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Thema: USA Westküste 2020 – Von Hotels, National Parks und Burgern

  1. #1
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    Standard USA Westküste 2020 – Von Hotels, National Parks und Burgern

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    Ich kann mich nicht mehr an den Zeitpunkt oder den genauen Inhalt des Telefonats erinnern, aber an der Stimme von +1 hörte ich es. Es hatte geklappt – die Zusage war da: ein Postdoc-Stipendium über zwei Jahre an der Stanford University in Kalifornien. Endlich zahlte sich die jahrelange Arbeit, Forschung, Feldarbeit und das Korrekturlesen unzähliger Bachelor- und Masterarbeiten aus.

    Anfang Januar war es dann soweit. Wir verabschiedeten uns am Bremer Flughafen, ein paar Tränen flossen, aber die Vorfreude und das baldige Wiedersehen verbreiteten auch eine positive Stimmung. Knapp eine Woche später buchte ich dann für mich zwei Award Tickets in der Swiss Business Class für 112.000 Meilen und 600,32 EUR. Von da an stieg auch bei mir die Vorfreude.

    Flugplan (Reisezeitraum Februar/März 2020)
    LX851 BRE-ZRH
    LX38 ZRH-SFO
    LX39 SFO-ZRH
    LX856 ZRH-BRE

    Nach einer Mail von Swiss am 09.03. wurde ich auf
    LH459 SFO-MUC
    LX2114 MUC-BRE
    umgebucht…



    Maps generated by the Great Circle Mapper (Great Circle Mapper) - copyright © Karl L. Swartz.

    … Ende Februar …

    Am Bremer Flughafen angekommen, erfolgte der Check-In innerhalb weniger Minuten. Einzig der Nachweis des erfolgreichen ESTA Antrags, den der Mitarbeiter am Check-In sehen wollte, verzögerte die Ausstellung der Bordkarten – denn diesen hatte ich nicht ausgedruckt, sondern nur digital auf meinem NAS zu Hause liegen. Dank VPN und etwas Geduld, konnte ich die PDF aber vom NAS laden und vorzeigen. Auf meine Frage, ob der Flug nach SFO stark ausgelastet sei, antwortete der Mitarbeiter, dass ich mit 5A ja bereits „ganz vorne in der Kabine sitzen würde“, er mir aber noch 4A, den sogenannten Thron, anbieten kann – die Reservierung sei nicht bezahlt worden und deswegen wäre der Sitz jetzt wieder freigeworden – was ich natürlich gerne annahm.



    An der Security hatte ich nur zwei Personen von mir, entsprechend zügig war ich in der kleinen Lounge. Dort hieß es dann erst einmal: Frühstücken!



    Die geplante Abflugzeit für LX851 nach Zürich war für 10:05 Uhr angesetzt, das Boarding sollte um 9:40 Uhr beginnen. Um 9:32 Uhr erhielt ich eine Mail von Swiss, Betreff: „New departure time of your flight LX851 on 26 February from Bremen to Zurich now at 10:30”.
    Da die Monitore in der Lounge keine Änderung anzeigten, fragte ich vorne beim Personal nach. Am Empfang wusste man nichts von dieser Änderung und ich wurde gebeten, mich wieder in die Lounge zu begeben, man würde mich informieren, sobald das Boarding beginnt. Kaum saß ich, kam die Dame vom Empfang auch schon auf mich zu - das Boarding hätte gerade begonnen. Ich schulterte meinen Rucksack und die Kameratasche und ging die 20m von der Lounge bis zum Gate A02. Mit dem Bus ging es zur auf uns wartenden E290 (HB-AZA), ich stieg als vorletzter Passagier ein und nahm auf 2F Platz. Neben mir befand sich nur ein weiterer Gast in der C, welche mit vier Reihen üppig bestückt war.
    Wenige Minuten später gab es vom Kapitän die Info, dass über ZRH ein Schneesturm fegen würde und wir deswegen erst in ca. 30 Minuten starten dürften. So kam es dann auch… ATD war schlussendlich 10:31 Uhr.

    Auf dem Flug gab es noch ein zweites Frühstück.

    Hauptgang: Pulled Pork mit einem Merrettisch-Senf Topping auf einer Komposition aus Kürbis
    Nachtisch: Vanillecreme mit Apfelstückchen und Mandelsplittern



    Durchaus lecker!
    Oban, mueller, Chaosmax und 35 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  2. #2
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    Über ZRH mussten wir dann noch einige Warteschleifen fliegen, da die Flugbewegungen aufgrund des Schnees eingeschränkt wurden. Wir landeten mit 30 Minuten Verspätung um 12 Uhr – vermutlich zu spät für meinen Mitreisenden, der den Flieger LX242 um 12:20 Uhr nach DXB erreichen musste… Via Minibus(deboarding) ging es zum Terminalgebäude und von dort mit der Heidibahn rüber zum Abfluggate E47. Da für die Lounge leider keine Zeit mehr war, bin ich auch direkt zum Gate und konnte nach kurzer Befragung („Warum, wieso, weshalb machen Sie Urlaub in den USA?“) an Bord der HB-JNJ (B77W).
    Beim Boarding durfte ich dann nach links ins sogenannte Stübli abbiegen und dort den linken Sitz in der vordersten Reihe einnehmen – 4A.



    Begrüßungsblubberbrause



    Das Amenity-Kit



    Schneechaos wurde angesagt, davon zusehen war jedoch nichts mehr. Enteist wurden wir dennoch.



    Über Startbahn 32 ging es dann kurze Zeit später in die Luft. Nachdem die Anschnallzeichen erloschen, begann der Service.

    Blubberbrause und Nüsse (kalt)



    Geräucherter Saibling mit Gerstensalat, Apfel, eingelegter Karotte und würziger Mayonnaise - sehr lecker! Dazu einen 2018 Silvaner Riesling.



    Brasato - geschmortes Rindfleisch in Rotweinsauce, Bergkäse-Polenta, grüne Bohnen, Perlzwiebeln und Birne. Das Fleisch konnte man mit der Gabel teilen, sehr zart. Hätte ruhig etwas größer sein dürfen... Als Rotwein gab es einen 2018 Pinot Noir.



    Käseauswahl - dazu Portwein



    Marroni-Mascarpone-Mousse auf einer weißen Schokolade-Birnen-Schnitte zusammen mit einem Williams Obstler



    Und eine Praline zum Abschluss



    Während des Fluges probierte ich mich noch durch die angebotenen Biere.




    Das Alpstein Bock hat mit 8,0% ordentlich Wumms, war aber nicht so meins. Im Gegensatz zum Hausbier der Swiss, Quöllfrisch Hell. Lecker!

    Der eigentliche Flug war ereignislos. Ich schaute insgesamt drei Filme (Ad Astra, Abominable, Terminator: Dark Fate) und schlief 6-7 Stunden. Eine besondere Erwähnung bekommt hier das Flugpersonal: nett, zuvorkommend, immer da und trotzdem nicht aufdringlich. Swiss, gerne wieder!

