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Thema: ¡Viva México! - Mit dem Bus durch Mexiko

  1. #1
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    Standard ¡Viva México! - Mit dem Bus durch Mexiko

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    Im Juni wurde aufgrund des KLM Sale, Mexiko als Ziel für den gemeinsamen Urlaub ausgewählt. Nach der Buchung verging eine relativ lange Zeit, bis ich mich durch Reiseberichte, Reiseforen und Reiseblogs kreuz und quer gelesen habe, um die notwendigen Informationen bzgl. Reiseziel, Reiserouten, Sehenswertes vor Ort, Transportmittel und infrage kommende Hotels zu informieren, auszuwerten und schließlich zu buchen.

    Mit México als Reiseziel im November kann man nix falsch machen - bei einer Durchschnittstemperatur von 28 °C. Und das Beste ist, dass die Hurricane Saison ist schon längst vorbei ist.

    So, sah die ausgearbeitete Reiseroute aus:

    Ankunft in Cancún - Tulum - Valladolid - Mérida - Cancún

    Per KLM ging es vom Startflughafen der Schwabenmetropole nach Amsterdam. Danach folgte ein Aufenthalt in der Lounge, dann solte es mit Aero Mexico zunächst nach Ciudad de México gehen. Dreamliner, nehmt euch am besten einen guten Kopfhörer mit, es war extrem Laut im Flugzeug. Einmal Dreamliner und nie wieder. Eins war auch merkwürdig, Luxusartikel wie Schlafmasken gehen aus und die Hälfte der Passagiere bekommt keine mehr und auf Nachfrage wird dies nur mit der Aussage: "Das ist nun mal so!" mit einem Schulterzucken des weiblichen flight attendant registriert. Als Pax kommt man sich so vor, als hätte man den Eisernen Vorhang noch niemals verlassen. Planwirtschaft und Kommunismus lassen bei Aero México grüßen. Nur die Ersten in der Schlange (ersten Sitzreihen) bekommt was und die hinteren Sitzreihen werden leer ausgehen.

    Die Umsteigezeit betrug 2,5 h am Flughafen, hatten schon bedenken, dass diese Zeit zu kurz bemessen sein würde, da wir uns dort noch nicht auskannten. Der Flughafen glich, wie soll ich es nur höflich und freundlich formulieren?! Eher einem Gebäude aus einer früheren Zeit, der die Beste Zeit schon längst hinter sich hatte. Zum Glück erfolge der Umstieg im gleichen Terminal. Dann ging es mit der nächsten AM Maschine nach Cancún.

    Endlich am Ziel, also fast da.

  2. #2
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    Terminal 2 in Mex ist relativ neu
    thomasN sagt Danke für diesen Beitrag.

  3. #3
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    Schöne Reiseziele, war 2002 mal in Cancun zum Springbreak, hat mir gut gefallen, lange Jahre her, freue mich auf den Bericht :-)

  4. #4
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    Zitat Zitat von darkeka0 Beitrag anzeigen
    Als Pax kommt man sich so vor, als hätte man den Eisernen Vorhang noch niemals verlassen. Planwirtschaft und Kommunismus lassen bei Aero México grüßen. Nur die Ersten in der Schlange (ersten Sitzreihen) bekommt was und die hinteren Sitzreihen werden leer ausgehen.
    Mexiko ist weder ein Land der Planwirtschaft noch des Kommunismus. Sachverhalte wie von dir beschrieben habe ich bei Aeroméxico bisher nicht beobachtet. Vielleicht einfach Pech gehabt.

    Das T2 in MEX wurde übrigens 2008 eröffnet und ist IMO für lateinamerikanische Standards recht modern und gepflegt.
    Geändert von CompadreGüero (01.12.2019 um 09:54 Uhr)

  5. #5
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    Bei Aero Mexico gab es genügend Beinfreiheit, um den Flug von Amsterdam nach Ciudad de Mexico zu überstehen.

