    Das war einfach nur nervig. Aber da ich ja eh Zeit hatte nicht super tragisch. BA fliegt um 9:30 nach DUS und dann erst wieder um 13 Uhr. Für mich sehr ungünstig.
    In der Zwischenzeit schaute ich bei Louis Viutton für meine beste Freundin nach einer "Tasche " (?!), die ist laut Aussage der Mitarbeiterin in ganz London aktuell leider nicht aufzutreiben.
    Anschließend ging es zur Lounge.


    Das Angebot war okay, mehr nicht. Mit der Zeit wurde zum Mittagessen gewechselt, sodass ich später noch ein paar Nudeln nahm.


    Nach etwas YouTube war die Zeit gekommen mein Gate zu suchen. Allerdings wurde es erst später als geplant bekannt gegeben. Eine weitere Sache die ich an UK Flughäfen nicht mag. Gerade für ältere Leute ist es sicher nicht zuträglich, dass das Gate erst eine halbe Stunde vor Boarding bekannt wurde. Es war nun immerhin in T5A, aber mit Pech muss man erst noch Zug fahren.
    Boarding begann dann auch etwas verspätet.
    Ich hatte mich im Vorfeld für Platz 12A entschieden. Zweite exitrow im A320.
    Daher der Pitch gut, wenngleich ich es immer interessant finde wie unterschiedlich es doch ist. Bei UIA und TP zum Beispiel passte locker eine DIN A4 Seite längs dazwischen.


    Die Kiste war dann doch sehr voll. Nur vereinzelt waren Plätze frei, 12B immerhin auch.
    Bis Reihe 14 hat BA im A320 verstallbare Kopfstützen, dahinter nicht mehr. Sehr schade, denn ich finde die machen super viel aus.
    Weil LHR halt LHR ist ging es auch zu spät los. Die Kapazität gibt nicht mehr her.

    Unterwegs war es sehr wolkig und nach einer Stunde, und leider zehn Minuten zu spät, war DUS via 23L erreicht.
    B37 ist das typische BA Gate.


    Zu meinem Bedauern waren leider nur zwei Schalter an der Passkontrolle besetzt und obwohl ich schnell raus war und maximal zehn Leute vor mir waren zog es sich.
    So kam es, dass ich dann leider erst um 13:59 Uhr am Bahnhof war, sechs Minuten zu spät für den RE den ich eigentlich nehmen wollte. Das war eine blöde Kombination aus leicht verspäteter BA und Bundespolizei.

    Bei meinem Bahn Glück fiel die beste Alternative natürlich aus.
    Daher ging es dann mit dem RE 5 nach Duisburg.

    Von hier mit einer S weiter. Die allerdings trotz pünklticher Ankunft mit +6 los fuhr und unterwegs weitere Verspätung einsammelte, sodass ich dann mit +12 ankam.
    Ich hatte erst überlegt noch für 2-3 Stunden zu Arbeit 1 zu fahren, aber da ich bereits wusste, dass ich am Freitag zehn Stunden da sein würde ließ ich das bleiben.
    Stattdessen gings nach Hause und zur normalen Zeit am Abend ins Bett. Am nächsten Tag für Arbeit 2 um 7 Uhr ohne Probleme aufgestanden, mithin also absolut keine Probleme mit den Zeitzonen. Mittwoch und Donnerstag sind momentan übrigens meine einzigen Unitage, plus zwei Blöcke in der VL freien Zeit und ne Exkursion nach Japan nächstes Jahr.

    Mit dieser grandiosen Überleitung folgt dann der
    Ausblick

    Da es dieses Jahr ja leider nur ein paar Berichte gab nutze ich den Dezember für einen weiteren.
    Das Ziel liegt in Europa, die Anreise ist aber ganz nett, sodass es mir einen Bericht wert ist.
    Weiterhin geht es dann nächstes Jahr nach Japan. Der Uni wegen nach Tokio für eine Woche und im Anschluss noch etwas privat durchs Land.