    Zum Frühstück gab es: Poke Bowl mit Quinoa, Avocado, Gurke, Frühlingszwiebel, Radieschen und asiatischem Dressing, jedoch ohne geräuchertem Teriyaki-Poulet (ich war noch vom Mittag satt)



    Im Anflug auf SFO



    Wir mussten aber erst noch eine 180° Kurve fliegen, um dann von Süden aus auf dem Flughafen der „City of the Bay“ zu landen.

    Nach der Landung ging ich schnellen Schrittes zur Immigration. Auch hier ein paar Fragen, anschließend Abgabe der Fingerabdrücke, und zack, eingereist. Bereits 15 Minuten nach der Landung stand ich am Gepäckband, wo ich weitere 15 Minuten auf meine beiden Aufgabegepäckstücke warten musste.
    An der BART Station SFO angekommen, kaufte ich mir für 5,30$ ein Ticket nach Millbrae, wo mich +1 bereits erwartete. Für 6$ ging es von dort mit dem Caltrain weiter nach Palo Alto.



    Dort angekommen, wollten wir mit einem der kostenfreien Shuttlebusse zur Wohnung von +1 fahren. Also warteten wir an der Ecke gegenüber dem Bahnhof – und warteten. Nach 20 Minuten wurde es uns jedoch zu bunt und wir bestellten ein Lyft. Ich schaffte es noch für ein paar Stunden die Augen offen zu halten, resignierte jedoch gegen 21 Uhr und legte mich ins Bett. Gegen 2 Uhr wurde ich wach, verdammter Jetlag, lag bis ca. 4 Uhr mehr oder weniger wach im Bett und schlief anschließend noch einmal bis 7 Uhr. Zum Frühstück gab es Bagel mit Peanut Butter und Jelly sowie Tee.
    Geändert von Biohazard (22.03.2020 um 11:58 Uhr) Grund: Typo
    Oban, Exploris, Chaosmax und 42 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  3. #3
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    Wie heißt es immer so schön: Neuer Tag, neues Glück. Also gaben wir dem Shuttlebus noch einmal eine Chance und stellten uns gegen 9 Uhr an die Bushaltestelle, nicht unweit von +1‘s Wohnung. Und siehe da, mit nur ein paar Minuten Verspätung kam der Kleinbus angefahren, sammelte uns ein und setzte uns ca. 10 Minuten später am Bahnhof Palo Alto ab – wir wechselten einmal die Linie und fuhren weitere 10 Minuten bis zur Endstation Stanford University. Dort angekommen, lernte ich erst einmal die direkten Arbeitskollegen von +1 kennen, anschließend wurde mir das Büro und Labor gezeigt.



    Es wurde auch versucht mir zu erklären, aber ich verstand nichts. Der Jetlag war schuld, ganz klar… Während +1 arbeitete, nutze ich den WLAN-Gastzugang der Universität und surfte durch das WWW. Zum Mittag trafen wir uns mit der Arbeitsgruppe in einem der vielen Restaurants/Imbisse der Uni. Meine Wahl fiel auf ein Chicken Quesadilla.



    Die Quesadilla war schwer. Also nicht nur vom Gewicht, sondern auch von den Zutaten. Randvoll mit Hühnchen, viel Käse, dazu zwei Dips. Lecker, aber für meinen Zustand zu viel. Zum Runterspülen kam ein Pitcher IPA auf den Tisch.

    Nach diesem schweren Mahl schnappte ich mir meine Kamera und erforschte auf eigene Faust das Gelände der Uni.

    Der Haupteingang



    Die ersten Erdhörnchen



    Die Gründerfamilie: Leland Stanford, Leland Stanford jr. und Jane Stanford



    Die Uni, die offiziell Leland Stanford Junior University heißt, wurde von Leland Stanford und seiner Ehefrau Jane im Jahr 1891 im Andenken an ihren früh verstorbenen, einzigen Sohn Leland Jr. gegründet. Leland Senior machte sein Geld als Eisenbahn-Unternehmer und war in der Politik tätig (achter Gouverneur Kaliforniens und später Senator im US-Senat).

    Die Familie ist in einem Mausoleum auf dem Gelände der Uni bestattet. Weil sich Leland Jr. wohl sehr für Geschichte interessierte, wurden je zwei Sphinx an der Vorder- und Rückseite des Mausoleums angebracht. Ursprünglich waren es vier griechische weibliche Sphinx – mit nackten Brüsten. Das ging zur damaligen Zeit im prüden Amerika natürlich überhaupt gar nicht, und so wurden die beiden vorderen Sphinx gegen ägyptische männliche ausgetauscht. Die hinteren hat man jedoch in Ruhe gelassen.

    Die griechischen weiblichen Sphinx



    Und die ägyptischen männlichen Sphinx



    Neben dem Mausoleum gibt es noch eine Angel of Grief Gedenkstätte sowie den Arizona Garden, einen Kakteengarten.



    Nachdem ich mich am Mausoleum, den dazugehörigen Sphinx, der Gedenkstätte und den vielen Kakteen sattgesehen habe, steuerte ich das nächste Ziel an. Dazu musste ich den Palm Drive aber wieder in Richtung Hauptgelände hochgehen.

    Der Name kommt nicht von ungefähr…



    Etwa auf der Hälfte der Strecke liegt rechts das Iris & B. Gerald Cantor Center for Visual Arts, ein Kunstmuseum, welches kostenlosen Eintritt bietet. Kunst ist jetzt nicht so meins, aber es war umsonst und ich musste noch etwas Zeit totschlagen – da nimmt man, was man kriegen kann.

    Aus dem Inneren des Museums:

    The Thinker, eine Plastik des französischen Bildhauers Auguste Rodin



    Brexit von Joseph Bertiers, Kenia



    Es gab ein paar interessante Räume (asiatische Kunst), aber auch welche, wo ich einfach nur durchgehuscht bin – bin anscheinend zu doof für bestimmte Arten von Kunst…

    Zurück auf dem Campus schaute ich mir noch den Merchandising Shop an, verzichtete aber darauf 54$ für einen Thermobecher mit Stanford Logo auszugeben. Auf dem Weg zum Shop kam ich noch an der Stanford Tower Clock vorbei. Die im Turm befindliche Mechanik wurde 1901 gebaut und wird heute ein- oder zweimal die Woche händisch aufgezogen. Durch mehrere Fenster kann man die Mechanik bei der Arbeit beobachten – interessant.



    Ein weiteres (großes) Gebäude auf dem Campus: die Stanford Memorial Church



    Im Boden des Korridors, der sich einmal um den großen Innenhof schlängelt, ist pro Abschlussjahrgang eine entsprechende Bodenplatte eingelassen. Ob sich etwas dran befindet (eine Zeitkapsel o.ä.) konnte ich nicht herausfinden.

