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Thema: QR Globetrotter & Global Travel Festival 2016 - ca. 345.000 QMiles mit 5 Trips

  1. #41
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    Zitat Zitat von QR_Seb Beitrag anzeigen

    Sie hat mich noch mehrfach nach den Visa-Regeln für CAI gefragt, ob ich wirklich Visa on Arrival bekommen kann.

    Fast Track Karte wurde weder näher inspiziert noch eingezogen. Ich kann sie also für jeden QR-Flug in Zukunft wiederverwenden (falls ich einmal in Eco ankommen sollte und für Platinum keine Karten an Bord ausgegeben werden, was laut FT eher selten vorkommt).


    Anhang 83691

    Die First Class Sektion in E war außer mir zunächst komplett leer, sodass tatsächlich eine gewisse Exklusivität gegeben war. Dusche stand zur Verfügung, allerdings gab es weniger Amenities als z. B. in der Al Safwa Lounge.

    Anhang 83692


    und ich frage mich, warum man den QR Platinum Mitgliedern hier nicht grundsätzlich (unabhängig vom F-Flug) Zutritt verschaffen kann um den Anspruch auf eine First Class Lounge zu befriedigen. Außer den QR-Gästen nutzt doch wohl kaum jemand diese Lounge, die Thai First Gäste werden in die große Royal First Lounge im Bereich D gehen.
    ah, da kommen Erinnerungen hoch,
    so langsam sollten die doch mal die VISA-Regeln für Deutsche in CAI kennen

    an der mysteriösen eigenen QR-Lounge in BKK soll ja immer noch gebaut werden, dann wird alles besser.

    also ich damals morgens in der TG-Lounge war, waren noch 2 weitere Personen dort, allerdings habe ich die weder in der F-Kabine noch in der J-Kabine soäter gesehen
    QR_Seb sagt Danke für diesen Beitrag.

  2. #42
    hidden LH-Seb
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    Lounge Review
    QR Al Safwa Lounge DOH

    SAFWA01.jpg

    Ich habe die Al Safwa Lounge Anfang des Jahres schon einmal ausführlich im QR First Class Lounge Thread vorgestellt und werde daher nur auf (kleine) Veränderungen eingehen.

    In den Private Rooms hat man die Klimatisierung nun deutlich besser im Griff und vielleicht war ich beim letzten Mal auch zu kritisch, was den Komfort des Betts angeht. Dieses Mal habe ich wunderbar geschlafen und habe nur einen Kritikpunkt bezüglich der Private Rooms, nämlich das Fehlen von internationalen Steckdosen außerhalb des Badezimmers. Sonst sind sie in der Lounge in den Sitzbereichen großzügig verbaut, aber nicht im Private Room. Die Amenities im Bad sind hingegen spitze.

    Das Breakfast Menu hat sich überhaupt nicht verändert, ich habe letztlich genau die gleiche Rührei-Kombination mit Hash Browns erhalten wie beim letzten Mal. Auch die Ausführung der Fruchtplatte ist 1:1 identisch. War aber alles exzellent, das Rühreich richtig cremig und die Hash Browns mit ordentlich Biss und nicht fettig.

    SAFWA05.jpg SAFWA07.jpg SAFWA08.jpg

    Den Dessert Room im Familien-Bereich habe ich angesehen, allerdings ist die Auswahl und Präsentation gegenüber den Reviews in diversen Blogs nun deutlich eingeschränkter. Das wird wohl damit zusammenhängen, dass den Raum kaum jemand kennt oder findet bzw. die Family Area erst gar nicht betritt, sodass sicherlich der Großteil der Produkte dort verworfen wird.

    SAFWA09.jpg

    Die Champagner-Auswahl umfasste Taittinger Comtes de Champagne 2006, Phillipponat Rose und Billecart-Salmon. Es kursiert laut Barmitarbeiter wohl auch ein Phillipponat Vintage Rose, der war aber nicht aufzufinden. Der Taittinger Comtes ist ein äußerst rundes, fruchtiges und vom Mundgefühl sehr weiches Blanc de Blanc Produkt, allerdings ist er geschmacklich längst nicht so einzigartig wie der Krug.

    ALSAFWA06.jpg

    Ich hatte mich ja schon mehrfach als Freund des musealen, beinahe kathedralischen Charakters der Lounge geoutet und das wurde nun weiter untermauert, indem die Schaukästen mit Exponaten aus dem Museum of Islamic Art versehen wurden, am Eingang zum Business Center entsprechende Museumskataloge auslagen und ein großes und farbenfrohes Gemälde am Eingang zum langen Korridor vor dem Wasserfall angebracht wurde. Diese Maßnahmen machen das optische Gesamtbild noch vollendeter.

    SAFWA02.jpg SAFWA03.jpg SAFWA04.jpg

    Die Mitarbeiter waren spitze und der Service schnell. Man wird alle 1-2 min gefragt, ob man noch etwas bestellen möchte. Ich wurde von vier verschiedenen Mitarbeitetn im Restaurant-Bereich mit „Welcome Back“ begrüßt, ohne dass irgendwelche Vielflieger-Insignien sichtbar waren. Wohl ein Zeichen, dass man oft genug mit QR unterwegs ist. Die Mitarbeiter wechseln allerdings zwischen den verschiedenen Lounges, einer erwähnte explizit, mich kürzlich (wohl letzte Woche) in der Al Mourjan Lounge bedient zu haben.

    Insgesamt ist die Al Safwa Lounge ein wunderschöner Ort zum Verweilen in der Wüste. Gerne jederzeit wieder. Wenn jetzt noch das Spa kostenlos wäre, gäbe es 10 Skytrax-Punkte, so bleibt es bei 9.
    hunter, ChrischMue, thomas.txl und 6 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  3. #43
    hidden LH-Seb
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    Flight Review
    QR 1303, DOH-CAI, First

    Das Boarding erfolgte über eine Fluggastbrücke, d. h. ich musste von der Al Safwa Lounge zum Gate laufen (ohne Al Maha Service) und konnte die Wurzelholzablagen im Plüschsessel-Bus nicht in Anspruch nehmen. Es gab einen kurzfristigen Equipment Change von einem B777 mit 42 F-Plätzen auf einen mit 24 F-Plätzen. In Bangkok hatte man mich offensichtlich ohne Info über den Sachverhalt auf Sitz 1A umgesetzt (ich hatte 5 ganz rechts beim OLCI ausgewählt, gab es nun natürlich nicht), was ich erst in Doha bemerkte. Ich hielt es zunächst für einen Fehler und wollte den Sitz am Gate korrigieren lassen, wurde dann allerdings über die Änderung und den freien Nebensitz 1B informiert, sodass ich es dabei belassen habe. Belegungsgrad war 17/24. Es ist einfach wunderbar, wie das Seat Blocking bei QR wann immer möglich auch in den Premium Kabinen funktioniert, und zwar ohne aktives Eingreifen oder gezieltes Ändern des Sitzes am Gate. Es handelt sich nicht um einen offiziellen Statusvorteil, klappt aber dennoch spitze. Seit ich Platinum bin, hatte ich 5 C/F Legs auf Fluggeräten mit 2-2-2 Konfig und davon war 4 mal der Nebensitz frei, nur auf DOH-KUL ging es bei voller Kabine nicht.