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    Das war ein erholsamer Flug
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    und nach 11 h war ich wieder froh am Boden zu sein und war ein bisschen überrascht, dass das Terminal 2 so altbacken aussah, im Vergleich mit den asiatischen Flughäfen wie in Singapur und Seoul (ICN). Eventuell vielleicht fehlte mir wohl auch einfach der Frischeduft im Reinigungsmittel, als ich Reinigungskräfte bei Ihrer Arbeit beobachtete, da für mich das Terminal 2 eine zu hohe Geruchsdichte hatte.


    Dann ging es endlich weiter mit dem Boarding bei Aero Mexico, jetzt kam der finale Flug von Ciudad de Mexiko nach Cancun.

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    Am leckersten fand ich die, von der weiblichen FA ausgeteilte Schokokekspackung von Principe, diese begegnete uns noch in weiteren Supermärkten und wurde zu unserem neuen Wegbegleiter und Gute-Laune-Förderer auf unseren Ausflügen.

    Nach dem Start in Ciudad de Mexiko gab es einen schönen Sonnenaufgang und mehrere schneebedeckte Berge zu sehen.


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    Dann endlich erblickte man das türkisfarbene Wasser vor der Hotelzone in Cancun.

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    Ja, wir waren da, im Flugzeug wurde die farbenfrohe Einreisekarte ausgefüllt, diese sah sehr edel aus. Dann zur Passkontrolle und zur Gepäckabholung. Und jetzt hieß es nur noch, wo finden wir die Bushaltestelle am Flughafen die uns nach Tulum bringt, ein bisschen hin und her fragen. Gut, wenn man noch seine Spanischkenntnisse in Madrid aufgefrischt hat, ich habe es nicht bereut, da es hier mit Englisch sehr dürftig aussieht.


    Die Mitarbeiterin von ADO war so freundlich unsere Fahrkarten für einen Bus, der 3 h früher fuhr , gegen eine kleine Bearbeitungsgebühr umzutauschen. Somit hatten wir reichlich Zeit gespart und siehe da, nette und hilfsbereite Menschen gibt es auch noch, auch wenn die Sicherheitslage in Mexiko sehr angespannt ist.
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    Nach ca. 2 h Fahrt mit Stopps in Playa del Carmen und Puerto Morelos ging es nach Tulum zum ADO Busterminal. Und von dort durften wir unser Gepäck in der prallen Sonne zu unserem Hotel befördern. Es geht doch nichts gegen einen Strohhut und viel Sonnencreme, um sich vor der heißen Mittagssonne zu schützen.

    Gegen Abend ging es anschließend in den Pool um sich zu akklimatisieren.
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  6. #6
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    TULUM

    Nach dem Frühstück liefen wir zur Zona Arqueologica, die sich direkt am Meer befindet.

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    Auf dem Weg dorthin mussten wir für unzählige Radfahrer den engen Gehweg räumen, um nicht angefahren zu werden, aber durch das krächzen der rostigen Fahrradketten weiß der passionierte Fußgänger schon, dass da was lautes auf einen zu kommt und macht dadurch schon etwas Platz. Da diese berüchtigten Fahrräder in einem schlechten Zustand waren, inkl. rostige Kette und fehlender Klingel. Aber immerhin gab es Radfahrer, die es einfach drauf hatten! Die freundlich ein Klingeln nachahmten, wie die Amerikaner sagen: Beep.Beep.Beep!

    Oder einfach dreist vorbei rasten und dann mit dem Rad fast umkippten, falls man zu langsam den Gehweg freimachte. Die Strecke vom Hotel zur Maya Stätte dauerte knapp 40 Minuten zu Fuß. Die Straße empfand ich als sehr us-amerikanisch geprägt, mit dem kleinen Unterschied, dass es doch Gehwege gab.

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    Dort angekommen, hieß es 75 $ pro Person als Eintritt zu bezahlen.Ein Tipp, am besten immer passend zahlen!.
    „Was so teuer?“, würden einige unter euch sagen, entspannt euch, es sind mexikanische Pesos, diese benutzen dasselbe Währungssymbol wie ihr nördlicher Nachbar, die USA. Aber, in manchen Restaurants steht steht unten auf der Speisekarte folgendes kleingeschrieben: die lokale Währung ist der Peso und somit sind alle oben genannten Preise in mexikanischen Pesos zu bezahlen.