    Das Gründungsjahr der Uni – und damit ist nicht 1992 gemeint



    Bester Jahrgang!



    Und der aktuellste Jahrgang, 2019



    Mittlerweile war es 17 Uhr durch – mir knurrte der Magen, ich war müde, erschöpft und hatte genug gesehen. Also ging ich zurück ins Büro von +1 und surfte noch etwas im WWW. Kurze Zeit später machten wir uns gemeinsam auf den Heimweg, auf welchem wir noch am Hoover Tower vorbeikamen.



    Bei Trader Joe’s kauften wir noch etwas zu Essen und Trinken ein und liefen dann die restliche Strecke zu Fuß nach Hause.
    Oban, kingair9, Chaosmax und 41 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  4. #4
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    Der nächste Tag: aufgestanden, gefrühstückt, Sachen gepackt, mit dem Lyft zur Palo Alto Caltrain Station, für 6$ p.P. ein Ticket nach Millbrae gekauft, dort erneut ein Lyft genommen und zum SFO Rental Car Center gefahren.

    Bei DOLLAR, wo ich unseren Mietwagen für die nächsten 10 Tage gemietet hatte, standen knapp drei Dutzend Personen an. Während sich +1 in eine ruhige Ecke verzog um noch etwas zu arbeiten, stellte ich mich an und vertrieb mir die Zeit mit Handyspielen. Nach ca. 20 Minuten waren wir an der Reihe. Ein bisschen Smalltalk, wo es hingehen würde, wo wir herkommen würde, etc. pp., hier ne Unterschrift, da die Kreditkarte, danke, tschüss.

    Der Tausch Voucher<>Schlüssel ging ebenso schnell und problemlos über die Bühne. Kurze Zeit später befanden sich unser Gepäck im Kofferraum, +1 auf dem Beifahrersitz und ich hinter dem Steuer: los geht’s!
    Über die Interstate 380 und 280 ging es auf die CA 1, die California State Route 1, eine in Nord-Süd-Richtung und am Pazifischen Ozean verlaufende Straße in Kalifornien.

    Erster Stopp nach 13 Meilen: Rockaway Beach im kleinen Städtchen Pacifica



    Das hatten wir uns jedoch anders vorgestellt. Wir wollten Sommer, Sonne, Sonnenschein. Also zumindest die beiden letzteren Punkte waren wichtig. Aber wir bekamen nur Nebel, Niesel und Kälte – immerhin lag salziger Meeresgeruch in der Luft. Wir machten auf dem Weg runter in den Süden immer mal wieder kleinere Stopps.

    Nächster Halt: Pigeon Point Bluffs
    Immerhin kam hier einmal die Sonne raus und man konnte die Landschaft bewundern – zumindest etwas.



    Der Pigeon Point Lighthouse, noch teilweise im Nebel versteckt



    Ein weiteres Foto von unterwegs. Aufnahmeort vergessen…







    In Santa Cruz hielten wir noch für einen schnellen Einkauf am Safeway, einem großen US-amerikanischen Einzelhändler. Wir verloren auf der Strecke viel Zeit, mussten wir doch einige Unfälle und Staus umfahren. Und dann noch die vielen roten Ampeln…

    Gegen 18 Uhr kamen wir am Hotel in Carmel-by-the-Sea an: The Normandy Inn



    Nach einem freundlichen Smalltalk am Check-In, konnten wir unser Zimmer für eine Nacht im Erdgeschoss beziehen.




    Wir machten uns kurz frisch, studierten die uns mitgegebene Übersichtskarte von Carmel und machten uns dann auf den Weg ins ausgewählte Restaurant.

    Neben vielen alten Leuten und Familien, gibt es in Carmel so gut wie jeden Laden, den man sich vorstellen kann.



    Das ausgesuchte Restaurant: Tommy’s Wok



    Hot spicy eggplant



    Szechuan pork



    Dazu eine Portion Reis, Bier und Wein zum Trinken. Gut wars!

    Anschließend spazierten wir noch etwas durch den Ort, gingen zurück ins Hotel ins Kaminzimmer (wo complimentary Sherry ausgeschenkt wurde), lasen noch etwas und zogen uns gegen 21 Uhr ins Zimmer zurück. Damit war der erste Tag „on the road“ überstanden.

    Nach dem einfachen Frühstück … auf Papptellern



    luden wir die Koffer ins Auto, checkten aus und verließen Carmel-by-the-Sea gegen 10:30 Uhr. Unter erstes Ziel: der berühmte 17-Mile Drive

    Zuerst mussten wir aber den Eintritt i.H.v. 10,50$ bezahlen.



    Dass wir richtig waren, zeigten die Hinweisschilder



    Am ersten Zwischenstopp fotografierte ich unser treues Gefährt: einen 2020er Chrevrlet Equinox mit nur 862 Meilen auf der Uhr!



    Spanish Bay



    Einer der bekannten Steintürme…



    Ein kleiner Wanderweg, zwischen Meer und Golfplatz gelegen.



    Wir blieben etwa 20 Minuten und machten uns dann auf zum nächsten Zwischenstopp. Unterwegs feierte der Chevy seinen ersten Geburtstag: 1.000 Meilen



    Es war schön. Trotz Wochenende (Samstag) war nicht viel los, wir haben an jeder Scenic attraction sofort einen Parkplatz bekommen.

    Wovon es jedoch jede Menge gab: Seevögel!



    Wir hielten an fast jeden ausgeschilderten Stopp, machten Fotos, erkundeten die Umgebung. Einer der letzten Stopps: The Lone Cypress



    Diese einsame Zypresse steht seit ca. 250 Jahren auf einem Felsen und widersteht den pazifischen Stürmen. Nach der kleinen Tour ging es an Carmel vorbei weiter gen Süden auf der CA 1.
    simesime, ChrischMue, pavouch und 34 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  5. #5
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    Mittlerweile waren wir in der Region Big Sur angekommen und hatten einen wahnsinnigen Ausblick auf den Pazifik.



    Etwa auf der Hälfte der Strecke liegt das Friends Of The Elephant Seal Visitor Center. Wir hielten an, parkten „unseren“ Chevy und staunten über die unzähligen Seeelefanten, die sich neben- und übereinander am Strand tummelten.





    Es dauerte nicht lange, bis uns einer der Volunteers über die aktuelle Situation aufklärte: Die Mama-Seeelefanten sind draußen im Meer auf Beutezug. Die Jungtiere, er nannte sie scherzhaft Wieners, bleiben mehrere Wochen allein am Strand zurück. Unter den Jungtieren befanden sich nur noch wenige trächtige Seeelefanten(innen?) und ein paar Bullen. Das laute Rufen der Wiener, die nach ihrer Mutter schrien, war mehrere hundert Meter weit zu hören…
    Weiterer interessanter Fact: in etwa 800m Entfernung zum Strand ragen zwei Felsen aus dem Wasser heraus. Laut unserem Guide sind zu dieser Jahreszeit min. zwei Weiße Haie dort unterwegs und schnappen sich hin und wieder eines der Jungtiere bzw. einen ausgewachsenen Seeelefanten, welcher vom Strand zum Meer oder vice versa versucht zu kommen.