    QRF31.jpg

    Wo ich auf dem Bild schon die Bordkartenhülle platziert sehe, diese unterschiedlich farbigen Hüllen sowie Handgepäckanhänger werden laut Aussage der Gate-Agenten in CAI demnächst abgeschafft, sind sie doch ein Überbleibsel aus den Zeiten des alten Airports mit unterschiedlich farbigen Eingängen (deswegen steht bei C/F z. B. noch "Premium Transfer Terminal" auf dem OLCI Boarding Pass) und inzwischen relativ sinnlos geworden. Mal sehen, was dann kommt.

    Wie schon beim CAI-DOH Leg war der Service auch dieses Mal wieder super. Ich habe nach einem ausgiebigen Frühstück in der Al Safwa Lounge aber nur das Erdbeer-Pfannkuchen-Gericht bestellt. Ich bin nicht ganz sicher, ob es dasselbe war wie beim CMB-DOH Leg Anfang Juli, aber es war auf jeden Fall sehr lecker und ordentlich präsentiert.

    QRF32.jpg QRF33.jpg

    Den Smoothie habe ich auch probiert, war ohne Frage gut und ordentlich gekühlt, mich hat nur gestört, dass mehrere Plastikkanister, in denen diese Getränke vorgemischt enthalten sind, durch die First-Kabine getragen wurden. Das sollte man anders lösen. In der Al Mourjan und Al Safwa Lounge sind die Kanister aber auch im Einsatz und werden an der Bar sichtbar verwendet, z. B. auch für den Orangensaft.

    Ein ansonsten unspektakulärer Flug. Zeitgerecht gelandet, dann aber ein langer Weg zur Parkposition. Es gab einen extra Bus für First-Passagiere. Ankunft in Halle 1. Wartezeit an der Einreise ca. 10 min, die letzten Eco-Passagiere von einem anderen Flug waren noch vor mir, es gab keinen Fast Track. Gepäck war schon auf dem Band. Keine Zollkontrolle (wobei ca. jeder 3. für eine manuelle Gepäckkontrolle herausgezogen wurde). Der Ramasside Agent stand am Ausgang bereit, der Fahrer kam nach 2 min. Insgesamt eine eigentlich ganz glatt verlaufene Einreiseprozedur.
    ChrischMue, thomas.txl, kitchenbutcher und 3 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  4. #44
    hidden LH-Seb
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    Flight Review
    RJ 501, CAI-AMM, Business

    Departure Prozedur lief dieses Mal absolut zügig ab. Am Eingang keine Dokumentenkontrolle oder Gepäckkontrolle. Eigentlich bei kaum jemandem, der Mitarbeiter war wohl unmotiviert. Daher Wartezeit unter 3 min. An der Siko vor dem Check In war ich dieses Mal etwas offensiver, hat keine 2 min gedauert. Es musste nichts aus dem Gepäck entnommen werden, Liquids, Laptop, war alles egal. Hauptsache, die Schuhe wurden ausgezogen. Am Check In sofort drangekommen und zügig erledigt. An der Ausreise ca. 8 min gewartet. Insgesamt für CAI wohl ordentliche Zeiten. Ohne Bakschisch oder allzu intensiven Ellbogeneinsatz.

    Die „First Class Lounge“ war dieses Mal weniger voll als vor einer Woche. Allerdings gab es keine Warmspeisen, sodass es bei 2 Scheiben Kuchen und ein paar Drinks blieb. Ich habe mich in die „English Lounge“ (linkes Bild) zurückgezogen und war 75 min stets alleine drin. Es kamen ca. 5 mal Paxe und warfen einen Blick hinein. Als sie sahen, dass es dort nichts zu essen gibt, sind sie von dannen gezogen. Also ein guter Tipp für Leute, die in der insgesamt seltsamen Lounge ihre Ruhe haben wollen. Der Zugang wurde wieder kaum kontrolliert, wenn man über die Treppe auf der Seite der „Italian Lounge“ hineingeht und irgendeine goldene oder schwarze Karte hochhält und „Business Class“ oder „Platinum Member“ sagt, sollte eigentlich jeder reinkommen.

    CAI01.jpg CAI02.jpg

    Am Gate gibt es keine Unterscheidung nach Klassen oder Status, sondern nur eine Schlange. Daher schön 10 min in die Eco-Schlange einreihen. Wieder Schuhe ausziehen, aber sonst nichts aus dem Gepäck rausholen. Am Ausgang gab es auch kein Priority Boarding, wieder nur arabische Ansagen und eine erneute intensive Passkontrolle, wo der ganze Pass durchgeblättert wurde.

    Mit dem Bus zur Vorfeldposition. Dort wurden oben auf der Treppe (!) vor der Tür, teilweise in der Galley nach dem Einsteigen (!) noch manuelle Handgepäckkontrollen (!) durchgeführt, was das Boarding extrem verzögerte und für einen verspäteten Abflug sorgte. Ich weiß nicht, was gesucht wurde, ich selbst wurde nicht kontrolliert. Nach 2-3 vorherigen Security Scans aber schon merkwürdig.

    Wir hatten ein Equipment Change auf A320, sodass ich die 1-2 Sitzkonfiguration in der Embraer nicht testen konnte. Da der Equipment Change sehr kurzfristig erfolgte, blieben alle B-Sitze leer und ich hatte wieder 1A mit freiem Nebensitz.

    Der Sitz war ähnlich zu den alten QR A320 Sitzen und etwas bequemer als ich befürchtete, ist für 1 h Flugzeit aber auch nicht sehr relevant, da man die meiste Zeit ohnehin den (doch halbwegs ordentlichen) Recline nicht nutzen kann.

    CAI03.jpg

    Service war ok, es gab Zeitungen, Hot Towels, Datteln und arabischen Kaffee vor dem Abflug sowie eine Getränkerunde mit Säften und Wasser. Natürlich gibt es in der Präsentation einen Unterschied zu QR. So wurde z. B. der arabische Kaffee aus einer Thermoskanne und nicht aus einer goldenen arabischen Kanne ausgeschenkt und die Drinks wurden auf einem Tablett vorgerichtet anstatt individuell auf Wunsch gebracht zu werden.

    Zu meiner Überraschung gab es Champagner, natürlich erst nach dem Abflug (Schließen der Türen war nicht ausreichend). Standard-Taittinger, den ich vorher noch nie probiert hatte. Fällt natürlich gegen den Rose und Comtes etwas ab, und ich würde ihn geschmacklich auf dem Niveau von Billecart-Salmon sehen. Leider gab es nur kalte Snacks und die waren nicht sonderlich gut. Da hatte ich mir nach der schönen Eco-Verpflegung auf dem Hinflug inkl. des substantiellen Frühstücks auf dem Eco-Leg AMM-CAI mehr erwartet. Hier hat man in der Crown Class genannten Premium Kabine eindeutig nicht das Niveau (Auswahl, Vorhandensein von Warmspeisen, Präsentation) vergleichbar langer QR-Segmente.

    CAI04.jpg

    In Amman wurde dann für die C-Gäste ein separater Bus verwendet.

    CAI05.jpg

    Fußweg vom Gate ca. 30 Sekunden zum Transfer Desk. Der Queen Alia Airport ist super aufgebaut, die Beschilderung ist klar und die Wege sind kurz. STPC wieder ohne große Worte oder Nachfragen bekommen. Dann musste ich aber ca. 15 min warten, bis auch alle Eco-Passagiere des CAI-Flugs auf potentielle STPC-Ansprüche geprüft waren. Die Einreisekontrolle war dieses Mal strikter mit biometrischer Erfassung, zweimaligem Durchblättern aller Seiten des Reisepasses und dementsprechend bei ca. 10 Transit-Kunden unseres Fluges etwas langwierig. Es erfolgte auch eine Handgepäckkontrolle am Zoll.

