Seite 4 von 16 ErsteErste ... 2 3 4 5 6 14 ... LetzteLetzte
Ergebnis 61 bis 80 von 320

Thema: Tripreport Südostasien und Indien

  1. #61
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    28.02.2011
    Ort
    Odessa/ODS/UA
    Beiträge
    3.522

    Standard

    ANZEIGE
    Zitat Zitat von tian Beitrag anzeigen
    Müssen die echt so riesig sein? Oder lässt man die Bilder am besten vor Ort machen gegen eine kleine Zahlung?[/FONT][/COLOR]
    Offiziell: ja. Aber am BKK Flughafen wird bei 3.5 x 4.5 normalerweise ein Auge zugedrückt, am DMK nicht. Am DMK musst Du auch Hotelvoucher (nicht Reservierung!) und Rückflugticket vorlegen, am BKK fragt da keiner danach. Noch ein kleiner Tip; Für VOA gibt es gegen 200 Baht Aufpreis einen Fast-Track (BKK).
    tian sagt Danke für diesen Beitrag.

  2. #62
    Erfahrenes Mitglied Avatar von tian
    Registriert seit
    25.12.2009
    Beiträge
    10.206

    Standard

    Wir fliegen nach BKK. Bin sowieso gespannt ob sie uns überhaupt mitfliegen lassen. In Timatic steht das VOA zwar drin und die thailändische Botschaft hat per Email bestätigt, dass sie es bekommen sollte, aber was die Airline dann draus macht ist ja nochmal was anderes.
    Dauerts ohne Fast Track viel länger? Wir haben 3 Stunden Zeit einen domestic Flug zu erwischen.

  3. #63
    Neues Mitglied
    Registriert seit
    06.11.2014
    Ort
    Bad Mergentheim
    Beiträge
    17

    Standard

    sehr toller Bericht wirklich, hat mich richtig gefesselt! Und jetzt weiß auch ich das ich mir Boracay und die Philippinen schenken werde! :P
    HON/UA sagt Danke für diesen Beitrag.

  4. #64
    Gesperrt
    Registriert seit
    16.11.2014
    Ort
    DUS/BKK/MNL
    Beiträge
    4.785

    Standard

    Zitat Zitat von tian Beitrag anzeigen
    Dauerts ohne Fast Track viel länger? Wir haben 3 Stunden Zeit einen domestic Flug zu erwischen.
    Zuletzt herrschte am BKK gähnende Leere, habe meine Fast Track Voucher zuletzt nie genutzt
    um sie für vielleicht irgendwann mal wieder schlimmere Zeiten aufzuheben

  5. #65
    Erfahrenes Mitglied Avatar von tian
    Registriert seit
    25.12.2009
    Beiträge
    10.206

    Standard

    Zitat Zitat von chillhumter Beitrag anzeigen
    Zuletzt herrschte am BKK gähnende Leere, habe meine Fast Track Voucher zuletzt nie genutzt
    um sie für vielleicht irgendwann mal wieder schlimmere Zeiten aufzuheben
    Fast Track bezog sich auf das VOA und nicht auf die Immigration

  6. #66
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    28.02.2011
    Ort
    Odessa/ODS/UA
    Beiträge
    3.522

    Standard

    Der heutige Tag begann sehr früh, der Wecker beendete unseren Schlaf um 05:00., denn um 05:50 wurden wir abgeholt, zur Attraktion des Tages, ‚Balloons over Vang Vieng’.

    Zuerst wollten wir dieses Event auslassen, vor allem wegen der negativen Reviews in Tripadvisor. Anscheinend gab es in 2014 einige unplanmäßige Landungen in Gebüsch oder Stromleitungen. Aber dann sahen wir täglich die Heißluftballons über uns hinwegfliegen und dachten ‚was soll’s, man lebt nur einmal’. Zum Glück waren Reservierungen kein Problem und wir bekamen zwei Plätze zu unserem Wunschtermin, 06:30 heute früh.

    Da es sich um meine 3. Fahrt mit einem Heißluftballon handelte (nach Bagan & Luxor), wusste ich schon, dass die frühen Flüge meist die interessanteren sind, wegen des Sonnenaufgangs hinter den Bergen, und vor allem dem Nebel und Rauch, welcher vom Boden aufsteigt.