    Das alles interessierte die Möwen, die den Körper in den Wind gerichtet hatten, jedoch überhaupt gar nicht.



    Das letzte Stück der CA 1 zog sich ganz schön. Bei meiner Planung war ich von einer höheren Durchschnittsgeschwindigkeit ausgegangen. Teilweise schafften wir nur 30km in der Stunde (bei einer Gesamtstrecke von etwa 400km)…

    Kurz vor dem Hotel überkam uns der Hunger. Bei Santa Maria machten wir eine kurze Pause und nahmen das, im Nachgang, schlechteste Essen des gesamten Trips zu uns: Taco Bell



    Zur Verteidigung: +1 wies mich mehrmals auf die eher schlechte Qualität der Fastfood Kette hin. Mein erster und letzter Besuch bei Taco Bell (… in Deutschland) war zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits 18 Jahre her und ich hatte gute Erinnerungen daran. Ich setzte mich also durch – und bereute es kurze Zeit später.

    Wir hielten die Pause kurz und fuhren anschließend die letzten Kilometer bis zum Hotel in Santa Barbara: dem Orange Tree Inn

    Bilder erspare ich euch an dieser Stelle. Es war zwar sauber, aber abgewohnt, hellhörig und einfach nicht „schön“.

    Den nächsten Tag starteten wir richtig amerikanisch: mit einem opulenten Frühstück in einem klassischen Diner.
    Das Garrett’s Old Fashioned lag auf der anderen Straßenseite, also fußläufig zu erreichen.



    Wir bestellten beide Eggs Benedict; +1 wählte einen Pancake dazu und ich Bratkartoffeln.



    Die Bratkartoffeln waren mehlig, der Pfannkuchen lecker und die Eier in Ordnung. Die Sauce war selbstgemacht, aber weit entfernt von einer richtigen Sauce Hollandaise. Satt wurden wir dennoch!

    Zurück im Hotel, luden wir die Sachen in den Chevy, checkten aus, tankten für 40$ und setzten anschließend unsere Reise weiter fort – dieses Mal in Richtung Osten, also ins Landesinnere. Gegen Mittag kam der kleine Hunger durch. Ich entschied mich für einen Burger von Carl’s Jr., +1 begnügte sich mit einem Kaffee und mitgenommenen Knabbersachen.



    Der Burger war gut, erinnerte mich aber (zu) stark an den Whopper von BK. Bei Oxnard war dann das Channel Islands National Park Visitor Center ausgeschildert, wo wir noch einen kleinen Stopp eingelegt haben.



    Vorbei an der Stadt der Engel, Pasadena (Grüße an Penny, Leonard und Sheldon), Pomona, Ontario, Fontana und San Bernardino, rauf in die Berge. Kurz nachdem wir die Route 210 verlassen hatten, fing es auf der State Route 330 an zu schneien. Erst leichter Schneeregen, dann immer größere Flocken. Nach ein paar Meilen war alles neben der Straße weiß bedeckt, bis … vor uns aus dem Nichts ein Kontrollpunkt erschien. Weiterfahrt nur mit Schneeketten oder Allradantrieb – welchen unser Chevy zum Glück besaß. Ich drückte also das kleine Knöpfchen [4WD] und weiter ging die lustige Fahrt. Je höher wir kamen, desto weißer wurde die Straße und Umgebung. Die ersten Räumfahrzeuge kamen uns entgegen, dahinter ein ganzer Tross an Südkalifornier, die augenscheinlich keinerlei Erfahrung mit der Fahrt auf Schnee hatten. Es wurde dicht aufgefahren, in den Kurven gedriftet, wir sahen mehrere Unfälle oder festgefahrene SUVs (vornehmlich Porsche und BMW).



    Wir fuhren langsam, besinnt, kamen nach knapp 2 Stunden in Big Bear Lake an.



    Auf der Rückseite des Berges war alles nur noch halb so wild. Weniger Schnee, geräumte Straßen, allgemein weniger Verkehr. Wir kamen gut voran; und kaum waren wir einige Höhenmeter tiefer, war der Schnee so schnell weg wie er gekommen ist. Dafür erwartete uns eine grandiose Aussicht.




    Hinter einer Kurve entdeckte +1 einige Dickhornschafe. Dank 250mm Brennweite kam ich nah genug ran…



    Am späten Nachmittag kam dann noch einmal die Sonne heraus. Dazu eine kerzengerade Straße und fertig ist das perfekte Fotomotiv.



    Ich stellte den Tempomaten auf 70mph ein und wir machten gut Strecke. Unterwegs hielten wir hie und da kurz für ein paar Fotos – die untergehende Sonne sah einfach unbeschreiblich gut aus!

    Ein Boot in der Wüste



    Gegen 18:30 Uhr kamen wir am Hotel an. Für die eine Nacht in Yucca Valley wählte ich das Hotel Americas Best Value Inn & Suites – für <70$ ein Schnäppchen.

    Der Check-In verlief zügig und problemlos, wir bekamen ein geräumiges Zimmer auf der Rückseite der Anlage – eine Wohltat nach der letzten Nacht, die ich nur dank Ohropax überstanden habe.




    Interessant war, dass im Badezimmer ein Flaschenöffner angebracht war – und ganz schlimm: ein Corona verseuchter dazu!





    Wir stellten nur unsere Koffer ins Zimmer und fuhren dann einkaufen. Dank schwerem Frühstück und ausreichend Knabberkram an Bord des Chevys, entschieden wir uns für leichte Kost.



    Um 22 Uhr ging das Licht aus.
    Exploris, Chaosmax, ChrischMue und 38 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  6. #6
    Erfahrenes Mitglied Avatar von justusliebig
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    Ich bin auch zur Zeit postdoc an der Stanford, ist +1 auch von shelter in place betroffen?
    Biohazard sagt Danke für diesen Beitrag.

  7. #7
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Biohazard
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    Zitat Zitat von justusliebig Beitrag anzeigen
    Ich bin auch zur Zeit postdoc an der Stanford, ist +1 auch von shelter in place betroffen?
    Ja, seit letztem Dienstag ist sie nun schon zu Hause. Einmal am Tag geht es raus (mache ich auch so), alle 2-3 Tage einkaufen.

  8. #8
    Erfahrenes Mitglied Avatar von justusliebig
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    Zitat Zitat von Biohazard Beitrag anzeigen
    Ja, seit letztem Dienstag ist sie nun schon zu Hause. Einmal am Tag geht es raus (mache ich auch so), alle 2-3 Tage einkaufen.
    Bin ehrlich gesagt froh gerade (pure coincidence) nicht dort zu sein. In Pacifica Schlangen an den gun shops und die National guard ist auch schon da

    Stelle mich schon auf vorzeitigen Abbruch ein
    Biohazard sagt Danke für diesen Beitrag.