    Fazit und Statistik

    Denver hat mir extrem gut gefallen. Der vibe der Stadt ist sicherlich durch die Legalität diverser Substanzen erklärbar
    Es freut mich immer besonders das reale Leben zu sehen - ich denke das hat hier vollumfänglich stattgefunden.
    Die Rocky Mountains müssen irgendwann natürlich nochmal sein. Dann aber wohl irgendwann zwischen Mai und September und natürlich mit mehr Zeit.
    Für ein paar Tage in die USA war aber echt top. Mein Nachbar ist mit seiner Frau seit kurzem in Florida, für drei Wochen. Er meint es lohnt sich sonst ja gar nicht.
    Das ist wohl Ansichtssache

    Auch British Airways war hervorragend.
    Nach der sagenhaften Avios Aktion von Iberia im letzten Jahr war es diesmal das zweitbeste Verhältnis zwischen Preis und Leistung.
    Einmal Premium Eco for free und zurück die beste Möglchkeit Eco longhaul zu fliegen, dazu zweimal B744. Was gibt es besseres?
    Einzig LHR nervt und die zu späte Ankunft des letzten legs war auch uncool, aufgrund der folgenden Verzögerung.
    Die Crews waren alle sehr nett und das erste OpUp wird natürlich in Erinnerung bleiben, wenn es auch nur in die Y+ war.

    Premium Eco ist nach wie vor kein Produkt, dass ich regulär in Betracht ziehen würde. Da muss der Preis schon günstig sein und gleichzeit Y recht teuer.
    Es ist deutlich angenehmer als in der Y, keine Frage, aber die regulären 300 Euro oneway für das paid Upgrade Y --> Y+ hätte ich sicher nicht bezahlt.
    Trotz BK W auf der neuen Bordkarte nach dem Upgrade wurden übrigens meine regulär gebuchte Eco BK kreditiert.
    Das wäre natürlich schon fast frech dann auch noch gut 8.200 Avios zu bekommen
    Aus Mangel an Erfahrungen: Ist das üblich, oder bekommt man i.d.R. die Meilen des Upgrade BK?
    Vor ein paar Jahren ist bei LH aufgrund eines irrops mal aus BK W später BK Y geworden, da gab es Y Meilen.


    Geflogen bin ich 9.966 mi oder 16.039 Km nach der great circle Distanz. Auf LHR-DEN wurden die 400.000 geflogenen Kilometer überschritten.
    Viel neues gab es nicht. Es war das erste mal, dass ich in den USA war und keinen domestic Flug im Laufe der Reise hatte.
    Aus aviatischer Sicht war immerhin DEN neu, zudem wurde A320neo diesmal nicht weg getauscht.
    Daher stehe ich nun in der Summe bei 95 verschiedenen Flughäfen und 50 verschiedenen (Sub)Typen.
    Mit Colorado gab es einen neuen Bundesstaat - 9/50.

    Abschließend danke fürs Lesen, die Danke und Kommentare.
    Ich hatte viel Spaß unterwegs!
    Geändert von handballplayer3 (17.11.2019 um 16:36 Uhr)
    pavouch, TorstenMUC, MaBo und 19 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.
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  11. #11
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    Zitat Zitat von Hene Beitrag anzeigen
    Danke für den schönen Bericht. Die Geographen erfreuen sich an glazial und gentrifikativ geformten Landschaften))
    Sehr gerne! Der Kartograph erfreut sich zusätzlich, dass der 105. Längengrad die Union Station durchläuft!

    Zitat Zitat von HDH Aviation Beitrag anzeigen
    Sehr schöne Bilder! Besonders aus den schneebedeckten Rockys, da wird die Liste der Ziele immer länger..
    Danke! Ich glaube ich habe gar keine Liste mehr
    br4ke sagt Danke für diesen Beitrag.
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