    Um 06:15 wurden wir vom Abholdienst etwas verspätet aufgelesen und ab ging es auf ein Feld westlich von Vang Vieng. Dort warteten bereits die Heißluftballons auf uns, wurden bereits für die Fahrt vorbereitet.


    Der Korb ist etwas komfortabler als in Bagan & Luxor, ist in 2 Abteilungen, eine für die Fluggäste und eine für den Piloten, unterteilt. Das Fluggastabteil hat eine Türe, so dass man nicht ‚einsteigen’ muss. Allerdings wurden meine +1 und ich vom Piloten dazu ausgewählt im Pilotenabteil mitzufliegen. Während die anderen in ihr Abteil hineinspazierten, mussten wir im wahrsten Sinne des Wortes einsteigen.

    Und 1, 2, 3 ging es auch schon los. Da es für meine +1 die erste Ballonfahrt war und sie zudem unter Höhenangst leidet, vollzog sie beim Abheben eine Kombination aus Lachen und Weinen, war emotional total überwältigt. Die Angst legte sich aber zum Glück nach 5 Minuten in der Luft.

    Die Fahrt dauerte 45 Minuten, der Pilot drehte den Heißluftballon sehr professionell, so dass alle irgendwann den perfekten Ausblick hatten.












    Die Landung erfolgte planmäßig auf dem ehemaligen U.S. Militärflughafen und war die bisher sanfteste, die ich mit einem Heißluftballon hatte.

    Erwartet wurden wir auch schon mit großen Augen


    Und wir konnten das Einschweben des 2. Ballons beobachten.


    Nein, an die Atmosphäre von ‚Balloons over Bagan’ kommt VV bei weitem nicht heran – aber für US$ 80/Person sollte man es sich nicht entgehen lassen wenn man eh schon die Zeit und das Geld für die Reise auf sich genommen hat.

    Den Rücktransport zum Hotel per Minivan schlugen wir aus und machten uns zu Fuß auf den Weg (ca. 10 Minuten), da ich unterwegs noch einen guten Cappuccino aus laotischem Robusto Cafe im ‚Cafe Eh Eh’ trinken wollte.


    Überhaupt ist der Robusta Cafe aus Laos ein Spitzenprodukt. Ich habe keine Ahnung weshalb wir in Europa (und selbst in Thailand) nur Arabica oder Arabica mit Robustabeimischung bekommen.

    Da +1 schon wegen Hunger quengelte ging es zurück ins Hotel, wo wir unser Frühstück wieder mit einem atemberaubenden Blick auf den Fluss und die Berge einnahmen.


    Nachdem wir uns noch 2 Stunden am Pool ausgeruht hatten, kam gegen 12:00 unser Fahrer, um uns nach Vientiane zu befördern.

    Die Abreise fiel und diesmal wirklich schwer. Das ‚Riverside Boutique Resort’ gehört zu einem der 5 besten Hotels, welche ich in den letzten 10 Jahren besucht habe: die Atmosphäre, der Ausblick, der Service – in Kombination mit dem Preis und den umliegenden Attraktionen & Aktivitäten ist unschlagbar. Ich befürchte nur, dass sich dies bis in 5 Jahren grundlegend ändern wird, wenn die ersten Pauschaltouristen ins Land drängen. Wir haben auf jeden Fall beschlossen, dass dies nicht unser letzter Aufenthalt in VV war.

    Die Rückfahrt dauerte 4 Stunden, die Straße kam uns heute kurviger und schlaglochbehafteter vor als noch vorgestern.


    Vientiane machte auf dem Weg zum Hotel den Eindruck eines größeren Dorfes. Keine hohen Gebäude, keine breiten Zufahrtstrassen (wie sonst in kommunistischen Ländern üblich) und auch der Verkehr war nicht mit HCMC oder Hanoi zu vergleichen. Die Anzahl der Luxuskarossen nimmt jedoch schlagartig zu, BMW X6, Range Rover, Porsche und sogar ein RR Cabrio haben wir entdeckt.

    Abgestiegen sind wir im ‚Dhavara Boutique Hotel’, aktuell die #2 in Tripadvisor, einem umgebauten Kolonialgebäude. Gebucht über Agoda zu US$ 127/Nacht inkl. Frühstück, WiFi und Flughafentransfer.


    Das Hotel liegt sehr zentral, ca. 500 Meter vom Mekong und in unmittelbarer Nähe der meisten guten Restaurants & Bars.