  9. #9
    Erfahrenes Mitglied Avatar von John_Rebus
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    Schöner Bericht soweit, danke.

    Weckt Sehnsüchte - wie gerne wäre ich jetzt in den USA*), gerade in Kalifornien? Eigentlich würde ich morgen EWR-OPO-MUC zurückfliegen

    *) natürlich in der prä-Corona Zeit. Derzeit bin ich heilfroh, daheim zu sein.
    Geändert von John_Rebus (23.03.2020 um 20:57 Uhr)
    MANAL, mainz2013 und Biohazard sagen Danke für diesen Beitrag.
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    "Viele sagen, man soll dann gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo es am schönsten ist." - Das Känguru

  10. #10
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Biohazard
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    Zitat Zitat von justusliebig Beitrag anzeigen
    Bin ehrlich gesagt froh gerade (pure coincidence) nicht dort zu sein. In Pacifica Schlangen an den gun shops und die National guard ist auch schon da

    Stelle mich schon auf vorzeitigen Abbruch ein
    Die US-Nationalgarde ist schon in Pacifica? Oha oha... In Palo Alto ist wohl nicht alles ruhig.

    Zitat Zitat von John_Rebus Beitrag anzeigen
    Schöner Bericht soweit, danke.
    Danke!

    Zitat Zitat von John_Rebus Beitrag anzeigen
    Weckt Sehnsüchte - wie gerne wäre ich jetzt in den USA*), gerade in Kalifornien? Eigentlich würde ich morgen EWR-OPO-MUC zurückfliegen

    *) natürlich in der prä-Corona Zeit. Derzeit bin ich heilfroh, daheim zu sein.
    Ich war auch ziemlich froh, als ich in MUC gelandet bin. Einen Tag später kam die Nachricht, dass die USA ihre Grenzen für Europäer dichtmachen. :|
    John_Rebus, mainz2013, justusliebig und 3 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  11. #11
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Biohazard
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    Dieses Mal gab es Frühstück aus Styropor – you get what you pay for.



    Danach: Sacken gepackt, Auto beladen, ausgecheckt. Auf dem Weg raus aus der Stadt kamen wir am California Welcome Center vorbei, wo wir uns ca. 30 Minuten über die nähere Umgebung und den anstehenden Besuch im National Park informierten. Anschließend kauften wir noch ein wenig Marschverpflegung ein, u.a. ein großes Sandwich, welches uns als Mittagessen dienen sollte.



    Nach knapp 7mi erreichten wir das Joshua Tree National Park Visitor Center, wo wir die 30$ Entrance Fee entrichteten und dem kleinen angeschlossenen Infocenter einen Besuch abstatteten.



    Kaum hatten wir den Kontrollpunkt hinter uns gelassen, fing es auch schon wieder leicht an zu schneien. Auf den Straßen blieb zum Glück nichts liegen, dazu noch wenig Verkehr, so konnte es bleiben – nur ein wenig mehr Sonne hatten wir uns gewünscht.



    Einer der namensgebenden Joshua Trees – mit Schnee!



    Camper, in Zelten, waren auch anzufinden.



    Noch mehr National Park.




    An einem Aussichtspunkt angekommen, machten wir Mittag und bestaunten anschließend noch die über den Berg aufziehenden Wolken.



    Kurze Zeit später hörte es erst auf zu schneien, dann klarte der Himmel auf und die Somme kam heraus. Hooray!



    Das Hinweisschild zur Lost Horse Mine.



    Ich wollte mir die Mine angucken, denn sie sollte nur 2mi vom Parkplatz entfernt sein. Wir packten eine Flasche Wasser ein und los ging es.



    Nach knapp 40 Minuten war von der Mine immer noch nichts zu sehen, und langsam lief uns die Zeit davon – denn wir mussten den Weg ja auch wieder zurückgehen. Hinter einer der vielen Kurven war sie dann endlich zu sehen.



    Das Wetter wurde jedoch wieder schlechter und wir waren bereits 45 Minuten unterwegs, und so brachen wir die Tour widerwillig ab. Ich montierte noch schnell das 250mm Objektiv und holte die Mine dadurch etwas näher ran.



    PS: Im Nachgang habe ich mir die Strecke auf GMaps angeguckt. Danach sind es genau 2,0mi vom Parkplatz bis zur Mine, von dem Punkt aus, wo ich das letzte Foto machte, waren es weitere 0,5mi. Mit einigen Fotostopps und dem Rückweg waren wir gesamt >1h unterwegs – in etwa die Zeit, die ich für Hin-/Rückweg und Pause an der Mine eingeplant hatte. So kann man sich täuschen…

    Wieder am Auto angekommen, ging die Fahrt durch den National Park weiter. Nächster Stopp: Skull Rock



    Langsam verließen wir die Mojave Wüste, die ein Teil des National Parks ist, und stießen in die Colorado-Wüste vor – nicht umsonst trägt der National Park die Unterschrift „Where two deserts meet“.

    Der Versuch zählt!



    Während der kältere, weiter oben gelegene Teil des National Parks vollkommen in Hand der Joshua Trees ist, sind im wärmeren und tieferen Teil die Jumping Cholla Cactus die vorherrschende Pflanzenart.



    Leider gab es in diesem Teil weniger zu entdecken. Leider² zog sich auch der Himmel wieder zu.



    Wir entschieden genug für den Tag gesehen zu haben und fuhren in Richtung des gebuchten Hotels.

    Unterwegs hielten wir jedoch noch mehrmals an, um Fotos zu machen.





    Als es bereits dunkel war, und das Sättigungsgefühl vom Mittagssandwich nachließ, hielten wir bei Jack In The Box und bestellten unser Abendessen.




    Es war in Ordnung. Sagen wir es mal so…

    Die nächsten 28mi ging es einmal quer durch die inzwischen dunkle Wüste. Was ich an den amerikanischen Straßen schätzen gelernt habe: die in die Straße eingelassenen Reflektoren. Gefallen mir deutlich besser als unsere Leitpfosten. Nach knapp 40 Minuten erreichten wir gegen 19:15 Uhr das Palm Canyon Hotel & RV Resort in Borrego Springs.

    Wir bekamen ein geräumiges Zimmer im Erdgeschoss.





    Mit einer antiken AC Steuerung – immerhin funktionierte sie noch!

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  12. #12
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    Wie immer von dir ein toller Bericht. Da werden Erinnerungen wach.
    Biohazard sagt Danke für diesen Beitrag.

  13. #13
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    Danke für die netten Worte!