    Bei dieser Reisegruppe handelt es sich vermutlich um eine Tourgruppe aus Cancun, die von ihrem Hotel bis hier her ca. 2 h unterwegs sein. Da die meisten Touristenbusse um 10 Uhr morgens hier eintreffen.
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    Nun hieß es Schlange stehen, da wir aber in der Nebensaison hier sind, ist es ruhig und die Wartezeit und Besucherzahl ist gering. Es gab reichlich Ruinen zu besichtigen und viele Leguane die sich auf den Ruinen und dem Rasen sonnten und sich freiwillig fotografieren ließen, bis es dann dem Leguanen zu viel wurde und ergriffen dann die Flucht. DSC01694.jpg
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    Am Strand gab es einen abgesperrten Bereich, in dem Schildkröten ihre Eier abgelegen können und die Schilder vor Ort weisen darauf hin, wann die Eiablage stattfindet.

    Preisfrage: Wo hat sich der Leguan versteckt?
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    Das Gelände ist sehr weitläufig und hat einen gute und stabile Holztreppe mit dem man zum schönen, feinen, und extrem kleinen Sandstrand gelangt.

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    Man muss sich relativ wenig Platz mit einer hohen Menschendichte teilen, aber was macht man nicht alles, um dort mal schwimmen zu gehen. Das Wasser war sehr warm und angenehm auf der Haut.

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    Nach ca. 2h ist man mit der Besichtigung der Maya Stätte zu Ende. Hier gibt es zum Glück keine Souvenirverkäufer, im Vergleich zu anderen Mayastätten. Falls jemanden noch einen Reiseleiter für die Ruinen sucht, diese stehen meistens am der Kasse und nach der Eingangskontrolle bereit.
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  7. #7
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    Die Taxifahrer sind die Tulum sehr geschäftstüchtig, insbesondere wenn sich auf den Parkplätzen vor der Maya-Stätte und dem Strand nach Touristen aka „wandelnde Geldautomaten, gut mit US$ und Pesos ausgestattet“ Ausschau halten, die ihre überteuerten Dienste in Anspruch nehmen.

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    Zum Mittagessen ging es die die „Cocina economica“; es wurde Zeit, richtig mexikanisch speisen zu gehen und die lokalen Geschäfte zu unterstützen. Dieses kleine Familienrestaurant neben dem ADO-Terminal in Tulum hat uns mit seinen Gerichten überzeugt und es wurde auf die einfache Art gespeist.

    DSC02005.jpgAls Transportmittel wählten wir die vertrauenswürdige ADO Busgesellschaft, die Fahrkarten für einen Teil der Reise wurden online über www. ADO.com.mx gebucht , um sicher zu stellen, dass wir auch Fahrkarten für die gewünschtenTermine erhalten. Die restlichen Fahrkarten zu den Sehenswürdigkeiten wurden vor Ort gekauft, da noch Nebensaison war hatte man genügend freie Sitzplätze zur Auswahl.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  8. #8
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    Konntet ihr die Busfahrkarten auf der Homepage mit einer deutschen Kreditkarte buchen? Letztes Jahr schien das noch schwierig zu sein und wir haben die jeweils am Schalter gekauft. Da war die deutsche Karte dann kein Problem mehr.

  9. #9
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    Es gibt die www.ADO.com.mx Homepage, dort können vermutlich nur US-Amerikaner und Mexikaner online buchen, hatte keinen Zugriff darauf, aber mit VPN geht es wohl.

    Wir haben die Busfahrkarten dann hier gekauft: https://www.clickbus.com.mx/en/
    Die Tickets wurden gleich nach dem Bezahlvorgang mit der Kreditkarte zugestellt.

  10. #10
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    Was steht heute auf der Agenda?