    Unser Zimmer (Deluxe = Standard) hat eine schönen Balkon mit 2 Stühlen und einem kleinen Tischchen. Der Ausblick, naja, was soll man sehen wenn es nichts zu sehen gibt.


    Wir haben noch die direkte Umgebung des Hotels erkundet, um meiner +1 etwas essbares zuzuführen. Dies gestaltete sich aber recht schwierig, da die meisten Restaurants westliche Küche anboten, Sandwiches (russ.: Buterbrod), Croque Monsieur etc. Zudem sind die meisten Lokalitäten auf Backpacker ausgelegt und machten keinen besonders sauberen Eindruck. Am Ende ließen wir uns in einem nicht weiter erwähnenswerten ‚Restaurant’ nieder und nahmen ebenfalls nicht erwähnenswerte Kleinigkeiten mit einem hervorragenden Mangoshake (zusammen US$ 10.5) zu uns.

    Für das Abendessen hatten wir einen Tisch im Garten des ‚Makphet’ Restaurants reserviert, eine Empfehlung eines in Bangkok lebenden Freundes. Das Restaurant ist das Trainingsrestaurant einer NGO, welche Straßenkinder in die Arbeitswelt vermitteln möchte.

    Hier wurde mit viel Geschmack ein Kolonialhaus in ein Restaurant umgewandelt, kreative laotisch/thailändische Speisen serviert.


    Der Garten ist traumhaft beleuchtet. Man sollte aber vorher reservieren, da das Restaurant sehr gut besucht ist und nur 5 Gartentische besitzt.


    Für meine +1 bestellte ich einen sehr interessanten und überaus köstlichen Hibiskus-Limonen-Freeze


    Die angebotenen Speisen waren teilweise nicht weniger ungewöhnlich und so orderte ich ‚Fresh-Spring-Rolls’ mit Dip, in Whisky mariniertes laotisches Rindfleisch mit Kräutern, einen Mekong Fisch mit Sauce und Morning-Glory und dazu natürlich Sticky-Rice


    Die Fresh-Spring-Rolls waren überdurchschnittlich gut, der Fisch sehr schmackhaft – aber der kulinarische Hammer war das marinierte Rindfleisch, geschmacklich ein Erlebnis. Alles inklusive kam das Abendessen auf US$ 28, geschenkt für das Gebotene.

    Im Anschluss unternahmen wir noch einen Verdauungsspaziergang an der Flusspromenade, durch den Nightmarket mit dem üblichen Chinaschrott von ‚Chanel’, ‚LV’ etc.


    Ein ganzes Stück weiter erreicht man den Restaurantabschnitt,


    der eine beachtliche Länge und Auswahl aufweist, inkl. Karaoke, Live-Musik etc.


    Und damit ließen wir den Abend ausklingen und kehrten ins Hotel zurück.
    Geändert von HON/UA (11.12.2014 um 16:25 Uhr)
    trichter, kingair9, ChrischMue und 20 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  7. #67
    Erfahrenes Mitglied Avatar von tian
    Registriert seit
    25.12.2009
    Beiträge
    10.206

    Standard

    War ihr gar nicht in Luang Prabang?

  8. #68
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    28.02.2011
    Ort
    Odessa/ODS/UA
    Beiträge
    3.522

    Standard

    Zitat Zitat von tian Beitrag anzeigen
    War ihr gar nicht in Luang Prabang?
    Da waren wir letztes Jahr schon. VV ist aber definitiv interessanter.

  9. #69
    Erfahrenes Mitglied Avatar von tian
    Registriert seit
    25.12.2009
    Beiträge
    10.206

    Standard

    Hmm das kommt ja ganz drauf an was du suchst. Ich war letztes Jahr im Dezember in Luang Namtha, Luang Prabang, Vang Vieng und Vientiane. Bis auf Vientiane haben die Orte alle ihren Reiz. Auch in Luang Prabang gibts jede Menge Natur wenn man mit dem Boot auf die andere Seite des Flusses übersetzt.
    MarionNew sagt Danke für diesen Beitrag.

  10. #70
    Erfahrenes Mitglied Avatar von tian
    Registriert seit
    25.12.2009
    Beiträge
    10.206

    Standard

    Noch eine Frage zum VOA Thai Visum. Wollen die wirklich, dass man Bargeld in Höhe von 10.000 THB dabei hat oder reicht denen eine Kreditkarte?