  14. #14
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    Beim Check-In erhielten wir, neben der Karte für unser Zimmer, auch zwei Getränkevoucher, einzulösen im Big Horn Burgers & Shakes, dem Restaurant & Saloon auf dem Gelände. Für +1 gab es einen sehr leckeren Carmel Road Unoaked Chardonnay, ich blieb beim eher einfachen Red Trolley Ale der Karl Strauss Brewing Company. Wir schauten etwas Sport – dank mehrerer TVs mussten wir uns nicht auf eine Sportart einigen. Zurück im Zimmer, zappten wir etwas durch die vielen Kanäle und blieben bei Back to the Future hängen.
    Zum Frühstück gab es allerlei Reste (Sandwiches), Obst und Kekse. Ein Frühstück war nicht im Preis inkludiert und so richtig Lust auf „was richtiges“ hatten wir auch nicht.

    Vor dem Hotel standen einige Ford Thunderbird, der Club Classic Thunderbird of San Diego war in das Resort eingefallen.



    Gegen 9 Uhr checkten wir aus. Im angrenzenden Shop kaufte ich mir noch eine eiskalte Coca-Cola aus Mexiko. Bei YouTube hatte ich einige Videos dazu gesehen. So enthält diese, im Gegensatz zur in Amerika abgefüllten Coke, noch echten Rohrzucker und keine billigen Maissirup.



    Mir schmeckte sie sehr gut, im Abgang vermochte ich sogar etwas Karamell zu schmecken…

    Insgesamt ein netter Aufenthalt – auch wenn wir von der Stadt selbst nichts gesehen haben. +1 wäre gerne noch eine weitere Nacht geblieben, aber wir hatten Termine.

    Ach ja, noch etwas zu Borrego Springs. Der Ort liegt mitten im Anza-Borrego Desert State Park und gehört der International Dark Sky Community an. Aus diesem Grund verzichtet das Städtchen auf Ampeln und setzt sich dafür ein, den Nachthimmel vor Lichtverschmutzung zu schützen.
    Ich hatte extra mein Stativ mitgenommen, um mit meiner bescheidenen Fotoausrüstung ein paar Nachtfotos machen zu können. Leider war es den Abend über zu bewölkt…

    In unmittelbarer Nähe zum Hotel liegt das Anza-Borrego Desert State Park Visitor Center, unser erster Stopp des Tages.



    Ausblick vom Visitor Center in die Wüste.



    Die nächsten Stopps: Metallfiguren in der Wüste. Davon gibt es mehrere, etwas außerhalb im Norden und Süden der Stadt.





    Unser treuer Chevy.



    Noch mehr Metall…



    Wir verbrachten etwa 45 Minuten damit, alle Figuren zu suchen, anzugucken und zu fotografieren. Danach sattelten wir den Chevy und fuhren in Richtung Südwesten.

    Unterwegs, eine einsame und verlassene Tankstelle.



    Straßen, Wüste und alle 5 Minuten mal ein Auto.



    Es ging hinein in die Berge. Dank Automatik musste man nicht viel tun, der Spurhalteassistent tat ebenfalls seine Arbeit. Ein einfaches Fahren, teilweise schon langweilig. Nachdem wir uns wieder einige Höhenmeter hochgeschraubt hatten, blickten wir in einer Kurve in ein Tal.



    Mitten durch das Tal, und oben auf dem Bild zu sehen, führt die CA 78. Und genau dahin wollten wir. Aber erst mussten wir noch die vorher erklommenen Höhenmeter hinter uns lassen. Also das Automatikgetriebe auf L gestellt und mittels +/- Schalter einen niedrigeren Gang eingelegt.



    Vor dem Dörfchen Julian ging es auf die CA 79. An einem Lookout (Desert View Park) hielten wir an und konnten die gerade zurückgelegte Strecke sehen. Ganz rechts, außerhalb des Bildes, fuhren wir auf die 78.



    Wir stoppten unterwegs immer mal wieder, um die Landschaft in uns aufzusaugen, ein paar Fotos zu machen oder auch nur, weil das dauernde hoch und runter in den Bergen auf Dauer anstrengend war.

    Am Cuyamaca Rancho State Park Visitor Center, welches leider geschlossen hatte, entstand dieses Bild.



    Da wir noch etwas Zeit hatten, entschieden wir uns gegen den Interstate 8 und fuhren weiter querfeldein auf gut ausgebauten und wenig befahrenen Straßen. Um 15 Uhr kamen wir in San Diego an. Für die knapp 100mi brauchten wir, mit vielen Stopps, sechs Stunden…

    Der Check-In im Kings Inn San Diego war laut Unterlagen erst ab 16 Uhr möglich, wir hatten jedoch Glück und durften bereits vorher auf das Zimmer.






    Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, fuhren wir zur Old Town San Diego.



    Es gab alte Häuser zu sehen …



    … und Kakteen



    Leider schließt der Old Town San Diego State Historic Park bereits um 17 Uhr, ärgerlich, wenn man erst eine halbe Stunde da war…
    kingair9, Chaosmax, ChrischMue und 39 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  15. #15
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    Was länger geöffnet war: Mormon Battalion Historic Site



    Wir waren uns nicht ganz sicher, was uns erwarten sollte. Aber wir hatten Zeit, fehlende Alternativen und es war sehr gut bei Google bewertet (4,8/5* bei >1.800 Bewertungen). Also traten wir ein und kamen gerade passend zu einer Führung.
    Uns wurde die Geschichte über das Mormon Battalion im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg (1846-1848) erzählt, welches in einem Jahr (Juli ’46 bis Juli ’47) knapp 2.000 Meilen zu Fuß zurücklegte und aus knapp 550 Männern (plus teilweise Frau und Kind(ern)) mormonischen Glaubens bestand.

    Am Ende der knapp 40-minütigen Führung, durfte man sich noch im Goldwaschen versuchen. Ich hatte Glück.



    Das Gebäude von außerhalb.



    Es war kurz vor 18 Uhr, die Sonne ging gerade unter. Da wir keine weiteren Pläne für den Abend hatten, aber noch nicht zurück ins Hotel wollten, entschieden wir uns für eine kleine Rundfahrt durch San Diego. Wir fuhren auf die Interstate 5 in Richtung Süden, am Flughafen vorbei und über die Coronado Bridge an den Silver Strand State Beach. Leider ging bei der Fahrt so viel Zeit drauf, wir unterschätzten den abendlichen Verkehr, dass wir zu spät zum Sonnenuntergang ankamen. Wir nutzten einen U-Turn und fuhren dieselbe Strecke wieder zurück bis ins Hotel. Wir zappten noch etwas durch den TV, bis wir uns gegen 19:30 Uhr ins Amigo Spot, einem dem Hotel angeschlossenen mexikanischen Restaurant, aufmachten – denn es war Taco Tuesday!

    Knabberkrams vorweg



    Wir bestellten je eine medium-size (22oz) Margarita …



    … dazu Tacos. Leider auf einem Styroporteller – das hat uns nicht so gefallen.



    Dazu eine Steak & Chicken Fajita



    … mit Reis, Bohnen, Guacamole, Pico de Gallo & Tortillas



    Nach dem Essen ließen wir unsere Margaritas in To Go-Becher umfüllen, gingen zurück aufs Zimmer, schauten Back to the Future 2 im TV und legten uns gegen 23 Uhr ins Bett.