    Im Bus zum Hotel warteten dann ca. 20 QR (!)-Passagiere. Diese haben sicherlich schon 30 min dort gewartet, da nur ein Mitarbeiter für die Abwicklung der ganzen STPC-Einreiseformalitäten und Eskortierung bis zum Bus verantwortlich ist. Die Passagiere im Bus hatten soweit ich es sehen konnte alle blaue (Doha Arrival) QR-Bordkarten-Hüllen und Eco-Bordkarten, was die dort zu suchen hatten und warum sie in Amman STPC-berechtigt waren, erschloss sich mir nicht ganz. Der Aufenthalt war bei manchen davon 20 Stunden, so hatten sie es jedenfalls bei der Forderung nach kostenlosem WLAN im Hotel angegeben.

    Beim Aussteigen war ein bisschen Ellbogen-Einsatz nötig um weit vorne in der Schlange der insgesamt 30 Paxe zu sein, es war immerhin schon gegen Mitternacht (45 min nach Landung) als wir am Hotel ankamen. Erneute Handgepäck-Durchleuchtung am Hoteleingang. Dann relativ rasche Ausgabe der Key-Cards, die dann leider aufgrund eines Systemfehlers nicht funktionierten, sodass ein Hotelmitarbeiter mit Master Key jedem einzeln Zugang verschaffen musste und man sein Zimmer hinterher auch praktisch nicht mehr verlassen hätte können bzw. dann nicht mehr hineingekommen wäre.

    Dies alles erfolgte, während die QR-Gäste noch über das (nicht kostenfreie, 5 $/Stunde) WLAN diskutierten. Hier habe ich mir dann mit „I am a Oneworld Emerald member travelling in Business Class and I am not willing to wait any longer” sofortige Abfertigung verschafft. Ich mag mir nicht vorstellen, wie lange es gedauert hat, allen 30 Paxen einzeln Zutritt zu verschaffen und gleichzeitig noch die WLAN Diskussion abzuhalten. Alles in allem eine chaotische Organisation. Der eine oder andere QR-Gast wird zwischen Landung (falls sie mit QR 400 kamen, der ist gestern 1 h verspätet um 20:45 gelandet) und Zimmerbezug dann fast 4 h gewartet haben. Für mich selbst ist es aber wieder gut gelaufen. 60 min nach der Landung war ich mit eigentlich unberechtigtem STPC bettfertig und hatte über 7 h Schlaf vor mir.

    Ich würde das auch in Zukunft wieder so buchen und, auf das Risiko, dass es mal schiefgeht und man in der allerdings selbst zur Frühstückszeit absolut ruhigen Lounge übernachten muss, das STPC mitnehmen. Man hat mit Ausnahme eines Zahnputzsets im Zimmer alles was man benötigt, eine Dusche und ein komfortables Bett. Ob man das als statusloser Eco-Pax riskieren sollte, steht auf einem anderen Blatt. Zumindest kann man sich in die Crown Lounge einkaufen, falls es schief geht. Einen STPC-Aufenthalt > 12 h oder in den Tagstunden würde ich aufgrund des Gefängnis-ähnlichen Charakters aber nicht dort haben wollen.
    hunter, ChrischMue, thomas.txl und 4 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  5. #45
    hidden LH-Seb
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    Flight Review
    RJ 125, AMM-FRA, Business

    75 min vor dem Boarding erfolgte der Weckruf, ich soll in 15 min in der Lobby sein. Man hat mir beim Check Out noch ein Frühstück anbieten wollen, welches ich mit Verweis auf die Lounge abgelehnt habe. Interessanterweise wurde bei der Abfahrt nach Klassen getrennt. Jetzt kam ich als C-Pax alleine in einen Minivan und nicht in den großen Bus. Die Abfahrt erfolgte 2 min, nachdem ich in der Lobby erschien. Vorher noch eine Handgepäck-Durchleuchtung am Hotelausgang. Der Chauffeur war nicht begeistert, er hatte um 8:00 Uhr Dienstschluss und durch die obligatorische Kontrolle durch die Militärpolizei bei der Zufahrt zum Airport (inkl. gepanzertem Fahrzeug mit Maschinengewehr auf dem Dach direkt nach dem Checkpoint) waren wir erst um 8:03 Uhr am Airport und er wohl erst um 8:08 Uhr wieder zurück am Hotel. Was wäre wohl mit seiner Schicht passiert, wenn ich erst noch frühstücken hätte wollen?

    Es gab einen separaten Terminal-Eingang für C-Paxe und dieses Mal wurde ich vom unmotivierten Chauffeur nicht bis zur Ausreise begleitet, hätte also einen „Fluchtversuch“ unternehmen können. Weit wäre ich wohl nicht gekommen, spätestens am Maschinengewehr-Checkpoint wäre das Transit-Visum aufgefallen. Umso sinnloser wirkt das stringente Eskortieren bei den vorherigen Wegen in und außerhalb des Airports.

    Am separaten C-Eingang (der gar nichts bringt außer weiteren Wegen und einer Kontrolle mehr) erfolgte wieder eine Handgepäck-Durchleuchtung. Ausreise ging schnell, es wurde wieder nicht gestempelt, aber die Transit-Karte eingezogen. Die nächste Siko war dann strikt, Schuhe ausziehen, Sprengstoff-Test an der Kamera. Auch sonst wurde jeder Zweite einer manuellen Handgepäck-Nachkontrolle unterzogen. Alles ging jedoch relativ schnell.

    Kurzes Frühstück in der Lounge, v. a. die Thymian-Brötchen möchte ich nachdrücklich empfehlen.

    RJ01.jpg

    Boarding 40 min vor Abflug, über das vorgebaute Zelt mit den Busgates. Separater Bus für C-Paxe, der erst nach dem Y-Bus abfuhr.

    C mit 4/16 belegt, Sitz 1A mit freiem Nebensitz. Reihe 1 ganz frei und 2A/B auch, daher schön ruhig. Ich frage mich (war gestern Abend auch schon so), warum sich die RJ C-Gäste so gerne in die hinterste Reihe setzen, direkt vor die Schreikinder am Y-Bulkhead. Vielleicht liegt es an der halbwegs ordentlichen Qualität der Kopfhörer.

    Der Sitz war identisch mit dem von gestern. Für einen 4:20 h Tagflug vollkommen in Ordnung, aber natürlich kein Equipment, das Begeisterung hervorruft. Zudem mag ich Kunstledersitze nicht wegen der Akkumulation von Feuchtigkeit.

    Es wurden kleine Amenity Kits ausgeteilt, welche Socken, Schlafbrille und Zahnputzset beinhalteten. Dann Menükarten und Pre-Departure Drinks. Nettes Feature der Menükarten waren beigelegte Sticker, die man am Sitz anbringen sollte, um auszudrücken, ob man für die Verpflegung geweckt werden möchte. Gab es bei ET übrigens auch. Mag sehr effizient sein, schöner ist natürlich die QR-Variante, bei der man den Zeitpunkt der Verpflegung, des Weckens etc. individuell bespricht.