  11. #71
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    28.02.2011
    Ort
    Odessa/ODS/UA
    Beiträge
    3.522

    Standard

    Da heute die Erkundung der wenigen Sehenswürdigkeiten von Vientiane auf dem Tagesprogramm standen, entschlossen wir uns zuerst ein ausgiebiges Frühstück im Hotel einzunehmen.

    Der Frühstücksraum im 2. OG ist sehr nett, entspricht dem kolonialen Stil des Gebäudes.


    Die Auswahl war jedoch mehr als dürftig, Reis, Morning Glory, industrielle Fruchtsäfte und etwas Wurst/Käse sowie Marmelade/Nutella.


    Zusätzlich kann man jedoch Eierspeisen und auch Pho Suppe bestellen


    Laut meiner +1 war dies die schlechteste Pho ihres Lebens, mit Tomaten! Ich habe ihr das ungesehen abgenommen, da meine Eggs Benedict (genauer gesagt war es ein Egg Benedict) auch furchtbar waren: statt Hollondaise war einfach eine Scheiblette darübergelegt. Vielen Dank auch!

    Egal, abgehakt – und los ging es. Vorbei an der Nationalbibliothek


    und dem Präsidentenpalast


    in Richtung Ho Pra Keo Tempel (Eintritt US$ 0.60/Person).


    Der Tempel (heute ein Museum) wurde im 16. Jahrhundert erbaut, jedoch 2 Mal zerstört. Das aktuelle Gebäude wurde in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts von den Franzosen wieder aufgebaut.




    Im Innenraum darf man eigentlich nicht fotografieren...


    Weiter ging es am Busbahnhof vorbei. Dort gab es viele Stände, an welchen Wurzeln und Hölzer verkauft werden. Was die Laoten damit anfangen, ob es als traditionelle Medizin verwendet wird, ich weis es nicht.


    Wenn man durch die Straßen läuft findet man viele Kolonialgebäude, meist Ministerien, Banken oder andere Bürogebäude.

    (‚state owned company’, mehr stand nicht am Schild)

    und

    (Asian Development Bank)

    Überhaupt bekommt man in Vientiane den Eindruck, dass die Wirtschaft des Landes auf Hilfsprogrammen beruht. Die Uferpromenade ist von den Koreanern gesponsert, die Busse von den Japanern, ‚Australian Aid’ sieht man überall, die Franzosen restaurieren die Tempel etc. Dabei scheint auch einiges für die Bevölkerung, oder wenigstens einen kleinen Teil davon, abzufallen


    Aber wir sind ja als Touristen hier.

    Und dann haben wir endlich die breite Prachtstraße gefunden, die Avenue Lane Xang


    Erinnert etwas an die Champs-Elysees mit dem Kreisel um den Triumphbogen am Ende. Hier heißt er ‚Patuxai Gate’, wurde 1957 – 1968 erbaut


    und hat eine sehr schöne Decke.


    Für US$ 0.40/Person darf man auf die Aussichtplattform steigen. Auf dem Weg dorthin gibt es dann im Inneren unzählige Verkaufsstände, die alles verschandeln. Sicher verdient ein Minister hier auch gutes Geld daran.


    Von der obersten Aussichtsplattform hat man einen guten Ausblick nach Norden


    und nach Süden in Richtung Präsidentenpalast und Mekong.


    Auf dem Rückweg hatte meine +1 Durst und wir kehrten im Bistro des Institut Francais ein, laut einem Freund ein absoluter Geheimtip für französisches Essen und hausgemachte Eiscreme (das Longan Sorbet war wirklich sehr geschmackvoll).


    Weiter in Richtung Mekong Park und Fluss. Auf den Straßen, selbst auf der Prachtstraße, sieht man sehr viele Straßenstände. Die Crepesstände sind wohl noch von den Kolonialherren übriggeblieben.


    Auch Boule wird an jeder Ecke gespielt.


    Und ‚Chanel’ und ‚LV’ trägt hier jede Frau, sogar die meisten Taschen auf den Dächern der Taxen und Busse haben die berühmten LV Quadrate. Was diese Labels hier ein Geld verdienen müssen... ;-)

    Auf halbem Weg zwischen Triumphbogen und Mekong liegt der Tempel ‚Wat Si Saket’ (Eintritt US$ 0.60/Person), welcher 1818 erbaut wurde und der einzige noch original erhaltene Tempel in Vientiane ist.