    Einen Ausflug nach Coba, um unsere Kletterkünste auf der Pyramide zu testen.
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    Von Hotel liefen wir zum Busterminal laufen und nahmen den 10:11 Uhr Bus. Früher wollte keiner von uns nach Coba, lieber länger schlafen, als zu viel Zeit dort zu verbringen. Man merkt schon, dass hier die Uhren anders ticken - bei 3 verschiedenen Zeitzonen in einem Land. Genauso wie in Deutschland ist der ÖPNV auch hier unpünktlich. Falls noch Passagiere fehlen, wird nach Ihnen um Busterminal mehrmals ausgerufen und dann fährt der Bus los.

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    Die Fahrtzeit dorthin beträgt ca. 1 h und dort befindet sich eine weitere Maya Ruine direkt im Dschungel: Dort befinden sich wohl noch viele Ruinen, die bis jetzt noch von den Archäologen verschont geblieben sind, weil sie noch tief im Dschungel schlummern und sie können erst mit vielen Touristen-Dollars aus ihrem Dornröschen-Schlaf erweckt werden.
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    Die Anlage lässt sich zu Fuß in 2-3 h erkundigen. Wir sprühten uns mit gutem Anti-Mückenspray vor Betreten der Anlage ein, um die Stichanzahl minimal zu halten. Der Eintritt kostete 75$ (ca. 4€). Vor dem Eingang befinden sich reichlich Souvenirläden, Restaurants und Tour Guides. 100 m nach dem Eingang kann man Mietfahrräder, eine Fahrradrikscha samt Fahrer mieten oder einfach zu Fuß die Maya Ruine erkunden.
    Mexiko 2019 1320.jpg Mexiko 2019 1321.jpg

    Der Vorteil, an dieser Maya Ruine ist, die noch nicht so hohe Touristendichte wie in Chichen Itza und außerdem darf die 42 m hohe Pyramide noch hochgeklettert werden.

    Was für ein Gefühl es doch erst ist, wenn man oben ankommt und den Blick nach unten herab schweifen lässt und die Aussicht genießt.

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    Bevor man sich dann die Frage stellen muss: "Wie komme ich am sichersten wieder runter?"
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    Am Seil festhalten, dass sich in der Mitte der Pyramide befindet ist auch eine Idee. Eine eher schlechte Idee ist es, wie es manche Touristen machen, mit Flip Flops die Pyramide versuchen zu erklimmen und dann nach der Hälfte die Idee verwerfen und dann die Pyramidenbesteigung abbrechen. Turnschuhe mit einem guten Profil reichen aus.


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    Anschließend ging es am See entlang, wo Krokodile ihr Mittagsschläfchen halten und Seevögel sich auf Stöcken niederließen. Auf der anderen Seite befinden sich Restaurants, beim bloßen Anblick von Touristen, springen die Kellner von ihren Stühlen auf bewaffnen sich mit der Speisekarte und rennen schnellst möglichst zu den Touristen bevor ein andere Kellner, ihnen die potentiellen Gäste streitig macht.

    Auch wir ließen uns an einem Restaurant mit Seeblick nieder, und waren teilweise von der Speisekarte geschockt, 3-sprachige Speisekarte und noch dazu schlecht von Google Translater übersetzt: Chicken Fijata d.h. dann „Eingewickeltes Huhn mit Soße“ auf deutsch. Da konnte ich mir das Lachen nicht mehr verkneifen.

    In jedem Restaurant auf unserer Reise stand explizit auf der Rechnung, dass das Trinkgeld nicht im Rechnungsbetrag enthalten ist. „No propina includo“ wurde schön eingekreist, dass es jeder Gast sieht.