    RJ02.jpg

    Ca. 20 min nach dem Start wurden Hot Towels und ein akzeptabler Beeren-Milchshake gereicht, alternativ Säfte. Schwerer Minuspunkt: In meinem Milchshake war ein scharfkantiges Aluminium-Stück, vermutlich von der Abdeckung des Transportkanisters der Shakes. Glücklicherweise bemerkt und nicht ingestiert.

    Dann ging es weiter mit dem eigentlichen Frühstück-Service. Ich konnte das Omelett aus dem VLML und die Pfannkuchen von der regulären Karte bekommen. Die Beilagen auf der rechten Seite der Karte wurden von einem Trolley auf Zuruf serviert. Omelett war sehr gut, die Gemüsebeilage auch. Die Hash Browns waren merkwürdig und viel zu weich. Die Pfannkuchen / Crepes waren ok, aber geschmacklich kein Vergleich zu denen von QR 1303.

    RJ03.jpg RJ04.jpg RJ05.jpg

    Es folgte noch eine Getränkerunde. Taittinger mit einer großen Portion Nüsse (nicht bestellt, nicht angewärmt und nicht gegessen). Danach wurde die Kabine abgedunkelt und ich fand noch eine Stunde Schlaf. Vor der Landung wurde mir noch ein Taittinger aufgedrängt, auch hier wurde letztlich der Großteil der Flasche entsorgt. Damit könnte man doch bei einem Feedback-Durchgang noch ein paar Statuskunden in der Eco glücklich machen. So vollendet ist der Service bei RJ aber dann doch nicht, bei QR was den Schampus in der Eco betrifft leider in der Regel auch nicht (mehr).

    Insgesamt bei nur 70 € Preisdifferenz zur Eco für CAI-AMM-FRA, zum Großteil durch den Meilenzugewinn kompensiert, absolut vertretbar und sinnvoll hier C zu buchen, aber im Gegensatz zur überraschend guten Eco ist die Crown Class kein Produkt, das zu begeistern vermag. Weder der Sitz, noch das Soft Product. Wenn ich mir bewusst mache, dass die 4 RJ-Legs (inkl. der zwei in Eco) pro Flugmeile mehr gekostet haben als die 4 QR-Legs dieser Reise, muss sich das Produkt auch an QR messen lassen. Und den Vergleich hält es in nahezu keinem Aspekt stand.

    Landung erfolgte vor der angesetzten Zeit. Danach folgte eine vernichtende Vorstellung des Fraports. Erst eine lange Fahrt zum Finger-Gate. Dann mehrere Minuten Wartezeit an der Passkontrolle (Bereich E), weil man es nicht geschafft hat, neben „All Passports“ und „EU Passports“ noch eine dritte Lane für die E-Gates einzurichten. Man hätte nur ein Absperrband anders setzen müssen und das ganze wäre erheblich entzerrt worden. Wenn ich die fehlenden Fast Tracks bei der Ein-/Ausreise z. B. in CAI kritisiere, die gibt es in FRA übrigens auch nicht, nur bei der Siko. So musste man in der Schlange „EU Passports“ die ganzen Familien und Wenigflieger abwarten (kurz zuvor kam ein Sun Express Flug rein), die mit den E-Gates nichts anfangen konnten oder durften, bis man irgendwann Zugang zum E-Gate bekam.

    Anschließend 27 min Wartezeit (!!!) auf das Gepäck. Es wurde auf dem gleichen Band erst ein Aeroflot-Flug abgefertigt. Viele der Paxe schienen noch an der desorganisierten Passkontrolle festzuhängen, sodass sich das Gepäckband füllte und die Ausgabe immer wieder durch die Lichtschranke gestoppt wurde. Die Gepäckbänder sind meines Erachtens viel zu klein, selbst das ist z. B. in CAI besser gelöst. Als dann endlich das RJ-Gepäck kam, war mein Koffer ca. an Position 50 (!!!) trotz angebrachtem Priority-Tag. Den anderen C-Gästen ging es nicht besser. Es ist nicht das erste Mal, dass bei Ankunft in Terminal 2 die Oneworld Priority Tags vollkommen ignoriert werden. Damit nicht genug. Skytrain außer Betrieb. Warten auf den Bus, dieser war dann vollkommen überfüllt. Es dauerte in der Gesamtschau geschlagene 61 min von der Landung bis ich am Übergang zum Fernbahnhof angekommen war und für das gewünschte nachgeordnete Verkehrsmittel zur Verfügung stand (was ich für meine Statistik als „Verlassen des Airports“ betrachte, die Wartezeit auf den Anschluss-Zug ist natürlich nicht eingerechnet). Ein absoluter Negativrekord bei den 9 Segmenten dieser Reise, inkl. Economy-Arrival in CAI (beim ersten Mal) und Ankunft in BKK ohne Fast Track Card.

    RJ06.jpg

    Sicherheitspersonal oder Polizei war außerhalb der üblichen Kontrollstellen nicht zu sehen, vor dem Zoll-Ausgang im Bereich E waren ca. 200 Angehörige und sonstiges Empfangspersonal, alle standen wild durcheinander und versperrten den Weg. Kein Ein- oder Ausgang des Gebäudes war irgendwie gesichert oder mit Gepäckkontrollen bewährt. Es herrschte ein totales Chaos im Terminal. Wo ist da bitte das Sicherheitskonzept?

    Hier im Forum wird ja gerne der HIA oder andere Middle East Airports kritisiert, aber nach dieser zum wiederholten Mal indiskutablen Vorstellung in Terminal 2 würde ich zumindest selbiges gerne sofort gegen eine Kopie des HIA eintauschen wollen. Und von mir aus auch mit dem Sicherheitspaket von AMM, wo man praktisch ohne Zeitverlust eine ganze Reihe von Gepäckkontrollen mit steigender Stringenz angesetzt hat, damit den Passagier-Strom entzerrt und Unbefugte nicht einmal in die Nähe des Geländes kommen.
    hunter, ChrischMue, thomas.txl und 3 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  6. #46
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    Zitat Zitat von QR_Seb Beitrag anzeigen
    Hier habe ich mir dann mit „I am a Oneworld Emerald member travelling in Business Class and I am not willing to wait any longer” sofortige Abfertigung verschafft.
    jawoll!
    DYKWIA ?!?
    bivinco sagt Danke für diesen Beitrag.

  7. #47
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    Zitat Zitat von crossfire Beitrag anzeigen
    Ein interessanter Bericht, substantiert auf den Punkt gebracht und die Planung mit geradezu wissenschaftlicher Akribie realisiert!
    Mich interessiert, was Du mit den ca.345k Meilen anfangen kannst und den dazugehöriger QR Points, der angenommene Meilenpreis von ca.1,5 Cent dafür ist ja in Ordnung. Weiterhin viel Spaß u.gute Reise!
    In der Tat sind viele Stunden in die Planung der Reise geflossen, ebenso wie in die Planung der Globetrotter-Strategie (inkl. etlichen PNs und Telefonaten mit Mitforisten) und es werden wieder viele Stunden darauf verwendet werden, vor den BAH-DOH-MEL im November einen Trip zu basteln (wohl über Addis Abeba), der das dritte Badge kosteneffizient bringt (wird wohl nur mit Eco gehen). Um ehrlich zu sein, die Planung macht genauso viel Spaß wie das Abfliegen der Trips und ist essentieller Bestandteil der Vorfreude und des Vergnügens. Es gab für die hier vorgestellte Reise ebenso wie für alle anderen einen äußerst detaillierten Zeitplan, auch für das touristische Programm. Nur so habe ich das Gefühl, alles was ich sehen will, auch unterzubringen. Und die Planung bei dieser Reise ist von a bis z aufgegangen. Dazu gehört eben wie z. B. im Falle der Amman-STPCs oder zuletzt bei den Lounges in CMB auch eine gute Vorab-Information, was man sich erlauben kann und wie man bestimmte Dinge so durchsetzt, wie man sie haben möchte.