    Auch hier darf man im Inneren nicht fotografieren. Also musste ich warten bis der Wächter für ein Telefongespräch den Tempel verlies.


    Im Mekong Park, in welchem von einer ausländischen Organisation ein Fitnessplatz aufgebaut wurde, bieten viele ältere Damen Maniküre und Pediküre an... Bestimmt superhygienisch.

    Vom Damm aus hat man einen schönen Blick über den Mekong nach Thailand


    und den westlichen Verlauf der Uferpromenade.


    Und dann rief, wie üblich, der Magen meiner +1. In der Nähe des Hotels liegt das französische Cafe ‚Le Banneton’, welches wir schon aus Luang Prabang kannten.


    Der ‚Salade de Canard’ war leider nur durchschnittlich, die Ente viel zu trocken. Dafür war der Maracuja-Shake sehr gut.


    Auf dem Rückweg hatte ich dann endlich Gelegenheit das Hotel von außen aufzunehmen.


    Auch im Inneren habe ich noch einige schöne Details entdeckt:


    Am Abend entschieden wir uns noch einmal französische Küche in Laos zu probieren, immerhin wird Laos dafür hochgelobt. Nach Rating in Tripadvisor und Nähe zum Hotel wählten wir das ‚L’Adresse’ aus, ließen einen Tisch auf der Terrasse reservieren.


    Im Vergleich zu gestern waren die Preise deutlich höher. Die Vorspeisen reichten von US$ 8 bis 30, Hauptgerichte von US$ 13 bis 40. Alternativ wurde ein Abendmenü für US$ 20/Person, bestehend aus Vorspeise, Hauptgericht und Dessert angeboten. Dies erschien uns ein faires Angebot und so entschieden wir uns für einen Cappuccino vom Blumenkohl mit Chorizo-Stick

    (wirklich sehr lecker),

    einer Fischtapa-Vorspeise (Makrele) mit kleinem Salat

    (das Highlight des gesamten Essens),

    und als Hauptgericht ‚Shepard-Pie’ mit Kartoffelpüree auf Rindfleisch-Jus

    (nicht meines, aber meiner +1 hat es geschmeckt)

    sowie ein gebratenes Fischfilet auf Grünem-Papaya-Sauerkraut mit Senf- und Koriandersamen

    (für meinen Geschmack war der Fisch etwas zu stark auf der Haut angebraten, das Sauerkraut von der grünen Papaya jedoch ein absoluter Traum).

    Zum Abschluss zwei kleine Desserts, hausgemachtes Vanilleeis für meine +1, Crepes mit Schokoladensauce für mich.

    Inklusive einem Kir Vin Blanc und Coke Light kam das Essen auf knapp US$ 48. Zwar wesentlich teurer als das Essen am gestrigen Abend, jedoch ist europäische Küche in Asien meistens teuer, und für das Gebotene absolut als günstig anzusehen.

    Mein Fazit zu Vientiane: so langweilig und furchtbar, wie mir einige erzählt haben, ist es wirklich nicht – es mag aber auch daran liegen, dass es mich sehr an Kiev im Sommer erinnert hat. Es gibt ein paar Sehenswürdigkeiten (in 3 Stunden hatten wir sie abgeklappert) und gutes Essen – die Preise (Hotel, Taxi, Nudelsuppe) sind aber höher als vergleichbare Leistungen in BKK. Ein Tag in Vientiane reicht aber wirklich völlig aus.
    Geändert von HON/UA (12.12.2014 um 15:16 Uhr)
    ChrischMue, ningyo, Bilbo und 12 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  12. #72
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    24.12.2009
    Ort
    Bonn
    Beiträge
    743

    Standard

    Wo ich den gelben/ güldenen Flitzer sehe: mir sind in VTE viele Bentleys (und ein koenigsegg) aufgefallen. Dir/ euch auch? Ansonsten teile ich dein Fazit!
    Junge Frau zum Mitreisen gesucht.