    Um 7:30 Uhr wurde ich wach und fing an, den Tag etwas durchzuplanen. Nachdem wir uns gegen ÖPNV entschieden hatten, bestellten wir gegen 10 Uhr ein Lyft zum Hotel und ließen uns zum San Diego Zoo fahren.



    Auf Zoo hatten wir jedoch keine Lust – dennoch erschien uns der Zoo als ein guter Ausgangsort für den Start in den Sightseeing-Tag.

    Das Botanical Building im Balboa Park, der größten öffentlichen Grünanlage der Stadt und ehemaliger Austragungsort der Panama-California Exposition (1910-1916), eine Ausstellung zur Feier der Eröffnung des Panamakanals (1915).



    Der California Tower



    Das San Diego Museum of Man mit einer interessanten Sonderausstellung.



    Neben Kannibalismus gab es auch eine Ausstellung über Bier (BEERology).



    Der Eintritt war ziemlich gesalzen… 13$ für das Museum, 20$ für Museum+Kannibalismus Sonderausstellung, oder happige 22$ (?) für Museum+Kannibalismus+Führung und Besteigung des California Towers.
    Wir entschieden uns für das 22$ Paket und reservierten uns zwei Plätze für die Turmführung um 11:30 Uhr.

    Das Museum ist klein und beinhaltet neben der Ausstellung über Bier noch viele weitere (u.a. Living with Animals und Race: Are We So Different?). Einen Großteil des Museums konnten wir in 30 Minuten besichtigen, dann war es Zeit, sich um die Turmführung zu kümmern.

    Bevor wir aber auch nur einen Schritt auf die erste Treppenstufe setzen durften, mussten wir a) eine Art Verzichtserklärung unterschreiben, alles auf eigene Gefahr, der Guide übernimmt keine Verantwortung, bla bla und b) alles ablegen, was nicht direkt am Körper getragen werden konnte – auch keine Rucksäcke oder Handtaschen. Immerhin durfte ich die Kamera umgeschnallt lassen, meine beiden Wechselobjekte verstaute ich in meinen Hosentaschen. Amerika…

    Ach ja, und wir wurden mehrmals (!) darauf hingewiesen, dass der Aufstieg nur für körperlich fitte Personen geeignet ist und es stolze 150 Stufen (oder so) bis nach oben sind. Lächerlich…

    Die Tour selbst war interessant und dauerte ca. 40 Minuten, wovon ca. 10 Minuten für Fotos ganz oben auf dem Turm genutzt werden können.



    Von dort oben hatte man einen schönen Ausblick auf San Diego und auf landende Flugzeuge.



    Eine der vier Kuppeln des Gebäudes.



    Noch mehr Flugzeuge.



    Anschließend ging es wieder runter und raus aus dem Museum, auf die andere Straßenseite, wo sich die Sonderausstellung zum Thema Kannibalismus befindet. Ebenfalls eine eher kleinere Ausstellung, aber interessant.



    Es war bereits 13:30 Uhr durch und die Zeit drängelte etwas. Wir liefen noch ein paar Minuten durch den Park, wo wir u.a. diese Crime Scene entdeckten.

    Bitte gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen!



    Ich erwähnte ja die bereits fortgeschrittene Uhrzeit… Um nicht noch mehr Zeit zu verlieren, bestellten wir uns ein Lyft und ließen uns zum USS Midway Museum fahren.

    Vorher musste aber noch etwas Nationalstolz getankt werden.

    Chaosmax, ChrischMue, pavouch und 35 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  16. #16
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    Dann kamen wir endlich zu dem ehemaligen und damals dienstältesten Flugzeugträger der US Navy (1945-1992). Der Eintritt hier: 26$ für einen Erwachsenen, +1 bekam dank Stanford Zugehörigkeit einen Rabatt (18$).



    Die Midway von außen (und unten)



    Im Hangar Deck, wo die Ausstellung samt ungeführten Audioguide beginnt, stehen viele Flugzeuge rum. In einige darf man auch einsteigen.

    Das Cockpit einer F-4 Phantom





    Und hier das eines SH-60 Seahawk



    Eine Grumman TBF Avenger eines berühmten Piloten: LT JG George H. W. Bush



    Das Flugzeug trägt den Spitznamen Barbara III – er benannte wohl alle eine TBMs nach seiner Frau…

    Neben bekannten und gut aussehenden Flugzeugen und Helikoptern, gab es auch .. sowas



    Was zum Teufel ist das?

    Was wiederum bekannter sein dürfte: ein Sikorsky S-58, vielen auch als Screaming Mimi der Serie Trio mit vier Fäusten bekannt.



    Die sogenannte Insel



    Vom Flugzeugträger gab es auch einen guten Blick auf den San Diego International Airport. Also kramte ich das 250mm Objektiv hervor und schoss ein paar Fotos ankommender Flieger – meistens Southwest B737.




    Es war wenig los und wir kamen gerade pünktlich zum Start einer Führung durch die Insel.




    Die OPZ



    Rohrpost, damals das Mittel der Kommunikation an Bord.



    Plan Of The Day vom Freitag, den 23. März 1990



    Die Motorensteuerung (glaube ich).



    Ein Blick vom Flugdeck nach oben.



    Ein großartiges Museum und jeden Doller Eintritt wert! Der Audioguide war interessant, die Ausstellungsstücke nicht nur hinter Glas und es gibt einfach so viel zu entdecken. Leider kamen wir nicht mit der Zeit hin und mussten vorzeitig abbrechen. Vermutlich kann man hier einen ganzen Tag verbringen, ohne sich zu langweilen…

    Wieder „von Bord“, machten wir noch schnell einen Abstecher zur Unconditional Surrender Statue, einer Skulptur, die nach dem berühmten Foto V-J Day in Times Square von Alfred Eisenstaedt gestaltet wurde.



    Über den Broadway ging es zurück in die Stadt.



    Ich hatte im VFT nach Spots in San Diego gesucht und bin dabei auf die Karl Strauss Brewing Company gestoßen.

    Gefällt mir!



    Gefällt mir auch, insbesondere bei der aktuellen Corona-Epidemie



    Wir bestellten, natürlich, Burger.



    Zum Nachtisch gönnten wir uns noch ein Beer-amisu.



    Am Ende hatten wir uns jeder durch 3 oder 4 verschiedene Biere getestet. Einige gab es von unserer netten Bedienung umsonst (0,1l), andere mussten bestellt werden. Wir waren zufrieden; die Burger und das Bier waren lecker, die Preise angemessen.

    Wir spazierten anschließend noch etwas durch das Gaslamp Quarter – es war aber nicht viel los und auf weitere (alkoholische) Getränke hatten wir keine Lust.