    Ich werde beruflich voraussichtlich ab Mitte nächsten Jahres länger in den USA landen (wohl IAH) und auf AA gibt es für 60.000 QMiles C/F-Kombis nach Europa. Da die Strecke typischerweise sauteuer ist, selbst in Y, lässt sich eine sehr gute Cent/Meile Ratio herausholen. Mit den Meilen gibt es 2 Round Trips in C+domestic F für Privatreisen nach Europa. Der Rest wird (vor dem US-Aufenthalt) für QR-Upgrades oder noch einen C/F Award bei QR verwendet. Die QPoints brauche ich um meinen Platinum-Status zu halten. Da ich letztes Jahr den Platinum bei 474 QPoints nur über die Globetrotter-Kampagne geschafft hatte, hilft mir die 24-Monate-Regel nicht. Daher brauche ich die 540 QPoints dieses Jahr auf ganz reguläre Weise (ist aber bei der bisherigen Ausbeute nur noch Formsache, ich muss nur die bestehenden Tickets abfliegen). Allerdings möchte ich mir noch einen Vorsprung für nächstes Jahr anlegen um bei dann weniger QR-Flügen im Januar 2018 den Platinum über die 24-Monate-Regel requalifizieren zu können und somit für die gesamte Dauer meines US-Aufenthalts einen non-AA Emerald zu haben, was sich für den Lounge-Access (und falls nötig Y->MCE Upgrades bereits zum Buchungszeitpunkt) natürlich sehr förderlich macht, zumal es an meinen strategischen Umsteigepunkten überall F-Lounges gäbe.

    Dazu kommen (gar nicht in der Gegenwert-Berechnung berücksichtigt) die 2 x 60 QCredits im Januar 2017 und 2018, sowie 40 weitere im Januar 2019. Ich setze den QCredit für Y->C/F Upgrades mit ca. 18 Euro an, wenn man sie für C->F Upgrades auf der Langstrecke nutzt, ist der Gegenwert noch höher. Eine schöne Verwendung dafür ist meinerseits das Y->C/F Upgrade ex-DE nach Middle East für 30 Credits. Das bringt Al Safwa Access und aufgrund der verhältnismäßig hohen C/F Preise auf den Strecken einen hohen Euro/QCredit Gegenwert.
    thomas.txl, crossfire, WK7 und 3 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  8. #48
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    Zitat Zitat von denkigroove Beitrag anzeigen
    Das ist wohl eher Wunschdenken und wenig realistisch. An welchen nicht OW-Hubs kannst Du denn als Statuspax die First Lounge einer anderen Allianz nutzen?
    Außerdem: So wie QR andere Statuspax behandelt (bezogen auf die "netten und äußerst einladenden" Oneworld-Lunges in Doha wenn man nicht QR C/F fliegt) sollte die Thai C-Lounge völlig reichen - passt ja qualitativ irgendwie auch.

    Ich finde deinen Bericht wirklich interessant - mir persönlich wird aber QR mitsamt seinem Meilenprogramm hier sowie in deinen anderen Posts etwas zu hoch in den Himmel gejubelt. Die noch sehr inkonsistente Hardware-Diskussion wurde ja schon an anderer Stelle geführt.

    Nun ja, dieser Bericht ist keine wissenschaftliche und objektivierbare Abfassung über die Leistungsfähigkeit von QR oder anderen Airlines, sondern die subjektive Sicht eines QR Platinum Members, das neben dem allgemein guten Produkt noch etliche offizielle und inoffizielle Vorteile beim Fliegen mit dieser Airline hat. Mein Empfinden des Produkts, der Services und des HIA ist dadurch sicherlich ein anderes (vor allem in Y) als bei Gelegenheits-QR-Kunden.

    Das wäre umgekehrt genauso. Stellen wir uns doch z. B. einmal die Reiseberichte eines HON und mir als M&M Blue vor, wenn wir r/t FRA-ZRH auf LH in C fliegen. Während ich das mittelklassige Produkt einer 4* Airline (zumal in Kenntnis des Angebots in der Premium Kabine von QR auf ähnlich langen Strecken) mit Attributen wie Economy-Sitz, Kaltverpflegung, fehlender Champagner und durchschnittliche Lounges belegen würde, wären vom HON Ausführungen über die 5 Champagner-Sorten im FCT, die Gummienten im Hot Tub, das a la carte Dining vor Abflug, den Porsche-Transfer zum Flugzeug und die zu einem Bett umfunktionierte freie Dreierreihe an Bord zu vernehmen. Beide Berichte würden die Tatsachen wiedergeben und doch zu einer vollkommen unterschiedlichen Bewertung des Produkts kommen. Warum soll das bei QR anders sein?

    Unabhängig vom subjektiven Empfinden dokumentieren die einschlägigen Rankings und Awards aber schon, dass QR in puncto Service, insbesondere in der Business Class, zu den führenden Airlines gehört und ich mit der in vielen Aspekten positiven Bewertung nicht alleine dastehe. Da ich mit der neuen Skytrax Nr. 1 noch nicht geflogen bin, ist QR von den Airlines, die ich bisher erleben konnte, die am besten gerankte. Und das deckt sich ganz sicher auch mit meiner Einschätzung.

    Ich möchte aber auch betonen, dass QR in den Berichten an den (von der Airline auch pausenlos selbst proklamierten) allerhöchsten Maßstäben gemessen wird und eher mit besonderer Härte für suboptimale Aspekte kritisiert wird. Ich habe sogar eher das Gefühl, dass meine Berichte die in der Gesamtschau gravierende Überlegenheit von QR gegenüber den anderen vorgestellten Produkten nicht hinreichend zum Ausdruck bringen, weil ich die Ansprüche bei QR von vorneherein höher ansetze.

    Dazu gehört auch die Lounge-Situation in Doha. Machen wir uns doch nichts vor, die „First Class Lounge“ für Oneworld Kunden ist an sich eine Lounge, die mehr bietet als viele andere Lounges weltweit. Es gibt kostenlose Duschen mit einer Reihe Amenities, ein kleines Business Center, Champagner, eine passable Getränkeauswahl und auch ein paar (wenngleich eher landestypische) Snacks. Ich habe insgesamt schon etliche Stunden in der Lounge verbracht, sogar einmal dort übernachtet. Überfüllt oder überhaupt voll habe ich sie noch nie erlebt, die „Business Class Lounge“ schon. Die derbe Kritik an der Lounge rührt doch eher daher, dass wir die Lounge am QR-Anspruch und an Al Mourjan und Al Safwa sowie einigen wenigen wirklich exzellenten oneworld F-Lounges an anderen Airports messen. Mit diesem Wissen ist die Lounge relativ betrachtet natürlich indiskutabel, wenig einladend und absolut nicht repräsentativ. Ja, die Lounge ist neben dem B777 Hard Product mein größter Kritikpunkt am QR-Erlebnis. Ich halte sie für absolut schädlich in den Skytrax Rankings, da sie den OW-Vielfliegern nicht das dem Hub einer 5* Airline würdige Erlebnis bietet und dem Gesamtbild des QR-Erlebnisses abträglich ist. Eine dringende Optimierung wäre nötig und ich hoffe, sie kommt mit der Expansion des Airports auch. Die Business und First Class Lounges zusammen als OWS / Silver / Gold Lounge und für OWE / Platinum ein Produkt zwischen dem bisherigen und der Al Mourjan Lounge, alternativ Al Mourjan Access. Es muss aber auch erwähnt werden, dass man am Hub anderer OW-Airlines (u. a. CMB, TXL, letztlich auch AMM mit kostenpflichtigen Duschen und schlechterer Getränkeauswahl) als OWE noch schlechtere Lounge-Produkte bekommt.