  11. #11
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    Tulum

    Was mich am meisten noch bei der Reiseplanung im Hinterkopf hatte, war der Ratschlag von meinen damaligen Austauschstudenten der ITEMS aus Guadalajara und Monterrey, als diese damals ein Semester an meiner Hochschule verbracht hatten. „Eine Straße ist sicher und die nächste Straße kann jeder Zeit unsicher und gefährlich werden“. Hätte auch nicht gedacht, als ich in der mexikanischen Regionalzeitung gelesen hab, dass Tulum (Platz 1), Playa del Carmen (Platz 2) und Cancun (Platz 3) bei den gefährlichsten Städten Yukatans/Riviera Maya einnimmt. In den letzten Jahren soll sich wohl einiges in Yukatan verschlechtert haben. Verwiesen wird fast immer auf die Ausbreitung der stinkenden Algen, die sich überall an der Karibikküste ausbreiten. Mitte November hatten wir zum Glück, keine Algenteppiche am Strand.

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    Nach dem Frühstück ging es endlich zum langersehnten Strandtag auf unserer Reise. Auf einer Strecke von 3 km zum Strand sahen wir überall Baustellen und ihre hart arbeitenden Bauarbeiter. Arbeiten in praller Sonne macht absolut keinen Spaß. Tulum hat inzwischen die höchsten Grundstückkosten von ganz Mexiko. Auf dem Weg dorthin begegneten uns viele Baustellen und eingezäunte Privatgrundstücke, die entweder der Zutritt verboten ist oder zum Verkauf stehen.

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    Die Beach Road bestand hauptsächlich aus Privatgelände, Beach Hotels, Beach Clubs und siehe da, es gab auch 2 kostenlose Eingange zum Strand. Das türkisfarbene Karibische Meer zog uns in seinen Bann.

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    Und konnte es kaum abwarten, in diesem warmen Meer zu schwimmen. Da fühlte man sich gleich wie im Paradies, insbesondere weil der Strand folgenden Namen Playa Paraiso trägt!

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    Der Anblick des karibischen Meeres war traumhaft und ein sehr gutes und angenehmes Gefühl bewirkte der sehr feine Sand unter unseren Füßen.
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    Der Strand hatte genügend unterschiedliche Restaurants und Beach Clubs zur Auswahl und wir machten es uns in einem tollen Restaurant mit Ausblick aufs Meer gemütlich und genossen den Tag am Karibischen Meer.

    Tulum, beim nächsten Mal stehst du wieder auf unserer Reiseroute!

  12. #12
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    Zitat Zitat von WeisseBank Beitrag anzeigen
    Konntet ihr die Busfahrkarten auf der Homepage mit einer deutschen Kreditkarte buchen? Letztes Jahr schien das noch schwierig zu sein und wir haben die jeweils am Schalter gekauft. Da war die deutsche Karte dann kein Problem mehr.
    Im September war in der APP keine Zahlung mit DE Kreditkarte möglich. Paypal hat jedoch funktioniert.
    App und Webseite funktionieren vor Ort sehr gut, nur von DE nicht aufrufbar.

  13. #13
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    Auf Wiedersehen Tulum mit deinem fantastischen Karibikstrand vielleicht sehen wir uns ja mal wieder. Mit vollen Koffern ging es zum ADO Terminal und warteten geduldig auf die Ankunft unseres Busses, dass uns in innerhalb von einer Stunde nach Valladolid bringen sollte. Es ging über Mautstellen und wenn etwas im Weg war, hupte man solange bis sich das langsamere Transportmittel weiter nach rechts gezogen hat, damit der Bus entspannt vorbei fahren konnte.

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    Die Straßen waren gut ausgebaut und man sah auch relativ viel Polizeipräsenz, unabhängig ob es die Touristenpolizei, Bundespolizei von Yucatán oder die policía municipal. Die Polizei Yucatáns gehört wohl zu den besten bezahlten Polizisten in Mexiko. Endlich waren wir da und dann ging es gleich zum Fahrkartenschalter, um uns Busfahrkarten für Chichén-Itzá zu kaufen.



    Danach gingen wir in unser Hotel, dieses befindet sich in der Nähe der Altstadt war.