  13. #73
    Erfahrenes Mitglied Avatar von tian
    Registriert seit
    25.12.2009
    Beiträge
    10.206

    Standard

    Die gehören angeblich den NGO

  14. #74
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    28.02.2011
    Ort
    Odessa/ODS/UA
    Beiträge
    3.522

    Standard

    Heute stand unsere Weiterreise nach Bangkok an, TG 571 von VTE nach BKK um 13:40.

    Das Hotel bot einen kostenlosen Flughafentransfer an, was ich mal als ein nettes Angebot empfand.


    Da alle *G Kunden am Business Schalter einchecken ging es schneller am Y-Schalter.


    Passkontrolle und Security waren zäh, über 20 Minuten, da gleichzeitig ein Lao Air Flug abging und nur 3 Beamte an der Passkontrolle waren.

    Dann weiter durch den charmanten Warteraum


    in die reizvolle ‚FCL’ von VTE.


    Diese Lounge mit Free-Wi-Fi kann man auch bei Zahlung von US$ 10 für 120 Minuten nutzen.

    Das Speiseangebot ist überragend – wenn man nur auf Süßes steht.


    Auch die Bar, ein Knaller:


    Und alle sind so interessiert am Arbeiten...

    Vor dem Abflug ging ich noch kurz in die bezaubernde Raucherlounge.


    Schon war es Zeit zum Boarden, ein Thai Airbus 320-200. Das Innere hat mich dann doch sehr an ThaiSmiles erinnert, Business-Class in Eco mit freiem Mittelplatz, a la LH.


    Gut besetzt in C, mit 9/12. Bei einem Kostenfaktor von US$ 260/Person für den One-Way in J-Klasse verständlich. Würde LH solche Preise anbieten, wäre Kurzstrecke in Business sicher auch besser gebucht.

    Und dann entdeckte ich ihn doch noch, den wunderschöne Suchoi SuperJet von Laos Central:


    Vor dem Start ein heißes Tuch und eine Erfrischung. Oben angekommen wurde auf dem 60 Minuten Flug auch gleich das warme Mittagessen serviert


    Während der Shrimps-Salat sehr gut war, waren Hauptgericht (Nudeln mit ekeligem, fettigen & knorpeligem Schweinefleisch) und das Dessert (irgendein dunkelbraunes Gele mit Bohnen und Logan) absolut ungenießbar.

    Aber der Flug ging schnell um und und wir landeten pünktlich in BKK – bekamen eine Außenposition zugewiesen.

    Passkontrolle ganz rechts extrem schnell – nur das Gepäck lies auf sich warten. Priority funktionierte mal wieder überhaupt nicht. Bis ich unsere Koffer hatte, war meine +1 schon durch den VOA Prozess (Fotos 3.5 x 4.5 wurden ohne Probleme akzeptiert, die Dame wollte aber diesmal das Rückflugticket sehen) und auch am Gepäckband.

    Per Toyota Innova (wegen 2 großen Koffern) sehr zügig auf die Sukhumvit zum Sheraton Grande.

    Wie immer wurden wir sehr freundlich begrüßt, der Check-In durchgeführt und uns mitgeteilt, dass unser eingelagertes Gepäck schon auf dem Zimmer ist.

    Und – Wunder geschehen doch noch – diesmal, beim 81. Aufenthalt, gab es einen Upgrade in eine echte Suite, -02 im 32. Stock.


    Die Suite hat 117 qm und einen sehr schönen Ausblick.


    Auch der Willkommensgruß fiel diesmal größer aus (2 Pralinen hatte ich schon genascht bevor ich das Foto machte).


    Der Upgrade war ja nett gemeint, leider ist die Suite doch sehr ‚klassisch’, so gar nicht meins, hätte lieber wieder eine kleinere, renovierte -02 in den unteren Stockwerken gehabt.

    Wohnzimmer/Eingangsbereich:




    Schlafzimmer:


    Badezimmer:


    Ich frage mich immer wer so was regulär bucht...

    Jetzt werden wir erst mal bis zum 17.12. in Bangkok verbringen, haben einiges zu erledigen.
    Geändert von HON/UA (14.12.2014 um 04:05 Uhr)
    trichter, kingair9, ChrischMue und 19 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  15. #75
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    28.02.2011
    Ort
    Odessa/ODS/UA
    Beiträge
    3.522

    Standard

    Heute schneite per Email eine freudige Nachricht von 9W (Jet Airways) ins Haus.