    Die Hardware im B777 ist mein zweiter großer Kritikpunkt, aber die dürfte sich in C kurz- bis mittelfristig ändern und vielleicht kommen dann Zeiten, in denen wir uns über einen Equipment Change von B777 auf A350 ärgern. Wenn ich mir ansehe, dass die angeblich beste Airline der Welt in ihre B777 ein neues 2-3-2 Produkt verbaut, sollte ich vielleicht aufhören, das Produkt von QR niederzumachen.

    Beim Meilenprogramm kann ich nur nochmals meine Einschätzung wiederholen, dass QRPC das wohl am meisten unterschätzte Programm in diesem Forum ist, zumindest wenn man nicht nur bei QR sammelt, sondern fast alle OW-Flüge auf QR absolviert. Die offiziellen und inoffiziellen Statusvorteile gehen, solange man auf QR fliegt, weit über die jeweiligen OW-Vorteile hinaus, insbesondere auch für den superleicht erreichbaren Silver-Status. Mit den hohen Tier Boni für Gold und Platinum, den praktisch monatlichen Promos (manchmal targeted, manchmal für alle), der Globetrotter Kampagne und den QCredits hat QR für Maximierer, Mile Runner und sonstigen Meilen-Mathematiker doch allerlei zu bieten. Wer kann mir denn sonst ein Programm nennen (egal aus welcher Allianz), mit dem man mit vergleichbarem Geld- und Zeitaufwand mehr Meilen generieren kann und über 5 interkontinentale Trips hinweg, zu mehr als der Hälfte in den Premium Klassen geflogen, die Kosten der Tickets mit den Meilen kompensieren kann (bzw. unter Würdigung der QCredits überkompensieren kann)?

    QR Privilege Club mit den unterschiedlichen Währungen (Miles, Point, Credits) und den vielen verschachtelten Promos mit komplexen Regelwerken und jeweiliger Registrierungspflicht ist sicherlich ein anspruchsvolles Konstrukt, wer es aber durchschaut, sich aktiv um die Promos kümmert und alles ausreizt, kann gnadenlos maximieren. In diesem Thread kann man ja verfolgen, wie es funktionieren kann. Leider habe ich die letzten beiden Quadruple QPoints & QMiles Promos nicht bekommen, damit hätte man mit ein wenig Bastelei und ohne jedwede Restriktion bezüglich Zielen oder Kabinenklassen in ein paar Tagen nochmals fast 300.000 Meilen unter Ticket-Kosten und weit über 1000 QPoints generieren können plus 40 % Redemption Discount auf den nächsten Award. Vielleicht beim nächsten Mal. So eine Promo bekommen und noch mit den ausstehenden Globetrotter-Badges kombinieren, das wäre der ultimative Maximierspaß und man könnte den Thread-Titel leicht in Richtung 500.000 Meilen korrigieren. Beim QRPC ist alles möglich, irgendwas kommt bestimmt noch.
    hunter, ChrischMue, thomas.txl und 4 Andere sagen Danke für diesen Beitrag.

  9. #49
    hidden LH-Seb
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    Zitat Zitat von tony_fcb Beitrag anzeigen
    jawoll!
    DYKWIA ?!?
    Ja, manchmal eben nötig und effektiv. Das wussten die im Hotel nicht, die Bordkarten wurden nur bei der initialen Ausgabe der grünen Karte durch den Airline-Mitarbeiter in Augenschein genommen. Die weitere Abwicklung inklusive Begleitung durch die Immigration, Transport zum Hotel, Empfang dort etc. erfolgte durch Hotelmitarbeiter. Ich habe die Maßnahme eher zu spät gebracht, beim Sprint vom Bus zur Handgepräckkontrolle und anschließenden Ausgabe der Zimmerkarten zählte nur das strategische und körperliche Durchsetzungsvermögen und der Platz weit vorne in der Schlange überwiegend junger arabischer Männer war wortlos und "fair" erarbeitet worden. Ich hatte an dem Tag aber auch schon 2 Flüge und ein anstrengendes Programm in CAI, es ging auf Mitternacht zu und die WLAN-Diskussion war mir zu wider. Die Herren QR-Eco-Paxe auf fremdem Terrain hätten sich vorher z. B. im Flyertalk informieren können, dass es das nicht gibt. Am Ende hat die Maßnahme gewirkt und das zählt. Als man im Hotel Bescheid wusste, war der Service am nächsten Morgen auch ein anderer. Was spricht denn dagegen, die Abfertigung gleich zu strukturieren? Der Hotelmitarbeiter könnte schon beim Ausstieg aus dem Bus in die Runde fragen: Business Class?, dann Emerald & Sapphire & RJ Silver?, dann alle anderen. Würde klare Verhältnisse schaffen und Ellbogeneinsatz unnötig machen. Von mir aus auch gerne Familien mit Kindern vor Business Class.

    Mir sind Strukturen wie z. B. am HIA lieber, wo eine klare Hierarchie bei der Abfertigung an allen Stationen herrscht (Al Maha > F/C > Y mit Status ohne Al Maha > Y ohne Status oder Fremd-Ruby). In DOH landen C/F-Paxe bei der STPC-Abfertigung an einem anderen Schalter, in einem anderen Bus (wenn überhaupt in einem Bus), in einem anderen Hotel. Da braucht es keine Worte und keine Ellbogen. Statuskunden in Y stehen zwar ggf. an, bekommen dann aber auch ein 5* Hotel. Mit Status, Buchungsklasse und/oder Al Maha Service werden Priority-Ansprüche durchgesetzt, und statuslos in Y (die Zeiten habe ich natürlich auch schon erlebt) steht man hinten an und das hat auch so zu sein. Als ich in DOH im Februar einmal ohne Al Maha Service in C eingereist bin und in der Immigration Lounge einige Gäste mit Al Maha Service passieren lassen musste, war das völlig ok, es war mein Fehler den Service nicht zu nutzen und wider besseren Wissens meine Position in der HIA-Hierarchie zu schwächen und ich hatte es wortlos zu akzeptieren und zu lächeln. Wenn ich statuslos LH in Eco fliege, habe ich anzustehen, den Mund zu halten und das hinzunehmen was ich bezahlt habe. Das erwarte ich aber umgekehrt auch von statuslosen Eco-Passagieren bei QR/OW.
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  10. #50
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    Irgendwie fing das ja interessant an, aber ...