    Valladolid ist eine schöne Kolonialstadt mit vielen farbenfrohen Häusern und hat einem schönen großen Hauptplatz „Plaza e Parque Francisco Canton“
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    Im inneren der Kathedrale „Catedral de San Servasio“.
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    und befindet sich vor der sehenswerten Kathedrale „Catedral de San Servasio“.
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    Jeden Abends tritt eine Tanzgruppe am Springbrunnen auf und verzaubert, die Einheimischen und Touristen gleichermaßen. Abends sind relativ viele Menschen auf diesem Platz unterwegs und genießen ihren Feierabend auf den Bänken und weißen Steinstühlen. Und gegen den kleinen Hunger gibt es auch viele kleine Imbissstände mit zahlreichen Köstlichkeiten wie Eis, verschiedene Waffeln und vielen umliegenden Restaurants und Souvenir-Geschäften.


    Man merkt schon, dass man im Ausland ist, da hier der Besitz besser geschützt wird, durch Sicherheitspersonal oder durch eine Reihe von Glassplittern, die integriert/einbetoniert in der hohen Betonwand sind. Am beeindrucktesten waren die hohen Mauern um die Wohnhäuser herum, die mit zersplittertem Glas bestückt waren, damit man damit Einbrecher abschreckt, falls sie es doch mal versuchen sollten.

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    Am Abend ging es mit +1 ein Candle light dinner in eines der umliegenden Restaurants inkl. weihnachtlicher Dekoration. Weihnachten war für mich in dieser heißen Umgebung, noch weit, weit weg.

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    2.jpg Vorspeise: Tacos mit 3 verschiedenen Dips
    3.jpg Hauptspeise: Fisch a la Yucatan

    1.jpg Nachtisch für 2: Mmmh, lecker.

  14. #14
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    Chichén Itzá


    Nun war der Tag gekommen, an dem sich +1 freute, wie ein kleines Kind, das auf den Weihnachtsmann inkl. Geschenke wartete. Es ging nach Chichén Itzá, das wollte +1 unbedingt auf unserer Mexiko-Reise sehen.

    So sieht die typische ADO-Busfahrkarte aus, Vorname und Nachname muss auch bei der Buchung einer Fahrkarte angegeben werden.
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    Der Bus fuhr um 10:15 Uhr los - ADO macht’s möglich, einsteigen in den Bus und nach 1h aussteigen auf dem Parkplatz.

    Und vom Parkplatz bis zum Eingang ging es entlang von unzähligen Souvenirständen und wurde von Souvenirverkäufer belagert. Die Verkäufer machten ein gutes Geschäft, gegen die starke Mittagshitze braucht man unbedingt eine Kopfbedeckung. Wir dachten schon, dass die Souvenirstände und Souvenirverkäufer nach Betreten der Maya-Stätte aufhören würden, aber falsch gedacht.
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    Auf dem gesamten Gelände gab es Stände. Die Verkäufer riefen den Touristen zu: “ Only 1 US$!“. Unabhängig wie klein oder groß die Souvenirs in den Händen oder auf den Ständen waren. Bis Touristen die großen Statuen für 1 US$ kaufen wollten, dann erfuhren sie die Preisvorstellung vom Verkäufer und waren dann erstaunt, dass es dann doch mehr als nur 1 US$ kostete. In Chichén Itzá, hat man auch die Möglichkeit, eine Eintrittskarte für den Sonnenaufgang oder den Sonnenuntergang zu kaufen.
    Allgemeines: Die meisten Maya-Stätte öffnen um 8 Uhr morgens und schließen um 17 Uhr.