    Mit einem Lyft ging es wieder zurück ins Hotel. Wir spekulierten schon auf Back to the Future 3, wurden aber leider enttäuscht. Um 7:30 Uhr wurde ich wach. Grundsätzlich ist es schon ruhig im Hotel gewesen, nur wenn die Wasserhähne / die Dusche in den Nachbarzimmern aufgedreht wird, steht man senkrecht im Bett. Es rauscht dermaßen laut, ohne Ohropax nicht auszuhalten. Zum Glück kam keiner auf die Idee, vor 7:30 Uhr zu duschen!
    Geändert von Biohazard (24.05.2020 um 14:36 Uhr)
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  17. #17
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    Neben dem bereits erwähnten Amigo Spot, gibt es noch ein zweites Restaurant / Diner auf dem Hotelgelände: The Waffle Spot

    Wir wählten je eine Portion Waffeln, +1 entschied sich für eine mit Pekannüssen, Banane, Rührei und Speck.



    Bei mir gab es eine normale Waffel mit Spiegelei, Speck und Würstchen.



    Wir bezahlten, gingen aufs Zimmer, packten unsere sieben Sachen, beluden das Auto und checkten aus. Einer unserer gestrigen Lyft Fahrer erzählte uns auf der Fahrt von den La Jolla Tide Pools, welche wir kurzentschlossen auch zu unserem ersten Zwischenstopp des Tages auswählten.



    Neben Sonne, Strand und Meer, gab es natürlich wieder jede Menge Seevögel zu sehen.



    Statt über die langweilige und monotone I 5 gen Norden zu fahren, entschieden wir uns für die ruhigere, aber auch langsamere Route direkt am Pazifik entlang.

    Hinweisschilder am Aliso & Wood Canyons Wilderness Park, Top Of The World Entrance.



    Der Blick vom Top Of The World auf die div. Wanderwege.



    Am Huntington Beach ergatterten wir einen der seltenen Parkplätze in erster Reihe – und das für nur 2$ je Stunde!



    Viele (noch) ungenutzte Beachvolleyballfelder.



    Der eine oder andere Metalldetektorgänger war unterwegs…



    Wir gingen etwas den Pier hinaus. Auch an die Angler wurde gedacht.



    Unser Ziel: Ruby’s Diner



    Wir bekamen einen 2er Tisch direkt am Fenster zugewiesen und studierten die Speisekarte. Da wir noch gar nicht so viel Hunger hatten, beließen wir es bei einer kleinen Portion.

    Wir bestellten einen Chocolate Mint Shake



    Sowie einen Classic Ruby Burger with Cheese, welcher uns dankenswerterweise direkt geteilt an den Tisch gebracht wurde. Dazu noch eine Portion Fritten.



    Auf dem Weg zurück zum Auto: einer der vielen Angler auf dem Pier



    Als wir am EPIC Hotel Pico Rivera etwas außerhalb von Los Angeles ankamen, war es bereits 17 Uhr.

    Unser Zimmer, im ersten Obergeschoss des kürzlich renovierten Hotels.




    Alle Straßen in und um LA waren auf GMaps rot bis dunkelrot, die abendliche Rush Hour hatte bereits begonnen. Da die Fahrt in die Stadt zu lange dauern würde, suchten wir etwas in der näheren Umgebung und wurden schnell fündig: Workman Hill

    Die Fahrt zum nur 6mi entfernten Parkplatz dauerte keine 15 Minuten, wir waren also noch vor Sonnenuntergang da. Den am Parkplatz startenden Trail sind wir dann auch noch etwas gefolgt, bis wir am Ende einen guten Überblick über LA und die Umgebung hatten.



    Leider wieder ohne Stativ unterwegs…



    Auf dem Rückweg ins Hotel kauften wir noch ein paar Dinge für den Abend bzw. folgenden Tag und nutzten dann das Video-on-Demand des Hotels für einige Folgen The Simpsons.

    Mein Frühstück: mexikanische Pepsi, ebenso wie die mexikanische Coca-Cola mit echtem Rohrzucker



    Die Flasche ist übrigens bedruckt und steht jetzt zu Hause bei mir.

    Den ersten Stopp des Tages hat sich +1 gewünscht: La Brea Tar Pits

    Den direkt an den Pits gelegenen Parkplatz für 15$/Day ließen wir links liegen und parkten für 2 Stunden umsonst an der 6th Street.

    Zuerst schauten wir uns den umzäunten Lake Pit an.



    Die ganze Zeit blubbert es im Wasser und die Luft stinkt nach verfaulten Eiern. Aber es ist wohl ein Paradies für Paläontologen – immerhin wurden in den Gruben über 300 verschiedene Tierarten gefunden. Wikipedia ist auskunftsfreudiger, dann spare ich mir hier das weitere Zitieren.

    Der Eingang zum The La Brea Tar Pits and Museum



    Vor uns gingen gerade zwei Schulklassen in das Museum. Das, und die fehlende Zeit, sorgten dafür, dass wir uns nur den Gift Shop anschauten und danach wieder zum Auto zurückkehrten.

    Ein Kolibri, den ich in einem Baum entdeckte



    Am Auto zurück, stellten wir das Navi auf das neue Ziel ein und fuhren los: Santa Monica Pier



    Eine Möwe, das Norddeutsche Wappentier







    Aber nein, wir aßen (noch) nichts.

    Das Ende der Route 66



    Am Ende des Piers gab es ein kleines Museum, welches über die Historie des Piers informierte. Ein großer, alter und langer Pier, aber der gestern hat uns besser gefallen. Weniger voll mit Touristen und vor allem keine Händler, die dir allen möglichen Scheiß andrehen wollten! Zumindest war das Parken im nahen Parkhaus für 90 Minuten umsonst.
    Chaosmax, ChrischMue, pavouch und 30 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  18. #18
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    Leider läuft es mit diesem TR nicht so gut. Die Fotos sind zwar bereits alle ausgesucht und liegen vor, aber das Formulieren und Verfassen des Textes fällt mir ungewöhnlich schwer. Ich schaffe kaum mehr als 15 Fotos pro Abend. Irgendwie will es nicht...
    pavouch, huihui, meinaccount und 3 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  19. #19
    Erfahrenes Mitglied Avatar von janfliegt
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    Zitat Zitat von Biohazard Beitrag anzeigen
    Leider läuft es mit diesem TR nicht so gut. Die Fotos sind zwar bereits alle ausgesucht und liegen vor, aber das Formulieren und Verfassen des Textes fällt mir ungewöhnlich schwer. Ich schaffe kaum mehr als 15 Fotos pro Abend. Irgendwie will es nicht...
    Mach dir keinen Stress. Wir sind noch ne Weile hier ...
    huihui, TorstenMUC, SQ325 und 3 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  20. #20
    Erfahrenes Mitglied Avatar von Biohazard
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    Danke, aber es stört mich einfach. Die anderen TRs habe ich in 2-3 Tagen runtergeschrieben, und jetzt sowas.
    huihui und Farlighed sagen Danke für diesen Beitrag.

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