    Zitat Zitat von QR_Seb Beitrag anzeigen
    Hier habe ich mir dann mit „I am a Oneworld Emerald member travelling in Business Class and I am not willing to wait any longer” sofortige Abfertigung verschafft.
    ... es ist dann doch alles nur ne peinliche Profilneurose.

  11. #51
    hidden LH-Seb
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    Letztere Aussage und vor allem das letzte Wort betrachte ich als Anerkennung, den Sinn des Forums oder zumindest großer Teile davon verstanden zu haben. Nun gut, die Flüge waren ja nur ein Aspekt der Reise. In Post #19 und #20 wurden ein paar Bilder vom ersten CAI-Layover eingestellt und nun folgt noch ein Bericht zum zweiten Layover.

    Das Zeitfenster für die zweite Tour war zwischen QR 1303 und RJ 501 natürlich knapp. Dennoch nahmen wir uns fast 2 Stunden für das ägyptische Museum. Damit verhält es sich meines Erachtens ähnlich wie z. B. mit dem Museum of Islamic Art in Doha. Ohne fachkundige Führung ist es schwer, die historische Bedeutung vieler Exponate einzuordnen und da war die äußerst detailreiche und dennoch unterhaltsame Führung durch Sham von der Fa. Ramasside Tours Gold wert. Die Exponate sind natürlich sensationell und größtenteils super erhalten, die Ausstellungstechnik des Museums ist hingegen antiquiert. Klimatisiert ist das Gebäude auch nicht, zumindest wurden in der oberen Etage Ventilatoren installiert. Ein großer Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf den Beigaben des Grabs von Tutanchamun, der als jugendlicher König zwar für die ägyptische Geschichte wenig bedeutend war, dessen weitgehend vollständig erhaltenes Grab mit über 5000 einzelnen Beigaben inklusive vieler Alltagsgegenstände aber in den 1920er Jahren entdeckt wurde.

    B20.jpg B22.jpg B21.jpg B23.jpg

    Anschließend ging es weiter zum Cairo Tower um das Panorama zu genießen und eine kurze Kaffeepause im Restaurant des Towers einzulegen. Ich war überrascht, wie voll es im Restaurant und dem Observation Deck war. Das Preisniveau war auch ganz ok. 3 Scheiben Kuchen, Eistee und Cappuccino für zusammen 3,70 €. Der Eintritt liegt für Ausländer bei umgerechnet 7 Euro.

    B27.jpg B28.jpg B29.jpg

    Danach ging es nach einer kurzen Fahrt durch die Downtown Area zum Khan el-Khalili Basar. Dieser war größer als erwartet, aber doch sehr touristisch geprägt wie leider die meisten Souqs in der Region, sodass nur wenige einheimische Produkte und viel Schrottware aus Fernost feilgeboten wurden.

    B31.jpg B32.jpg B33.jpg

    Damit war dann in der Summe der beiden Layover auch alles vorher abgestimmte Programm erledigt und wir waren ca. 10 min früher als geplant wieder am Airport. Alles in allem kann ich die Firma und ihre Programme nur uneingeschränkt empfehlen.

    Wie versprochen, folgen dann in den kommenden Tagen sukzessive die Berichte und Bilder zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten in Kuala Lumpur, und natürlich noch die Meilen- und QPoint-Bilanz, sobald alle RJ-Segmente kreditiert sind.
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  12. #52
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    Wie versprochen, beginne ich mit einer kurzen bebilderten Vorstellung ausgewählter Sehenswürdigkeiten, die während des Aufenthalts in Kuala Lumpur besucht worden. Die Wolkenkratzer, Tempel und Shopping Malls werden natürlich noch zu ihrem Recht kommen, aber heute beginne ich mit den Lake Gardens.

    Es handelt sich um ein ca. 90 ha großes Areal, das leicht von KL Sentral oder der Kuala Lumpur Station erreicht werden kann. Zu den Attraktionen gehören neben extensiven und wunderschön angelegten Gartenanlagen mit verschiedenen Themen (z. B. Orchid Garden, Palm Collection, …) auch ein Wildpark (Deer Park), Bird Park und ein Schmetterlingshaus. Die letzten beiden Attraktionen kosten Eintritt. Da meine Zeitressourcen limitiert waren, habe ich den Bird Park ausgelassen, beim Vorbeilaufen jedoch akustisch mitbekommen, dass u. a. eine Musik-untermauerte Show mit sprechenden Papageien stattfand. Das Schmetterlingshaus (Eintritt ca. 5 Euro) habe ich mir angesehen, es bot neben einem mit Netzen um- und überbauten Freigelände auch ein kleines Museum.

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  13. #53
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    Zitat Zitat von QR_Seb Beitrag anzeigen
    ....
    Da ich letztes Jahr den Platinum bei 474 QPoints nur über die Globetrotter-Kampagne geschafft hatte, hilft mir die 24-Monate-Regel nicht. Daher brauche ich die 540 QPoints dieses Jahr auf ganz reguläre Weise (ist aber bei der bisherigen Ausbeute nur noch Formsache, ich muss nur die bestehenden Tickets abfliegen). Allerdings möchte ich mir noch einen Vorsprung für nächstes Jahr anlegen um bei dann weniger QR-Flügen im Januar 2018 den Platinum über die 24-Monate-Regel requalifizieren zu können und somit für die gesamte Dauer meines US-Aufenthalts einen non-AA Emerald zu haben, was sich für den Lounge-Access (und falls nötig Y->MCE Upgrades bereits zum Buchungszeitpunkt) natürlich sehr förderlich macht, zumal es an meinen strategischen Umsteigepunkten überall F-Lounges gäbe.

    Dazu kommen (gar nicht in der Gegenwert-Berechnung berücksichtigt) die 2 x 60 QCredits im Januar 2017 und 2018, sowie 40 weitere im Januar 2019. Ich setze den QCredit für Y->C/F Upgrades mit ca. 18 Euro an, wenn man sie für C->F Upgrades auf der Langstrecke nutzt, ist der Gegenwert noch höher. Eine schöne Verwendung dafür ist meinerseits das Y->C/F Upgrade ex-DE nach Middle East für 30 Credits. Das bringt Al Safwa Access und aufgrund der verhältnismäßig hohen C/F Preise auf den Strecken einen hohen Euro/QCredit Gegenwert.
    Da Du heuer bei der Globetrotter-Kampagne schon Platinum bist, wirst Du Dir als Goodie die zusätzlichen 50.000 Qmiles oder die Verlängerung des Platinum um 1 Jahr nehmen?