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    So, das Gelände stellte ich mir jedoch größer vor, Coba hinterließ seine Spuren. Die Pyramide war vielleicht 20 m hoch und darf seit dem Jahr 2006 nicht mehr bestiegen werden. Der Eintrittspreis von 481 Pesos war ziemlich happig, aber als Tourist bezahlt man für die Sehenswürdigkeiten, nur deswegen reist man so weit und möchte auch zeigen, was man gesehen hat. Ich persönlich würde am Sonntag keine Maya-Stätte besuchen wollen, da dann Mexikaner kostenlos diese Maya-Stätten besuchen können. Es gibt ein paar Ausnahmen wo sich die Eintrittspreise jährlich nicht erhöhen, aber diese heißen leider nicht Chichén Itzá und Ek Balam. Einen kleinen Exkurs zu Ek Balam, von Valladolid fährt um 8: 00 Uhr morgens ein Bus hin und zurück geht es um 12:30 Uhr, mehr als 2 h benötigt man nicht für die Besteigung der Pyramide und die Besichtigung des Geländes, da es sehr klein ist, aber trotzdem einen hohen Eintrittspreis von 481 Pesos fordert.


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    Auch hier gibt es zahlreiche Leguane, die auf den Ruinen Sonne tanken.
    Nach ca. 3 h verließen wir Chichén Itzá, und warteten auf dem Rasen vor dem ADO-Parkplatz noch etwas auf den 16:30 Uhr ADO Bus (letzter Bus des Tages), der etwas verspätet eintraf. Mit diesem fuhren wir wieder zurück nach Valladolid. Nach der Ankunft gingen wir etwas Essen und anschließend in den Pool, um uns dort zu entspannen.
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  15. #15
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    Mérida


    Nichts wäre eine Mexiko-Reise, wenn man nicht der pulsierenden Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Yucatáns einen Besuch abstatten würde.
    Nach 2 Tagen in Valladolid hieß es Abschied nehmen und nach 2,5 h Busfahrt und 1 h Stunde Zeitverschiebung - zwischen Quintana Roo und Yucatán - später hieß unser nächstes Ziel Mérida.
    Wie soll man Mérida beschreiben? Man muss es einfach erleben!

    Auf unserer Reise gab es allgemein viel Polizeipräsenz zu sehen, um den Touristen ein sicheres Gefühl zu vermitteln. Mérida zählt zu den sichersten Städten Mexikos. Es gab reichlich Videokameras, welche im Altstadtviertel angebracht sind, indem sich auch der Gouverneurspalast „Palacio de Gobierno“ befindet und falls man schon dort ist, geht in Ruhe rein und lasst die Geschichte Yucatáns auf Euch wirken.
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    Im Palast befinden sich zahlreiche Gemälde mit entsprechenden Informationen, die die Geschichte der Mayas erzählen als die Spanier kamen. Und stellt euch vor, die Mayas waren das einzige Volk aller indigenen Völker, die sich gegen Fremde/Eindringlinge wehrten. Die Mayas waren ein stolzes Volk und ließen sich nicht freiwillig versklaven, sondern kämpften, auch wenn sie zum Schluss verloren haben.

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    Interessant ist auch die Geschichte zur mexikanischen Flagge:
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    Es gibt auch reichlich und viel in Mérida zu sehen. Viele Kirchen, Parks, Museen und die vielen bunten Gebäude.


    Was uns hier wirklich irritierte und am ersten Abend im Hotelzimmer aufschrecken ließ, waren die unterschiedlichen und hintereinander folgende Knalleffekte, der sich in einem Zeitraum wiederholte. Durch den gewaltigen Knall im Hotelzimmer aufgeschreckt, öffnete fast jeder Gast seine Hotelzimmertüre, um zusehen, was draußen vor sich ging. Es gab weitere laute Explosionen, bis wir nach einiger Zeit am Himmel Feuerwerksraketen, da waren wir beruhigt. Gott sei Dank, nur ein Feuerwerk. So und jetzt konnten wir in Ruhe schlafen gehen.