    Ich hatte schon vor Monaten einen Flug in der günstigsten C (P-Klasse) zu EUR 370/Person von BKK nach Jodhpur gebucht, mit Zwischenstop (Übernachtung) in BOM. Allerdings war die Ankunft recht spät, so dass es mit einem Abendessen in meinem absoluten Lieblingsrestaurant kritisch geworden wäre. Den früheren Flug von BKK nach BOM mit Ankunft um 11:55 durfte ich wegen des zu langen Zwischenstops in P nicht buchen.

    Vor einer Woche habe ich 9W angeschrieben, ob wir auf den früheren Flug umbuchen dürften - Fragen kostet ja bekanntlich nichts. Mir wurde dann mitgeteilt, dass dies nicht möglich wäre, da in P keine 2 Sitze verfügbar wären, man würde mich jedoch auf Warteliste setzten.

    Und heute kam die Bestätigung, man hat uns auf den Morgenflug umgebucht, zu US$ 20 Umbuchungsgebühr.

    Entweder 9W ist sehr flexibel/kundenfreundlich oder der zuständige Mitarbeiter hat nicht gemerkt, dass dies nach den Tarifbestimmungen gar nicht erlaubt ist.

    Auf jeden Fall ein grosses DANKE an 9W, jetzt klappt es mit dem Abendessen

  16. #76
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    28.02.2011
    Ort
    Odessa/ODS/UA
    Beiträge
    3.522

    Standard

    Nachdem wir gestern unser obligatorisches Street-Food-Programm (Nudelsuppe und Fleischspießchen in der Nana & Banana-Roti in der Soi 11) durchgezogen haben, entschieden wir uns heute etwas neues, gänzlich anderes auszuprobieren: moderne Thaiküche mit molekularem Touch.

    In der Wireless Road eröffnete vor einigen Monaten das Restaurant ‚Osha’, sehr posh, sehr hip und sehr modern.


    Also per Taxi (meine +1 war in 14 cm High-Heels unterwegs) zum Restaurant, sehr imposante Fassade mit Lichtinstallation


    Auch der Innenraum, beeindruckend,


    mit einer gut bestückten Bar.


    Aber der absolute Hammer ist die Deckeninstallation:


    Die Speisekarte liest sich überaus spannend




    Und dann kam auch schon der Cocktail für meine +1

    (Endlich mal ein trinkbarer Cocktail, sehr frisch, nicht süß und mit einem Rand von saurer Erdbeere)

    und das Amuse Gueule.


    Als Vorspeisen hatten wir beide die pochierte Andaman Auster unter einem Kafir-Limonen Schaum,

    (mit einer leichten Schärfenote)

    sowie ein 60 Minuten bei 63 Grad gegartes Ei mit Lachskaviar und Trüffelöl und krosses Schweineohr mit einer Kokos-Erdnusssauce und Sambal Aioli

    (beides extrem lecker und inovativ).

    Die Hauptgerichte kamen dann etwas bodenständiger, aber von hervorragendem Geschmack und Qualität: im Wok gebratenes Chili-Lamm aus Neuseeland mit Mussaman Curry


    sowie ‚Bangkok Roti’, ein grünes Curry mit Wagyu Rindfleisch und Roti Canai.


    Als Side-Dish sehr leckeren, in der Kokosnuss gegarten, braunen Reis.


    Da die Portionen sehr übersichtlich waren, hatten wir noch Platz für 2 Desserts, Mango mit Sticky Rice (war geschmacklich genauso wie an den Straßenständen – lecker aber für den Anspruch des Restaurants eine Enttäuschung)


    und wirklich köstliche Banana Fritters mit einem Bananeneis und Scheibchen von eingelegter Kumquat. Eine umwerfende Kombination.


    Das gesamte Essen, inkl. Cocktail, Coke Zero und einer kleinen Flasche Mineralwasser kam auf 4'125 THB (also kann über US$ 120), für thailändisches Essen in Bangkok ein stolzer Preis - aber in Hinblick auf das Gebotene, den hervorragenden Service und das faszinierende Interieur vertretbar.

    Zu erwähnen sei noch, dass es zum Glück nicht die übliche thailändische ‚Ding-Dong-Musik’ gab, sondern einen sehr entspannten, internationalen Club Sound.