  14. #54
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    Ich werde die 50.000 Meilen (also insgesamt 150.000) nehmen und zusehen, dass ich den Platinum wieder über die QPoints erneuere bzw. dieses Jahr schon gut vorlege und dann 2017 (für die Requali im Januar 2018 über die 24 Monate-Regel) nicht mehr viel brauche. Es war leider letztes Jahr im FT zu lesen, dass bei in Anspruchnahme der Tier Validity Extension weniger QCredits ausgegeben wurden (nur 30 statt 60). Zudem wäre, zumindest bei genauer Auslegung der Requalifikationskriterien, davon auszugehen, dass es kein Soft Landing gibt. Das Soft Landing ist beim QRPC nirgends festgeschrieben, sondern erklärt sich indirekt über die 24-Monate-Regel. Hat man genug Punkte für einen bestimmten Status über die 12-Monate-Regel, erfüllt man automatisch auch die 24-Monate-Regel des nächst niedrigeren Status. Wenn ich nur von der Tier Validity Extension leben und die QPoints vernachlässigen würde, wäre neben den QCredits spätestens im Januar 2019 die nächste Problemstellung gegeben, nämlich u. U. das direkte Downgrade von Platinum auf Silver oder Burgundy. Wenn ich (voraussichtlich) dieses Jahr irgendwo bei gut 700 Punkten abschließen, vielleicht auch Richtung 800. Gehen wir einmal pessimistisch von 720 aus. Damit wird Platinum im Januar 2017 requalifiziert. Mit 360 Punkten im Jahr 2017 und dann nur 180 Punkten im Jahr 2018 wäre zunächst Platinum und dann Gold für ein weiteres Jahr requalifiziert (jeweils über die 24 Monate-Regel). Das sollte ganz locker zu schaffen sein und daher kann ich mit gutem Gewissen die 50.000 Extra-Meilen nehmen und bei jeder Requali die vollen QCredits kassieren.
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  15. #55
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    Zitat Zitat von QR_Seb Beitrag anzeigen
    ...
    Es war leider letztes Jahr im FT zu lesen, dass bei in Anspruchnahme der Tier Validity Extension weniger QCredits ausgegeben wurden (nur 30 statt 60). ....
    Das habe ich zwar nicht gelesen, war aber auch meine Befürchtung. Allerdings ist es bei mir nicht so sicher, dass ich nächstes Jahr wieder so viel fliege.
    Daher muss ich für mich noch abwägen was besser wäre 50.000 QMeilen oder den Platinum ein Jahr länger. Aber ich habe ja noch Zeit bis dahin.

  16. #56
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    Es geht weiter in meinem KUL-Review.

    Nachdem wir schon in der Ecke der Lake Gardens waren, ist der Weg zur National Mosque und zum Museum of Islamic Art nicht mehr weit.

    Bei der Moschee muss man genau auf die Besuchszeiten achten, die waren im meinem Reiseführer nicht aktuell. Ein langes Zeitfenster gab es am Vormittag (außer Freitag) und dann am Nachmittag zwischen 15:00 und 16:00 Uhr. Dann gibt es an manchen Tagen noch ein abendliches Fenster. Es gilt die übliche Kleiderordnung, für inadäquat gekleidete Gäste (v. a. kurze Hosen) wurden violette Umhänge verteilt.

    KUL121.jpg

    Man kann zwar die Vorräume, Säulenhalle und das schöne Gelände mit Wasserläufen und ansprechenden umgebenden Parkanlagen relativ uneingeschränkt in Augenschein nehmen, die Gebetshalle an sich kann man aber nur von der im Bild erkennbaren Absperrung aus sehen. Für ein halbwegs ordentliches Übersichtsfoto reicht es trotzdem.

    D72.jpg D73.jpg D74.jpg D75.jpg D77.jpg D76.jpg KUL124.jpg

    Insgesamt ist die Moschee eher wenig beeindruckend, v. a. wenn man die Sheikh Zayed Grand Mosque Abu Dhabi oder die Sultan Qaboos Mosque in Muscat kennt. Da der Besuch keinen Eintritt kostet und nicht an eine organisierte Führung gebunden ist, lohnt sich ein Blick hinein aber allemal, wenn man gerade in der Gegend ist.
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  17. #57
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    Wirklich sehr gelungen fand ich das von der Moschee nur ca. 100 m entfernte Museum of Islamic Art (ca. 3,50 Euro Eintritt). Mit seinem schönen Atrium und den verschiedenen Kuppeln ist es architektonisch schon durchaus interessant.

    KUL111.jpg KUL114.jpg KUL115.jpg

    Sehr schön war die thematische Gliederung der Ausstellung und die Vielzahl an Exponaten. Im Gegensatz zum großen Bruder in Doha liegt ein Schwerpunkt der Ausstellung auf Alltagsgegenständen (Kleidung, Waffen, Schmuck, Münzen, …), während Gemälde, Kaligraphie und Teppiche eher eine untergeordnete Rolle spielen.

    KUL112.jpg KUL116.jpg KUL117.jpg

    Von der Ausstellungstechnik war das Museum einigermaßen gelungen, es gibt Basiserklärungen zu vielen Exponaten auf Schautafeln oder an den Schaukästen, zudem einige Computerdisplays, die u. a. die Gebetszeiten und deren Herleitung auf einer Weltkarte zeigen.

    Sehr schön gefallen hat mir der architektonischn Ausstellungsbereich, wo an anschaulichen Modellen und Schautafeln gezeigt wurde, wie einzelne Bauelemente einer Moschee in unterschiedlichen Regionen ganz verschieden interpretiert werden.

    KUL113.jpg
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  18. #58
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    Weiter geht es mit Chinatown.

    Von den Tempeln war zu dem Zeitpunkt als ich dort war, nur der Sri Maha Mariamman Tempel von innen zu besichtigen. Dieses ist jedoch auch der schönste und sehr vergleichbar mit dem Pendant in Singapur. Eintritt wurde keiner erhoben, lediglich 20 Cent für die sichere Aufbewahrung der Schuhe.

    D56.jpg KUL131.jpg KUL132.jpg KUL133.jpg

    Das nächste Foto zeigt den Sin Sze Si Ya Temple, den ich aber nur außen sehen konnte.

    KUL134.jpg

    Ansonsten hatte Chinatown meines Erachtens eher wenig zu bieten. Ich bin kein großer Freund von Plagiat-Märkten wie dem Petaling Street Night Market oder dem Central Market. Wer auf Fake-Uhren und Street Foot steht, wird dort aber auf jeden Fall fündig. Rein optisch und fotografisch hat meines Erachtens auch der Temple Street Night Market in Hong Kong mehr zu bieten. Chinatown habe ich daher insgesamt sehr zügig abgehakt, aber das ist eben Geschmackssache.

    KUL135.jpg KUL136.jpg KUL137.jpg KUL139.jpg
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    • Dateityp: jpg D56.jpg (157,7 KB, 47x aufgerufen)
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  19. #59
    hidden LH-Seb
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    In unmittelbarer Nachbarschaft zu Chinatown liegt Little India mit einer kleinen Moschee (Indian Mosque) sowie einigen Basar- und Ladenzeilen. Nett anzusehen, aber das indische Viertel in Singapur ist deutlich spektakulärer und lebhafter.

    KUL141.jpg KUL142.jpg KUL143.jpg KUL144.jpg

    Unweit von der indischen Moschee befindet sich von Kokospalmen gesäumt am Zusammenfluss von Klang und Gombak. Leider befindet sich auf dem Areal aktuell eine Großbaustelle, weswegen die Moschee für Touristen nicht zugänglich war.

    KUL147.jpg
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  20. #60
    hidden LH-Seb
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    Sehr gefällig und fotogen ist der Unabhängigkeitsplatz (Merdeka Square) mit dem 100 m hohen Fahnenmast und dem Sultan Abdul Samad Building. Die Mischung aus Kolonialarchitektur und der imposanten Skyline dahinter zeigt auf einen Blick die bunte und schöne Mischung, die KUL zu bieten hat. Das ganze Areal ist sehr zu empfehlen.

    KUL152.jpg KUL153.jpg KUL154.jpg KUL156.jpg KUL157.jpg

    Auch die Umgebung mit einigen netten Plätzen und Hochhäusern ist schön anzusehen.

    KUL150.jpg KUL151.jpg
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