  16. #16
    Erfahrenes Mitglied
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    Eins wäre mir in Mexiko niemals in den Sinn gekommen, wenn ich nicht zufällig darüber einen Zeitungsartikel gelesen hätte. Es gibt Senioren, die an den großen Supermärkten wie Walmart, Chedraui und die weiteren, die mir gerade nicht einfallen, als Freiwillige Einpacker, ausgestattet mit einem Namensschild mit der Aufschrift „freiwilliger Helfer des Supermarktes inkl. Name) arbeiten und zwar kostenlos. Für das Einpacken erwarten Sie Trinkgeld, da sie so ihren Lebensunterhalt finanzieren müssen, da sie in Mexiko keine oder eine zu niedrige Rente erhalten. Die großen Supermarktketten möchten den Senioren keinen Stundenlohn für ihre Arbeitskraft entrichten und dagegen demonstrieren die freiwilligen Helfer und hoffen, dass sie bald einen Stundenlohn erhalten. Sowas, macht mich wirklich nachdenklich. Ein Leben lang gearbeitet und trotzdem muss man weiter arbeiten, weil man seinen Lebensunterhalt/Miete bezahlen muss.
    Beim Vergleich der unterschiedlichen Produkte musste ich eins feststellen. Die Lebensmittelpreise haben westeuropäisches Niveau, nichts ist dort wirklich günstig. Selbst wenn in den kleineren Obst- und Gemüseläden, ihr Obst „Made in USA“ Aufkleber tragen, dann irritierte mich das schon gewaltig. Gibt es in Mexiko kein selbst angebautes Obst und Gemüse, dass auch vor Ort verkauft wird?
    Und alle Zwiebel, die wir dort sahen, waren geschält! Viel Sicherheitspersonal, das die Handtaschen und Rücksäcke überprüften.


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    Überall findet man die Maria-Statue, entweder wie hier am ADO-Busterminal in Valladolid, oder bei unzähligen Strassenverkäufer, die einen ganzen Karton bei sich zum Verkauf anbieten.

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    Falls sich noch jemanden, für seinen bevorstehenden Yucatan-Urlaub, die mexikanische Regionalzeitung lesen möchte: https://www.riviera-maya-news.com/

  17. #17
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    Zitat Zitat von darkeka0 Beitrag anzeigen

    Beim Vergleich der unterschiedlichen Produkte musste ich eins feststellen. Die Lebensmittelpreise haben westeuropäisches Niveau, nichts ist dort wirklich günstig. Selbst wenn in den kleineren Obst- und Gemüseläden, ihr Obst „Made in USA“ Aufkleber tragen, dann irritierte mich das schon gewaltig. Gibt es in Mexiko kein selbst angebautes Obst und Gemüse, dass auch vor Ort verkauft wird?
    Und alle Zwiebel, die wir dort sahen, waren geschält!
    Wenn man in Europa gebräuchliche Lebensmittel kauft, bezahlt man in der Tat mindestens so viel wie in Deutschland. Die meisten Mexikaner kaufen aber nicht im Supermarkt, sondern auf lokalen Märkten/in Markthallen. Die gibt es in der Regel in jedem noch so kleinen Ort. Dort sind Lebensmittel meist von besserer, frischerer Qualität als bei Chedraui & Co. und außerdem deutlich günstiger (geschätzt etwa 30%-40% unter Supermarktpreis). Das mexikanische Grundnahrungsmittel ist die Maistortilla. Einen Kilo bekommt man für etwa 15 MXN (75 cent).


    Überall findet man die Maria-Statue, entweder wie hier am ADO-Busterminal in Valladolid, oder bei unzähligen Strassenverkäufer, die einen ganzen Karton bei sich zum Verkauf anbieten.
    Das ist eine ganz besondere Marienstatue, quasi die mexikanische Nationalheilige: La Virgen de Guadalupe. Heute ist übrigens ihr Festtag und zu dem Zweck pilgern viele Menschen zu Fuß, auf Fahrrädern und mit anderen Verkehrsmitteln nach Mexiko-Stadt, wo es eine riesige, ihr gewidmete Kirche gibt (La Basilica de Guadalupe). Bei diesen Pilgerfahrten sterben leider alljährlich viele der Pilger, weil sie auch im Dunkeln z.B. auf Autobahnen unterwegs sind. Nach Guadalupe ist vieles in Mexiko-Stadt benannt und es ist auch ein beliebter weiblicher Vorname.
    plotz und darkeka0 sagen Danke für diesen Beitrag.

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