    Im Anschluss noch das übliche Taxi-Problem: ‚Meter?’, ‚No, 200 Baht!’. Am Ende einigten wir und mit dem 3. Taxifahrer auf 100 Baht und wurden wohlbehalten ins Hotel zurück gebracht.

    Fazit zum ‚Osha’: umwerfendes Interieur, sehr guter Service und hervorragende Vorspeisen, mit deren Innovation Hauptgericht und Dessert nicht mithalten konnten. Das Restaurant ist auf jeden Fall einen Besuch wert, schon um die Lichtinstallation an der Decke und den Rest des Designs zu bewundern.
    trichter, ChrischMue, Bilbo und 11 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  17. #77
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    09.03.2009
    Ort
    MUC
    Beiträge
    3.226

    Standard

    Zitat Zitat von HON/UA Beitrag anzeigen
    ...meine +1 war in 14 cm High-Heels unterwegs....
    Also das Foto musst Du noch Posten bitte!!!!!


    Im Ernst: Sehr interessanter Laden.
    Werde ich bei meinem nächsten BKK Besuch mal ausprobieren.

  18. #78
    Gesperrt
    Registriert seit
    16.11.2014
    Ort
    DUS/BKK/MNL
    Beiträge
    4.785

    Standard

    Netter Einblick, aber einige der Speisen kann man wahrlich nicht als thailändisch bezeichnen, Wagyu zB
    und andere wirklich originäre Thaigerichte wie Tom Yam, Tom Ka oder Phad Thai, für das 10-fache des Straßenpreises, na ja,
    aber muss ja jeder selber wissen, ob ihm das Ambiente 3000 THB wert ist

  19. #79
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    25.12.2009
    Beiträge
    4.968

    Standard

    Zitat Zitat von travelben Beitrag anzeigen
    Also das Foto (von den highheals) musst Du noch Posten bitte!!!!!
    Wenn wir schon dabei sind- dann noch ein Wunsch abseits der ja sowieso hervorragenden Vielfalt in deiner Dokumentation.

    Deine +1 fällt ja durchaus durch eine gewisse Kleidungsvielfat auf - gefühlt: für alle Gelegenheiten was dabei.
    Könntest du mal so als Benchmark eine Aufnahme Eures Gepäcks machen- Sagen wir mal ausgeklappt und geschlossen.

    Wie lange kann man denn bei der schon bisherigen und noch anstehenden Reise mit wieviel auskommen.
    Und wie haltet ihr es mit dem Waschen- Irgendwann mal zwischendurch, oder ist alles für jeden Tag durchgeplant?

    Ansonsten bin ich von Eurem Trip begeistert. Ihr regt mich da zu einigem an was ich mal nachmachen werde.
    Ich freue mich jeden Tag auf die nächsten Episoden. Das hier ist ein Highlight unter den sonst auch guten Reiseberichten hier im Forum.

    Ich finde auch eure 'Reisemischung' gut. Von der interessanten Straßenküche bis zum gelegentlichen Luxustempel ist alles dabei.

    Gruß

    Flyglobal
    Ralf1975 und mutzo86 sagen Danke für diesen Beitrag.

  20. #80
    Erfahrenes Mitglied
    Registriert seit
    28.12.2012
    Ort
    BRE
    Beiträge
    1.726

    Standard

    Zitat Zitat von flyglobal Beitrag anzeigen
    Deine +1 fällt ja durchaus durch eine gewisse Kleidungsvielfat auf - gefühlt: für alle Gelegenheiten was dabei.
    Könntest du mal so als Benchmark eine Aufnahme Eures Gepäcks machen- Sagen wir mal ausgeklappt und geschlossen.

    Wie lange kann man denn bei der schon bisherigen und noch anstehenden Reise mit wieviel auskommen.
    Und wie haltet ihr es mit dem Waschen- Irgendwann mal zwischendurch, oder ist alles für jeden Tag durchgeplant?
    Den Gedanken hatte ich auch schon, aber der aufmerksame Leser findet diesen Hinweis, der des Rätzels Lösung sein könne!

    Zitat Zitat von HON/UA Beitrag anzeigen
    Wie immer wurden wir sehr freundlich begrüßt, der Check-In durchgeführt und uns mitgeteilt, dass unser eingelagertes Gepäck schon auf dem Zimmer ist.

Seite 4 von 16 ErsteErste ... 2 3 4 5 6 14 ... LetzteLetzte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •